DE2525306C3 - Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe - Google Patents
Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare StoffeInfo
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- G01G7/02—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action
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Description
Die Erfindung betrifft Dosierapparate, genauer genommen aber für flüssige und schüttbare Stoffe
bestimmte Dosierapparate, die in der Hauptsache in der chemischen, Nahrungsmittel-, kosmetischen und Arzreimittelindusirie
bei Serienaufbereitung von Gemischen zur Ermi"lung der Volumenkonzentration der in
diesen Gemischen enthaltenen Bestandteilen benutzt werden.
Bei Untersuchung z. B. dar Gütekennwerte von
Zuckerrüben und anderen Iandwi. .schaftlichen Kulturen wird die Volumenkonzentration des in diesen
Kulturen enthaltenden Zuckerstoffs, Kaliums, Natriums, Stickstoffs und anderer Stoffe sowie chemischer
Elemente ermittelt. Dazu wird ein verdauungssicheres Gemisch (Digestionsgemisch), das aus der feingemahlenen
Kultur und einem flüssigen Verdünnungsmittel besteht, aufbereitet. Dabei wird äußerst genau das
Verhältnis zwischen dem Gewicht der zur Analyse bestimmten Probe und dem Volumen des Verdünnungsmittelseingehalten.
Derartige Analysen werden zu hundert Tausenden im Laufe einer (Jahreszeit) Saison ausgeführt. Deshalb ist
die Automatisierung dieser Vorgänge als effektive Quelle für eine Verminderung an Arbeitsaufwand und
Erhöhung der Genauigkeit von durchzuführenden Untersuchungen zu betrachten.
Es ist eine automatische Pipette mit vorbestimmtem Inhalt bekannt, die zum Dosieren des Verdünnungsmittels
zwecks Vorbereitung eines Digestionsgemisches dient, und zwar durch Abwiegen auf einer Waage der
Solleinwaage aus der zu untersuchenden Kultur und proportionales Volumendosieren des Verdünnungsmittels
durch die erwähnte Pipette (siehe z. B. »Methodik der staatlichen Prüfung von landwirtschaftlichen Kultursorten«,
Ausgabe III, 1972, Moskau »Kolos«-Verlag, Seite 83... 108).
Die Serien-Vorbereitung von Digestionsgemischen mittels dieser Pipette erfolgt von Hand und erfordert
einen sehr großen Arbeitsaufwand, da zum Erzielen erforderlicher Richtigkeit bei der Analyse das Abwiegen
auf der Waage der Solleinwaage aus dem zu untersuchenden Stoff mit einer Genauigkeit bis 0,01 g
erfolgt.
Es ist auch ein halbautomatischer Dosierapparat KWS Einbeck (BRD) bekannt (siehe Zeitschrift der
Zuckerindustrie, 15 (1965), Nr.9, Seite 514... 518, Aufsatz von Ch. R e g e I i n).
Dieser Dosierapparat enthält eine Waage mit ί Ziffereiiablesung und eine automatische Pipette mit
variablem Inhaltsraum. Hier ist das mühselige Abwiegen der Solleinwaage nicht erforderlich. Auf dem
Waagenteller wird mittels einem Sondermtßbecher eine Richtmenge des zu untersuchenden Stoffes
in gebracht, an der Gewichtsskala erfolgt die Ablesung des
Meßgewichtes, das auf der Proportionalitätsskala der
automatischen Pipette dann eingestellt wird. Beim Einstellen des Skalenzeigers auf den erforderlichen
Strich wird aus der Pipette die erforderliche dem
i) Meßgewicht proportionale Menge des Verdünnungsmittels
verdrängt.
Dieser Dosierapparat weist eine höhere Leistung auf,
aber subjektive Fehler, die beim Ablesen des Gewichtes und beim Einstellen desselben an der Pipettenskala
in entstehen, sind unvermeidbar.
Die eventuellen subjektiven Fehler werden beim automatischen Dosierapparat für flüssige und schüttbare
Stoffe beseitigt, der eine mit Fühlglied versehene Waage enthält, deren Gleichgewichtsstörung durch
r> einen Gleichgewichtsgeber festgelegt wird, der eine
Einrichtung zum Kt mpensieren der Gleichgewichtsstörung
betätigt (siehe z.B. Aufsatz von A. I. Duuren »Automatische Dosierung bei der Bestimmung von
Zucker in Zuckerrüben«, »Zucker«, 1960. 13. Jahrgang,
so 24, Sei ten 604... 605).
Beim erwähnten automatischen Dosierapparat ist eine ungleicharmige Waage mit einem Sollverhältnis
zwischen den Armlängen eingesetzt, die Einrichtung aber zum Kompensieren der Gleichgewichtsstörung
i"> stellt einen Zuteiler dar, der mit dem zu dosierenden
flüssigen oder schüttbaren Stofl gefüllt ist und bei dem die elektromagnetische Klappe elektrisch mit dem
Gleichgewichtsgeber verbunden ist
Die Wirkungsweise eines solchen Dosierapparates
-*·» besteht im folgenden. Auf dem einen Waagenteller wird mittels Sondermeßbecher die erforderliche Richtmenge
des zu untersuchenden Stoffes, auf dem anderen aber ein Becher mit Sollgewicht gebracht. Dabei entsteht an
der Waage eine Gleichgewichtsstörung, die vom
·"> Gleichgewichtsgeber festgelegt wird. Letzterer erteilt
ein elektrisches Signal, durch das sich das Ventil des über dem Becher liegenden Zuteilers öffnet. Durch das
Ventil wird aus dem Zuteiler solange dem Becher der zu dosierende Stoff zugeführt, bis die Waage ins Gleichge-
■>» wicht gerät und gemäß dem Signal des Gleichgewichtspebers
das Ventil geschlossen wird. Dabei wird die Dosierung unterbrochen und der zu dosierende Stoff
von Hand in das technologische Gefäß übertragen.
Dieser Dosierapparat weist zum Vergleich mit dem
'■'r> oben beschriebenen eine größere Leistung auf und
schließt subjektive Meßfehler aus.
Jedoch werden in denjenigen Fällen, wenn es erforderlich ist, die Volumenkonzentration im Digestionsgemisch
zu ermitteln, strengere Vorschriften an
('(> die Beständigkeit des spezifischen Geswichtes des zu
dosierenden Stoffes gestellt. Eine Änderung des spezifischen Gewichtes verursacht die Änderung des
Volumens des Dosierstoffes, wobei dessen Gewicht dasselbe bleibt, dadurch aber erfolgt eine Störung der
'·' Proportionalität zwischen Gewicht und Volumen des zu
dosierenden Stoffes.
Die Konstanz des spezifischen Gewichtes des zu dosierenden Stoffes ist auch von der Temperatur des
letzteren und vom Aggregatzustand (der Suspension) abhängig. Beim Einsatz des beschriebenen Dosierrapparates
ist es erforderlich, beim Übergang von einer Dosierungsstoffdosis zur anderen eine entsprechende
Korrekturzahl für das spezifische Gewicht einzufügen, wodurch der Dosierungsvorgang komplizierter wird.
Zum Einhalten der Konstanz des spezifischen Gewichtes werden ^&ch komplizierte temperatur: egelnde
Umlaufsysteme eingesetzt Diese Anlagen halten die Temperatur des zu dosierenden Stoffes in den
Sollgrenzen sowie die Beständigkeit seines Aggragatzustandes durch kontinuierliches Rühren dieses Stoffes
ein. Solche Umlaufanlagen sind sehr kompliziert und kostsspielig.
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist es bei Benutzung
des erwähnten Dusierapparates erforderlich, die erhaltene Dosis des Dosierstoffes aus dem Sollgewichtsbecher
in das technologische Gefäß zu übertragen. Dabei wird bei Dosierung von Flüssigstoffen ein Teil des zu
dosierenden Stoffes infolge Benetzbarkeit der ir;r.enf!a
ehe des Sollgewichtsbechers, bei Dosierung von
schüttbaren Stoffen aber infolge Ankleben des Stoffes an den Wänden des Sollgewichtsbechers verloren,
wodurch Meßfehler verursacht werden. Der Einsatz von unbenetzbaren Werkstoffen zur Herstellung von Sollgewichtsbechern
verringert zwar den erwähnten Meßfehler, aber kann nicht diesen vollständig beseitigen.
Solche Meßfehler haben eine besondere Bedeutung beim Dosieren von Kleindosen.
Es ist bekannt, daß elektromagnetische Ventile und der Waagebalken eine bestimmte Trägheit aufweisen.
Deshalb ist die Genauigkeit der Dosierung durch den beschriebenen Dosierapparat in erheblichem Maße von
der Druckkonstanz des Strahls aus flüssigem oder schüttbarem Stoff im Augenblick der Dosierungsbeendigung
abhängig, die ihrerseits vom Stand des Dosierstoffes im Zuteiler abhängt. Zum Einhalten eines
bestimmten Standes wird für den Dosierapparat der Einsatz vc.i Vorrichtungen vorgesehen, die den
Aufbauplan des Dosierapparates erheblich komplizierter machen.
Somit sind für einen in bezug auf die Bauart relativeinfachen Dosierapparat der Einsatz von komplizierten
zusätzlichen Vorrichtungen zur Sicherung der Dosierungssollgtnauigkeit
erforderlich.
Es ist auch bekannt, eine auf einen Waagebalken einwirkender Kraft elektromagnetisch zu erzeugen
(DE-AS 10 32 932).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen automatischen Dosierapparat für flüssige und
schüttbare Stoffe zu entwickeln, bei dem die Bauart eine Voluiviendosierung des flüssigen und schüttbaren
Stoffes mit einem Sollverhältnis zum Gewicht des anderen Stoffes oder zur Gewichtsnormale unabhänig
vom spezifischen Dosierapparat des zu dosierenden Stoffes selbst sicherstellt sowie eine Dosierung direkt in
das technologische Gefäß gewährleistet.
Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß ein automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare
Stoffe mit einer Waage, deren Fühlglied auf einen Gleichgewichtsgeber wirkt, der elektrisch verbunden ist
mit einer Einrichtung zum Kompensieren von Gleichgewichtsstörungen in Gestalt eines Elektromagneten,
dessen Kern stafr mit dem Fühlglied der Waage verbunden ist, erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet
ist, daß der Elektromagnet über einen Regelwiderstand gespeist wird, dessen Schleifkontakt aufgrund
eines Versiimmungssignals des Gleichgewichtsgebers bewegt wird, und daß ein mit flüssigem oder
schüttbareni Stoff gefüllter Behälter gestreckter Form mit einem Auslaufventil vorhanden ist, auf dem ein auf
das Auslaufventil wirkender Pegelgeber verschiebbar angeordnet isit, welcher starr mit dem Schleifkontakt des
Regelwidersl.indes verbunden ist.
Die Bauart des erfindungsgemäßen automatischen Dosierapparates für flüssige und schüttbare Stoffe
ermöglicht es, das Volumendosieren von flüssigen oder schüttbaren Stoffen proportional zum gemessenen
Gewicht des arideren Stoffes oder der Gewichtsnormale mit einem relativen Meßfehler bis 0,4% und mit einer
Stundenleistung von 200 Dosierungen sicherzustellen.
Die Bauart ermöglicht es auch, das Dosieren direkt in das technologische Gefäß auszuführen und erfordert
keine Einrichlungen zum Einhalten der Beständigkeit des spezifischen Gewichtes des zu dosierenden Stoffes
und der Beständigkeit des Standes dieses Stoffes im Behälter.
Schreibung von verschiedenen Ausführungsbeispielen und der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 Priniipschaltbild der ersten Ausführungsart
des erf'ndungugemäßen automatischen Dosierapparates für flüssige and schüttbare Stoffe;
Fig. 2 Priniipschaltbild der zweiten Ausführungsart
des erfindungügemäßen automatischen Dosierapparates;
F i g. 3 Elektrischer Schaltplan des Steuerblocks arn
erfindungsgen'iäßen automatischen Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe.
Der erfindungsgemäße Dosierapparat enthält eine
Waage 1 (Fiji. 1) mit Fühlglied 2, oei dieser Ausführungsart
als Waagebalken ausgebildet, dessen Gleichgewichtsstörung durch den Gleichgewichtsgeber 3 festgehalten
wird. Bei der hier beschriebenen Ausführungsart enthält der Gleichgewichtsgeber 3 eine Fo'ozellr 4 und
Lichtquelle 5, deren Strahl durch die Blende 6 geformt wird. Zwischen der Lichtquelle 5 und der Blende 6 ist
eiro Verschlu[!.blende 7 angeordnet, die am Fühlglied 2
befestigt wird, das bei einer Gleichgewichtsstörung ein elektrisches S.ignal zu erhalten ermöglicht. Das Fühlglied
2 ist durch die starre Bindung 8 mit dem Kern des Elektromagneten 9 geschaltet, der zur Einrichiung )0
für das Kompensieren der Gleichgewichtsstörung der Waage I gehön. Die Einrichtung 10 zum Kompensieren
der Gleichgewichtsstörung enthält den Regelwiderstand 11 mit Stromabnehmer 12, der elektrisch mit dem
Elektromagneten 9 durch die Verbindungsleitung 13 gekoppelt ist. Diese elektrische Verbindungsleitung 13
ermöglicht es, die Waage 1 von den anderen Teilen des Dosierppparates ortmäßig zu trennen, was beim Einsatz
des erfindungsgemäßen automatischen Dosierapparates für verschiedenartige Betriebsprozess: von großer
Bedeutung ist.
Der Stromabnehmer 12 ist seinerseits starr mit dem Pegelgeber 14 und kinematisch mit der zum Verschieben
des letzteren gestimmten Einrichtung 15 verbunden. Als Einrichtung 15 dient ein Elektromotor.
Der Pegeigeber 14 ist linear verschiebbar *ui dem
Sollmeßbehälter 16, der gestreckte Form hat, angeordnet. Bei der hier beschriebenen Ausführungsart
unterscheidet sich der Pegelgeber 14 vom Gleichgcwichtsgeber 3 dadurch, daC als Zwischenblcnde der im
Inneren des Behälters 16 angeordnete Schwimmer 17 dient. Gemäß dem Signal des Gleichgewichtsgebers 3
wird der Pegelgeber 14 im Ergebnis um eine Höhendifferenz verschoben, die dem Gleichgewichts
störiingswert der Waage 1 proportional ist und dem zu
dosiernden Volumen des aus dem Behälter 16 iih/iiführenden Stoffes entspricht. Beide Cjeber .3 und 14
sind elektrisch mit dem Einlaß- bzw. Auslaufventil 18 und 19 sowie mit der Einrichtung 15 zum Verschieben
des Stromabnehmers 12 durch den Steuerblock 20 geschaltet.
Bei der erwähnten Ausführungsart des automatischen Dosierapparates ist der Arbeitsteil des Behälters 16
durch zwei Endschalter 21 und 22, die elektrisch mit der
Einrichtung 15 gekoppelt sind, begrenz.. Der Oberteil des Behälters 16 enthält ein Ventil 23 für Maximalauffüllung,
das die Füllung des Behälters 16 gev/ährleistet. und
ein Dränageröhrchen 24 das zum Abfluß der überflüssigen Menge des dem Behälter 16 zugeführten Dosierstoffes
dient. Die erwähnte Anordnung der Ventile 18, 19 und 23 ist zum Dosieren flüssiger Stoffe angenommen.
Um den Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen automatischen Dosi<
rapparates zu erweitern, sind an diesem zusätzliche Ausgleichgewichte 25 (Fig. 2) und
ein auswechselbarer Anfangsbehälter 26 vorgesehen.
D(.r Steucrblock 20 enthält einen Stromverstärker 27
(Fig. 3) einer bekannten Bauart, der das elektrische Signal von der Fotozelle 4 des Gleichgewichtsgebers 3
verstärkt und dieses Signal in solcher Weise an das Relais 28 zuführt, daß bei Belichtung der Fotozelle 4 das
Relais 28 eingeschaltet wird. Das Relais 28 enthält seinerseits die Schließkontakte 29, 30, 31 und 32. Der
Steuerblock 20 enthält auch den Stromverstärker 33 ebenfalls einer bekannten Bauart, der das elektrische
Signal von der Fotozelle 4 des Pegelgebers 14 verstärkt und dieses Signal in solcher Weise an das Relais 34
zuführt, daß bei Belichtung der Fotozelle 4 das Relais 34 abgeschaltet wird. Das Relais 34 hat einen öffnungskontakt
35 und einen Schließkontakt 36. Die Kontakte 30 und 35 schalten ein Relais 37 um, das einen
Schließkontakt 38 und Umschaltkontakte 39, 40 und 41 aufweist.
Das Signal, gemäß dem die Dosierung nach Einwirkung des Gewichtes rauf das Fuhigiieu 2 (F i g. i)
erfolgt, wird durch den Schließkontakt 42 (Fig. 3) erteilt, der in den Speisekreis des Relais 28 eingeschaltet
ist.
Das Ein- und Ausschalten der Schaltung des Dosierapparates erfolgt durch einen Kippschalter 43.
Zum Dosieren von schüttbaren Stoffen braucht der Prinzipschaltplan des Dosierapparates nicht abgeändert
zu werden. Es kann in Abhängigkeit von den Eigenschaften des zu dosierenden schüttbaren Stoffes
nur die Bauart des Pegelgebers 14 geändert werden.
Der Betrieb des automatischen Dosierapparates für flüssige und schüttbare Stoffe verläuft in folgender
Weise.
Bei Zuführung von Spannungen V\ und V2 durch den
Kippschalter 43 wird das Ventil 18 unter Spannung gesetzt. Dabei öffnet sich das Ventil 18 und die
Zuführung der zu dosierenden Flüssigkeit an den Behälter 16 (Fig. 1) beginnt. Das Auffüllen des
Behälters 16 dauert solange an. bis das Ventil 23 für Maximalfüllung gesperrt wird. Die überflüssige Menge
der durch das Ventil laufenden Flüssigkeit wird durch das Dränagerohr 24 abgeleitet. Die Einrichtung 15 wird
ebenfalls durch die Kontakte 39 (F i g. 3), 40 und die normalerweise geschlossenen Endschalter 21 und 22
eingeschaltet. Die Einrichtung 15 versetzt den Pegelgeber 14 und den Stromabnehmer 12 in die obere
Extremstellung bis zur öffnung des Endschalters 22. Auf
diese Weise gelangt der Dosicrapparat in seme
Ausgangsstellung.
Unter Einwirkung des Gewichtes /'(F ι g I) gerät das
l'ühlglicd 2 aus dem Gleichgewichtszustand und die VerschluUblcnde 7 des Gleichgewichtsgcbers 3 läßt den
Lichtstrahl von der Quelle 5 zu Fotozelle 4 durch. Danach erfolgt die Schließung des Kontaktes 42.
wodurch das Relais 28 anspricht und die Schließkontakte 29,30,31 und 32 schließen.
Bei der oben beschriebenen Schaltung des Dosierap
parates verursacht eine nächstfolgende öffnung des Kontaktes 42 kein wiederholtes Ansprechen des Relais
28, da letzteres bereits vom Verstärker 27 nut Strom versorgt wird.
Gleichzeitig bleibt das Relais 34 abgeschaltet, da die
Fotozelle 4 des Pegelgebers 14 von der Quelle 5 belichtet wird und am Ausgang des Verstärkers 34 das
Signal fehlt.
Bei Schließung des Schließkontaktcs 30 am Relais 28 spricht das Relais 37 an, das durch seinen Schließkon
takt 38 gesperrt ist. Durch den Kontakt 31 am Relais 28 und den Kontakt 32, der den Endschalter 22 sperrt,
sowie durch die Kontakte 39 und 40 am Relais 37 wird die Umsteuervorrichtung des Elektromotors eingeschalte.,
der den Pegelgeber 14 und Stromabnehmer 12 abwärts -'ersetzt. Die dabei vom Regelwiderstand Il
entnommene Spannung, welche der Wicklung des Elektromagneten 9 zugeführt wird, steigt an. Dadurch
wird der Kern des Elektromagneten 9 hineingezogen und kehrt das Fühlglied 2 in den Gleichgewichtszustand
zurück. Das Gleichgewicht tritt erst ein, wenn die im Elektromagneten 9 entstandene Kraft dem Gewicht P
gleich werden wird. Der vom Stromabnehmer 12 und Pegelgeber 14 zurückgelegte Abstand ist dem Gewicht
^proportional.
Beim Ansprechen des Relais 37 (Fig. 3) wird durch den Kippschalter 41 das Einlaufventil 18 abgeschaltet
und das Auslaufventil 19 eingeschaltet, durch das der zu dosierende Stoff aus dem Behälter 16(Fi g. 1) abgeleitet
wird. Der Schwimmer 17 senkt sich. Die Durchlaßfähigkeit des ventns Vi ist so angenommen, dab die
Absenkung des Flüssigkeitsstandes im Behälter 16 etwas langsamer als die Bewegung des Pegelgebers 14
verläuft.
Beim Ausgleichen des Fühlgliedes 2 trennt die Zwischenblende 7 des Gleichgewichtsgebers 3 den
Lichtzutritt von der Quelle zur Fotozelle 4 ab. wodurch das Ansprechen des Relais 28 (F i g. 3) verursacht wird.
Der Kontakt 31 an diesem Relais 28 unterbrich die Stromversorgung des Elektromotors und letzterer hält
still, das Ventil 19 bleibt aber weiter offen. Dabei dauert die Abführung des zu dosierenden Stoffes solange, bis
der Schwimmer 17 (Fig. 1) den Richtstrahl von der Quelle 5 zur Fotozelle 4 des Pegelgebers 14 abdeckt. Die
Volumenmenge — Menge des hiermit aus dem Behälter 16 abgeleiteten zu dosierenden Stoffes ist dem Gewicht
^proportional.
Durch das vom Pegelgeber 14 erteilte Signal wird das
Ansprechen des Relais 34 (Fig.3) verursacht, der Schließkontakt 35 des letzteren geöffnet und die
Stromversorgung des Relais 37 unterbrochen. Das Relais 37 schließt seinerseits das Auslaufventil 19 ab.
öffnet das Einlaufventil 18 ein und schaltet die wrfiStCüErVGrriClitüng uCS ι_.ι£ιίΠΟΓΠΟίΟΓ3 ϋΓΠ.
Damit wird der Dosierungsarbeitsablauf beendet und
die Schaltung des Dosierapparates kehrt, wie es oben bereits beschrieben wurde, in die Ausgangsstellung
zurück.
für den Fall, daß das Gewicht P(Fi g. 1) das für die
maximale Dosierungsnienge zulässige üosierungsniveau
überschreitet, senkt sich der Pcgelgeber 14 bis in
die extreme untere Stellung ab und öffnet den uiiteren
r.ndschalter 21. Unterbricht der Schwimmer 17 den l.ichtstiuhl von der Quelle 5, so entsteht am Ausgang
des Verstärkers 33 (F i g. 3) ein Signal, daß das Relais 34 ansprechen läßt. Der Schließkontakt 35 an diesem
Relais 34 öffnet sich und macht das Relais 37 stromlos. Seine Umschaltkoniakte 39, 40 und 41 schalten die
Umsteuervorrichtung des Elektromotors ein und schließen das Auslaufventil 19 ab. Das System kehrt in
die Ausgangsstellung zurück.
Der Betrieb des automatischen Dosierapparates nach der zweiten Ausführungsart ist dem oben beschriebenen
ähnlich.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe mit einer Waage, deren Fühlglied auf einen Gleichgewichtsgeber wirkt, der elektrisch verbunden ist mit einer Einrichtung zum Kompensieren von Gleichgewichtsstörungen in Gestalt eines Elektromagneten, dessen Kern starr mit dem Fühlglied der Waage verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (9) über einen Regelwidersland (11) gespeist wird, dessen Schleifkontakt (12) aufgrund eines Verstimmungssignals des Gleichgewichtsgebers (3) bewegt wird, und daß ein mit flüssigem oder schüttbarem Stoff gefüllter Behälter (16) gestreckter Form mit einem Auslaufventil (19) vorhanden ist, auf den ein auf das Auflaufventil (19) wirkender Pegelgeber (14) verschiebbar angeordnet ist, welcher starr mit dem Schleifkontakt (12) des Regelwiderstandes (11) verbunden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752525306 DE2525306C3 (de) | 1975-06-06 | 1975-06-06 | Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19752525306 DE2525306C3 (de) | 1975-06-06 | 1975-06-06 | Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2525306A1 DE2525306A1 (de) | 1976-12-23 |
DE2525306B2 DE2525306B2 (de) | 1979-02-15 |
DE2525306C3 true DE2525306C3 (de) | 1979-10-11 |
Family
ID=5948475
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19752525306 Expired DE2525306C3 (de) | 1975-06-06 | 1975-06-06 | Automatischer Dosierapparat für flüssige und schüttbare Stoffe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2525306C3 (de) |
-
1975
- 1975-06-06 DE DE19752525306 patent/DE2525306C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2525306B2 (de) | 1979-02-15 |
DE2525306A1 (de) | 1976-12-23 |
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