DE2616240C2 - Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Bremskraftverstärker, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/12—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid
- B60T13/14—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being liquid using accumulators or reservoirs fed by pumps
- B60T13/142—Systems with master cylinder
- B60T13/143—Master cylinder mechanically coupled with booster
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem willkürlich,
vorzugsweise vom Bremspedal betätigbaren Steuerkolben, der mit einem an eine Druckmittelquelle angeschlossenen
Zuschaltventil zusammenarbeitet und von dem ein Strömungsmittel zur Betätigung dieses Ventils
aus seinem Zylinderraum verdrängbar ist, und mit einem Arbeitskolben, vorzugsweise mit einem Tandemarbeitskolben,
der von dem vom Zuschaltventil eingesteuerten Druck beaufschlagt wird.
Durch die DE-OS 21 25 880 ist ein Bremskraftverstärker
mit einem Steuerkolbcn bekannt, bei dessen Betätigung ein Steuerdruck aufgebaut wird, der ein den Arbeitsdruck
steuerndes Zuschaitventil betätigt Bei dieser bekannten Ausführung eines Bremskraftverstärkers,
der mit einem Druckmittel arbeitet ist zwar für den Fall, daß der Verstärker ausfällt, eine mechanische Antriebsverbindung zwischen dem Steuerkolben und dem Arbeitskolben
vorhanden. Dieser Bremskraftverstärker weist jedoch keine direkte Rückmeldung des Arbeitsdruckes auf den Eingangskolben und damit auf den Fuß
des Fahrers auf.
Bei anderen bekannten Verstärkerausführungen ist der Steuerkolben so angeordnet, daß der von der
Druckmittelquelle über das Zuschaltventil eingesteuerte Druck nicht direkt auf den Betätigungskolben wirkt
Das Fehlen des direkten Reaktionsdruckes wirkt sich auf das dem Fahrer vermittelte Pedalgefühl nachteilig
aus. Ein weiterer Nachteil dieses durch das DE-GM 19 11 383 bekanntgewordenen Verstärkers ist das Fehlen
einer mechanischen Antriebsverbindung zwischen Steuerkolben und Antriebskolben, wodurch beim Auftreten
einer Leckage zwischen Steuerkolben und Steuerzylinder die Bremsanlage zum Totalausfall kommt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bremskraftverstärker zu schaffen, der die genannten
Nachteile nicht aufweist und bei dem sich bei intakter Verstärkereinrichtung zwischen dem Weg des Eingangskolbens
und dem Weg des Ausgangskolbens eine Übersetzung ergibt, die größer als eins ist Außerdem
soll bei dem erfindungsgemäßen Verstärker eine direkte Rückmeldung des herrschenden Arbeitsdruckes auf den
Eingangskolben und das Pedal gegeben sein.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst daß der Steuerkolben als einstückiger Stufenkolben
mit einer Ringstufe ausgebildet ist und einerseits im Bereich seines Eintritts in das Bremskraftverstärkergehäuse
sowie andererseits in der Nähe seiner Stirnfläche gegen das Bremskraftverstärkergehäuse abgedichtet
ist, wobei die Stirnfläche in einen Arbeitsdruckraum hineinragt und an dem dort befindlichen Arbeitskolben anliegt,
und daß das Zuschaltventil durch das von der ringförmigen Stufe des Steuerkolbens aus dem zwischen
seinen beiden Lagerstellen entstandenen Ringraum verdrängte Strömungsmittel betätigt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll der Bremskraftverstärker konstruktiv so ausgestaltet sein, daß zwischen einem das Zuschaltventil betätigenden Ventilsitzbolzen und dem auf den Ventilsitzbolzen einwirkenden Zuschaltventilkolben, auf den von der anderen Seite her der vom Steuerkolben hervorgerufene Druck einwirkt eine Ventilfeder angeordnet sein, die die Ventilbetätigungskraft des Zuschaltventils in Abhängigkeit vom Kolbenweg des vom Steuerdruck beaufschlagten Zuschaltventilkolbens bestimmt.
Bei der Rücknahme des Pedaldruckes soll weiterhin gewährleistet sein, daß nicht mehr benötigtes Strömungsmittel schnell abfließen kann. Hierzu ist vorgesehen, daß sich bei Verminderung des Steuerdrucks und nach dem Wiederöffnen des Zuschaltventils ein Rücklaufventil öffnet, das ein Rückströmen von entlastetem Strömungsmittel über eine Bohrung im Ventilsitzbolzen des Zuschaltventils zum Rücklaufbehälter zuläßt. Der Rücklauf wird durch ein besonderes Ventil sichergestellt, und damit dies auch in jedem Falle öffnet, ist vorgesehen, daß die Ventilfeder zur Sicherung des öffnens des Rücklaufventils bei Druckrückgang am Zuschaltventilkolben mit einer Fesselung befestigt ist, die das Einsetzen einer am Bolzen angreifenden Rückstellfeder mit geringer Federkraft erlaubt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll der Bremskraftverstärker konstruktiv so ausgestaltet sein, daß zwischen einem das Zuschaltventil betätigenden Ventilsitzbolzen und dem auf den Ventilsitzbolzen einwirkenden Zuschaltventilkolben, auf den von der anderen Seite her der vom Steuerkolben hervorgerufene Druck einwirkt eine Ventilfeder angeordnet sein, die die Ventilbetätigungskraft des Zuschaltventils in Abhängigkeit vom Kolbenweg des vom Steuerdruck beaufschlagten Zuschaltventilkolbens bestimmt.
Bei der Rücknahme des Pedaldruckes soll weiterhin gewährleistet sein, daß nicht mehr benötigtes Strömungsmittel schnell abfließen kann. Hierzu ist vorgesehen, daß sich bei Verminderung des Steuerdrucks und nach dem Wiederöffnen des Zuschaltventils ein Rücklaufventil öffnet, das ein Rückströmen von entlastetem Strömungsmittel über eine Bohrung im Ventilsitzbolzen des Zuschaltventils zum Rücklaufbehälter zuläßt. Der Rücklauf wird durch ein besonderes Ventil sichergestellt, und damit dies auch in jedem Falle öffnet, ist vorgesehen, daß die Ventilfeder zur Sicherung des öffnens des Rücklaufventils bei Druckrückgang am Zuschaltventilkolben mit einer Fesselung befestigt ist, die das Einsetzen einer am Bolzen angreifenden Rückstellfeder mit geringer Federkraft erlaubt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels in der folgenden Beschreibung
näher erläutert
Die Zeichnung zeigt als Prinzipbild einen Längsschnitt
durch einen erfindungsgemäißen Bremskraftverstärker, bei dem das Gehäuse des Zuschaltventils in das
eigentliche Verstärkergehäuse mit einbezogen ist; ein einziges Teil dient also als Gehäuse für den Hauptzylinder
mit dem Steuerkolben und füi das Zuschaltventil.
Ein Verstärkergehäuse 1 nimmt die Arbeuskolben 2 und 3 auf, die mit Anschlüssen 4 und 5 zusammenarbeiten,
an denen Leitungen für die einzelnen Bremskreisläufe angeschlossen werden können.
Die Arbeitskolben 2 und 3 stützen sich an Rückstellfedern 6 und 7 ab. Ein als Steuerkolben ausgebildetes
Betätigungsglied 8 liegt mit seiner Stirnfläche 9 an der benachbarten Stirnfläche 11 des Arbeitskolbens 3 an.
Am Steuerkolben 8 ist das vom Fahrer betätifebare hier nicht dargestellte Pedal angeschlossen. Der Steuerkolben
8 ist als einstückiger Stufenkolben mit der Ringstufe 12 ausgebildet Er wird im Bereich seines Eintritts in das
Verstärkergehäuse 1 von einer Dichtung 13 nach außen hin abgedichtet und über eine Kolbenschulter 14 geführt
Eine Dichtung 13a dichtet den durch die in Anpassung an die Ringstufe 12 entstandenen Ringraum 15 zu einem
Nachsaugraum 15a hin ab. Auf der anderen Seite, nämlich
im Bereich und im Anschluß an die Stirnfläche 9 ist der Steuerkolben 8 gelagert und mit Dichtungen 16 abgedichtet,
welche den Ringraum 15 von dem Arbeitsdruckraum 17 abtrennen, von dem aus das Strömungsmittel
auf die Stirnfläche 11 des Arbeitskolbens 3 wirkt Dieser Arbeitskolben 3 bewegt sich in einem zylindrischen
Arbeitskolbenraum 18, der gegenüber dem Arbeitsdruckraum 17 durch die Dichtungen 19 abgedichtet
ist. Der Ringraum 15 ist durch eine Bohrung 21 mit einem Steuerdruckraum 22 verbunden. In diesen Raum
vom Steuerkolben 8 eingedrücktes Strömungsmittel wirkt auf den Zuschaltventilkolben 23. An diesem ist mit
einer Befestigungsschraube 24 und einer hutförmigen Fesselhülse 25 eine Ventilfeder 26 befestigt. Durch die
Fesselung der Ventilfeder 26 braucht die Rückstellfeder 27 des Ventilsitzbolzens 28 nicht so stark zu sein. Die
durch die Rückstellfeder 27 hervorgerufene Bewegung des Ventilsitzbolzens 28 in Richtung auf den Zuschaltventilkolben
23 findet eine Begrenzung durch eben Anschlagstift 40. Der Ventilsitzbolzen kann bei Druckerhöhung
im Steuerdruckraum 22 in Richtung auf einen Ventilstößel 29 mit einer Kugel 30 als Teil eines Speicherzuschaltventils
32 zu verschoben werden. Diesem Speicherzuschaltventil wird Druck von einem nicht dargestellten
Druckmittelbehälter zugeführt.
Der Ringraum 15 steht über eine Ausgleichsbohrung 33 und eine weitere Bohrung 34 mit einem nicht dargestellten
Vorratsbehälter in Verbindung.
Beim Betätigen des Steuerkolbens 8 überfährt die Dichtung 13a die Ausgleichsbohrung 33, die dadurch
abgeschlossen ist. Danach wird aus dem Ringraum 15 Druckmittel über die Bohrung 21 in den Steuerdruckraum
22 verdrängt. Infolge des hier entstehenden Drukkes wird der Zuschaltventilkolben 23 in seiner zylindrischen
Bohrung 35 verschoben. Unter Zusammendrükkung der gefesselten Ventilfeder 26 wird der Ventilsitzbolzen
28 auf den Ventilstößel 29 zu verschoben. Beim Berühren seiner Kugel 30 wir<J eine Ventilsitzbohrung
36 verschlossen und dann de'' Ventilstößel 29 auf die Ventilkugel 31 zu verschoben, clie Kugel daraufhin unter
Zusammendrückung einer Fe^er 37 bewegt und damit das Speicherzuschaltventil 32 geöffnet Dadurch wird
von dem nicht dargestellten Druckmittelbehälter der Bohrung 38: Druckmittel zugeführt, das durch das Speicherzuschaltventil
32, die Verbindungsbohrung 39, eine Nut 41 und Bohrungen 42, 43 und 44 in den Arbeitsdruckraum
17 eingeführt wird. Dadurch wird der Arbeitskolben 3 im Arbeitskolbenraum 18 verschoben und
als Folge davon der Arbeitskojben 2 ebenfalls verschoben, die beide auf die nicht dargestellten Bremszylinder
ίο wirken. Durch die Verschiebung der Arbeitskolben 2
und 3 werden die Bremsen in bekannter Weise zur Anlage gebracht Gleichzeitig übermittelt der Steuerkolben
8 einen direkten Reaktionsdruck auf das Bremspedal.
Übersteigt der Druck auf die Stirnseite des mit der Ventilkugel 30 verschlossenen Ventilsitzes des Ventilsitzbolzens 28 einen bestimmten Wert, so wird der Ventilsitzbolzen entgegen der Kraft der Ventilfeder 26 soweit verschoben, bis sich zwischen Federkraft und der auf den Ventilsitzbolzen wirkenden Reaktionskraft Gleichgewicht einstellt. Dabei wird das Speicherzuschaltventil 32 geschlossen und hierdurch die Druckmittelquellenverbindung zum Arbeitszylinder unterbrochen.
Wird der Steuerkolben 8 zurückgenommen, so sinkt aufgrund der Raumvergrößerung des Ringraumes 15 der Druck im Steuerdruckraum 22 und hierdurch wird über den Zuschaltventilkolben 23 eine begrenzte Federentlastung möglich. Dabei öffnet das von der Ventilkugel 30 gebildete Rücklaufventil. Ein Teil des Arbeitsdruckmittels kann über die Ventilsitzbohrung 36, den zylindrischen Bohrungsraum 35 und eine Bohrung 41 zum nicht dargestellten Vorratsbehälter zurückströmen. Die Druckabsenkung des Arbeitsdruckmediums erfolgt so lange, bis sich ein Kräftegleichgewicht zwisehen der Federkraft der Ventilfeder 26 und einer auf die Stirnfläche des Ventilsitzes des Ventilsitzbolzens 28 wirkenden Druckkraft einstellt.
Übersteigt der Druck auf die Stirnseite des mit der Ventilkugel 30 verschlossenen Ventilsitzes des Ventilsitzbolzens 28 einen bestimmten Wert, so wird der Ventilsitzbolzen entgegen der Kraft der Ventilfeder 26 soweit verschoben, bis sich zwischen Federkraft und der auf den Ventilsitzbolzen wirkenden Reaktionskraft Gleichgewicht einstellt. Dabei wird das Speicherzuschaltventil 32 geschlossen und hierdurch die Druckmittelquellenverbindung zum Arbeitszylinder unterbrochen.
Wird der Steuerkolben 8 zurückgenommen, so sinkt aufgrund der Raumvergrößerung des Ringraumes 15 der Druck im Steuerdruckraum 22 und hierdurch wird über den Zuschaltventilkolben 23 eine begrenzte Federentlastung möglich. Dabei öffnet das von der Ventilkugel 30 gebildete Rücklaufventil. Ein Teil des Arbeitsdruckmittels kann über die Ventilsitzbohrung 36, den zylindrischen Bohrungsraum 35 und eine Bohrung 41 zum nicht dargestellten Vorratsbehälter zurückströmen. Die Druckabsenkung des Arbeitsdruckmediums erfolgt so lange, bis sich ein Kräftegleichgewicht zwisehen der Federkraft der Ventilfeder 26 und einer auf die Stirnfläche des Ventilsitzes des Ventilsitzbolzens 28 wirkenden Druckkraft einstellt.
Gleichzeitig mit der Arbeitsdruckabsenkung bewegt sich der Arbeitskolben 3 im Arbeitskolbenraum 18 zurück
und hierdurch wird in bekannter Weise die Bremskraft vermindert.
Das Zuschaltventil und die zugehörigen Betätigungsorgane können konstruktiv so dimensioniert werden,
daß sich nach der Betätigung des Bremskraftverstärkers bei intakter Verstärkereinrichtung zwischen Arbeitskolbenweg
und Steuerkolbenweg eine Übersetzung größer als eins ergibt.
Für den Fall, daß die Verstärkereinrichtung ausgefallen ist, dem Speicherzuschaltventil 32 also durch die
Bohrung 38 kein Druck mehr zugeführt wird, kann die Bremse auch ohne Verstärkung betrieben werden. Wie
in der Zeichnung dargestellt, liegt ja der Steuerkolben 8 unmittelbar am Arbeitskolben 3 an. Bei Betätigung der
Bremse kann daher der Arbeitskolben 3 direkt durch die Bewegung des Steuerkolbens 8 mechanisch betätigt
werden. Die Wegübersetzung zwischen Arbeitskolben 3 und dem Steuerkolben 8 ist dann gleich eins. Dabei wird
weiterhin das Strömungsmittel, das sich im Ringraum 15 befindet, aus diesem über die Bohrung 21 verdrängt und
in den Steuerdruckraum 22 geleitet. Der Zuschaltventilkolben 23 wird dadurch gegen den Druck der Ventilfeder
26 verschoben. Obwohl bei dieser Bewegung auch das Speicherzuschaltventil 32 geöffnet wird, hat dies
jedoch keine Folgen, da Druck durch die Bohrung 38 ja nicht zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit einem willkürlich, vorzugsweise vom Bremspedal betätigbaren Steuerkolben, der mit einem
an eine Druckmittelquelle angeschlossenen Zuschaltventil zusammenarbeitet und von dem ein
Strömungsmittel zur Betätigung dieses Ventils aus seinem Zylinderraum verdrängbar ist, und mit einem
Arbeitskolben, vorzugsweise mit einem Tandemarbeitskolben, der von dem vom Zuschaltventil eingesteuerten
Druck beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (8) als einstückiger
Stufenkolben mit einer Ringstufe (12) ausgebildet isi und einerseits im Bereich seines Eintritts
in das Bremskraftverstärkergehäuse (1) sowie andererseits in der Nähe seiner Stirnfläche (9) gegen das
Bremskraftverstärkergehäuse (I) abgedichtet ist, wobei die Stirnfläche (9) in einen Arbeitsdruckraum
(17) hineinragt und an dem dort befindlichen Arbeitskolben (3) anliegt, und daß das Zuschaltventil
(32) durch das von der ringförmigen Stufe (12) des Steuerkolbens (8) aus dem zwischen seinen beiden
Lagerstellen (14 und bei 16) entstandenen Ringraum (15) verdrängte Strömungsmittel betätigt wird.
2. Bremskraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem das Zuschaltventil
(32) betätigenden Ventilsitzbolzen (28) und dem auf den Ventilsitzbolzen einwirkenden Zuschaltventilkolben
(23), auf den von der anderen Seite her der vom Steuerkolbsn (8) hervorgerufene
Druck einwirkt, eine Ventilfeder (26) angeordnet ist, die die Ventilbetätigungskraft des Zuschaltventils
(32) in Abhängigkeit vom Kolbenweg des vom Steuerdruck beaufschlagten Zuschaltventilkolbens (23)
bestimmt.
3. Bremskraftverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei Verminderung
des Steuerdrucks und nach dem Wiederschließen des Zuschaltventils (32) ein Rücklaufventil (30, 36)
öffnet, das ein Rückströmen von entlastetem Strömungsmittel über eine Bohrung (36) im Ventilsitzbolzen
(28) des Zuschaltventils (32) zum Rücklaufbehälter zuläßt.
4. Bremskraftverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilfeder (26) zur
Sicherstellung eines Öffnens des Rücklaufventils (30, 36) bei Druckrückgang am Zuschaltventilkolben (23)
mit einer Fesselhülse (25) befestigt ist, die das Einsetzen einer am Bolzen eingreifenden Rückstellfeder
(27) mit geringer Federkraft erlaubt.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19762616240 DE2616240C2 (de) | 1976-04-13 | 1976-04-13 | Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
GB1489477A GB1575209A (en) | 1976-04-13 | 1977-04-07 | Braking force boosters for example in motor vehicles |
FR7710737A FR2348086A1 (fr) | 1976-04-13 | 1977-04-08 | Servo-frein, en particulier pour vehicules |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19762616240 DE2616240C2 (de) | 1976-04-13 | 1976-04-13 | Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2616240A1 DE2616240A1 (de) | 1977-11-03 |
DE2616240C2 true DE2616240C2 (de) | 1987-11-12 |
Family
ID=5975287
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19762616240 Expired DE2616240C2 (de) | 1976-04-13 | 1976-04-13 | Bremskraftverstärker, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2616240C2 (de) |
FR (1) | FR2348086A1 (de) |
GB (1) | GB1575209A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3523375A1 (de) * | 1985-06-29 | 1987-01-08 | Teves Gmbh Alfred | Hydraulische bremsanlage fuer kraftfahrzeuge |
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DE3609280A1 (de) * | 1986-03-19 | 1987-10-22 | Teves Gmbh Alfred | Bremsdruckgeber fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage |
DE3609279A1 (de) * | 1986-03-19 | 1987-09-24 | Teves Gmbh Alfred | Bremsdruckgeber fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage |
DE3701402C2 (de) * | 1987-01-20 | 1995-02-16 | Teves Gmbh Alfred | Hydraulischer Kraftverstärker |
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DE2318447A1 (de) * | 1973-04-12 | 1974-10-31 | Bendix Gmbh | Servoverstaerker |
-
1976
- 1976-04-13 DE DE19762616240 patent/DE2616240C2/de not_active Expired
-
1977
- 1977-04-07 GB GB1489477A patent/GB1575209A/en not_active Expired
- 1977-04-08 FR FR7710737A patent/FR2348086A1/fr active Granted
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3523375A1 (de) * | 1985-06-29 | 1987-01-08 | Teves Gmbh Alfred | Hydraulische bremsanlage fuer kraftfahrzeuge |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2348086B1 (de) | 1981-07-24 |
GB1575209A (en) | 1980-09-17 |
FR2348086A1 (fr) | 1977-11-10 |
DE2616240A1 (de) | 1977-11-03 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8125 | Change of the main classification |
Ipc: B60T 13/14 |
|
D2 | Grant after examination | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
D4 | Patent maintained restricted | ||
8330 | Complete disclaimer |