DE2330896A1 - Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegeraet - Google Patents
Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegeraetInfo
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Description
Tokyo / Japan
Patentanmeldung
Patentanmeldung
"Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät"
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Magnetbandaufnahme- und/oder -Wiedergabegeräte und
ist insbesondere auf Verbesserungen bei derartigen Geräten zur Verwendung in Verbindung mit Bandkassetten
gerichtet.
Bei den bisherigen Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät en zur Verwendung in Verbindung mit Bandkassetten
sind Spulenstützwellen, die mit den Bandvorrats- und -aufwickelspulen innerhalb einer Kassette
in Eingriff kommen, eine Antriebsrolle und ein Motor zum Antreiben der Spulenwellen und der Antriebsrolle,
wobei sie in dem Bandantriebsmechanismus vorgesehen sind, auf einem Hauptchassis angeordnet, wobei der
Magnetkopf zur selektiven Aufnahme und/oder Wiedergabe von Signalen auf dem Band während des Transports des
letzteren zwischen der Bandvorratsspule und der Bandauf wickelspule mit Hilfe des Bandantriebsmechanismus
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auf einer Kopfplatte oder einem Schlitten befestigt
ist, der in bezug auf das Hauptchassis zur Bewegung* des Kopfes zu einer aktiven Stellung und weg von dieser
Stellung angeordnet ist, in welcher sich der Kopf durch eine Öffnung oder ein Fenster in dem Kassettengehäuse
erstreckt, um mit dem Band darin in Anlage oder Berührung zu kommen. Bei einem derartigen herkömmlichen
Gerät kann die Kassette in ihre Arbeitsstellung in bezug auf das Chassis von Hand eingesetzt
oder zunächst in einen Halter gebracht werden, der aus einer Kassettenaufnahmestellung in eine Arbeitsstellung
bewegbar ist, in welcher sich die Kassette in dem Halter ihrer Arbeitsstellung befindet, d. h. so, um die
Vorrats- und Aufwickelspulen mit den entsprechenden SpulenstutzweIlen zu verbinden und das Band dazwischen
für Eingriff mit dem Magnetkopf zu bringen, wenn die Kopfplatte oder der Schlitten in seine aktive Stellung
bewegt wird. Gleichwohl, ob ein Halter zur Aufnahme der Kassette und zum Transportieren der Kassette in
ihre Arbeitsstellung vorgesehen ist oder nicht, ermöglicht das bisher vorhandene Gerät die Auswahl einer
Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsart, beispielsweise
durch Betätigung eines entsprechenden Druckknopfes, und zwar sogar dann, wenn sich die Kassette nicht in
ihrer Arbeitsstellung befindet. Aufgrund der Auswahl einer Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsart wird die
Kopfplatte oder der Schlitten in seine aktive Stellung gerückt, in welcher sich der Magnetkopf in einer Lage
befindet, in welcher er sich in ein Fenster oder eine Öffnung eines Kassettengehäuses erstreckt, wenn angenommen
wird, daß sich die Kassette dann in ihrer Arbeitsstellung befindet. Wird jedoch eine Aufnahme-
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oder Wiedergabebetriebsart zu einem Zeitpunkt gewählt,
wenn sich eine Kassette nicht in ihrer Arbeitsstellung befindet und daraufhin die Kassette selbst oder die
Kassette in einem Halter zur Arbeitsstellung hin bewegt wird, so schlägt die Kassette oder der Kassettenhalter
auf den Magnetkopf oder andere Elemente auf der Kopfplatte oder dem Schlitten in der aktiven Stellung auf,
wodurch der Kopf oder solche anderen Elemente beschädigt werden.
Demgemäß ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Schaffung eines Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerätes
der oben beschriebenen Art, bei welchem die Bewegung der Kopfplatte oder des Schlittens zu seiner
aktiven Stellung, wie zum Beispiel durch die Auswahl einer Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsart, nur dann
möglich ist, wenn sich die Kassette in ihrer Arbeitsstellung befindet. Ein weiteres Ziel ist die Schaffung
eines Gerätes der oben beschriebenen Art, bei welchem die Kassette aus ihrer Arbeitsstellung nur dann ausgerückt
oder entfernt werden kann, nachdem die Kopfplatte oder der Schlitten aus seiner aktiven Stellung in eine
inaktive Stellung zurückgeführt worden ist, in welcher der Magnetkopf und andere Elemente der Kopfplatte oder
des Schlittens aus der Kassette zurückgezogen sind, um somit eine Störung des Auswurfes oder der Beseitigung
der Kassette zu vermeiden.
Nach einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist ein Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät der oben
beschriebenen Art mit einer Ausrückeinrichtung, die wirksam ist, um eine Kassette aus ihrer Arbeitsstellung
auszurücken oder zu entfernen, mit einer Sperreinrich-
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tung versehen, die durch die Betätigung der Ausrückeinrichtung zum Halten der Kopfplatte oder des Schlittens
gegen eine Bewegung aus seiner inaktiven Stellung zu seiner aktiven Stellung veranlaßt, wobei diese Sperreinrichtung
daraufhin ausgelöst wird, nur wenn eine Kassette wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht wird.
Es handelt sich also um ein Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät zur Aufzeichnung von Signalen auf einem
Magnetband in einer Kassette mittels eines Kopfes, der sich durch eine Öffnung des Kassettengehäuses hindurch
erstreckt, um mit dem Band darin in Eingriff zu kommen, wenn ein Kopfschlitten aus einer inaktiven Stellung in
eine aktive Stellung in bezug auf die Kassette bewegt wird, die in einer Arbeitsstellung im Gerät angeordnet
wird, wobei eine Ausrückeinrichtung wirksam ist, um die Kassette aus dieser Arbeitsstellung zu entfernen und
eine Sperreinrichtung vorgesehen ist, die durch die Betätigung der Ausrückeinrichtung veranlaßt wird, die
Bewegung des Kopfschlittens aus seiner inaktiven Stellung zu seiner aktiven Stellung zu verhindern. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform ist die Ausrückvorrichtung nur dann wirksam, wenn sich der Kopf schütten
in seiner inaktiven Stellung befindet, wobei die Sperreinrichtung selbsttätig ausgelöst wird, wenn eine Kassette
in ihre Arbeitsstellung gebracht wird.
Bei einem Magnetbandaufnahme- und/oder -wiedergabegerät der oben beschriebenen Art mit einer Kopfplatte oder
einem Schlitten, der auf einem Hauptchassis zu einer aktiven Stellung und weg von dieser aktiven Stellung
verschiebbar ist, in welcher zumindest ein Magnetkopf
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auf diesem Schlitten sich durch ein Kassettenfenster erstreckt, um mit einem Magnetband innerhalb des Schlittens
arbeitsmäßig in Verbindung zu kommen, ist eine Sperreinrichtung vorgesehen, um die Bewegung des Schlittens
zu dieser aktiven Stellung nur dann zu verhindern, wenn sich eine Kassette in ihrer Arbeitsstellung befindet.
Diese Sperreinrichtung arbeitet ferner mit einer Ausrückvorrichtung, damit die letztere eine Kassette
aus ihrer Arbeitsstellung nur dann ausrücken oder entfernen kann, wenn der Schlitten von seiner aktiven
Stellung in eine inaktive Stellung zurückgeführt worden ist, in welcher der Kopf und andere Elemente auf diesem
Schlitten von der Kassette fernliegen, um eine Störung des Auswurfes oder der Beseitigung der Kassette zu vermeiden.
Die obigen und weiteren Ziele, Merkmale und Vorteile der
Erfindung erhellen aus der nachfolgenden näheren Beschreibung
einiger Ausführungsbeispiele in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen; darin zeigen:
Fig. 1) eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Magnetbandaufnahme- und/oder
-Wiedergabegerätes in einem kombinierten Radio-Kassettenbandaufnahmegerät, wobei der
Kassettenhalter desselben in seiner offenen oder Kassettenaufnahmesteilung dargestellt
ist;
Fig. 2) eine vergrößerte horizontale Schnittansicht entlang der Linie II-II der Fig. 1, wobei
der Kassettenhalter sich in seiner geschlossenen oder Arbeitsstellung befindet;
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Fig. 3» 4- und 5) senkrechte Sclmittansichten entsprechend
den Linien III-III, IV-IV und V-V der 2;
Fig. 6) eine Vorderansicht des Chassis des Magnetbandaufnahme- und/oder -Wiedergabegerätes und der
Elemente, die erfindungsgemäß daran angeordnet sind;
Fig. 7) eine weggebrochen perspektivische Ansicht der Elemente, die erfindungsgemäß auf dem Chassis
angeordnet sind;
Fig. 8) eine perspektivische Ansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines der Elemente, wie
in Fig. 7 gezeigt.
Bezugnehmend zunächst auf Fig. 1 ist ersichtlich, daß der
den Erfindungsgegenstand umfassende Apparat bzw. das hier dargestellte kombinierte Radio-Kassettenbandaufnahmegerät
im allgemeinen ein Gehäuse 2 aufweist, welches eine Vorderwand 3 mit einer Öffnung 4 aufweist, in welcher ein Kassettenhalter
5 zur Schwingbewegung zwischen einer nach vorne geneigten, offenen oder Kassettenaufnähmestellung, wie in
Fig. 1 und in gestrichelten Linien bei 5' in Fig. 5 gezeigt,
schwenkbar gelagert ist, und einer geschlossenen oder Arbeitsstellung, die in den Fig. 2-4 und mit ganzen
Linien in Fig. 5 gezeigt ist.
Das Gehäuse 2 hat ferner eine Oberwand 6, durch welche
sich eine Druckknopfanordnung 7 erstreckt, die, wie gezeigt,
sechs Druckknöpfe 8-13 enthält, die beispielsweise zur Einleitung der Aufnahme-, Umspul-, Abspiel- oder
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Wiedergabe-, Stopp-, Schnellvorlauf- und Ausrückvorgänge vorgesehen sein können.
Ein Hauptchassis 14 des Magnetbandaufnahme- und/oder -Wiedergabegerätes bei -der vorliegenden Erfindung ist
in geeigneter Weise innerhalb des Gehäuses 2 hinter der
Öffnung 5 so befestigt, daß ein Raum oder Hohlraum 15
zwischen dem Chassis 14 und der Ebene der Vorderwand 3 zur Aufnahme des Halters 5 mit einer Kassette 16 darin
(Fig. 2-5) verbleibt. Auf dem Chassis 14 ist ein Bandantriebsmechanismus angeordnet, welcher derart sein kann,
wie in der am 10. März 1972 unter dem Aktenzeichen
Nr. 233 452 eingereichten US-Patentanmeldung der Anmelderin
näher offenbart ist. Da der Bandantriebsmechanismus an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet,
wird er hier nicht näher beschrieben oder dargestellt. Der Bandantriebsmechanismus ist jedoch im allgemeinen gezeigt,
daß er eine Antriebsrolle 17 und Spulstützwellen 18 und 19 aufweist, die sich aus dem Chassis 14 nach vorne
erstrecken und von einem Elektromotor 20 zweckmäßig angetrieben sind, der auf dem Chassis befestigt ist (Fig.6).
Eine Kopfplatte oder ein Schlitten 21 ist auch auf dem Chassis 14 angeordnet, so daß er in bezug auf das letztere
zwischen einer in Fig. 6 mit ganzen Linien gezeigten Ruhestellung und einer bei 21' mit gestrichelten Linien
gezeigten aktiven Stellung verschiebbar oder gleitbar ist. Der hier dargestellte Schlitten 21 weist einen auf ihm
angeordneten Magnetkopf 22 zur Aufnahme oder Aufzeichnung und zur Wiedergabe von Signalen auf einem Band innerhalb
einer Kassette 16, sows einen Löschkopf 23 zum Löschen
von zuvor aufgenommenen Signalen aus dem Band während eines Aufnahmevorganges. Der Schlitten 21 kann andere
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Elemente tragen, wie zum Beispiel eine Feder 24, durch. welche ein Stützarm 25, der auf dem Chassis 14 schwenkbar
angeordnet ist und eine drehbare Klemmrolle 26 trägt, aus der in Fig. 6 gezeigten Stellung in eine
Arbeitsstellung verschoben wird, in welcher die Klemmrolle 26 gegen die Antriebsrolle 17 aufgrund der Bewegung
des Schlittens 21 zu seiner aktiven Stellung gedrängt wird.
Wie ferner gezeigt, hat das Chassis 14 Kassettenauflageschultern
27 und Pfosten 28, die sich aus seiner Vorderoberfläche erstrecken, damit die Kassette 16 mit ihnen
in Anlage kommt und somit dieselbe in ihre Arbeitsstellung genau eingestellt werden kann. In dieser Arbeitsstellung
kommen (nicht gezeigt) Vorrats- und Aufwickelspulen innerhalb der Kassette mit den Spulstützwellen
18 und 19 in Eingriff, wobei sich die Antriebsrolle 17
in das Kassettengehäuse neben einem Stück des Bandes erstreckt, welches sich, entlang einer Seite der Kassette
mit den gewöhnlichen darin vorgesehenen Fenstern erstreckt, wie bei 29 in Fig. 1 gezeigt, um den Eintritt
der Klemmrolle 26 und der Köpfe 22 und 23 zu ermöglichen,
wenn der Schlitten 21 in seine aktive Stellung verschoben wird.
Wie insbesondere in Fig. 5 gezeigt, kann der Kassettenhalter
5 eine Vorderwand oder einen Deckel 30 aufweisen, wovon ein Teil, wie zum Beispiel bei 30a (Fig. 1, 2 und
4) durchsichtig sein kann, mit einem Wulst 31 eines kreisförmigen Querschnittes, der sich entlang der unteren
Kante des Deckels 30 erstreckt und in einer entsprechend
geformten Muffe oder Buchse 32 drehbar aufgenommen ist, die entlang der unteren Kante der Öffnung 4 zur
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schwenkbaren Stützung des Kassettenhalters in dieser
Öffnung gebildet ist. Seitenwände 32 erstrecken sich von den entgegengesetzten Seitenabschnitten des Deckels
30 nach hinten und enden in nach innen gerichteten Flanschen 33 (Fig· 2), während sich eine Bodenwand 34
(Fig. 4) vom unteren Abschnitt des Deckels 30 zwischen
den Seitenwänden 32 nach hinten erstreckt. Wenn sich somit der Halter 5 in seiner offenen oder Kassettenauf
nahmestellung (Fig. 1) befindet, kann eine Kassette 16, wie mit Pfeil A gezeigt, gleitbar nach unten eingesetzt
werden, und zwar in dem Hinterteil des Deckels 30, bis sie auf der Bodenwand 34- zum Ruhen kommt und
sich zwischen den Seitenwänden 32 und den Flanschen 33 und dem Deckel 30 befindet. Federn 35 sind auf der hinteren
Oberfläche des Deckels 30.(Fig. 2-4) vorgesehen, um gegen die Kassette in dem Halter 5 nach unten
zu drücken und somit auch die Kassette gegen die Auflageschultern und -pfosten 27 und 28 zu drängen, wenn
sich der Halter 5 in seiner geschlossenen oder Arbeitsstellung
befindet.
Bei dem Gerät, bei welchem der vorliegende Erfindungsgegenstand angewendet wird, wird durch die manuelle Betätigung
oder das manuelle Niederdrücken des Druckknopfes 8 oder des Druckknopfes 10 zur Einleitung eines
Aufnahmevorganges oder eines Wiedergabe- oder Abspielvorganges
, die Kopfplatte oder der Schlitten 21 aus seiner inaktiven Stellung in seine aktive Stellung verschoben,
die mit gestrichelten Linien bei 21' in Fig. 6 gezeigt ist. tfie zum Beispiel in Fig. 4 in bezug auf den
Druckknopf 10 zur Einleitung eines Wiedergabe- oder Abspie !Vorganges gezeigt, kann ein solcher Druckknopf mit
einem Betätigungsglied 36 in Eingriff gebracht werden,
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der innerhalb des Chassis 14 gleitbar gelagert und mit
dem Schlitten 21 gekoppelt ist, so daß beim Niederdrücken des Druckknopfes 10 zum Bewegen des Betätigungsgliedes 36 auf ähnliche Weise nach unten gegen die Kraft
der Feder 37 der Schlitten 21 nach unten in seine aktive Stellung bewegt wird. Der Druckknopf 8 zur Einleitung
eines Aufnahmevorganges kann auf ähnliche Weise mit dem Schlitten 21 gekoppelt sein. Die Druckknopfanordnung 7
kann auf herkömmliche Weise mit einer (nicht gezeigten) Sperranordnung zum Sperren oder zum Festhalten jedes
der Druckknöpfe 8, 9 10 und 12 in seiner niedergedrückten Stellung versehen sein, bis der Druckknopf 11 niedergedrückt
wird, um die Sperranordnung auszulösen und somit die Rückkehr des zuvor niedergedrückten Druckknopfes
zu seiner ausgezogenen Stellung zum Stoppen der betreffenden, zuvor ausgewählten Arbeitsweise des Gerätes
zu ermöglichen.
Ist eine Kassette 16 in ihre Arbeitsstellung gegen die Auflageschultern und -pfosten 27 und 28 vor der Betätigung
des Druckknopfes 8 oder 10 gebracht worden, so wird durch die Bewegung des Schlittens 21 zu seiner aktiven
Stellung aufgrund der Betätigung des Druckknopfes 8 oder 10 bewirkt, daß die Köpfe 22 und 23 und die
Klemmrolle 26 in die entsprechenden Fenster oder Öffnungen 29 der Kassette 16 ausgestreckt werden, so daß
der gewünschte Eingriff dieser Elemente mit dem Band innerhalb der Kassette erzielt wird. Es ist jedoch ersichtlich,
daß, wenn der Schlitten 21 sich schon in seiner aktiven Stellung zum Zeitpunkt befindet, wenn
der Halter 5 in. das Gehäuse 2 zum Bewegen einer Kassette zu ihrer Arbeitsstellung geschwungen worden ist,
die Köpfe 22 und 23 und die Klemmrolle 26 in die Bewe-
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gungsbahn der Kassette 16 gebracht und von der letzteren oder von dem Halter 5 aufgeschlagen werden, mit der Möglichkeit,
daß die Köpfe 22 und 23 und/oder die Klemmrolle 26 dabei beschädigt werden.
Die obenerwähnte Möglichkeit einer Beschädigung der Köpfe 22 und 23 und/oder der Klemmrolle 26 ist erfindungsgemäß
vermieden, indem eine Bewegung der Kopfplatte oder des Schlittens 21 aus seiner inaktiven Stellung in
seine aktive Stellung verhindert wird, bis eine Kassette 16 nicht in ihre Arbeitsstellung gegen die Auflageschultern
und -pfosten 27 und 28 gebracht wird. Insbesondere ist bei dem erfindungsgemäßen Gerät eine Ausrückvorrichtung,
welche durch die Betätigung des Druckknopfes 13 wirksam gemacht wird, zum Entfernen oder zum
Ausrücken der Kassette 16 aus ihrer Arbeitsstellung vorgesehen, wie zum Beispiel durch Schwingen des Halters 5
aus seiner Arbeitsstellung, die mit ganzen Linien in Fig. 5 gezeigt ist, in seine offene oder Kassettenaufnahme
stellung, die bei 51 mit gestrichelten Linien gezeigt
ist, wobei eine Sperreinrichtung durch die Betätigung dieser Ausrückvorrichtung veranlaßt wird, die
Kopfplatte oder den Schlitten 21 gegen eine Bewegung aus seiner inaktiven Stellung zu seiner aktiven Stellung
zu halten, bis eine Kassette wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht worden ist.
Bei der dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird die Schwingbewegung des Halters 5 nach außen zum Ausrücken einer Kassette durch zumindest eine Blatt-·
feder 38 (Fig. 5) herbeigeführt, die auf geeignete Weise
innerhalb des Gehäuses unterhalb des Halters 5 befestigt und gegen einen entsprechenden Vorsprung 39
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wirkt, der von der Bodenwand 34- des Kassettenhalters
herunterhängt. Die Schwingbewegung des Halters 5 nach außen unter dem Einfluß der Feder 38 kann durch einen
Anschlag 40 (Fig. 2 und 5) begrenzt werden, der auf einer Seite des Halters 5 vorgesehen ist und mit einem
entsprechenden Halteglied 41 in Eingriff kommen kann, das auf der benachbarten Kante der Öffnung 4 (Fig* 2)
gebildet ist.
Um den Kassettenhalter 5 in seiner Arbeitsstellung oder
geschlossenen Stellung zu halten oder festzuhalten, ist ist ein Verriegelungsglied 42 auf einem Gleitglied 43
vorgesehen und kann mit einem Halteglied 44 in Eingriff kommen, das mit einer der Seitenwände 32 des Halters
einstückig gebildet ist (Fig. 2 und 5)· Wie insbesondere in Fig. 7 gezeigt, weist das Gleitglied 43 längliche
Teile 45 und 46 auf, die in rechten Winkeln zueinander
stehen und mit der Vorderoberfläche und einer Seitenoberfläche
des Chassis 14 gleitbar in Eingriff kommen können, wobei sie längliche Schlitze 47 bzw. 48 darin
haben. Schrauben 49 und 50 erstrecken sich durch die
Schlitze 47 bzw. 48 in Gewindelöcher hinein, die im Chassis 14 vorgesehen sind, um das Gleitglied 43 in
seiner senkrechten Bewegung entlang eines Seitenabschnittes des Chassis zu führen. Das Verriegelungsglied
42 erstreckt von dem unteren Ende des Abschnittes 45 des Gleitgliedes nach vorne, während sich ein Betätigungsglied
51 von dem oberen Ende des Abschnittes 46 erstreckt, wobei mit ihm ein Druckknopf 13 (Fig. 5
und 6) in Eingriff kommen kann, der zur Einleitung des Ausrückens einer Kassette niedergedrückt werden soll.
Eine Feder 52 ist an einem Ende mit einem Arm 53 am Gleitgliedabschnitt 46 zum Drücken des Gleitgliedes
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in der Aufwärtsrichtung verbunden, um somit sein Betätigungsglied 51 mit dem entsprechenden Druckknopf 13 und
auch das Verriegelungsglied 42 mit dem Halteglied 44 auf dem Kassettenhalter 5 in Eingriff zu bringen. Es ist ersichtlich,
daß dann, wenn der Druckknopf I3 niedergedrückt ist, die entsprechende Abwärtsbewegung des Gleitgliedes
43 gegen die Kraft der Feder 52 das Verriegelungsglied
42 von dem Halteglied 44 auslöst und somit der Feder 38 ermöglicht, den Halter 5 in seine offene
Stellung zu schwingen, um die Kassette 16 innerhalb des Halters aus der Arbeitsstellung der Kassette auszurücken.
Bei der hier dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Sperreinrichtung, die durch das Ausrücken
einer Kassette aus ihrer Arbeitsstellung zum Halten des Schlittens 21 gegen eine Bewegung aus seiner inaktiven
Stellung zu seiner aktiven Stellung veranlaßt wird, im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 54 (Fig. 6 und 7) bezeichnet
und gezeigt, daß sie aus einem L-förmigen Arm 55 besteht, der an einem Ende an der Führungsschraube
schwenkbar gelagert ist, so daß er oberhalb des Abschnittes 45 des Gleitgliedes 43 liegt. Ein Führungsstift 56
schwingt vom Arm 55 herunter und ist in einem im allgemeinen Z-förmigen Schlitz 57 gleitbar aufgenommen, der
im Gleitgliedabschnxtt 45 (Fig. 7) gebildet ist. Der gezeigte Schlitz 57 hat seitlich abgesetzte Endabschnitte
57a und 57b, die durch einen sich schräg erstreckenden Schlitzabschnitt 57c verbunden sind. Der freie Endabschnitt
des Armes 55 endet in einer aufrecht stehender Flansch oder Anschlag 58·
Wenn sich der Führungsstift 56 in dem Endabschnitt 57a des Schlitzes 57 befindet, das heißt, wenn sich das
Gleitglied 43 in seiner in den Fig. 5 und 6 mit ganzen
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Linien gezeigten gehobenen oder normalen Stellung befindet,
wird der Arm 55 der Verriegelungsvorrichtung oder
Sperrvorrichtung 54· in Richtung auf die benachbarte Seite
des Chassis 14 in die in Fig. 6 mit ganzen Linien gezeigte Stellung seitlich verschoben, so daß der Flansch
oder Anschlag 58 am Arm 55 dann an eine Seite der Bewegungsbahn
des Schlittens 21 aus seiner inaktiven Stellung in seine aktive Stellung gebracht wird, die bei 21'
gezeigt ist. Wenn «jedoch der Ausrückdruckknopf 13 niedergedrückt
wird, um eine entsprechende Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 43 zur unteren Stellung herbeizuführen,
wie in den Fig. 5 und 6 mit gestrichelten Linien gezeigt
ist, bewegt sich der Führungsstift 56 aus dem Endabschnitt
57a durch den schrägen Abschnitt 57c zum Endabschnitt 57£ des Schlitzes 57, mit dem Ergebnis, daß der
Arm 55 gegen den Uhrzeigersinn winkelig verschoben wird, wie in Fig. 6 gezeigt, um seinen Flansch oder Anschlag
58 in die Stellung zu bringen, die bei 58* mit gestrichelten
Linien gezeigt ist. Es ist ersichtlich, daß in dieser Stellung 58' der Flansch oder Anschlag 58 in der
Bewegungsbahn des Schlittens 21 aus seiner inaktiven Stellung zu seiner aktiven Stellung gebracht ist, wie
mit gestrichelten Linien bei 21' gezeigt ist.
Um das Gleitglied 43 in seiner nach unten verschobenen
oder gesenkten Stellung zu halten, nachdem der von Hand ausgeübte Druck zum Niederdrücken des Druckknopfes 13
von diesem aufgehoben worden ist, weist das erfindungsgemäße Gerät ein Festhalteglied 59 auf, das auf der
Führungsschraube 50 schwenkbar gelagert ist, so daß es
gegen den Abschnitt 46 des Gleitgliedes 43 liegt. Das
gezeigte Festhalteglied 59 weist einen nach unten gerichteten, gegabelten Arm 60 auf, der in Abstand voneinander
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liegende Abschnitte 61 und 62 hat, welche eine nach unten
öffnende Kerbe oder Ausnehmung 63 dazwischen bildet (Pig. 7). Wie dargestellt, hat das freie Ende des Armabschnittes
61 eine Kerbe oder einen Ausschnitt 64, der in der gesenkten Stellung des Gleitgliedes 43 mit einem
Anschlag oder einer Lasche 65 in Eingriff kommen kann,
die aus dem Gleitabschnitt 46 neben dem unteren Ende des letzteren zur Verhinderung der Rückkehrbewegung nach oben
des Gleitgliedes 43 durch die Feder 52 ausgestanzt ist. Wie ferner gezeigt, hat das Festhalteglied 59 eine Verlängerung
66, die sich im wesentlichen in rechten Winkeln zum Arm 60 erstreckt und mit dem Ende der Feder 52 verbunden
ist, welche vom Arm 55 && Gleitgliedabschnitt
fernliegt. Somit führt die Feder 52 die doppelte Funktion
aus, das Gleitglied 43 in die Aufwärtsrichtung zu
drängen, wie zuvor erwähnt, und zum Drängen des Feethaltegliedes 59» um ini Uhrzeigersinn geschwenkt zu werden,
wie in Fig. 5 gezeigt. Das freie Ende des Armabschnittes 62 hat einen nach vorne gerichteten Vorsprung
oder eine Verlängerung 67, welche sich über die Vorderoberfläche des Chassis 14 hinaus nach vorne erstreckt,
so daß sie sich in die Bewegungsbahn einer der Seitenflanschen 33 des Kaesettenhalters erstreckt, wenn der
letztere zu seiner geschlossenen oder Arbeitsstellung bewegt wird.
Aus dem Obigen ist ersichtlich, daß dann, wenn das Gleitglied 43 in seiner unteren Stellung durch den Eingriff
des Anschlages in eine Ausnehmung 64 des Festhaltegliedes 59 festgehalten wird, die Auslöseverlängerung 67 des
Armes 60 sich in einer verhältnismäßig großen Entfernung nach vorne von dem Chassis 14 erstreckt, wie in Fig. 5
mit gestrichelten Linien bei 67' gezeigt. Wenn somit der
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Kassettenhalter 5 zu seiner geschlossenen oder Arbeitsstellung
geschwungen wird, wirkt ein Seitenflansch 33 des Kassettenhalters auf die Auslöseverlängerung 67, um das
Pesthalteglied 59 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken, wie in .Fig. 5 gezeigt, wodurch der Anschlag
54 aus der Ausnehmung 64 befreit wird und um eine Aufwärtsbewegung des Anschlages 65 innerhalb der Ausnehmung
63 in Begleitung mit der Rückkehr des Gleitgliedes 43 zu seiner gehobenen oder normalen Stellung durch die Kraft
der Feder 52 zu ermöglichen.
Die in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Gerät zu verwendende Kassette 16 ist einer herkömmlichen Art mit einer
(nicht gezeigten) Öffnung in ihrer Umfangswand an der
Seite der Kassette, die von den Fenstern 29 fernliegt, wie in Fig. 1 gezeigt. Eine derartige zusätzliche öffnung
in der Kassette wird zunächst durch einen (nicht gezeigten) abnehmbaren Streifen behindert, um durch seine Anwesenheit
anzuzeigen, daß auf dem Band innerhalb der infrage stehenden Kassette aufgenommene Signale gelöscht
und daß neue Signale auf dem Band aufgezeichnet werden können. Sobald jedoch ein derartiger Streifen aus der
entsprechenden Öffnung beseitigt wird, zeigt die Abwesenheit des Streifens an, daß auf dem Band innerhalb der
Kassette aufgezeichnete Signale gespeichert werden sollen.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät zur Verwendung in Verbindung
mit Kassetten der obenbeschriebenen Art ist eine Detektorvorrichtung 68 (Fig. 5i 6 und 7) zur Ermittlung
der Anwesenheit oder Abwesenheit des abnehmbaren Streifens auf einer Kassette vorgesehen, die in ihre Arbeitsstellung
gebracht ist, und zum Ermöglichen eines Auf-
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nahmevorganges, der durch die Betätigung oder das Niederdrücken
des Druckknopfes 8 eingeleitet ist, nur wenn die Anwesenheit des Streifens ermittelt worden ist.
Die bei der hier dargestellten Ausführungsform gezeigte Detektorvorrichtung 68 hat ein längliches Gleitglied
mit in Abstand voneinander vorgesehenen Längsschlitzen 70, welche Führungsansätze 71 (Fig· 6) gleitbar aufnimmt,
die aus der vorderen Oberfläche des Chassis 14 vorspringen. Die Führungsansätze 71 sind so angeordnet
(Fig. 6), daß das Gleitglied 69 zur senkrechten Bewegung
entlang des Seitenabschnittes 45 des Gleitgliedes 43 geführt wird. Ein Detektorfinger 72 erstreckt sich nach
vorne und dann nach oben von dem unteren Ende des Gleitgliedes 69 und ist so bemessen und angeordnet, daß er
mit der Außenumfangswand der Kassette 16 in der Stelle der vorher erwähnten öffnung in derselben in Eingriff
kommt, wenn die Kassette in ihre Arbeitsstellung (Fig. 5) gebracht wird. Ein Flansch 73 (Fig. 7) erstreckt sich
vom unteren Ende des Gleitstückes 69 nach hinten und ist mit einer Feder 74 innerhalb des Chassis 14 verbunden,
um das Gleitglied 69 nach oben zu drängen, das heißt, in der Richtung, in welcher der Finger 72 in die vorher
erwähnte öffnung der Kassette 16 eintritt, falls diese Öffnung durch den abnehmbaren Kassettenstreifen nicht
behindert wird. Der Flansch 73 am Gleitglied 69 ist mit einem Ausschnitt oder einer Ausnehmung 75 (Fig. 7) versehen,
welche bei der Verschiebung des Gleitgliedes 69 nach unten beispielsweise durch den Eingriff des Detektorfingers
72 mit einem die Kassettenöffnung behindernden Streifen mit dem benachbarten Ende 76a einer Stange
76 fluchtet. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist die Stange 76 innerhalb des Chassis 14 entlang des unteren Randes des
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letzteren seitlich gleitbar und an ihrem entgegengesetztem Ende mit einem aufrechtstehenden Ansatz 76b versehen,
der sich durch einen Schlitz 77 im Chassis nach vorne erstreckt.
Der Ansatz 76b ist in einem entsprechenden Loch
eines Kniehebels 78 schwenkbar aufgenommen, der auf einem
Drehzapfen 79 gelagert ist, der vom Chassis 14 getragen ist. Der Kniehebel 78 hat ferner ein Loch zur Aufnahme
eines Ansatzes 80a, der sich durch einen Schlitz im Chassis 14 von dem unteren Ende einer Schubstange 80 nach
vorne erstreckt, die innerhalb des Chassis 14 auf der Seite des letzteren neben dem Druckknopf 8 zur Auswahl
eines Aufnähmevorganges senkrecht gleitbar igt. Der obere
Endabschnitt derSchubstange 80 endet in einem Betätigungsabschnitt 80b, mit welchem der Druckknopf 8 in Eingriff
kommen kann. Eine Haarfeder 81 steht mit einem Kniehebel 78 in Eingriff, um den letzteren im Uhrzeigersinn
um den Drehpunkt 79 zu drängen, wie in Fig. 6 gezeigt, um somit den Betätigungsendabschnitt 80b der
Schubstange 80 in Eingriff mit dem Druckknopf 8 zu halten und ferner den Endabschnitt 76a der Stange 76 aus
der Bewegungsbahn des Flansches 73 am Gleitglied 69 zurückzuziehen.
Wenn sich das Gleitglied 69 in seiner gehobenen Stellung befindet, wie in Fig. 5 mit ganzen Linien gezeigt ist,
wenn zum Beispiel die öffnung der Kassette 16 in ihrer Arbeitsstellung nicht durch einen Streifen behindert
wird, so daß der Finger 72 in diese öffnung eintreten
kann, fluchtet der massive Teil des Flansches 73 mit einem Ende 76a der Stange 76 und blockiert somit die
Bewegung der Stange 76 nach rechts, wie in Fig. 6 gezeigt. Sobald die Bewegung der Stange 76 blockiert ist,
wie zuvor erwähnt, kann sich die Schubstange 80 nicht
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mehr nach, unten bewegen, so daß ihr oberer Endabschnitt
80b das Niederdrücken des Druckknopfes 8 zur Einleitung eines Aufnähmevorganges verhindert. Wenn das Gleitglied
69 nach unten bewegt wird, wie zum Beispiel durch die Anwesenheit eines die öffnung der Kassette blockierenden
Streifens, so wird andererseits die Ausnehmung 75 des Flansches 73 mit dem Ende 76a der Stange 76 fluchten,
so daß sich das Stangenende 76a nach rechts bewegen kann, wie in Fig. 6 gezeigt, und zwar durch die Ausnehmung
75· Wenn somit in dem letzterwähnten Fall der Druckknopf 8 niedergedrückt ist, um einen Aufnahmevorgang
einzuleiten, bewirkt die entsprechende Abwärtsbewegung der Schubstange 80 und das Verschwenken des Kniehebeis
78 eine Bewegung der Stange 76 nach rechts, wobei sich ihr Ende 76a durch die Kerbe oder Ausnehmung 75
erstreckt.
Es ist ersichtlich, daß dann, wenn eine Kassette 16 nicht in ihrer Arbeitsstellung vorliegt, die Feder 74-die
Tendenz zeigt, daß das Gleitglied 69 in seine gehobene
Stellung zu drängen, wie mit ganzen Linien in Fig. 5 gezeigt, in welcher Stellung der Finger 72 am
unteren Ende des Gleitgliedes die Bewegung einer Kassette im Halter 5 zu ihrer Arbeitsstellung behindern kann.
Befindet sich das Gleitglied 69 in seiner gehobenen
Stellung mit einer Kassette 16 in ihrer Arbeitsstellung, das heißt, dann, wenn die Detektorvorrichtung die Abwesenheit
des Streifens von der Kassette 16 ermittelt hat, kann auf ähnliche Weise der Eingriff des Fingers 72 in
die Kassettenöffnung die Bewegung der Kassette weg von ihrer Arbeitsstellung aufgrund der Bewegung des Kassettenhalters
in seine offene Stellung behindern, wie bei 51 in Fig. 5 gezeigt. Um diese Probleme zu überwinden,
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kann bei der Detektorvorrichtung 68 nach der vorliegenden Erfindung ein Ansatz 82 am unteren Ende des Abschnittes
45 des Gleitgliedes 43 mit einem Ansatz 83 nach unten in Eingriff gebracht werden, der sich von
der benachbarten Seitenkante des Gleitgliedes 69 erstreckt. Wenn somit das Gleitglied 43 aufgrund der Betätigung
des Druckknopfes 13 zum Ausrücken einer Kassette
aus ihrer Arbeitsstellung, wie vorher beschrieben, nach unten bewegt wird, bewirkt die zusammenarbeitende
Verbindung der Ansätze 82 und 83 eine ähnliche Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 69 zum Bewegen des
Fingers 72 auf diesem in die gesenkte Stellung, die mit gestrichelten Linien bei 72' in Fig. 5 gezeigt ist.
Der Detektorfinger in in dieser bei 72' gezeigten unteren Stellung befindet sich im Abstand von der Kassette
16 nach unten, um somit jede Störung der Bewegung der Kassette zu ihrer Arbeitsstellung und weg von ihrer
Arbeitsstellung zu vermeiden. Selbstverständlich bewegt sich bei der Rückkehr des Gleitgliedes 43 zu seiner
normalen oder gehobenen Stellung der Ansatz 82 weg vom Ansatz 83 am Gleitglied 69, so daß die Stellung
des letzteren daraufhin durch die Anwesenheit bzw. Abwesenheit eines Streifens auf einer Kassette 16 in der
Arbeitsstellung bestimmt wird.
Die Arbeitsweise des oben unter Bezugnahme auf die Fig. 1-7 beschriebenen erfindungsgemäßen Gerätes ist wie
folgt:
Angenommen zunächst, daß eine Kassette aus ihrer Arbeitsstellung durch die Betätigung des Druckknopfes I3 ausgerückt
worden ist, so wird das Gleitglied 43 daraufhin in seiner gesenkten Stellung durch das Festhalteglied 59
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festgehalten. Wenn das Gleitglied 43 in seiner gesenkten
Stellung festgehalten wird, befindet sich der Flansch 58 des Sperrarmes 55 in der Stellung, die bei 58' in
Fig. 6 mit gestrichelten Linien gezeigt ist, wodurch er die Bewegung der Kopfplatte oder des Schlittens 21 zu
seiner aktiven Stellung 21' blockiert, wie zum Beispiel durch die Betätigung des Druckknopfes 8 oder des Druckknopfes
10 zur Einleitung eines Aufzeichnungsvorganges oder eines Wiedergabevorganges. Wenn das Gleitglied 43
in seiner gesenkten Stellung festgehalten wird, wird ferner ein Gleitglied 69 auf ähnliche Weise in seiner
gesenkten Stellung durch die Zusammenarbeit der Ansätze 82 und 83 festgehalten, wobei der Detektorfinger 72 dabei
aus der Bewegungsbahn einer Kassette zu ihrer Arbeitsstellung und weg aus ihrer Arbeitsstellung nach
unten verschoben wird.
Wenn eine Kassette 16 in einen Halter 5 in der offenen Stellung 5' des letzteren eingesetzt und ein Halter 5
zu seiner geschlossenen Stellung verschwenkt wird, können weder die Köpfe 22 und 23 noch die Klemmrolle
noch der Detektorfinger 72 die Bewegung der Kassette zu
ihrer Arbeitsstellung behindern. Sobald die Kassette ihre Arbeitsstellung gegen die Auflageschultern 27 und
Pfosten 28 erreicht, wirijb der Halter 5 auf die Auslöseverlängerung
67 des Festhaltegliedes 59» um somit den
Streifen 65 am Gleitglied 43 aus der Ausnehmung 64 auszulösen,
mit dem Ergebnis, daß die Feder 52 das Gleitglied 43 in seine gehobene Stellung zurückführt, wie in
Fig. 5 in ganzen Linien gezeigt ist. Die Bewegung des
Gleitgliedes 43 zu seiner gehobenen Stellung bewirkt, daß das Verriegelungsglied oder die Klinke 42 mit dem
Halteglied 44 des Kassettenhalters 5 in Eingriff kommt
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um den letzteren in seiner geschlossenen Stellung zu.
verriegeln. Die Aufwärtsbewegung des Gleitgliedes 43 bewirkt ferner die Verschwenkung des Verriegelungsaraes
55 in die Stellung, die mit ganzen Linien in Fig. 6 gezeigt
ist, in welcher sein Plansch oder Anschlag 58 auf
einer Seite der Bewegungsbahn der Kopfplatte oder des Schlittens 21 aus seiner inaktiven in seine aktive
Stellung liegt. Die Aufwärtsbewegung des Gleitgliedes 43 bewegt ferner immer noch den Ansatz 82 weg vom Ansatz
83 und befreit somit das Gleitglied 69» um die Anwesenheit
bzw. Abwesenheit eines Streifens auf der Kassette 16 in ihrer Arbeitsstellung zu ermitteln. J?alls
ein Streifen auf der Kassette anwesend ist, so wird durch die Stellung des Gleitgliedes 69 die Ausnehmung
75 seines Flansches 73 mit dem Ende 76a der Stange 76 fluchtrecht gemacht und somit ermöglicht, daß der
Druckknopf 8 niedergedrückt wird, um einen Aufzeichnungsvorgang einzuleiten, währenddessen die Kopfplatte
21 in ihre aktive Stellung 21' bewegt wird, um die Köpfe 22 und 23 und die Klemmrolle 26 mit dem Band in
der Kassette 16 in Anlage zu bringen. Falls der Streifen von der Kassette 16 abwesend ist, um anzuzeigen, daß die
die auf dem Band aufgezeichneten Signale gespeichert werden aollen, so bewirkt die dabei erfolgende Einstellung
des Gleitgliedes 69» daß sein Flansch 73 die Bewegung der Stange 76 blockiert und somit die Einleitung eines Aufzeichnungsvorganges
durch das Niederdrücken des Druckknopfes 8 verhindert wird. In diesem Zustand kann die
Bewegung der Kopfplatte oder des Schlittens 21 zu seiner aktiven Stellung 21' nur durch die Betätigung des Druckknopfes
10 zur Einleitung eines Abspiel- oder Wiedergabevorganges herbeigeführt werden.
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Es ist ersichtlich, daß, solang sich die Kopfplatte oder
der Schlitten 21 in seiner aktiven Stellung befindet, wie bei 2i' in Fig. 6 gezeigt ist, das heißt während eines
Aufzeichnungs- oder WiedergabeVorganges, die Seite der
Kopfplatte 21 neben dem Flansch oder Anschlag 58 am Sperrann 55 cLie Rückkehr dieses Flansches oder Anschlages
58 zur Stellung, die bei 58' mit gestrichelten Linien
gezeigt ist, blockiert. Infolge des Eingriffes des Führungsstiftes 56 am Arm 55 in den Z-förmigen Schlitz
57 des Gleitgliedes 43 wird somit die Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 43 zum Ausrücken einer Kassette während
eines Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorganges verhindert, so daß keine Gefahr besteht, daß·die Kassette 16 aus ihrer
Arbeitsstellung zu einem Zeitpunkt wegbewegt wird, wenn die Köpfe 22 und 23 und die Klemmrolle 26 sich in das
Fenster 29 der Kassette erstrecken.
Wenn ein Aufnahme- oder Wiedergabevorgang beispielsweise durch die Betätigung des "stop"-Druckknopfes 11 beendet
wird, so daß die Kopiplatte oder der Schlitten 21 zu seiner inaktiven Stellung zurückgeführt wird, die in Fig. 6 in
ganzen Linien gezeigt ist, und die Köpfe 22 und 23 und die Klemmrolle 26 aus dem Fenster 29 der Kassette 16 nach
oben zurückgezogen sind, blockiert die Seite des Schlittens 21 neben dem Flansch oder Anschlag 58 nicht mehr die
Bewegung des letzteren zur Stellung, die bei 58' mit gestrichelten
Linien gezeigt ist. Somit kann der Druckknopf 13 dann betätigt oder niedergedrückt werden, indem das
Gleitglied 43 nach unten zu seiner gesenkten Stellung bewegt
wird. Während dieser Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 43 wird der Sperrarm 55 winkelig verschoben, um seinen
Flansch oder Anschlag in die Stellung 58' zu bringen, wobei das Verriegelungs- oder Sperrglied 42 von dem Halteglied
44 am Kassettenhalter 5 befreit wird, um der Feder
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— 2Pt- —
zu ermöglichen, den Kassettenhalter in seine offene Stellung
zurückzuführen, die in Fig. 5 bei 51 mit gestrichelten
Linien gezeigt ist. Durch die Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 4-3 kann ferner durch den Eingriff der Ansätze
82 und 83 eine entsprechende Abwärtsbewegung des Gleitgliedes 69 zum Entfernen des Detektorfingers 72 aus
der Bewegungsbahn der Kassette weg von ihrer Arbeitsstellung bewirkt werden. Daraufhin hält das Festhalteglied 59
das Gleitglied 4-3 in seiner gesenkten Stellung fest, so
daß der Flansch oder Anschlag 58 am Sperrarm 55 in seiner
Stellung bei 58' in Fig. 6 verbleibt, um die Bewegung der
Kopfplatte oder des Schlittens 21 aus seiner inaktiven Stellung in seine aktive Stellung zu blockieren.
Bei der oben unter Bezugnahme auf die Fig. 1-7 beschriebenen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Auslöseverlängerung
67 am Festhalteglied 59 so bemessen und angeordnet, daß mit ihr ein benachbarter Seitenflansch 33 des
Kassettenhalters in Eingriff kommen kann, wenn der letztere
in seine geschlossene oder Arbeitsstellung zum Einbringen einer Kassette 16 in ihre Arbeitsstellung bewegt wird.
Das Festhalteglied 59 kann jedoch gegebenenfalls so angeordnet sein, daß es durch die Kassette 16 selbst betätigt
wird, nachdem ihre Arbeitsstellung erreicht worden ist. So zum Beispiel, wie in Fig. 8 gezeigt, ist ein Festhalteglied
59a, das sonst mit dem zuvor beschriebenen Festhalteglied 59 identisch ist, wobei sämtliche Teile desselben
mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, nur daß der Kleinbuchstabe "a" angefügt ist, mit einer sich seitlich
abgesetzt erstreckenden Auslöseverlängerung 67a des Armteils 62a versehen. Diese seitlich abgesetzte Auslöseverlängerung
67a ist so bemessen und angeordnet, daß mit ihr die Kassette 16 selbst in Eingriff kommen kann, wenn die
letztere in ihre Arbeitsstellung gegen die Auflageschul-
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tern 27 und den Pfosten 28 am Chassis 14 gebracht ist.
Das erfindungsgemäße Gerät mit dem Festhalteglied 59a nach Fig. 8 arbeitet auf dieselbe Weise, wie oben unter
Bezugnahme auf die Fig. 1-7 beschrieben wurde.
Es ist ersichtlich, daß bei dem erfindungsgemäßen
Aufnahme- und/oder -wiedergabegerät die Bewegung der Kopfplatte oder des Schlittens zu seiner aktiven Stellung,
wie zum Beispiel durch die Auswahl einer Aufnahmebzw. Wiedergabebetriebsart, nur dann möglich ist, wenn
eine Kassette in ihrer Arbeitsstellung liegt, und ferner, daß die Kassette aus ihrer Arbeitsstellung nur dann ausgerückt
oder entfernt werden kann, nachdem die Kopfplatte oder der Schlitten aus seiner aktiven Stellung in seine
inaktive Stellung zurückgeführt worden ist, in welcher der Magnetkopf oder die Magnetköpfe und die Klemmrolle
aus der Kassette zurückgezogen sind, um eine Störung des Ausrückens oder der Bewegung der Kassette zu vermeiden.
Obwohl hier unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
beschrieben wurden, versteht sich, daß die Erfindung nicht auf diese bestimmten Ausführungsformen eingeschränkt
ist und daß verschiedene Veränderungen und Abwandlungen durch den Fachmann innerhalb des Schutzuafanges der beigefügten
Patentansprüche möglich sind.
Patentansprüche:
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Claims (12)
- PatentansprücheQy Gerät zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Signalen auf einem Magnetband in einer Kassette mit einer öffnung, durch welche ein Magnetkopf mit dem Band in Anlage kommen kann, wenn die Kassette in einer Arbeitsstellung auf dem Chassis des Gerätes angebracht wird und wenn ein Schlitten, der auf dem Chassis gleitbar ist und den Kopf trägt, zu einer aktiven Stellung aus einer inaktiven Stellung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausrückvorrichtung (13, 43) wirksam ist, um eine Kassette (16) aus der Arbeitsstellung auf dem Chassis (14·) zu entfernen und eine Sperreinrichtung (54) durch die Betätigung der Ausrückvorrichtung (13, 43) veranlaßt wird, den Schlitten (21) gegen eine Bewegung aus seiner inaktiven Stellung (21) zu seiner aktiven Stellung (21') zu hindern.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (59) die Betätigung der Ausrückvor- > richtung (13, 43) verhindert, wenn sich der Schlitten (21) in seiner aktiven Stellung (21') befindet.
- 3· Gerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Element (59) zur Auslösung der Sperrvorrichtung (54) vorgesehen ist, wenn eine Kassette in die Arbeitsstellung gebracht wird.
- 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungs- oder Sperrvorrichtung (4-2) vorgesehen ist, um eine Kassette in der Arbeitsstellung zu halten, wobei diese Vorrichtung aufgrund309881/1116der Betätigung der Ausrückvorrichtung (13, 43) ausgelöst wird.
- 5. Gerät nach Anspruch 4, bei welchem ein Kassettenhalter in bezug auf daö Chassis aus einer Kassettenaufnahmestellung zu einer Arbeitsstellung zum Anbringen einer Kassette darin in die Arbeitsstellung der Kassette bewegbar ist und die Sperrvorrichtung den Halter in der Arbeitsstellung festhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung (13, 43) eine Feder (38) zum Drängen des Halters (5) aufweist, um in die Kassettenauf nahmes teilung zurückgeführt zu werden, wobei eine selektiv betätigbare Betätigungsvorrichtung (13, 43) zum Auslösen der Verriegelungsvorrichtung (42) vorgesehen ist.
- 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung ein Gleitglied (43) aufweist, wobei die Verriegelungsvorrichtung (42) damit verbunden und auf dem Chassis (14) in einer Richtung zum Auslösen der Verriegelungsvorrichtung und in der entgegengesetzten Richtung, beispielsweise durch eine Feder (52), zum Ergreifen der Verriegelungsvorrichtung bewegbar ist, wobei die Sperrvorrichtung (54) einen bewegbaren Sperrarm (55) aufweist, der mit dem Gleitglied (43) gekoppelt ist und sich in die Bewegungsbahn des KopfSchlittens (21) aus seiner inaktiven Stellung in seine aktive Stellung aufgrund der Bewegung des Gleitgliedes (43) in der besagten einen Stellung erstreckt.
- 7· Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrarm (55) und das Gleitglied (43) durch eine gleit-309881/1116bare Verbindung (56, 57) miteinander gekoppelt sind, die aus einem Stift und einem Schlitz bestellt und den Sperrarm zu einer Seite der Bewegungsbahn des Kopfschlittens (21) aufgrund der Bewegung des Gleitgliedes in der besagten entgegengesetzten Stellung bewegt, so daß, wenn der Kopfschlitten (21) daraufhin zu seiner aktiven Stellung (21') bewegt wird, der Sperrarm (55) mit der benachbarten Seite des Kopfschlittens in Eingriff kommen kann, um die Bewegung des Gleitgliedes (43) in besagter einen Stellung und das nachfolgende Auslösen der Sperrvorrichtung (42) zu verhindern.
- 8. Gerät nach Anspruch 3 und nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseelement (59) mit dem Gleitglied (43) auf die Bewegung des letzteren in der besagten einen Stellung hin in Eingriff kommen kann, um die Rückkehr desselben in die besagte entgegengesetzte Richtung zu verhindern, bis eine Kassette (16) wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht worden ist.
- 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseelement (59) durch den Halter (5) während der Bewegung des letzteren zu seiner Arbeitsstellung verschoben ist, um das Auslöseelement (59) aus dem Gleitglied (43) zu trennen.
- 10. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseelement (59a) durch eine Kassette (16) _ während der Bewegung der letzteren mit dem Halter (5) zur Arbeitsstellung des Halters zum Trennen des Auslöseelements (59a) von dem Gleitglied (43) verschoben wird.309881/11 16
- 11. Gerät nach einem der Ansprüche 1 - 10, wobei die Kassette eine öffnung hat und ein abnehmbarer Streifen sich zunächst in dieser Öffnung erstreckt, um durch seine Anwesenheit zu zeigen, daß die Aufnahme bzw. Aufzeichnung von Signalen au£ dem Band erlaubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise betätigbare Elemente (8, 10) vorgesehen sind, um eine Aufnahme- und Wiedergabebetriebsart des Gerätes einzuleiten, daß ein Detektorglied (69) auf dem Chassis (14) zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegbar und nachgiebig in die erste Stellung gedrängt; wird, wobei das Detektorglied (69) einen Finger (72) hat, der sich von ihm derart erstreckt, so daß er in der besagten ersten Stellung in die Öffnung der Kassette eingreifen kann, wenn die letztere in die besagte Arbeitsstellung gebracht wird, wobei das Detektorglied (69) in die besagte zweite Stellung durch den Eingriff des besagten Streifens mit dem Finger (72) bewegt wird, falls dieser Streifen in der besagten,öffnung anwesend ist, daß ferner ein Mechanismus (73» 75 - 80) vorgesehen ist, um di^ Auswahl der Aufnahmebetriebsart aufgrund der Anbringung des Detektorgliedes (69) in seine erste Stellung zu verhindern, und daß Elemente (82, 83) vorgesehen sind, die durch die Betätigung der Ausrückvorrichtung (13» 43) zum Verschieben des Detektorgliedes (69) in die zweite Stellung veranlaßt werden, um somit eine Störung seitens des Fingers (72) der Bewegung einer Kassette zu ihrer Arbeitsstellung und weg von ihrer Arbeitsstellung zu vermeiden.309881/1116
- 12. Gerät nach einem der Ansprüche 6-10 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die besagten Elemente (82, 83) an besagtem Gleitglied (43) bzw. am Detektorglied (69) vorgesehen sind und miteinander in Eingriff kommen können, um das Detektorglied (69) in seine zweite Stellung aufgrund der Bewegung des Gleitgliedes (43) in der besagten einen Richtung zu verschieben und um die Rückkehr des Detektorgliedes (69) zu seiner ersten Stellung nach der Rückkehr des Gleitgliedes (43) in der besagten entgegengesetzten Richtung zu ermöglichen.Der/Patentanwalt309881/1118Leerseite
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