DE2530114C2 - Schaltungsanordnung zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien, insbesondere der Strömungsgeschwindigkeit, nach der Ultraschallmethode - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien, insbesondere der Strömungsgeschwindigkeit, nach der UltraschallmethodeInfo
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- DE2530114C2 DE2530114C2 DE19752530114 DE2530114A DE2530114C2 DE 2530114 C2 DE2530114 C2 DE 2530114C2 DE 19752530114 DE19752530114 DE 19752530114 DE 2530114 A DE2530114 A DE 2530114A DE 2530114 C2 DE2530114 C2 DE 2530114C2
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanoidnung
zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien wie Strömungsmenge, Strömungsrichtung oder
Schallgeschwindigkeit, insbesondere aber der Strömungsgeschwindigkeit, nach der Ultraschallmethodc,
bei der die Ankunftszeit eines Ultraschallsignals bestimmt wird, mit einer Ankunl'is-Verzögerungscinrichtung,
die eine an den gemessenen Signalanfang anschließende Aiikunfts-Verzögerungszeit festlegt und
an deren Ende ein Ankunfis-Ver/ögerungssignal abgibt,
mit einer Niilldurchgangs-Auswahleinrichtung, die aus
einem vom empfangenen Ultrasehallsignal abgeleiteten Rechtccksignal den dem Ankunfts-Verzögerungssignal
folgenden Nulldurchgang der einen Durchgangsrieh-
lung, insbesondere mit einer ansteigenden Flanke, auswühlt, mit einem Zeitgeber, insbesondere einem
Oszillator mit nachgeschaltetem Zähler, der ein
R'üüber Je111 Sendezeitpunkt etwa um die erwartete
Laufzeit des Ultraschallsignals versetztes Bezugssignal 5 abgibt, mit einer Bezugs-Verzögerungseinrichtung, die
eine an den Zeitpunkt des Bezugssignals anschließende Bezu^s-Verzögerungszeit festlegt und an deren Ende
ein Zeitvergleichssignal abgibt, und mit einem Ankunflszeitdetektor, der den Nulldurchgang mit dem Zeitpunkt
js Zeitvergleichssignals vergleicht
Aus der DT-OS 23 22 749 und der DT-OS 23 33 971
sind Geräte zur Ultraschallmessung der Strömungsgeschwindigkeit von strömenden Medien und der
Schallgeschwindigkeit in strömenden Medien bekannt, bei denen Ultraschallsignale abwechselnd stromaufwärts
und stromabwärts über eine mit zwei Ultraschallwandlern versehene, zumindest mit einer Komponente
in Strömungsrichtung verlaufenden Meßstrecke gesendet werden, im Sendezeitpunkt wird der sendeseitige
Wandler kurzzeitig erregt und gleichzeitig ein Zeitgeber ausgelöst, der nach der erwarteten Laufzeit ein
Bezugssignal abgibt. Zum Zeitgeber kann ein spannungsgesteuerter Oszillator gehören, der bei der
Abwärts-Messung mit einer Frequenz f\ und bei der Aufwärts-Messung mit einer Frequenz f2 betrieben wird.
Ein nachgeschalteter Zähler zählt eine vorbestimmte Anzahl von Ausgangsimpulsen, beispielsweise 256, nach
dem Sendezeitpunkt. Ist die erwartete Laufzeit kürzer als die tatsächliche Laufzeit, wird die Frequenz des
Oszillators mittels eines Regelkreises herabgesetzt; ist die erwartete Laufzeit langer als die tatsächliche
Laufzeit, wird die Frequenz des Oszillators mittels des Regelkreises heraufgesetzt. Infolge dieser Nachführung
entsprechen die Oszillatorfrequenzen den Kehrwerten der Abwärts- und Aufwärts-Laufzeiten und können zur
Gewinnung der Strömungsgeschwindigkeit und der Schallgeschwindigkeit ausgewertet werden.
Wenn bei einem derartigen Gerät der sendeseitige Wandler im Sendezeitpunkt erregt wird, gibt er das
hochfrequente Ultraschallsignal, das beispielsweise eine Frequenz von 1 MHz hat, nicht sofort mit maximaler
Amplitude ab; vielmehr steigt die Amplitude allmählich an. Dies hat zur Folge, daß das Ende der Laufzeit, also
der Beginn des empfängerseitigen Ultraschallsignals, lediglich daran feststellbar ist, daß der empfangsseitige
Wandler mit einer Ultraschallschwingung beaufschlagt wird, die sich nur wenig von Null unterscheidet. Hiermit
ist eine genaue Messung nicht möglich. Daher hat man in den bekannten Fällen den eigentlichen Vergleichs-Zeitpunkt
gegenüber dem Signalanfang verzögert. Dies geschieht empfängerseitig mittels einer Ankunits-Verzögerungseinrichtung,
bei der das empfangene Ultraschallsignal gleichgerichtet, zumindest der erste Teil der
Hüllkurve des gleichgerichteten Ultraschallsignals in ein etwa linear ansteigendes Signa! umgeformt und dieses
einem Schwellwertdetektor zugeführt wird, der bei Erreichen des Schwellwerts ein gegenüber der tatsächlichen
Ankunft verzögertes Ankunfts-Verzögerungssignal abgibt. Iu einem zweiten Kanal wird das ι«.
empfangene Ultraschallsignal derart verstärkt und beschnitten, daß sich ein phasengleiches Rechtecksignal
ergibt. Der dem Ankunfts-Ver/.ögemngssigiuil folgende
Nulldurchgang dieses Rechtecksignals mit ansteigender Flanke wird als korrigiertes Ankunftssignal ausgenutzt.
<Gleich/eilig ist in einer Bezugs-Verzögerungseinnch
tung zum Zeitpunkt des tatsächlichen Bezugssignals eine Bezugs-Verzögertmgs/eit hinzugefügt wurden, die
ebenso wie die Ankunfts-Verzögerungszeit konstant, aber etwas größer als diese ist. Am Ende dieser
Bezugs-Verzögerungszeit wird als korrigiertes Bezugssignal ein Zeitvergleichssignal abgegeben, das mit dem
vorgenannten Nulldurchgang verglichen wird. Hierbei spielt es keine Rolle, ob auf der Empfangsseite der
Beginn des ankommenden Ultraschallsignals ganz genau festgestellt wird. Denn durch eine geringfügig
verspätete Feststellung des Signaianfangs wird lediglich die. Ankunfts-Verzögerungszeit und damit das Ankunfts-Verzögerungssignal
verschoben, nicht aber der für die Messung ausgenutzte gewählte Nulldurchgang. Dies ergibt eine sehr hohe Meßgenauigkeit.
Schwierigkeiten treten jedoch auf, wenn der Anfang des ankommenden Ultraschallsignals erst so spät
festgestellt wird, daß das Ankuiifts-Verzögerungssignal
unmittelbar vor dem zu wählenden Nulldurchgang erscheint. Dann kann es nämlich geschehen, daß statt
dessen der nächste Nulldurchgang zur Messung herangezogen und das Mellergebnis verfälscht wird.
Man war daher gezwungen, sehr genau arbeitende Komponenten auf der Empfangsseite zu verwenden, die
ein möglichst rasches Feststellen des Signalanfangs, vorzugsweise noch innerhalb der ersten Halbperiode,
gestatteten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
bei der eine genaue Bestimmung der Ankunfb'eit möglich ist, ohne daß an die genaue Feststellung des
Anfangs des ankommenden Ultraschallsignals so hohe Anforderungen wie bisher gestellt werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Phasendetektor, der die Phasenlage des Ankunfts-Ver/.ögerungssignals
mit Bezug auf einen Nulldurchgang der anderen Durchgangsrichtung, insbesondere mit abfallender Flanke, des Rechtecksignals feststellt,
und durch eine auf die Ankunfts-Verzögerungseinrichtung wirkende Regeleinrichtung, die in Abhängigkeit
von der Phasenlage die Ankunfts-Verzögerungszeit im Sinne einer Verschiebung des Ankunfts-Verzögerungssignals
in Richtung auf den letztgenannten Nulldurchgang ändert.
Bei dieser Ausgestaltung ist die Ankunfts-Verzögerungszeit nicht mehr konstant, sondern veränderbar. Sie
wird durch einen Regelkreis dem Nulldurchgang des Rechtecksignals, welcher dem zu wählenden Nulldurchgang
um eine Halbperiode voreilt, nachgeführt. Hierdurch ist sichergestellt, daß einerseits das Ankunfts-Verzögerungssignal
so rechtzeitig auftritt, daß der nachfolgende, der Messung dienende Nulldurchgang
mit Bestimmtheit ausgewählt werden kann und daß andererseits ein verspätetes Feststellen des Signalanfangs
innerhalb weiterer Grenzen als bisher zulässig ist, weil die Ankunfts-Verzögenmgs/eii automatisch entsprechend
verkürzt wird. Dies erlaubt es auch, mit einfacheren, handelsüblichen Schaltungselementen auszukommen,
weil der Regelkreis hiervon abhängende Fehler auskompensiert.
Günstig ist es ferner, wenn die Regeleinrichtung auch auf die Rezugs-Ver/öperiinpscinrichtung einwirkt und
die Bezugs-Verzögerungs/eii gleichsinnig mit der
■\nkunfts-Ver/ögerungs/eit ändert. Hiermit lassen sich
weitere Korrekturen vornehmen. Insbesondere kann man damit ohne 1 laiuioinsu-llinif oder justierung
automatisch sicherstellen, daß die Be/ugs-Verzögerungs/eii
der den jeweils festgestellten Nulldurchgang folgenden Flanke angepaßt wird.
Bei einer Vorrichtung, bei der in tier Ankunfis-Ver-
zögerungseinrichtung das empfangene Ultraschallsigiial
gleichgerichtet, zumindest der erste Teil der Hüllkurve des gleichgerichteten Ultraschallsignals in ein etwa
linear ansteigendes Signal umgeformt und dieses einem Schwellwertdetektor zugeführt wird, der bei Erreichen
des Schwellwerts die Abgabe des Ankunfts-Verzögerungssignals veranlaßt, empfiehlt es sich, daß der
Phasendetektor bei zu frühem Auftreten des Ankunfts-Verzögerungssignals Frühsignale und bei zu spätem
Auftreten Spätsignale abgibt, daß die Frühsignale mit einem und die Spätsignale mit dem entgegengesetzten
Vorzeichen einem Integrator zuführbar sind und daß eine am Ausgang des Integrators abnehmbare Steuerspannung
zur Änderung der Ankunfts-Verzögerungszeit dient. Wenn die Phasenlage des Ankunfts-Verzögerungssignals
genau mit dem Nulldurchgang der anderen Durchgangsrichtung übereinstimmt, treten abwechselnd
Früh- und Spätsignalc auf, so daß der Integrator eine konstante Steuerspannung abgibt. Überwiegen die
Frühsignalc oder die Spätsignalc, nimmt die Stcuerspannungab
bzw. zu.
Insbesondere kann der Phascndetcktor einen D-Flipflop
aufweisen, dessen Vorbcrcitungscingang oder Datencingang das Rcchtecksignal und dessen Takteingang
das Ankunfts-Verzögerungssignal zugeführt wird und an dessen einem Ausgang die Frühsignale und an
dessen anderem Ausgang die Spätsignalc abgegeben werden.
Mit besonderem Vorteil ist die Steuerspannung dem einen und die Hüllkurvc dem anderen Eingang eines das
linear ansteigende Signal erzeugenden Differenzier-Verstärkcrs
zuführbar. Wenn die Differenz zwischen Steuerspannung und Hüllkurvc zunimmt, wird der
Schwellwcrt früher erreicht, nimmt die Differenz ab, wird der Schwellwcrt später erreicht. Statt dessen kann
die Sleuerspannung auch auf andere Weise Einfluß nehmen, beispielsweise indem sie den Schwellwert
selbst ändert.
Hei einer bevorzugten Ausfühmngsiorm gehören zu
der Bezugs-Verz.ögcrungseinrichtung ein monosiabiler
Multivibrator, der mittels des Bezugssignals iietriggert
wird und ein die Kipp/eil bestimmendes W('-Glied aufweist, dessen Kondensator-Ladespannuni,' von der
Slcuerspamumg abhängig ist sowie ein mich jeder
Messung rückstellbares Flipl'lop, das vom Multivibrator
um linde der Kippzeit gesetzt wird und dann das /eitvei'gleichssignal abgibt. Die Anstiegslkinkc des
Zeitvergleichssignals dient der genauen Festlegung des Endes der Bezugs-Vcrzögerungszcit. lis handelt sich um
ein binilrcs Duucrsignul, das erst mit der Rückstellung
endet,
Des weiteren knnn der Schwcllwcrtgcbcr bei
Erreichen des Schwellwerk ein Schwcllwcrtsignul
ttbgcbcn, das einen nach jeder Messung rücksicllbaren
Flipflop setzt, der seinerseits das Ankunfts-Vcrzögcrungssignnl
abgibt. Auch das Ankunfts-Verzogerungssigmil
ist daher ein binilrcs Dnticrsignal, das erst mit der
Rückstellung des Flipflop endet und dessen ansteigende Flanke genau das Ende der Ankunfts-Verzögcrungszoit
bezeichnet.
Die Nulldurchgangs-Auswahlvori'ichtung weist mit
Vorteil ein nach jeder Messung rückstellbares D-Flipflop auf, dessen Vorbereilungseingang das Bezugs· Vcrzögcrungssignal
und dessen Takteingang das Rechtecksignal zugeführt wird und eins an einem Ausgang das
Nulldurchgangssignal abgibt, Das Nulldurchgangssignal ist daher ein binilrcs Diuicrsignnl, das bei der
Rückstellung des FlipNop endet und dessen Anstiegsflanke den genauen Zeitpunkt des Nulldurchgangs
angibt.
Bei einer günstigen Ausführungsform weist der Ankunftszcitdctcktor einen D-Flipflop auf, dessen
Vorbereitungseingang das Zeitvergleichssignal und dessen Takteingang das Nulldurchgangssignal zugeführt
wird und das an seinem einen Ausgang ein Früh-Meßsignal und an seinem anderen Ausgang ein
Spät-Meßsignal abgibt, je nachdem, ob das Nulldurchgangssignal vor oder nach dem Zeitvergleichssignal
auftritt. Die Früh- bzw. Späl-Meßsignale können dann in
üblicher Weise zu Meß- und Anzeigezwecken ausgewertet werden, beispielsweise um die Frequenz des
Zeitgeber-Oszillators der tatsächlichen Laufzeit anzupassen.
Des weiteren kann eine Anzeigevorrichtung mit zwei Leuchtdioden vorgesehen sein, die je über einen von
den Früh- bzw. .Spätsignalen gesteuerten Inverter gespeist sind. Bei richtiger Funktion des Regelkreises
jo müssen diese Leuchtdioden abwechselnd aufleuchten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispicls näher
erläutert. F.s zeigt
Fig. I ein Blockschaltbild eines Ultraschallmcßgcräts
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 den Schaltungsaufbau einer Atisführungsform der Vorrichtung in vereinfachter Darstellung,
Fig. 3 Scndesignal, llltraschallsignale, Zählsignale
und Bezugssignale in ihrem zeitlichen Verlauf und Fig.4 verschiedene in der Vorrichtung auftretende
Signale in ihrem zeillichen Verlauf.
Gemäß F i g. 1 befindet sich in einem Kanal 1 eine Ultraschall·Meßstrecke 2, die durch zwei Ultraschallwandler
3 und 4 begrenzt ist sowie schräg zur StrömungsrichiuMg 5 des den Kanal I durchströmenden
Mediums ungeordnet ist. Fine .Sendeeinrichtung β
vermag über die Leitung 7 ein F.rregersignal .V 7 an den Wandler λ abzugeben, der daraufhin durch das Medium
im Kanal I ein Uliraschallsignal mit einer Resonan/fre-
.(o qucn/. von beispielsweise I MIIz abgibt. Dieses Signal
wird am Ijide der Laufzeit vom Wandler 4 aufgenommen
und in ein elektrisches Ultraschallsignal 5 8 umgesetzt, das über eine Leitung 8 einer Empfangsein
richtung 9 zugeführt wird. Die Leitungen 7 und 8 sind
4<; über einen Schaller IO miteinander vertauschbar, so dall
die Wandler λ und 4 abwechselnd als I lltraschallsender
und als Ultiaschallciupfiinger dienen können. In der
Empfangseinrichtung wird das Ultraschallsicnal .S'8
verstärkt und dann in zwei Knnillcn weiterverarbeitet,
Im ersten Kanal befindet sich ein Verstärker 11, auf
dessen Ausgangslcitung 12 ein Rechtecksignal 512 mit
der Frequenz des Ulirnschnllsignnls 58 auftritt. Im
zweiten Kanal befindet sich eine Ankunfls-Verzögerungseinrichlung
13, an deren Ausgang 14 am Ende einer Ankunfts-Vcrzögcrungszcit ein Ankunfts-Vcrzögcrungssignal
514 auftritt, In einem Phasendetektor 15 wird das Ankunfls-Vcrzögcrungssignnl 514 mit der
benachbarten Hinterkante eines Impulses des Rechtecksignals 512 verglichen, Der Phascndetcktor gibt
Frühsignalc 516 oder Splttsignale 517 ab, je nachdem,
ob das Ankunfts-Vcrzogeningssignal S14 "früher oder
spüler als die Hinterkante des Impulses des Rechteckssignals 512 aufgetreten war, In Abhängigkeit davon
wird eine Regeleinrichtung 18 gesteuert, die ein Ausgangssignal 519 an die Ankunfts-Verzögcrungscinrichtung
13 derart abgibt, daß die Ankunftsvcrzogerungszcit
verkürzt oder verlängert wird, bis das Ankunfts-Verzögcrimgssignnl 514 genau mit der
Hinterkante übereinstimmt. Damit ist ein definierter Nulldurchgang mit fallender Flanke des Rechtecksignals
S12 bestimmt.
■ Das Ankunfts-Verzögerungssignal S14 wird weiterhin
einer Nulldurchgangs-Auswahleinrichtung 20 zugeführt, die außerdem vom Rechtecksignal S12 gespeist
wird. Am Ausgang 21 tritt ein Nulldurchgangssignal 521 auf, wenn die erste ansteigende Flanke des
Rechtecksignals 512 nach Auftreten des Ankunfts-Verzögerungssignals
514 erscheint. Hierdurch ist ein definierter Nulldurchgang festgelegt.
In einem Ankunftszeitdetektor 22 wird das Nulldurchgangssignal
521 mit einem Zeitvergleichssignal 523 verglichen. Tritt das Nulldurchgangssignal 521
früher auf als das Zeitvergleichssignal 523, wird ein Früh-Meßsignal 524, bei verspätetem Eintreffen ein
Spät-Meßsignal 525 abgegeben. Durch Integralion aller Früh-Meßsignale mit einem Vorzeichen und aller
Spät-Meßsignale mit dem entgegengesetzten Vorzeichen
in einem Spannungsniveaugeber 26 kann ein Hauptsignal 527 gewonnen werden, das ein direktes
Maß für die Schallgeschwindigkeit c ist. In einem
zweiten Signalniveaugcbcr 28 werden die Früh- und
Spät-Meßsignale unter Berücksichtigung von die Senderichtung angebenden Aufwärtssignalcn 529 und
Abwärtssignalen 530 ausgewertet. Durch Integration aller Abwärts-Früh-Meßsignale mit einem Vorzeichen
und aller Aufwärts-Früh-Mcßsignale mit dem entgegengesetzten
Vorzeichen wird ein Hilfssignal 531 gewonnen, das ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit \
ist. In ähnlicher Weise können auch die Spät-Mcßsigna-Ic oder sowohl die Früh- und Spät-Meßsignule
verarbeitet werden.
Das Hauptsignal 5 27 wird einer Summicrschallung
32 direkt zugeführt, das Hilfssignal 531 dagegen über einen von der Scnderichtung abhängigen Schalter 33
abwechselnd mit positivem und negativem Vor/eichen. Infolgedessen treten am Ausgang der Summierscliul-Uing
abwechselnd Steuersignale 535 und 536 auf, welche einen spiinnungsgcsteuerten Oszillator 37 derart
beeinflussen, daß er an seinem Ausgang 38 Impulsz.ügc
538 mit einer Frequenz, l\ bei Abwärts-Messung und
einer kleineren 1''ICqUCn/. h bei Aufwärts-Messung
abgibt.
I)U-SC Impuls/.üpe werden einem Zähler 39 zugeführt,
der nach Zählung von 25b Impulsen ein Ikv.n^ssiiuuil
540, einige Zeit später ein Uückstellsignal 541, alsdann
ein SiMulerichliingsuniNchultsignal 542 und. gleichzeitig
mit dein Zlthlbcginn, ein Sendcsigniil 543 an die
Scndccinrichtung b iibgibt. Dus Uc/.ugssigtuil 540 wird
einer Uezugs-Verzögcrungscinricluung 44 zugeleitet, in
welchem bei Ankunft des Hezugssignnls 540 eine Uczugs-Verzögerungszcit in Lauf gesetzt wird, «n deren
Ende das Zcltverglcichssignal 523 abgegeben, wird. Ober den Hingung 43 wird außerdem dus Steuersignal
6' 19 eingeführt, mit dessen Hilfe die Bcz.ugs-Verzögerungszcit
litulerbar ist, Dus Sendcrichtung-Umsehultsignul
S42 wird einem Richtungsgeber 46 zugeleitet, der die Schulter 10 und 33 umschaltet sowie dem
Signulnivcuugebcr28dlc einsprechenden Abwllrts- und
AufwUrtssignale zuleitet.
Aus l? i g. 2 ergibt sich eine Ausführiingsforni für die
Einrichtungen 9,11,13,15,18,20,22 und 44 der FI g. I.
Die Empfangseinrichtung 9 weist in der lindstufe einen Verstlii'ker 47 auf, dessen invertierendem Eingang dan
elektrische Ultraschtillsignal S8 zugeführt wird, Hei
diesem Verstärker kann der Versiarkungsgrad geregelt
werden, Durch eine nicht veranschaulichte Schaltung erfolgt die Regelung durch Zuführung einer Regelspannung
an einer Klemme 48 derart, daß die Amplitude des am Ausgang 49 eines Verstärkers 50 auftretenden
Hülikurvensignals 549 konstant bleibt. Der Ausgang dieses Verstärkers 47 kann über einen LC-Filterkreis 51
von störenden Frequenzen, welche nicht der Ultraschallfrequenz entsprechen, gereinigt werden. Die so
gewonnenen Signalwerte werden im Verstärker U derart verstärkt und beschnitten, daß auf der Leitung 12
ίο das Rechtecksignal 512 erscheint. Das verstärkte
Ultraschallsignal wird außerdem zum Zwecke der Zweiweg-Gleichrichtung zwei Feldeffekttransistoren 52
und 53 zugeleitet, so daß an deren Ausgang 54 ein gleichgerichtetes Ultraschallsignal 554 erscheint. Die-
IS ses gleichgerichtete Signal wird im Verstärker 50, der
als Tiefpaßfilter wirkt, geglättet, so daß am Ausgang 59 die Hüllkurve 549 auftritt.
Die Hüllkurve 549 wird einem Differentiator 55 zugeleitet, der in oinem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ein Rampenverstärker ist, dessen »slew rate« (Anstiegsgeschwindigkeit des Ausgangssignals) begrenzt
ist. Am Ausgang 56 des Differentiators wird ein Signal 556 mit einer konstanten Anstiegsgeschwindigkeit
abgegeben, die bestimmt ist durch die »slew rate«
»5 des Verstärkers, solange die Anstiegsgeschwindigkeit
der Eingangs-Hüllkurvc 549 größer ist als die »slew rate« des Verstärkers. Dieses Ausgangssignal 556 wird
in einem Schwellwcrtdctektor 57 mit einem über den Hingang 58 durch einen Spannungsteiler 58' zugeführten
festen Schwellwert verglichen. Beim Erreichen dieses Schwcllwcrts wird ein Schwellwertsignal 559 an den
Sctzcingang Γ eines D-Flipflop 60 gelegt, der demnach an seinem Ausgang Q so lange das Ankunfts-Verzögerungssignal
514 abgibt, bis eine Rückstellung durch das Rückstellsignal 541 erfolgt.
Das Ankunfts-Verzögcrungssignal 514 wird dem
Takteinganp eines D-Flipflop 61 zugeführt, dessen Vorbcreiuingseingang D mit dem Rechlecksignal 5 12
versorgt wird. Infolgedessen treten am Ausgang (,) ein
Frühsignal 5 16 oder am Ausgang Q ein Spätsignal 5 117
auf, die in NAND-Gliedern 62 bzw. 63 mit dem Ankunfts-Verzogorungssignal 514 verknüpft werden
und daher als Impulse etwa konstanter Ladung einem Integrator 64 zuführbur sind.
Hierbei werden die Frühsignale dein invertierenden und die Spatsignali· dem niehünveriierenden Hingang
des Integrators 64 /ugeli'iiet. Wenn (.las AnkunflsVcr
zitgcruugssignal 5 14 nicht genau mit der Hinterkante
eines Impulses des Rcchlecksignals 5 12 übcrcinstimml,
überwiegt die Anzahl der Früh oder Spaisignak* und
die Cr(Uk der Steuerspunnung 519 um Ausgang de*
Integrators 64 lindert sieh. Diese Ausgungsspunnung
wird dem nichtinvertiercndcn Eingang des Rumpenver sttlrkcrs 33 zugeleitet mit der Folge, dttß die
SS Ausgiingsspunnung S 56 parallel zu sich nach oben odci
unten verschoben wird. Hierdurch lindert sich de
Schnittpunkt mit dem Schwcllwcrt und daher de Zeitpunkt des Schwcllwertslgnuls 559 und des An
kunfts-Ver/.Ögerungssignnls S 14 so lunge, bis du
letztgenannte Signal wieder mit der abfallenden Flank
im Rechtecksignul S12 übereinstimmt.
Das auf diese Weise geregelte Ankunfts-Vciv.ogc
rungsslgnal 514 wird dem Vorbcrcitungselngang J
eines als Nulldurehgangs-Auswahl-Elnriehtung dienet
den D-Flipflop 63 zugeleitet, dessen Takteingang Cdi
Rcchteckslgnal 512 zugeführt wird. Infolgcdcssc
entsteht jeweils beim nachfolgenden Nulldurchgan also bei der Vordcrflunkc des nächstfolgenden Impulsi
im Rechtecksignal 512 am Ausgang Q, das Nulldurchgangssignal
521, das bestehenbleibt, bis durch das Rückstellsignal 541 der Ausgangszustand des Flipflop
65 wiederhergestellt wird.
Die Steuerspannung 519 wirkt über einen Spannungsteiler
66 auf ein KC-Glied 67 eines moriostabilen
Multivibrators 68, der durch das Bezugssignal 540 gekippt und nach einer durch das /?C-Glied 67
bestimmten Zeit wieder zurückgekippt wird. Über die Dauer der Kippzeit, die auch als Bezugs-Verzögerungszeit dient, entsteht ein Signal 569 am Ausgang Q des
Multivibrators 68. Dieses Signal wird dem Setzeingang C eines weiteren Flipflop 70 zugeführt, der demnach an
seinem Ausgang ζ) das Zeitvergleichssignal 523 abgibt,
bis eine Rückstellung durch das Rückstellsignal 541 erfolgt.
Als Ankunftszeitdetektor 22 dient ein D-Flipflop 71, dessen Vorbereitungseingang D das Zeitvergleichssignal
523 und dessen Takteingang C das Nulldurchgangssignal 521 zugeführt wird. Die Anstiegsflanken
der beiden Signale dienen dabei als Zeitmeßpunkt. Je nach der Phasenlage dieser beiden Anstiegsflanken tritt
am Ausgang Q ein Früh-Meßsignal 524 oder am Ausgang
<?das Spät-Mcßsignal 525 auf.
Das Frühsignal 516 wird über einen Inverter 72, das
Spätsignal 517 über einen Inverter 73 je einer Leuchtdiode 74 bzw. 75 zugeführt, die einen gemeinsamen
Vorwiderstand 76 haben. Wenn das Ankunfts-Ver-/ögcrungssignal 514 wunschgemäß mit der Hinterkante
eines Impulses des Rechtecksignals 512 im wesentlichen im Gleichlauf ist, leuchten die Dioden 74
und 75 abwechselnd auf.
In den Fig. 3 und 4 sind jeweils über der Zeit
verschiedene Signale aufgetragen. Wenn das Scndesigniil
543 (Zeile I) abgegeben wird, erzeugt der Wandler 3 ein Ultraschallsignal 53, das nach einer Laufzeit t,
vom Wandler 4 empfangen wird und als elektrisches Ulirasehallsignal 58 erfaßt wird Gleichzeitig mit der
Abgabe des Sendesignals 543 beginnt der Zahler 39 die
vom Oszillator 37 abgegebenen Impulse 538 zu zahlen.
Nach 2r)h Impulsen oder einer anderen vorbestimmten
Anzahl wird das Bczugssignal 540 abgegeben. Dies entspricht einer erwarteten Laufzeit ίο welche mit
steigender Frequenz des Impiilsziipes 538 abnimmt und
mit fallender Frequenz zunimmt. Die erwarlele Lauf/eil
te wird der tatsächlichen Laufzeit I, im Regelkreis des Geräts nachgefühlt, so daß sich durch das llaupisignal
.S'27 und durch das llilfssinnal 531 die Schallgeschwindigkeit
h/w. die Strömungsgeschwindigkeit genau
nachbildet. Hs ist mich erkennbar, diiU dtts Ultraschallsignal
58 mit kleiner Amplitude beginnt und daher der Signalunfung zur Festsetzung der tatsächlichen Laufzeit
f/schlecht brauchbar ist.
Aus Fig.4 ergibt sich zunächst eine vergrößerte
Darstellung des Ultruschnllsignttls 58, Durch Gleichrichtung
ergibt sich (Jas gleichgerichtete Signal 534 und durch diluting die Müllkurvc 549. Das Signal 534 und
die llllllkurve 549 sind in dem dargestellten Atisführungsbeispiel
negativ, wie es in Fig, 2 veranschaulicht
isi, Außerdem wird durch Verstärkung und Beschneidung
des Ultrnschnllslgniils 58 dits Reehteeksigtuil 512
gewonnen.
Die llullkurvc 5 49 erzeugt das Ausgangssigmtl 536
Im ItnmpeuversUlrker S3. Dieses Signal wird mit dem
konstanten Schwellwert 558 verglichen. Sobald der Schwellwert erreicht ist, wird der Flipflop 60 gekippt
und gibt das Ankunfts-Verzögerungssignal 514 ab. Die über den Phasendetektor 15 und die Regeleinrichtung
18 geführte Ausregelung bewirkt, daß die so ermittelte Ankunfts-Verzögerungszeit t„ in dem Ziehpunkt endet,
in welchem ein Nulldurchgang a mit abfallender Flanke des Rechtecksignals 512 auftritt. Wird im Phasendetektor
15 festgestellt, daß die Ankunfts-Verzögerungszeit U
ίο zu kurz ist, wird mit Hilfe der Steuerspannung 519 das
Ausgangssignal 556 nach unten verschoben, wodurch die Verzögerungszeit .';, verlängert wird. Ist die
Verzögerungszeit f., zu lang, wird das Ausgangssignal 556 angehoben, wodurch sich die Verzögerungszeit
verkürzt. In der Nulldurchgangs-Auswahleinrichtung 20 wird der darauffolgende NuHdurchgang ödes Rechtecksignals
512 mit ansteigender Flanke ermittelt und in Abhängigkeit davon das Nulldurchgangssignal 521
abgegeben. Dies geschieht bei ausgeregelter Ankunfts-Verzögerungszeit f., genau eine halbe Periode p/2 des
Ultraschallsignals 8 nach dem Auftreten des Ankunfts-Verzögerungssignals
514. Damit ergibt sich eine genau definierte Verzögerungszeit, auch wenn der Signalbeginn
des Ultraschallsignals 58 nicht ganz genau ermittelt werden kann.
Das Bczugssignal 540 wird beim erwarteten Ankunftszeitpunkt
abgegeben, der im ausgeregelten Zustand mit dem tatsächlichen Ankunftsze;'punkt
übereinstimmt. In der Bezugs-Verzögcnmgseinnchtung
44 wird mit Hilfe des Bezugs-Verzögerungssignals 569 eine Bezugs-Verzögerungszeit /λ hinzuaddiert, an deren
finde das Zeit Vergleichssignal 523 erscheint. Die Anstiegsflanke des Nulldurchgangssignals 521 wird
bezüglich seiner Phasenlage mit der Anstiegsflanke des Zeitverglcichssignals 523 verglichen und so ausgewertet,
daß der NuHdurchgang früher oder später als das Zeitvergleichssignal festgestellt wird und in Abhängigkeit
davon der Zeitpunkt des Auftretens des Zeitverglcichssignals derart verändert wird, daß der im
wesentlichen mit dem NuHdurchgang im Gleichlauf ist.
Der spannungsgesteucrte Oszillator 37 kann von
üblicher Bauart sein oder auch als integrierte Schaltung, z. B. durch ICL 8038, gebildet sein. Der Frequenzteiler
39 kann ebenfalls von üblicher Bauart sein oder eine
Anzahl ein/einer logischer Komponenten, /, B, integrierter Schaltungen 7474, aufweisen. Der Kichtungsgcher
4h kann durch ein bistabiles lilcment, z. B. ein
HipHop, gebildet sein. Die Summiersehaltiing 32 kann
ein Operationsverstärker, /.B. vom Typ JOIA, sein
so dessen von der Senderichtung abhängiger Schalter 33
elektronisch ausgebildet sein und beispielsweise au; einer integrierten Schaltung CA 401B, bestehen kann
Soweit in Fig.2 Verstärker im einzelnen beschriebe!'
wurden, kann es sich um Operationsverstärker handeln
Insbesondere kann der Verstärker 47 eine integrierte Schaltung MC 159Oe, der Verstärker Il eine integrierte
Schaltung MC 14 HL, der Verstärker 50 eine integrierte
Schaltung 30IA, der Rnmpenverstllrker 33 eine integrierte Schallung HA 2605 und der Verstärker des
Schwellwcrtdetektors 37 eine integrierte Schaltung MC 14141, sein, wahrend die Flipflops 60,61, 65, 70 und 7!
durch logische Elemente der 7400-Seric gebildet seit
können.
Claims (10)
1. Schaltungsanordnung zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien, insbesondere der S
Strömungsgeschwindigkeit, nach der Ultraschallme-'.hode,
bei der die Ankunftszeit eines Ultraschallsignals bestimmt wird, mit einer Ankunftsverzögerungseinrichtung,
die eine an den gemessenen Signalanfang anschließende Ankunfts-Verzöge- >°
rungszeit festlegt und an deren Ende ein Ankunfts-Verzögerungssignal abgibt, mit einer Nulldurchgangs-Auswahleinrichtung,
die aus einem vom empfangenen Ultraschallsignal abgeleiteten Rechtecksignal den dem Ankunfts-Verzögerungssignal '5
folgenden Nulldurchgang der einen Durchgangsrichtung, insbesondere mit einer ansteigenden
Flanke, auswählt, mit einem Zeitgeber, insbesondere einem Oszillator mit nachgeschaltetem Zähler, der
ein gegenüber dem Sendezeitpunkt etwa um die ^o erwartete Laufzeit des Ultraschallsignals versetztes
Bezugssignal abgibt, mit einer Bezugs-Verzögerungseinrichtung, die eine an den Zeitpunkt des
Bezugssignals anschließende Bezugs-Verzögerungszeit festlegt und an deren Ende ein Zeitvergleichssi- *5
gnal abgibt, und mit einem Ankunftszeitdetektor, der den Nulldurchgang mit dem Zeitpunkt des Zeitvergleichssignals
vergleicht, gekennzeichnet durch einen Phasendetektor (15), der die Phasenlage
des Ankunfts-Verzögerungssignals (S 14) mit Bezug auf einen Nulldurchgang (a) der anderen
Durchgangsrichtung, insbesondere mit abfallender Flanke, des Rechtecksignals (512) feststellt, und
durch eine auf die Ankunfts-Verzögerungseinrichtung (13) wirkende Regeleinrichtung (18), die in
Abhängigkeit von der Phasenlage die Ankunfts-Verzögerungszeit (tu) im Sinne einer Verschiebung des
Ankunfts-Verzögerungssignals (514) in Richtung auf den letztgenannten Nulldurchgang Rändert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (18) auch auf die
Bezugs-Verzögtrungseinrichtung (44) einwirkt und die Bezugs-Verzögerungszeit (tb) gleichsinnig mit
der Ankunf ts- Verzögerungszeit (ta) ändert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der in der Ankunits-Verzögerungseinrichtung das empfangene
Ultraschallsignal gleichgerichtet, zumindest der erste Teil der Hüllkurve des gleichgerichteten
Ultraschallsignals in ein etwa linear ansteigendes Signal umgeformt und dieses einem Schwellwertdetektor
zugeführt wird, der bei Erreichen des Schwellwerts die Abgabe des Ankunfts-Verzögerungssignals
veranlaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasendetektor (15) bei zu frühem Auftreten des
Ankunfts-Verzögerungssignals (514) Frühsignale
(S 16) und bei zu spätem Auftreten Spätsignale (S 17)
abgibt, daß die Frühsignale mit dem einen und die Spätsignale mit dem entgegengesetzten Vorzeichen
einem Integrator (64) zuführbar sind und daß eine am Ausgang des Integrators abnehmende Steuerspannung
(519) zur Änderung der Ankunfts-Verzögerungszeit
(;.,,)dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dor Phasendetektor (15) einen
D-Flipflop (61) aufweist, dessen Vorbereitungscin- ''?
gang oder Dateneingang (D) das Rechtccksignal (512) und dessen Takteingang (C) das
Ankunfis-Verzögcrungssignal (514) zugeführt wird
und an dessen einem Ausgang (Q) die Frühsignale (S 16) und an dessen anderem Ausgang (Q) die
Spätsignale (S 17) abgegeben werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung (S 19) dem
einen und die Hüllkurve (S49) dem anderen Eingang
eines das linear ansteigende Signal erzeugenden Differenzier-Verstärkers (55) zuführbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Bezugs-Verzögerungseinrichtung
(44) ein monostabiler Multivibrator (68), der mittels des Bezugssignals (540) getriggert wird und ein die Kippzeit bestimmendes
/?C-Glied (67) aufweist, dessen Kondensator-Ladespannung von der Steuerspannung (519) abhängig
ist, sowie ein nach jeder Messung rückstellbares Flipflop (70), das vom Multivibrator am Ende der
Kippzeit gesetzt wird und dann das Zeitvergleichssignal (S 23) abgibt, gehören.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwertgeber
(57) bei Erreichen des Schwellwerts ein Schwellwertsignal (559) abgibt, das einen nach jeder
Messung rückstellbaren Flipflop (60) setzt, der seinerseits das Ankunfts-Vcrzögerungssignal (5 14)
abgibt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nulldurchgangs-Auswahlvorrichtung
(20) ein nach jeder Messung rückstellbares D-Flipflop (65) aufweist, dessen Vorbereitungseingang (D) das Ankunfts-Verzögerungssignal
(514) und dessen Takteingang (C) das Rechtecksignal (512) zugeführt wird und das an
einem Ausgang das Nulldurchgangssignal (521) abgibt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankunftszeitdetektor
(22) einen D-Flipflop (71) aufweist, dessen Vorbereitungseingang (D) das Zeitvergleichssignal
(S23) und dessen Takteingang (C) das Nulldurchgangssignal (521) zugeführt wird und das an seinem
einen Ausgang ein Früh-Meßsignal (524) und an seinem anderen Ausgang ein Spät-Meßsignal (525)
abgibt, je nachdem, ob das Nulldurchgangssignal vor oder nach dem Zeitvergleichssignal auftritt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 — 9,
gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung mit zwei Leuchtdioden (74,75), die je über einen von den
Früh- bzw. Spätsignalen (516, 517) gesteuerten Inverter (72,73) gespeist sind.
Priority Applications (10)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752530114 DE2530114C2 (de) | 1975-07-05 | Schaltungsanordnung zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien, insbesondere der Strömungsgeschwindigkeit, nach der Ultraschallmethode | |
NO762106A NO142687C (no) | 1975-07-05 | 1976-06-17 | Koplingsanordning for aa utlede fysiske stoerrelser, saerlig stroemningshastighet for stroemmende medier etter ultralydmetoden |
SE7607502A SE407859B (sv) | 1975-07-05 | 1976-07-01 | Kopplingsanordning for att faststella fysikaliska storheter, i synnerhet stromningshastighet hos strommande medier, enligt metod med ultraljud |
FR7620405A FR2317657A1 (fr) | 1975-07-05 | 1976-07-02 | Montage electronique pour la determination par ultra-sons de grandeurs physiques, notamment de vitesses d'ecoulement de fluides |
NLAANVRAGE7607346,A NL185102C (nl) | 1975-07-05 | 1976-07-02 | Inrichting voor het bepalen van fysische grootheden, meer in het bijzonder de stroomsnelheid van stromende media, volgens de ultrasone methode. |
CH847676A CH612764A5 (en) | 1975-07-05 | 1976-07-02 | Circuit arrangement for determining the speed of sound and/or rate of flow of flowing media by means of ultrasound |
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IT68671/76A IT1071228B (it) | 1975-07-05 | 1976-07-05 | Disposizione circuitale per la determinazione di grandezze fisiche, particolarmente della velocita,di flusso col metodo ad ultrasuoni |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752530114 DE2530114C2 (de) | 1975-07-05 | Schaltungsanordnung zum Ermitteln physikalischer Größen strömender Medien, insbesondere der Strömungsgeschwindigkeit, nach der Ultraschallmethode |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2530114B1 DE2530114B1 (de) | 1976-12-30 |
DE2530114C2 true DE2530114C2 (de) | 1977-08-18 |
Family
ID=
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