DE2605958C3 - Farbgeber an Siebdruckmaschinen - Google Patents
Farbgeber an SiebdruckmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
- B41F15/14—Details
- B41F15/40—Inking units
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Farbgeber an Siebdruckmaschinen mit einem zur Aufnahme eines marktgängigen
Farbgebindes geeigneten Behälter, der luftdicht abschließbar und mit einem Druckluftanschluß und
einer in das Farbgebinde eintauchbaren Ableitung ausgerüstet ist die durch eine am Deckel des Behälters
angeordnete Muffe gehalten ist Damit läßt sich die bei manueller Farbgebung notwendige Stillsetzung der
Siebdruckmaschine vermeiden und auch für eine große Druckauflage ein pausenloses Weiterdrucken sicherstellen,
soweit der Farbvorrat eines Farbgebindes reicht.
Bei einer bekannten Ausführung dieser Art (US-PS 80 651) zweigt innerhalb der Muffe von einem
zentralen Kanal, in den ein in das Farbgebinde tauchendes Rohr mündet, in einem rechten Winkel ein
Kanal radial nach auswärts ab, an den ein festes Ableitungsrohr angeschlossen ist Dies erfordert bei
längerem Stillstand der Siebdruckmaschine, etwa zwischen zwei Druckauflagen, oder bei einem Farbwechsel
ein umständliches Reinigen aller mit der Farbe in Berührung gekommenen Teile, was großen Aufwand
an Zeit und Reinigungsmitteln in Anspruch nimmt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines automatischen Farbgebers, bei dem sich für solche Fälle
eine Reinigung auf einen minimalen Bruchteil beschränkt, so daß der Aufwand an Zeit und Reinigungsmitteln
überhaupt nicht mehr ins Gewicht fällt, wobei außerdem der technische Aufwand für den Farbgeber
einfach und billig ist
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Muffe eine nach außen gerade
durchgehende Öffnung besitzt durch welche ein ·>
Schlauch als Ableitung durchsteckbar ist und als Klemme für den Schlauch ausgebildet ist und am
inneren Muffenende einen Farbabstreifer für den herausziehbaren Schlauch trägt
Bei der Erfindung kommt die Farbe nur mit dem ίο Schlauch in Berührung. Hierfür wird zweckmäßigerweise
eine billigste Wegwerfform verwendet, die deshalb nach dem Gebrauch gar nicht gereinigt zu werden
braucht Mit dem am inneren Muffenende angeordneten Farbabstreifer läßt sich beim Herausziehen des
is Schlauches nach Gebrauch die an seinem Außenmantel aus dem Eintauchen in das Farbgebinde haftende Farbe
abstreifen und jede Gefahr des Verschmierens des Behälters ausschließen. Das Einsetzen und Herausnehmen
des Schlauches ist somit einfach zu handhaben.
Zur Regelung der Farbgabe enthält die Ableitung einen Schlauchabschnitt der durch ein Kneiforgan als Schnellverschluß absperrbar ist Damit läßt sich die Farbzufuhr zur Siebdruckmaschine bei Stillstand der Maschine momentan stoppen. Außer dem Schnellverschluß ist noch ein Kneiforgan als DurchfluCgrößenregler vorgesehen. Damit läßt sich eine Feinregulierung der Farbgebung erreichen, die mittels einer Markierung an einem Handrad jederzeit wieder reproduzierbar ist
Zur Regelung der Farbgabe enthält die Ableitung einen Schlauchabschnitt der durch ein Kneiforgan als Schnellverschluß absperrbar ist Damit läßt sich die Farbzufuhr zur Siebdruckmaschine bei Stillstand der Maschine momentan stoppen. Außer dem Schnellverschluß ist noch ein Kneiforgan als DurchfluCgrößenregler vorgesehen. Damit läßt sich eine Feinregulierung der Farbgebung erreichen, die mittels einer Markierung an einem Handrad jederzeit wieder reproduzierbar ist
Weitere vorteilhafte Einzelheiten sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt Es zeigt
F i g. 2 im Querschnitt in größerem Maßstab,
F i g. 3 den Farbdurchflußregler im Aufriß,
F i g. 3 den Farbdurchflußregler im Aufriß,
Der Farbgeber besteht aus einem Behälter 1, der aus einem Rohr 2 mit eingeschweißtem Boden 3 hergestellt
ist und einen Kessel bildet und dessen obere Öffnung durch einen aus einer Stahlplatte bestehenden Deckel 4
mit einem Dichtring 5 luftdicht abschließbar ist wofür rundum vier Augenschrauben 6 zum Zusammenwirken
mit Laschen 7 mit offenen Schlitzen vorgesehen sind. Der Innendurchmesser des Behälters 1 ist etwas größer
als das Farbgebinde 8, in dem die Farbe 9 von den Farbenfabriken angeliefert zu werden pflegt Dieses
Farbgebinde 8 wird auf den Boden 3 des geöffneten Behälters 1 gestellt und ist geöffnet Ein als Ableitung
für die Farbe dienender billiger Wegwerf schlauch 10 ist durch eine Klemme 11 des Deckels 4 hindurchgesteckt
(F i g. 2) und wird beim Aufsetzen des Deckels 4 auf den Behälter 1 in die im Gebinde 8 befindliche Farbe 9
eingetaucht, so daß das untere Schlauchende dicht über dem Gebindeboden mündet Der Deckel 4 weist außen
zwei Handgriffe 12 sowie ein Überdruckventil 13 auf. Am inneren Ende des Deckeldurchlasses für den
Schlauch 10 ist ein Farbabstreifer 14 vorgesehen, an dem sich die Farbe abstreift wenn der Schlauch nach
Beendigung der Farbgabe und beim Wechsel der Farbe herausgezogen wird. Beim Farbwechsel braucht nur
dieser Abstreifer 14 von der Farbe gereinigt zu werden, da sonst keine Stelle des Farbgebers mit der Farbe in
Berührung kommt und der Schlauch weggeworfen wird. Die Reinigung des Farbabstreifers 14 ist denkbar
einfach und schnell durchzuführen. Das Innere des Behälters 1 ist über eine Wandöffnung mit einer Leitung
15 verbunden, an die bei 16 eine Druckluftleitung anschließbar ist, die einen Druck von beispielsweise
6 atü anliefert Zwischen den Leitungen 15 und 16 ist ein Druckminderventil 17 und ein Handschieb^r 18 zum Be-
und Entlüften des Behälters 1 vorgesehen.
Die Fortsetzung 19 des Schlauches 10 ist gemäß Fig.3 und 4 durch einen Führungskanal 20 eines
Blockes 21 gefädelt, der nach Einlegen des Schlauches
durch einen Seitendeckel 22 mittels Schrauben 23 od. dgL verschließbar ist und zwei stationäre Schwellen
24 und 23 enthält, denen Kneiforgane 24' und 25' gegenüberstehen. Das Kneiforgan 24' befindet sich an
einem in dem Block 21 bei 33 geführten Schieber 26, der unter der Kraft von sich an einer an dem Block 21
befestigten Platte 27 abstützenden Federn 32 nach unten gedruckt wird und sich nach abwärts bewegt,
wenn ein Handhebel 28 entgegen dem Uhrzeigersinn umgelegt wird, wobei ein Exzenter 29 über den
Totpunkt seiner Drehwelle 30 geschwenkt wird und in einen Querschlitz 31 ausweicht
Das Kneiforgan 25' läßt sich entgegen der Kraft von Federn 34 durch eine Gewindespindel 35 mehr oder
weniger gegenüber der Schwelle 25 verstellen, womit die Farbdurchflußgröße bestimmt wird, deren Einstellung
mit Hilfe einer Markierung über eine Skala an dem Handrad 36 kontrollierbar ist
Nach dem Einsetzen des geöffneten Farbgebindes in den geöffneten Behälter 1 wird dieser mit dem Deckel 4
verschlossen. Dabei wird der Schlauch 10, durch die Klemme 11 gehalten, in die Farbe 9 getaucht Die
anschließende Fortsetzung des Schlauches 10 wird in den Regler-Block 21 gelegt und durch den Seitendeckel
22 gesichert Der Handhebel 28 wird entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und damit der Schlauch bei
24/24' zugekniffen. Nun wird der Behälter 1 mit Druckluft gefüllt und zwar mit einem Druck je nach
Viskosität der Farbe und je nach der gewünschten Durchflußmenge bis max. 3 atü. Danach wird der
Handhebel 28 im Uhrzeigersinn umgelegt wobei der Exzenter 29 über Totpunkt seiner Drehwelle 30
geschwenkt und das Kneiforgan 24' angehoben und der Schlauch 10 freigegeben wird. Die Farbe wird unter der
Wirkung des auf ihren Spiegel in dem Gebinde 8 wirksamen Luftdruckes zur Siebdruckmaschine gefördert
Dabei wird die gewünschte Durchflußmenge zwischen den Teilen 25 und 25' geregelt Zum
Farfawechsel wird der Behälter 1 über den Handschieber
18 zunächst entlüftet und dann der Schlauch 10 aus dem Reglerblock 21 genommen sowie aus der Klemme
11 des Behälters 1 gezogen, wobei die an dem Schlauch
10 außen haftende Farbe durch den Abstreifer 14 abgestreift wird. Der Schlauch wird weggeworfen, der
Abstreifer 14 wird von Farbe gereinigt Besteht der Schlauch 10 aus Polyvinylchlorid (PVC), so ist
zweckmäßigerweise bei seiner Herstellung ein Abweis- oder Trennmittel zugegeben, damit er nicht an seiner
Innenseite von PVC-Farben angegriffen wird.
Statt des Zeichnungsbeispiels kann die Schnellstopp-Einrichtung
mittels Kneiforgan 24' auch mittels Pneumatik-Zylinder betätigt werden und elektrisch
gesteuert werden, ebenso durch Magnete oder Linearmotor. Das Zeichnungsbeispiel zeichnet sich durch
besonders einfachen und billigen Aufbau aus.
Claims (6)
1. Farbgeber an Siebdruckmaschinen mit einem zur Aufnahme eines marktgängigen Farbgebindes
geeigneten Behälter, der luftdicht abschließbar und mit einem Druckluftan<chluB und einer in das
Farbgebinde eintauchbaren Ableitung ausgerüstet ist, die durch eine am Deckel des Behälters
angeordnete Muffe gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe eine nach außen
gerade durchgehende Öffnung besitzt, durch welche
ein Schlauch als Ableitung (10) durchsteckbar ist, und als Klemme (11) für den Schlauch ausgebildet ist und
am inneren Muffenende einen Farbabstreifer (14) für den herausziehbaren Schlauch trägt
2. Farbgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ableitung (10) einen Schlauchabschnitt enthält, der durch ein Kneiforgan (24') als
Schnellverschluß absperrbar ist
3. Farbgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Schnellverschluß ein
Kneiforgan (25') als Durchflußgrößenregler vorgesehen ist
4. Farbgeber nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß den beweglichen Kneiforganen
(24', 25') je eine stationäre Schwelle (24, 25) gegenüberliegt
5. Farbgeber nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Schlauchführungskanal (20), der durch
einen Seitendeckel (22) verschließbar ist
6. Farbgeber nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen von außen mit einem Handgriff (28) in
Übertotpunktsteilung verschwenkbaren Exzenter (29), der außerhalb der Übertotpunktstellung einer
durch Druckfedern (32) bewirkten Schnellschließbewegung folgt
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2605958A DE2605958C3 (de) | 1976-02-14 | 1976-02-14 | Farbgeber an Siebdruckmaschinen |
SE7701321A SE423800B (sv) | 1976-02-14 | 1977-02-07 | Anordning for att meta ferg till en tryckmaskin for schablontryck |
IT20086/77A IT1077615B (it) | 1976-02-14 | 1977-02-09 | Inchiostratore automatico in macchine per serigrafia |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2605958A DE2605958C3 (de) | 1976-02-14 | 1976-02-14 | Farbgeber an Siebdruckmaschinen |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2605958A1 DE2605958A1 (de) | 1977-08-25 |
DE2605958B2 DE2605958B2 (de) | 1978-09-14 |
DE2605958C3 true DE2605958C3 (de) | 1979-05-03 |
Family
ID=5969903
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2605958A Expired DE2605958C3 (de) | 1976-02-14 | 1976-02-14 | Farbgeber an Siebdruckmaschinen |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2605958C3 (de) |
IT (1) | IT1077615B (de) |
SE (1) | SE423800B (de) |
-
1976
- 1976-02-14 DE DE2605958A patent/DE2605958C3/de not_active Expired
-
1977
- 1977-02-07 SE SE7701321A patent/SE423800B/xx unknown
- 1977-02-09 IT IT20086/77A patent/IT1077615B/it active
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
IT1077615B (it) | 1985-05-04 |
SE7701321L (sv) | 1977-08-15 |
DE2605958B2 (de) | 1978-09-14 |
DE2605958A1 (de) | 1977-08-25 |
SE423800B (sv) | 1982-06-07 |
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Legal Events
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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