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DE231671C - - Google Patents

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Publication number
DE231671C
DE231671C DENDAT231671D DE231671DA DE231671C DE 231671 C DE231671 C DE 231671C DE NDAT231671 D DENDAT231671 D DE NDAT231671D DE 231671D A DE231671D A DE 231671DA DE 231671 C DE231671 C DE 231671C
Authority
DE
Germany
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ring
magnetic poles
sections
link
conductive
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT231671D
Other languages
English (en)
Publication of DE231671C publication Critical patent/DE231671C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/02Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
    • H02K49/04Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
    • H02K49/046Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type with an axial airgap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT.
— JVl 231671 — KLASSE 47c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Induktionskupplung derjenigen Art, die aus zwei Gliedern besteht, von denen das eine mit einander gegenüberliegenden Magnetpolen ausgestattet ist und das andere einen leitenden Ring besitzt, der zwischen genannten Magnetpolen in dem durch diese gebildeten magnetischen Feld umläuft. Die elektrischen Ströme, welche in genanntem Ring durch irgendeine relative ·· ίο Bewegung zwischen Ring und Magnetpolen erzeugt werden, haben das Bestreben, das eine Kuppelglied mitzunehemn oder zu bremsen, je nachdem das andere Kuppelglied angetrieben oder festgehalten wird. Solche Kupplungen sind besonders wertvoll bei Kraftübertragungen, in denen der getriebene Teil oft angehalten, in Betrieb gesetzt oder dessen Drehung umgekehrt wird; sie können auclj vorteilhaft als Bremsen oder als Verzögerungsvorrichtung benutzt werden. Der leitende Ring wird bekanntlich heiß und dehnt sich in Übereinstimmung mit seiner Erhitzung aus, und sofern nicht besondere Vorrichtungen zur Vermeidung dieser Wirkungen angeordnet sind, muß sich der Ring derart werfen, daß er gegen die Flächen der Magnetpole schlägt, wenn der Luftzwischenraum zwischen diesen nur gering ist. Letzteres muß aber der Fall sein, weil der Wirkungsgrad hiervon abhängig ist.
Nach vorliegender Erfindung soll nun eine Kupphing dieser Art geschaffen werden, bei welcher der leitende Ring derart gebaut ist, daß er eine große mechanische Festigkeit besitzt und insbesondere für Kupplungen von großer Ausdehnung und für schwere Arbeit geeignet wird; trotzdem kann sich der Ring frei ausdehnen, ohne sich hierbei zu verziehen.
Im weiteren soll nach vorliegender Erfindung die Kupplung derart gebaut sein, daß das getriebene Glied nur ein geringes Gewicht hat mit ,40 Bezug auf die geforderte Stärke und Kraft der Kupplung. Auf diese Weise wird das Trägheits- \ moment verringert, und es kann ein rascheres Ingangsetzen, Anhalten und Umkehren der Drehrichtung erreicht werden.
Diese Wirkungen werden vorliegender Er- : findung gemäß dadurch erreicht, daß der leitende Ring aus einer Anzahl im Kreise liegender Ausschnitte zusammengesetzt ist, die einzeln mit dem Tragrad oder dem Körper verbunden sind, so daß zwischen den Abteilungen noch einzelne Räume verbleiben. Letztere ermöglichen eine freie Ausdehnung in der Längsrichtung, ohne daß der Durchmesser des Ringes nennenswert vergrößert würde oder ein seitliches Verziehen > oder Verdrehen des Ringes eintreten könnte. Hierbei soll die Erfindung nicht auf die besondere Bauart der getriebenen und treibenden Glieder der Kupplung, auch nicht auf die besonderen Mittel, welche zur Befestigung der einzelnen Abteilungen des leitenden Ringes mit dem Tragrahmen oder Tragkörper dienen, beschränkt sein.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Kupplung, teilweise im Schnitt. ;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, . gleichfalls im Schnitt.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform des getriebenen Kupplungsteilcs, bei der Ringabschnittc von verschiedenen Formen und mit verschiedenen Befestigungsvorrichtungen für dieselben vorgesehen sind.
Fig. 4 ist ein Querschnitt in Richtung der
ίο Linie 4-4 in Fig. 3.
Das treibende Glied A und das getriebene Glied B der Kupplung sind derart gelagert, daß das eine mit Bezug auf das andere gedreht wer-
. den kann. Das eine Kxipplungsglied, vorteilhaft das treibende Glied A1 ist mit einander gegenüberstehenden Magnetpolen a, a1 ausgestattet, die durch dazwischenliegende Luftspalten voneinander getrennt sind; das andere Kupplungsglied trägt den leitenden Ring, der aus einzelnen voneinander- getrennten Abschnitten C gebildet ist und aus Kupfer oder anderem gut leitenden Stoff besteht. Diese einzelnen Teile sind auf einer Kreislinie derart angebracht, daß sie zwischen den einander gegenüberstehenden Magnetpolen bzw. in den dazwischenliegenden Luftspalten umlaufen.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform besteht das treibende Glied A aus einem Rad, und die Magnetpole sind nach innen gerichtet mit dem Kranz des Rades verbunden. Die Erregung der Pole geschieht durch die die Magnete umfassenden Wicklungen α2. Das getriebene Glied besteht aus einem leitenden Ring und dem den letzteren tragenden Rad.
Dieses Rad besitzt eine Nabe b und einen Radkranz b1, welche durch gegenüberliegende Me-.. . tallplatten b2 verbunden sind. Letztere sind mit an der Nabe und dem Kranz angebrachten Flanschen verbunden. Die verschiedenen Teile des leitenden Ringes sind mit verjüngten Mittelstücken ausgestattet, an welchen untere Flansche ausgebildet sind. Letztere sind mit dem Radkranz oder Ring b1 des Tragrades verbunden.. Diese Bauart des getriebenen Gliedes ist deshalb besonders wünschenswert, weil sie leicht und dabei kräftig ist. Das Glied könnte jedoch auch anders ausgeführt sein. So könnte z. B., wie Fig. 3 angibt, ein aus einem Stück bestehendes Rad B1 angeordnet sein, und die Ringabschnitte könnten mit Schäften δ3 aus-.' gestattet sein, welche in Pfannen des Rades eingreifen. Sie könnten auch an einem Tragkörper in anderer passender Weise befestigt sein. Die Ringabschnitte können I-förmig gestalteten Querschnitt besitzen, wie Fig. r und 2 und die linksseitige Hälfte der Fig. 3 angibt, oder sie könnten auf ihrer ganzen Breite gleichmäßige Dicke besitzen, wie in der rechtsseitigen Hälfte der Fig. 3 angegeben · ist. Die Ringabschnitte können sich, da sie unabhängig voneinander befestigt sind, frei und; unabhängig in allen Richtungen ausdehnen, und die Zwischenräume zwischen den einzelnen Abschnitten ermöglichen die Ausdehnung derselben in der Längsrichtung, die natürlich am größten ist, ohne daß eine seitliche Verdrehung hiermit verbundeil wäre. Die Ausdehnung der einzelnen Abschnitte in radialer Richtung rechtwinklig zu ihrer Länge ist kaum proportional der radialen Höhe der Abschnitte und ist daher viel geringer als bei festen Ringen, so daß der Durchmesser des aus einzelnen Abschnitten gebildeten Ringes nicht wesentlich vergrößert wird.
Die induzierten Ströme verlaufen in den Ringabschnitten im wesentlichen in der durch die Pfeillinien in Fig. 3 angegebenen Richtung, und wenn die Ringabschnitte nicht an ihren Enden miteinander elektrisch verbunden sind, so werden die dazwischenliegenden Zwischenräume die Ströme zwingen, über eine längere Strecke zu wandern, wenn die Magnetpole an oder nahe den Enden der Abschnitte sind, als wenn die Pole in oder nahe der Mitte der Abschnitte sich befinden, wie bei D und D1 angegeben ist. Es ist daher vorteilhaft, die einzelnen Abschnitte an ihren inneren-oder äußeren Enden durch Leiter zu verbinden, welche es ermöglichen, daß die Ströme über die Zwischenräume zwischen den einzelnen Abschnitten hinweggehen, wenn die Pole an den Enden der Abschnitte sich befinden. Eine solche Strombrücke ist bei Z)2 in Fig. 3 angegeben. Die Ströme gehen dann bei allen Stellungen der Pole in einander fast gleichwertigen Bahnen, was einen : gleichmäßigeren Zug auf das getriebene Glied hervorbringt. Die zur Überbrückung verwendeten Leiter sollen hinlänglich biegsam sein, so daß sie die Ausdehnung der einzelnen' Abschnitte nicht beeinflussen. Sie bestehen daher vorteilhaft aus Kupferbändern oder Streifen, welche mit den Ringabschnitten verbunden sind. Wenn hochkantig gestellte Abschnitte verwendet werden, so können die überbrückenden Leiter mit der Seite verbunden werden, wie bei E in Fig. 3 und 4 angegeben ist. Wenn jedoch I-gestaltete Abschnitte verwendet werden, so werden die Leiterbrücken vorteilhaft auf den inneren oder äußeren Rändern der Abteilungen angebracht, wie bei E1 in Fig. 1 und 3 angegeben ist, so daß keinerlei Beeinflussung der Magnetwicklungen eintreten kann. Bei der in den Zeichnungen '. dargestellten Kupplung sind die Ringabschnitte ' mit dem äußeren Teile ihres Traggliedes verbunden, welches innerhalb des aus Abschnitten bestehenden Ringes gelagert ist, während die Magnetpole mit ihrem Tragglied außen über dem Leitring verbunden sind und durch besondere elektrische Wicklungen erregt werden. Dies ist ; namentlich bei großen und kräftigen Kupplungen eine wünschenswerte Bauart, denn sie er- tao möglicht eine Verringerung des Gewichtes des ■ getriebenen Gliedes und schiebt den größeren

Claims (2)

Teil,des Gewichtes auf das treibende Glied, und , zwar auf den äußeren Teil· desselben, so daß letzterem eine größere Schwungkraft mitgeteilt wird. Der Leit- oder Induktionsring, welcher aus den voneinander getrennten Abschnitten besteht, kann auch bei den schon bekannten Kupplungen verwendet werden, bei welchen der Leitring von seinem Tragglied über die Magnetpole ίο hinausgetragen wird, und in welchem die Pole durch eine gemeinsame elektrische Wicklung erregt werden. Die Anordnung der Magnetpole über den Leitring hinaus ist auch wünschenswert, wenn ein aus einzelnen Teilen oder aus 15: einem einzigen Teil bestehender leitender Ring benutzt wird, wenn nur Vorsorge getroffen ist, daß eine Ausdehnung des Ringes ohne eine Verziehung desselben eintreten kann. Die Magnetpole werden vorteilhaft elektrisch erregt; es könnten aber auch, namentlich für kleinere Kupplungen, permanente Magnete verwendet : werden. : : : Ρλτεν τ-Ansprüche·
1. Induktionskupplung, bei welcher das eine Glied mit einander gegenüberstehenden Magnetpolen und das andere Glied mit einem
.· . zwischen diesen Magnetpolen umlaufenden. , Ring ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ring aus einzelnen Abschnitten gebildet wird, welche einzeln und · voneinander unabhängig ausdehnbar mit ihrem Träger (b\) verbunden sind.
2. Induktionskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte des leitenden Ringes durch elektrische, leitende Brückenstücke (E) verbunden sind, welche eine unabhängige Ausdehnung der Ringabschnitte ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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