DE254514C - - Google Patents
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- DE254514C DE254514C DENDAT254514D DE254514DA DE254514C DE 254514 C DE254514 C DE 254514C DE NDAT254514 D DENDAT254514 D DE NDAT254514D DE 254514D A DE254514D A DE 254514DA DE 254514 C DE254514 C DE 254514C
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- DE
- Germany
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- disk
- fixed
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- protective housing
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- Active
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/36—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
- F21V21/38—Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-'Al 254514 -■ KLASSEAa. GRUPPE
G.m.b.H. in TÜBINGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herablassen von hängenden Laternen und
Lampen mit einer Seilentlastung, die aus einer drehbaren, den Gasanschlußstutzen und die
Lampe tragenden, an dem Rand mit Lücken versehenen Scheibe und festen Nasen am
oberen Schutzgehäuse besteht. In der Hoch- und Ruhestellung ruht die Scheibe mit ihren
Randvorsprüngen auf den festen Nasen auf.
ίο Beim Herablassen gleitet die Scheibe nach
einer Drehung mit ihren Lücken an den Nasen vorbei. Nach dem Hochziehen wird die Scheibe
wieder so gedreht, daß ihre Vorsprünge auf den festen Nasen zu liegen kommen. Im bekannten
Falle wird die Scheibe durch einen von zwei Ablaßseilen gesteuerten schwingenden
Rahmen gedreht. Nach der vorliegenden Erfindung wird die Drehung durch einen Anschlagstift,
der in der höchsten Lage der Lampe gegen das feste Schutzgehäuse stößt, und ein Hebelwerk bewirkt. Dadurch wird die Verwendung
nur eines Seiles unter Benutzung des Flaschenzuges ermöglicht und eine größere Zuverlässigkeit erreicht.
Die folgende Darstellung zeigt das Wesen der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι zeigt die Gesamtansicht der Aufhängung angeschlossen, Fig. 2 abgelassen, Fig. 3
und 4 die Seilentlastung. Die Gaszuleitung endigt in einem glatten Rohr α (Fig. 1 und 2),
das von einem Schutzgehäuse b umgeben ist. In dieses Schutzgehäuse b wird ein Stopfbüchsenrohr
c eingeführt, unter welchem sich eine Rolle d befindet. Das Gas wird bei ein
geführter Stopfbüchse von dem Rohr a in die Stopfbüchse c und vom unteren Teil von c
neben der Rolle d durch das Rohr e e in die Büchse f. und von dieser durch den Stutzen g
zur Laterne geleitet. Es ist also ein direkter Gaszugang zur Laterne vorhanden.
Im Schutzgehäuse b ist das Ende eines Drahtseils h bei i befestigt. Dieses Drahtseil
h läuft dann unter der drehbaren Rolle d zu der im Schutzgehäuse drehbaren Rolle k
und von dieser in der üblichen Weise zu der Ablaßwinde. Es geht also nur ein Seil zur
Erde. Soll abgelassen werden, so wird (Fig. 2) das SeilJi von der Winde abgewickelt; dann
bewirkt das Gewicht der Laterne ein Senken der ganzen Einrichtung. Das Trumm des
Drahtseils h unter dem festen Punkte i verlängert sich, und die Laterne hängt unterhalb
des Schutzgehäuses an einem Doppelseil, während zum Ablassen nur ein Seil und je eine
Rolle nötig ist. In dem Stopfbüchsengehäuse c ist ein drehbarer Hebel ν mit Gegengewicht
angebracht, der am oberen Ende den Stift I, am unteren Ende die Schlempe m trägt. Die
Schlempe m greift in ein Kronrad n, das um die Büchse f horizontal drehbar ist, derartig
ein, daß das Kronrad η jedesmal um einen Zahn
gedreht wird, wenn der Stift I nach unten gedrückt wird.
Unter dem Kronrad η und mit diesem fest
verbunden befindet sich (Fig. ι bis 4) eine
Scheibe ft, die so viele Lücken 0 und feste Teile q hat (Fig. 3 und 4), daß bei einer jedesmaligen
Drehung um einen Zahn von η abwechselnd eine Lücke 0 oder ein fester Teil q
sich über den beiden Nasen s am unteren Teil des Schutzgehäuses b befinden (s. Fig. 1, 3
und 4). Diese drehbare Scheibe mit Vorsprüngen an der Peripherie und mit ihr zusammenwirkende
feste Nasen, von denen bei hochgezogener Lampe die Scheibe und damit die
Lampe selbst gestützt werden, ist aus der deutschen Patentschrift 221424 bekannt.
Der Vorgang beim Ablassen ist nun folgender:
Der Vorgang beim Ablassen ist nun folgender:
Die Winde wird zuerst angezogen und der Stift I durch das Schutzgehäuse nach unten
gedrückt, die Klinke schiebt' das Kronrad η
um einen Zahn vor, die Lücke 0 kommt über die Nase s zu stehen (Fig. 4), und die ganze
Vorrichtung kann abgelassen werden. Wird wieder hochgezogen, so bleibt das Kronrad η
in. der Stellung wie beim Ablassen, das Stopfbüchsenrohr führt sich über das Rohr a (Fig. 1),
und die Scheibe ft kommt über die Nasen s zu stehen. Nun wird so weit gehoben, bis der
Stift I niedergedrückt wird, ■ die Scheibe ft
dreht sich, und der feste Teil q kommt über die Nasen s zu stehen (Fig. 3). Dann wird
so viel abgelassen, bis q auf s aufliegt (s. Fig. 1), und das Drahtseil ist entlastet. Sollte durch
einen Zufall während des Ausprobierens der Lampe unten das Kronrad η um einen Zahn
verschoben werden, so ist nicht nötig, die Laterne wieder abzulassen und sie unten in
Ordnung zu bringen, sondern es befinden sich auf der oberen Seite der Teile q der Scheibe ft
schiefe Flächen t, die beim Berühren der Nase s das Kronrad um so viel weiterschieben,
daß die Lücken 0 die ganze Vorrichtung über die Nasen s gleiten lassen und sich dann die
Drehung wie vorstehend angegeben bewirkt.
Claims (2)
1. Ablaß vorrichtung für hängende Laternen mit einer die Lampe tragenden, für
sich allein drehbaren, an dem Rande mit Lücken versehenen Entlastungsscheibe, die
in der Hoch- und Ruhelage mit ihren Vorsprüngen auf festen Nasen an dem oberen Schutzgehäuse ruht und beim Herablassen
nach einer Drehung mit den Lücken an den Nasen vorbeigleitet, gekennzeichnet durch ein Hebelwerk (ν) an dem Stopfbüchsengehäuse
(c) mit einem Anschlagstift (I) und mit einer Schlempe (m) sowie
. durch ein mit der Entlastungsscheibe (ft)
fest verbundenes Kronrad (n), die so zusammen arbeiten, daß nach dem Anziehen
des Seiles (h) in der Hochlage der Lampe durch Anstoßen des Stiftes (I) gegen die
Wand des festen oberen Schutzgehäuses (b) der Hebel (v) gedreht wird und die Schlempe
(m) das Kronrad um einen Zahn weiter und damit die Entlastungsscheibe in die
Lage der Nasen (s) entweder mit den Vorsprüngen (q) zum Zwecke der Entlastung
oder mit den Lücken (0) zum Zwecke des Herablassens treibt.
2. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch schiefe Flächen ; (P)
auf den Vorsprüngen der Entlästuhgsscheibe (ft), welche bei etwaiger unrichtiger ■
Stellung der Scheibe (ft) beim Einführen des Stopfbüchsengehäuses (c) in das feste
Schutzgehäuse (b) die Scheibe (ft) so drehen, daß. die Lücken (0) der Scheibe die festen
Nasen (s) passieren. . ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE254514C true DE254514C (de) |
Family
ID=512698
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT254514D Active DE254514C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE254514C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0757204A1 (de) * | 1995-06-09 | 1997-02-05 | Matsushita Electric Works, Ltd. | Hebevorrichtung für einen Beleuchtungskörper |
-
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- DE DENDAT254514D patent/DE254514C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0757204A1 (de) * | 1995-06-09 | 1997-02-05 | Matsushita Electric Works, Ltd. | Hebevorrichtung für einen Beleuchtungskörper |
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