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DE2757252C2 - Flüssigkeitskupplung - Google Patents

Flüssigkeitskupplung

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Publication number
DE2757252C2
DE2757252C2 DE2757252A DE2757252A DE2757252C2 DE 2757252 C2 DE2757252 C2 DE 2757252C2 DE 2757252 A DE2757252 A DE 2757252A DE 2757252 A DE2757252 A DE 2757252A DE 2757252 C2 DE2757252 C2 DE 2757252C2
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DE
Germany
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fluid
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coupling
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working fluid
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DE2757252A
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Fritz Ing.(grad.) 8801 Grimmschwinden Nixel
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Voith Turbo GmbH and Co KG
Original Assignee
Voith Turbo GmbH and Co KG
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type
    • F16D33/06Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type controlled by changing the amount of liquid in the working circuit

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
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  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

55
Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitskupplung, vorzugsweise eine hydrodynamische Kupplung, nach bo dem Oberbegriff des Anspruches 1. In einer solchen Flüssigkeitskupplung kann während des Betriebes der Kupplungsschlupf und damit — bei etwa konstanter Antriebsdrehzahl — die Abtriebsdrehzahl der Kupplung verstellt werden. h5
In einer bekannten Flüssigkeitskupplung dieser Art (DE-OS 26 12 133) weist die mit der Sekundär-Kupplungshälfte umlaufende Regeleinrichtung als Kräftevergleicher einen in radialer Richtung (in bezug auf die Kupplungs-Drehachse) verschiebbaren Regelkolben auf. Dieser wird einerseits durch eine von der Abtriebsdrehzahl abhängende Fliehkraft (Regelgröße) und andererseits — entgegen der Fliehkraft — durch eine veränderbare Federkraft beaufschlagt, die durch einen Temperaturfühler verstellt werden kann und die eine veränderbare Führungsgröße darstellt Zum Verstellen der Abtriebsdrehzahl bei einen Abweichen der Regelgröße von der Führungsgröße ist folgendes vorgesehen: Der Regelkolben bildet zugleich das bewegliche Ventilglied eines Steuerventils, das einen zu einem Stellkolben gelangenden Druckmittelstrom steuert, wobei der Siellkolben einen in den Arbeitsraum der Kupplung ragenden Ringschieber verstellt, der den Flüssigkeitsumlauf im Arbeitsraum mehr oder weniger hemmt
In einer anderen Ausführungsform der bekannten Kupplung verändert die Regeleinrichtung den Füllungsgrad des Kupplungs-Arbeitsraumes.
Die bekannte Flüssigkeitskupplung dient insbesondere zum Antrieb eines Kühlventilators. Es ist dort möglich, die Abtriebsdrehzahl der Flüssigkeitskupplung in Abhängigkeit von einer unmittelbar an den rotierenden Kupplungsteilen meßbaren Temperaturänderung zu verstellen, um hierdurch den Förderstrom des Kühlventilatocselbsttätig an den Kühlbedarf anzupassen. Die bekannte Anordnung ist jedoch nicht — oder jedenfalls nicht ohne weiteres — in der Lage, die Abtriebsdrehzahl der Flüssigkeitskupplung auf einen Wert einzuregeln, der durch eine von den rotierenden Kupplungsteilen getrennte Stelleinrichtung vorgegeben wird, d. h. mit anderen Worten, der von einer von außen auf die Kupplung zu übertragenden Führungsgröße abhängt Dies ist aber in vielen Anwendungsfällen für Flüssigkeitskupplungen erforderlich. Beispiele: Antrieb eines Förderbandes, dessen Arbeitsgeschwindigkeit von einer Schaltzentrale aus eingestellt werden soll; oder Antrieb einer Pumpe, deren Förderdruck oder Förderstrom durch Verändern der Drehzahl auf einen bestimmten Wert eingeregelt werden soil.
In allen diesen Fällen ist es schwierig, die Führungsgröße von außen derart auf die Flüssigkeitskupplung zu übertragen, daß ein eindeutiger (z. B. ein linearer) Zusammenhang zwischen der Führungsgröße und der Abtriebsdrehiiahl der Kupplung sichergestellt ist. Die Schwierigkeit liegt darin, daß die Führungsgröße beim Übergang von einem feststehenden auf ein rotierendes Teil verfälscht werden kann oder nach dem Übertragen auf ein rotierendes Teil unter Umständen mit wechselnder Drehzahl verändert wird.
Eine bekannte Methode zum Steuern des Füllungsgrades und damit der Abtriebsdrehzahl einer hydrodynamischen Kupplung entsprechend einer von außen zugeführten Führungsgröße besteht darin, einen äußeren Arbeitsflüssigkeitskreislauf vorzusehen, d. h. ständig Arbeitsflüssigkeit aus der Kupplung abzuführen und (vorzugsweise gekühlte) Arbeitsflüssigkeit wieder zuzuführen und hierbei z. B. den abgeführten Arbeitsflüssigkeitsstrom zu verändern. Hierzu kann ein mit der Kupplung umlaufendes Auslaßventil vorgesehen werden (DE-PS 16 00 974). Dieses erfordert aber eine verhältnismäßig komplizierte Verstellmechanik. Es ist auch bekannt, ein verstellbares Schöpfrohr anzuordnen (Prospekt »Voith-Getrieberegelkupplungen«, Cr 101, insbesondere Seite 10). Dort ist eine hydraulische Schöpfrohrsteuerung vorgesehen, die von einem Stellgetriebe aus über eine Kurvenscheibe betätigt wird. Mit
Hilfe der Kurvenscheibe kann erreicht werden, daß einer bestimmten Stellung des Stellgetriebes eine bestimmte Abtriebsdrehzahl der Kupplung zugeordnet ist Der Nachteil dieser Bauweise liegt in dem verhältnismäßig hohen Aufwand für das Schöpfrohr und für dessen Steuerung und darin, daß es oft sehr schwierig ist, die richtige Form der Kurvenscheibe zu finden.
Schließlich sind hydrodynamische Kupplungen mit äußerem Kreislauf bekannt (z. B. DE-OS 26 14 476), bei denen mittels eines Einlaßventiles der zugeführte Arbeitsflüssigkeitsstrom verändert werden kann. Aber auch bei solchen Kupplungen ist es sehr schwierig, eine eindeutige Abhängigkeit zwischen der Führungsgröße (dem zugeführten Flüssigkeitsstrom) und der Abtriebsdrehzahl herzustellen; eine proportionale Abhängigkeit kann überhaupt nicht erzielt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flüssigkeitskupplung anzugeben, bei der mit einfachen Mitteln ein eindeutiger, vorzugsweise ein proportionaler Zusammenhang zwischen einer Führungsgröße und der Kupplungs-Abiriebsdrehzah! hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgegangen von der eingangs erwähnten Flüssigkeitskupplung, die eine auf ihrer Sekundär-Kupplungshälfte angeordnete und dem Einregeln der Abtriebsdrehzahl dienende Regeleinrichtung aufweist, und es werden die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale angewendet Danach wird eine neuartige Einrichtung vorgesehen jo zum Übertragen der veränderbaren Führungsgröße von einem Bereich außerhalb der Kupplung auf die mit der Sekundär-Kupplungshälfte umlaufende Regeleinrichtung. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht darin, daß beim Übertragen der Führungsgröße auf die rotierende Kupplung eine Verfälschung der Führungsgröße nicht stattfindet. Hierzu wird neben dem Arbeitsraum der Kupplung, in dem sich die zur Kraftübertragung dienende Arbeitsflüssigkeit befindet, ein Steuerflüssigkeitsbehälter angeordnet, der mit dem Sekundär-Kupplungsteil umläuii und durch den über eine Dauerauslaßöffnung ein ständiger Durchlauf von Steuerflüssigkeit stattfindet.
Normalerweise ist ja der Druck der innerhalb eines rotierenden Behälters befindlichen Flüssigkeit abhängig 4-, von der Drehzahl, mit welcher der Behälter umläuft. Der Erfinder nutzt jedoch in geschickter Weise den Umstand, daß der Flüssigkeitsdruck dann drehzahlunabhängig wird, wenn man — wie schon erwähnt — für einen ständigen Durchlauf von Flüssigkeit durch den -,<> Behälter sorgt. Dann hängt nämlich der Druck der Flüssigkeit an einem bestimmten Punkt des rotierenden Behälters allein von der je Zeiteinheit zugeführlen Flüssigkeitsmenge ab. Zwar hat eine Drehzahländerung eine kurzzeitige und vorübergehende Änderung des 5> Flüssigkeitsdruckes zur Folge. Diese bewirkt aber eine sofortige und ebenfalls vorübergehende Änderung des Dauerauslaßstromes, so daß sich der freie Flüssigkeitsspiegel im Behälter auf einen anderen Radius einstellt, wodurch der Flüssigkeitsdruck wieder seinen Ursprungliehen Wert annimmt (vorausgesetzt der Zulaufstrom bleibt unverändert).
Erfir.dungsgemäß wird nun vorgesehen, die Führungsgröße in Form des dem Steuerflüssigkeitsbehälter zugeführten Flüssigkeitsstromes auf die Kupplung zu übertragen, d. h. in Form der je Zeiteinheit zugeführten Steuerflüssigkeitsmenge. Diese Größe wird — wie zuvor erläutert — in dem nat der Sekundärkupplungshälfte umlaufenden Steuerflüssigkeitsbehälter in einen drehzahlunabhängigen Druck umgewandelt, der nun der Regeleinrichtung als Führungsgröße eingegeben wird. Dadurch ist es nunmehr möglich, in sehr einfacher Weise eine eindeutige Abhängigkeit zwischen dem Steuerflüssigkeitsstrom und der Kupplungs-Abtriebsdrehzahl herzustellen.
Vorzugsweise wird man die Regeleinrichtung derart ausgestalten, daß sie, wie bekannt, einen verstellbaren Regelkolben umfaßt, der einerseits durch eine von der Abtriebsdrehzahl abhängende Fliehkraft und andererseits — entgegen der Fliehkraft — durch eine von der Führungsgröße abhängende Kraft beaufschlagbar ist, nämlich durch den vorgenannten drehzahlunabhängigen Steuerflüssigkeitsdruck.
Wenn es darauf ankommt, möglichst genau einen proportionalen Zusammenhang zwischen dem zugeführten Steuerflüssigkeitsstrom und der zu regelnden Abtriebsdrehzahl herzustellen, kann nach einem weiteren Gedanken der Erfindung die im Anspruch 3 beschriebene Maßnahme getroffen wer';:n.
Vorzugsweise wird die erfindungsgeniäPe Kupplung als hydrodynamische Kupplung ausgebildet, wobei die Abtriebsdrehzahl dadurch verstellt wird, daß ein ständig aus dem Arbeitsraum der Kupplung abgeführter Arbeitsflüssigkeitsstrom verändert wird, und zwar vorzugsweise mittels eines Auslaßventils, dessen beweglicher Ventilkörper durch die Regeleinrichtung verstellbar ist Zugleich wird dem Arbeitsraum ständig vorzugsweise gekühlte Arbeitsflüssigkeit wieder zugeführt, so daß ein äußerer Arbeitsflüssigkeits-Kreislauf besteht. Handelt es sich um eine Kupplung für besonders hohe Leistung, so ist es zweckmäßig, in an sich bekannter Weise den Arbeitsflüssigkeitsstrom im äußeren Kreislauf an den Kupplungsschlupf und somit an den jeweiligen Verlust-Wärmeanfall anzupassen, und zwar durch Verstellen des zugeführten Arbeitsflüssigkeitsstromes mittels eines Einlaßsteuerventils. Bei einer bekannten Kupplung (DE-AS 12 37 388) ist das Einlaßsteuerventil über eine Kurvenscheibe mit einem beweglichen, den abgeführten Arbeitsflüssigkeitsstrom steuernden Schöpfrohr gekoppelt, so daß beide Steuerelemente stets gemeinsam verstellt werden. Demgegenüber ist es bei der erfindungsgemäßen Kupplung möglich, das Einlaßsteuerventil gemäß den Ansprüchen 4 oder 5 unabhängig vom Auslaßventil zu steuern; denn die gemäß der Erfindung vorhandene Regeleinrichtung kann eine Änderung des zugeführten Arbeitsflüssigkeitsstromes, die eine Sörgröße darstellt, innerhalb der vorgegebenen Grenzen ohne Schwierigkeiten ausgleichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 e;ne hydrodynamische Kupplung in schematischer Darstellung;
F i g. 2 die hydrodymmische Kupplung gemäß F i g. 1 in konstruktiver Darstellung in einem Teil-Längsschnitt;
F i g. 3 und 4 hydrodynamische Kupplungen mit in der Füll-Leitung veränderbarem Arbeitsflüssigkeitsstrom, in schematischer Darstellung.
Die in den F: g. 1 und 2 dargestellte Flüssigkeitskupplung ist als hydrodynamische Kupplung ausgebildet, und insgesamt mit 8 bezeichnet. Ihre Hauptbestandteile sind: Eine Primärwelle 10 mit einem Primärschaufelrad 11, eine Sekundärwelle 20 mit einem Sekundärschaufelrad 21, das mit dem Primärschaufelrad 11 einen vorusförmigen Arbeitsraum bildet; ferner eine Kupplungsschale 22, die am Sekundärschaufelrad 21 befestigt
ist und das Primärschaufelrad 11 umhüllt. Zum Zuführen von Arbeitsflüssigkeit in den Arbeitsraum ist auf der Rückseite des Primärschaufelrades 11 eine ringförmige Fangrinne 12 angeordnet. Diese ist über öffnungen 13 mit dem Arbeitsraum der Kupplung verbunden. In die Fangrinne 12 mündet eine Fülleitung 14, die von einer Füllpumpe 15 ausgeht; diese saugt Arbeitsflüssigkeit aus einem Vorratsbehälter 16 an, der zugleich als Kühler dienen kann. Zum ständigen Abführen von Arbeitsflüssigkeit aus dem Arbeitsraum ist an der Kupplungsschale 22 eine Entleerleitung 23 mit einem verstellbaren Auslaßdrosselventil 24 angeordnet.
Gemäß Fig. 1 ist an der Rückseite des Sekundärschaufelrades 21 ein zur Drehachse hin offener Behälter 36 befestigt. Dieser erstreckt sich an einer Stelle des Kupplungsumfanges in den radial äußeren Bereich der Kupplung. Dort ist in dem Behälter 36 ein Zylinder 31 mit einem Regelkolben 32 angeordnet, deren gemeinsame Achse sich in radialer Richtung erstreckt. Der Regelkolben 32, dessen Kolbenstange 38 mechanisch mit der Verstelleinrichtung des Auslaßdrosselventils 24 verbunden ist, bildet den Vergleicher einer Regeleinrichtung. Auf ihn wirkt als Regelgröße eine von seiner Masse und von der Abtriebsdrehzahl abhängende Fliehkraft. Zum Zuführen einer Führungsgröße auf den Regelkolben ist folgendes vorgesehen: Von einer Flüssigkeitsquelle 33 kann beim Betrieb der Kupplung über eine feststehende Steuerleitung 34 mit einem verstellbaren Stromventil 35 Steuerflüssigkeit in den Behälter 36 zugegeben werden. Durch die Rotation des Sekundärschaufelrades 21 wird die Steuerflüssigkeit in dem Behälter 36 nach außen gedrängt, so daß sich ein Flüssigkeitsspiegel 30 bildet (der im Falle der F i g. 1 ein voller Ringspiegel ist). Der Druck der Steuerflüssigkeit wirkt auf die radial außen liegende Stirnfläche 32a des Regelkolbens 32, also entgegen der am Regelkolben angreifenden Fliehkraft. In der Höhe der Stirnfläche 32a besitzt der Behälter eine gedrosselte Dauerausiaßöffnung 37, so daß Steuerflüssigkeit ständig durch den Behälter 36 hindurchströmt. Dank dieser Anordnung ist der auf den Regelkolben 32 lastende Druck der Steuerflüssigkeit stets unabhängig von der Abtriebsdrehzahl, jedoch abhängig von der Entfernung a zwischen der Stirnfläche 32a des Regelkolbens 32 und dem sich einstellenden Flüssigkeitsspiegel 30 (dessen Abstand von der Kupplungsachse mit r bezeichnet ist). Die vorbeschriebene Anordnung wirkt im einzelnen folgendermaßen: Wenn sich z. B. die Abtriebsdrehzahl erhöht (etwa weil das von der Sekundärwelle 20 abverlangte Drehmoment geringer wird), so erhöht sich vorübergehend im Behälter 36 der Druck der Steuerflüssigkeit, so daß mehr Steuerflüssigkeit als bisher durch die gedrosselte Dauerauslaßöffnung 37 abströmt. Folglich wird der Abstand a kleiner, und der Steuerflüssigkeitsdruck nimmt sogleich wieder seinen ursprünglichen Wert an. Da sich aber aufgrund der Drehzahlerhöhung die am Regelkolben 32 wirkende Fliehkraft erhöht hat, überwiegt diese die von der Steuerflüssigkeit ausgeübte Druckkraft so daß der Regelkolben nach außen ausweicht und das Auslaßdrosselventil 24 in Richtung öffnen verstellt Dadurch wird der Füllungsgrad im Arbeitsraum der Kupplung 8 kleiner, und die Abtriebsdrehzahl sinkt wieder auf den durch die Stellung des Stromventils 35 vorgegebenen Wert.
tin Verändern der Führungsgröße, d. h. ein Verstellen des Stromventils 35, wirkt sich folgendermaßen aus: Wird z. B. die in der Zeiteinheit zugeführte Steuerflüs
sigkeitsmenge erhöht, so hat dies eine Vergrößerung des Abstandes a zur Folge und dementsprechend eine Erhöhung des auf der Stirnfläche 32a des Regelkolbens 32 lastenden Flüssigkeitsdruckes. Demzufolge findet ein Verstellen des Auslaßdrosselveniils 24 in Richtung Schließen statt; dies hat eine Erhöhung des Füllungsgrades im Arbeitsraum der Kupplung 8 zur Folge und eine entsprechende Erhöhung der Abtriebsdrehzahl, bis ' schließlich die am Regelkolben 32 angreifenden Kräfte wieder im Gleichgewicht sind.
Die Fig. 2 zeigt eine mögliche konstruktive Gestaltung einer erfindungsgemäßen hydrodynamischen Kupplung. Einander entsprechende Teile der F i g. 1 und 2 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Primärwelle ist in F i g. 2 weggelassen.
Auf der Sekundärwelle 20 ist zusammen mit dem , Sekundärschaufelrad 21 ein dieses umhüllendes Kupplungsgehäuse 40 befestigt. In dessen radial äußerem '■ Bereich ist auf der Rückseite des Sekundärschaufelrades Δ 21 das Auslaßdrosselventil 24 eingesetzt, welches ein /j Ventilgehäuse 41 aufweist. Dieses ist ein Rotationskör- | per, dessen Achse (in bezug auf die Kupplungsdrehach- \ se) radial angeordnet ist. Koaxial hierzu ist in das Ventilgehäuse 41 ein hohlgebohrter Kolbenschieber 43 eingesetzt mit einer Querbohrung 44, die den verstellbaren Drosselquerschnitt des Auslaßventils 24 bildet. Ventilgehäuse 41 und Kolbenschieber 43 bilden eine ringförmige Einlaßkammer 42, die über die Entleerleitung 23 mit dem Arbeitsraum der Kupplung in Verbindung steht. An den Kolbenschieber 43 ist der Regelkolben 32 angeformt, desgleichen an das Ventilge- γ, häuse 41 der Zylinder 31. I
Der Steuerflüssigkeitsbehälter 36 ist durch eine in radialer Richtung von außen in die stirnseitige Wand des Kupplungsgehäuses 40 eingearbeitete Bohrung gebildet. Diese ist nach außen hin verschlossen, während sie zur Kupplungsachse hin offen ist und dort mit der feststehenden Steuerieitung 34 in Verbindung steht. Über eine Querbohrung 45 ist der Steuerflüssigkeitsbehälter 36 mit dem Innenraum des Zylinders 31 verbunden, so daß der Druck der im Behälter 36 befindlichen Steuerflüssigkeit die Stirnfläche 32a des Regelkolbens 32 beaufschlagen kann.
In einem bestimmten Abstand von der Kupplungsachse, der vorzugsweise etwa gleich dem Abstand zwischen der Kupplungsachse und der Stirnfläche 32a ist, weist der Behälter 36 die gedrosselte Dauerauslaßöffnung 37 auf.
Die in den Fig.3 und 4 schematisch dargestellten Kupplungen entsprechen im wesentlichen der Ausführung gemäß Fig. 1. Es sind wieder die jinander entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Bei den hier dargestellten Kupplungen sind zusätzliche Maßnahmen getroffen, durch die eine Anpassung des Arbeitsflüssigkeitsdurchsatzes durch die Kupplung an die abzuführende Verlustwärme erzielt werden kann. In beiden Ausführungen ist hierzu in der Fülleitung 14 ein Einlaßsteuerventil 50 angeordnet
In Fig. 3 ist mit der Sekundärwelle 20 ein Drehzahlgeber 51 verbunden, der über eine Steuerieitung 52 ein Signal zum Verstellen des Einlaßsteuerventils 50 liefert Hierdurch kann — unter der Annahme, daß die Drehzahl der Primärwelle 10 etwa konstant ist — erreicht werden, daß der Arbeitsflüssigkeitsdurchsatz wenigstens angenähert schlupfabhängig gesteuert wird und damit weitgehend entsprechend der anfallenden Verlustwärme.
In F i g. 4 ist zum Verstellen des Einlaßsteuerventils 50
eine Regeleinrichtung 55 vorgesehen, der als Regelgröße die Temperatur der Arbeitsflüssigkeit nach dem Verlassen der Kupplung eingegeben wird. Hierzu ist innerhalb der Vorratsbehälters 16 in einem Zwischenbehälter 56 ein Temperaturgeber 57 vorgesehen, der über eine Meßleitung 58 an die Regeleinrichtung 55 angeschlossen ist. Ein Sollwert wird über eine Steuerleitung 59 eingegeben.
In den F i g. 3 und 4 wird die zum Regeln der Abtriebsdrehzahl dienende Steuerflüssigkeit von der Fülleitung 14 abgezweigt und über ein Filter 17 und eine Leitung 18 dem Stromventil 35 zugeführt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Flüssigkeitskupplung, vorzugsweise hydrodynamische Kupplung, mit einer Primär-Kupplungshälfte (11) und einer Sekundär-Kupplungshälfte (21), die zusammen einen mit Arbeitsflüssigkeit füllbaren Arbeitsraum bilden, sowie mit einer auf der Sekundär-Kupplungshälfte (21) angeordneten Regeleinrichtung (32), die zum Einregeln der Abtriebsdrehzahl dient, indem sie eine Regelgröße, Vorzugs- to weise in Form einer von der Abtriebsdrehzahl abhängenden Fliehkraft, mit einer veränderbaren Führungsgröße vergleicht und bei einer Abweichung der Regelgröße von der Führungsgröße ein Verstellen der Abtriebsdrehzahl auslöst, d a d u r er. gekennzeichnet, daß an der Sekundär-Kupplungshälfte (21) ein mit dieser umlaufender Flüssigkeitsbehälter (36) angeordnet ist, in den eine feststehende Zuführleitung (34) für Steuerflüssigkeit einmündet und der in einem Abstand (r + a)\on der Kuppliiagsdrehachse eine Dauerauslaßöffnung (37) aufweist, und daß ein sich in dem Flüssigkeitsbehälter (36) einstellender Steuer-Flüssigkeitsdruck als Führungsgröße verwendet wird.
2. Flüssigkeitskupplung nach Anspruch 1, deren Regeleinrichtung einen als verschiebbaren Regelkolben ausgebildeten Kfäftevergleicher aufweist, der einerseits durch eine von der Abtriebsdrehzahl abhängende Fliehkraft und andererseits — entgegen der Fliehkraft — durch eine von der Führungsgröße M abhängende Kraft beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Steuerflüssigkeit beaufschlagbare ,Fläche -'.es Regelkolbens (32) sich wenigstens angenähert in der gleichen Entfernung (r+ a)von der Kupplung:; Drehachse befindet wie die genannte Dauerauslaßöffnung (37).
3. Flüssigkeitskupplung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem äußeren Arbeitsflüssigkeitskreislauf (23, 24,16,15,14,50), worin ein Auslaßdrosselventil (24) zum Verändern des abgeführten Arbeitsflüssigkeitsstromes vorgesehen ist, dessen beweglicher Ventilkörper (43) durch die Regeleinrichtung (32) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlabventil (50) zum Verstellen des zugeführten Arbeitsflüssigkeitsstromes vorgesehen ist, das selbsttätig in Abhängigkeit von der Abcriebsdrehzahi verstellbar ist (F ig. 3).
4. Flüssigkeitskupplung nach dem Oberbegriff des Anspruches 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlaßsteuerventil (50) vorgesehen ist, das dur:h eine Regeleinrichtung (55) derart verstellbar ist, daß die Temperatur der aus der Kupplung abgeführten Arbeitsflüssigkeit unterhalb eines vorgegebenen Wertes bleibt (F ig. 4).
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