DE2421316C2 - Vorrichtung zum Verteilen von Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zum Verteilen von GegenständenInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen
von Gegenständen wie Gepäckstücke, Postpakete oder dergl., die mit maschinenlesbaren durchnumerierten
Etiketten versehen sind, denen jeweils eine bestimmte, in einem Speicher eingegebene Adresse zugeordnet
ist, mit einem Rechner, der in Abhängigkeit von der vom Speicher abgefragten Adresse eine Verteilereinrichtung
steuert.
Bei einer derartigen aus der DE-AS 11 41 944 bekannten
Vorrichtung werden für die Gegenstände, welche die Verteilvorrichtung erreicht haben, die Verteilinstruktionen
immer von einem ortsfesten Speicher geliefert Wenn bei einem derartigen System eine durchlaufende
Numerierung der Gegenstände erfolgt, darf eine bestimmte Seriennummer nur einmal für einen Gegenstand
ausgegeben werden; andernfalls ergeDen sich beim Verteilen Fehler, durch die die doppelt numerierten
^Gegenstände fehlgeleitet werden.
Für eine Verteilvorrichtung, welche Grundlage für die weltweite Verteilung, insbesondere den weltweiten
Versand von Gegenständen sein soll, ist es in der Praxis kaum durchführbar, die Verteilinstruktionen aus einem
ortsfesten Speicher zu entnehmen.
Die Identifizierungsinformation, weiche den Sortiervorgang bestimmt, ist, wenn es sich z. B. um Fluggepäck,
Postgegenstände handelt, umfangreich. Ein sich über vier Abschnitte erstreckendes Zwischenlinientransferetikett
für Fluggepäck erfordert bis zu 24 Alpha-Zeichen einschließlich 16 Ziffern. In gleicher Weise kann
die Adresseninformation für einen postalischen Gegenstand 30 Alpha-Zeichen sowie 10 Dezimalziffern einschließlich
des Postcodes erfordern. In beiden Fällen liegt ein äußerst großer Informationsgehalt bzw. -inhalt
vor, der mehr als 160 Bits für einen geraden Binärcode erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Verrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der es nicht notwendig ist, daß man die zu verteilenden Gegenstände
mit einer nur einmalig zu vergebenden Seriennummer bzw. Etikettennummer versieht, so daß die für die Etiketten
vorgesehenen Seriennummern bei der Erfindung beliebig oft und auf verschiedene Gegenstände verwendet
werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erfindungsgemäß gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
Vorteilhaft ist die vollkommene Kompatibilität mit bereits existierenden Anlagen zum manuellen Sortieren.
Sämtliche Arten von Gepäck können verteilt werden. Dies gut insbesondere für
Gepäck, das an den Flugkarten- oder Gepäckschaltern abgefertigt wird, aus dem Flugzeug ausgeladenes
Gepäck, das von anderen Stationen stammt oder
Gepäck, das zum Weitertransport oder Zwischentransport zu anderen abfliegenden Flugzeugen
ausgeladen wird, wobei maximal acht aufeinanderfolgende Transportvorgänge durchgeführt werden
können.
Beim Sortieren von Fluggepäck kann jeder Flughafenstation ein eigener Satz Seriennummern zugeteilt
werden, die kontinuierlich mit einer Zykluszeit immer wieder ausgegeben werden, die größer ist als diejenige
Zeit, innerhalb der ein mit einem Etikett versehenes Gepäckstück voraussichtlich im Verteilungssystem der
Fluggesellschaft verbleibt.
Dieser Gegenstand ist daher eindeutig identifizierbar.
Die Erfindung ermöglicht es, Etiketten, die Codekapazitäten in der Größenordnung von 10 Bits aufweisen,
beim Sortieren von Fluggepäck anzuwenden, bei dem bis zu 500 χ 106 Gepäckstücke pro Jahr abgefertigt werden.
Auch können postalische Gegenstände, z. B. Pakete abgefertigt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung, welche Ausführunjgsbeispiele zeigt, näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine Sortieranlage für Fluggepäck und F i g. 2 schematisch eine Sortieranlage für Postpakete.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 ist das sich wiederholende, begrenzte Seriennummernkonzept dadurch
verwirklicht, daß jeder Station ihr eigener Satz aus Gepäckanhänger- Serierinummern zugeordnet ist,
die im Kreislauf immer wieder verwendet werden. Es ist eine ausreichende Anzahl von Nummern vorgesehen,
um eine mittlere Umlaufzeit von 14 Tagen zu schaffen. So können beispielsweise einer Station, bei der 5,0 χ ΙΟ6
Gepäckstücke pro Jahr eingeladen bzw. abgefertigt werden, Seriennummern von 1 bis
(1 —0,3) χ 5,0 χ 106/26= 134.000 zugeordnet werden, und
zwar unter der Annahme, daß 30% der eingeladenen bzw. abgefertigten Gepäckstücke Durchg-ngstransport-Gepäckstücke
sind, die bereits zuvor mit einem maschinenlesbaren Etikett versehen wurden. Da sich
voraussichtlich kein Gepäckstück mehr als 14 Tage in kontinuierlichem Transit bzw. Durchgangsverkehr befindet,
ist es äußerst unwahrscheinlich, daß zwei Gepäckstücke gleichzeitig die gleiche Seriennummer tragen.
Es ist daher jedes Gepäckstück eindeutig identifizierbar. Wenn der Stationsverkehr unter- oder überschätzt
worden ist, werden die Anhänger in bezug auf den 14-Tagezyklus lediglich schneller bzw. langsamer
durch den zugeordneten Anhängersatz bewegt bzw. im Zyklus transportiert. Es ergeben sich jedoch in keinem
Fall diesbezüglich irgendwelche Probleme, sofern nicht das Verkehrsaufkommen derart schlecht geschätzt worden
ist, daß sich der 14-Tagezyklus bis fast auf Null reduziert.
Bei einem 30-Bit-Etikett, bei dem 27 Bits frei verfügbar sind bzw. zugeordnet werden können, ergeben sich
hierdurch 227 = 134,3 χ ΙΟ6 unterschiedlich mögliche Codes.
Es ist daher eine ausreichend große Codekapazität verfügbar.
Ausgabe der maschinenlesbaren Etiketten
Sämtliche Etiketten werden von automatischen Etikettiereinrichtungen
(»Tag Issuing Machines«, nachfolgend TIM's) ausgegeben, die mit einem Rechner in Verbindung
stehen.
Arbeitsweise der TIM's
50
Die Aufgabe eines Etiketts wird damit eingeleitet, daß die Transportdaten des Gepäckstücks über eine herkömmliche
Tastatur in die TIM eingegeben werden. Die Daten müssen die Fluglinie bzw. Fluggesellschaft, den
<j. Bestimmungsort und die Flugnummern sämtlicher Flüge
beinhalten, die vom Gepäckstück unternommen werden sollten. Die Daten werden zur Kontrolle auf einem
Bildschirm sichtbar gemacht und, wenn sie korrekt sind, in den Rechner eingegeben. Die TIM druckt und gibt
das Etikett erst dann aus, wenn der Datentransfer in den Rechner vollständig durchgeführt ist. Die gedruckten
Daten ermöglichen auch ein manuelles Sortieren, falls sich eine Beschädigung des Etiketts ergibt oder in der
automatischen Verteilerstation eine Störung auftritt. Um die Tätigkeit des Bedienungspersonals zu erleichtern,
kann die TIM für ausgewählte Gemeinschaftsoder übliche Direktflüge vorbereitete Flugweginformationen
speichern und aufzeigen, wodurch solche Etiketten durch eine einzige, mittels der Tastatur zu erfolgende
Eingabe ausgegeben werden können. Bei dieser Ausführungsform kann die auch durch Passagiere, die damit
vertraut sind, zum Selbstetikettieren verwendet werden.
Nachbeschickung der TI M's
Sämtliche TIM's weisen im gefüllten Zustand zwei gesonderte Rollen von 1024 Etiketten auf. Von der TIM
wird ein Signal erzeugt, bevor die TIM vollständig leer wird, so daß eine neue Rolle rechtzeitig eingegeben
werden kann. Bei einer TIM, die zwei kombinierte Flugschein-Gepäckabfertigungsschalter
mit einem Durchsatz von etwa 24,4 Gepäckstücken pro Stunde bedient, ist lediglich alle 21 Stunden eine neue Rolle aus Etiketten
erforderlich. An Schaltern, an denen lediglich Gepäck abgefertigt wird, ist es bei kontinuierlichem
Durchsatz erforderlich, solch einer TIM, die zwei dieser Schalter bedient, lediglich alle 3,4 Stunden eine neue
Rolle aus Etiketten einzugeben. Die neuen Rollen werden von einer einzigen Hauptverteilermaschine (BDM)
ausgegeben, die ebenfalls unter Steuerung des Rechners steht. Die BDM enthält zwei oder mehrere Etikettensätze
mit allen Seriennummern (beispielsweise zwei oder mehr Etikettensätze aus Seriennummern von
1 — 132 072 beim beschriebenen Auführungsbeispiel). Zu jedem beliebigen Zeitpunkt gibt die BDM (basierend
auf der vom Rechner gelieferten Information) diejenige Rolle aus Etiketten aus, deren Seriennummern zuerst im
vorherigen Zyklus verwendet worden waren, wodurch sich zwischen der jeweiligen Wiederausgabe derselben
Seriennummer ein maximal großer Zeitraum ergibt. Sämtliche Etiketten eines Satzes (beispielsweise sämtliche
Etiketten von 1 — 132 072 beim beschriebenen Ausführungsbeispiel) werden nach Möglichkeit der Reihe
nach ausgegeben.
Als maschinenlesbare Etiketten eignen sich beispielsweise aktive oder passive elektronische Etiketten oder
optische lesbare Etiketten, bei denen Markierungs- bzw. Strichcodes oder Leuchtfarben zur Anwendung gelangen.
Funktion des Verteilersystems
Aus F i g. 1 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Sortieranlage ersichtlich. Das Diagramm zeigt sowohl
mit Personal besetzte als auch verschiedene unbemannte Abfertigungsschalter. Mit Ausnahme des Transfers
von Gepäckstücken, die in den einzuladenden Gepäckstrom eingeleitet werden, werden das Einladen der Gepäckstücke
in das Flugzeug sowie das Ausladen mechanisch mittels gesonderter Systeme durchgeführt, wobei
jedes System Förderbänder, Fühl- bzw. Lese^unnel, Abfrageeinheiten
und Sortiergatter aufweist.
Einladen bzw. Abfertigen von Gepäck
Bei der Sortieranlage gemäß F i g. 1 wird das ursprünglich aufgegebene Gepäck mit Etiketten versehen.
Das abgefertigte Gepäck wird dann auf einem einzigen Förderband 1 vereint und aufeinanderfolgende Gepäckstücke
werden mittels einer Gepäckstückdistanziereinrichtung 2 in einem Abstand von wenigstens
122 cm von Gepäckmitte zu Gepäckmitte angeordnet und sodann durch eine Etikettenleseeinrichtung 3 geleitet.
Die Anwendung zweier oder mehrerer Etikettenieseeinrichtungen die unter der Steuerung eines zentralen
Rechners arbeiten, ist ebenfalls möglich.
Jedes Gepäckstück ist mittels des Etiketts mit einer Seriennummer versehen die als Hinweis für die in einem
zentralen Rechner gespeicherte Gepäckflugweginformation dient. Nachdem die Etikettenseriennummer in
der Etikettenieseeinrichtung 3 abgelesen worden ist, wird ein Rechner in Tätigkeit gesetzt, der die durchzuführende
mechanische Sortiertätigkeit steuert. Ein kurzer Längenabschnitt eines Förderbandes 4 stellt einen
ausreichenden Zeitraum zur Verfügung, innerhalb dem noch eine Antwort empfangen werden kann, bevor diese
Sortiertätigkeit in Gang gesetzt wird. Wie gefordert, werden die Gepäckstücke durch Verteilergatter von
konventioneller Ausbildung zu einem beliebigem Satz von Abzweigleitungen 7 verteilt, die zu nicht dargestellten
Behältern oder Ladepaletten führen, mittels denen Container für die verschiedenen Flüge beladen werden.
Üblicherweise können 10—20 solcher Abzweigleitungen 7 vorgesehen sein, wobei hier keinerlei Grenzen
gesetzt sind.
Gepäckstücke, die für spätere Flüge vorübergehend gelagert werden sollen, werden beispielsweise zu einer
wendeiförmigen Lagerungseinrichtung 8 geleitet Die Lagerungseinrichtung 8 steht ebenfalls unter der Steuerung
des zentralen Rechners und gibt automatisch Gruppen von Gepäckstücken, wenn deren Abflugzeit
näher rückt, auf ein Förderband 10 aus. Gepäckstücke, deren Seriennummern nicht gelesen werden können, da
das Gepäckstück entweder ein beschädigtes Etikett oder aber überhaupt kein Etikett trägt, werden auf einem
Förderband 5 zum manuellen Sortieren zu einer manuellen Verteilerstation 9 geleitet. Dort kann die Gepäckflugweginformation
vom Bedienungspersonal über eine Tastatur in den Rechner 30 eingegeben werden. Das Gepäckstück wird sodann in den Hauptgepäckstrom
zurückgeleitet und durch das normale System, aus Verteilergattern 7 sortiert, wobei die jeweilige Lage der
Gepäckstücke auf dem Förderbandsystem rechnermäßig dadurch erfaßt wird, daß Ablesungen durch fotoelektrische
Zähler erfolgten, welche die sowohl auf der Hauptförderlinie 1 als auch auf den Abzweiglinien 6,10,
laufenden Gepäckstücke zählen. Die Zweigleitungen 6, 10 laufen zu der Eingangsseite der mechanischen Distanziereinrichtung
2 zurück, so daß lediglich eine einzige Distanziereinrichtung 2 erforderlich ist
Ausladen von Gepäckstücken
Die Arbeitsweise beim Ausladen von Gepäckstücken ist analog der beschriebenen Arbeitsweise beim Einladen
bzw. Abfertigen von Gepäckstücken. Die von den Container- oder Lastwagenabladebereichen kommen-
oder überhaupt kein Etikett tragen, werden zum manuellen Sortieren auf einem Förderband 16 zur manuellen
Verteilerstation 9 geleitet. Genau wie bei den einzuladenden Gepäckstücken wird die Gepäckweginformation
mittels Tastatur in den Rechner eingegeben und das Gepäckstück wird sodann in den Hauptgepäckstrom
zurückgeleitet. Der Verlauf des Gepäckstückes auf seinem Weg wird sodann kontinuierlich dadurch verfolgt,
daß die Anzahl der an bestimmten ausgewählten Punkten auf dem Förderbandsystem vorbeilaufenden Gepäckstücke
gezählt wird.
Transfergepäckstücke werden zu einem Zwischenstations-Förderband 18 geleitet und laufen von dort in den
Gepäckstrom der in das Flugzeug einzuladenden Gepäckstücke, und zwar entweder an derselben Stelle oder
an anderen Stellen innerhalb des Flughafens. Wenn die
Transfergepäckstücke in den geeigneten Einladegepäckstrom eingegliedert sind, werden sei genau wie normale
ursprünglich aufgegebene Gepäckstücke sortiert.
Die Arbeitsweise des Rechners 30 im Fall der Transfergepäckstücke wird weiter unten beschrieben.
Dateneingabe für die einzuladenden Gepäckstücke
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, erhält der Rechner 30 über alle einzuladenden Gepäckstücke Daten entweder von
den miteinander verbundenen Etikettiereinrichtungen (TIM's) oder über eine Flugrouten-Eingabevorrichtung
31, wenn es sich um Gepäckstücke handelt, die von ankommenden Flugzeugen an der betreffenden Stelle ausgeladen
werden. Zwischenverbindungsdatenwege sind im Diagramm der F i g. 1 mit unterbrochenen Linien
dargestellt. Die Daten für jedes Gepäckstück schließen die Seriennummer sowie die Weginformaticn für sämtüehe
Bestimmungs- und Transferpunkte bzw. -stellen ein. Hierbei können maximal acht solcher Flugweginformationsfelder
eingegeben werden. Jedes Feld besteht aus drei die Fluggesellschaft kennzeichnenden Alpha-Zeichen,
aus drei den Zielort kennzeichnenden Alpha-Zeichen sowie aus vier die Flugnummer kennzeichnenden
Dezimalziffern. Das System gibt die Seriennummer sowie das erste Weginformationsfeld in eine aufeinanderfolgende
Einlade-Flug-Routen-Datei (EFMF) ein, und zwar basierend auf dem durch das erste Weginformationsfeld
gekennzeichneten Flug und Zielort, für den das Gepäck zunächst in das Flugzeug eingeladen werden
soll. EFMFs werden für sämtliche Flüge und Zielorte vorgesehen, für die normalerweise Gepäck angenommen
wird. Nach dem Abschluß der Aufnahme von Gepäckstücken für den betreffenden Flug wird jede EFMF
an ihren Bestimmungsort verbracht, und zwar entweder
den Eiiiiaiiegcpäcksiückc werden auf einem einzigen mittels der normalen Nächrichtcüverbindüngsniögiich
Förderband 11 durch das System hindurchgeleitet Jedes
Gepäckstück ist mittels einer mechanischen Distanziereinrichtung 12 von seinem benachbarten Gepäckstück
wenigstens 122 cm entfernt, und die Etikettenseriennummer wird während des Durchlaufs in der Etikettenieseeinrichtung
13 gelesen. Es wird sodann der Rechner 30 nach der Gepäckweginformation abgefragt und die
durch die Verteilleitungen 17 durchzuführende mechanische Sortiertätigkeit festgelegt, wobei die Verteilleitungen
17 beispielsweise zu den üblichen Karussells im Gepäckausgabebereich führen. Ein kurzer Längenabschnitt
des Förderbandes 14 schafft einen ausreichend langen Zeitraum zum Empfang der entsprechenden
Antwort vom Rechner, bevor die Sortiertätigkeit eingeleitet wird.
Gepäckstücke, die entweder ein beschädigtes Etikett
Gepäckstücke, die entweder ein beschädigtes Etikett
keit der Fluggesellschaft oder als Bandaufzeichnung, die an Bord des Flugzeuges transportiert wird.
Sortieren des Einladegepäcks bzw.
abgefertigten Gepäcks
abgefertigten Gepäcks
Der Durchlauf eines Gepäckstückes durch Etikettenleseeinrichtung 3 setzt beim Rechner 30 eine Einladesortier-Anfrage
(ESl) in Gang, wobei die Etikettenantwort analysiert und, falls diese von akzeptabler Qualität
ist, die Etikettenseriennummer aufgenommen wird. Eine ESNF (Einlade-Seriennummer-Datei) wird sodann unter
Anwendung der Seriennummer als Datenschlüssel betätigt, um die erste Zielort-Flugweginformation für
das Gepäckstück zu erhalten. Unter Anwendung dieser information werden Verteilergatter-Steuersignale er-
zeugt, um das Gepäckstück korrekt zu sortieren. Wenn keine akzeptable Antwort erhalten wird, wird das Gepäck
zum manuellen Sortieren automatisch aussortiert.
Dateneingabe zum Entladen von Gepäckstücken
Die Quelle für die notwendige Seriennummer und die Flugweginformation für alle auszuladenden Gepäckstücke
sind die EFMFs, die, wie oben erläutert, von ihrem Ursprungsflughafen zusammen mit den Gepäckstücken
transportiert bzw. übermittelt werden. Nach dem Empfang eine EFMF am Bestimmungsort wird das
EFMF in eine Entlade-Seriennummer-Datei (DSNF) verbracht, wobei wiederum die Seriennummer als Datenschlüssel
verwendet wird. Bei Gepäckstücken, deren Transport an dieser Stelle beendet ist, wird keinerlei
weiterer Schritt mehr unternommen. Falls es sich jedoch um Transfergepäckstücke handelt, werden die Seriennummer
sowie das erste und das darauffolgende Flugwegfeld der EFMF-Aufzeichnungen als »neuer«
Einlade-Transfer-Dateneingang verwendet und für diejenige Station, zu welcher das Gepäckstück transferiert
werden soll, in die DSNF und zugehörige EFMF eingegeben.
Sortieren von ausgeladenen Gepäckstücken
Das Sortieren der ausgeladenen Gepäckstücke findet in Verbindung mit der DSNF statt. Der Vorgang ist
analog dem oben beschriebenen Vorgang bei den einzuladenden Gepäckstücken. Wie aus F i g. 1 ersichtlich,
werden die Gepäckstücke, die an der betreffenden Station ihren Weg beenden, durch Verteilleitungen 17 zu
ihren jeweiligen Gepäckausgabestellen oder Gepäckkarussells sortiert. Transfergepäckstücke für andere Flüge
werden über ein Zwischenstationsförderband 18 in den Einladegepäckstrom der den betreffenden Flug bedienenden
Station eingeleitet Danach wird das Gepäckstück auf dem üblichen Weg sortiert, und zwar unter
Bezugnahme auf die zuvor eingegebenen DSNF- und EFM F-Aufzeichnungen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden maschinenlesbare Etiketten mit 16-Bit-Codekapazitäten
für Postpakete verwendet. Jedem Postamt kann ein kompletter Satz dieser 16-Bit-Etiketten zugeordnet
werden, die Seriennummern von 0—(216— 1)=5J535
aufweisen. Kleinen Postämtern kann ein Unte:satz aus dem oben erwähnten kompletten Satz zugeordnet werden. Die Etiketten weisen vorzugsweise die Form von
etwa 12,7 χ 12,62 cm großen, dünnen Kartonetiketten auf, die an ihrer einen Seite eine Klebfläche besitzen.
Hierbei wird ein Anhänger an der Seite jedes Paketes angebracht das dem Postamt zugeht Die Adresseninformation
für jedes Paket wird gelesen und über eine Tastatur in einen geeigneten Datenspeicher eingegeben,
in welchem sie der Seriennummer des am Paket befestigten maschinenlesbaren Etiketts zugeordnet
wird.
Bei der Aufgabe eines Paketes wird die Adresseninformation mittels einer Tastatur in den Rechnerspeicher
eingegeben, worauf die Portokosten sichtbar gemacht werden und ein Etikett ausgegeben wird. Das Etikett
kann auf das Paket aufgeklebt und dieses sodann in einen Behälter gelegt werden.
Nach dem Abfertigen werden die Pakete in Paketbehältern vom jeweiligen Postamt zur ersten Postaustauschstelle
oder Verteilerstelle im postalischen Verteilersystem gesendet Die Adresseninformation einschließlich
der zugeordneten Seriennummern für jedes in einem Paketbehälter vorhandene Paket wird auf eine
wiederverwendbare Magnetdatenkarte geschrieben und im Ursprungspostamt am Paketbehälter befestigt.
Die Magnetdatenkarte begleitet daher den Paketbehälter, wenn er zur Verteilerstelle gesendet wird.
Beim Erreichen der ersten Verteilerstelle werden die in jedem Paketbehälter befindlichen Pakete automatisch
sortiert, und zwar gemäß der Information, die sich auf der sie begleitenden Magnetdatenkarte befindet.
Hieraus wird deutlich, daß die in einem beliebigen Paketbehälter befindlichen Pakete, die erste Verteilerstelle
erreichen, unzweideutig codiert sind. Da die Etiketten, welche die Seriennummern von 0—65 535 aufweisen.
der Reihenfolge nach ausgegeben werden, ist es sogar
selbst bei größeren Postämtern, die mehr als 65 536 Pakete pro Tag abfertigen, lediglich erforderlich, die Pakete
in etwa derjenigen Reihenfolge in ihre jeweiligen Paketbehälter zu verbringen, in der die Pakete vom
Postamt angenommen wurden.
Die Arbeitsweise des Systems an nach der ersten Verteilerstelle liegenden Verteilerstellen bedarf einer besonderen
Beschreibung. Bei dieser zweiten Ausführungsform des Seriennummersystems, das sich von der
ersten, für das Fluggepäck vorgeschlagenen Ausführungsform des Seriennummernsystems unterscheidet,
geben sämtliche Postämter kontinuierlich erneut Etiketten aus, welche denselben Satz der Seriennummern von
0—65 535 aufweisen. Es ist dabei möglich, daß zum selben Zeitpunkt mehr als ein Postamt eine mit der gleichen
Seriennummer versehene Etikette ausgibt. Wenn daher Pakete aus unterschiedlichen Paketbehältern, die
von unterschiedlichen Postämtern stammen, nach ihrem ersten Sortieren zusammengeworfen und zusammen
mit der begleitenden Magnetdatenkarte in einen weiteren Paketbehälter verbracht werden, um sie zur nächsten
Sortierstelle im Postverteilersystem zu schicken, kann dieser weitere Paktbehälter manchmal Pakete m'.t
derselben Seriennummer enthalten. Eine ähnliche Situation ergibt sich hinsichtlich unterschiedlicher Paketbehdlter,
die zu unterschiedlichen Zeitpunkten vom selben Postamt stammen. Der wesentliche Punkt hierbei ist,
daß das mögliche Zusammentreffen von Etiketten mit derselben Seriennummer im selben Paketbehälter auf
der Magnetdatenkarte, die den weiteren Paketbehälter auf seinem normalen Weg begleitet, aufgezeichnet wird.
Es können daher beim nächsten Sortieren der in diesem Paketbehälter befindlichen Pakete zunächst die vollständige
Magnetdatenkarte gelesen und Pakete mit Etiketten übereinstimmender Seriennummern festgestellt
werden. Diese Pakete werden dann manuell sortiert.
Wenn jeder Paketbehälter durchschnittlich 28 = 256
Pakete erhält ist die Wahrscheinlichkeit daß zwei Pakete im selben Paketbehälter dieselbe Seriennummer aufweisen,
im Durchschnitt einmal vorhanden. Es ist daher im schlimmsten Fall lediglich erforderlich, bei jeweils
256 Paketen höchstens eines davon manuell zu sortieren.
Von Zeit zu Zeit kann ein Paketbehälter mehr als ein einziges Paar von zwei- bzw. mehrdeutig codierten Paiketen enthalten oder sogar eine Gruppe von drei oder mehr Paketen mit derselben Seriennummer aufweisen. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich dies ergibt ist jedoch so gering, daß sie einen vernachlässigbar kleinen Einfluß auf den oben erwähnten Durchschnittswert von 256 Paketen jeweils einem von Hand zu sortierenden Paket ausübt.
Wenn die Alternativadressen für doppeldeutig co-
Von Zeit zu Zeit kann ein Paketbehälter mehr als ein einziges Paar von zwei- bzw. mehrdeutig codierten Paiketen enthalten oder sogar eine Gruppe von drei oder mehr Paketen mit derselben Seriennummer aufweisen. Die Wahrscheinlichkeit, daß sich dies ergibt ist jedoch so gering, daß sie einen vernachlässigbar kleinen Einfluß auf den oben erwähnten Durchschnittswert von 256 Paketen jeweils einem von Hand zu sortierenden Paket ausübt.
Wenn die Alternativadressen für doppeldeutig co-
2.
dierte Pakete auf einem Bildschirm oder sonstwie sichtbar gemacht werden, ist es beim manuellen Sortieren
lediglich erforderlich, eine einfache Wahl zwischen den Alternativen zu treffen. Die Adresseninformation des
Paketes muß hierbei nicht mehr erneut eincodiert werden.
Es ergeben sich wenig wirtschaftliche Vorteile bei dem Versuch, den Anteil der ein manuelles Sortieren
erfordernden Pakete unter den oben erwähnten wahrscheinlichen Durchschnitt zu drücken. In der Praxis wird
keine automatische Anlage jemals sämtliche Pakete ohne Fehler sortieren, zumal sich Fehler auch aufgrund
eines beschädigten oder abgerissenen Etikettes ergeben können. Es wird daher immer eine Bedienungsperson in
Bereitschaft stehen.
Aus dem Blockdiagramm gemäß F i g. 2 ist eine hierfür geeignete Sortieranlage ersichtlich. Vor dem Sortieren
der in einem Paketbehälter befindlichen Pakete wird die Magnetdatenkarte, die den Paketbehälter begleitet,
von einem Magnetdatenkartenleser gelesen, der einen Teil eines Sortiersteuergerätes 1 bildet Die Pake- TIM
te werden sodann mittels einer geeigneten Verladeanla- BDM ge auf ein Förderband 20 verladen und jeweils einzeln EFMF
durch die Etikettenieseeinrichtung 3 geleitet. Während ESI des Durchlaufs durch die Etikettenieseeinrichtung 3 25 DSNF
wird die Paketbehälterseriennummer durch entsprechende Übertragung an einer entfernten Stelle abgelesen
und es wird sodann die gelesene Seriennummer zu dem Sortiersteuergerät 1 geleitet. Dieses gibt sodann
einem Satz aus Verteilergattern 24 die erforderlichen Befehle, um für das jeweils betreffende Paket die erforderliche
Sortiertätigkeit durchzuführen, die sich durch Überprüfung der zuvor von der begleitenden Magnetdatenkarte
abgelesenen Adresseninformation ergeben hat, wobei die Paketseriennummer als Bezugshinweis
verwendet wird. Wenn hierbei durch das Sortiersteuergerät ! diese Seriennummer als eine solche Seriennummer
identifiziert wird, die von mehr als einem Paket der in den zu sortierenden Paketbehältern befindlichen Paketen
getragen wird, werden sämtliche Pakete, die diese Seriennummer besitzen, zum manuellen Sortieren automatisch
zur Bedienungsperson 5 geleitet. Sämtliche möglichen Adressen, die der fraglichen Seriennummer
entsprechen, werden auf einer Wiedergabevorrichtung 26 sichtbar gemacht, und die Bedienungsperson 5 gibt
duch eine Überprüfung des Paketes, z. B. durch Knopfdruck, die entsprechende Wahl an. Diese Information
wird zum Sortiersteuergerät 1 zurückgeleitet, das über einen weiteren Satz aus Verteilergattern 27 die notwendigen
Schritte zum Sortieren des Paketes einleitet
Sämtliche Pakete, bei denen z. B. durch Beschädigung die Etikettenseriennummer während des Durchlaufs
durch die Etikettenieseeinrichtung 3 nicht gelesen werden kann, werden ebenfalls zur Bedienungsperson 5 geleitet,
welche die von den Verteilergattern 27 durchzuführende Sortierfähigkeit bestimmt. Wie aus F i g. 2 ersichtlich,
kann die Sortieranlage eine Mischung aus etikettierten oder unetikettierten Paketen sortieren. Unetikettierte
Pakete werden in einfacher Weise zum manuellen Sortieren geleitet
Es seien schließlich noch die folgenden Punkte erwähnt:
1. Die spezielle Wahl von 16-Bit-Etiketten und Paketbehältern,
die durchschnittlich 256 Pakete enthalten, ist lediglich ein Beispiel. Es kann beispielsweise
preiswerter sein, 12-Bit-Etiketten in Verbindung mit Paketbehältern, die durchschnittlich 64 Pakete
enthalten, zu verwenden und ein manuelles Sortieren von einem Paket bei jeweils 64 Paketen als
akzeptabel anzusehen.
Das Eincodieren der Magnetdatenkarten kann je nach Bedarf entweder am Ursprungspostamt oder
zentral durchgeführt werden. Es ist auch möglich, daß die Postkunden ihre eigene Adresseninformation
eingeben, bevor sie ihr Paket zur Postabfertigung vorlegen. Wie schon erwähnt, ist hierbei ein
erneutes Eincodieren dieser Adresseninformation niemals erforderlich, und zwar unabhängig davon,
wie viele Sortierstufen verwendet werden. Abgesehen von der erforderlichen Codieranlage ist der
sonstige Anlagenbedarf bei jedem Postamt minimal, da die Etiketten bei Wunsch manuell ausgegeben
werden können.
In der Beschreibung wurden folgende Abkürzungen verwendet:
Etikettenausgabemaschine
Hauptverteilermaschine
Einlade-Flugdarstellungsdatei
Einladesortieranfrage
Entlade-Seriennummerdatei
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Verteilen von Gegenständen wie Gepäckstücke, Postpakete oder dergl., die mit
maschinenlesbaren durchnumerierten Etiketten versehen sind, denen jeweils eine bestimmte, in einem
Speicher eingegebene Adresse zugeordnet ist, mit einem Rechner, der in Abhängigkeit von der vom
Speicher abgefragten Adresse eine Verteilereinrichtung steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Etikettiereinrichtung, welche sine sich wiederholende begrenzte Durchnumerierung der Etiketten
vorsieht, mit einem Rechner verbunden ist, durch welchen den einzeln mit jeweils einer Numerierung
versehenen Etiketten eine Adressierung zugeordnst und diese Zuordnung in einem Speicher für
eine Gruppe von Gegenständen eingegeben wird,
daß der Speicher zusammen mit der zugehörigen . Gruppe von Gegenständen transportabel ist und die
im Speicher vorhandenen Daten (Etikettennummern und zugeordnete Adressierungen) in einen mit der
Verteilereinrichtung verbundenen Rechner vor Beginn des Verteilvorganges eingebbar sind,
daß der Rechner sich wiederholende Etikettennummern erfaßt und beim Durchlauf der mit den Etiketten versehenden Gegenstände durch eine mit dem Rechner verbundenen Etikettenieseeinrichtung die Verteilereinrichtung in der Weise durch den Rechner angesteuert ist, daß die mit sich wiederholenden Etikettennummern versehenen Gegenstände zu einer manuell betätigten Verteilerstation geleitet und die übrigen Gegenstände in Abhängigkeit von der der jeweiligen Etikettennummer zugeordneten Adresse in der Verteilereinrichtung weitergeleitet sind.
daß der Rechner sich wiederholende Etikettennummern erfaßt und beim Durchlauf der mit den Etiketten versehenden Gegenstände durch eine mit dem Rechner verbundenen Etikettenieseeinrichtung die Verteilereinrichtung in der Weise durch den Rechner angesteuert ist, daß die mit sich wiederholenden Etikettennummern versehenen Gegenstände zu einer manuell betätigten Verteilerstation geleitet und die übrigen Gegenstände in Abhängigkeit von der der jeweiligen Etikettennummer zugeordneten Adresse in der Verteilereinrichtung weitergeleitet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Etikettenieseeinrichtung eine
Distanziereinrichtung (2) vorgesehen ist, welche die auf einer Fördereinrichtung befindlichen Gegenstände
wie z. B. Gepäckstücke in einem vorbestimmten Mindestabstand voneinander anordnet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß heim Durchlauf von Gegenständen
wie z. B. Gepäckstücken, welche ein beschädigtes Etikett aufweisen, durch die Etikettenieseeinrichtung
(3, 13) die Verteilereinrichtung vom Rechner so gesteuert ist, daß diese Gepäckstücke zur
manuell betätigten Verteilerstation geleitet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vor der Etikettenieseeinrichtung befindliche
Station zur Aufnahme des Inhaltes eines ankommenden Behälters, dessen Inhalt aus mit Etiketten
versehenen Gegenständen bzw. Postpaketen besteht.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AU314573 | 1973-05-01 | ||
AU467673 | 1973-08-30 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2421316A1 DE2421316A1 (de) | 1974-11-14 |
DE2421316C2 true DE2421316C2 (de) | 1985-02-28 |
Family
ID=25610018
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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CA (1) | CA1019690A (de) |
DE (1) | DE2421316C2 (de) |
FR (1) | FR2227907B1 (de) |
GB (1) | GB1432274A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE19616130A1 (de) * | 1996-04-11 | 1997-10-16 | Michael Schulz | Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von Sendungen |
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GB2217072A (en) * | 1988-04-08 | 1989-10-18 | Kodak Ltd | Indentification method and apparatus |
WO1993012893A1 (en) * | 1990-12-27 | 1993-07-08 | Thomas Randall Branch | Multiple level laundry sorter apparatus and method |
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CN113673934B (zh) * | 2021-08-26 | 2024-04-26 | 深圳市易流科技股份有限公司 | 一种订单与线路的匹配方法及装置、设备和存储介质 |
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1974
- 1974-04-29 GB GB1868674A patent/GB1432274A/en not_active Expired
- 1974-04-30 FR FR7415124A patent/FR2227907B1/fr not_active Expired
- 1974-05-01 JP JP49049235A patent/JPS5758997B2/ja not_active Expired
- 1974-05-02 DE DE19742421316 patent/DE2421316C2/de not_active Expired
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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GB1432274A (en) | 1976-04-14 |
DE2421316A1 (de) | 1974-11-14 |
FR2227907A1 (de) | 1974-11-29 |
JPS5069761A (de) | 1975-06-10 |
FR2227907B1 (de) | 1982-09-24 |
CA1019690A (en) | 1977-10-25 |
JPS5758997B2 (de) | 1982-12-13 |
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Legal Events
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8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: LIEDL, G., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |