DE246522C - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/28—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 246522, '— KLASSE 21 a. GRUPPE
Gesprächszähler für Fernsprechstellen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Zahl der Telephonanrufe
eines Teilnehmers, der entsprechend der Anzahl der Anrufe bezahlt, genau aufzeichnet.
Erfindungsgemäß wird der beim Abnehmen des Hörers durch mechanische Einwirkung des Hörhakens
vorgerückte Zähler der anrufenden Sprechstelle bei Beendigung der Sprechverbindung
durch eine auf dem Anker eines Elektromagneten sitzende Sperrklinke, welche beim
Vorrücken des Sperrades außer Eingriff mit diesem gekommen war, und welche infolge einer
beim Stöpseln der Abfrageklinke eintretenden zeitweiligen Unterbrechung des den Elektromagneten
enthaltenden Linienstromes wieder in das Sperrad eingreift, in der vorgerückten Stellung gehalten. Der Zähler auf der- rufenden
Sprechstelle bleibt also in der fortgeschalteten Stellung, während auf der gerufenen Sprechstelle
der beim Abhängen des Fernhörers fortgeschaltete Zähler beim Anhängen des Fernhörers
in seine ursprüngliche Stellung zurückgedreht wird, weil der Linien Stromkreis bei dem
Abhängen des Fernhörers bereits geschlossen war und bis zum Wiederanhängen keine vorübergehende
Unterbrechung erfahren hat.
Wenn ein Teilnehmer den Fernhörer behufs Beantwortung eines Anrufes abhebt, dann ist
der Stromkreis schon vollständig, und er wird während des Gebrauches des Fernhörers nicht
untei'brochen. Das Abnehmen des Hörers auf der rufenden Sprechstelle erfolgt, wenn diese
anruft. Sobald sein Schalthaken sich hebt, wird an dem Schaltbrett im Amt ein Zeichen
gegeben," und wenn dann die Beamtin einen Stöpsel einsetzt, um den Anruf zu beantworten,
dann wird der Stromkreis augenblicklich unterbrochen und beeinflußt dadurch die Vorrichtung,
welche den Registrierer in seiner vorgerückten Stellung hält. Diese zwei Arten von
Arbeitsvorgängen decken ungefähr 90 Prozent der gemachten Anrufe oder Antworten. Es
gibt jedoch noch gewisse andere Anrufe, für die besondere Vorkehrungen bei einer Vorrichtung
dieser Art getroffen' werden müssen. Zuerst muß der Registrierer untätig gemacht werden,
für den Fall, daß der von dem Teilnehmer Angerufene beschäftigt ist. Nach vorliegender
Erfindung wird dies dadurch bewirkt, daß ein starker Strom über die Linienleitung
geschickt wird. Es kann auch zuweilen vorkommen, daß der Teilnehmer jemanden anruft/jedoch
einen falschen Anschluß erhält und dann den gewünschten Teilnehmer nicht anklingeln
kann. In solchen Fällen würde der Anruf verzeichnet werden, und es ist notwendig,
Mittel vorzusehen, durch welche solch ein Anruf von. dem Registrierer rückgängig gemacht
werden kann, d. h. es soll möglich sein, diesen um eine oder mehrere Nummern zurückzusetzen.
Dies ist erfindungsgemäß möglich. Ferner sind Vorrichtungen zur Verhinderung einer Zählerfortschaltung zu treffen in denjenigen
Fällen, in welchen der Wecker auf der gerufenen Stelle läutet und diese den Schalthaken
während des Klingeins hebt. In diesem Falle würden nämlich die Änderungen des Klingelstromes
für gewöhnlich die gleiche Wirkung haben wie ein Unterbrechen des Stromkreises, so daß ankommende Anrufe aufgezeichnet wür-
den, während der Registrierer nur die Gesamtzahl der hinausgehenden Anrufe verzeichnen
soll. Es sind daher Mittel vorgesehen, durch welche das Passieren eines Wechsel- oder Klingelstromes
das Verzeichnen dieser Anrufe verhindert.
Fig. ι ist ein Aufriß einer Vorrichtung nach
der Erfindung, wobei der vordere Teil des Gehäuses abgenommen ist.
ίο Fig. 2 ist eine Einzelansicht des oberen Endes
eines der Magneten. ■
Fig. 3 ist eine Seitenansicht und zeigt das Gehäuse im Schnitt.
Fig. 4 ist eine schaubildliche Ansicht und zeigt den Registrierer und seine Verbindungen
und naheliegenden Teile in Einzelheit.
Fig. 5, 7, 9 und 11 sind Teilansichten in ihren verschiedenen, aufeinander folgenden Stellungen,
um den Arbeitsvorgang zu veranschauliehen.
Fig. 6, 8, 10 und 12 sind Seitenansichten derselben
Teile in denselben verschiedenen Stellungen, die denjenigen der Fig. 5, 7, 9 und 11
entsprechen.
Der Registrierer 1 (Fig. 3 und 4) üblicher Art besitzt eine mit seinen am hinteren Ende seines
Gehäuses angeordneten Einerrädern verbundene Welle 2, die sich in einem Lager 3 drehen
kann. Auf der Lagerhülse 3 ist konzentrisch zur Welle 2 eine Muffe 4 drehbar angeordnet,
an deren einem Ende eine mit zwei entgegengesetzt gerichteten radialen Armen 6,7 versehene
Platte 5 befestigt ist. Ein Gelenk 8 ist an dem Arm 6 der Platte 5 befestigt. Dasselbe
ist rechtwinklig gebogen und erstreckt sich nach unten bis zum Hörerhaken (Fig. 1).
Eine Feder 9 sucht dieses Gelenk 8 nach aufwärts zu werfen und verstärkt dadurch die
Kraft der Feder des Hörerhakens, welche allein nicht hinreichen würde, um auch den Anrufregistrierer
fortzuschalten. Eine außerhalb der Muffe 4 drehbar angeordnete Platte 10. kann
um eine Achse im rechten Winkel zu der Achse 2 der Muffe 4 in der in den Zeichnungen (Fig. 3,
4, 6 und 12) dargestellten Weise schwingen und besitzt nach entgegengesetzten Richtungen hervorstehende
Arme 11 und 12. Der Arm 11
trägt eine Sperrklinke 13 und der Arm 12 einen Zapfen 14. Der Arm 12 ist mit dem Arm 7
der Platte 5 durch eine Feder 15 verbunden, welche gewöhnlich den Arm 11 in einer vorderen
und den Arm 12 in einer hinteren Stellung zu halten sucht. Auf der Welle 2 (Fig. 3
und 4) ist ein Sperrad 16 befestigt, auf dessen Außenfläche eine Lederpackung 17 sitzt und
ferner eine lose Scheibenhülse 18, die durch eine kurze Feder 19 gegen die Packung gedrückt
wird. Ein Stellring 20 dient zur Regelung des Druckes der Feder 19. Ferner sitzt
auf der Welle 2 eine Feder 21, deren Irinenende an der losen Hülse 18 und deren Außenende
an einem festen Punkte des Rahmens der Vorrichtung befestigt ist. Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß bei der Drehbewegung des Sperrades 16 und der Registrierwelle 2 nach
vorn die lose Hülse 18 und mit ihr das innere Ende der Feder 21 gedreht und diese somit
aufgezogen wird, bis die Spannung der Feder hinreichend ist, um die Reibung zwischen der
Hülse 18 und der Lederpackung 17 oder der Lederpackung und dem Sperrad 16 zu überwinden.
Die Registrierwelle 2 und ihr Sperrrad 1.6 bewegen sich dann ohne die lose Hülse
18 nach vorwärts. Die Reibung zwischen dieser Hülse und dem Sperrad ist derart eingestellt,
daß die Feder 21 stets genügend aufgezogen ist, um den Registrierer 1 drei oder vier Nummern
zurückzubewegen, falls die Reibung ganz freigegeben wäre.
Die an der Platte 10 sitzende Sperrklinke 13
ist gewöhnlich mit einem der Zähne des Sperrrades 16 in Eingriff, und der Stift 14 ist ungewöhnlich
außer Eingriff mit diesen Zähnen. Bei der Schwingbewegung der Platte 10 um
ihre Achse an der Muffe 4 kommt die Sperrklinke 13 mit dem jeweiligen Zahn außer Eingriff
und der Stift 14 mit einem Zahn in Eingriff (Fig. 12). Beide zusammen bilden für das
Sperrad 16 eine Hemmung, so daß bei jeder durch später beschriebene Mittel herbeigeführten
ganzen Schwingung der Platte 10 das Sperrad und der Registrierer 1 unter der Wirkung
der Feder 21 eine Rückwärtsbewegung ausführen, bis die Feder 21 entspannt ist, was
der Fall ist, wenn der Registrierer um drei oder vier Nummern zurückbewegt ist, was für
alle praktischen Zwecke genügt.
In die Linienleitung ist ein Elektromagnet 22 geschaltet, der mit drei Ankern (Fig. 1, 4 und 5)
versehen ist. Der leichteren Unterscheidung wegen werden diese Haupt-, vorderer und hinterer
Anker genannt werden. Der Hauptanker 23 sitzt auf einem wagerechten Drehbolzen, und
seine Aufwärtsbewegung wird durch eine Verlängerung 24 des benachbarten Poles des Magneten
22 begrenzt. Auf der oberen Fläche des Hauptankers 23 ist ein einen Zahn 26 tragender drehbarer Anschlag 25 vorgesehen
und ferner eine Reibungsfeder 27, die ein zu leichtes Drehen des Teiles 25 um seine Achse
verhindert. Für gewöhnlich befindet sich der Zahn 26 in der Ebene des Sperrades 16 (Fig. 1,6);
er kann aber auf zwei verschiedene Weisen derart nach vorn bewegt werden, daß er außerhalb
der Ebene des Sperrades liegt (Fig. 8, 10 und 12). Der Teil 25 trägt ferner einen Finger
28, der mit einem von der Muffe 4 ausgehenden Zapfen 29 in Eingriff gelangen kann.
Wenn der Hörerhaken niedergedrückt wird, schwingt der Zapfen 29 nach links (Fig. 1 und 4),
und wenn hierbei der Zahn 26 nach vorn geschwungen ist, kommt der Zapfen 29 mit dem
Finger 28 in Eingriff, so daß dadurch der Teil j
25 nach rückwärts und so der Zahn 26 in seine gewöhnliche Stellung bewegt wird. ί
Der vordere Anker 30 ist am unteren Ende des Elektromagneten 22 (Fig. 1 bis 3) auf einem j
wagerechten Drehzapfen gelagert. Seine Vorwärtsbewegung wird durch eine Verlängerung
31 des oberen Endes des Magnetkernes begrenzt. Auf dem rechten Ende des Haupt änkers
23 (Fig. 4) ist ein Hebel 32 drehbar befestigt, dessen eines Ende in die Bahn eines
am Ende des vorderen Ankers 30- sitzenden Zapfens 33 ragt, so daß dieser nach Rückwärts-•schwingung'
auf das Ende des Hebels 32 trifft und dadurch das freie Ende des Teiles 25 nach vorn schwingt und dadurch den Zahn 26 aus
der Bahn des Sperrades 16 dreht.
Der Elektromagnet 22 ist von solcher.Stärke,
daß er bei normalem Linienstrom keinen seiner Anker anzieht; er ist jedoch so stark, daß er
als Haltemagnet für den Hauptanker 23 wirkt, wenn dieser in der nachstehend beschriebenen
Weise niedergedrückt ist. Der vordere Anker 30 wird nur durch Wechselstrom angezogen.
Wenn dieser durch die Elektromagnetspulen fließt, wird die Magnetspitze 31 den vorderen
Anker 30 zurückzustoßen suchen, und dieser wird dann bis an die Magnetpole gezogen und
bleibt infolge der größeren Kraft dieser Pole daselbst. Der Zahn 26 auf dem Teil 25 wird
dadurch nach vorn aus der Bahn des Sperrrades 16 geschwungen. ■ Sowohl bei Vollendung
der Abwärtsbewegung des Hörerhakens als auch bei Vollendung des Anrufes wird der Teil 25
in seine normale Stellung zurückgeführt. Der vordere Anker 30 dient dazu, einen Wechselstrom
daran zu verhindern, daß ein Anruf aufgezeichnet wird. Wenn der Hörerhaken gehoben
wird, so werden durch das Gelenk 8 die Muffe 4, die Platte 10, die Sperrklinke 13 und
das Sperrad 16 vorwärts bewegt, so . daß der Registrierer 1 um eine Nummer vorrückt. Durch
die Einwirkung des Sperrades 16 auf den Zahn
26 wird der Hauptanker 23 niedergedrückt und durch den Elektromagneten 22 in dieser Stellung
gehalten, indem dieser als Haltemagnet wirkt, bis der Strom unterbrochen wird. Wenn die
Beamtin behufs Beantwortung eines Anrufes einen Stöpsel einsetzt, wird der Linienstrom
zeitweilig unterbrochen. Während dieser Zeit bewegt sich der Hauptanker 23 aufwärts. Er
hält dann das Sperrad 16 durch den Zahn 26 in seiner vorgerückten Stellung und schaltet
die Registriervorrichtung 1 weiter. Dies ist der gewöhnliche Arbeitsvorgang bei dem Anrufen.
Wenn dagegen der Hörerhaken gehoben wird, um einen Anruf zu beantworten, dann erfolgt
normal keine Linienstromunterbrechung, so daß der Hauptanker 23 niedergedrückt und der
Zahn 26 unterhalb des Sperrades 16 bleibt. Wenn nun der Hörerhaken bei Beendigung des
Gespräches niedergedrückt wird, wird die Klinke 13 das Sperrad 16 in seine Anfangsstellung zurückdrehen,
so daß der Registrierer 1 nicht gezählt hat. Wenn der Hörerhaken jedoch gehoben
wird, um einen Anruf zu beantworten, während die Glocke ertönt, dann wird der Hauptanker 23 sich natürlich aufwärts bewegen,
und es würde hierdurch die Registriervorrichtung fortgeschaltet, wenn nicht gleichzeitig mit
der Aufwärtsbewegung des Hauptankers 23 der vordere Anker 30 nach vorn bewegt und er
den Zahn 26 auf dem Teil 25 nach vorn aus der Bahn des Sperrades bewegen würde. Wenn
der Hörerhaken daher wieder niedergedrückt wird, wird das Sperrad zurückbewegt.
Ein Zapfen 34 (Fig. 3, 5 und 6) ragt von der hinteren Fläche des Gehäuses der Vorrichtung
hervor, und die an seinem Ende vorhandene ebene Fläche. gewährt einen Anschlag für eine
flache Feder 35, welche an der Platte 10 befestigt ist und von ihr hervorsteht. Die normale
Stellung der Platte 10 ist die in den Fig· 3; 5 11111I 6. gezeigte, bei welcher die Spitze
der Feder 35 auf der ebenen Fläche des Zapfens 34 aufruht. Der hintere Anker 36 ist auf einer
wagerechten Achse gelagert und wird für gewöhnlich durch eine Feder zurückgehalten.
Sein oberes, freies Ende kann unter der Wirkung des Elektromagneten 22 nach der in.
Fig. 8 gezeigten Stellung vorwärts geschwungen werden Und besitzt an seiner vorderen Seite
zwei in verschiedenen Ebenen liegende Kontaktflächen 37 und 38 (Fig. 5). Die Fläche 38
ist die normale, vordere Fläche des hinteren Ankers 36, und die Fläche 37 liegt hinten über
dem Anker. Der hintere Anker 36 ist so angeordnet, daß er nur durch einen Strom angezogen
wird, der viel stärker ist als der für zum Anziehen der anderen Anker 23, 30 benutzte.
Vorzugsweise wird für diesen Zweck Strom von iiö Volt verwendet, wie er gewöhnlich
in Verbindung mit Telephonapparaten zur Inbetriebsetzung der Münzenabgabe vorrichtung
von Selbstkassierern benutzt wird, bei denen die Anrufe durch Münzeneinwurf bewirkt werden. Da solche Telephonapparate an viele
Fernsprechämter angeschlossen sind, so hat jede Beamtin notwendigerweise die Mittel zur
Verfügung, in jede der zu überwachenden Linien einen Strom von 110 Volt einzuschalten. Dieser
Strom kann zur Drehung des Ankers 36 benutzt werden.
Wenn die Platte 10 in ihrer normalen Stellung ist, zieht die Einführung eines solchen starken
Stromes den Anker 36 zum erstenmal vorwärts. Vor Anwendung dieses Stromes sind die Teile,
in den in Fig. 5 und 6 gezeigten Stellungen und bewegen sich unter der Wirkung dieses
Stromes in die in Fig. 7 und 8 gezeigten Stellungen. Bei dieser Bewegung des Ankers 36 kommt
die Spitze der Kontaktfläche 37 in Eingriff mit
Claims (1)
- der Feder 35 und stößt dieselbe von dem Zapfen 34 in die in Fig. 8 gezeigte Stellung. Gleichzeitig trifft der untere Teil des Ankers 36 unmittelbar auf den Teil 25, schwingt ihn vorwärts, schiebt seinen Zahn 26 aus der Bahn des Sperrades 16 und gestattet hierdurch dem j Hörerhaken bei seiner Rückkehr den Registrierer ι zurückzübewegen, so daß der Anruf nicht wirksam verzeichnet wird. Das Entsenden dieses starken Stromes erfolgt entweder unabhängig von oder in Verbindung mit einem »Besetzt«-Signal,'so daß, wenn die gewünschte Verbindung nicht erhältlich ist, der Beamte leicht die Aufzeichnung des Anrufes verhindem kann.Bei einem zweiten oder darauf folgenden Anziehen des hinteren Ankers 36 kann der Registrierer i, wenn gewünscht, leicht ganz zurückgeführt werden, und zwar auf folgende Weise: Nach Fig. 7 und 8 ist die Sperrklinke 13 an der Platte 10 noch in Eingriff mit dem Sperrad 16, und der Stift 14 der Platte 10 ist noch außer Eingriff mit demselben, obgleich beide sich etwas aus ihren normalen Stellungen bewegt haben. Wenn der hintere Anker 36 beim Aufhören des starken Stromes zurückgeht, bleiben die übrigen Teile alle in ihren Stellungen. Nur der Anker 36 zieht seine Kontaktfläche 37 unter dem freien Ende der Feder 35 hervor, so daß diese sich weiter nach unten bewegt (Fig. 10). Bei einer darauf folgenden Vorwärtsbewegung des hinteren Ankers 36 kommt dessen Kontaktfläche 38 mit der Feder 35 in Eingriff und bewegt diese noch weiter vorwärts, bis alle Teile die in Fig. 11 und 12 gezeigte Stellung einnehmen, in welcher die Sperrklinke 13 das Sperrad 16 verlassen und der Stift 14 einen Zahn desselben erfaßt hat. Sobald der Stromfluß abgestellt wird, fällt der Anker 36 zurück in die in Fig. 9 und 10 gezeigte Stellung. Die Sperrklinke 13 und der Stift 14 wirken so nach Art einer Hemmung, durch welche das Sperrad 16 zurückgedreht wird. Dieser Vorgang kann drei- oder viermal wiederholt werden, wodurch der Registrierer 1 um drei oder vier Nummern zurückgesetzt werden kann.Bei dem Niederdrücken des Hörerhakens am Ende der Benutzung des Fernsprechapparates schwingt die Platte 10 um die Achse 2 der Muffe 4, so daß die Feder 35 genügend über den Zapfen 34 gehoben wird. Die Teile können nunmehr wieder ihre normale oder anfängliche Stellung einnehmen, und gleichzeitig wird in der bereits beschriebenen Weise auch der Ankerteil 25 in seine Anfangsstellung zurückbewegt.P α τ ε ν τ - A N s p R ü c H E:i. Gesprächszähler für Fernsprechstellen, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Abnehmen des Hörers durch mechanische Einwirkung des Hörerhakens vorgerückte Zähler (1) der rufenden Sprechstelle bei Beendigung der Sprechverbindung durch eine auf dem Anker (23) eines Elektromagneten (22) sitzende Sperrklinke (Halteklinke 26), welche beim Vorrücken des Sperrades (16) außer Eingriff mit diesem gekommen war, aber infolge einer beim Stöpseln der Abfrageklinke eintretenden zeitweiligen Unterbrechung des den Elektromagneten (22) enthaltenden Linienstromes wieder in das Sperrrad eingreift, in der fortgeschalteten Stellung gehalten wird, während auf der gerufenen Sprechstelle der beim Abhängen desFernhörers fortgeschaltete Zähler beim Anhängen des Fernhörers in seine ursprüngliche Stellung zurückgedreht wird, weil der Linienstromkreis bei dem Abhängen des Fernhörers bereits geschlossen war und bis zum Wiederanhängen nicht unterbrochen worden ist..2. Gesprächszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung einer Fortschaltung des Zählers (1) beim Abnehmen des Fernhörers während des Ertönens des Weckers die die Fortschaltung des Zählers (1) bewirkende Halteklinke (26) durch den Klingelstrom in eine unwirksame Stellung vermittels*.eines zweiten Ankers (30) des Zählerelektromagneten (22) gebracht wird.3. Gesprächszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung der Rückschaltung des bereits fortgeschalteten Zählers (1) der Zählerelektromagnet (22) noch mit einem dritten nur auf besonders starke Ströme ansprechenden Anker (36) ausgestattet ist, der auf die Halteklinke (26) und eine Platte (10) derart einwirkt, daß die erste Bewegung des Ankers die Halteklinke (26) gleichfalls aus der Bahn des Sperrades (16) in eine unwirksame Stellung bewegt, während die folgenden Bewegungen des Ankers durch eine an der Platte (10) sitzende Sperrklinke (13) und einen Zapfen (14) ein Zurückdrehen des Sperrades veranlassen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB191028368T | 1910-12-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE246522C true DE246522C (de) |
Family
ID=32495400
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT246522D Active DE246522C (de) | 1910-12-06 |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE246522C (de) |
FR (1) | FR423359A (de) |
GB (1) | GB191028368A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2756545A1 (de) * | 1977-12-19 | 1979-06-21 | Elmeg | Rueckholfederaufhaengung bei klappanker-zaehlwerken |
-
0
- DE DENDAT246522D patent/DE246522C/de active Active
-
1910
- 1910-12-06 GB GB191028368D patent/GB191028368A/en not_active Expired
- 1910-12-06 FR FR423359A patent/FR423359A/fr not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2756545A1 (de) * | 1977-12-19 | 1979-06-21 | Elmeg | Rueckholfederaufhaengung bei klappanker-zaehlwerken |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB191028368A (en) | 1911-08-31 |
FR423359A (fr) | 1911-04-14 |
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