DE268502C - - Google Patents
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- DE268502C DE268502C DENDAT268502D DE268502DA DE268502C DE 268502 C DE268502 C DE 268502C DE NDAT268502 D DENDAT268502 D DE NDAT268502D DE 268502D A DE268502D A DE 268502DA DE 268502 C DE268502 C DE 268502C
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- door
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/16—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift
- H01H3/161—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift for actuation by moving a closing member, e.g. door, cover or lid
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JIg 268502 ■-■ KLASSE 21 c. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zur vorübergehenden elektrischen Beleuchtung
von Innenräumen dient,, bei der erreicht werden soll, daß nur für die Dauer der Benutzung
der Räume (z. B. Telephonzellen, Lagerräume, Speisekammern, Klosetts) Licht brennt, um unnützen Stromverbrauch zu vermeiden.
Bekannt sind Schalter, bei denen die Tür beim
ίο Öffnen selbsttätig das Licht einschaltet, beim
folgenden Öffnen das Licht selbsttätig abschaltet. Sie haben die Nachteile, daß ein einmaliges
öffnen und Schließen ein dauerndes Brennen der Lampen veranlaßt, ferner, daß sie bei
Tag einen Abstellschalter erfordern. Auch sind Schalter bekannt, die in Verbindung mit
der Schließvorrichtung den Zweck zu erreichen suchen; auch sie erfordern einen Abstellschalter
für den Tag.
Die neue Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die angegebenen Nachteile zu
vermeiden sucht. Im Lampenstromkreise wird ein Schalter verwandt, der nur von der Innenseite
des Raumes von Hand eingeschaltet werden kann. Das Ausschalten zu vergessen, soll unmöglich gemacht werden; zu diesem
Zweck ist der Schalter mit einer Einrichtung versehen, die ermöglicht, daß durch die Bewegung
der Tür (wie weiter unten gezeigt:
gewöhnlich eine öffnende, doch auch eine schließende) der Schalter selbsttätig geöffnet
wird.
Für eine derartige Vorrichtung lassen sich viele Spielarten und Ausführungsformen finden.
Die beiliegende Zeichnung bringt dafür nur einige Beispiele.
In der Zeichnung ist beispielsweise den Ausführungsformen ein in der Hauptsache bekannter
Hebelschalter zugrunde gelegt, der jedoch für den Zweck, auf den die Erfindung abzielt, mit besonderen Einrichtungen versehen
ist.
Fig. ι und 2 stellen ein Beispiel einer der Spielarten dar. An der Türverkleidung α im
Räume, der beleuchtet werden soll, ist der Sockel der Schaltvorrichtung b aus isolierendem
Material befestigt, worauf ein um die Achse c drehbarer Schalthebel d aus isolierendem
Material angeordnet ist, dessen Kontaktstück e die Kontaktfedern f und g in der
Einschaltstellung verbindet. Die Feder h ist in der Einschaltstellung gespannt, vermag jedoch
nicht den Hebel d zurückzuwerfen, da die Reibung in den Kontaktfedern dies verhindert.
Von der Innenseite des Raumes wird bei geschlossener Tür der Hebel d von Hand eingelegt;
er ragt derart über die Türkante, daß er beim öffnen durch die Tür i mitgenommen
wird, so daß ein selbsttätiges-Unterbrechen des Stromkreises erfolgt. Hierbei unterstützt in bekannter Weise die Feder
h ein schnelles Abreißen des Öffnungsfunkens.
In der Zeichnung wird der Hebel d nicht unmittelbar durch die Tür, sondern durch
den federnden Anschlag k mitgenommen, der an der Tür * befestigt ist. Dadurch soll,
falls der Schalthebel bei offener Tür eingelegt wurde, beim Schließen ein Zerschlagen des
Hebels d verhütet werden.
Für das selbsttätige Ausschalten ist es also Vorbedingung, daß man bei geschlossener Tür
eingeschaltet hat. Der federnde Anschlag k läßt sich aber so gestalten, daß man auch
ίο schon bei geöffneter Tür einschalten darf.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel dafür. Dieser federnde Anschlag ist imstande, dem Hebel d
völlig auszuweichen. An der Tür ist ein Winkelstück Z drehbar angeordnet, welches
durch eine Feder m an die Tür gedrückt wird. Ist der Schalthebel d bei geöffneter
Tür eingelegt und wird nun die Tür geschlossen, so vermag, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, das Winkelstück / dem Hebel auszuweichen, beim folgenden öffnen der Tür
wird jedoch in gewöhnlicher Weise der Schalthebel, mitgenommen.
Für Lagerräume wird man gerade bei offener Tür Licht wünschen; damit hier das Abschalten
des Lichtes nicht vergessen wird, muß die Schaltvorrichtung beim Schließen der Tür
geöffnet werden.
Die Erfindung umfaßt nämlich auch Vorrichtungen, bei denen jede Bewegung der Tür,
das Öffnen sowohl wie das Schließen, ein Ausschalten der Lampen zur Folge haben kann.
Beispielsweise läßt sich das so erreichen, wie es Fig. 4 zur Anschauung bringt. Hier wird
der von Hand eingelegte Schalthebel d durch die Klinke η in der Einschaltstellung festgehalten.
Die Klinke ist drehbar um die Achse 0, die an der Türverkleidung befestigt ist. Die
Feder ft zieht die Klinke gegen den Hebel d, wobei der Stift q, falls der Schalthebel nicht
eingelegt ist, das weitere Herumschwenken der Klinke verhütet. Die Klinke bildet zusammen
mit einer Nocke einen Teil. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, muß ein jedes Vorbeistreichen der Tür die Nocke zur Seite
drücken und damit die Klinke lösen. Im Gegensatz zu der oben besprochenen Konstruktion
(Fig. ι und 2) ist hier die Feder k so stark gespannt, daß sie die Reibung in
den Kontakten überwinden kann, so daß ein Lösen der Klinke ein Zurückschnellen des
Schalthebels und damit ein öffnen des Lampenstromkreises zur Folge hat.
Die bisher aufgeführten Spielarten der Erfindung lassen, wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit,
immer noch die Möglichkeit zu, daß das Licht brennen bleibt. Eine weitere Abart der Erfindung schließt nun diese Möglichkeit
völlig aus; allerdings gestattet sie nicht, bei offener Tür Licht zu erhalten.
Es ist dies eine Vorrichtung, bei der es nur bei geschlossener Tür von der Innenseite
des Raumes möglich ist, den Stromkreis zu schließen.
Bei dem Beispiel in Fig. 5 wird dieser Zweck mit Hilfe einer eigentümlich" gebogenen
Blattfeder r erreicht, die an der Türverkleidung befestigt ist. Bei geschlossener Tür ist
die Feder so gebogen, daß sie beim Einschalten wie eine Klinke dem Schalthebel d in
der Pfeilrichtung ausweicht und ihn dann in der Einschaltstellung festhält. Bei geöffneter
Tür dagegen schnellt die Feder r zurück (/), so daß sie den Hebel d freigibt, der dann
durch die Feder h in die Ausschaltstellung geworfen wird. Bei offener Tür läßt sich
allerdings vorübergehend, d. h. solange die Hand den Hebel niederdrückt, der Strom
schließen.
Mit einer Sperrvorrichtung, die den Schalthebel in der Ausschaltstellung festhält und
die durch das Schließen der Tür gelöst wird, läßt sich erreichen, daß der Stromkreis bei
geöffneter Tür sich überhaupt nicht schließen läßt. Für eine solche Anordnung bringt
Fig. 6 ein Beispiel in Anlehnung an die Konstruktion der Fig. 1 und 2. Durch das Schließen
der Tür wird der Hebel s um die an der Türverkleidung befestigte Achse t gedreht;
das andere Ende von s verschiebt dadurch einen Riegel, wobei die Feder w gespannt
wird; dadurch gibt die am Riegel befestigte Sperrnase u den Schalthebel d frei, so daß
der Schalthebel d eingelegt werden kann. Beim öffnen der Tür wird zunächst der
Schalthebel durch den Anschlag υ zurückgeworfen, dann gibt die Tür den Hebel s frei
und die Feder w zieht die Sperrnase u über den Hebel d, der hierzu mit einem Fortsatz
versehen ist. Ein Einlegen des Schalthebels bei geöffneter Tür ist dadurch nicht möglich.
Derselbe Zweck, nämlich, daß man nur bei geschlossener Tür Licht erhält, wird auch dadurch
erreicht, daß man in Reihe mit dem Hauptkontakt einen Hilfskontakt in den Lampenstromkreis schaltet, der beim Schließen
der Tür durch die Tür geschlossen, beim Öffnen geöffnet wird. Als Hauptschalter kann
z. B. die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung dienen.
Es sei erwähnt, daß am Schalthebel der besprochenen Vorrichtungen ein heller Knopf
angebracht sein kann, oder daß der Schalter durch eine helle Dose geschützt sein kann,
um den Apparat im Dunkeln erkennbar zu machen.
Es soll hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen sein, daß es nicht als wesentlich für
die vorliegende Erfindung betrachtet wird, daß der stromführende Teil der Einrichtung,
wie in der Zeichnung, an der Türverklei-
dung befestigt ist, vielmehr kann er auch an der Tür befestigt sein. Bei Türen, die sich
nach außen öffnen, müßten die eigentlichen Schalter der hier aufgeführten Ausführungsformen
an der Tür, die Anschläge an der Türverkleidung befestigt sein.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:
- i. Vorrichtung zum Steuern eines Schalters durch" die Tür, gekennzeichnet durch ein bewegliches Schaltglied (z. B. Schalthebel, Schaltwelle), welches zum Einschalten der Lampen von Hand, zum Ausschalten aber von der Tür gesteuert wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die an sich ein Festhalten der Schaltvorrichtung in der Einschaltstellung, beim Vorbeistreichen der Tür jedoch durch die Tür ein Loslassen der Schaltvorrichtung verursacht, so daß die Schaltvorrichtung kraftschlüssig und selbsttätig in die Ausschaltstellung schnellt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, z. B. eine nur bei gesehlossener Tür wirksame Festhaltvorrichtung für den Schalthebel, oder eine das Einschalten verhindernde selbsttätige Verriegelung, die bei geschlossener Tür außer Tätigkeit gesetzt ist, oder eine Einrichtung, bei der die Betätigungsund die eigentliche Schaltvorrichtung getrennt sind, mit anderen Worten: eine Einrichtung, die nur bei geschlossener Tür gestattet, die Lampen von der Innenseite des Raumes überhaupt oder doch wenigstens dauernd (nach dem Loslassen) einzuschalten, und die beim öffnen der Tür ein selbsttätiges Unterbrechen des Lampenstromkreises bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE268502C true DE268502C (de) |
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ID=525466
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT268502D Active DE268502C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
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-
0
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