DE2339315A1 - Gusseiserner tuebbing - Google Patents
Gusseiserner tuebbingInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/15—Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
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Description
GRÜN & BILFINGER AG
BUDERUS·SCHE EISENWERKE
PG 19-110 GP/Be/Z
BUDERUS·SCHE EISENWERKE
PG 19-110 GP/Be/Z
Gußeiserner Tübbing
Die Erfindung betrifft einen gußeisernen Tübbing für Tunnelringe,
die eine gelenkige Stoßverbindung aufweisen.
Es ist bekannt, daß Tunnelringe mit großem Verformungsvermögen eine geringere Biegebeanspruchung erfahren als
solche mit kleinerem Verformungsvermögen. Da Gelenke das Verformungsvermögen eines Tunnelringes erhöhen ist
man bestrebt, Mehrgelenkringe im Tunnelbau einzusetzen. Auch bei gußeisernen Tübbings ist eine solche Lösung bereits
bekannt (brit. Patentschrift 840 262). Hierbei geht die gesamte Dicke des Stoßes in einen Teilzylinder
über, der in einem Gegenstück mit gleich großem Radius gleitet. Ein derartiges Gelenk mit Gleitflächen gleicher
Krümmung muß an den Gleitflächen mechanisch bearbeitet werden, um die Gleitung im Gelenk zu ermöglichen. Außerdem
fehlt die Begrenzung für die Gelenkbewegung, so daß ein Durchschlagen des Ringes nicht verhindert werden kann.
Aus der DT-AS 1 943 367 ist es außerdem bekannt, auf einem
Stoßflansch einen längs verlaufenden Wulst anzuordnen, der in eine Nut am benachbarten Stoßflansch eingreift.
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Der Wulst besitzt einen kleineren Radius als die Nut, sodaß jeweils nur eine lineare Berührung vorhanden ist.
Eine separate Bearbeitung ist in diesem Fall nicht erforderlich. Weiterhin ist die Gelenkbewegung durch die
Stoßflansche eindeutig begrenzt.
Der Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, daß der Wulst und die gegenüberliegende Nut dem äußeren trapezförmigen
Profil des betreffenden Tübbings folgen. Es entsteht nicht eine eindeutige Drehbewegung um eine gerade
Drehachse sondern je nach Krafteinwirkung um die Basis
/übene "BftcpftnTiiin st
oder des Trapezes unter Bildung eines Drehmomentes. Die
Kräfte werden dabei nur an einigen Stellen auf die Stoßflansche übertragen, die nicht unbedingt zur Aufnahme
großer Kräfte geeignet sind. Weiterhin handelt es sich bei der bekannten Konstruktion um einen verhältnismäßig
weit vorspringenden Wulst, der keine großen Scherkräfte aufnehmen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei gußeisernen Tübbings eine Gelenkverbindung zu schaffen, welche wirtschaftlich
hergestellt werden kann, d.h. ohne nachträgliche mechanische Bearbeitung der Gußoberfläche wirksam
ist und nur eine beschränkte Gelenkbewegung zuläßt. Außerdem soll sie auf günstigste Weise die entstehenden Drehkräfte
auffangen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Stoßflansche der Tübbings auf einer der
Gelenkachse entsprechenden Geraden mindestens stellen-
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weise konkave Vertiefungen bzw. konvexe Erhöhungen besitzen, die beim Zusammenbau ineinandergreifen, wobei
die Konvexen Erhöhungen in an sich bekannter Weise eine größere Abweichung gegenüber der Flanschebene und einen
kleineren Krümmungsradius aufweisen als die konkaven Vertiefungen.
Zwischen zwei benachbarten Stoßflanschflächen verbleibt somit ein Spalt und an den Erhöhungen und Vertiefungen
erfolgt auf einer geraden Gelenkachse eine punkt- bzw. linienförmige Berührung. Auf diese Weise kann sowohl
durch Abrollen an den gekrümmten Flächen als auch durch Materialverformungen auf kleinsten Bereichen an den Berührungsstellen
ohne Entstehung eines Drehmomentes die gelenkige Verbindung an den Stoßstellen bewirkt werden.
Infolge der verhältnismäßig flach gehaltenen konvexen Erhöhungen und konkaven Vertiefungen können evtl. auftretende Scherkräfte einwandfrei aufgefangen werden.
Die Gußoberfläche kann unbearbeitet bleiben, und für die Ausbildung des Gelenkes sind keine besonderen zusätzlichen
Bauteile erforderlich, da die Erhöhungen und Vertiefungen im Stoßflansch direkt mitgegossen werden. Da nach einer
durch die Abmessungen von Erhöhung und Vertiefung bestimmten Gelenkbewegung die übrigen Stoßflanschflächen
aneinanderstoßen, ist die Gelenkbewegung beschränkt und eine Sicherung gegen das Durchschlagen des Gelenkes gegeben.
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Die Erhöhungen und Vertiefungen können von einzelnen zylindrischen oder kugelkalottenförmigen Abschnitten gebildet
werden. Diese sitzen dann zweckmäßig an den den inneren Versteifungsrippen zugekehrten Partien der Stoßflansche;
da der Tubbing hier die größten Kräfte aufnehmen kann. Auch ist ein durchgehender Wulst mit entsprechender
Rille geeignet. Durch Abschrägung der Stoßflanschflächen gegenüber der Radienebene des Tunnelrings
kann die möglich£Gelenkbewegung vergrößert und eine satte Auflage in Endstellung erreicht werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 zwei Tübbings in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen gegenüber Fig. 1 vergrößerten Schnitt durch die Gelenkstelle zweier aneinanderstoßender Tübbings,
Fig. 3 eine Gelenkstelle mit abgeschrägten Flanschebenen in Ausgangsstellung,
Fig. 5 einen Tübbing in perspektivischer Sicht mit Kugelkalotten als Gelenk am Stoßflansch.
Der gußeiserne Tübbing 1 weist die Stoßflansche 2 und die Ringflansche 3 auf, welche beim Zusammenbau
der Tunnelauskleidung zur gegenseitigen Befestigung der Tübbings und Kraftübertragung dienen. Die Stoßflansche
2 sind mit Erhöhungen 4 und Vertiefungen versehen, die derart angeordnet sind, daß sie beim Zusammenbau
der Tübbings zu einem Ring ineinandergreifen. Die konvexe Erhöhung hat eine größere Abweichung a^ von
- 5 509807/0612
der Flanschebene und einen kleineren Krümmungsradius r1
als die konkave Vertiefung 5 (a2,r2).
Auf diese Veise berühren sich die beiden Stoßflansche nur punkt- bzw. linienförmig und es bleibt im übrigen ein
Spalt s zwischen ihnen frei.
Die gekrümmten Flächen der Erhöhung 4 und Vertiefung 5 können gegeneinander abrollen, bis die ebenen Flächen
der Stoßflansche aneinanderliegen. Die unter dem Winkeler
gegeneinander geneigten Flächen erlauben eine vergrößerte Gelenkbewegung und sorgen bei Abstimmung auf die übrigen
Maße für eine gegenseitige satte Auflage.
Die Erhöhung 4 und Vertiefung 5 kann aus einem durchgehenden Wulst bestehen. Es sind aber auch nur stellenweise
im Bereich der Ringflansche 3 und Ringrippen 6 liegende Kugelkalotten 7 für die Funktion brauchbar
(Fig. 5).
Die bei Tunnelringen auftretenden Verdrehungen und Querkräfte sind erfahrungsgemäß gering. Dagegen können die
Normalkräfte Jedoch von erheblicher Größe sein. Deshalb erhalten im Bereich der Lastübertragung im Gelenkbereich
sowohl der Stoßflansch 2 als auch der Ringflansch 3 bzw. die Ringrippen 6 gleichartig ausgebildete Vouten
Versuche haben erwiesen, daß durch die erfindungsgemäße Gelenkverbindung, die keinerlei zusätzliche mechanische
Bearbeitung des Gußstückes erfordert, sehr große Normalkräfte ohne Brucherscheinungen übertragbar sind.
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Claims (4)
- GRÜN & BILFINGER AG ^.OJOO I ΌBUDERUS'SCHE EISENWERKE - 6 PG 19-110 GP/Be/ZPatentansprücheGußeiserner Tübbing für Tunnelringe mit gelenkiger Stoßverbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßflansche (2) auf einer der Gelenkachse entsprechenden Geraden »indestens stellenweise konkave Vertiefungen (5) bzw. konvexe Erhöhungen (4) besitzen, die beim Zusammenbau der Tunnelringe (1) ineinandergreifen, wobei die konvexen Erhöhungen (4) in an sich bekannter Weise eine größere Abweichung (*·]) gegenüber der Flanschebene aber einen kleineren Radius (r^) als die konkaven Vertiefungen (5) aufweisen.
- 2. Gußeiserner Tübbing nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Kugelkalotten (7) oder Teilzylinder im Bereich der die Stoßflanschen (2) stützenden Ringflansche (3) und / oder Ringrippen (6).
- 3. Gußeiserner Tübbing nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen sich über die gesamte Länge der Stoßflansche (2) erstreckenden Wulst mit entsprechender Rille.
- 4. Gußeiserner Tübbing nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch gegenüber der Radienebene des Tunnelringes abgeschrägte, in der Endstellung satt aufliegende Stoßflanschebenen.509807/0612Leerseite
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Cited By (3)
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EP0151264A1 (de) * | 1984-02-07 | 1985-08-14 | Buderus Bau- und Abwassertechnik GmbH | Tunnelringsegmente aus Gusseisen |
EP0242157A1 (de) * | 1986-04-14 | 1987-10-21 | Stanton PLC | Segmente für Tunnelausbau und damit hergestellter Tunnelausbau |
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