[go: up one dir, main page]

DE2708513C3 - Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung - Google Patents

Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Info

Publication number
DE2708513C3
DE2708513C3 DE19772708513 DE2708513A DE2708513C3 DE 2708513 C3 DE2708513 C3 DE 2708513C3 DE 19772708513 DE19772708513 DE 19772708513 DE 2708513 A DE2708513 A DE 2708513A DE 2708513 C3 DE2708513 C3 DE 2708513C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
mass
starch
production
insoluble
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772708513
Other languages
English (en)
Other versions
DE2708513A1 (de
DE2708513B2 (de
Inventor
Hans Elmar Dr. 6507 Ingelheim Bisle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Original Assignee
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CH Boehringer Sohn AG and Co KG filed Critical CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Priority to DE19772708513 priority Critical patent/DE2708513C3/de
Publication of DE2708513A1 publication Critical patent/DE2708513A1/de
Publication of DE2708513B2 publication Critical patent/DE2708513B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2708513C3 publication Critical patent/DE2708513C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L3/00Compositions of starch, amylose or amylopectin or of their derivatives or degradation products
    • C08L3/02Starch; Degradation products thereof, e.g. dextrin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/20Pills, tablets, discs, rods
    • A61K9/2004Excipients; Inactive ingredients
    • A61K9/2022Organic macromolecular compounds
    • A61K9/205Polysaccharides, e.g. alginate, gums; Cyclodextrin
    • A61K9/2059Starch, including chemically or physically modified derivatives; Amylose; Amylopectin; Dextrin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/20Pills, tablets, discs, rods
    • A61K9/28Dragees; Coated pills or tablets, e.g. with film or compression coating
    • A61K9/2806Coating materials
    • A61K9/2833Organic macromolecular compounds
    • A61K9/286Polysaccharides, e.g. gums; Cyclodextrin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/12Degraded, destructured or non-chemically modified starch, e.g. mechanically, enzymatically or by irradiation; Bleaching of starch
    • C08B30/14Cold water dispersible or pregelatinised starch

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine wasserunlösliche physiologisch unbedenkliche Masse, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie erhalten worden ist, indem man Stärke durch Aufkochen mit Wassei verkleistert und den erhaltenen Brei (gewünschtenfalls unier Zusatz von mehrwertigen aliphatischen Alkoholen sowie geringer Mengen organischer Genußsäuren) als zusammenhängende Masse eintrocknet. Sie betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung dieser Masse sowie ihre Verwendung in der Lebensmittel- bzw. pharmazeutischen Technologie.
Für die Lebensmittel, Lebensmittelzusatzstoffe und Arzneimittel ist es z. B. aus Gründen der Haltbarkeit, des Geschmacks oder der bequemeren Anwendung bzw. Verpackung wünschenswert, diese mit einem Überzug zu versehen. Dieser sollte möglichst schwer wasserlöslich, mechanisch widerstandsfähig, lebensmittelrechtlich zulässig (d. h. physiologisch unbedenklich und eßbar) und darüberhinaus auch leicht verfügbar und preiswert sein.
Bisher wurden für derartige Überzüge etwa chemisch abgewandelte Cellulosederivate (ζ. Β. Carboxymethylcellulose oder Hydroxypropylcellulose) Polywachse wie Polyäthylenglykole oder Polyvinylderivate (PVA, PVPP) verwendet. Alle diese Stoffe können nur einen Teil der oben gestellten Forderungen erfüllen Und müssen daher oft im Gemisch miteinander eingesetzt werden, was die Herstellung solcher Überzüge ver·* teuert. Außerdem handelt es sich nicht Um native Nährungsstöffe.
Die gestellte Aufgabe kann aber übei'räschenderwel· se durch Verwendung von handelsüblicher, durch Aufkochen verkleisterter Stärke gelöst werden. Es wurde nämlich gefunden, daß durch Eintrocknen eines wäßrigen verkleisterten Stärkebreis als Schicht oder auch als kompakter Block eine Masse entsteht, die sich auch bei tagelangem Liegen in Wasser nicht auflöst. Im Gegensatz dazu ergibt das gleiche Substrat bei anderen Trocknungsbedingungen, z. B. Sprühtrocknung, ein bereits in kaltem Wasser quellbares Pulver, mit dem
ίο auch fließfähige Pasten hergestellt werden können.
Die Herstellung des als Ausgangsmaterial verwendeten Stärkebreis kann etwa durch Aufkochen und Verkleistern üblicher Getreidestärke (z. B. Maisstärke) mit der zehnfachen Menge Wasser erfolgen.
Das Eintrocknen dieses Breis muß (im Unterschied zur Sprühtrocknung) als zusammenhängende Masse, z. B. in Schicht- oder Blockform, erfolgen (»Kompakttrocknung«).
Nur so kann die erfindungsgemäße wasserunlösliche Masse erhalten werden.
Das Eintrocknen des Stärkebreis kann an der Luft, etwa bei Zimmertemperatur, bei erhöhter Temperatur im Trockenschrank oder auch im Vakuum erfolgen. Es wird eine glasige Masse gummiartiger oder auch hartgummiartiger Konsistenz erhalten, die auch auf glatten Oberflächen gut haftet.
Selbstverständlich können anstelle der nativen Maisstärke auch entsprechend kaltlösliche Stärken (z. B. DE-AS 15 67 355) als Ausgangsmaterial zur Herstellung des Films ohne vorheriges Aufkochen eingesetzt werden.
Der Stärkefilm kann durch Zusatz von mehrwertigen aliphatischen Alkoholen, beispielsweise Glycerin oder Sorbit, in seiner Elastizität und Biegsamkeit noch verbessert werden, wobei der Glycerinanteil in der Stärkelösung je nach den gewünschten Eigenschaften bis zu 25% und mehr, bezogen auf die Trockensubstanz bis zu 50% und mehr betragen kann. Durch Zusatz von geringen Mengen (z. B. 0,01—0,1%) organischer Genußsäuren kann überdies die Haftfestigkeit und Wasserunlöslichkeit erhöht werden.
Die Schichtdicke dieses Films kann durch Variation der Stärkekonzentration, der Temperatur der Tauchlösung oder auch durch wiederholtes Überziehen eines Partikels oder Gegenstandes variiert werden.
Der beschriebene Film stellt in gequollenem Zustand eine semipermeable Membran dar, durch die beispielsweise wasserlösliche Farbstoffe wie Fuchsin hindurchdiffundieren.
Wird statt eines Films eine kompjkte Masse (z.B. durch Eintrocknen des Stärkekleisters in einem Gefäß) ht -gestellt, so kann diese Masse auch als Träger für niedermolekulare Substanzen dienen, die in wäßriger Lösung aus ihr herausdiffundieren. Beispielsweise kann sie zur Herstellung von Depotformen von Arzneistoffen verwendet werden, indem letztere in geeigneter Dosis in den Stärkekleister eingebracht, dieser dann trocknen gelassen und zu Drageekernen verarbeitet wird, oder indem der einen Arzneistoff enthaltende Stärkebrei für die Umhüllung von Tabletten verwendet wird.
Das beschriebene Stärkeprodukt kann prinzipiell auf die verschiedenste Weise verarbeitet werden; Dazu gehören ü. a. Tauchen, Vermischen, Sprühen, Granulier ren, Formen, Als Anwendungsgebiete sind zu nennen:
Schutz gegen äußere Einflüsse wie Sauerstoff, Feüchtig* keil oder Kontaminationen Verschiedenster Art, Ab* grenzUng unverträglicher Substanzen, Maskierung von unerwünschtem Geschmack, vorzugsweise bei Lebens-
mitteln, Genußmitteln und Arzneimitteln, verzögerte Freigabe von Wirkstoffen. Es lassen sich Oberzüge, aber auch Kapseln herstellen, oder man kann das Material auch als HüUenmaterial bei Mikroverkapselungen, zum Dragieren, als Einbettungsmasse für Hilfs- oder Wirkstoffe verwenden. Als Beispiele seien genannt: Lebensmittel (Brot, Wurst, Käse) Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine, Arzneiwirk- und hilfsstoffe. Stärke ist für derartige Zwecke besonders geeignet, da sie als Nahrungsmittel ohne Einschränkung für zum Verzehr ι ο bestimmte Produkte eingesetzt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die wäßrige Form, die es erlaubt, auf die aus physiologisch und technologischen Gründen unerwünschte Verwendung von organischen Lösungsmitteln bei der Herstellung von Überzügen zu verzichten.
Beispiel 1
60 g Maisstärke mit einem Wassergehalt von ca. 13% werden zunächst bei Zimmertemperatur mit 100 ml Wasser dispergkrt und dann in 400 ml kochendes Wasser eingetragen. Die Verkleisterung erfolgt unter diesen Bedingungen spontan. In diese noch heiße, ca. 10%ige Stärkelösung wird eine Glasplatte getaucht und nach dem Abtropfen bei ca. 40° C getrocknet. Nach etwa 40 Stunden weisen die Platten einen dünnen, gleichmäßigen, glasigen, stark haftenden, festen Film auf. Dieser ist nicht hygroskopisch, fühlt sich trocken an und verändert sich beim Lagern an der Luft nicht. Bringt man nun diese Platte in Wasser, so quillt der Film innerhalb von 5 Minuten etwas an und wird dabei milchig trüb und weich. Nach einiger Zeit läßt sich der Film von der Glasplatte lösen. Γ ach 10 Tagen im Wasser fühlt sich der Film noch glatt und fest an. Die Jod-Stärke-Reaktion in dem Wassi ist erst nach 2 Stunden positiv.
Beispiel 2
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie unter 1, es wird jedoch 12 bis 15 Stunden bei 70° getrocknet. Der Film weist die gleichen Eigenschaften auf wie 1.
Beispiel 3
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie unter 1, es wird jedoch 12 bis 15 Stunden bei 120° C getrocknet. Der Film ist infolge der großen Wärmeeinwirkung gelb bis gelb-braun und spröder als Beispiel 1 und 2.
Beispiel 4
45
50
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie unter 1, jedoch wird anstelle des Wassers eine 0,05%ige Zitronensäurelösung eingesetzt.
Der Film weist eine etwas bessere Haftfähigkeit als 1 auf, die Jod-Stärke-Reaktion in Wasser ist erst nach 24 Stunden positiv.
Beispiel 5
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie unter I1 die Glasplatten Werden jedoch erst nach Erkalten des Stärkekleisters getaucht Die Beschichtung ist wesenl· lieh dicker und kann auf größeren Flächen nach dem Trocknen Risse aufweisen. Die Trocknung kann sowohl 48 Stünden bei 40 bis 45°C als auch über 12 bis 15 Stunden bei 7O0C erfolgen- In Wasser ist der Film auch praktisch unlöslich,
Beispiel 6
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie unter 1, jedoch werden anstelle von 60 g Stärke nur 15 g Stärke (ca. 3%) eingesetzt Der entstandene Film ist wesentlich dünner, hat aber sonst die gleichen Eigenschaften wie 1.
Beispiel 7
Die Herstellung des Stärkefilms erfolgt wie un>ir 1, jedoch werden anstelle von 60 g Starke nur 10 g Stärke (ca. 2%) eingesetzt Es entsteht ein hauchdünner Film mit den gleichen Eigenschaften wie 1.
Beispiel 8
40 g Maisstärke werden in 75 ml Wasser dispergiert und unter Rühren in eine kochende Mischung aus 400 ml Wasser und 25 ml Glycerin gegeben. Nach Erreichen einer Temperatur von 85° C wird noch 5 Minuten bei kräftigem Rühren auf dieser Temperatur gehalten. Die eingetauchten Glasplatten werden in der bereits beschriebenen Weise getrocknet
Im Gegensatz zu den glycerinfreien Filmen zeigen diese Platten einen dünnen, glasigen, flexiblen, ablösbaren Film, der sich in Wasser ebenfalls praktisch nicht löst
Beispiel 9
Die Herstellung erfolgt wie in Beispiel 8, jedoch wird die Anschlämmung in 375 ml Wasser und 50 g Glycerin eingetragen.
Der Film ist dichter als in 8, jedoch ebenfalls flexibel und gut ablösbar; er fühlt sich jedoch etwas klebrig an. Im übrigen zeigt er in Wasser das gleiche Verhalten.
Beispiel 10
Die Herstellung erfolgt wie bei Beispiel 8, jedoch werden 375 ml Wasser und 10 ml Glycerin eingesetzt
Der Film ist noch dicker und klebriger, die Reißfestigkeit ist etwas geringer. Sonst kein Unterschied.
Beispiel 11
60 g Maisstärke werden in 100 ml Wasser dispergiert und in eine kochende Lösung von 500 mg Zitronensäure, 470 ml Wasser uni 30 ml Glycerin eingerührt Nach Erreichen von 85° C wird noch 5 Minuten bei dieser Temperatur gehalten.
Anschließend wird der Stärkekleister ca. 5 mm hoch auf ein VA-Stahlblech aufgetragen und 60 Stunden bei 70° C getrocknet.
Es entsteht ein ca. 1 mm dicker, abziehbarer Film, der sehr stabil und flexibel ist Im Wasser verhält er sich wie die anderen Filme, d. h. er quillt leicht an. Nach 10 Tagen weist der Film noch die ursprünglichen Konturen auf.
Beispiel 12
30 g einer dünnkochenden Maisstärke werden in einer Mischung von 70 ml Wasser und 30 ml Glycerin dispergiert, unter Rühren auf 85 bis 9O0C erhitzt und 5 Minuten bei dieser Temperatur gehalten. Ein Teil der heißen Masse wird nun 6 mm hoch in einer Petrischale bzw. 2 mm hoch auf einer Glasplatte ausgegossen und bei 70°C 12 bis 15 Stunden getrocknet. Mit einem anderen Teil wird eine Porzellanschale (0 4,5 cm) zu ca. •/3 gefüllt und ebenfalls bei 700C ca. 60 Stunden getrocknet Es entstehen gümmiäftige, flexible, Verschieden dicke (im letzten Fall ca. 8 mm) Filme bzw. Körper, die in Wasser formstabil sind.
5 6
. diese bis an den Rand gefüllt ist. Nach dem Trocknen
Beispiel 13 erhält man eine trockene, schwaminqrtige, Scheibe von
25 g Maisstärke werden in einer Mischung aus 75 ml 6 cm Durchmesser und 1 cm Dicke, die flexibel ist und
Wasser und 25 ml filycerin dispergiert, auf 85 bis 900C sich auch gut schneiden läßt Beim Einbringen in Wasser
erhitzt und nach 2ö Minuten bei 85 bis 90° C in eine 5 schwimmt sie zunächst auf der Oberfläche und saugt
Petrischale (0 6 cm, Höhe lcm) eingebracht, so daß sich allmählich voll (2 bis 3 Stunden) bis sie untergeht

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, dadurch gekennzeichnet, daß sie erhalten worden ist, indem man Stärke durch Aufkochen mit Wasser verkleistert und den erhaltenen Brei (gewünschtenfalls unter Zusatz von mehrwertigen aliphatischen Alkoholen sowie geringer Mengen organischer Genußsäuren) als zusammenhängende Masse eintrocknet
2. Verfahren zur Herstellung einer wasserunlöslichen, physiologisch unbedenklichen Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Stärke durch Aufkochen mit Wasser verkleistert und den erhaltenen Brei (gewünschtenfalls unter Zusatz von mehrwertigen aliphatischen Alkoholen sowie geringer Mengen organischer Genußsäuren) als zusammenhängende Masse eintrocknet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangsprodukt verkleisterte Getreidestärke verwendet wird.
4. Verwendung einer Masse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, zur Erzeugung von wasserunlöslichen Filmen auf Lebens- oder Arzneimitteln.
5. Verwendung einer Masse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, zur Erzeugung von Depotformen niedermolekularer Wirkstoffe.
6. Verwendung einer Masse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, als Hüllmaterial bei der Mikroverkapselung.
7. Verwendung einer Masse nach einem der Ansprüche 1 bis 3 als Träger für niedermolekulare Hilfs- oder Wirkstoffe.
DE19772708513 1977-02-26 1977-02-26 Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung Expired DE2708513C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772708513 DE2708513C3 (de) 1977-02-26 1977-02-26 Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772708513 DE2708513C3 (de) 1977-02-26 1977-02-26 Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2708513A1 DE2708513A1 (de) 1978-08-31
DE2708513B2 DE2708513B2 (de) 1980-04-30
DE2708513C3 true DE2708513C3 (de) 1981-01-08

Family

ID=6002316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772708513 Expired DE2708513C3 (de) 1977-02-26 1977-02-26 Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2708513C3 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4382813A (en) * 1980-10-30 1983-05-10 The United States Of America As Represented By The Secretary Of Agriculture Encapsulation by entrapment within starch adduct matrix
DE3346571A1 (de) * 1983-12-23 1985-07-04 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Oral retardierte acetylsalicylsaeureformulierungen
FR2639191B1 (fr) * 1988-11-24 1991-02-08 Ecole Nale Sup Meun Lab Film comestible a base de farine de ble a basse teneur en proteines, son procede de preparation et son utilisation comme emballage
DE3920621A1 (de) * 1989-06-23 1991-01-03 Battelle Institut E V Formmasse auf der basis von staerkeether zur ausformung biologisch abbaubarer formteile
DE4002257A1 (de) * 1990-01-26 1991-08-01 Tomka Ivan Einkapselung von wirkstoffen mittels staerke
US20070079945A1 (en) 2005-10-11 2007-04-12 Isao Noda Water stable fibers and articles comprising starch, and methods of making the same

Also Published As

Publication number Publication date
DE2708513A1 (de) 1978-08-31
DE2708513B2 (de) 1980-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2235991C3 (de) Formkörper
DE69817008T2 (de) Niedrigtemperaturschichten
DE69800419T2 (de) Kapsel mit verlängerter Wirkstofffreisetzung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2842855C2 (de) Formkörper aus Glucan oder mit einem Gehalt an Glucan
DE2636152C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Dragees
DE69825165T2 (de) Arzneimittelform mit zwei überzugs-schichten
DE60009680T2 (de) Essbares überzugsmittel
EP1110544B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer geschmacksmaskierten oralen Darreichungsform& x9;
DE69414315T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kapseln sowie dadurch erhaltene Kapseln
DE69127456T2 (de) Gelatinkapseln substituiert durch stärke mit hohem amyloseanteil
DE69825592T2 (de) Filmbeschichtungen und filmbeschichtungszusammensetzungen auf der basis von dextrin
DE3123453C2 (de) Veredelte Stärke, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung in Arzneimitteln
AT396329B (de) Pharmazeutische granulate und verfahren zu ihrer herstellung
DE60127674T2 (de) Verwendung einer acetylierten vorgelatinierten stärke mit einem hohen gehalt von amylose
EP0013262A2 (de) Ein Herzglykosid mit einem polymeren Überzug enthaltendes pharmazeutisches Präparat und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2542158A1 (de) Pharmazeutisches mittel fuer die verabreichung in der mundhoehle und verfahren zu seiner herstellung
DE2414868A1 (de) Arzneimittel und verfahren zu seiner herstellung
DE2362985C3 (de) Formkörper auf Pullulanesterbasis
CH672736A5 (de)
EP0559450B1 (de) Bindemittel und seine Verwendungen
DE2950463A1 (de) Gallensaeuren enthaltende pharmazeutische zubereitung mit verlaengerter wirkungsdauer
DE2708513C3 (de) Wasserunlösliche, physiologisch unbedenkliche Masse, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE3445301A1 (de) Pankreasenzympraeparate und verfahren zu deren herstellung
US5015480A (en) Film coating formulations
DE2854651A1 (de) Ueberzugsmittel fuer feste medikamente

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee