DE2608739A1 - Wiederaufbereitung von drahtabfaellen - Google Patents
Wiederaufbereitung von drahtabfaellenInfo
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Description
ZWIRNER . HIRSCH 2603
Postadresse München: Patentconsult 8 München 60 RadedcestraBe 43 Telefon (089) 833603/385604 Telex 05-212313
Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121)562943/561998 Telex 04-186237
Western Electric Company, Incorporated Scalco 1 New York, N. Y. 10007, USA
Die vorliegende Erfindung betrifft die Wiederaufbereitung von Draht- und Kabelabfällen zur Wiedergewinnung des darin
enthaltenen Drahts und Kunststoffmaterials. Insbesondere
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Wiederaufbereitung von isoliertem Draht aus Kabelabfällen, wobei kurze Abschnitte
der mit Kunststoff isolierten Drähte oder Kabel in einem erwärmten Medium so lange bewegt werden, bis die
Kunststoffisolierung vom Metall entfernt ist, und jeweils das Medium, das Metall und das Isoliermaterial aus Kunststoff
voneinander getrennt werden.
München: Kramer · Dr. Weser · Hirsch — Wiesbaden: Blumbach ■ Dr. Bergen · Zwirner
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Die Notwendigkeit mit den vorhandenen Rohstoffen sorgsam umzugehen und eine Verschmutzung der Umwelt zu vermeiden,
haben die Anstrengungen gefördert, die unbrauchbar gewordenen fertigen Produkte wieder aufzubereiten und die entsprechenden
Materialien in den Fertigungsprozess zurückzuführen. Ein wesentlicher Antrieb für diese Anstrengungen
sind die ständig steigenden Materialkosten und der Mangel an Rohstoffen. Die Wiedergewinnung von einigen dieser Materialien
war früher aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich; jedoch stellt heute unter den veränderten Bedingungen in
vielen Fällen diese Wiedergewinnung ein attraktives Geschäft dar.
Unter den Fertigprodukten stellen die elektrischen Drähte und Kabel einen der wichtigsten Anwärter für neue Anstrengungen
zur Wiedergewinnung der darin enthaltenen Rohstoffe dar. Sowohl der Wert für das Kupfer wie derjenige für die
Kunststoffisolierung ist scharf angestiegen. In der Vergangenheit ist der Kupfergehalt einiger Draht- und Kabelabfälle
durch Abbrennen der Kunststoffisolierung wiedergewonnen worden. Wegen der damit verbundenen Beeinträchtigung der Umwelt mußten
diese Verfahren aufgegeben werden. Darüberhinaus kommt dem Kunststoffmaterial jetzt ausreichend eigener Wert zu, der
die Anstrengungen rechtfertigt, auch das Kunststoff material neben dem Kupfer wiederzugewinnen.
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Z O^ — 7 3
Es sind verschiedene Verfahren zur Wiedergewinnung von Draht ausprobiert worden. Im wesentlichen folgen diese
Verfahren zwei typischen Vorschlägen. Nach dem einen Torschlag
werden die Drahtabfälle chemisch behandelt, bis sich eines der Materialien, üblicherweise das Isoliermaterial auflöst, und das andere Material einfach von der
Lösung abfiltriert und getrocknet werden muß. Das gelöste Isolierungsmaterial aus Kunststoff kann mittels chemischer
Trennverfahren von dem Lösungsmittel abgetrennt und wiedergewonnen werden.
Der andere Vorschlag arbeitet mehr mit mechanischen Mitteln und beruht auf dem Unterschied der physikalischen Eigenschaften
von dem metallischen Leiter im Draht und dem Isoliermaterial. Der Draht wird in kurze Abschnitte zerschnitten
und mechanisch bewegt, um jedes metallische Drahtstück von seiner Isolierung zu befreien. Das Metall und der Kunststoff
werden anschließend durch übliche Verfahren voneinander getrennt, hierzu gehören beispielsweise die Trennung nach dem
Flotationsverfahren oder aufgrund des unterschiedlichen Gewichts
der beiden Bestandteile. Ein Beispiel für diesen zweiten Vorschlag ist in der am 20. Juni 1972 bekannt gewordenen
US-Patentschrift 3 670 969 beschrieben.
Das Interesse an diesen beiden Wiedergewinnungsverfahren hält stetig an. Nach dem "Lösungsmittelverfahren" wird das
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2B'V^ /39
Kunststoff material unabhängig von dem Materialgemisch, das
in den Abfällen vorliegt, in sehr reiner Form wiedergewonnen. Demgegenüber wird nach dem mechanischen Terfahren ein Gemisch
aus Polymeren und Weichmachern erhalten, dessen-Zusammensetzung
üblicherweise durch eine vorhergehende Sortierung der Abfälle geregelt werden kann. Im Ergebnis läßt sich jedoch das mechanische
Verfahren einfacher durchführen und ist voraussichtlich mit weniger Kosten verbunden.
Die Erfindung bringt eine Verbesserung des mit der US-Patentschrift
3 670 969 beschriebenen mechanisch arbeitenden .Trennverfahrens.
Nach jenem bekannten Verfahren werden die kurzen Drahtabschnitte in ein erwärmtes flüssiges Medium gegeben,
und das Medium wird bewegt, um das Metall aus der Kunststoffisolierung freizusetzen. Offenbar beruht dieses Verfahren im
wesentlichen auf empirischen Beobachtungen. Der genaue Mechanismus des Trennverfahrens läßt sich der Lehre jenes Patentes
nicht entnehmen. Die Fachleute haben vermutet, daß die Scherkräfte, die von dem bewegten flüssigen Medium auf die Drahtabschnitte
ausgeübt werden und die Vielzahl der Stöße zwischen den Drahtabschnitten untereinander und zwischen den Drahtabschnitten
und dem Rührwerk zur Trennung des Metalls von der Kunststoffisolierung führen.
Ferner scheint gewiß, daß der erwärmten Flüssigkeit eine wichtige Rolle beim Aufwärmen der Drahtabschnitte zukommt, und daß
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die Erwämning die Trennung von Metall und Isoliermaterial
erleichtert. Die Wirkung der Erwärmung kann möglicherweise damit erklärt werden, daß sich aufgrund der Erwärmung in
dem Kunststoff material nach der Extrusion verbliebene Beanspruchungen
und Spannungen lösen, das Isoliermaterial in Längsrichtung schrumpft und dabei sein Durchmesser zunimmt.
Dadurch geht der Halt des Kunststoffmaterials am metallischen leiter verloren, und der Leiter kann anschliessend
aus den erweiterten Isoliermaterialabschnitten herausgeschüttelt oder herausgestoßen werden, vorausgesetzt, daß
kein Festkleben, Anhaften oder Festsitzen des metallischen Leiters in den Isoliermaterialabschnitten auftritt. Aus theoretischen
Erwägungen wurde angenommen, daß das flüssige Medium zur Verhinderung des Festsitzens oder Anhaftens beiträgt,
und einen wirksamen Wärmeübergang von dem Medium auf die Abfallabschnitte fördert. Wie oben bereits ausgeführt,
wirkt die Flüssigkeit auch als mechanisches Medium, um die Scherkräfte und die vielfachen Stöße auf die Drahtabschnitte
zu übertragen.
Diese Erläuterungen stellen eine verallgemeinerte Betrachtung über die Wirkungsweise des bekannten Verfahrens dar. Bislang
sind keine quantitativen theoretischen Angaben verfügbar, mittels denen die Auswirkungen von Abänderungen des bekannten
Verfahrens vorausgesagt werden können.
Im Rahmen der Erfindung ist eine wichtige Abänderung jenes bekannten Verfahrens zur Wiederaufbereitung von Draht- und
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Kabelabfällen entwickelt worden, welche mit bedeutenden Vorteilen verbunden ist. In ihrer allgemeinsten Form besteht
die erfindungsgemäße Abwandlung des bekannten Verfahrens
darin, daß anstelle des dort verwendeten flüssigen Mediums ein festes Trennmedium verwendet wird. Das feste
Trennmedium besteht vorzugsweise aus einem feinteiligen, pulverförmigen Feststoff. Diessljcann aus einer Vielzahl von
pulverförmigen Materialien ausgewählt werden, welche mit dem wiederaufbereiteten Kunststoff produkt verträglich sind,
so daß eine vollständige Abtrennung des Pulvers von dem wiedergewonnenen Kunststoff nicht erforderlich ist. Das Pulver
kann auch aus einem dervielen Bestandteile bestehen, die in der Praxis dem wiederaufbereiteten Kunststoff zugesetzt
werden, wie etwa Füllstoffe, oder das Pulver kann aus dem
pulverförmigen Kunststoff selbst bestehen.
Die Verwendung von trockenem Pulver anstelle einer Flüssigkeit als Trennmittel bringt verschiedene Vorteile mit sich.
So kann die Temperatur, auf welche das Medium und die Abfälle erwärmt werden, die typischen Siedepunkte der bislang verwendeten
Flüssigkeiten übersteigen. Im Hinblick auf die Wirksamkeit der Trennung liegt die optimale Temperatur in vielen Fällen
um mehr als 1000C über der maximalen Temperatur, die nach
der besonderen Ausführungsform des in der US-Patentschrift
beschriebenen Ausführungsbeispiels erreicht werden kann. Das
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'V. (ν ι H 7 3 S
- 7 -
erfindungsgemäße Trennverfahren mit einem trockenen Trennmedium erweist sich auch im Hinblick auf die Verweildauer
als höchst wirksam, ferner können mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren relativ lange Drahtsegmente wiederaufbereitet
werden.
Obwohl das hier beschriebene Gesamtverfahren darauf gerichtet ist, Metall von damit verbundenem Kunststoffüberzug zu
trennen, verläuft diese Trennung tatsächlich in zwei Stufen. Die erste und höchst schwierige Stufe soll nachfolgend als
Iteisetzungsstufe bezeichnet werden; in dieser Stufe wird
der metallische Leiter aus dem Kunststoffschlauch, bzw. der Kunststoffhülse herausgelöst, wobei ein Gemisch aus Metall
und Kunststoff erhalten wird. Dieses Gemisch wird anschliessend durch irgendeines der verschiedenen bekannten Verfahren
getrennt, beispielsweise mittels der Plotationstrennung oder der aufdem unterschiedlichen spezifischen Gewicht beruhenden
Trennung. Diese zweite Stufe, nämlich das Trennen von Metall und Kunststoff, bereitet den Fachleuten keine Schwierigkeiten
und es ist im Rahmen dieser Anmeldung nicht beabsichtigt, diesen Aspekt des Verfahrens dets.illiert zu beschreiben.
Obwohl die Trennung, wie beschrieben, in zwei identifizierbaren Stufen verläuft, kann erwartet werden, daß Interesse daran besteht,
beide Verfahrensstufen integriert im wesentlichen in
einer einzigen Betriebseinheit durchzuführen. So kann beispielsweise
bei dem Trennverfahren nach der US-Patentschrift
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3 670 969 für die Trennung ein flüssiges Medium verwendet werden, das auch als Flüssigkeit für die Flotationstrennung
der voneinander gelösten Materialien wirksam ist.
Neben der Beschreibung und den Ansprüchen dienen auch 1 Blatt Abbildungen mit den Fig. 1A, 1B, 10 und 2 zur Erläuterung
der Erfindung; im einzelnen zeigen:
Fig. 1A, 1B, 10 den Mechanismus, nach dem der metallische
Leiter aus einem Abschnitt aus im Elektrizitätswesen üblichen Draht auf erfindungsgemäßem Wege von
der Kunststoffisolierung befreit werden kann; und
Fig. 2 eine für die Durchführung dieser Trennung von Leiter und Isolierung geeignete mechanische Vorrichtung.
Die mechanischen Wirkungen bei der Trennung eines metallischen Leiters aus elektrischem Draht von seiner Kunststoffisolierung
ist mit den Fig. 1A,1B und 10 dargestellt. Der Draht 10 besteht
aus einem metallischen leiter 11 und einer Kunststoffisolierung
12. Bei der Einwirkung von Wärme auf den Draht (Fig.2)
können sich die beim Extrudieren der Kunststoffdrahtisolierung in dem Kunststoffmaterial verbliebenen elastischen Spannungen
und Beanspruchungen in dem erweichten Material entspannen, was zu einer Kontraktion des Kunststoffschlauch^
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; 0RlGiNALlNSPECTED
führt. Hieraus resultieren zwei bedeutsame Konsequenzen. Nach der einen Folge, welche als höchst wichtig angesehen
wird, schrumpft der Schlauch in längsrichtung, expandiert sich dabei von dem Draht hinweg, wodurch der Draht anschließend
lediglich lose in dem Kunststoffschlauch zurückbleibt. Das zweite Ergebnis besteht darin, daß die Endabschnitte
des Drahtes nunmehr den mechanischen Stoßeinwirkungen frei ausgesetzt sind, wodurch die Loslösung des
Drahtes von dem Schlauch in Gang geseizfc wird. Irgendwelche
Kräfte oder Stoßeinwirkungen, die anschließend vorgesehen sind, entweder auf den Draht oder auf den Schlauch, in
Richtung der Pfeile nach Fig. 10, unterstützen die vollständige Trennung von metallischem Leiter und Kunststoffmaterial.
Die Rolle des Mediums, in dem die Bewegung der Drahtabschnitte erfolgt, wird bis jetzt noch nicht vollständig verstanden. Bekanntlich
dient dieses Medium als Wärmeübertragungsmedium, um dem Kunststoff die zum Schrumpfen erforderliche Wärme zuzuführen;
weiterhin dient das Medium auch zur Übertragung der mechanischen Kräfte und Einwirkungen, als deren Ergebnis die
Segmente kontinuierlich bewegt undldie mit Fig. 1C angedeuteten
mechanischen Kräfte auf die Drahtabschnitte ausgeübt werden. Das Medium verhindert auch ein Festhaften oder Ankleben
des erweichten Kunststoffs an den erwärmten Draht-
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abschnitten. Hier wird angenommen, daß das Medium in den Raum arischen metallischem leiter und Isolierung eindringt,
der nach dem Schrumpfen des Kunststoffmaterials von dem Leiter hinweg entstanden ist, was im Ergebnis die Freisetzung
des Metalls fördert und das Festsetzen des Metalls innerhalb des Kunststoffschlauchs verhindert.
Mit Fig. 2 ist eine typische Vorrichtung für die Durchführung des obigen Verfahrens dargestellt. Die Vorrichtung weist
einen Rührkessel von üblichen Abmessungen auf, mit einem Behälter 20, einem Rührwerk 21 und Antriebsmitteln 22. Gemäß
der Erfindung besteht das Medium 23 aus trockenem Pulver. Die Drahtabschnitte sind mit 24 bezeichnet.
Wie bereits früher ausgeführt worden ist, wurde früher zu der vorgesehenen Trennung als Medium 23 eine Flüssigkeit
verwendet. Die mit der Erfindung erdichte Verbesserung besteht in der Verwendung eines Mediums aus trockenem Pulver
und insbesondere in der Verwendung eines Mediums, das selbst einen Bestandteil des wiederaufbereiteten Kunststoffes darstellt.
Nachfolgend werden beispielsweise einige Sorten von fein verteilten oder pulverförmigen Substanzen angegeben,
deren Anwesenheit in Kunststoffen in merklichen Mengen toleriert oder die absichtlich solchen Kunststoffen zugesetzt
werden.
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- 11 Solche Substanzen sind Calciumcarbonat, wasserhaltiges
z.B.
Aluminiumoxid (Al2O,.3HpO), Ton, Siliciumdioxid, Glas,
Ruß, Talk, Asbest, Glimmer, Eisenoxid, Magnesiumcarbonat, Calciumsilicat.
Nachdem die Rührbewegung in dem Tank 20 beendet ist, wird das Gemisch anhand einer üblichen mechanischen Klassifizierungstabelle
klassifiziert, oder es werden andere geeignete Trennvorrichtungen verwendet, um die Metalldrähte aus dem
Gemisch zu entfernen. An diesem Punkt fällt üblicherweise ein großer Teil des trockenen Pulvermediums durch das Sieb
der Klassifiziervorrichtung. Es ist zweckmäßig, den größeren Anteil an trockenem Pulver abzutrennen und wieder in das
Verfahren zurückzuführen; dies kann auf einfachem und wirtschaftlichem
Wege erfolgen. Darüberhinaus kann der Anteil an trockenem Pulver in dem Gemisch bei dieser Verfahrensstufe
immer noch zu groß sein, um die verbleibende Menge in den wiederaufbereiteten Kunststoff einzuarbeiten. Trotzdem ist
es zweckmäßig, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eine vollständige Trennung des Pulvers von dem Kunststoff nicht
erforderlich ist. Eine vollständige Trennung des Pulvers vom Kunststoff würde eine weitere Verfahrensstufe erfordern und
das Verfahren verteuern.· Um diesen Aspekt der Erfindung festzulegen, wird eine untere Grenze von wenigstens 0,5 Gew.-?6
an verbleibendem trockenem Pulver in Bezug auf das abgetrennte
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2 6^739
Material genannt; diese Pulvermenge wird später zu einem Bestandteil des fertigen Kunststoffmaterials.
Das erfindungsgemäße Trennverfahren ist in einer Vielzahl
von Bedingungen durchgeführt worden, um dessen Brauchbarkeit zu bestimmen. Im wesentlichen wurde das trockene Pulver
in den Rührer gefüllt, und der Rührer erwärmt, um das Pulver vorzuwärmen. Vorteilhaft wird das Pulver auf eine
Temperatur erwärmt, die in der Nähe des Erweichungspunktes der Kunststoffisolierung liegt. Anschließend wurde eine
geeignete Menge der Drahtsegmente in den Rührer gegeben.
Mit diesem Verfahren sind Drahtsegmente mit einer Leiterstärke von 0,404 bis 0,643 mm 0 (26 bis 22 AWG) und mit
einer Abschnittslänge von 5 bis 50 mm erfolgreich wiederaufbereitet worden.
Nachdem in dieser Rührausrüstung die metallischen Leiter von der Isolierung bef-reit worden sind, werden das Metall
und der Kunststoff auf jeden Fall von dem größten Teil des Pulvers abgetrennt, was durch Sieben mittels eines Siebes
mit einer Maschenweite von 0,42 mm erfolgt; anschließend werden der Kunststoff und das Metall voneinander getrennt,
was mittels einem Gravitations-Flotations-Verfahren erfolgt.
Hierzu wurde das Gemisch in eine wässrige Kalium-Jodid-Lösung
mit einem spezifischen Gewicht von 1,6 gegeben. Das Kunst-
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'/Ir '·'<
7 3 - 13 -
Stoffmaterial schwimmt auf dieser Lösung, während das Kupfer darin leicht untersinkt. Die beiden Fraktionen
wurden anschließend gewaschen, getrocknet und gewogen und dabei die in den nachfolgenden Beispielen angegebenen
Ergebnisse erhalten. Obwohl für diese Darstellungen als Trennverfahren die PIo tati ons trennung angewandt wurde,
ist die Erfindung keinesfalls auf dieses Trennverfahren beschränkt; ganz im Gegenteil werden in vielen Pällen
mit der PIotationstrennung oft nicht die optimalen Ergebnisse
erhalten. Ein mechanisches, das unterschiedliche Gewicht der zu trennenden Bestandteile ausnutzendes Verfahren,
beispielsweise ein trocken arbeitendes Verfahren, kann daher bevorzugt werden. Die folgenden Beispiele dienen
lediglich zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
ohne die Erfindung einzuschränken.
Abschnitte aus Draht mit einer leiterstärke von 0,643 mm (22 AWG), der mit vernetztem Polyvinylchlorid überzogen
war, mit einer Länge von angenähert 1 cm, wurden in TaIkpulvef
(ein Produkt der Pischer Scientific U.S.P., XI, mit einem"Durchmesser von angenähert 10 um) bewegt; die
Temperatur und die Dauer der Behandlung sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Die Prozentangaben für den
Kunststoff oder das freigesetzte Metall erscheinen in der
letzten Spalte und geben einen Anhaltspunkt für die Wirksamkeit
des Veifehrens unter den angegebenen Bedingungen. ·
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-H-
Gewicht an Talk |
Temp. Ein stellung*·* |
Tabelle | 1 | Ges.Gew. an Abfall |
freiges. PVC |
Cu und Mittel- Prod. |
Ges.Gehalt an PVC |
%-Anteil an freigesetztem Cu oder PVC |
|
ff | 0C | Temperatur d.Mischung |
Misch dauer |
ff | ff | ff | ff | % | |
0C | min | ||||||||
O co |
-250 | 66 110 |
28,25 14,87 |
0,96 1,79 |
27,33 13,12 |
5,82 3,07 |
16,6 58,4 |
||
OO co 1 · OO CD |
,-250 | 122 | 100-106 135X |
5 5 |
31,93 | 5,12 | 26,63 | 6,53 | 78,4 |
230 | 149 | 145-168 | 5 | 25,00 | 4,75 | 20,19 | 5,13 | 92,6 | |
160-178 | 2,5 | ||||||||
geschätzt
** des Behälters 20, 21
OJ CjC
Elektrische Drähte aus einem Telefonkabel mit 125 Paaren mit einer Leiterstärke von 0,404 mm 0 (26 ÄWG) wurden auf
eine Länge von angenähert 10 mm zurechtgeschnitten und in gleicher Weise behandelt, wie das bei Beispiel 1 angegeben
ist. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 2 aufgeführt. Das verwendete Medium aus
trockenem Pulver bestand aus verschiedenen Materialien wie in der Tabelle aufgeführt. In Anteilen von mehr als
0,5 Gevf.-% ist nach den vorliegenden Erfahrungen jedes
dieser Materialien mit einer Vielzahl verschiedener Kunststoffe verträglich.
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Gebläse sand |
Gewicht an Talk |
Temp. Einstel lung |
Temperatur d.Mischung |
Misch dauer |
Ges.Gew. an Abfall |
freige setzt. PVC |
Cu und Mittel- Prod. |
Ges.Geh. an PVC |
%-Anteil an freigesetztem Cu oder PVC |
|
Gebläse sand |
g | 0C | 0C | min | g | g | g | g | % | |
5. | gemahl. Kalkstein |
.250 | 100 | 135 X . | 2,5 | 22,96 | 1,06 | 21,90 | 5,81 | 18,3 |
co 6. CD CO |
"Omyalite" (CaCO5) |
~25O | 100 | 135 X | 5 | 22,63 | 5,13 | 16,89 | 5,57 | 92,2 |
COf7 c*>'· OO |
PVC-Harz | -250 | 100 | 135X | 5 | 27,24 | 4,16 | 6,89 | 60,4 K | |
CD 8 · ro |
.Talk | -250 | 100 | 135 x | 5 | 18,78 | 3,94 | 14,84 | 4,75 | 83,0 |
**9. | .Talk | 120 | 100 | 135 x | 5 | 26,22 | 3,46 | 23,16 | 6,73 | 51,4 |
10 | . Talk | -250 | 66 | 100-111 | 5 | 17,85 | 0,91 | 17,23 | 4,59 | 19,8 |
11 | . Talk | -250 | 100 | 100-111 | 5 | 22,73 | 5,52 | 5,75 | 96,1 | |
12 | 26 | 100 | 100-111 | 2,5 | 26,27 | 4,39 | 22,12 | 6,70 | 65,4 | |
13. | 2,1 | 100 | 100-111 | 5 | 25,95 | 6,28 | 19,74 | 6,56 | 94,5 | |
geschätzt
Verschiedene Drahtabfälle, die willkürlich bei der Installierung
von Telefonleitungen und der Wartung von Telefonen angefallen sind, wurden einmal durch einen Zerkleinerer
(Cumberland Granulator) geführt und über ein Sieb mit einer Maschenweite von etwa 10 mm ausgesiebt, um Drahtabschnitte
mit einer Länge in der Größenordnung von 13 mm oder weniger zu erhalten. Zu diesen Abfällen gehörte ein
großer Anteil von mit Textilmaterial überzogenen Drähten, beispielsweise Kunststoffisolierungen, die von einer äusseren
Hülle aus Textilmaterial (typischerweise Baumwolle) umgeben sind. Sowohl durch die trockene Sortierung wie
durch die Sotationstrennung konnten die Textilmaterialien ohne Schwierigkeit abgetrennt werden. Das Trennverfahren
entspricht demjenigen aus den vorangegangenen Beispielen. In allen Fällen bestand das Medium aus trockenem Pulver,
dem in Beispiel 1 angegebenen Medium. Die erhaltenen Versuchsergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 3 aufgeführt.
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26HR739
- 20 Beispiel 4?
Im wesentlichen wurde das Verfahren nach Beispiel 3 wiederholt; es wurde lediglich ein anderes Zerkleinerungsgerät
(ein Rainville Chopper) verwendet und über ein Sieb mit einer Maschenweite von etwa 8 mm ausgesiebt. Die dabei
ermittelten Yersuchsergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 4- aufgeführt.
60 9.838/0 274
Gewicht Temp. Temperatur Misch- Gewicht Gew. des Gew. von Gesamt %-Anteil an
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1,5 | |||||
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-^ | ^130,6 | 2,5/ | |||||
CD | |||||||
10 21. | Talk | 230 | 100^ | .130 | 0 \ | )25,O1 | |
/^131 | 0,5\ | I | |||||
+^* | 134,5 137,2 |
1.5 | |||||
\ 139,2 | 2 / | ||||||
^140,7 | 2,5/ | ||||||
Talk | 230 | 100<^ | .140 | 0 ν | )25,O1 | ||
X 138,6 | 0,5\ | I | |||||
144,1 142,8 |
1 1,5 |
||||||
\ 144,8 | 2 / | ||||||
^146,2 | 2,5/ | ||||||
4,14
5,81
5,93
20,90
19,16
19,01
6,34
6,32
6,31
65,4
91,9
93,9
noch Tabelle 4
ι—;
CO |
25. | Talk | Gewicht | "Orayalite" | 230 | Temp. | Temperatur | 0C | Misch | Gewicht | 25,00 | Gew.des | Gew.von | Gesamt | 31 | 96-Anteil an | _, | |
OO | des | (CaCO,) | Ein | der | /150 | dauer | der | freiges. | Cu und Mit- | PVC | freigesetztem | 65,6 ^ | ||||||
to
co |
Mediums | stellung Mischung | --"151,4 | Probe | PVC | teiprodukt | PVC oder Cu | 00 | ||||||||||
524. | * g |
0C | 154,5 157,4 |
min | g | 25,00 / |
g | g | % | cc· | ||||||||
23. | ν 160 | 0 x | g | |||||||||||||||
.t- | 26. | Talk | ^162,4 | 0,5\ | 26 | |||||||||||||
27. | 230 | 135. | .160 | 1 N 1,5 , |
)25,OO | 6,18 | 18,77 | 97,5 | ||||||||||
/163 | 2 / | 6, | ||||||||||||||||
167 169,4 |
2,5/ | |||||||||||||||||
\172,5 | 0 \ | |||||||||||||||||
Talk | ^174,1 | 0,5\ | ,32 | |||||||||||||||
230 | 149C^ | /160 | 1 N 1,5 , |
)24,99 | 6,21 | 18,54 | 99,2 | |||||||||||
-^165,7 | 2 / | 6, | ||||||||||||||||
167,3 | 2,5/ | ,32 | ||||||||||||||||
v. 168,8 | 0 ν | |||||||||||||||||
Talk | ^■170,3 | 0,5\ | ||||||||||||||||
230 | 149C | 0,75 | ^24,99 | 6,25 | 18,78 | ,33 | 98,7 | |||||||||||
121,2 | 1,00/ | / | 6 | |||||||||||||||
/121,9 | 1,25X | |||||||||||||||||
50 | 100 | 123,2 124,3 |
5 | 6,17 | 18,82 | 97,7 | ||||||||||||
\ 124,5 | 0 ν | 6 | ||||||||||||||||
^125,2 | ||||||||||||||||||
100^ | 1 1,5 / |
4,15 | 20,87 | |||||||||||||||
2 / | 6 | |||||||||||||||||
2,5/ | ||||||||||||||||||
Die in den vorstehend angeführten Tabellen angegebenen Werte sind die Temperatur des Behälters 20, 21 selbst.
Bei der Durchführung der Versuche wurde ein rostfreier Stahlbehälter auf einen geheizten Aluminiumblock gestellt.
Die Temperatur wurde wie angegeben eingestellt und, nachdem Temperaturgleichgewicht zwischen dem Block
und dem Behälter einschließlich des Rührwerkes 21 erreicht war, wurde das aufzubereitende Material eingefüllt
und gemischt. Die Reibung zwischen dem eingesetzten Material, dem beigegebenen Pulver, den Wänden
des Behälters und des Rührwerks führte zu Temperaturen der Mischung wie diese teils in Spalte 3, teils in
Spalte 2 der Tabellen 1 bis 4 angegeben sind.
609838/0274
Claims (10)
1.· Verfahren zur Wiederaufbereitung von isoliertem Draht aus Kabelabfällen, wobei kurze Abschnitte der
mit Kunststoff isolierten Drähte oder Kabel in einem erwärmten Medium so lange bewegt werden, bis die Kunststoff
isolierung vom Metall entfernt ist, und jeweils das Medium, das Metall und das Isoliermaterial aus
Kunststoff voneinander getrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als erwärmtes Medium ein trockenes, mit
dem Kunststoffmaterial verträgliches Pulver verwendet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Medium aus trockenem Pulver auf eine Temperatur
München: Kramer- Dr. Weser - Hirsch —Wiesbaden: Blumhacn · Dr.Bergen · Zwirner
609838/0274
2 b '! H 7 3
oberhalb 1000C erwärmt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem von dem Metall abgetrennten Isoliermaterial aus Kunststoff mehr als 0,5 Gew.-% Medium aus trokkenem
Pulver zurückbleibt und später mit dem Kunststoffmaterial vermischt wird.
4·. Verfahreil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet
t daß das trockene Pulver aus den Bestandteilen des Kunststoffmaterials ausgewählt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das trockene Pulver aus den folgenden Substanzen, nämlich Calciumcarbonat, wasserhaltiges Aluminiumoxid
(Al2O5OH2O), Ton, Siliciumdioxid, Glas, Ruß, Talk, Asbest,
Glimmer, Eisenoxid, Magnesiumcarbonat und Calciumsilicat, aus gewählt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als trockenes Pulver Talk vervendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als trockenes Pulver ein Calciumcarbonat enthaltendes Pulver
verwendet wird.
609838/0274
ORIGINAL INSPECTED
8. "Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als trockenes Pulver ein Kunststoffmaterial enthaltendes Pulver verwendet wird.
9. Metallabfälle, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mit Kunststoff isolierten Drähten oder Kabelabfällen gem. einem
Verfahren nach den vorhergegangenen Ansprüchen 1 bis 8 erhalten worden sind.
10. Kunststoffmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß das Material
aus mit Kunststoff isolierten Drähten oder Kabelabfällen nach einem Verfahren entsprechend den vorhergegangenen
Ansprüchen 1 bis 8 angefallen ist.
609838/0274
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