[go: up one dir, main page]

DE252935C - - Google Patents

Info

Publication number
DE252935C
DE252935C DENDAT252935D DE252935DA DE252935C DE 252935 C DE252935 C DE 252935C DE NDAT252935 D DENDAT252935 D DE NDAT252935D DE 252935D A DE252935D A DE 252935DA DE 252935 C DE252935 C DE 252935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
bolt
nut
auxiliary
wedges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT252935D
Other languages
English (en)
Publication of DE252935C publication Critical patent/DE252935C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/14Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
    • B60B3/18Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 252935 KLASSE 63 d. GRUPPE
ETTORE BUGATTI in MOLSHEIM i.Els. Radnabenbefestigung für auswechselbare Räder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Radnabenbefestigung für auswechselbare Räder, bei der diese auf der Hilfsnabe durch eine Zwischenmutter gehalten sind. Die Erfindung wird gegenüber anderen bekannten Befestigungsvorrichtungen darin gesehen, daß in dem zapfenförmigen Ansatz der Hilfsnabe ein konischer Gewindebolzen verschiebbar gelagert ist, der auf in Längsschlitzen des Hilfsnabenansatzes liegende Keile derart einwirkt, daß bei der Längsverschiebung des Bolzens die Keile von innen gegen die Zwischenmutter gepreßt werden, um deren selbsttätiges Lösen zu verhindern.
Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung in
Fig. ι im mittleren Längsschnitt.
Fig. 2 läßt den zugehörigen Grundriß im Mittelschnitt und
Fig. 3 eine Stirnansicht hierzu nach der Linie A-B der Fig. 2 erkennen.
Die Hilfsnabe α ist in bekannter Weise unter Vermittlung von — in der Zeichnung nicht angegebenen — Kugellagern auf der Radachse drehbar. Sie weist einen zapfenförmigen Ansatz b mit Endgewinde auf, auf das eine Mutter c fest aufgeschraubt ist.
Zwischen dieser und der Stirnfläche der Hilfs-
. nabe α ist auf dem Ansatz b eine mittels eines aufgchiebbaren Schlüssels drehbare Zwischenmutter d angeordnet. Diese ist einerseits durch die Stirnfläche der Hilfsnabe α und anderseits durch die Mutter c gegen Achsialverschiebung gesichert und greift mit Außengewinde in ein entsprechendes Gewinde der Radnabe e ein, die auf die Hilfsnabe α aufgeschoben ist. Durch Drehen der Zwischenj mutter d kann die das Rad tragende Nabe e j auf dem Mantel der Hilfsnabe α festgepreßt werden.
Zur Sicherung der Zwischenmutter d gegen unbeabsichtigte Eigendrehung ist in die zum Teil mit Gewinde g versehene Mittelbohrung des Hilfsnabenansatzes b ein konischer Gewindebolzen f eingesetzt, der durch Drehen in der einen oder anderen Richtung die Verschiebung von in Längsschlitzen des Hilfsnabenansatzes liegenden Keilen h senkrecht zur Bolzenlängsachse veranlaßt. Die Keile h können auf diese Weise an der Wandung der Mittelbohrung bzw. an der inneren Umfangsfläche der Zwischenmutter d festgepreßt werden.
Zur Sicherung des Gewindebolzens f gegen selbsttätiges Lösen ist auf dem viereckig oder prismatisch gestalteten Bolzenteil i eine mit Innenzahnkranz k versehene Sicherungskappe I verschiebbar, die unter der Wirkung einer Feder m in der gezeichneten Lage gehalten wird. In dieser Lage steht der Innenzahnkranz k der Sicherungskappe I im Eingriff mit einem Zahnkranz η der Mutter c, so daß die Kappe und dadurch der Bolzen g gegen Drehung gesichert ist. Hierdurch wird auch die Mutter c gegen selbsttätiges Lösen gesichert, da diese, bei der Ausführung des Bolzens f mit Rechtsgewinde, mit Linksgewinde versehen ist.
Durch Aufstecken des Bolzenzugschlüssels in Richtung des eingezeichneten Pfeiles (Fig. 1) findet gleichzeitig eine Verschiebung der Sicherungskappe I auf dem prismatischen Teil i des Bolzens f statt. Hierdurch tritt der verzahnte Kranz k der Sicherungskappe I aus
40
45
55
60
70
dem Bereiche der Verzahnung η der Mutter c, worauf eine Bolzendrehung möglich ist. Nach Abnahme des Schlüssels von dem Gewindebolzenkopf bewegt sich die Sicherungskappe I unter dem Einflüsse der Schraubenfeder m in die in vollen Linien gezeichnete Lage zurück (Fig. i). Dabei treten die Zahnkränze k und η wieder in gegenseitigen Eingriff und stellen die fragliche Sicherung gegen Lösen des BoI-zens f sowohl als auch der Mutter c her.
Soll ein schadhaft gewordenes Rad ausgewechselt werden, so ist zunächst durch Aufstecken und Drehen des Schlüssels der Gewindebolzen f zu lösen, was zur Folge hat, daß die Keile h die Zwischenmutter d freigeben. Durch Drehen dieser Mutter erfolgt ein Abziehen der Radnabe e von der Hilfsnabe a in achsialer Richtung. Nach Aufschieben des Ersatzrades und Anziehen der Zwischenmutter d, die das Festpressen der Radnabe e auf der Hilfsnabe α bewirkt, wird der Bolzen f in dem Muttergewinde g der Hilfsnabe gedreht.
Infolgedessen schieben sich die Keile h radial nach außen und bewirken ein Festlegen der Zwischenmutter d. Beim Abzug des Schlüssels vom Kopf des Gewindebolzens f erfolgt schließlich unter dem Einflüsse der Schraubenfeder m die selbsttätige Bolzen- und Muttersicherung durch Ineingrifftreten der Zahnkränze k und n.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Radnabenbefestigung für auswechselbare Räder, bei der die Radnabe auf der Hilfsnabe durch eine Zwischenmutter gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zapfenförmigen Ansatz (b) der Hilfsnabe (a) ein konischer Gewindebolzen (f) verschiebbar gelagert ist, der auf in Längsschlitzen des Hilfsnabenansatzes (b) liegende Keile (h) derart einwirkt, daß bei der Längsvefschiebung des Bolzens (f) die Keile von innen gegen die Zwischenmutter (d) gepreßt werden, um deren selbsttätiges Lösen zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT252935D Active DE252935C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE252935C true DE252935C (de)

Family

ID=511248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT252935D Active DE252935C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE252935C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1948955A1 (de) Radkappe fuer Fahrzeugraeder
DE102009005334A1 (de) Selbstsichernde Schraubverbindung
DE1500915B1 (de) Verriegelungsvorrichtung zur formschluessig drehfesten Verbindung zweier Bauteile
DE252935C (de)
EP2910325B1 (de) Werkzeugrevolver
DE3335196C1 (de) Spannvorrichtung für verzahnte Werkstücke
DE29808513U1 (de) Sicherung von Radschrauben und Radmuttern
DE102013002443A1 (de) Zentralverschlusselement für die Befestigung eines Bauteils auf einem Träger
AT68186B (de) Radnabenbefestigung für auswechselbare Räder.
DE275687C (de)
DE500958C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE271604C (de)
DE818140C (de) Schraubensicherung
DE102024003836A1 (de) Radbefestigung
DE102019109101A1 (de) Werkzeugadapter für einen Drehmomentschlüssel, Montageanordnung mit dem Werkzeugadapter und dem Drehmomentschlüssel und Verfahren zur Montage einer Nutmutter mit der Montageanordnung
DE246280C (de)
DE880233C (de) Sicherung fuer auf Bolzen aufschraubbare Muttern
DE224554C (de)
DE335856C (de) Sicherungsverschluss fuer abnehmbare Raeder
DE449476C (de) Sicherungsvorrichtung fuer Muttern, insbesondere fuer Laschenverbindungen fuer Schienen
AT81862B (de) Wagenberäderung. Wagenberäderung.
CH173593A (de) Wagenrad, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei welchem die Nabe und die Speichen aus Gusseisen bestehen.
DE466980C (de) Abnehmbare Radnabe
DE3013439A1 (de) Felgensicherungsvorrichtung
DE4100439C2 (de) Kunststoff-Zierring für ein Kraftfahrzeugrad