DE257554C - - Google Patents
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- DE257554C DE257554C DENDAT257554D DE257554DA DE257554C DE 257554 C DE257554 C DE 257554C DE NDAT257554 D DENDAT257554 D DE NDAT257554D DE 257554D A DE257554D A DE 257554DA DE 257554 C DE257554 C DE 257554C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/02—Clockwork mechanisms
- A63H29/04—Helical-spring driving mechanisms
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
257554 KLASSE 77 f. GRUPPE
H. FISCHER & CO. in NÜRNBERG.
Bei den bisher bekannten Spielzeugen, bei welchen zwei oder auch mehrere voneinander
unabhängige Bewegungsvorgänge ermöglicht werden, erfolgen diese verschiedenen Bewegungsvorgänge
meist mit Hilfe von Triebrädern, die abwechselnd mit dem Triebwerk zum Eingriff gebracht werden, oder auch mit Hilfe
teilweise gezahnter Räder, die abwechselnd in die eine, oder andere Triebachse eingreifen.
ίο Das Neue besteht nun darin, daß die Triebachsen
mit den zugehörigen Triebrädern, welche die verschiedenen Bewegungsvorgänge
auslösen, in einem gemeinsamen, um eine Achse schwingbaren Rahmen gelagert sind,
1.5 der mittels einer vom Triebwerk gedrehten Nockenscheibe abwechselnd derart geschwenkt
wird, daß das eine oder andere Triebrad der Triebachsen mit dem Triebwerk in Eingriff
gelangt.
Bei dieser Einrichtung werden teilweise gezahnte Räder gänzlich vermieden, so daß auch
die bei Verwendung solcher Räder infolge Aufkämmens leicht eintretenden Störungen
beseitigt sind.
In der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäß eingerichtetes Fahrspielzeug beispielsweise
dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen zwei verschiedene Stellungen der Antriebsachsen
im Schnitt; Fig. 3 ist eine Ansicht von oben.
Auf der im Triebwerkgehäuse α gelagerten Achse b sitzt ein Triebrad c, das ständig im
Eingriff mit einem auf der Aufzugsachse I befestigten Triebrad d sich befindet.
Im Werkgehäuse α ist ferner ein Rahmen oder Bügel e um einen Bolzen f drehbar angeordnet.
In diesem Rahmen sind wiederum die Ritzel g und h schwenkbar um den Bolzen
f gelagert. Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen beispielsweisen Ausführung des
Triebwerkes sitzt das eine Ritzel g auf der Laufradachse i eines Fahrspielzeuges und das
andere h auf einer Kurbelachse k. Auf der
Achse i sitzt ferner lose eine Platte m, die auf der entgegengesetzten Seite mit einem die ■
Achse b aufnehmenden Schlitz s versehen ist. Auf der Aufzugsachse I sitzt eine Nockenscheibe
0, gegen welche die Platte m unter dem Einfluß der Feder t ständig angedrückt
wird.
Die auf der Kurbelachse k angeordnete Kurbel.u steht durch ein Zugstängchen p mit
einem Hebel q in Verbindung, der in vorliegendem Falle an dem Arm der Figur r angelenkt
ist.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Solange der Teil o1 der Nockenscheibe 0
an der Platte m sich abwickelt (Fig. 1), steht
das Ritzel g der Laufradachse i im Eingriff mit dem Trieb n, während andererseits das
Ritzel h freigegeben und die Kurbelachse k zum Stillstand gebracht wird. Das Eingreifen
des Ritzels g in das Triebrad η hat zur Folge, daß das Spielzeug in eine fahrende
Bewegung gesetzt wird. . ...,·.
Bei der weiteren Bewegung der Nockenscheibe 0, wird durch den Teil o2 die Platte m
in der Pfeilrichtung (Fig. 2) verschoben. Dadurch kommt das Ritzel h mit dem Triebrad
η in Eingriff, das die Kurbelachse k in
Umdrehung versetzt, während das Ritzel g ausgelöst ist; die Laufradachse i befindet sich
in Ruhe, und das Fahrzeug steht daher während der Umdrehung der Kurbelachse k still.
Letztere versetzt durch die Kurbel u und das Zugstängchen j>
den Hebel q und mit diesem die Figur r in eine schwingende Bewegung.
Durch die vorbeschriebenen Bewegungsvorgänge wird der Anschein erweckt, als würde
das Triebwerk erst durch die Tätigkeit der Figur r eingeschaltet und das Fahrzeug in
Bewegung gesetzt.
Selbstverständlich ist das Triebwerk nicht auf diese Tätigkeit allein beschränkt, es lassen
sich vielmehr mit diesem eine ganze Reihe neuer Endwirkungen ermöglichen, und zwar
nicht nur für fahrbare, sondern auch für ortsfeste Spielzeuge, ohne das Wesen der Erfindung
zu beeinträchtigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spielzeug, bei dem durch abwechselndes Eingreifen von Triebrädern in das Triebwerk verschiedene B ewegungs vorgänge ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiedenen Bewegungsvorgänge auslösenden Triebachsen (i und k) in einem gemeinsamen, um eine Achse (f) schwingbaren Rahmen (e) gelagert sind, der mittels einer vom Triebwerk gedrehten Nockenscheibe derart abwechselnd geschwenkt wird, daß die eine oder andere Triebachse mit dem Triebwerk in Eingriff gelangt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE257554C true DE257554C (de) |
Family
ID=515463
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT257554D Active DE257554C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE257554C (de) |
-
0
- DE DENDAT257554D patent/DE257554C/de active Active
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