DE2349566C2 - Verfahren zur Herstellung von fleischartigen Faserprodukten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von fleischartigen FaserproduktenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von fleischartigen Faserprodukten, wobei man ein
Gemisch von heiß fixierbaren öder koaguücrbarcr, proteinhaltigen Materialien zu einem feinteiligen Teig formt,
den Teig thermisch irreversibel in eine faserige Beschaffenheit überfuhrt, so daß sie das Muskelfleisch von Tieren oder das Fleisch von Fisch und nachstehend als
»Fleisch« bezeichnet, simulieren.
Die Nahrungsmittelindustrie versucht seit vielen Jahren, ein proteinreiches, billiges faseriges Proteinmaterial
als Ersatz für Fleisch herzustellen. Fleisch wird in vereinfachter Form als ein System von Fasern angesehen, die M
durch ein geeignetes Bindemittel zusammengehalten werden. Daher wurde die Technik zur Herstellung von
synthetischen Textilfasern auf die Herstellung von Proleinfasern angewandt, die später unter Verwendung eines
geeigneten Bindemittels zu einer einzigen fleischartigen Masse geformt werden können. Als neuere Beispiele für
das Abbinden von gesponnenen Fasern sind die Verfahren zu nennen, die in den US-Patentschriften 34 98 793
und 35 59 561 beschrieben werden. Eine Proteinlösung wird durch Spinndüsen In ein Säurebad ausgepreßt,
wobei Fasern gebildet werden. Die gesponnenen Fasern werden dann zu einer festen Masse gepreßt und abgebunden, die natürlichen Fleischprodukten aus dem Muskelfleisch von Tieren gleicht.
Die grundlegende Patentschrift. In der das Spinnen
von Proteinfasern beschrieben wird, ist die US-Patentschrift 26 82 466 (erteilt 29. 6. 1954). Seitdem wurden
zahlreiche Palente auf Verfahren, bei denen Spinndüsen verwendet werden, erteilt.
Die Spinnverfahren führen zwar zu befriedigenden Μ
Fasern und. wenn diese abgebunden werden, zu annehmbaren Fleischprodukten, jedoch sind hohe Anlagekosten
und eine genaue Regelung der Verarbeitungsvariablen erforderlich mit dem sich daraus ergebenden Nachteil,
daß die hergestellten Endprodukte verhältnismäßig teuer sind.
Die Herstellung von Faserprotein ohne Anwendung von Spinnverfahren wird In der US-Patentschrift
30 47 395 beschrieben. Bei diesem Verfahren wird eine Aufschlämmung von tierischem oder pflanzlichem Pro- *°
tcln in !einteiliger Form unter ständigem Rühren schnell
auf eine Temperatur von 149 bis 204" C erhitzt, wodurch
das Protein zu einer Fascrmasse koaguliert. Durch schnelles Abkühlen des Proteins wird ein schnitzelartiges
Fasermatertal gebildet, das in ziemlich niedriger Ausbeute gewonnen wird
Kürzlich wurden Verfahren zur Herstellung eines expandierten Pflanzenprotelnmaterlals. das als Flelscher-
65 satz dienen soll, bekennt. Proteine, z. W. Sojaproieln,
werden der Einwirkung von erhöhter Temperatur und hohem Druck unterworfen und durch eine Düse gepreßt,
wobei eine expandierte Masse oder ein Strang aus Proteinmaterial gebildet wird. Durch die schlagartige Entspannung von hohem Druck auf Normaldruck wird eine
Expansion In Fließrichtung bewirkt, wodurch das Produkt das Aussehen von Fasern erhält. Als repräsentativ
für diese Arbeitsweise sind die Verfahren zu nennen, die in den US-Patentschriften 34 80 442, 34 88 770 und
34 96 858 beschrieben werden.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung von fleischartlgen Produkten wird in der US-Patentschrift 31 02 031
beschrieben. Hler wird ein Glutentelg zur Herstellung
eines ungekochten hackbratenartigen Granulats verwendet.
Aus der DE-OS 16 92 754 ist ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Herstellung eines porös laserigen Nahrungsmittels aus einem proieinhaliigen pflanzlichen Stoff
bekannt, bei dem das erhitzte, unter Druck stehende Materia! durch verengte öffnungen in eine unter erheblichem Druck stehende Umgebung unter Expansion des
Stoffes extrudlert wird. Erst bei dieser Extrusion soll sich die faserige Struktur ausbilden, ratsächlich cnistehcn
hierbei jedoch expandierte Extrudate. die noch sehr wenig Ähnlichkeit mit dem Fleisch von Tieren oder
Fischen haben. In der DE-OS 22 05 496 ist eine Verbesserung des Verfahrens gemäß DE-OS 16 92 754 beschrieben. Hierbei wird das Material zunächst zu zylindrischen
Stangen ausgerollt, dann in ein Rohr mit etwas größerem Durchmesser eingeführt und unter Druck mit Dampf
erhitzt. Hierbei erhält man ein expandiertes Produkt, das sich überwiegend in einer Richtung ausgedehnt hai und
dadurch eine gewisse Faserstruktur angenommen hat. Auch das dabei erhaltene Produkt ist noch weit davon
entfernt, mit Fleisch von Tieren oder Fischen vergleichbar zu sein.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Herstellung von fleischartigen Faserprodukten
gemäß Oberbegriff des obigen Patentanspruchs zu entwickeln, welches möglichst einfach durchführbar Ist und
bei dem das Produkt in hoher Ausbeute pro Zeit und Volumeneinheit der Apparatur anfällt. Diese Aufgabe
wird dadurch gelöst, daß die Volumenverringerung des Teiges ausschließlich durch Vergrößerung des Schnekkenkörpervolumens erfolgt.
Man erhält so billige, heißfixierte, faserige, proteinreiche Malerlalien, die dem Muskelfleisch von Tieren oder
Flschflelsch gleichen. Die verschiedensten Fasergestalten, die natürlichem Fleisch oder Fisch gleichen, werden
durch Einstellung und Regelung der Verfahrens- und Formulierunrsvariablen hergestellt. Diese Fasern können
als kurz und nicht ausgerichtet, lang und nicht ausgerichtet, lang und ausgerichtet sowie als lang, fleischig
und ausgerichtet beschrieben werden. Das faserige Proteinmaterial hat ein fleischartigeres Aussehen als die bisherigen von hohem Druck auf niedrigen Druck entspannten Extrudate und ist nach einem einfacheren und
billigeren Verfahren herstellbar, als dies unter Verwendung von gesponnenem Protein möglich ist. Außerdem
wird das Faserprodukt In viel höheren Ausbeuten als bei Verwendung einer Aufschlämmung gemäß der US-Patentschrift 30 47 395 erhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht aus von dem Stand der Technik, wie er beispielsweise In der US-PS
30 47 395 genannt Ist, jedoch ist die Ausbeute an endgültigem Fasermaterial erheblich höher. Die erflndungsgemäli erhaltenen Produkte sind weiterhin eindeutig ver-
bessen gegenüber den Produkten der US-PS 31 0203!,
34 80 442, 34 88 770 u "J 34 96 858, da das Proteinmateriiil
eine äußerst fqserfge Beschaffenheit hat, die derjenigeß
gleicht, die bei Anwendung von Spinnverfahren erhalten wird. Es braucht nicht wie das bekannte texturierte
Pflanzenprotein verpufft zu werden. Es ist auch besser als das gemäß US-PS 31 02 031 ungekochte Proteingranulat,
dem die faserige Beschaffenheit fehlt.
Zur Durchführung des erfindungsgemSßen Verfahrens wird ein Gemisch von heißfixierbaren oder koagulierbaren
proteinhaltigen Materialien zu einem feinieiligen Teig mit 20 bis 65't. Wasser geformt und unter Zuhilfenahme
einer Schnecke unter 0,5- bis lOfacher Volumenverminderung zusammengepreßt. Der Teig wird durch
den durch die Volumenabnahme ausübenden Druck in Richtung zum Austritt der Kammer gepreßt und gleichzeitig
verdichtet und gegen eine erhitzte Oberfläche gepreßt. Hierdurch wird das Protein koaguliert und es
bilden sich thermisch irreversible Fasern. Am Ende der Schnecke findet eine Druckentspannung unter 35 kg/cm2
statt.
Die Extruder arbeiten ohne Düse oder Torpedo, so daß
das erhaltene faserige Material nicht beim Durchtritt durch kleine Öffnungen erneut zerrissen wird. Die
anschließende Druckentspannung Hein unter 35 kg/cm2,
um ein starkes Verpuffen und erneutes Zerstören der faserigen Struktur zu vermeiden. Dicker Effekt wird
erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Volumenverringerung
des Teiges ausschließlich durch Vergrößerung des Schneckenkörpervolumcns erfolgt.
Vorzugsweise beträft der Druckabfall weniger als 14 oder sogar weniger als 7 kg/cm2. Das erfindungsgemäße
Faserprodukt hat im irockcnen eüustano iine Dichte von
mehr als 0.65 g/ml und nach dt.n Einweichen für 30 Minuten In Wasser von 50" C einen Feu<
itigkeilsgchalt bzw. eine Wasseraufnahme von weniger als 2g H2CVg
Feststoff.
Das Volumen wird 0.5- bis lOfach. für ein nicht expandiertes
Produkt vorzugsweise 1.0- bis lOfach. insbesondere I- bis 5fach verringert. Das Volumen wird also auf
2/3 bis Vn reduziert.
Der Abstand zwischen der erhitzten Oberfläche, die normalerweise zylindrisch oder konisch Ist, und der
rotierenden Schnecke wird im allgemeinen so eingestellt, daß eine Rückmischung des Proteinmaterials weitgehend
ausgeschaltet und die gesamte Masse schnell erhitzt und in einer Richtung parallel zum Schneckenkanal gereckt
und orientiert wird.
Die Druckeinwirkung ist notwendig, um das Proteinmaterial
bis zu einem Punkt zu verdichten, an dem es im wesentlichen frei von Hohlräumen ist. und um schnelle
Wärmeübertragung durch Leitung von der erhitzten Oberfläche auf das Proteinmaterial sicherzustellen. Der
Druck wird beim Minimum gehalten, das notwendig ist,
um die Verdichtung zu erzielen und das Material durch die Kammer mit verringertem Volumen zu pressen, da
durch einen zu hohen Rückdruck die orientierte Proleinmasse auseinandergerissen und der Faserzustand des
Proteins zerstört wird. Erfindungsgemäß werden die Düsen, die normalerweise verwendet werden, um einen
für eine Expansion des Extrudats auf einen Bereich niedrigeren Drucks genügenden Rückdruck zu erzeugen,
nicht verwendet, da bei einer expandierten Form die orientierte Masse auseinandergerissen würde. Die Fasernatur
des Proteins wird wenigstens teilweise In einem Extruder ausgebildet und erfordert zur Ausbildung des
Aussehens von Fasern nicht den großen Druckabfall an einer Düse, bei dem eine charakteristische Schwammigkeil
entsteht, die for die bekannten Produkte, die in den
US-Patentschriften 3480 442, 34 88 770 und 34 96 858 beschrieben werden, so typisch ist. Durch die Verengung
der Kammer des Extruders wird ferner dem Durchfluß des Proteinmaterials ein Reibungswiderstand entgegengesetzt,
der eine Reckung und Dehnung des Materials in StrangpreßrichUing verursacht. Wahrend der Ausbildung
der Fasernatur des Proteins wird durch die Hitze, die von der erhitzten Oberfläche übertragen wird, da--Protein
ίο irreversibel zu einer Fasermasse fixiert. Der Druckabfall
vom höchsten Druck, der in der durch die rotierende Schnecke und die Wand zusammengepreßten Masse bei
dieser Ausführungsform erzeugt wird, auf Normaldruck muß auf ein Minimum herabgesetzt werden, um die
Expansion oder Verpuffung auf eine Volumenzunahme von 20'V. oder weniger, vorzugsweise auf 10% oder weniger,
insbesondere auf weniger als 5% zu begrenzen. Typisch ist ein Druckabfall von weniger als 7 kg/cm2.
Nach dem Austritt aus der Kammer kann- das thermisch irreversible, dichte, faserige Proteinmaterial nach beliebigen üblichen bekannten Verfahren getrocknet, hydraiisiert oder weiter gekocht werden.
Nach dem Austritt aus der Kammer kann- das thermisch irreversible, dichte, faserige Proteinmaterial nach beliebigen üblichen bekannten Verfahren getrocknet, hydraiisiert oder weiter gekocht werden.
Das für die Zwecke der Erfindung verwendete Proteinmaterial muß mehrere entscheidend wichtige Eigenschäften
aufweisen. Es muß einen Mindestgehalt an nicht denaturiertem Protein, d. h. an Protein haben, das
weder wärmebehandelt noch in anderer Weise bis zu dem Punkt behandelt worden ist, an dem es nicht mehr
koagulierbar ist. Das Protein muß ferner einen Teig bilden können, der zu einer Faserstruktur gereckt und ausgezogen
oder gedehnt werden kann.
Der Proteinteig kann je nach seiner Konsistenz dem Extruder als zusammenhängende Masse zugeführt oder
zur einfacheren Aufgabe in den Extruder zu gesonderten Teilchen zerkleinert werden.
Die für die Faserbildung erforderliche Konzentration ist verschieden in Abhängigkeit von der Qualität und
Quelle des Proteins. Rohes Fleisch. Fisch und Pflanzenproteine können verwendet werden. Ais pflanzliche Protelnquellen
eignen sich Sojabohnenmehl, ilrdnußmehl.
Baumwollsaalmehl und andere pflanzliche Proteinmaterialien, die im allgemeinen als Nebenprodukte der Ölex-{raktion
anfallen. Nicht entfettete protcinhahige Materialien
können verwendet werden, jedoch werden kon/.entrierte
Quellen des Proteinmaterials bevorzugt, um einen maximalen Proteingehall des Teigs zu erhalten. Das
Muskelfleisch von Tieren. Fischfleisch, Sojabohnenisolal.
Gluten. Albumin. Milchprodukte wie Milchpulver. Molke. Weizenmehl unJ andere Proteinquellcn sind
ebenfalls geeignet. Billiges Fleisch. Geflügel oder Fisch,
die für den direkten Verkaufen Verbraucher nicht geeignet
sind. z. B. Geflügelpaste aus Legehennen, sind eine bevorzugte Quelle für tierisches Protein. Bevorzugt als
Proteinquellen, die von Pflanzen gewonnen werden, wcrden
Proleine wie Prolelnisolate, entfettetes Sojabohnenmehl
und insbesondere Weizengluten.
Die proteinhaltigen Materialien werden zerkleinert (vorzugsweise werden Mehle dieser Materialien verwendet)
und zu einem feuchten Teig angemengt, der einen Feuchtigkeitsgehall von 20 bis 65 ·-. Wasser hat. Mehle
mit einer Teilchengröße von 177 μ oder weniger eignen
sich besonders gut für die Bildung eines gleichmäßigen Ausgangsleigs Insbesondere für das nicht expandierte
Produkt. Bei Verwendung von Fleischprodukt muß
das Fleisch nach bekannten Trockenmeihoden teilweise dehydratlslert werden, oder es muß mit trockenem Pflanzenprotein
oder anderen Materialien gemischt werden, um den Feuchtigkeitsgehalt auf den für die Verarbeitung
erforderlichen Wen zu verringern. Eine Wiirmebehundlung
zur Trocknung des Fleisches oder des Fisches verursacht natürlich eine Denaturierung, so daß Fleisch vorzugsweise
nur als zusätzliche oder ergänzende Proteinquelle mit trockenem Pflanzenprotein, das einen größeren
Teil des Teigs ausmacht, verwendet wird.
Als von Pflanzen gewonnenes Protein wird Gluten bevorzugt. Im allgemeinen wird vorzugsweise Weizengluten
in einer Mindestkonzentration in der Trockenmischung von etwa 20% bis zu einer maximalen Konzentration
von etwa 75% verwendet. Die obere Grenze ist dadurch· gesetzt, daß Gemische, die eine größere Glutenmenge
enthalten, nicht angemengt werden können, wahrend an der unteren Grenze der Konzentration nur eine
geringe Faserbildung in Abwesenheit anderer durch Wärme koagulierbarer Proteine stattfindet. Es ist möglich,
das Gluten nur in geringer Menge oder kein Gluten zu verwenden, vorausgesetzt, daß das Trockengewicht an
faserbildendem, durch Wärme koagulierbarem Protein über 35% (Trockenbasis) des Teigs gehalten wird.
Ölsaatflocken werden beim Verfahren gemäß der Erfindung insbesondere for das dichte, nicht expandierte
Produkt im allgemeinen nicht verwendet. Ölsaatflocken oder grobgemahlene Ölsaat können im endgültigen wärmebehandelten
Produkt in ihrer ursprünglichen feinteiligen Form auftreten, so daß der Fasercharakter des Produkts
beeinträchtigt wird. Bei Verwendung von Sojagrütze tritt diese in einem gewissen Maße wieder in
Erscheinung, jedoch wird mit Sojagrütze ein annehmbares Produkt erhalten. Vorzugsweise werden jedoch Proleinmehle
mit einer Teilchengröße von weniger als 177 μ verwendet. Ferner kann wasserlösliches Protein
oder der Stickstofflöslichkeitsindex (SLI) des Proteins im
Bereich von 25 bis 85 liegen, jedoch wird Protein, insbesondere Sojaprotein, mit einem SLI-Wert von 50 oder
darüber, vorzugsweise von 60 bis 75 bevorzugt.
Den Proteinen können andere Materialien zugemischt werden. Beispielsweise können Kohlenhydrate wie
Stärke. Füllstoffe, Farbstoffe, Fette und andere Geschmacks- und Aromastoffe dem Proteinmaterial
zugesetzt werden. Weizenmehl erwies sich als äußerst vorteilhafter Zusatzstoff, da es eine gewisse Glutenmenge
einführt, die für die Ausbildung von Fasern vorteilhaft ist. und sich während des Prozesses zur Erzeugung
eines erwünschten Geschmacks und Gefüges im Produkt leicht kochen und verHeistern läßt. Durch entfettetes
Sojabohnenmehl werden jedoch ebenfalls genügend Kohlenhydrate eingefühlt und ein besserer Proteinwert
im Endprodukt erhalten.
Die proieinhaltig?n Materialien. Füllstoffe und sonstigen
Zusatzstoffe werden mit Wasser zu einem Teig angemengt. Die Bestandteile sollten in einem schweren
Mischer so gemischt werden, daß wenigstens einige Fasern sichtbar sind, wenn der Teig gezogen wird. Der
Teig kann c'.ie einzige zusammenhängende Masse, wie
sie bei der Herstellung von Backwaren gebildet wird, oder eine felnteilige oder krümelige Masse sein, wie sie
bei der Herstellung von Teigwaren oder Nudeln gebildet wird. Der Feuchtigkeitsgehalt des Teigs kann zwischen
20 und 65 Gew.-1V liegen, wird jedoch vorzugsweise bei Teig, der einen größeren Anteil an Pflanzenprotein enthält,
bei etwa 25 bis 49 Gew.-% gehalten.
Es ist wichtig, das Material mit genügend Wasser anzumengen, um das Wasser möglichst gleichmäßig im
proteinhaltigen Material zu verteilen.
Bei einer genauen Betrachtung und Prüfung des Gemenges kann irr Teig ein Fasergehalt sichtbar werden,
der ein deutliches Anzeichen dafür ist. daß der jeweilige Teig insbesondere beim nicht expandierten Produkt
Fasern Im Extruder zu bilden vermag. Die Mischzeit, die nutwendig Ist, um den faserigen Teig zu bilden, ist nicht
entscheidend wichtig, vorausgesetzt, daß allgemein Fusern vorhanden sind, wenn der Teig gereckt wird.
Die Fasern werden weiter ausgebildet um! fixiert, indem der feuchte faserige protefnhaltige Teig in einer
Kammer, die ein geringer werdendes Volumen aufweist und aus einer erhitzten Außenwand und einer rotierenden
Schnecke besteht, so zusammengepreßt wird, daß der durch die Volumenverkleinerung ausgeübte Druck
beim Erreichen des Austritts der Kammer den Teig verdichtet hat, aber beim Austritt aus der Kammer keine
wesentliche Expansion erzeugt und vorzugsweise am Austritt um nicht mehr als 14 atü entspannt wird. Durch
die Druckeinwirkung entsteht aus dem Teig eine dichte, einheitliche, zusammenhängende Masse, die sich der
zwischen der Schnecke und der Wand gebildeten Kammer anschmiegt. Das Zusammenpressen beseitigt Hohlräum.:,
treibt die Luft aus und bildet eine dichte proseinhaltige Masse. Gleichzeitig err; glicht das Anpressen an
die beheizte Außenwand eine schnelle Wärmeübertragung
in die Masse, wodurch diese plastifiziert wird, während sie zum Austritt des Extruders gepreßt wird.
Durch die ständige Drehung der Schnecke, den Widerst .nd der beheizten Wand und die Verkleinerung des
Volumens wird die plastische Masse gereckt und gedehnt, wodurch ein Fasergefüge ausgebildet wird, das
gewöhnlich in Richtung des Kanals der Schnecke ausgerichtet ist. Gleichzeitig werden ciie Fasern bis zu dem
Punkt erhitzt, an dem eine thermisch irreversible proteinhaltige Masse gebildet wird. Die Fasern werden auf
diese Weise gleichzeitig gereckt und in Schichten oder Ebenen senkrecht zu der beheizten Oberfläche orientiert
Die heißfixierten Fasern werden dann vorzugsweise ohne Verpuffung aus dem Extruder ausgepreßt, so daß sie die
im Extruder ausgebildete dichte fleischartige Struktur
bewahren. Die Bildung der Fasern erfolgt zweckmäßig durch Einführung eines vorgemischien Teigs in eine
Extruder des normalerweise in der Kunststoffindustrie verwendeten Typs mit minimalem Abstand zwischen
dem Umfang der Schnecke und der beheizten Wand und vorzugsweise mit minimalem Abstand zwischen dem
Fuß des Kanals, der durch die Gänge der Schnecke und die beheizte Wand gebildet wird. Durch diese Konstruktion
wird ein maximales Verhältnis von Wärmeübertragungsfläche zum Volumen der behandelten Proteinmasse
erzielt. Der Extruder sollte so ausgebildet sein, daß sich durch die Vergrößerung des Schneckenkörpervolumens
von der Beschickung bis zum Austritt aus dem Schneckcnkanal eine 0.5- bis lOfachc, vorzugsweise eine
0.5- bis 5fache Volumenverminderung ergibt, die bei einem stärker expandierten Produkt wenigstens 1 beträgt.
Die Wand wird normalerweise auf eine Temperatur von wenigstens 121" C. vorzugsweise auf eine Durchschnittstemptratur
von 1380C oder noher erhnzt. Vorzugsweise
wird mit mehreren Heizzonen gearbeitet, um eine geeignete Temperaturregelung innerhalb des gesamten
Zylinders des Extruders zu ermöglichen. Beispielsweise kann die erste Zone an der Eintrittsseite des Extruders
auf wenigstens 121" C erhitzt werden, wobei eine oder mehrere Zonen, die dichter am Ausbin liegen, auf
eine Temperatur von 1380C oder höher erhitzt werden
können Durch die beheizte Oberfläche werden die im
fi5 Ti,1,: enthaltcr^n Kohlenhydrate gekocht, und die Temperatur
des Teigs wird bis zu einem Punkt erhöht, an dem das Protein koaguliert. Gleich/eilig wird durch die
relativ zur beheizten Wand rotierende Schnecke ein
Ri'ikel'feki hervorgebracht, durch den das Material im
Schncckcnkanal wilhrcnd der Ko.'gulierung des Proteins
ausgerichtet wird. Zur Herstellung eines dichteren Produkts werden die rotierende Schnecke und die beheizte
Wand genauso aufeinander ausgerichtet und abgestimmt, daß der Schlupf oder die Rückmischung während des
Reckens und während der Koagulierung der Fasern begrenzt werden.
Die Mindestgeschwindigkeit der Schnecke hangt von der Geschwindigkeit ab, die für einen gegebenen Extruder
notwendig Ist. um Verkohlung oder Bräunung des protelnhaltigen Materials während der Behandlung zu
verhindern. Die genauen Arbeitsbedingungen sind nicht entscheidend wichtig, vorausgesetzt, daß die Volumenverminderung
genügt, um einwandfreies Zusammenpressen zu einer dichten Masse. Recken und Koagulierung
des Proteins sicherzustellen. Gegebenenfalls kann die Schnecke des Extruders beheizt werden, um die Obcrflä-
Material dargeboten wird, weiter zu vergrößern. Sie kann
lerner so konstruier; werden, daß eine erste Mischsiule vorhanden ist. in der die Temperatur der proteinhalligen
Masse bis auf einen Punkt höher wird, an dem die Koagulierung eingeleitet wirci. worauf die Schnecke so
ausgebildet ist. daß das Volumen vermindert und das Protein während der Koagulierung zusammengepreßt,
gedehnt und orientiert wird. Die erste Mischsiule kann auch dazu dienen, die Bestandteile zu mischen und den
faserigen Teig zu bilden. Beispielsweise können große Materialmengen zunächst in tiefen Gängen In einer
Schnecke gemischt werden, und nach der Bildung des Teigs und nach dem Erreichen der Koagulierungstcmperatur
kann das Volumen des Schneckenkanals so \ ο mindert
werden, daß ein maximales Verhältnis von beheizter Oberfläche zur Masse während de." Reckung. Dehnung
und Koagulierung des Proteins erhaller, wird.
Ein nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestelltes expandiertes dichtes Produkt ist wesentlich weniger
verpufft und weniger schwammig als im Handel erhältliches texturiertes Pflanzenprotein.
Handelsübliche texturierte Pflanzenproteine haben eine absolu'.e Dichte von 0.22 bis 0.64 g/cm1 und einen
Feuchtigkeitsgehalt von mehr als 2.0 g H,O/g des texturierten
Pflanzenproteins.
Es hat sich gezeigt, daß die Verminderung des Volumens
innerhalb des Extruders einen wesentlichen Einfluß auf die Art der gebildeten Fasern hat. Mit kleiner
werdendem Volumen im Kanal werden längere, zähere und festere Fasern gebildet. Beim Strangpressen eines
gegebenen Gemenges, wie es bei dem in Beispiel 1 beschriebenen Versuch verwendet wurde, wird durch
eine Verminderung des Volumens im Verhältnis von 2:1 ein faseriger, fleischiger und fleischartiger Streifen
erhalten, der mehr Gewebeschichten aufweist, während
durch eine Volumenverminderung von 5 : 1 ein Material mit weniger Schichten, aber mit längeren Fasern erhalten
wird.
Der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt des in den Extruder eingeführten Teigs kann zwischen etwa 20 und 65% Wasser
iiegen. Höhere Feuchtigkeitsgehalte von gewöhnlich etwa 45% sind vorteilhaft für die Ausbildung eines
fischartigen Gefüges mit verhältnismäßig kurzen, nicht ausgerichteten Fasern. Es wird angenommen, daß durch
den hohen Feuchtigkeitsgehalt eine stärkere Vermischung der plastischen Masse während der Koagulierung
möglich ist und der Proteingehalt des Teigs so verringert wird, daß der Grad des Reckens und der Ausrichtung der
Fasern während der Koagulierung vermindert wird. Ein gules Gclüge von Meerestieren wird erhalten, wenn ein
Teig verwendet wird, der etwa 20 bis 45t. Weizenglulen
und etwa .18 bis 40'\, Wasser enthält und bei einer Temperatur
von etwa 135 bis 16.1" C bei einer Volumenver-" >
minderung von 2 : I während der Koagulierung verarbeitet
wird. Die Faserlänge wird durch Verwendung höherer Mengen Weizengluten und Anwendung höherer Temperaturen
innerhalb des vorstehend genannten Bereichs ohne Orientierung der Fasern vergrößert.
■ <> Zur Herstellung eines dichteren Produkts aus ausgerichteten Protelnfasern wird ein Teig, der 45 bis 70% Weizengluten (TrocV <Mibasis) und 25 bis .18",, Wasser enthalt, bei Temperaturen von 1.15 bis 199" ('mit ungefähr I- his 5 Iac her .Schneckenvolumcn\crmindcrung verarbei-• tet. Durch Verringerung der Volumenverminderung der Schnecke innerhalb des vorstehend genannten Bereichs wird ein fleischiges, orientiertes Fascrproduki erhallen, während durch Erhöhung der \ olumenverminderung ein Pr.IiInLi :iiK hinupn^ fi*sli*n l-.ist'rn i'^hiidi?! wird. Diese
■ <> Zur Herstellung eines dichteren Produkts aus ausgerichteten Protelnfasern wird ein Teig, der 45 bis 70% Weizengluten (TrocV <Mibasis) und 25 bis .18",, Wasser enthalt, bei Temperaturen von 1.15 bis 199" ('mit ungefähr I- his 5 Iac her .Schneckenvolumcn\crmindcrung verarbei-• tet. Durch Verringerung der Volumenverminderung der Schnecke innerhalb des vorstehend genannten Bereichs wird ein fleischiges, orientiertes Fascrproduki erhallen, während durch Erhöhung der \ olumenverminderung ein Pr.IiInLi :iiK hinupn^ fi*sli*n l-.ist'rn i'^hiidi?! wird. Diese
-" orientierten Strukturen eignen sich am besten für die
Simulierung von natürlichem Muskelfleisch. Das gemäß einer Ausführungsform der Erfindung hergestellte dichte
Produkt ist im wesentlichen unverpulft (Volumenzunahme beim Austritt aus dem Eviruder weniger als 10·,,.
-' vorzugsweise weniger als 5", I. wobei jedoch .in der Oberfläche
und Im Innern Blasen vorhanden sein können, die. so wird .ingenommen, durch Verdampfung vnn Wasser
gebildet · :rden. Messungen der ab-,Outen Dichte· durch
Wiegen von texturierten! Protein. Einarbeiten theses Pro-
;: teins in 250 ml gereinigten Sand und Messen der Verdrängung
des Sandes haben ergeben, daß im Handel
erhältliches lexturierles !'flanzenpr-jtcin eine Dichte von
0.5 g/cm1 hat. während die erfindungsgemäß auf die in den Beispielen I und 8 beschrieben,: Weise hergestellten
!p Produkte eine Dichte von 0.8 b;w. 0.6 g/cm1 haben
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert Bei allen Versuchen, die in den Beispielen 1
bis 11 besehrieben werden, arbeitelen die Extruder ohne
Düse oder Torpedo, um Verpuffung und Auseinanderrei-
'" ßen des Produkts zu verhindern.
Beispiel I
f>0 Weizengluten. 25".. Sojagrütze. 12.6-., Weizen-J'
mehl. 0.4·. Ammoniumcarbonat und 2 Kochsalz wurden trocken gemischt. Dem Gemisch wurde eine Wassermenge,
die 30'\, des Gewichts des Endgemisches entsprach,
zugesetzt. Das Gesamtgemisch wurde in einem Mischer 20 Minuten durchgemengt. Das Gemisch wurde
dann zwangsweise in einen 19-mni-Laboratoriumsextruder
eingeführt, dessen Schnecke ein Länge/Durch.,lesser-Verhältnis
von 25: 1 hatte. Der Düsenabschnitt und der Torpedo wurden entfernt, um einen Druckabfall zu
verhindern, durch den eine Volumenänderung eintreten " oder das endgültige Produkt aus ausgerichteten Fasern
auseinandergerissen würde. Der Zylinder des Extruders bestand aus drei Heizzonen mit Zylindertemperaturen
von 118° C. 1543C bzw. 1660C vom Eintritt zum Austritt.
Die Drehzahl der 2 : 1-Schnecke, die eine Volumenverminderung
von 2:1 (lfach) im Extruder ergibt, betrug 40 UpM. Der bei 13° C in den Extruder eintretende
Teig blieb etwa 55 Sekunden darin und trat bei 124° C aus (29 g/Minute bei \1% Feuchtigkeit). Das austretende
Produkt bestand aus einem langen, ununterbrochenen, im wesentlichen unverpufften Band mit faserigem
ausgerichtetem Gefüge. Nach Hydratisierung in kochendem Wasser glich das Produkt Streifen von
Geflügel-, Schweine- oder Kalbfleisch.
Der in Beispiel 1 beschriebene Versuch wurde wiederholt, wobei jedoch kein Ammoniumcarbonat Im
Gemisch verwendet wurde. Das erhaltene Produkt war nach der erneuten Hydratisierung faserig und fleischartig.
Ein Gemisch, das 20% Wcizengluien. 65% Sojagrütze. 12.6",, Weizenmehl und 2,4% Salz (sämtlich auf Trockenbasis)
enthielt, wurde mit Wasser zu einem fei;: mit 3Ov Feuchtigkeit angemengt und auf die in Beispiel I
beschriebene Weise verarbeitet \:.\n zusammenhängende*
l'roduktstreil'en wurde erhalten, der nach der Hydralisierung
sichtbare lleischartige Fasern aufwies.
Eine Trockenmischung wurde aus 60% Sojahohncnisnlat.
2>< Soi.igrüize und 15 Weizenmehl hergestellt. Das
Gemisch wurde mit Wasser zu einem Teig mit 35"» Feuchtigkeitsgehalt angemengt, der 20 Minuten in einem
I'tleidcrer-Mischer durchgemischt wurde. Der Teig wurde mit dem in Beispiel I beschriebenen Extruder ?■>
unter Verwendung einer 5: I-Schnecke, die sich mit
70 UpM drehte, stranggepreßl. Der Teig wurde dem Extruder hei 21" C" zugeführt. Die Heizzonen des Extruders
wurden auf 14.1" C. 149' C und 154" C vom Eintritt zum Austritt eingestellt. Ein zusammenhängender Mate- i"
ria'-.treifen wurde bei einem Druck am Austritt des
Extruders von weniger als 10.5 kg/cm· gebildet. Nach
erneuter Hydratisierung wurde ein faseriges Produkt erhalten, das der Haut \on Hühnerfleisch glich.
In einem Kneter wurde ein Teig aus }3l\, Hühnerfleisch-Feststoffen
von alten Legehennen. 50"., Weizengluten.
11".. Sojagrütze und 6% Weizenmehl hergestellt. Das Hühnerfleisch ist in gefrorener Form im Handel
erhältlich und enthält 67"» Feuchtigkeit, die mit den anderen trockenen Bestandteilen genügt, um einen endgültigen
Teig mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 40% zu bilden. Das gefrorene Hühnerfleisch wurde zu kleinen
Stücken zerkleinert, in einen Mischer gegeben um! mit
den trockenen Bestandteilen 25 Minuten durchgemengt. Der erhaltene Teig wurde mit einer 2: 1-Schnecke bei
70 UpM stranggepreßl. Eine gleichmäßige Temperatur von 149" C wurde in den Zonen aufrechterhalten. Ein
zusammenhängender, gleichmäßiger Matcrialstreifen wurde erhalten, der gleichmäßig gekocht und stark faserig
war und nach erneuter Hydratisierung einem Hühnerfleisch glich.
Eine 33% Feststoffe enthaltende Aufschlämmung von gefrorenem Hühnerfleisch wurde in einem
Laboratoriumstrockner 6 Stunden auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 39% gefriergetrocknet. Das gefriergetrocknete Hühnerfleisch wurde dann in der Γη Beispiel 1
beschriebenen Strangpresse mit einer 2: 1-Schnecke bei 80 bis 100 UpM stranggepreßt. Das Produkt wurde während des Strangpressens in die Strangpresse zurückgeführt, um die Temperatur zu steigern, bis ein Streifen
von stark faseriger Beschaffenheit, aber mit einer durch die Rückführung bedingten geringen Faserorientierung
erhalten wurde.
55
Fine aus Legehennen hergestellte Aufschlämmung
von gemahlenem Hühnerfleisch wurde mit Weizenmehl zu einer Masse geknetet, die. auf Trockenbasis, 54",, Weizenmehl
und 46% Hühnerlleischfcststoffe enthielt und einen Feuchtigkeitsgehalt von 45",. hatte. Das Gemisch
wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise mit einem 19-mm-Extruder stranggepreßl. Die 2:1-Schnecke
drehte sich mil 90 LIpM. Das Temperalurprofil des Zylinders wurde bei 143" C gehalten. Ein flclscharliges
Produkt mit teilweise orientierten Fasern wurde erhalten.
Zu 67 Teilen entfettetem Sojabohnenmehl in einem Pllcidcrer-Knclcr wurden 33 Teile Wasser gegeben. Die
Bestandteile wurden H) Minuten gemischt, wobei ein
!einteiliger Teig von laseriger Beschaffenheit erhalten
wurde. Der Teig wurde zwangsweise dem in Heispiel I beschriebenen Extruder zugeführt. Fr wurde mit einer
4 : I-Schnecke, die sich mil 60 UpM drehte, durch den
Extruder gegeben. Die Temperatur des Zylinders der Strangpresse wurde am Fintritt be! 149" C und am Austritt
bei 163" C gehalten. Der austretende Strang war von faseriger Beschaffenheit. Nach Hydratisierung hatte das
Fxirudat das Aussehen von Kalbfleisch.
Ein ähnliches Gemisch wie in Beispiel 1 wurde hergestellt. Zum trockenen Gemisch wurde Wasser in einer
Menge von 45"» des Gewichts des erhaltenen Gemisches gegeben. Das trockene Gemisch und das Wasser wurden
20 Minuten in einem Pfleiderer-Kneter durchgemengt.
Der erhaltene faserige Teig wurde auf die in Beispiel I beschriebene Weise unter Verwendung einer 2:1-Schnecke.
die sich mit 50 UpM drehte, .stranggepreßl. Der bei 21° C aufgegebene Teig durchlief den auf 149" C
erhitzten Extruder und trat als endloser, zusammenhängender Streifen aus. der ein Gefüge aus verfilzten, nicht
ausgerichteten Fasern mit dem Aussehen von Krabbenfleisch hatte.
Beispiel 10
Getrocknetes Fleischmehl (Schlachthofabfälle) in einer Menge von 40% wurde mit 45'*, Weizenglutcn. 15% entfettetem
Sojabohnenmehl und Wasser in einer solchen Menge gemischt, daß der fertige Teig einen Feuchtigkeitsgehalt
von 30% halte. Dieser Teig wurde auf die in Beispiel I beschriebene Weise unter Verwendung einer
2 : 1-Schnecke bei 60 UpM und einem Temperaturprofil des Zylinders des Extruders von 138" C verarbeitet. Das
Endprodukt war nach der Hydratisierung orientiert, faserig und dicht und glich einer weit besseren Fleischportion
(Schmorbraten). Diese GefOgeverbesserung von billigem Fleischmehl ergibt eine verbesserte Form für die
Verwendung in Tierfutter (ζ. B. Hunde- und Katzenfutter).
Beispiel 11
Das Gemisch der in Beispiel 1 genannten Zusammensetzung wurde zu einem Teig verarbeitet, der 35% H2O
als solches enthielt. Der Teig (der faserig wurde, wenn er ausgezogen wurde) wurde eingefroren und zur Vereinfachung
der Zuführung zu einem Extruder in einer Fitzpatrick-Mühle zu kleinen Stücken zerkleinert. Eine
Schnecke, die einen Durchmesser von 63,5 mm und ein Länge/Durchmesser-Verhältnis von 24 : 1 hatte und sich
mit 22 UpM drehte, wurde verwendet. Die Volurncnverminderung
in den mittleren Gitngen der Schnecke betrug 4:1. Die Schnecke wies vier Eintritlsgänge mit konstantem
Volumen, IO Gänge Tür eine Volumenvermlndcrung von 4 : I und 10 Austrittsgange mit konstantem Volumen
auf. Die Kanaltiefe betrug I 2,2 mm für die Eintrittsgänge
und 3,05 mm für die Austritlsgänge. Der Zylinder des Extruders wi -de am Eintritt bei 160" C gehalten. Die
übrigen Zonen wurden aui 177" C, 168° C bzw. I 71" C
erhitzt. Die gefrorene Masse wurde in einer Menge von etwa 68 kg/Stunde verarbeitet und ergab ein im wesentlichen
unvcrpuffles. zusammenhängendes, stark orientiertes l'iisuNgcs Produkt, das den gemäß den Beispielen I
und 2 hergestellten Produkten genau glich. Die tatsächliche Dicke des Streifens wurde mit 3.175 mm gemessen,
während sie theoretisch auf Basis der Tiefe der Austrittsgange 3,05 mm betrug. Dies stellt eine Volumenzunahme
um weniger als 5".. dar
Vcrgleichsbeispiel
Eine Masse der gleichen Zusammensetzung wird in einem üblichen Extruder mit einer mehrteiligen
Schnecke mit kurzem Kopf und l.insatzdüse mit zwei Löchern stranggeprelJt. Die mehrteilige Schnecke besteht
aus drei Schneckeniibschnitten a) b) und c), die durch
zwei üampfsperren getrennt sind und wobei der Schnekkenabschnitt
a) kegelig zulaufend ausgebildet ist. Der
to kegelig zulaufende Schncckenabschnitt wurde modifiziert,
indem Schlitze in den etwa 10.2 cm zurückliegenden Ciang geschnitten wurden \K Produkt wurde ein
typisch aussehendes verpulltes tevturiertes l'llanzenprolein
erhalten, das eine Dichte von 0.18 his 0,55 g/ml halte und nach Hydratisierung 2.? bis .Vg ll;()/g Feststoffe
enthielt Diese Produkte waren schwammig und enthielten Abschnitte mit Fasersiriiktur. die zur StungpreUrichtung
regellos orientiert war
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von flelscharttgen Faserprodukten, wobei man ein Gemisch von heiß fixiertm- ren oder koagulierbaren proteinhalMgen Materialien zu einem feinteiligen Teig mit 20 bis 65% Wasser formt, den Teig unter Zuhilfenahme einer Schnecke unter 0,5- bis lOfacher Volumenverminderung zusammenpreßt, gegen eine erhitzte Oberfläche preßt und bei anschließender Druckentspannung unter 35 kg/cm2 in eine faserige Beschaffenheit überführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Volumenverrtngerung des Teiges ausschließlich durch Vergrößerung des Schneckenkörpervolumens erfolgt.
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