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DE2505537A1 - Verfahren zur herstellung eines warenstuecks in form einer strumpfhose auf einer rundstrickmaschine fuer struempfe o.dgl. in kontinuierlichem rundlauf - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines warenstuecks in form einer strumpfhose auf einer rundstrickmaschine fuer struempfe o.dgl. in kontinuierlichem rundlauf

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Publication number
DE2505537A1
DE2505537A1 DE19752505537 DE2505537A DE2505537A1 DE 2505537 A1 DE2505537 A1 DE 2505537A1 DE 19752505537 DE19752505537 DE 19752505537 DE 2505537 A DE2505537 A DE 2505537A DE 2505537 A1 DE2505537 A1 DE 2505537A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitted fabric
needles
leg
needle
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752505537
Other languages
English (en)
Inventor
Josefina Padro Clara Boyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAVIANO ETS
Original Assignee
SAVIANO ETS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SAVIANO ETS filed Critical SAVIANO ETS
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Priority to IT934076A priority patent/IT1056556B/it
Publication of DE2505537A1 publication Critical patent/DE2505537A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Warenstücks in Form einer Strumpfhose auf einer Rundstrickmaschine für Strümpfe od.dgl. in kontinuierlichen Rundlauf Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Herstellung eines Warenstücks in Form einer Strumpfhose mit einem Leibteil und zwei Beinteilen auf einer Rundstrickmaschine mit einem Nadelzylinder, der im Rundlauf angetrieben wird. Bisher wird beim Arbeiten mit Maschinen dieser Art in kontinuierlichem Rundlauf des Nadelzylinders ein durchgehend schlauchförmiges Warenstück hergestellt mit einem Schlitz im mittleren Bereich, der die Öffnung längs der Taillenlinie darstellt.
  • Ferner sind relativ umständliche Herstellungsverfahren, bei denen im Pendelgang gearbeitet wird, bekannt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Verfahren in der eise durchgefüllrt, d man die Nadeln auf einem ersten, relativ begrenzten Bogenabschnitt (vorzugsweise etwa der vierte Teil der Nadeln) ausgeschaltet hält und mit den Nadeln des restlichen Bogenabschnitts im Rundlauf des Nadelzylinders zu stricken Beginnt zum Bilden eines Tellrandes entlang der Taillenlinie und eines seitlichen Teils des Gestricks fjr den Leibteil, wobei die Fäden an den Enden der Teilmaschenreihen ab&;esciniitten werden unter Bildung von zwei ersten Längsrändern; daß man den seitlichen Teil des Gestricks für den Leibteil fortsetzt durch Stricken eines ersten Beinteils unter Hinzuschalten auch der Nadeln des ersten Nadelbogens und Festhaltens des Anfangs des von den Nadeln dieses ersten Bogens gebildeten Gestricks für das spätere Weiterarbeiten; daß man das Gestrick am Ende des ersten Beinteils durch le Nadeln freigibt; daß man längs des restlichen Nadelbogens zu stricken beginnt zur Bildung eines weiteren Teilrandes entlang der Taillenlinie symmetrisch zum vorhergehenden Teilrand; daß man ausgehend von der Taillenlinie und immer noch im Rundlauf, wobei man die Nadeln des ersten Bogens ausgeschaltet hält, ein zweites seitliches Teil des Gestricks des Leibteils strick-t unter Abschneiden der Fäden der Teilmaschenreihen zur Bildung zweier weiterer Längsränder; daB man nach der Bildung dieses zweiten seitlichen Teils des Gestricks des Leibteils symmetrisch zu dem ersten Seitenteil auch die Nadeln des ersten Nadelbogens hinzuschaltet, denen man den den Anfang des Gestricks des ersten Nadelbogens übergeben hat; daß man das zweite rohrförmige ßeintell bis zu seiner Spitze ausbildet; und daß die entsprechenden Längsränder miteinander verbunden werden.
  • Am Anfang jedes der beiden seitlichen Teile des Gestricks des Leibteils können schlauchförmige Ränder längs des res-tlichen Nadelbogens gebildet werden.
  • Der Anfang des von den Nadel des ersten Bogens gebildet ten Gestricks kann festgehalten werden, bis das Gestrick für das zweite 3ein-teil begonnen werden soll, und zwar mittels der Hakenplatinen der Rippscheibe oder mittels spezieller Platinen.
  • Die einander entsprechenden Längsrander jedes der beiden Paere von vorderen und hinteren länder können miteinander durch Nähen verbunden werden mittels einer Schneid-Nähmaschine od.dgl.; hierdurch kann man eine Modellierung der Körperforr,l erhalten, wobei die über die Nähte überstehenden Gestrickteile entfernt werden. Dies ist besonders vorteilhaft in dem Fall, in dem der Leibteil aus elastischem Faden hergestellt ist, so daß man einen Leib- oder Hosenteil mit stützender Wirkung erhält.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf der Maschine hergestellte Warenstück und auf das dann erfindungsgemäß daraus fertiggestellte Kleidungsstück.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnungen beschrieben, die einzelne Phasen des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens zeigen.
  • In den Fig. 1 bis 5 sind verschiedene Phasen der lierstellung des Warenstücks dargestellt, und zwar mittels perspektivischer Ansichten des Warenstücks in der Form, die es am Körper haben würde, und nicht in der Form und Lage, die es während der Herstellung auf der Maschine einnimmt.
  • Fig. 6 zeigt eine Diagrammdarstellung des Nadelzylinderumfangs.
  • Fig. 7 und 8 zeigen das fertige Warenstück, wobei durch Linien die von jeweils demselben Faden und benachbarten Nadeln ausgebildeten 1'aschenreihen bzw. die von jeweils der gleichen Nadel gebildeten Iflaschenstäbohen angedeutet sind.
  • Fig. 9 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch den Nadelzylinder.
  • Fig. 10 zeigt die Ansicht einer Platine.
  • In den Fig. 1 bis 5 ist mit der vierten Linie die momentene Arbeitsfront der Nadeln in der auf der jeweiligen Figur dargestellten Arbeitsphase angedeutet, wobei diese Linie in den in der Zeichnung verdeckten Teilen gestrichelt gezeichne Wie in Fig. 9 angedeutet ist, verwendet man für das Verfahren eine Rundstrickmaschine üblicher Bauart, die mit einem Nadelzylinder 3 mit Nadeln 5, radialen Platinen 7 und gegebenenfalls einer Rippscheibe oder Hakenplatte 9 mit üblichen Hakenplatinen 10 versehen ist.
  • In einer ersten Arbeitsphase wird ein Gestrickbereich 12 gebildet, der einen der beiden Seitenbereiche des Lelb- oder Hosenteils darstellt. Das Arbeiten beginnt mit einem schlauchförmigen kand 13 mit Hilfe der Hakenplatinen 10 oder anderen für derartige Schlauch- oder Doppelränder bekannten Systeme, und zwar das Ganze begrenzt auf einen Nadelbogen 14, während ein anderer Nadelbogen 15 zwischen den Grenzpunkten 16 (vgl. Fig. 6) unbenutzt bleibt. Das Stricken erfolgt im kontinuierlichen Rundlauf des Nadelzylinders und unter Abschneiden des Fadens jeweils an den Grenzpunkten 16. Hierdurch wird eine Endkante 13A an den beiden Enden des schlauchförmigen Randes 13 gebildet. Das Gestrick wird an der Linie 17 wieder vereinigt und von hier aus beginnt die Bildung des Gestricks 12 weiterhin im Rundlauf und unter Abschneiden der Fäden an den Punkten 16, wobei dei Nadeln des Bogens 18 ausgeschaltet bleiben. dieses Gestrick 12 wird gebildet fortlängs schreitend/einer Front 120 in Richtung der Pfeile f1 und unter Bildung von Längskanten 12A dort, wo die Fäden abgeschnitten werden. Wenn das Gestrick 12 eine Arbeitsfront 18 erreicht hat, werden auch die Nadeln des Bogens 15 hinzugeschaltet, wodurch eine Arbeitsfront angefangen wird, deren Anfang durch entsprechende Einrichtungen festgehalten wird.
  • Gemäß einer ersten möglichen Äusführungsform beginnt man längs des Nadelbogens 15 mit dem Stricken mit Nadelauswahl 1:1 und anschließender übergabe der Anfangsmaschenreihen an die den Nadeln des Bogens 15 zugeordneten Haken 10, wodurch ein Gestrickanfang 115 gebildet wird. D,e Nadeln des Bogens 15 stricken dann weiter gemeinsam mit den Nadeln des Bogens 14 (die über der Arbeitsfront 18 liegen), um ein schlauchförmiges Gestrick 20 in Richtung der Pfeile f3 zu bilden, welches eine Fortsetzung des Gestricks 12 über die Linie 18 hinaus darstellt, wobei aber auch ein Gestrick längs des Nadelbogens 15 und damit eine ergänzende Arbeitsfront 115 zwischen den Purüften 116 (entsprechend den Endpunkten 16 der Nadelbogen 14 und 15), an denen die Kanten 12A liegen, gebildet wird.
  • Die Bildung des schlauchförmigen Gestricks 20 schreitet vom Leibteil in Richtung auf die Spitze fort, um das Beinteil zu bilden und anschließend ein Abschlußgestrick am i.nde des schlauchförmigen Gestrickes 20 zur Bildung einer geschlossenen Spitze nach einem der dem Fachrnann bekannten Systeme.
  • Das Gestrick des Beinteils 12 wird in l-iclhtung des Pfeiles f) von Fig. 1 vom Leibteil in Richtung.auf die Spitze gestrickt.
  • Das Schließen der Spitze bei der Ausführungsform des Verfahrens, bei der auf dem Bogen 15 der Anfang des Gestricks von den Haken festgehalten wird, muß nach einem der bekannten 10 Verfahren, bei denen die Haken/nicht benutzt zu werden brauchen, erfolgen.
  • Gemäß einer anderen möglichen Ausführungsform der Erfindung wird beim Erreichen der Nadelfront 18 und beim Beginn des Strickens auf der Front der Nadeln 15 der Gestrickanfang längs des Bogens 15 nicht von den Haken, sondern von speziellen Platinen7festgehalten, wie sie in Fig. 10 dargestellt und an sich aus dem italienischen Gebrauchsmuster No. 82 752 bekannt sind. In diesem Fall sind die haken 10 bis zum Ende des schlauchförmigen Gestrickes verfügbar, um eine geschlossene Spitze zu stricken.
  • Der Anfangsteil 13 oder die gesamte Zone 12 beispielsweise bis etwa zur Linie 18 können ganz oder teilweise mit elastischem Faden hergestellt werden, um die Taillenlinie und/oder den Leibteil elastisch zu machen.
  • cde das Gestrick, wie vorstehend beschrieben, bis zum Lus-tand gemäß Fig. 2 hergestellt worden ist, liegen folgende Bedingungen vor: Längs der Arbeitsfront 115, d.h. über den Nadelbogen 15, ist das in Bildung begriffene Gestrick von den Haken 10 oder den Platinen 22 festgehalten. Längs des Bogens 14 haben die Nadeln die Maschen losgelassen, d.h. sind von ihnen frei. Auf diesem Bogen 14 beginnt dann die Bildung eines Randes 126 von gleichem Aufbau wie der Rand 13 (oder es beginnt einfach die bildung des Gestrickes, falls auch beim Beginn des Gestricks 12 kein schlauchförmiger Hand 13 vorhanden ist). Man fährt dann fort, weiterhin nur mit den wandeln des Nadelbogens 14, mit der Bildung eines Gestricks 122, welches nach Vollendung des Warenstückes eine zu dem 12 Gestrick/genau symmetrische Form hat. Das Stricken erfolgt längs einer Front 220 (vgl. Fig. 3), die der zeitweiligen Front 120 entspricht, die bei der Beschreibung der Bildung des Gestricks 12 erwähnt wurde. Das Gestrick 122 wird in Richtung des Pfeiles f5 gebildet (vgl. Fig. 3 und 5), und die Fäden werden am Ende des aktiven Nadelbogens 14 abgeschnitten, wodurch Längskanten 124 entstehen, die ähnlich den Kanten 12A sind. Nach dem Stricken einer Anzahl von Maschenreihen des Gestricks 122, die der Anzahl von Maschenreihen des Gestricks 12 entspricht, ist die Arbeitsfront 220 an der Linie 114 angekommen (vgl. Fig. 4) in gleicher Höhe mit den Punkten 116. An diesem Punkt wird auch der Gestricks anfang 115 wieder in Arbeit genommen, der bisher von den Haken 10 oder von den entsprechenden speziellen Platinen 22 festgehalten wurde. Dieser Gestrickanfang 115 wird von den Nadeln des bogens 15 aufgenommen, wodurch nun eine um den ganzen Umfang umlaufende vollständige Arbeitsfront gebildet wird, die in Fig. 4 mit 114, 115 bezeichnet ist. Man schreitet dann fort mit der Bildung eines schlauchförmigen Gestricks in Richtung des Pfeiles f7 von Fig. 1 zur Bildung eines zweiten schlauchförmigen Beinteils 130. Während seiner Bildung wird die Arbeitsfront Zwischenstellungen einnehmen, wie mit 132 in lig. 5 angedeutet. Das Beinteil 1)70 wird in gleicher Länge wie das Beinteil 20 abgeschlossn, vorzugsweise mit einem besonderen Abschluß, wie z.B. einer geschlossenen Spitze analog dem Abschluß des Beinteils 20.
  • Man erkennt, das längs der Linie 115 des fertigen Warenstücks (welches die Linie ist, längs der die Nadeln des Bogens 15 während der Bildung der Gestricke 12 und 122 inaktiv geblieben sind) ein Gestrick für den Schritt gebildet wird, welches keine Nähte aufweist, die lästig und unhygienisch waren. An der Linie 115 hat das fertige Warenstück einen im wesentlichen kontinuierlichen Ubergang vom Beinteil 20 zum Beinteil 130. im Bereich des Beckens, d.h. zwischen den Linich 18, 114 (womit auch die entsprechenden momentanen Lagen der Arbeitsfront bezeichnet wurden) und 120, 220, hat das Beinteil eine Form, die wesentlich besser als die lediglich mit den Nadeln eines einzigen Zylinders erhältliche Form. Der Verlauf der Maschenreihen ist in Fig. 8 und der Verlauf der (von jeweils einer Nadel) gebildeten Maschenreiben in Fig. 9 dargestellt. Der obere Teil des Beinteils und der Taillenbund werden mit mindestens 600 Maschen ausgebildet, während die Möhe des Leisteils ohne Begrenzugn durch die Anzahl der Masonenreihen des Gestricks 12 und 13 festgelegt werden kann.
  • Das Warenstück kommt aus der Maschine bereits zusammengefügt längs der Maschenfront 115, die der Nadelfront 15 entspricht, und damit sind die beiden Teile, aus denen das Strumpfhosen-Warenstück besteht, bereits zusammengepaart, und das Warenstück kann leicht mit zwei Nähten (von einfacher Ausführung) vollendet werden, mit denen jede Längskante 24 mit der entsprechenden Längskante 124 verbunden wird. Diese Nähte sind in Fig. 7 und 8 mit 300 bezeichnet. Diese Nähte können, wie leicht ersichtlich, über die Gestrickbereiche 12 und 122 hinaus auch über die Ränder 13 und 126 mit dem entsprechenden elastischen Gestrick verlaufen. Diese Nähte 300 können in engem und gleichmäßigem Abstand von den Kanten 12A und 124 ausgeführt werden mit üblichen, sogenannten Schneid-Nähmaschinen, die gleichzeitig den überstehenden Teil des Gestricks entfernen. Diese Nähte können auch derart ausgeführt erden, daß sie die Umfangslänge des fertigen Erzeugnisses progressiv mit einem gewünschten Verlauf längs der Kanten 12, 124 in Richtung auf den Taillenbund hin verringern.
  • Auf diese Weise kann nach Belieben von den Gestricken 12 und 122 gebildete Leibteil modelliert werden. Die Möglichkeit der Modellierung ist besonders interessant dann, wenn der Leibteil mit den Gestricken 12 und 122 aus elascischen Fäden mit geeigneten Eigenschaften gebildet wird, um ein Gestrick mit Stützwirku-ng zu erhalten. Die Modellierung kann bei der vorderen und hinteren Naht verschieden ausgeführt werden, und sie könnte auch erhalten werden durch Verändern der Anzahl der Nadeln im Bogen 14.
  • Das Warenstück, das im Bereich des Schritts keine Naht aufweist, ist deshalb in dieser Zone gut dimensioniert und dadurch einem Warenstück überlegen, das dor-t einen sogenannten Bausch oder Zwickel (tassello) aufweist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung und das danach hergestellte Warenstück weisen erhebliche Vorteile gegenüber ähnlichen Lösungen auf, bei denen das erste Bein von der Spitze zum Leib und das zweite Bein vom Leib zur Spitze gestrickt wird, wie z.B. nach der IT-PS 854 991, der GB-PS 1 235 361 oder den E'R-PS 7 215 303 und 7 240 673.
  • Insbesondere gegenüber den zuletztgenannten französischen Patentschriften bietet die Erfindung unter anderem die folgenden Vorteile. Während die beiden Beine nach den französischen Pa-tentschriften (Colroy) ein Gestrick mit Maschen in umgekehrter Richtung aufweisten, erhält man gemäß der Erwindung gleichgerichtete Maschen in beiden Beinen. Längs des Randes an der Taillenlinie hat das Warenstück gemäß den genannten l-aten-ten eine abschließende Lippe oder Draufreihen längs des Umfangs-teils, der dem zuerst gestrickten Bein entspricht, wodurch das aussehen beeinträchtigt wird und die blastizität verloren geht. Dies ist bei dem erfindungsgemäß hergestellten Warenstüch nicht der Fall, dessen beide Teile jeweils vom Taillenrand aus begonnen werden. Längs der Schrittlinie 115 besitzt das Warenstück keine Schwächungen, da es von den Haken oder Platinen festgehalten worden ist, während bei den oben erwähnten Lösungen das Gestrick von den Nadeln gehalten wird, die immer einer bestimmten bewegung ausgesetzt sind und dazu neigen, die Fäden der Maschen zu beanspruchen bzw. abzunutzen. Die Laufmaschen, wenn bestimmte Arten von Spezialmaschen (Netzmaschen) verwendet werden, laufen lediglich in wichtung auf den Taillenbund und nicht längs der Beine, und zwar an beiden Beinen. Die Spitzen der Beine können an beiden Beinen nach dem gleichen Verfahren und in feiner Ausführung geschlossen werden.

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Verfahren zum Herstellen eines iarenstücks in Form einer Strumpfhose mit Leibteil und zwei Beinteilen auf einer Rundstrickmaschine mit einem Nadelzylinder, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß man die Nadeln auf einem ersten, relativ begrenzten Bogenabschnitt (15) (vorzugsweise etwa der vierte Teil der Ijadeln) ausgeschaltet hält und mit den Nadeln des restlichen Bogenabschnitts (14) im Rundlauf des Nadelzylinders zu stricken beginnt zum Bilden eines Teilrandes entlang der Taillenlinie und eines seitlichen Teils (12j des Gestricks für den Leibteil, wobei die Fäden an den Enden der Teilmaschenreihen abgeschnitten werden unter Bildung von zwei ersten Längsrändern (12A); daß man den seitlichen Teil (12j des Gestricks für den Leibteil fortsetzt durch Stricken eines ersten Beinteils (20) unter Hinzuschalten auch der Nadeln des ersten Nadelbogens (15) und Festhalten des Anfangs (115) des von den Nadeln dieses ersten Bogens gebildeten Gestricks für das spätere Weiterarbeiten; daß man das Gestrick durch alle Nadeln freigibt; daß man längs des restlichen Nadelbogens (14) zu stricken beginnt zur Bildung eines weiteren Teilrandes entlang der Taillenlinie symmetrisch zum vorhergehenden Teilrand; daß man ausgehend von der Taillenlinie und immer noch im Rundlauf fortschreitet zum Stricken eines zweiten seitlichen Teils (122) des Gestricks des Leibteils unter Abschneiden der Fäden der Teilmaschenreihen zur Bildung zweier weiterer Längsränder (124); daß ban nich der bildung dieses zweiten seitlichen rileils (122) des Gestricks des Leibteils symmetrisch zu dem ersten Seitenteil (12) auch die Nadeln des ersten Nadelbogens (15) hinzuschaltet, denen man den Anfang (115) des Gestricks des ersten Nadelbogens (15) übergeben hat; daß man das zweite rohrförmige Beinteil bis zu seiner Spitze ausbildet; und daß die entsprechenden Längsränder (12A, 124) miteinander verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß am Anfang jedes der beiden seitlichen Teile (12, 122) des Gestricks des Leibteils schlauchförmige Ränder (13, 126) längs des restlichen Nadelbogens (14) gebildet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Anfang des von den Nadeln des ersten Nadelbogens gebildeten Gestricks von den Hakenplatinen festgehalten wird,bis das Gestrick des zweiten Beinteils begonnen werden soll.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Anfang des von den Nadeln des ers-ten Nadelbogens gebildeten Gestricks von speziellen Platinen festgehalten wird, bis das Gestricks für das zweite Beinteil begonnen werden soll.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die beiden einanderntsprechenden Längsränder der beiden Paare von vorderen und hinteren Rändern miteinander durch Nähen mittels einer Schneid-Nähmaschine verbunden werden, gegebenenfalls unter Modellierung der Körperform durch Entfernen des über die Naht überstehenden Gestricks.
    L e e r s e i t e
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