DE2557922C3 - Verfahren zum Komprimieren von Faksimiledaten und Vorrichtung zu seiner Durchführung - Google Patents
Verfahren zum Komprimieren von Faksimiledaten und Vorrichtung zu seiner DurchführungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Faksimile-Reproduktionseinrichtungen und Anlagen zur Übertragung der Faksimile-Dateninformation zu
einer entfernten Stelle setzen sich grundsätzlich zusammen aus Abtastvorrichtungen zur Abtastung der
zu übertragenden und zu reproduzierenden Daten und aus Kodiereinrichtungen zur Begrenzung der zur
Datenübertragung erforderlichen Bandbreite. Die kodierten Daten werden zur Empfangstelle übertragen
und dort dekodiert, bevor sie an eine Druckvorrichtung geliefert werden, die ein Faksimile des Originaldokuments reproduziert
Ein Verfahren der eingangs bezeichneten Art ist aus
der japanischen Patentanmeldung 48-87715 bekannt und wird später anhand der F i g. 1 noch im einzelnen
erläutert werden.
Aus der DE-OS 23 07 511 ist ein Verfahren zum
Komprimieren von Faksimiledaten bekannt, bei dem die Bildelemente des Originals in einzelnen Abtastzeilen
abgetastet werden. Zur Datenkomprimierung werden immer zwei benachbarte Zeilen zu Doppelzeilen
zusammengefaßt und gemeinsam kodiert. Dabei bilden übereinanderliegende Bildelemente einer Doppelzeile
jeweils einen Einheitsbereich. Je nach dem, ob ein Einheitsbereich einen vollständig schwarzen, einen
vollständig weißen oder einen schwarz-weiß-Bildinhalt
aufweist und ob im letzteren Fall der weiße Bildinhalt im oberen oder unteren Bildelement des Einheitsbereichs
liegt, werden verschiedene Kodewörter erzeugt Alle Einheitsbereiche mit unterschiedlichem Bildinhalt ihrer
beiden Bildelemente werden getrennt behandelt, d. h. für jeden solchen Einheitsbereich wird der entsprechende Kodewert an die Empfangsstelle übertragen. Folgen
mehrere Einheitsbereiche aufeinander, deren beide Bildelemente gleichartig sind, wird ein Lauflängenkode
übertragen, der angibt, wie viele solcher übereinstimmenden Einheitsbereiche aufeinanderfolgen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einer Datenkomprimierung der eingangs bezeichneten Art
die Anzahl der zu übertragenden Daten weiter zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen des
crfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet. Eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens gibt Anspruch 4 an.
Bei einer Übertragung, deren Kodefolge in vorausgesetzter Weise Obergangskodes und Lauflängenkodes
beinhaltet, ist zur Angabe der Art eines Übergangs die Kenntnis davon Voraussetzung, welcher Art der
Einheitsbereich vor dem Obergang ist Für jede Doppelzeile wäre dabei zuerst die Feststellung und
Kodierung der Art des ersten Einheitsbereichs der Doppelzeüe erforderlich. Den hierfür erforderlichen
Aufwand umgeht das erfindungsgemäße Verfahren, indem an den Anfang einer jeden Doppelzeile ein
Bezugseinieitsbereich festgelegter Art gesetzt wird, so
daß die Art des vor dem ersten Obergang liegenden Einheitsbereichs von vornherein bekannt ist, ohne
gesondert festgestellt werden zu müssen. Eine Alternative sieht vor, daß der erste Einheitsbereich einer
Doppelzeile in den Bezugseinheitsbereich umgewandelt wird, sofern er nicht ohnehin von gleicher Art wie der
Bezugseinheitsbereich ist Bei einer anderen Alternative wird dem ersten Einheitsbereich jeder Doppelzeüe der
Bezugseinheitsbereich vorausgestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Diagramm zur Erläuterung des eingangs erwähnten bekannten Verfahrens,
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
F i g. 4 ein Blockdiagramm der Sendestelle einer das erfindungsgemäße Verfahren ausführenden Faksimile-Datenübertragungsanlage,
F i g. 5 ein Blockdiagramm der Empfangsseite der das erfindungsgemäße Verfahren ausführenden Anlage,
F i g. 6a und 6b eine detaillierte Schaltung eines Teils eines Registers, eines Teils eines !Comparators und eines
Teils eines Übergangskodegenerators des in Fig.4 gezeigten Blockdiagramms.
F i g. 7a und 7b Darstellungen vo" Wellenformen, die
an verschiedenen Punkten im Blockdiagramm der F i g. 4 und in der Schaltung in F i g. 6 erscheinen,
F i g. 8a und 8b eine detaillierte Schaltung eines Teils der Dekodierschaltung und Gatterschaltungen des in
F i g. 5 gezeigten Blockdiagramms,
F i g. 9a und 9b Darstellungen von Wellenformen an verschiedenen Punkten im Blockdiagramm der F i g. 5
bzw. der in F i g. 8 gezeigten Schaltung und
F i g. 10 die Beziehung zwischen Symboldarstellungen
und Funktionstabellen der Einheitselemente, die in den Schaltungen in den F i g. 6 und 8 verwendet sind.
Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird
Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird
ίο zunächst anhand der F i g. 1 eine aus der japanischen
Patentanmeldung 48-87715 bekannte FaksimUe-Datenkomprimierungsmethode
teilweise erläutert, bei welcher ein Doppelzeüenkodierungsalgorithmus verwendet
wird. Wie in (a) der F i g. 1 gezeigt ist wird bei der eine Doppelzeile verwendenden Faksimile-Datenkomprijnierungsmethode
ein zu sendendes Bild in alphabetisch gekennzeichnete Abtastspalten am On, Cn,...; a„+\,
b„+\, c„+\,... und in numerisch gekennzeichnete Reihen
an a„+u ...; b„, b„+\,...; c* cn+u ... aufgeteilt Die im
oberen Elementarbereich in einer Zeile (d. h. der n-ten
Zeile) und im darunterliegenden benachbarten unteren Elementarbereich (d. h. der n+ 1-ten Zeile) enthaltenen
Daten werden als ein Einheitsbereich behandelt D. h, dieser Einheitsbereich ist zusammengesetzt aus Bildelementen
an a„+\; bm b„+\; Cn, Cn+1;.., wie sie in Fig. 1
gezeigt sind. Entsprechend dieser Faksimile-Datenkomprimierungsmethode
gibt es vier mögliche Zustände für diesen Einheitsbereich- D. h. es liegt ein Weiß-Weiß-Datenpaar
vor, wenn beide Elementarbereiche weiß sind, ein Schwarz-Schwarz-Datenpaar, wenn beide Elementarbereiche
schwarz sind, ein Schwarz-Weiß-Datenpaar, wenn der obere Elementarbereich schwarz und
der untere Elementarbereich weiß ist und ein Weiß-Schwarz-Datenpaar, wenn der obere Elementarbereich
weiß und der untere Elementarbereich schwarz ist Wenn dieses Faksimiledatum (hier als Einzahl von
Daten verwendet) zu einer entfernt gelegenen Stelle gesendet wird, werden der Zustand dieses Einheitsbereichs
und Übergänge dieses Zustands nacheinander kodiert. Beispielsweise werden hinsichtlich aufeinanderfolgender
Zustandsübergänge des Einheitsbereichs die in Tabelle I gezeigten Übergangsartkodes verwendet
weiß-weiß
schwarz-schwatz
schwarz-weiß
weiß-schwarz
weiß -weiß
schwarz-schwarz
schwarz-weiß
weiß -schwarz
schwarz-schwarz
schwarz-weiß
weiß -schwarz
X
0
0
0
11
10
X
11
10
X
11
0
11
11
X
11
11
X
Wie (b) in F i g. 1 zeigt setzt sich beim Senden des Faksimiledatums das kodierte Signal zusammen aus
einem Synchronisierungskode, der zwei Abtastzeilen synchronisiert; einem Artkode, der den Zustand des
ersten Einheitsbereichs einer Reihe von Einheitsbereichen identifiziert; einem Lauflängenkode, der die
laufende Länge des Zustands des ersten EinheitsDereichs repräsentiert; Übergangsartkodes, die den
Zustand des Einheitsbereichs identifzieren; und Lauflängenkodes, die die laufende Länge des Zustands eines
neuen Einheitsbereichs identifizieren. Beispielsweise würde im Hinblick auf (b) in F i g. 1 folgendes kodiertes
Signal gesendet: Synchronisierungskode + Artkode (11) + Lauflängenkode (001) + Übergangskode (0) +
Lauflängenkode (000) + Übergangskode (i0) + Lauflängenkode (001) + Übergangskode (11) +
Lauflängenkode...
Bei einem herkömmlichen Faksimile-Datenkomprimierungssystem ist ein Artkode erforderlich, der den
Zustand des ersten Einheitsbereichs identifiziert Deshalb sind viele Bits zur Übertragung dieses Artkodes
erforderlich und daher kann ein hoher Komprimierungsgrad nicht erreicht werden. Ferner sind viele
Schaltungen erforderlich, um den Artkode zu erzeugen und zu reproduzieren, was die Kompliziertheit des
Schaltungsaufbaus erhöht.
F i g. 2 zeigt ein Beispiel des erfindungsgemäßen Faksimile-Datenkomprimierungsverfahrens. In (a) in
5 6
einen Bezugseinheitsbereich (weiß-weiß) umgewandelt, Einheitsbereichs zu senden.
wie es in (b) in F i g. 2 gezeigt ist Gemäß (b) in F i g. 2 Die F i g. 4 und 5 stellen Blockdiagramme einer
wird ein zu sendendes Bild in alphabetisch bezeichnete Vorrichtung dar, die das erfindungsgemäße Faksimile-Abtastspalten und numerisch gekennzeichnete Reihen 5 Datenkomprimierungsverfahren ausführt
aufgeteilt Die in zwei Bildelementen, nämlich im oberen F i g. 4 zeigt ein Blockdiagramm der Sendestelle der
Bildelement (η-it Zeile) und in einem benachbarten Vorrichtung. Ein Ausgang eines Abtasters 11 ist mit
unteren Bildelement (n+\ -te Zeile) enthaltenen Daten einer Abfrageschaltung 12 und einer Synchronisawerden als ein Einheitsbereich behandelt, wie es auch in tionsdetektorschaltung 19 verbunden. Der Ausgang der
(a) in F i g. 1 gezeigt war. Wie bereits erwähnt, kann der 10 Abfrageschaltung 12 und der Ausgang der Synchronisa-Zustand des Einheitsbereichs irgendeiner von vier tionsdetektorschaltung 19 sind mit einem Bezugszumöglichen Datenzuständen sein, und der Übergangsart- Standsgenerator 13 verbunden. Der Ausgang des
kode ist gemäß Tabelle I definiert Bezugszustandsgenerators 13 ist mit einem Speicher 14
nach F i g. 2 ist der Zustand des am Anfang oder Kopf 15 speichert Der Ausgang des Speichers 14 ist an einen
der Folge von Einheitsbereichen gelegenen ersten Komparator 15 angeschlossen. Der Ausgang des
reich festgelegt Ist der Zustand des ersten Einheitsbe- dem Komparator 15 verbunden. Der Ausgang des
reichs beispielsweise der in (a) in F i g. 1 gezeigte Komparators 15 ist über ein Register 16 an einen
reich in einen Bezugseinheitsbereich wie den in (b) in Komparators 15 ist außerdem direkt an den Kompara-
schwarz nach weiß umgeändert Da der Zustand des einem Lauflängenkodegenerator 21 verbunden. Ein
ersten Einheitsbereichs festgelegt ist, braucht der den 25 anderer Ausgang des Komparators 15 ist mit dem
de setzt sich in der in (c) in F ig. 2 gezeigten Reihenfolge außerdem über einen Synchronisationskodegenerator
zusammen. Selbstverständlich kann auch der Schwarz- 20 mit dem Lauflängenkodegenerator 21 verbunden ist
werden. Ferner versteht es sich, daß die Zustandsartko- Gatterschaltung 22 verbunden. Der Ausgang der
des, die den Zustand des Einheitsbereichs angeben, Gatterschaltung 22 und der Ausgang des Synchronisa-
anstelle der Übergangsartkodes verwendet werden tionskodegeneratos 20 sind an einen Mischer 23
können. Beispielsweise wird in den Zustandartkodes 35 angeschlossen, dessen Ausgang über einen Pufferspei-
»00« im Weiß-Weiß-Zustand, »11« im Schwarz- eher 24 mit einem Modulator 25 verbunden ist der das
»01 «im Schwarz-Weiß-Zustand verwendet Gemäß Fig. 5 ist der Ausgang eines Demodulators
heitsbereich übergeht, wird die Information der 40 einen Pufferspeicher 27 mit einer Trennschaltung 28
ursprünglichen Daten nicht beeinflußt Denn die verbunden. Getrennte Ausgänge der Trennschaltung 28
entsprechende Originallänge ist etwa 0,1 mm. Ausgang des Bezugseinheitsbereichsgenerators 29 ist an
Fig.3 zeigt eine weitere Ausführungsform des 45 Gatterschaltungen 30 und 33 angeschlossen. Die
erfindungsgemäßen Faksimile-Datenkomprimierungs- Ausgänge der Dekodierschaltung 32 sind mit Gatterverfahrens. Die Originalform (a) in F i g. 3 mit einer schaltungen 30 und 33 verbunden und ein weiterer
Doppelzeile wie der in (a) in F i g. 1 gezeigten, wird in Ausgang dieser Dekodierschaltung 32 ist auf die
die rn(b) in F ig. 3 gezeigte Form umgewandelt Wie (b)
Dekodierschaltung 35 geführt Die Ausgänge der
in F i g. 3 zeigt, wird jedoch ein vorbestimmter so Gatterschaltungen 30 und 33 sind mit Gatterschaltun-Bezugseinheitsbereich vor dem ersten Einheitsbereich gen 31 bzw. 34 verbunden. Der Ausgang der
zugefügt Beispielsweise wird vor dem ersten Einheits- Dekodierschaltung 35 ist an Gatterschaltungen 31 und
bereich ein Weiß-Weiß-Zustand zugefügt wie es in (b)
34 angeschlossen. Ein weiterer Ausgang der Dekodierin F i g. 3 gezeigt ist Ein Sendesignal setzt sich in der in schaltung 32 ist mit dem Bezugseinheitsbereichsgenera-(c) in F i g. 3 gezeigten Reihenfolge zusammen, d. h. 55 tor 29 verbunden. Die Ausgänge der Gatterschaltungen
Synchronisierungskode + Lauflängenkode des Bezugs- 31 und 34 sind über einen Speicher 36 mit einer
zustands + Obergangskode + Lauflängenkode + ... Aufzeichnungsvorrichtung 37 verbunden.
dert und der Komprimierungsgrad deshalb erhöht μ ten ab. Die abgetasteten Daten werden in elektrische
werden kann. Da das Originalbild in vielen Fällen mit Signale umgewandelt und ein Synchronisationssigna]
einem weißen Zustand beginnt, ist es nicht erforderlich, wird jeder abgetasteten Zeile beigefügt Das dem
die Länge des Laufiängenkodes zu vergrößern. Es ist Orignaldatum (Datum hier als Singular von Daten
auch möglich, einen Bezugseinheitsbereich vor dem verwendet) entsprechende elektrische Signal wird auf
ersten Einheitsbereich hinzuzufügen und das dem 65 die Abfrageschaltung 12 geschickt, in welcher das
letzten ilinheitsbereich entsprechende Signal zu entfer- elektrische Signal mittels Abfrageimpulsen mit vorbe-
nen. stimmter Periode abgefragt wird, und das Ausgangssi-
Standsgenerator 13 geführt. Die Synchronisationsdetektorschaltung 19 stellt das Synchronisationssignal vom
Ausgang des Abtasters 11 fest, so daß der Zustand des
dem Synchronisationssignal folgenden Einheitsbereichs (a„ in (a) der Fig.2) in den Bezugszustand geändert
wird, beispielsweise in »weiß«.
Das einer Abtastzeile entsprechende Bildsignal wird in dem Speicher 14 gespeichert. Die Bildelemente in der
einen Abtastzeile und die Bildelemente in der nächsten Abtastzeile werden durch den Komparator 15 verglichen.
Die Speicherschaltung 14 setzt sich aus Schieberegistern zusammen, und jedesmal, wenn ein Bit des
Bildelementes in der einen Abtastzeile von der Speicherschaltung 14 empfangen worden ist, wird ein
Bit des Bildelementes in der nächsten Abtastzeile gespeichert. Die Komparatorschaltung 15 vergleicht
das Bildelement a„ in der n-ten Zeile und das Bildelement an+x in der η +1 -ten Zeile, und ein Signal
das die Art der Kombination der Zustände der Bildelemente repräsentiert, wird vom Komparator auf
das Register 16 und auf den Komparator 17 geschickt. Das Artsignal entsprechend der Reihe »a« wird im
Register 16 gespeichert, und der Zustand des gespeicherten Artsignals entsprechend der Reihe »a« wird mit
dem Zustand des Artsignals entsprechend der Reihe »/x< verglichen. Für die dem Synchronisationssignal folgenden
Bildelemente (Reihe »a«) wird vom Komparator kein Vergleichsausgangssignal erzeugt, da das zu
vergleichende Signal nicht im Register 16 gespeichert ist. Wenn durch die Komparatorschaltung 17 eine
Zustandsänderung des Einheitsbereichs festgestellt wird, bildet der Übergangskodegenerator 18 den in
Tabelle 1 gezeigten Übergangskode entsprechend dem Zuslandsänderungs-Ausgangssignal der Komparatorschaltung
17. Jedesmal, wenn die Komparatorschaltung 15 den Zustand der Bildelemente vergleicht, wird ein
Taktimpuls zum Lauflängenkodegenerator 21 geschickt. Die Taktimpulse werden von der Schaltung 21 gezählt,
die dann durch das Zustandsänderungs-Ausgangssignal des Komparators 17 zurückgestellt wird.
Auf diese Weise kann der Lauflängenkodegenerator 21 mit dem Zählen der Taktimpulse und mit der
Erzeugung eines Lauflängenkodes fortfahren, bis vom Komparator 17 ein Zustandsänderungs-Ausgangssignal
erzeugt wird. Die Synchronisations-Detektorschaltung 19 stellt das Synchronisationssignal fest, das vom
Abtaster 11 gesendet wird, und das Feststellsignal wird
auf den Bezugszustandsgenerator 13 und auf den Synchronisationskodegenerator 20 geschickt. Der Synchronisationskodegenerator
20 bildet für je zwei Abtastzeilen einen Synchronisationskode. Das AusgängssigTiä!
des SynchruriiSätiurisködcgericräiöfs 20
setzt den Lauflängenkodegenerator 21 zurück. Dieses Ausgangssignal wird auch auf einen Eingangsanschluß
des Mischers 23 geschickt Da der Übergangskode, bei welchem es sich um das Ausgangssignal des Übergangskodegenerators
18 handelt und der Lauflängenkode, bei welchem es sich um das Ausgangssignal des Lauflängenkodegenerators
21 handelt, über die Gatterschaltung 22 auf einen anderen Eingangsanschluß des Mischers 23
gesendet werden, werden der Synchronisationskode, der Übergangskode und der Lauflängenkode im
Speicher 24 gespeichert, so daß diese Kodes an die Impedanz der Übertragungsleitung angepaßt sind,
durch den Modulator 25 moduliert und auf die Übertragungsleitung ausgesendet werden.
Das übertragene Signal wird auf der Empfangsseite empfangen, durch den Demodulator 26 demoduliert im
Pufferspeicher 27 gespeichert und auf die Trennschaltung 28 gegeben, in welcher der Synchronisationskode,
die Übergangsartkodes und die Lauflängenkodes getrennt werden. Der Synchronisationskode wird auf
den Bezugseinheitsbereichsgenerator 29 gegeben, in welchem das den Bildzustand des Bezugseinheitsbereichs,
zum Beispiel weiß, zeigende Signal erzeugt wird. Der Übergangsartkode wird auf die Dekodierschaltung
32 geführt, so daß diejenigen Signale, welche den Bildzustand des neuen Einheitsbereichs nach dem
Übergang zeigen, auf die Gatterschaltungen 30 bzw. 33 geliefert werden. D. h., der Bildzustand in der n-ten Zeile
wird auf die Gatterschaltung 30 und der Zustand in der n+ 1-ten Zeile auf die Gatterschaltung 33 gegeben. Der
Lauflängenkode wird durch eine Dekodierschaltung 35 so dekodiert, daß diese Schattung 35 Impulse erzeugt,
deren Anzahl der Lauflänge entspricht. Diese Impulse werden dann auf die Gatterschaltungen 31 und 34
geliefert. Die Ausgangssignale der Gatter 30 und 33, d. h.
die den Bildzustand zeigenden Signale, werden außerdem auf die Gatterschaltungen 31 bzw. 34 gegeben. Die
Gatterschaltung 31 erzeugt das Bildsignal der n-ten Zeile, während die Gatterschaltung 34 das Bildsignal der
n+1-ten Zeile erzeugt. Diese Signale werden dann im Speicher 36 gespeichert. Das Bildsignal der n-ten Zeile
wird in der Aufzeichnungsvorrichtung 37 aufgezeichnet, von weicher danach auch das Bildsignal der n+ 1-ten
Zeile aufgezeichnet wird.
Als nächstes wird die Funktion der Blockdiagramme 4 und 5 ausführlicher anhand der Fig.6 bis 10 erläutert.
Wellenformen (a), (b) und (c) in F i g. 7 zeigen die Beziehung der Ausgangssignale des Abtasters 11 zu den
Ausgangssignalen der Abfrageschaltung 12 im Hinblick auf die Abfrageimpulse. Wenn in (e) und (g) der F i g. 7
gezeigte Signale VID1 und VID2 vom Ausgang des
Komparators 15 auf Flip-Flops 43 bzw. 44 gegeben werden, erscheinen Signale VID\ und VID'i am
Ausgang Q der Flip-Flops 43 bzw. 44. Artsignale in Reihe »Zx<
der Signale VID\ und VID2 werden mit Artsignalen in Reihe »a« der Signale VID\ und VID'2 in
Exklusiv-ODER-Schaltungen 45 bzw. 46 verglichen. Wenn in der Exklusiv-ODER-Schaltung 45 oder der
Exklusiv-ODER-Schaltung 46 eine Zustandsänderung festgestellt wird, ändert sich das Ausgangssignal einer
NOR-Schaltung 55 von einem Signal hohen Pegels (H) zu einem Signal niedrigen Pegels (L), wodurch der
Ausgang einer NICHT-Schaltung 48 von einem L-Signal zu einem Η-Signal wechselt Wenn der
Ausgang der NICHT-Schaltung 48 einen H-Zustand
so annimmt, erreichen Eingangsanschlüsse A von NAND-Schaltungen
49 bis 54 ebenfalls Η-Zustände, und die Zusianussignaie r"Du ViD2, VID\ und VID'2 werden
auf Eingangsanschlüsse B und C der NAND-Schaltungen 49 bis 54 gegeben, wie es F i g. 6 zeigt.
Die in Tabelle I gezeigten Art- oder Modensignale werden durch die Eingangssignale an den Eingangsanschlüssen
B, C der NAND-Schaltungen 49 bis 54 gebildet
(a) Übergangsartsignal »0«
Das Übergangsartsignal »0« wird durch die NAND-Schaltungen 49, 51 und 52 gebildet Der Eingangsanschluß
B der NAND-Schaltung 49 erhält das Signal VID'\ vom Ausgang Q des Flip-Flops 43 und der
Eingangsanschluß Cder NANDj-Schaltung 49 empfängt
das Signal VID2 vom Ausgang <?des Flip-Flops 44. Das
Signal VID1 wird sowohl auf den Eingang B der
NAND-Schaltung 51 als auch auf einen Eingang / der
Flip-Flop-Schaltung 43 gegeben, und das Signal VID2
wird sowohl auf den Eingang C der NAND-Schaltung 51 als auch auf einen Eingang /der Flip-Flop-Schaltung
44 geführt. Das bedeutet, daß der Zustand von am a„+1
(weiß-weiß) nach bm bn+ 1 (weiß-schwarz) wechselt, daß
die Eingänge A, Bund Cder NAND-Schaltungen 49 und
51 einen Η-Zustand annehmen, daß die Eingänge A, B der NOR-Schaltung 55 einen L-Zustand haben, und daß
der Ausgang der NOR-Schaltung 55 einen H-Zustand aufweist Deshalb wird der Ausgang der NOR-Schaltung 51 zu L, der Ausgang der NICHT-Schaltung 57 zu
H und das H-Ausgangssignal der NICHT-Schaltung 57 wird auf einen Eingang B einer NAND-Schaltung 70
geliefert.
Wenn ein Übergangsartkode-Startsignal ST\ vom Lauflängenkodegenerator 21 auf eine Flip-Flop-Schaltung 66 gegeben wird, wird diese Flip-Flop-Schaltung 66
durch den ihr zugeführten Taktimpuls MC betätigt und der Ausgang dieser Schaltung 66 nimmt einen
Η-Zustand an. Deshalb weist der Ausgang der NAND-Schaltung 70 einen L-Zustand und der Ausgang
einer NAND-Schaltung 70a einen Η-Zustand auf. Das H-Zustandssignal der NAND-Schaltung 70a wird auf
einen Eingang K der Flip-Flop-Schaltung 66 gegeben. Der Ausgang Q der Flip-Flop-Schaltung 66 wird durch
den nächsten Taktimpuls in einen L-Zustand versetzt und die Funktion der Flip-Flop-Schaltung 66 ist beendet.
Wenn der Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 66 einen Η-Zustand aufweist, ist der Ausgang der NICHT-Schaltung 57 ebenfalls H. Deshalb wird der Ausgang der
NOR-Schaltung 63 zu L, der Ausgang der NAND-Schaltung 64 zu H, und der Ausgang der NICHT-Schaltung
65, d. h. das Ausgangssignal der Schaltung 18, wird L. Wenn der Ausgang Q der Flip-Flop-Schaltung 66 H ist,
empfängt der Eingang A der NAND-Schaltung 67 Taktimpulse und der Eingang B dieser Schaltung ist
ebenfalls H.
Die Flip-Flop-Schaltung 66 wird durch das Übergangsartkode-Startsignal ST\ und durch den Taktimpuls
betätigt und durch den nächsten Taktimpuls stillgesetzt Deshalb erscheint am Ausgang der NAND-Schaltung
67 lediglich der Taktimpuls, der von der Schaltung 18 auf die Gatterschaltung 22 geliefert wird.
Die Eingänge B unc[ C der NAND-Schaltung 52
erhalten die Signale VIDx, bzw. VID1. Das bedeutet, daß
der Übergang von an an+, nach Z)n, bn+\ (weiß-weiß)
wechselt Deshalb wird der Ausgang der NAND-Schaltung 52 zu L, der Ausgang der NICHT-Schaltung 58 zu
H, der Ausgang der NOR-Schaltung 56 zu L und der Ausgang der NICHT-Schaltung 57 zu H. Hier gilt
dieselbe Erläuterung wie sie vorstehend gegeben woröcn ist.
(b) Übergangsartsigna] »10«
Das Übergangsartsignal »10« wird durch die NAND-Schaltungen 50 und 54 gebildet Wenn der Zustand
beispielsweise von a„, a„+i (schwarz-schwarz) nach b„,
bn+ί (schwarz-weiß) wechselt erhalten die Eingänge B
und Cder NAND-Schaltungen 50 und 54 H-Zustände,
Deshalb werden die Eingänge A und Baer NOR-Schaltung 60 zu L, deren Ausgang wird H und der Ausgang
der NOR-Schaltung 61 und der Eingang der NOR-Schaltung 62 wird L In diesem Zustand ist der
Lauflängenkode beendet, und das Übergangsartkode-Startsignal STi wird auf die Flip-Flop-Schaltung 66
gegeben. Deshalb wird das Flip-Flop 66 durch den Taktimpuls AfCbetätigt und der Ausgang der Schaltung
66 weist einen Η-Zustand auf. Da der Eingang B der
NAND-Schaltung 30 jedoch L ist, wird die Tätigkeit der
Flip-Flop-Schaltung 66 nicht durch den nächsten Taktimpuls beendet. Die Flip-Flop-Schaltung 69 wird
durch den ersten Taktimpuls betätigt, und danach wechselt der Zustand des Ausgangs Q der Schaltung 69
von einem Η-Zustand zu einem L-Zustand. Deshalb wird der Ausgang der NAND-Schaltung 71 zu H und
der Eingang K des Flip-Flops 66 wird ebenfalls H, so daß die Betätigung der Schaltung 66 durch den zweiten
Taktimpuls beendet wird. Deshalb werden von der Flip-Flop-Schaltung 66 zwei Taktimpulse auf das Gatter
22 gesendet.
Da der Eingang A der NOR-Schaltung 22 L ist und deren Eingang B von H beim ersten Taktimpuls zu L
beim zweiten Taktimpuls wechselt, ändert sich der Ausgang dieser Schaltung von L zu H. Da der Eingang A
der NOR-Schaltung 63 einen L-Zustand aufweist und deren Eingang B von L zu H wechselt, ändert sich das
Ausgangssignal dieser Schaltung, das auf einen Eingang
A der NAND-Schaltung 64 geliefert wird, von H nach L.
Da das Ausgangssignal Q des Flip-Flops 66 dem Eingang B der NAND-Schaltung 64 zugeführt wird,
wird dieser Eingang bis zum zweiten Taktimpuls in einem Η-Zustand gehalten. Deshalb wechselt das
Ausgangssignal der NAND-Schaltung 64, das dem Eingang der NICHT-Schaltung 65 zugeführt wird, von L
nach H, so daß der Ausgang der NICHT-Schaltung 65, d. h. der Signalausgang der Schaltung 18, beim ersten
Taktimpuls zu H und beim zweiten Taktimpuls zu L
wird. Mit anderen Worten, die Übergangsart ist »10«.
Wenn die Reihe bnb„+\ schwarz-schwarz ist, werden
die Eingänge A, Bund Cder NAND-Schaltung 53 zu H,
das Ausgangssignal dieser Schaltung 53, das dem Eingang A der NICHT-Schaltung 59 zugeführt wird,
wird L, und der Ausgang der NICHT-Schaltung 59 wird
H. Das H-Ausgangssignal wird auf den Eingang A der NOR-Schaltung 21 gegeben, und in der Schaltung 18
wird ein Ausgangssignal »10« erzeugt
(c) Übergangsartsignal »11«
Wie bei den vorstehenden Punkten (a) und (b) erhält der Ausgang der NICHT-Schaltung 48 einen H-Zusland.
Die Ausgänge der NAND-Schaltungen 49 bis 54 werden jedoch nicht H. Wenn der Lauflängenkode beendet ist
wird der Flip-Flop-Schaltung 66 das Übergangsartstartsignal ST\ zugeführt, und der Ausgang dieser Schaltung
66 wird H. Der Ausgang der NICHT-Schaltung 57 ist jedoch L, die Betätigung des Flip-Flops 66 dauert an bis
zürn zweiten Taktimpuls der Taktimpulse MQ und das
Ausgangssignal der NOR-Schaltung 63 ist H und wird auf den Eingang A der NAND-Schaltung 64 geführt
der F!iT*-F!Qn-Sch2ltun<T 66 wird
auf den Eingang B der NAND-Schaltung 64 gegeben.
Deshalb weist das Ausgangssignal der NAND-Schal
tung 64 einen L-Zustand auf, der auf den Eingang der
dieser Schaltung wird H, d.h. »11«, und dieses Signal
wird auf die Gatterschaltung 22 gegeben.
erläuterten Funktion der in Fig. 6 gezeigten Schaltung im Hinblick auf (b)der F i g. Z
Gemäß Fig.8 werden Rücksetzimpulse MR auf
Rücksetzflipflops 73, 74, 86 und 87 gegeben, und ein Bezugseinheitsbereichskode wird vom Bezugseinheits
bereichskode geliefert, um an dem Kopf der Doppelzei
lendaten einen Weiß-Zustand zu setzen. Taktimpulse ÄTwerden vom Demodulator 26 auf die Dekodierschaltung 32 gegeben und Übergangskodes TC werden von
der Trennschaltung 28, in welcher die Übergangskodes
vom empfangenen Signal getrennt werden, auf die Schaltung 32 geliefert. Der Haupttakt weist eine
Frequenz auf, die einige Male höher als die des Taktes RT\st. Ein Übergangsart-Dekodierstartimpuls ST2 wird
von der Lauflängen-Dekodierschaltung 35 auf die Schaltung 32 gegeben.
Da die Flip-Flops 73 und 74 durch einen Rücksetzimpuls MR zurückgesetzt werden, wird der Zustand von am
an+\ weiß-weiß. Ein Übergangsart-Dekodierstartimpuls
ST2 wird von der Dekodierschaltung 35 auf ein Flip-Flop 89 geliefert und der Ausgang
<?der Flip-Flop-Schaltung 89 wird H. Als nächstes wird ein Flip-Flop 90 durch
einen Taktimpuls RT vom Demodulator 26 betätigt. Wenn das Flip-Flop 90 betätigt ist, verschieben die
Flip-Flops 86 und 87 den Übergangskode TC mit Hilfe des Taktimpulses RT. Wenn beispielsweise der Übergangskode
»11« verschoben wird, wird der Ausgang einer Exklusiv-ODER-Schaltung 78 zu H, da die
Ausgänge Q der Flip-Flops 73 und 74 beide H sind, d. h. einen Weiß-Weiß-Zustand haben. Das H-Ausgangssignal
der Exklusiv-ODER-Schaltung 78 wird auf eine NICHT-Schaltung 79 und auf einen Eingang A einer
NAN D-Schaltung 81 gegeben. Die Übergangsart »11« erscheint an den Ausgängen der Flip-Flops 86 und 87,
die Eingänge Bund Cder NAND-Schaltung81 werden
H, und der Ausgang dieser Schaltung 81 wird L Da der Eingang B einer NAND-Schaltung 84 L ist, erhält der
Ausgang dieser Schaltung 84 ein H, das auf den Eingang J der Flip-Flop-Schaltung 73 gegeben wird. Da die
Eingänge A und B einer NAND-Schaltung 88 H sind, wird das Ausgangssignal dieser Schaltung 88 L und wird
auf den Eingang /des Flip-Flops 74 gegeben.
Das Flip-Flop 90 wird durch den ersten Taktimpuls betätigt, der auf die Betätigung des Flip-Flops 89 folgt.
Deshalb wird der Eingang A der NAND-Schaltung 92 H. Da das Flip-Flop 86 die Übergangsart »11« um einen
Impuls verschiebt, wird der Eingang B der NAND-Schaltung 92 zu L, und das Ausgangssignal dieser
Schaltung 92 wird H und wird auf einen Eingang B einer NAND-Schaltung 93 geliefert. Da ein Flip-Flop 91 nicht
beim ersten Taktimpuls betätigt wird, ist der Ausgang Q
ίο dieses Flip-Flops 91 H, und der Ausgang der
NAND-Schaltung 93 wird L. Die Betätigung des Flip-Flops 91 wird fortgesetzt, bis der zweite Taktimpuls
(RT) beendet ist. Wenn die Betätigung des Flip-Flops 89 beendet ist, setzt dieses Flip-Flop 89 die
Flip-Flops 73 und 74 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wird der Ausgang {die π-ίε Zeile) des Flip-Flops 73 zu H
(schwarz), und der Ausgang (die n+l-te Zeile) des Flip-Flops 74 wird L (weiß).
Das Zeitdiagramm hinsichtlich der Arbeitsweise der in F i g. 8 gezeigten Schaltung ist in F i g. 9A dargestellt
und der Teil innerhalb des gestrichelten Quadrates B ist in F i g. 9B vergrößert dargestellt.
Die Symbolbezeichnungen und Funktionstabellen der in den Fig.6 und 8 verwendeten Elemente sind in
Fig. 10gezeigt.
Natürlich kann die Methode der Benutzung eines Bezugseinheitsbereichs und der Übertragung von
Übergangsartkodes und Lauflängenkodes ebenso wie auf ein Doppelzeilenabtastsystem auf Einzelzeilenab-
ϊο tastdaten angewendet werden, sowie auf Abtastdaten,
die der Abtastung von mehr als drei Zeilen zugeordnet sind.
Hierzu !4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zum Komprimieren von Faksimiledaten, bei dem ein Originalbild längs benachbarter
Abtastzeilen, die sich je aus aufeinanderfolgenden Bildelementen zusammensetzen, abgetastet und
dabei für jede Abtastzeile eine den einzelnen Bildelementen entsprechende Folge von Abtastsignalen erzeugt wird und die Abtastsignale zweier
benachbarter Abtastzeilen zu einer Kodefolge kombiniert werden, in welcher jedem Obergang
zwischen in Abtastrichtung aufeinanderfolgenden Büdelement-Paaren (Einheitsbereich) mit unterschiedlichem Bildinhalt ein jeweiliger Übergangskode und der Anzahl der zwischen zwei Übergängen
liegenden Bildelement-Paaren gleichen Bildinhalts ein Lauflängenkode zugeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Beginn einer jeden Doppelzeile ein Bezugs-Bildelement-Paar
(Bezugseinheitsbereich) mit festgelegtem Bildinhalt gesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Beginn einer Doppelzeile
stehende Einheitsbereich in den Bezugseinheitsbereich umgewandelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Bezugseinheitsbereich ein
weißer Einheitsbereich benutzt wird.
4. Faksimile-Datenkomprimierungs-Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch
einen Abtaster (11), der ein Originalbild längs Abtastzeilen abtastet;
eine Abfrageschaltung (12), die das Ausgangssignal
des Abtasters abfragt;
einen Synchronisationsdetektor (19), der ein Synchronisationssignal vom Ausgang des Abtasters (11)
feststellt;
einen Bezugszustandsgenerator (13), der den Bezugszustand auf der Grundlage des Ausgangssignals
der Abfrageschaltung (12) und des Synchronisationssignals erzeugt;
eine erste Komparatorschaltung (15), die die in einer
η-ten Abtastzeile liegenden Bildelemente und die in der n+ 1-ten Abtastzeile darunterliegenden unteren
Bildelemente vergleicht und Einheitsbereichssignale entsprechend des Bildinhalts von oberem und
unterem Bildelement erzeugt;
eine zweite Komparatorschaltung (17), die nacheinander die von der ersten Komparatorschaltung (15)
erzeugten Einheitsbereichssignale vergleicht und Übergangssignale erzeugt, wenn zwischen benachbarten Einheitsbereichssignalen eine Zustandsänderung festgestellt ist;
einen Übergangskodegenerator (18), der Übergangskodes entsprechend den Übergangssignalen
der zweiten Komparatorschaltung (17) bildet;
einen Lauflängenkodegenerator (21), der die Einheitsbereichssignale der ersten Komparator-Schaltung (15) und die Übergangssignale der zweiten
Komparator-Schaltung (17) empfängt und Lauflängenkodes in Abhängigkeit von der Länge der
Einheitsbereichssignale mit demselben Bildinhalt erzeugt;
eine Mischerschaltung (23), die Synchronisationskodes, die Übergangskodes und die Lauflängenkodes
mischt und diese Kodes dann auf eine Übertragungsleitung sendet;
eine Trennschaltung (28), die die Synchronisationskodes, die Übergangskodes und die Lauflängenkodes aus dem über die Übertragungsleitung empfangenen Signal heraustrennt;
einen Bezugseinheitsbereichsgenerator (29), der den
Synchronisationskode von der Trennschaltung (38) empfängt und den Bezugseinheitsbereich bildet;
eine erste Dekodierschaltung (32) und eine zweite Dekodierschaltung (351 die die von der Trennschaltung (28) erhaltenen Übergangskodes und Lauflängenkodes dekodieren; und
eine Gruppe von Gatterschaltungen (30 bis 34), die
die Ausgangssignale des Bezugseinheitsbereichsgenerators (29) und der beiden Dekodierschaltungen
(32, 35) empfangen und die Information des Originalbildes reproduzieren.
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