DE239932C - - Google Patents
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- DE239932C DE239932C DENDAT239932D DE239932DA DE239932C DE 239932 C DE239932 C DE 239932C DE NDAT239932 D DENDAT239932 D DE NDAT239932D DE 239932D A DE239932D A DE 239932DA DE 239932 C DE239932 C DE 239932C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C3/00—General types of embroidering machines
- D05C3/04—General types of embroidering machines with horizontal needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 239932 KLASSE 52h. GRUPPE
FRIEDRICH OTTO SELL in CHEMNITZ.
auf rundgeschlossenen Warenstücken.
Bei der Herstellung von Stickereien auf rundgeschlossenen Warenstücken, wie Strümpfe,
Handwärmer usw., auf Schiffchenstickmaschinen war. man bisher genötigt, bei Fadenbrüchen des
Schiffchenfadens und auch beim Einsetzen einer neuen Spule in das Schiffchen die Spannkörper
mit dem Warenstück aus der Maschine herauszunehmen oder das noch nicht fertigbestickte
Warenstück von dem Spannkörper
ίο abzuziehen. Hierbei konnte es aber zur Fertigstellung
oft nicht wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht werden, und deshalb mußte bei den jetzt bestehenden Vorrichtungen
oft mit einem ziemlich hohen Betrag an Abfall gerechnet werden.
Diese beregten Übelstände soll nun die vorliegende Erfindung dadurch beseitigen, daß die
Schiffchen-Treiberstange eines jeden Schiffchens besonders verschiebbar angeordnet ist. Hierdurch
kann bei Fadenbruch oder nach der Aufarbeitung der Schiffchenspule der Schiffchenfaden
wieder in Ordnung gebracht werden, gegebenenfalls auch eine neue Spule eingesetzt
werden, ohne daß das noch nicht fertigbestickte rundgeschlossene Warenstück von sein em Spannkörper
abgezogen werden muß, wodurch nicht nur jeder Abfall vermieden, sondern auch die
Leistungsfähigkeit der Stickmaschine ganz bedeutend erhöht wird.
Es zeigen in der Zeichnung
Fig. ι eine Treiberstangenanordnung gemäß der Erfindung in der Ansicht,
Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig. 3 und 4 eine Treiberstange mit zugehöriger Schiffchenbahn in den beiden End-
Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig. 3 und 4 eine Treiberstange mit zugehöriger Schiffchenbahn in den beiden End-
Stellungen der Schiffchenbewegung in zwei Ansichten und in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 5 dieselbe Anordnung mit gehobener Treiberstange zum Zweck der Auswechslung
der Schiffchenspule in einer Ansicht.
In das Innere eines jeden rundgeschlossenen Warenstückes, das auf seinen Spannkörper a
aufgezogen und von denen eine beliebige, der Länge und der Höhe der Stickmaschine entsprechende
Anzahl am in der Längs- wie in der Höhenrichtung mittels Pantograph beweglichen Stickrahmen oder Gatter b befestigt
sind, reicht in bekannter Weise bis zu einer gewissen Tiefe eine an einem feststehenden
Böckchen c befestigte Schiffchenbahn d.
An dieser Schiffchenbahn d ist die Schiffchen-Treiberstange
e in Warzen f senkrecht verschiebbar gelagert, umschließt mit an geeigneter
Stelle vorgesehenen Ausbuchtungen das Schiffchen g und wird durch eine senkrecht auf und
ab bewegbare Tragschiene h in gleichem Sinne bewegt.
Die Mitnahme der Schiffchen-Treiberstange & durch die Tragschiene h sowie die jederzeit
richtige Einstellung in der Höhenlage zu ihrem Arbeitsbereich geschieht durch den Einfall
eines unter der Wirkung einer Blattfeder i stehenden Stiftes k in eine Vertiefung I der
Treiberstange e, von welcher Vertiefung aus in der Richtung nach dem Arbeitsfelde des Schiffchens
g eine dem Stifte k entsprechende Nut η von zweckentsprechender Länge vorgesehen ist.
Die Bewegung der Tragschiene h und mit dieser der Treiberstangen e, die durch Exzenter
von der Hauptwelle aus mittels schwin-
gender Wellen und geeigneter Hebel auf dieselbe übertragen wird, wird als bekannt vorausgesetzt,
und es sind deshalb diese Bewegungsmittel in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Findet während des Stickereivorganges ein Fadenbruch der Schiffchenspule statt oder ist die Spule aufgebraucht und soll durch eine
Findet während des Stickereivorganges ein Fadenbruch der Schiffchenspule statt oder ist die Spule aufgebraucht und soll durch eine
ίο neue ersetzt werden, so bedarf es nur des Anhebens
des unter der Wirkung der Blattfeder i stehenden Stiftes k und des Hochziehens der
Treiberstange e bis zu Ende der Längsnut n, in welcher der Stift k gleitend gleichzeitig auch
die Treiberstange vor Verdrehung schützt.
Das Schiffchen g ist hiermit gleichzeitig in seiner Bahn so hoch gezogen worden (Fig. 5),
daß dasselbe durch die seitliche Absparung m der Schiffchenbahn d oberhalb des auf dem
Spannkörper α aufgezogenen, rundgeschlossenen Warenstückes bequem herausgenommen, der
Spulenfaden geregelt bzw. eine neue Spule in das Schiffchen eingesetzt werden kann, um
dann in umgekehrter Weise wieder in die Arbeitsstellung gebracht zu werden, wobei die
Treiberstange e durch den Einfall des Stiftes k in die Vertiefung I die genaue, vorher innegehabte
Höhenlage wieder erhält und in dieser gesichert wird, bereit, den Stickereivorgang
fortzusetzen, ohne daß das zu bestickende und angefangene, rundgeschlossene Warenstück vom
Spannkörper α abgezogen wurde.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieser Vorrichtung ist ferner der, daß auch während
des Stickereivorganges, also selbst während der Bewegung der Stickmaschine, jede einzelne
Treiberstange e von Hand hochgehalten, das betreffende Schiffchen g durch ein anderes ersetzt
und wieder in Arbeitsstellung gebracht werden kann, wodurch auch wesentlich an Zeit
gespart und die Maschine leistungsfähiger wird, was bei den bekannten Vorrichtungen nicht
möglich ist. . ·
Hierzu sei noch bemerkt, daß diese Treiberstange e anstatt aus einem Rundstab gearbeitet,
wie im Ausführungsbeispiel angedeutet ist, auch aus einem Flachstab gefertigt sein
kann, in welchem Falle dann die Längsnut η nicht benötigt wird, und es nur einer weiteren
Vertiefung I für die Hochstellung der Treiberstange bedarf.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Schiffchen-Treiberstange für Schiffchenstickmaschinen zur Herstellung von Stickereien auf rtmdgeschlossenen Warenstücken, in welche die 'Treiberstange hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß jede der senkrecht bewegbaren Schiffchen-Treiberstangen (e) mittels eines federnden, in eine Nut der Treiberstange (e) passenden Einfallstiftes (k) feststellbar und senkrecht derart verschiebbar ist, daß das Schiffchen (g) bis über den oberen Rand des Spannkörpers (a) gebracht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE239932C true DE239932C (de) |
Family
ID=499333
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT239932D Active DE239932C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE239932C (de) |
-
0
- DE DENDAT239932D patent/DE239932C/de active Active
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