DE274181C - - Google Patents
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- Publication number
- DE274181C DE274181C DENDAT274181D DE274181DC DE274181C DE 274181 C DE274181 C DE 274181C DE NDAT274181 D DENDAT274181 D DE NDAT274181D DE 274181D C DE274181D C DE 274181DC DE 274181 C DE274181 C DE 274181C
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- DE
- Germany
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- stamp
- minute
- clockwork
- plate
- spindle
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- Active
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- G07C1/00—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
- G07C1/02—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
- G07C1/04—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures
- G07C1/06—Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures with apparatus adapted for use with individual cards
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVl 274181 -KLASSE
43«. GRUPPE
ALBERT STORER in BOSTON,
JOHN WEIGEL in ROXBLJRY (Boston)
des Druckwerks angeordnet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit Stunden- und Minutenzeigern am Uhrwerk und
Druckwerk versehene Stempeluhr, bei der in bekannter Art die Mittelspindel des Uhrwerks
achsial zum Minutenstempel des Druckwerks angeordnet ist. Die Neuerung besteht darin,
daß der-Minutenstempel mit der Mittelspindel des Uhrwerks durch zwei Hebel lösbar gekuppelt
ist, deren einer als Feder ausgebildet ίο ist und in einen zwischen zwei Schrägflächen
gebildeten Einschnitt des anderen Hebels eingreift.
In der Zeichnung stellen die
Fig. ι und 2 in zum Teil offener Seitenansieht
und in Draufsicht den Gegenstand der Erfindung dar.
Fig. 3 und 4 sind Ober- und Unteransicht
und
Fig. 5 eine Schnittansicht (vergrößert) der Stempelvorrichtung.. Die
Fig. 6 bis 9 verbildlichen einige Konstruktionsglieder.
Im Gehäuse α befindet sich ein Uhrwerk b
gewöhnlicher Art mit Stundenzeiger d und Minutenzeiger c auf dem Zifferblatt e. Der
Zeiger c ist auf der über die Platte g des Uhrwerks hinausgehenden Mittelspindel f befestigt.
Die Platte g ruht auf den Zapfen h der Unterplatte i, die den Minutenstempel 10
und den Stundenzeiger 12 des Zeitstempels trägt, wird in die Nuten 14 der Seitenwände
13 des Gehäuses eingeschoben und durch die vorn mittels Schrauben 16 angeschlossene Vorderplatte
15 in der Lage festgehalten.
Der Minutenstempel 10 und der Stundenzeiger 12 werden in der Druckebene von einem
dem Zifferblatt e entsprechenden Zifferblatt 17 umgeben, das auf dem Anguß 18 der Platte 17
befestigt ist. Eine Druckplatte 20 mit geeigneter Vorrichtung zum Anschlagen gegen
den Zeitstempel kann im Gehäuse α vorgesehen sein.
Der Minutenstempel 10 steht achsial zur Mittelspindel f des Uhrwerks, ist aber getrennt
davon, so daß jeder den Stempel 10 treffende Schlag von der Spindel f nicht aufgenommen
wird, folglich auch eine Beschädigung des Uhrwerks infolge der Druckschläge der Platte 20 nicht eintreten kann.
Die Spindel f ist mit dem Minutenstempel 10 so verbunden, daß, wenn ein Druck nicht
stattfindet, der Stempel von der Spindel mitgenommen wird, dagegen, wenn ein Druck
stattfindet, nicht mitgenommen wird, sondern gehemmt ist, ohne dabei die Spindel f zu
hemmen, die vielmehr ungehindert weiter rotiert. Diese Verbindung der beiden Teile f
und 10 wird durch einen Federarm oder Hebel 21 vermittelt, dessen gewundenes Ende 22
durch eine Schraube 23 auf dem Minuten-
stempel ίο befestigt ist, während das freie
Ende im Schlitze 25 zwischen den Nasen 26, 27 des Hebels 28 liegt, der durch eine Schraube
29 auf der Mittelspindel f des Uhrwerks befestigt ist. Für gewöhnlich nimmt der Federhebel
21 die Lage nach Fig. 5, 8, 9 ein und der Stempel 10 läuft mit der Spindel f mit;
wenn aber gestempelt, d. h. die Druckplatte 20 mit dem aufgelegten Papierstreifen 0. dgl.
ίο gegen den Zeitstempel angehoben wird, dann
wird der Minutenstempel durch die Platte 20 angehalten, während die Spindel f mit dem
Hebel 28 weiter rotiert, und der Hebel 28 windet den Teil 22 des Federhebels 21 um
den stillstehenden Minutenstempel 10, wie in Fig. 9, auf. Die Uhr steht daher nicht still,
wenn ein Stempeln erfolgt, sondern geht ungehindert weiter, so daß Ungenauigkeiten der
Zeitangaben infolge Stillstehens der Uhr nicht auftreten können. Dies ist besonders dann
von Wert, wenn die Stempeluhr, wie bei Behörden und im Geschäftsverkehr, stark benutzt
wird. Bei der neuen Einrichtung bedarf es daher auch keines Nachstellens bei häufiger
Benutzung.
Sobald der Minutenstempel 10 von der Druckplatte 20 nach erfolgtem Stempeln wieder
freigegeben wird, dreht ihn die aufgewundene Feder 22 in der Drehrichtung der Spindel f
nach, bis er mit dem Uhrwerk wieder in Gleichlauf kommt, also die Zeiger 53 und c
die gleiche Stellung auf ihren Zifferblättern einnehmen.
Die Schrägflächen 30, 31 der Nasen 26, 27 wirken als Führung, so daß der Federhebel 21
den Einschnitt 25 nach dem Zusammensetzen der Uhr und der Stempelvorrichtung findet,
wenn man den Minutenstempel 10 dreht.
An dem Stempel 10 ist ein Zahnrad 40 (Fig. 3 und 5) vorgesehen, das in ein Zahnrad
41 auf der Welle 42 eingreift, die durch die Schraube 43 zentrisch gehalten wird. Letztere
geht durch eine Schiene 44 der mittels Schrauben 46 auf der Platte i befestigten Scheibe 45.
Das Zahnrad 47 der Welle 42 greift in das Zahnrad 48 der Hülse 12 (Fig. 4), die die
Stundenmarke oder den Zeiger 50 bildet.
Der Minutenstempel 10 liegt in der Hülse 51 mit seinem Kopf 52 (Fig. 5) gegen den
Hülsenrand, der den Stoß beim Stempeln aufnimmt. Der Stoß der Platte 20 auf den Minutenzeiger
53 und den Stundenanzeiger 50 wird durch die Hülse 51 auf die Scheibe 45 übertragen,
und da letztere mit der Platte * fest verbunden ist, von beiden so völlig absorbiert,
daß eine Störung oder Anhalten des Uhrwerks nicht eintreten kann.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Stempeluhr mit Stunden- und Minutenzeigern am Uhrwerk und Druckwerk, bei welcher die Mittelspindel des Uhrwerks achsial zum Minutenstempel des Druckwerks angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Minutenstempel (10) mit der Mittelspindel (f) des Uhrwerks durch zwei Hebel lösbar gekuppelt ist, deren einer (21) als Feder ausgebildet ist und in einen zwischen zwei Schrägflächen (30, 31) gebildeten Einschnitt (25) des anderen Hebels (28) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE274181C true DE274181C (de) |
Family
ID=530572
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT274181D Active DE274181C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE274181C (de) |
-
0
- DE DENDAT274181D patent/DE274181C/de active Active
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