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DE231949C - - Google Patents

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Publication number
DE231949C
DE231949C DENDAT231949D DE231949DA DE231949C DE 231949 C DE231949 C DE 231949C DE NDAT231949 D DENDAT231949 D DE NDAT231949D DE 231949D A DE231949D A DE 231949DA DE 231949 C DE231949 C DE 231949C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capsules
wheel
rim
loaded
subjected
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231949D
Other languages
English (en)
Publication of DE231949C publication Critical patent/DE231949C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 231949 KLASSE 63 d. GRUPPE
G. HUBER in NAG-HAMATI, Ober-Ägypten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Rad mit an den Speichen bzw. an einem Speichenring und der Felge befestigten, durch Gummikugeln o. dgl. auseinandergehaltenen Halbkapseln.
Gemäß der Erfindung sind die Halbkapseln je einer Gruppe aus zwei durch ein Gelenk miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt, die mit an der Felge bzw. dem Speichenring ίο angelenkten Doppelhaken durch Stangen derart verbunden sind, daß die letzteren nur auf Zug beansprucht werden.
Dadurch soll erzielt werden, daß die Verbindungsstangen bei Belastung des Rades sich nicht verbiegen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι die Ansicht des Rades, und zwar in zwei Ausführungsformen.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B und
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. ι in größerem Maßstabe.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Rades und
Fig. 5 den dazugehörigen Querschnitt in größerem Maßstabe.
Das federnde Rad gemäß Fig. 1 ist mit den Halbkapseln a, b aus . Holz oder Blech ausgerüstet. Die Kapseln α sind mit den Rad-Speichen c und die Kapseln b mit der Felge d des Rades verbunden. Die ersteren, a, sind einteilig, während die letzteren aus zwei Teilen bestehen, die an der der Radfelge zugekehrten Seite durch ein Gelenk e miteinander verbunden sind. Beide Teile der Halbkapseln b sind mit je einem Paar Haken f versehen. Innerhalb der Radfelge d sind nach der Ausführungsform der Fig. 1, links, gegenüber den Kapseln b Augen g paarweise nebeneinander angeordnet (Fig. 2), an welche Doppelhaken h angelenkt sind. Die Verbindung der zweiteiligen Halbkapseln b mit der Felge erfolgt durch Zugdrähte i, welche einerseits in die Doppelhaken h und anderseits in die Haken f der benachbarten Kapseln b eingehängt und derart gerichtet sind, daß die von einer Halbkapsel b ausgehenden, zu den benachbarten Doppelhaken h geführten Drähte in einer Geraden liegen oder auch etwas schräg gegen die Radfelge zu gerichtet sind.
Bei der auf der rechten Hälfte der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform befindet sich nur zwischen je zwei Halbkapseln b ein angelenktes Doppelhakenpaar, von dem die Verbindungsstangen zu den benachbarten Kapselteilen führen, und zwar in derselben Weise, daß die von einer Halbkapsel rechts und links paarweise ausgehenden Drähte in einer Geraden liegen. Die Zugdrähte i sind in der Mitte unterbrochen (in der Zeichnung nicht dargestellt) und mit Rechts- und Linksgewinde versehen, so daß sie mittels Spannmutter je nach Bedarf mehr oder weniger stark gespannt werden können. Zwischen den Halbkapseln a und b befinden sich Bälle oder zylindrisch geformte Körper k aus Gummi 0. dgl., die zur Abfederung des Rades dienen, zu welchem Zwecke sie auch mit Luft gefüllt werden können. Um ein seitliches Ausgleiten der Bälle zu verhindern, überlappt der eine Gelenkteil jeder Halbkapsel den anderen (Fig. 3).
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Aus-
•Γ

Claims (1)

  1. führungsform ist ein Speichenring I zwischen Nabe und Felge geschaltet, auf dessen innerer Seite die Speichen c und auf dessen äußerer Seite die Augen g mit den Doppelhaken h befestigt sind. Die Halbkapseln α ruhen hier auf dem Innenumfang der Felge d und sind mit Rippen m versehen, die in entsprechende Schlitze der Felge treten, wodurch ein seitliches Herausfallen der Kapseln verhindert,
    ίο dagegen ein geringes Nachgeben in radialer Richtung ermöglicht ist. Die Doppelhaken h können bei dieser Ausführungsform an ihrem Ende mit einer Schraubenspindel versehen sein, die durch den Speichenring / hindurchtritt und mittels einer aufgeschraubten Mutter auf- und abwärts bewegt werden kann, so daß die Zugdrähte mehr oder weniger gespannt werden (in der Zeichnung nicht dargestellt).
    Die Federung des Rades geschieht wie folgt:
    Wird das Rad belastet, so senkt sich der Speichenkörper und drückt die jeweils unteren .Gummibälle zusammen. Dieser Druck auf die Bälle pflanzt sich auf die jeweils unteren Halbkapseln b fort (Fig. 1) und versucht auch diese nach dem inneren Radumfang zu pressen. Diese Bewegung wird jedoch durch die Verbindungsdrähte i aufgehalten, welche hierdurch auf Zug beansprucht werden, Druck- oder Biegungsbeanspruchungen dagegen nicht ausgesetzt sind.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die Wirkung die gleiche.
    Pate ν T-A NSPRu c η :
    Federndes Rad mit an den Speichen bzw. an einem Speichenring und an der Felge befestigten, durch Gummikugeln o. dgl. auseinandergehaltenen Halbkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die .Halbkapseln zur Hälfte aus zwei durch ein Gelenk (e) miteinander verbundenen Teilen bestehen (Halbkapseln b), welche mit an der Radfelge (d) bzw. dem Speichenring (I) angelenkten Doppelhaken (h) durch Stangen (i) derart verbunden sind, daß diese (i) nur auf Zug beansprucht werden, so daß bei Belastung des Rades Verbiegungen der Stangen vermieden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT231949D Active DE231949C (de)

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