DE2541163C2 - Anordnung zur Bestimmung der Phasendifferenz - Google Patents
Anordnung zur Bestimmung der PhasendifferenzInfo
- Publication number
- DE2541163C2 DE2541163C2 DE2541163A DE2541163A DE2541163C2 DE 2541163 C2 DE2541163 C2 DE 2541163C2 DE 2541163 A DE2541163 A DE 2541163A DE 2541163 A DE2541163 A DE 2541163A DE 2541163 C2 DE2541163 C2 DE 2541163C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- phase difference
- signal
- output
- signals
- input
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R25/00—Arrangements for measuring phase angle between a voltage and a current or between voltages or currents
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
- Manipulation Of Pulses (AREA)
- Measuring Phase Differences (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Bestimmung der Phasendifferenz zwischen einem ersten
und einem zweiten Eingangssignal nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Anordnung ist aus »Electronic Engineering«, Mai 1968, Seiten 240—241, bekannt. Bei die
ser bekannten Anordnung wird die Erweiterung auf Bereiche von Vielfachen entsprechend ganzer Zweierpotenzen
von 350 Grad dadurch erhalten, daß die Frequenz jedes der Eingangssignale mittels vorgeschalteter
Flipflops geteilt wird, bevor diese Eingangssignale der eigentlichen Anordnung zugeführt werden. Diese Art
von Bereichserweiterung ergibt jedoch zwei Nachteile. Erstens muß die Gren'.frequenz eines der Anordnung
gewöhnlich nachgeschalteten Tiefpasses entsprechend herabgesetzt werden, um Welligkeitsanteile in dem
Ausgangssignal der Anordnung zu beseitigen. Zweitens kann der Frequenzteilungsvorgang zusätzliche unerwünschte
Frequenzprodukte erzeugen, wenn entweder ein oder beide dieser Eingangssignale kurzzeitige Phasenverschiebungen
erfahren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art anzugeben,
die die Phasendifferenz für Vielfache von 360° eindeutig bestimmt, ohne daß zur Erzeugung des phasendifferenzproportionalen
geglätteten Mittelwertes eine besonders niedrige Grenzfrequenz des Tiefpaßgliedes
notwendig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Dadurch entstehen an den Ausgängen der Phasenkomparatoren Impulssignale, deren
Impulsbreite abhängig von der Phasendifferenz auch größer sein kann als die Periodendauer der Eingangssignale.
Eine Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Unteranspruch gekennzeichnet
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines Phasenkomparator nach der Erfindung;
Fig.2 Wellenformen von Signalen, die in der Schaltung
nach F i g. 1 auftreten:
Fig.3 eine Schaltungsanordnung für ein von einer Flanke getriggertes Setz/Rücksetz-Flipflop, das aus von
einer Flanke getriggerten Verzögerungs-Flipflops und logischen Gattern aufgebaut ist;
Fig.4 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform
nach der Erfindung;
F i g. 5 und 6 zu der Schaltung nach Γ i g. 4 gehörige Signalwcllenformen;
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer dritten Ausführungsform nach der Erfindung;
F i g. 8 ein Blockschaltbild einer vierten Ausführungsform eines Phasenkomparators nach der Erfindung, der
auch als ein Frequenzkomparator wirkt,
F i g. 9 bis 13 zu der Schaltung nach F i g. 8 gehörige
Wellenformen, und
Fig. 14 und 15 ein Beispiel eines Frequenzverdopplers
bzw. die zugehörigen Wellenformen zur Anwendung in einem Phasenkomparator nach der Erfindung.
In der nachstehenden Beschreibung wird der Einfachheit halber angenommen, daß die beiden Eingangssignale
binäre logische Signale mit logischen Werten »0« und »1« sind und daß die Vorderflanke jeder Wellenform
von »0« zu »1« geht. Wie dem Fachmann bekannt ist, können derartige Signale einfach durch die Anwendung
von z. B. Schmitt-Kippschaltungen von analogen Eingangssignalen hergeleitet werden.
Der Komparator nach Fig. 1 enthält zwei Eingangsklemmen 1 und 2, eine Ausgangsklemme 3, zwei Zweiteiierschaltungen
4 und 5 mit je einem von einer Flanke getriggerten Verzögerungs-FIipflop mit Takt- und Verzögerungseingängen
C bzw. D und komplementären Ausgängen Q und Q, zwei von einer Flanke getriggerte
Setz/-Rücksetz-Flipf!ops 6 und 7 mit je einem Setz- und einem Rücksetzeingang 5 bzw. R und einem Ausgang Q,
zwei Widerstände 8 und 9 und einen Kondensator 10 mit einer mit einem Punkt festen Potentials, z. B. Erde, verbundenen
Klemme. Die zu vergleichenden Signale werden den Eingängen 1 bzw. 2 zugeführt.
Jede Zweiteilerschaltung 4, 5 ist ein Verzögerungs-Flipflop, das infolge der Rückkopplungsverbindung zwischen
seinem (^-Ausgang und seinem D-Eingang als eine Zweiteilerschaltung wirkt.
Die erste Vorderflanke eines Signals an der Klemme 1 setzt das Flipflop 6 und die zweite Vorderflanke setzt
das Flipflop 7. Die erste Vorderflanke eines Signals an der Klemme 2 setzt das Flipflop 6 zurück, während eine
zweite Vorderflanke des Flipflop 7 zurücksetzt. Wenn die beiden Eingangssignale gleichphasig sind, sind somit
die beiden Q-Ausgangssignale der Flipflops 6 und 7 Null, weil keines der Flipflops gesetzt ist.
10
15
20
In der nachstehenden Beschreibung wird die Phasendifferenz zwischen den Signalen an der Kiemme 1 (Signal
A) und der Klemme 2 (Signai B) als positiv bezeichnet,
wenn die Vorderflanken des Signals A gegenüber denen des Signals B voreilen. F i g. 2 zeigt die Eingangssignal;
λ und B und die Ausgangssignale E (am Q-Ausgang
des Flipflops 6) und F(am Q-Ausgang des FlipPops 7) mit einer positiven Phasendifferenz von 60°. Aus dieser
Figur ist ersichtlich, daß die Wellenformen der Signale E und F die gleiche charakteristische Form, die
halbe Frequenz der Eingangssignale und einen gegenseitigen Phasenunterschied von 360° (2„r Radianen) in
bezug auf das Eingangssignal A aufweisen.
Wenn die Phasendifferenz allmählich positiver wird, nimmt die Dauer des »1«-Pegels in jedem Ausgangssigrial
proportional zu und dieses Ausgangssignal nähert sich dem Pegel »1«, wenn sich die PhaserJifferenz einem
Wert von 720° (4jt Radianen) nähert. Wenn sie
720° erreicht (in diesem Falle gleichwertig mit 0°), fällt das Ausgangssignal wieder auf den Wert »0« ab und
wiederholt sich der Zyklus.
Es dürfte einleuchten, daß bei einer Phasendifferenz
von 360" zwischen den Signalen A und B die Signale E und Fein Impulstastverhältnis von 1 :1 aufweisen und
komplementär sind. Jeder am Ausgang 3 (infolge der Filterkennlinie) auftretende Welligkeitsanteil eines der
Signale E und F wäre dann dem Welligkeitsanteil des anderen Signals gleich und entgegengesetzt. Daher tritt
am Ausgang bei 360° Phasendifferenz kein Welligkeitsanteil auf, vorausgesetzt, daß die Widerstände 8 und 9
einander gleich oder (bei kleinen Unterschieden in den nominal symmetrischen Schaltungen) im Gleichgewicht
sind. Von einer Phasendifferenz von 360° (der Mitte des linearen Ausgangsbereiches) an ändern sich die Impulstastverhältnisse
der Signale E und F und die beiden Welligkeitsanteile gleichen sich nicht mehr völlig aus.
Trotzdem wird im Vergleich zu einem System, in dem die Eingangsfrequenzen durch zwei geteilt werden und
ein einziges Setz/Rücksetz-Flipflop betreiben, eine sehr
starke Herabsetzung der Welligkeitsamplitude am Ausgang 3 erzieh.
F i g. 3 zeigt beispielsweise ein von einer Flanke getribbertes Setz/Rücksetz-Flipflop mit zwei Verzögerungs-Flipflops
21, 22 und zwei Antivalenzgattern 23 und 24. Diese Schaltung kann für jedes der Flipflops 6
und 7 in F i g. 1 verwendet werden, in welchem Falle sechs Verzögerungs-Flipflops und vier Gatter Anwendung
finden. Die Schaltung kann so einfach in Form einer integrierten Schaltung ausgebildet werden, wobei
z. B. drei zweifache D-Flipflops vom Typ F]J 131 und ein
vierfaches Antivalenzglied mit zwei Eingängen vom Typ F]H 271 verwendet werden, welche integrierte
TTl.-Schaltungen von Mullard Ltd. vertrieben werden.
Wenn der (^-Ausgang des Setz/Rücksetz-Flipflops nach
Fig. 3 nicht erforderlich ist (wie in Fig. 1 der Fall ist), brauchen die beiden Gatter 24 selbstverständlich nicht
angebracht zu werden.
Die Weise, auf die nach der Erfindung die Erzeugung
zusätzlicher unerwünschter Frequenzprodukte infolge des Teilungsvo^gangs bei Phasenmodulation (z. B. »Zitterimpulse«)
in den ursprünglichen Signalen eliminiert wird, wird nuni')ehr art Hand eines besonderen Beispiels
näher erläutert· Es sei angenommen, daß ein Taktimpuls eine Impulswieflerholüngsfrequenz von I MHz aufweist
und daß aus irgendwelchem Grunde jeder vierte Impuls fehlt. Dann würde jeweils nach 4 Mikrosekunden ein
Zitterimpuls auftreten, der eine Frequenzkomponente im Taktimpulssignal von 250 kHz darstellt. Selbstver-
30
35
50
55
60
65 ständlich zeigt die Fourier-Analyse, da£ das Signal kerne
Frequeroikomponenten von weniger als 25OkHz enthält
Wenn das Taktsignal einer Zweiteilerschaltung zugeführt werden würde, würde in den Ausgangsimpulsen
jeweils nach acht Mikrosekunden der Zitiereffekt auftreten, so daß eine Frequenzkomponen'c von 125 kH/
im Ausgangssignal vorhanden wäre. Der Zweiteilungsvorgang führt somit ein unerwünschtes Frequenzzwischenmodulationsprodukt
herbei.
Bei Anwendung der Einrichtung und des Verfahrens nach der Erfindung wird jedoch diese unerwünschte
Frequem: nicht erzeugt, obgleich Zweiteilerschaltungen verwendet werden. Wenn angenommen wird, daß eines
der Eingangssignale der F i g. 1 der obengenannte Taktimpuls ist, erzeugt jedes Setz/Rücksetz-Flipflop jeweils
nach acht Mikrosekunden eine Zittererscheinung. Die beiden Setz/- Rücksetz-Flipflops wirken jedoch abwechselnd,
so daß die Zitterimpulse im Ausgangssignal eines der Flipflops mit den Zitterimpulsen in dem anderen
Signal verschachtelt werden. Die beiden Reihen von Zitterimpulsen werden am Ausgang zusammengefügt,
so daß sie die ursprüngliche Zitterfrequenz von 250 kHz darstellen.
Die Schaltung nach F i g. 1. in der die Schaltung nach
F i g. 3 angewandt wird, kann dadurch vereinfacht werden, daß die Zweiteiler- und Setz/Rücksetz-Funktionen
kombiniert werden. Eine derartige vereinfachte Schaltung ist in F i g. 4 dargestellt, in der entsprechende Teile
wie in F i g. 1 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet werden. Die Flipflops 4 bis 7 der F i g. 1 werden nun
durch vier Verzögerungs-Flipflops 31 —34 und zwei Antivalenzgatter 35 und 36 ersetzt. F i g. 5 zeigt die Wirkungsweise
der Schaltung an Hand von Signalwellenformen, die an verschiedenen Punkten der Schaltung
auftreten, wobei die Eingangssignale A und B den Eingangsklemmen 1 bzw. 2 zugeführt werden und die Signale
wieder einen positiven Phasenunterschied von + 60° aufweisen. Die anderen Wellenformen werden je
mit der Bezugsziffer des Teiles bezeichnet, der die betreffende Wellenform an seinem Ausgang liefert, welcher
Bezugsziffer >orkommendenfalls der Bezugsbuchstabe des besonderen Ausgangs desselben folgt, an dem
das Signal auftritt. 31(? bezeichnet also das Signal am
Ausgang ζ) des Flipflops 31 und 35 bezeichnet das Ausgangssignal des Gatters 35.
Es ist einleuchtend, daß, wenn die Phasendifferenz in
positivem Sinne zunimmt, die Impulsbreite der Impulse 35 und 36 zunimmt, bis bei einer Phasendifferenz von
720° beide Ausgangssignale dauernde »Einsen« sind. Wenn die Phasendifferenz in positivem Sinne bis oberhalb
720° zunimmt, nimmt die Ausgangsimpulsbreite ab und erreicht endgültig bei 1400° (8,τ Radianen) wieder
den Nullwert. Die beiden Impulsreihen 35 und 36 werden zusammengefügt und von den Widerständen 8, 9
und dem Kondensator 10 ingetriert und dts analoge Ausgangssignal, das an der Klemme 3 auftritt, ist in
F i g. 6 dargestellt, die den Ausgangspegel an der Klemme 3 für eine positive zunehmende Phasendifferenz Φ
zeigt. Der Punkt auf der Kurve, der der positiven Phasendifferenz von 60° der F i g. 5 entspricht, ist auch in
F i g. 6 dargestellt.
Wie aus den F i g. 2 und 5 ersichtlich ist, ist die Welligkeitsfrequenz
am Ausgang 3 gleich der Eingangssignalfrequenz, so daß die Grenzfrequenz der durch die Widerstände
8, 9 und den Kondensator 10 gebildeten Filtereinheit nicht halbiert zu werden braucht, wie dies
bei bereits bekannten Zweiteiler-Phasenkomparatoren erforderlich ist.
Das Ausgangsverfahren und die Ausgangseinrichtung, die bisher an Hand der Fig.! bis 6 beschrieben
worden sind, können leichter derart erweitert werden, daß eine /7-fache Vergrößerung des linearen Bereiches
erhalten wird, wobei η jede beliebige positive ganze Zahl größer als 1 ist. Aus den F i g. 1 und 2 ist ersichtlicn,
daß die Flipflops 6 und 7 von abwechselnden Vorderflanken des Signals A gesetzt werden. Jede der Zweiteilerschaltungen
4 und 5 kann also durch z. B. ein zweistufiges dynamisches Schieberegister ersetzt werden, das
von dem respektiven Eingangssignal A oder B im Takt gesteuert wird und in dem eine einzige »1« umläuft. Es
versteht sich, daß, wenn η Stufen in einem solchen Schieberegister angebracht sind und jede Stufe ein zugehöriges
Setz/Rücksetz-Flipflop enthält, ein Phasenkomparator
erhalten wird, der einen sich über eine Phasendifferenz von π ■ 360° erstreckenden linearen Bereich
aufweist. Ein derartiger polyzyklischer Phasenkomparator kann einfach erhalten werden, z. B. dadurch,
daß der Komparator nach Fig.4 mit mehr Stufen erweitert wird, die je ein Paar D- Flipflops und ein
Antivalenzgatter enthalten. Ein allgemeines Beispiel mit η Stufen ist in F i g. 7 dargestellt, in der jede Stufe ein
Paar D-Flipflops ID und 2D, ein Antivalenzgatter £und
einen Ausgangswiderstand R enthält. Die betreffende Stufennummer jedes Teiles wird mit einem der jeweiligen
Bezugsziffer eines Teiles hinzugefügten Symbol bezeichnet. Vier Stufen sind in der Figur dargestellt, während
andere Zwischenstufen mit den gestrichelten Linien angegeben sind. Die Schaltung ist weiter mit Eingangsklemmen
1 und 2, einer Ausgangsklemme 3, mit der ein integrierender Kondensator C verbunden ist,
und zwei NOR-Gattern N1 und N 2 versehen. Obgleich
F i g. 7 vier oder mehr Stufen, zeigt, kann ein Dreistufenkomparator
dadurch erhalten werden, daß die zweite Stufe und die Gatter N1, Λ'2 fortgelassen werden.
Ein Vergleich der F i g. 7 mit F i g. 4 zeigt, daß die erstere eine einfache Erweiterung der letzteren ist, wobeider
D-Eingang jeder ersten Stufe mit dem Q-Ausgang der entsprechenden letzten Stufe verbunden ist. In
beiden Fällen bildet jede Kette von Flipflops einen Johnson-Ringzähler, der von dem an der Klemme 1 bzw.
2 auftretenden Eingangssignal im Takt gesteuert wird. In einem derartigen Zähler, bei dem anfänglich in allen
Stufen Q = »0« ist, werden die Stufen allmählich auf den Q = »1 «-Zustand umgeschaltet, infolge der Tatsache,
daß das Ausgangssignal der letzten Stufe (durch Benutzung der (p-Ausgangs in diesem Falle) invertiert
wird und dem D-E'ngang der ersten Stufe zugeführt wird. Wenn die letzte Stufe zu O = »1« geht, bewirkt
der nächste Taktimpuls, daß die erste Stufe zu Q = »0« geht, wonach aufeinanderfolgende Taktimpulse alle verbleibenden
Stufen mit »0« füllen. Auf diese Weise teilt die Schaltung durch 2/j, wobei π die Anzahl Stufen darstellt.
Wenn ein solcher Zähler vier oder mehr Stufen enthält, ergeben sich anfänglich beim Einschalten der
Speisung einige Schwierigkeiten, die darauf zurückzuführen sind, daß die Stufen in einer beliebigen Weise mit
»1« oder »0« gefüllt sind. Diese Schwierigkeiten werden von den beiden NOR-Gattern N1 und Λ/2 auf folgende
Weise beseitigt. Wenn sich die zweitletzte Stufe im Zustand »0« und die letzte Stufe im Zustand »1« befindet,
müssen sich gemäß dem Johnson-Code alle anderen Stufen in dem Zustand »0« befinden. Wenn diese besondere
Bedingung der beiden letzten Stufen erreicht wird, wird das NOR-Gatter N1 (oder N 2) geöffnet und liefert
ein »1 «-Ausgangssignal. Der Ausgang des Gatters Ni (N2) wird mit den Rücksetzeingängen R aller Stufen,
bis auf die zwei letzten Stufen, verbunden, so daß, wenn das Ausgangssignal des Gatters Ni zu »1« geht,
diese Stufen auf Q = »0« zurückgesetzt werden. Selbstverständlich kann auf verschiedene Weise gesichert
werden, daß der Zähler schnell nach dem anfänglichen Einschalten auf einen Johnson-Code gesetzt wird. So
kann z. B. das Gatter N 3 durch ein UND-Gatter ersetzt werden, dessen Eingänge mit dem Q-Ausgang jeder der
beiden letzten Stufen verbunden sind und dessen Ausgang
mit den Setzeingängen der verbleibenden Stufen verbunden ist. In diesem Falle werden alle Stufen auf
»1« gesetzt, wenn sich die beiden letzten Stufen in je dem Zustand »1« befinden.
Wenn die Signale A und B den Klemmen 1 bzw. 2 zugeführt werden, werden die ersten Vorderflanken der
beiden Signale vom Gatter Ei miteinander verglichen,
werden die zweiten Vorderflanken vom Gatter E2 miteinander verglichen usw., wobei die /Men Vorderflanken
vom Gatter En miteinander verglichen werden. Die (n + l)-ten Vorderflanken werden selbstverständlich
vom Gatter £1 miteinander verglichen und der Zyklus wiederholt sich.
Wenn die Widerstände R I bis Rn einander gleich oder im Gleichgewicht sind, ist die Ausgangskennlinie
des Komparators nach F i g. 7 paramidenförmig wie gezeigt
in Fig.6, selbstverständlich mit der Ausnahme,
daß der 720°-Punkt in Fig.6 jetzt π ■ 360", der 1440°-PunktinFig. 6 jetzt π ■ 720° wird, usw.
Die Schaltung nach F i g. 1 kann selbstverständlich auf ähnliche Weise dadurch erweitert werden, daß jeweils mehrere D-Flipflops verwendet und als Johnson-Zähler geschaltet werden, wobei die komplementären Ausgänge der letzten D-Flipflops der Johnson-Zähler entsprechend Fig. 1 mit den Eingängen der 5/?-Flipflops 6 und 7 verbunden sind. In diesem Falle hat die Ausgangskennlinie eine Sägezahnform, die über einen Phasendifferenzbereich von 0° bis η - 360° von einem Minimum auf ein Maximum ansteigt, wonach sich der Zyklus wiederholt.
Die Schaltung nach F i g. 1 kann selbstverständlich auf ähnliche Weise dadurch erweitert werden, daß jeweils mehrere D-Flipflops verwendet und als Johnson-Zähler geschaltet werden, wobei die komplementären Ausgänge der letzten D-Flipflops der Johnson-Zähler entsprechend Fig. 1 mit den Eingängen der 5/?-Flipflops 6 und 7 verbunden sind. In diesem Falle hat die Ausgangskennlinie eine Sägezahnform, die über einen Phasendifferenzbereich von 0° bis η - 360° von einem Minimum auf ein Maximum ansteigt, wonach sich der Zyklus wiederholt.
In jedem der polyzyklischen Phasenkomparatoren der oben beschriebenen Art tritt jeweils Ausgleich der
Welligkeitsanteile auf, wenn die Phasendifferenz ein ganzes Vielfaches von 360° ist. So tritt für η Stufen
Ausgleich an den beiden Enden des Bereiches und an η — 1) Punkten dazwischen auf.
Der bisher beschriebene polyzyklische Phasenkomparator kann auf einfache Weise derart erweitert werden,
daß ein Phasen- und Frequenzkomparator erhalten wird. Ein Beispiel eines Phasen- und Frequenzkomparators
wird nun an Hand der F i g. 8 der Zeichnungen beschrieben, die den Phasenkomparator nach F i g. 4 unter
Zusatz von vier NAND-Gattern 41-44 und zwei Invertern
45, 46 zeigt. Entsprechende Teile der F i g. 4 und 8 sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Das NAND-Gatter 41 hält das Ausgangssignal des NAND-Gatters 42 auf dem Pegel »1«, wenn die Ausgangssignale
der Antivalenzgatter 35 und 36 beide »1« sind. Das NAND-Gatter 43 hält das Ausgangssignal des
NAND-Gatters 44 auf dem Pegel »1«, wenn die Ausgangssignale der Gatter 35 und 36 beide »0« sind. Für
alle anderen Kombinationen der Zustände der Gatter 35 und 36 wirkt die Schaltung nach Fig.8 auf gleiche
Weise wie die nach Fig. 4 über den 720°-Bercich. selbstverständlich mit der Ausnahme, daß die Flipflops
nun auf die Hinterflanken der Signale an den Klemmen 1 und 2 infolge der Inversion dieser Signale durch die
Gatter 42 bzw. 44 ansprechen. Die Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 8 wird nun an Hand der in F i g. 9
bis 12 dargestellten Wellenformen näher beschrieben, wobei jede dieser Figuren Eingangswellenformen Λ und
B an den Eingangsklemmen 1 bzw. 2 zeigt. Die verbleibenden Wellenformen in jeder der Figuren sind die am
Ausgang des mit der gleichen Bezugsziffer versehenen Schaltungselemente auftretenden Wellenformen.
F i g. 9 zeigt die verschiedenen Wellenformen mit positiver
Phasendifferenz zwischen den Signalen A und B von 60°, d. h., daß die Hinterflanke α des Signals A 60°
vor der Hinterflanke b des Signals B auftritt. Die WeI-lenformen
35 und 36 sind dieselben wie in F i g. 5 und die Neigung des Ausgangssignals über den Bereich 0—720e
ist dieselbe wie in Fig. 6. Da die Wellenformen 35 und 3b nie zugleich im »1«-Zustand befindlich sind, bleibt die
Wellenform 41 mit »1 «-Zustand und ist die Wellenform 42 die Inverse der Wellenform A. Während der Perioden,
in denen sich die Wellenformen 35 und 36 beide im Zustand »0« befinden, ist jedes Eingangssignal des Gatters
43 »1«, wobei das erhaltene »0«-Ausgangssignal des Gatters 43 bewirkt, daß das Ausgangssignal des Gatters
44 ein »!«-Signal ist, ungeachtet des Signals A. Jeweils wenn sich der Zustand der Wellenform 35 oder 36 ändert,
geht die Wellenform 43 infolge einer Hinterflanke des Signals A zu »1«. So ist zum Eintreffzeitpunkt der
Hinterflanke b des Signals B die Wellenform 43 »1«, so
daß das Gatter 44 die Flanke b invertiert, wodurch ein Taktimpuls für die Flipflops 32 und 34 erhalten wird. Auf
diese Weise werden die Hinterflanken des Signals A und B invertiert und den betreffenden Flipflops in ihren richtigen
Phasenbeziehungen zugeführt.
Bei zunehmender Phasendifferenz in positivem Sinne bewegt sich die Hinterflanke b nach rechts in Fig. 1,
während die Breite der Impulse in der Wellenform 43 zunimmt, bis sich bei einer Phasendifferenz von 360° die
Wellenform 43 dauernd im »1 «-Zustand befindet. Wenn die Phasendifferenz bis oberhalb 360" zunimmt, wird die
Wellenform 41 pulsierend. F i g. 10 zeigt dieselben Wellenformen, wenn die Phasendifferenz zwischen den Hinterflanken
a und b auf 420° zugenommen hat. Zu dem Eintreffzeitpunkt jeder Hinterflanke des Signals A befindet
sich die Wellenform 41 im»l«-Zustand. so daß die Hinlerflanken der Signale A und B wieder invertiert und
den betreffenden Flipflops in ihrer richtigen Phasenbezichung zugeführt werden. Die Wellenformen 35 und 36
weisen nun ein Impulstastverhältnis von 420°/720°
(7/12) auf.
Wenn die Phasendifferenz zwischen den Hinterflanken η und b auf 720° zunimmt, nimmt das Impulstastverhältnis
der Wellenformen 35 und 36 zu und nimmt das Impulstastverhäitnis der Wellenlormen 41 ab. Fig. 11
zeigt die Wellenformen, wenn die Phasendifferenz zwischen den Hinterflanken a und b auf gerade unterhalb
720' zugenommen hat, wobei die Hinterflanke c der Wellenform A eine Phasendifferenz von 720° darstellt.
Wie sich erkennen läßt, befinden sich die Wellenformen 35 und 36 nahezu auf ihrem maximalen Ausgangspegel
und sie sind nach Integration durch einen Punkt gerade unterhalb der 720°-Spitze der 0°—720"-Neigung der
F i g. 6 dargestellt.
Die Breite des Impulses d der Wellenform 41 der F i g. 11 wird durch die Phasendifferenz zwischen den
Hinterflanken b und c definiert, und dieser Impuls muß vorhanden sein, damit die Hinterflanke c invertiert und
als Taktimpuls den betreffenden Flipflops zugeführt wird. Wenn sich die Phasendifferenz zwischen den Signalcn
A und B dem Wert von 720° nähert, nähert sich die Breite des Impulses d Null und verschwindet endgültig,
wenn die Phasendifferenz 720° ist Wenn sich dies ereignet, wird die Hinterflanke c nicht vom Gatter 42
durchgelassen, weil der Impuls d nun verschwunden ist. Fig. 12 zeigt die Situation, in der die Phasendifferenz
zwischen den Signalen A und B auf gerade oberhalb 720° zugenommen hat, was in der Figur durch die Hinterflanke
b dargestellt ist, die nun eben rechts von der Hinterflanke c liegt. Zum Eintreffzeitpunkt der Flanke c
ist die Wellenform 41 »0« und daher wird die Wellenform 42 auf »1« gehalten.
Die Flanke c wird daher nicht an die Flipflops 31 und 33 als Taktimpuls weitergeleitet, wodurch keines der
Gatter 35, 36 und 41—44 seinen Zustand beim Eintreffen der Flanke c ändert. Tatsächlich ist somit der Impuls
c unterdrückt, weil er die Schaltung nicht beeinflußt. Dieser Effekt läßt sich leicht erkennen, wenn Fig. 12 als
sich an das rechte Ende der Fig. 11 anschließend betrachtet wird, wobei sich die Phasendifferenz an derVerbindungslinie
von gerade unterhalb bis gerade oberhalb 720° ändert. Die Schaltung ist durch das Eintreffen der
Flanke c der Fig. 1 derart vorbereitet, daß sie auf das Eintreffen einer nächstfolgenden Flanke b anspricht; die
Flanke cder Fig. 12 wird also vernachlässigt, wodurch
die Wirkung des Flipflops 31 oder 33 um eine Periode des Signals a verzögert wird, wobei sich das Ausgangssignal
an der Klemme 3 dementsprechend verschiebt. Auf diese Weise hat die Schaltung das Vorhandensein zweier
Hinterflanken des Signals A zwischen zwei benachbarten Hinterflanken des Signals ßdetektiert.
Die Verzögerung in der Wirkung des Flipflops 31 oder 33 hat zur Folge, daß im Betrieb die Phasenbeziehung
zwischen den Flipflops 31, 33 und 32, 34 sich um 360" ändert, was wieder bewirkt, daß die Schaltung auf
einen Zustand zurückgeschaltet wird, der dem nach Fig. 10 ähnlich ist. Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, ist das
Impulstastverhältnis nahezu 1 :1, was zur Folge hat, daß das Ausgangssignal an der Klemme 3 von seinem
Höchstwert auf einen Wert halbwegs zwischen dem maximalen und dem minimalen Pegel herabsinkt.
Wenn die Phasendifferenz zwischen den Signalen A und B in positivem Sinne von 720° auf 1080° zunimmt,
nimmt der Signalpegel an der Klemme 3 auf den Höchstwert zu und fällt bei 1080° wieder auf den halben
Wert ab. wonach sich der Zyklus jeweils nach einer Zunahme der Phasendifferenz von 360° wiederholt.
Wenn sich die Phasendifferenz zwischen den Signalen A und B mit konstanter Geschwindigkeit ändert, stellt dies
eine Frequenzdifferenz zwischen den beiden Signalen dar, wobei jede Änderung von 360° eine Frequenzdifferenz
von 1 Hz darstellt. Fig. 13 zeigt den Ausgangspegel
an der Klemme 3, wenn sich die Phase ΦΑ des Signals
A in bezug auf das Signal B ändert, wobei aus dieser Figur ersichtlich ist, daß dieser Ausgangspegel
immer innerhalb der oberen Hälfte des Ptgelbereiches
liegt, wenn die positive Phasendifferenz 360° überschreitet. Wenn somit die Frequenz des Signals A höher
als die des Signals B ist, liegt das Ausgangssignal der Schaltung innerhalb der oberen Hälfte seines Bereiches.
Die gestrichelte Kurve zeigt das Ausgangssignal an der Klemme 3 für eine negative Phasendifferenz, woraus
ersichtlich ist, daß wenn die Frequenz des Signals A niedriger als die des Signals B ist, das Ausgangssignal
der Schaltung innerhalb der unteren Hälfte des Ausgangssignalbereiches
liegt. Wenn also die Signale A und B verschiedene Frequenzen aufweisen, liefert die Schaltung
eine Anzeige, ob die Frequenz des Signals A höher oder niedriger als die Frequenz des Signals B ist, wodurch
eine sehr schnelle Verriegelung der beiden Signale in einem Phasenverriegelungsschleifensystem mög-
Hch wird.
Wenn die Antivalenzgatter 35 und 36 von dem Typ mit Q- und Q-Ausgängen sind, sind die Inverter 45 und
46 nicht erforderlich.weil die Eingangssignale für das Gatter 43 direkt den (^-Ausgängen der Gatter 35 und 36
entnommen werden.
Es wird jedem Fachmann klar sein, daß die Schaltung nach F i g. 1 auch derart abgewandelt werden kann, daß
auf gleiche Weise wie in F i g. 4 ein Phasen- und Frequenzkomparator
erhalten werden kann. Auch wird es klar sein, daß Schaltungen mit einem linearen Ausgangsbereich
über eine Phasendifferenz von η ■ 360° ebenso derart abgeändert werden können, daß eine Frequenzempfindlichkeit
oberhalb dieses Bereiches erhalten wird, wobei das Prinzip der Unterdrückung eines
Impulses des Signals höherer Frequenz jeweils bei Änderung der Phasendifferenz zwischen den beiden Signalen
um 360°, wenn die Phasendifferenz einmal größer als η · 360° ist, angewandt wird.
Die Phasen- und Frequenzkomparatoren der obenbeschriebenen Art können selbstverständlich lediglich als
Frequenzkomparatoren verwendet werden, wenn dies erforderlich ist, und die Istfrequenzdifferenz kann dadurch
bestimmt werden, daß die Anzahl von Abweichungen der Ausgangswellenform als Funktion der Zeit
gezählt wird.
Es kann dafür gesorgt werden, daß jeder der obigen Phasen- und/oder Frequenzkomparatoren auf beide
Flanken der Eingangswellenformen anspricht, indem jeder Eingang mit einer zusätzlichen Schaltung versehen
wird, die einen einseitig gerichteten Impuls für jede Flanke der Eingangswellenform liefert. Eine solche
Schaltung kann z. B. ein von einer Flanke getriggertes Verzögerungs-Flipflop 51 und ein Antivalenzgatter 52
enthalten, die auf die in Fig. 14 dargestellte Weise geschaltet sind. Die Eingangs- und Ausgangswellenformen
dieser Schaltung sind in Fig. 15 dargestellt, wobei die
Breite jedes Ausgangsimpulses gleich den kombinierten Schaltzeiten des Flipflops 51 und des Gatters 52 ist.
Durch Anwendung derartiger Schaltungen wird selbstverständlich der Phasenbereich des betreffenden !Comparators
halbiert. So wird z. B. der Bereich eines 720°-Phasenkomparators auf 360° in bezug auf die Eingangswellenform
der Flankenimpulsschaltung herabgesetzt, aber vorausgesetzt, daß die Impulstastverhältnisse
der beiden Eingangswellenformen nahezu einander gleich sind, wird die Welligkeitsamplitude im Vergleich
zu bereits bekannten Phasenkomparatoren in erheblichem Maße herabgesetzt.
Ein Komparator nach der Erfindung mit einem Phasendifferenzbereich
von 720c wurde ais Schieifenphasenkomparator in einem Frequenzsyntetisierer vom
programmierbaren Teilertyp verwendet und es wurde gefunden, daß mit diesem Komparator eine Welligkeitsunterdrückung
von 60 dB im Vergleich zu der Anwendung eines üblichen Zweiteilers-(720°)-Komparators im
Frequenzsynthetisierer erhalten wurde.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (2)
1. Anordnung zur Bestimmung der Phasendifferenz zwischen einem ersten und einem zweiten Eingangssignal
mit je einer sich periodisch wiederholenden Wellenform in einem Phasendifferenzbereich
yon π - 360 Grad, wobei π eine ganze Zahl größer als 2 ist, mit je einer Frequenzteüerstufe für beide
Eingangssignale und mit mindestens zwei an Ausgangen der Frequenzteilerstufen angeschlossenen
Phasenkomparatoren, die auf je eine von π aufeinanderfolgenden periodischen Wellenformen der Eingangssignale
ansprechen und je ein Impulssigna] mit phasendifferenzproportionaler Impulsbreite erzeugen,
sowie mit einer Summierschaltung zur Zusammenfügung der Impulssignale, deren Ausgang ein
zusammengesetztes Signal mit phasendifferenzproportionalem Mittelwert liefert, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Frequenzteilerstufen je ein n-stufiges rückgekoppeltes Schieberegister
(31 bis 34; IDl bis IDn, 2Dl bis 2dn) enthalten,
wobei das betreffende Eingangssignal dem Takteingang (1, 2) des Schieberegisters zugeführt ist, und
daß jeweils einander entsprechende Stufen (ζ. Β. 31, 32; lD/j, 2Dn) der beiden Schieberegister über je
einen der Phasenkomparatoren (35,36; £1, En) mit der Summierschaltung (8,9,10; R 1 bis Rn, Cn) verbunden
sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignale dem Takteingang
(C) des zugehörigen Schieberegisters (31,33; 32,34)
über je ein NAND-Gatter (42,44) zugeführt sind, die
von den Phasenkomparatoren (35,36) derart gesteuert werden, daß sie beim Auftreten von zwei gleichartigen
Flanken eines Eingangssignals zwischen zwei benachbarten gleichartigen Flanken des anderen
Eingangssignals eine Flanke des einen Eingangssignals sperren.
40
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB4190474A GB1436933A (en) | 1974-09-26 | 1974-09-26 | Phase and/or frequency comparators |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2541163A1 DE2541163A1 (de) | 1976-04-15 |
DE2541163C2 true DE2541163C2 (de) | 1985-06-27 |
Family
ID=10421903
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2541163A Expired DE2541163C2 (de) | 1974-09-26 | 1975-09-16 | Anordnung zur Bestimmung der Phasendifferenz |
Country Status (8)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4020422A (de) |
JP (1) | JPS5516276B2 (de) |
AU (1) | AU499374B2 (de) |
CA (1) | CA1046593A (de) |
DE (1) | DE2541163C2 (de) |
FR (1) | FR2286385A1 (de) |
GB (1) | GB1436933A (de) |
SE (1) | SE7510632L (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3913872A1 (de) * | 1989-04-27 | 1990-11-08 | Wandel & Goltermann | Verfahren zur messung grosser phasenhuebe an jittermodulierten signalen und anordnung zu dessen durchfuehrung |
DE19640922C1 (de) * | 1996-10-04 | 1998-06-18 | Max Planck Inst Eisenforschung | Meßgerät für den Phasenwinkel zwischen Wechselsignalen gleicher Frequenz, aber wechselnder Reihenfolge |
Families Citing this family (32)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB1519933A (en) * | 1977-01-24 | 1978-08-02 | Philips Electronic Associated | Digital phase comparison apparatus |
US4157500A (en) * | 1977-10-31 | 1979-06-05 | Societe d'Exploitation de Produits et de Techniques pour l'Aeronautique & l'Automatique | Multiperiodical phasemeter |
CA1130399A (en) * | 1978-11-08 | 1982-08-24 | Toshiyuki Ozawa | Digital phase comparing apparatus |
US4237423A (en) * | 1978-12-08 | 1980-12-02 | Rca Corporation | Digital phase detector |
US4267514A (en) * | 1979-02-16 | 1981-05-12 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force | Digital phase-frequency detector |
US4368492A (en) * | 1980-04-08 | 1983-01-11 | Rca Corporation | Vertical sync independent digital skew servo |
US4446447A (en) * | 1980-12-22 | 1984-05-01 | Ford Motor Company | Circuit for converting pressure variation to frequency variation |
FR2497355A1 (fr) * | 1980-12-29 | 1982-07-02 | Thomson Csf | Detecteur de phase utilisable notamment pour la detection de position angulaire |
US4371975A (en) * | 1981-02-25 | 1983-02-01 | Rockwell International Corporation | Sampling NRZ data phase detector |
DE3153249C2 (en) * | 1981-06-03 | 1988-12-08 | Ant Nachrichtentechnik Gmbh, 7150 Backnang, De | Phase discriminator arrangement |
DE3121970C2 (de) * | 1981-06-03 | 1986-06-26 | ANT Nachrichtentechnik GmbH, 7150 Backnang | Digitaler Phasendiskriminator |
DE3122702C2 (de) * | 1981-06-06 | 1983-11-03 | Dr. Johannes Heidenhain Gmbh, 8225 Traunreut | Verfahren zur Ermittlung von Tastverhältnis und/oder Phasenwinkel von periodischen elektrischen Rechtecksignalen und Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens sowie Anwendung des Verfahrens |
US4459559A (en) * | 1981-11-30 | 1984-07-10 | Rca Corporation | Phase frequency detector using shift register |
US4520319A (en) * | 1982-09-30 | 1985-05-28 | Westinghouse Electric Corp. | Electronic phase detector having an output which is proportional to the phase difference between two data signals |
US4500852A (en) * | 1982-12-13 | 1985-02-19 | Rockwell International Corporation | Wide range phase detector utilizing a plurality of stacked detector modules |
FR2538909A1 (fr) * | 1982-12-30 | 1984-07-06 | Thomson Csf | Comparateur de phase |
US4658206A (en) * | 1984-01-18 | 1987-04-14 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Fault detector for communications equipment using exclusive or circuitry |
CA1247202A (en) * | 1984-06-11 | 1988-12-20 | John M. Yarborough | Phase detector and pll-circuit comprising such phase detector |
US4739278A (en) * | 1985-11-12 | 1988-04-19 | Hughes Aircraft Company | Digital phase-frequency discriminator comprising simplified reset means and associated method |
US4818999A (en) * | 1986-10-29 | 1989-04-04 | The United States Of America As Represented By The Administrator Of The National Aeronautics And Space Administration | Method and apparatus for measuring frequency and phase difference |
US4985683A (en) * | 1988-03-24 | 1991-01-15 | The Perkin-Elmer Corporation | Circuitry for measuring phase difference between two oscillatory signals |
JPH0519126U (ja) * | 1991-08-29 | 1993-03-09 | 三菱樹脂株式会社 | 運搬用容器 |
US5440252A (en) * | 1993-09-13 | 1995-08-08 | Acer Peripherals, Inc. | State machine with hysteresis for detecting frequency of an input signal |
JPH08139595A (ja) * | 1994-11-11 | 1996-05-31 | Mitsubishi Electric Corp | 位相比較回路 |
US5966033A (en) * | 1998-01-27 | 1999-10-12 | Credence Systems Corporation | Low ripple phase detector |
FI105426B (fi) * | 1998-05-29 | 2000-08-15 | Nokia Mobile Phones Ltd | Digitaalinen vaihevertailija ilman kuollutta aluetta |
EP1170857A3 (de) * | 2000-05-03 | 2003-03-19 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Elektronisches Gerät mit einer frequenzvervielfachenden Schaltung, eine frequenzvervielfachenden Schaltung sowie Verfahren dafür |
US6879199B2 (en) * | 2002-02-15 | 2005-04-12 | Valere Power, Inc. | PWM control signal generation method and apparatus |
US6646477B1 (en) * | 2002-02-27 | 2003-11-11 | National Semiconductor Corporation | Phase frequency detector with increased phase error gain |
JP2004015088A (ja) * | 2002-06-03 | 2004-01-15 | Mitsubishi Electric Corp | 小数点分周方式pll周波数シンセサイザ |
US20060087346A1 (en) * | 2004-10-22 | 2006-04-27 | Advantest Corporation | Phase difference detecting apparatus |
KR100971765B1 (ko) | 2009-12-07 | 2010-07-21 | 엘아이지넥스원 주식회사 | 광대역 모노펄스 위상 비교기 |
Family Cites Families (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3501701A (en) * | 1967-06-19 | 1970-03-17 | Nasa | Digital frequency discriminator |
US3599102A (en) * | 1970-01-26 | 1971-08-10 | Cincinnati Milacron Inc | Digital phase detector |
US3710140A (en) * | 1970-11-09 | 1973-01-09 | Rca Corp | Flip-flop and hold phase detector |
US3714463A (en) * | 1971-01-04 | 1973-01-30 | Motorola Inc | Digital frequency and/or phase detector charge pump |
US3671876A (en) * | 1971-01-19 | 1972-06-20 | George S Oshiro | Pulse-phase comparators |
US3735324A (en) * | 1971-12-02 | 1973-05-22 | Us Navy | Digital frequency discriminator |
US3723889A (en) * | 1971-12-22 | 1973-03-27 | Bell Telephone Labor Inc | Phase and frequency comparator |
US3755747A (en) * | 1972-09-25 | 1973-08-28 | Gen Motors Corp | Circuit for producing an output signal pulse of a width equal to the period between separated input signal pulse pairs |
US3866133A (en) * | 1974-03-07 | 1975-02-11 | Rockwell International Corp | Digital frequency-phase discriminator circuit |
-
1974
- 1974-09-26 GB GB4190474A patent/GB1436933A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-09-16 DE DE2541163A patent/DE2541163C2/de not_active Expired
- 1975-09-16 US US05/613,814 patent/US4020422A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-09-19 CA CA235,853A patent/CA1046593A/en not_active Expired
- 1975-09-23 SE SE7510632A patent/SE7510632L/xx unknown
- 1975-09-24 AU AU85143/75A patent/AU499374B2/en not_active Expired
- 1975-09-25 JP JP11494175A patent/JPS5516276B2/ja not_active Expired
- 1975-09-26 FR FR7529550A patent/FR2286385A1/fr active Granted
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3913872A1 (de) * | 1989-04-27 | 1990-11-08 | Wandel & Goltermann | Verfahren zur messung grosser phasenhuebe an jittermodulierten signalen und anordnung zu dessen durchfuehrung |
DE19640922C1 (de) * | 1996-10-04 | 1998-06-18 | Max Planck Inst Eisenforschung | Meßgerät für den Phasenwinkel zwischen Wechselsignalen gleicher Frequenz, aber wechselnder Reihenfolge |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2286385A1 (fr) | 1976-04-23 |
US4020422A (en) | 1977-04-26 |
JPS5161866A (de) | 1976-05-28 |
FR2286385B1 (de) | 1981-10-09 |
SE7510632L (sv) | 1976-03-29 |
CA1046593A (en) | 1979-01-16 |
GB1436933A (en) | 1976-05-26 |
AU8514375A (en) | 1977-03-31 |
AU499374B2 (en) | 1979-04-12 |
DE2541163A1 (de) | 1976-04-15 |
JPS5516276B2 (de) | 1980-04-30 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2541163C2 (de) | Anordnung zur Bestimmung der Phasendifferenz | |
DE2929127A1 (de) | Elektrische schaltungsanordnung zum erzeugen einer ausgangsgroesse variabler frequenz | |
DE2548265C3 (de) | Schaltungsanordnung zur symmetrischen Frequenzteilung durch eine ungerade Zahl | |
DE2337311A1 (de) | Frequenzsynthesizer | |
DE3212453C2 (de) | ||
DE2439937B2 (de) | Schaltungsanordnung zur erzeugung eines gegenueber einem eingangsimpuls verzoegerten ausgangsimpulses | |
DE2842550C2 (de) | Digital-Analog-Wandler | |
DE2119091A1 (de) | Spannungsgesteuerter Taktgenerator | |
DE2260391A1 (de) | Schaltung und netzwerk zur bestimmung der frequenz und der phasendifferenz von elektrischen signalen | |
DE2715882C2 (de) | Schaltung zum Erzeugen eines in der Impulsbreite modulierten Signals | |
DE2850555C2 (de) | ||
DE2707130A1 (de) | Phasendetektor | |
DE3906094A1 (de) | Digitale phasen/frequenz-detektorschaltung | |
DE2205364C3 (de) | Digital-Analogwandler | |
DE2620969C2 (de) | Digital-Analogwandler bei einem Lagemeßsystem | |
DE2430076B2 (de) | Digitalsignalgenerator | |
DE4031532C1 (en) | Variable frequency generator e.g. for motor control converter - has gate circuit between pulse generating oscillator and frequency divider | |
DE711591C (de) | Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung mit Elektronenroehren, die als Sperrschwinger geschaltet sind oder zu Multivibratoren gehoeren | |
DE2422979A1 (de) | Digitaler phasen- und frequenzkomparator | |
DE1292183B (de) | Schaltungsanordnung zur Phasenkorrektur von von einem Taktgeber abgegebenen Signalen durch impulsfoermige Steuersignale | |
CH661388A5 (de) | Digitale phasenschieberschaltung fuer einen thyristor-stromrichter. | |
DE2060858B2 (de) | Digitale schaltungsanordnung zum erzeugen von impulsfolgen | |
DE3614428A1 (de) | Digitale phasen/frequenz-detektorschaltung | |
DE1260523B (de) | Schaltungsanordnung zur Phasensynchronisation einer Rechteckspannung mit einer steuernden Wechselspannung | |
DE4021268A1 (de) | Pulsdauermodulations-signalgenerator |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OD | Request for examination | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |