DE2249473B2 - Mikrowellen-sendeanordnung, bei der die frequenz der abgestrahlten mikrowellen eine funktion der strahlungsrichtung ist - Google Patents
Mikrowellen-sendeanordnung, bei der die frequenz der abgestrahlten mikrowellen eine funktion der strahlungsrichtung istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mikrowellen-Sendeanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung.
Solche Mikrowellen-Sendeanordnungen werden insbesondere bei Flugzeug-Landesystemen bzw. Flugzeug-Blindlandesystemen
eingesetzt, bei denen ein Flugzeug vom Boden ausgestrahlte Mikrowellensignale empfängt
und durch Messen der Frequenz(en) der empfangenen Mikrowellensignale seinen Positionswinkel relativ zum
Sender bestimmen kann. Sendet man Signale, deren Frequenzen sich sowohl für den Elevationswinkel als
auch für den Azimuthwinkel ändern, so können sowohl der Horizontalwinkel als auch der Gleitweg eines
landenden Flugzeuges bestimmt werden.
Aus einem Artikel in der Zeitschrift »electronics«, 29. März 1973, Seite 27 bis 32 ist eine Empfangsanisage
bekannt, bei der eine einfallende elektromagnetische Welle zu einem Ausgangssignal führt, aus dessen
Frequenz auf die Einfallsrichtung der Welle geschlossen werden kann. Eine solche Anlage kann man auch
funktionell umkehren, d. h., das dort verwendete Prinzip kann zum Aussenden elektromagnetischer Wellen
herangezogen werden.
Dabei kann eine vertikale Reihe von Einzelstrahlern zur Bestimmung des Elevationswinkels und eine weitere
horizontale Reihe von Einzelstrahlern zur Bestimmung des Azimuthwinkels vorgesehen sein. Impulse mit
vorherbestimmter Amplitude werden nacheinander und periodisch an jeden der Einzelstrahler oder Gruppen
von Einzelstrahlern angelegt. Auf diese Weise wird ein Linienspektrum von Frequenzen ausgestrahlt, wobei die
verschiedenen Frequenzen des Linienspektrums in jeweils spezifischen, vorbestimmten Richtungen abgestrahlt
werden. Die tatsächliche Richtung wird bestimmt, indem die Interferenz zwischen der von den
Einzelstrahlern abgegegebenen Energie bestimmt wird. Dabei werden die Einzelstrahler der Strahlerlinien
nacheinander mit demselben, unveränderten Trägersignal beaufschlagt, so daß jeweils der nächste Einzelstrahier
zum gleichen Zeitpunkt eingeschaltet wird, an dem der vorhergehende Strahler ausgeschaltet wird.
Auf diese Weise wird eine sich in Richtung der Strahlerlinie schrittweise vorwärtsbewegende Strahlungsquelle
simuliert, so daß von einem Empfänger für diese Strahlung eine Frequenzverschiebung wahrge-
nommen wird, die in gewisser Hinsicht mit dem
bekannten »Doppler-Effekt« verglichen werden kann. Diese »Doppler-Frequenzverschiebung« kann beispielsweise
von einem die Ivlikrowellensignale empfangenden Flugzeug festgestellt werden, so daß aus dieser
von der Winkelrichtung des Flugzeugs abhängenden Frequenzverschiebung seine Lage festgestellt werden
kann.
Eine solche Mikrowellen-Senderanordnung hai jedoch in der Praxis mehrere Nachteile gezeigt. Dabei
muß beispielsweise die Zahl der verschiedenen Linienfrequenzen auf einen bestimmten Höchstwert begrenzt
werden; um dies zu erreichen, muß das Amplitudenprofil eines jeden ausgesendeten Impulses sehr sorgfältig
geformt werden, wobei Rechteckimpulse theoretisch zu einer unendlich großen Zahl von Linienfrequenzen
führen. Im allgemeinen wird deshalb von jedem Einzelstrahler ein Signal ausgesendet, das ein Schwingimpuls
der Trägerfrequenz mit einer Einhüllenden ist, die einem Rechteckimpuls entspricht. Um einen
wahrnehmbaren »Doppler-Effekt« zu erreichen, muß die scheinbare Bewegung der Strahlungsquelle, d. h., das
aufeinanderfolgende Einschalten der Einzelstrahler, sehr schnell erfolgen, so daß die einzelnen Schwingimpulse
äußerst kurz sind. Dies führt gemeinsam mit der Rechteckform der Schwingimpulse zu einer Vielzahl
starker Oberwellen, die eine eindeutige Zuordnung zwischen einer bestimmten Strahlungsfrequenz und
einer bestimmten Richtung sehr erschweren. Da außerdem zu jedem Zeitpunkt nur ein Strahler
eingeschaltet ist, entspricht die Gesamtleistung nur der Sendeleistung eines einzelnen eingeschalteten Strahlers.
Zur Erzielung einer hohen Gesamtleistung muß daher der von jedem Strahler gesendete Schwingimpuls einen
ziemlich hohen Leistungspegel haben; dies führt jedoch zu Schwierigkeiten bei der Auslegung der Schalteinrichtungen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Mikrowellen-Sendeanordnung der angegebenen
Gattung zu schaffen, bei der die Notwendigkeit der Ein- und Ausschaltung hoher Leitungspegel für die Einzelstrahler
entfällt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Während also bei der bekannten Mikrowellen-Empfangsanordnnng
die Leistung für jeden einzelnen Strahler kurzzeitig eingeschaltet und dann wieder
abgeschaltet wird, erfolgt gemäß der vorliegenden Erfindung eine Frequenzmodulation, die keine Leistungsschalter
erfordert. Außerdem können alle Einzelstrahler gleichzeitig strahlen, so daß die gesamte
Sendeleistung der Anordnung bei gleicher Strahlerbelastung höher ist. Und schließlich treten keine die
Zuordnung von Frequenz und Strahlungjrichtung erschwerenden Störspektren auf, wie sie bei rechteckförmigen
Schwingimpulsen nicht zu vermeiden sind.
Zweckmäßigerweise wird eine Dreieck-Frequenzmodulation mit konstanter Amplitude verwendet.
Die Dreieck-Frequenzmodulation kann so ausgebildet sein, daß sich der Wert der Frequenz linear mit der
Zeit über eine vorherbestimmte Periode ändert; nach dieser Periode kehrt die Frequenz zu ihrem ursprünglichen
Wert zurück. Als Alternative hierzu kann auch mit einer Sägezahn-Frequenzmodulation gearbeitet werden,
bei der die Rückkehr zu der ursprünglichen Frequenz abrupt bzw. sehr rasch erfolgt.
Die Amplitude der abgestrahlten Welle sollte sich zu jedem linde der linearen Reihe bzw. des linemen Feldes
von Einzelstrahlern hin verjüngen. Deshalb wird die Amplitude des von jedem Einzelstrahler abgegebenen
Signals abgetastet und mil einem Signal verglichen, das
■> einen gewünschten Amplitudenpegel darstellt; außerdem
ist eine Einrichtung zur Steuerung der Amplitude in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieses Vergleichs
vorgesehen, wodurch sich der gewünschte Amplitudenpegel einstellen läßt.
κι In den Fällen, bei denen das Mikrowellen-Trägersignal
jedem Einzelstrahler von einem zentralen Generator zugeführt wird, sollten die relativen Phasen des von
den verschiedenenen Einzelstrahlern abgegebenen Mikrowellen-Trägersignals von Zeit zu Zeil überprüft
i-j werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird deshalb die Modulation des Mikrowellen-Trägersignals
von Zeit zu Zeit unterbrochen, wobei die Phasen des nichlmodulierten Mikrowellen-Trägersignals für benachbarte
Paare von Einzelstrahlern verglichen werden; zweckmäßigerweise wird dann die Phase des
Mikrowellen-Trägersignals in Abhängigkeit von dem Ergebnis dieses Vergleichs eingestellt, um eine etwaige
Phasendifferenz zu beseitigen oder zumindest zu verringern.
Eins dieser linearen Felder von Einzelstrahlern kann entweder zur Bestimmung der Elevation oder des
Azimuthwinkels benutzt werden; nach einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Mikrowellen-Sendean-Ordnung
umfaßt die Mikrowellen-Sendeanordnung zwei solche lineare Felder von Einzelstrahler sowie die
entsprechenden Versorgungseinrichtungen, um gleichzeitig sowohl die Elevation als auch den Azimuthwinkel
bestimmen zu können. In diesem Fall sind für die beiden Felder verschiedene Mikrowellen-Trägersignalfrequenzen
erforderlich.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Mikrowellen-Sendeanordnung
nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Teil der Mikrowellen-Sendeanordnung in einer detaillierten Darstellung,
F i g. 3 und 4 Diagramme zur Erläuterung von F i g. 2 und
Fig.5 eine Modifikation des in Fig.4 gezeigten
Diagramms.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist ein Generator 10 für
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, ist ein Generator 10 für
so Mikrowellen-Trägersignale jeweils mit N Bausteinen verbunden, die mit t, 2, 3 ... N bezeichnet sind. Jeder
Baustein bzw. jeder Modul ist mit einem entsprechenden, Mikrowellen abgebenden Einzelstrahler 11 gekoppelt,
während jeder Modul zur Durchführung eines Phasenvergleichs mit dem benachbarten Modul verbunden
ist.
Ein Modul ist in Fig.2 im Detail dargestellt; dabei bezeichnet ein Eingang 12 die Stelle, mit welcher der
Generator 10 für die Mikrowellen-Trägersignale verbunden ist. Zwischen dem Eingang 12 und einem
Ausgang 13 sind in Reihe ein steuerbares Dämpfungsglied 14, ein einstellbarer Phasenschieber 15 und ein
Modulator 16 in der angegebenen Reihenfolge geschaltet. Der in F i g. 1 gezeigte Einzelstrahler 11 ist mit dem
Ausgang 13 verbunden. Zwischen dem Modulator 16 und dem Ausgang 13 ist ein Kopplungsglied 17
vorgesehen, das mit einem Mischer 18 und einem Eingang eines Komparators 19 verbunden ist. Ein
weiterer Eingang des Komparaiors 19 ist an eine
Bcwcruingsschitltung 20 angeschlossen: das Ausgangssignal
des Komparator 19 dient als Stcueranschluß für das steuerbare Dämpfungsglied 14. Der Mischer 18 ist
an einen Eingang 21 angeschlossen, während sein Ausgang mil dem steuerbaren Phasenschieber 15
verbunden is'. Der Modulator 16 ist an einen Wellcnformgcnerator 22 angeschlossen, der seinerseits
mit einem Taklsteuerkrcis 23 verbunden ist. Ein weiteres Kopplungsglicd 24 ist im Bereich des 1»
Kopplungsgliedes 17 vorgesehen und mit einer Klemme 25 verbunden. Die Klemmen 21 und 25 sind jeweils mit
einem der beiden benachbarten Modulen 1, 2, 3 ... N verbunden. Jeder Modul 1,2,3... Nist so aufgebaut, wie
es in Fig. 2 dargestellt ist; alle Modulen sind identisch
mit der Ausnahme, daß die Klemme 21 beim Modul 1 und die Klemme 25 beim Modul Λ/unbenutzt bleiben.
Im folgenden soll anhand der Fig. 3 und 4 die Funktionsweise der Mikrowellen-Sendeanordnung beschrieben
werden. In F i g. 3 ist anhand eines vereinfachten Schaubildes die Strahlungscharakteristik der Mikrowellen-Scndeanordnung
nach der Erfindung dargestellt. Die Linie 31 stellt die zur Richtung der linearen Reihe
von Einzelstrahlern senkrechte Richtung dar; die von dem Generator für das Mikrowellen-Trägersignal
erzeugte Trägerfrequenz wird in Richtung der Linie 31 ausgesandt. Wenn der Winkel θ zunimmt, so steigt auch
die Frequenz des ausgesandten Signals progressiv in diskreten Schritten an, wobei die Frequenz bei einem
besonderen Winkel in Form einer Keule ausgestrahlt wird, wie es beispielsweise durch die Keule 32
angedeutet wird. Es soll angenommen werden, daß die ausgestrahlten Frequenzen anwachsen, wenn der
Winkel Θ nach rechts zunimmt, und abnehmen, wenn der Winkel θ nach links zunimmt. Die sich ergebende r>
Strahlungscharaktcristik besteht aus einer großen Zahl von sich teilweise überlappenden Keulen, die als
»Speichen« von dem Sender ausgehen, wobei jede Keule ihre eigene charakteristische Frequenz hat. Somit
schneidet und empfängt ein Flugzeug beispielsweise an dem Punkt 33 ein Linienspektrum von Frequenzen und
kann präzise seine Winkellage relativ zu dem Sender bestimmen, indem die relativen Amplituden der
Frequenzen ermittelt werden.
In der Praxis werden zwei getrennte Kculensätze verwendet, und zwar einer in der Elevationsebene und
der andere in der Azimuthebene, damit ein zum Landen ansetzendes Flugzeug sowohl seine Anflug-Peilung bzw.
seinen horizontalen Anflugwinkel als auch seine Gleitbahn genau feststellen kann.
Diese Strahlungscharakteristik wird in der folgenden Weise erzeugt: Das von dem Generator 10 gelieferte
zentrische Mikrowcllcn-Trägersignal wird in dem Modulator 16 mittels einer Sägezahn-Frequenzmodtilation
mit konstanter Amplitude moduliert, die durch den >5 Wellenformgciicralor 22 erzeugt wird. Eine Sägezahn-Frequenzmodulalion
ist in F i g. 4 durch die durchgezogene Linie I dargestellt. Diese Frequenzmodulation
wird dem Mikrowellcn-Trägcrsignal fc überlagert und durch den Modul 1 abgegeben. Ähnliche Wcllcnformcn m>
2, 3 ... N werden durch die Modulen 2, 3 ... N erzeugt, jedoch progressiv jeweils um die Zeitspanne τ
verzögert. Die Verzögerung r wird durch den Taktsteuerkreis 23 definiert, wobei entsprechende
Taklstcuerkrcise 23 in jedem Modul, bei Bedarf mit ivi
einem synchronisierenden Uivugssignal, vorgesehen sind.
Ik'i diesen abgestrahlten Signalen gellen die folgenden
Beziehungen zwischen der abgestrahlten Frequenz /und dem Winkel Θ:
Jd = γ = γγ sin (-)„ ,
wobei d der räumliche Abstand zwischen zwei benachbarten Strahlern. A die Wellenlänge der Trägerfrequenz
l[; Γ die Periode der Sägezahnmodulation. η
eine ganze Zahl 0, 1 ... und r die bereits erläuterte Verzögerung sind. Die Frequenz /»gibt die Abweichung
von derTrägerfrequenz /i an.
fc wird in der senkrechten Richtung abgestrahlt (d. h.
θ,, = 0, n=0); für positive Werte von Qn nimmt die
abgestrahlte Frequenz in diskreten Stufen zu, wobei jede Stufe einem bestimmten Wert von η entspricht. Für
negative Werte von Θ,, nimmt die abgestrahlte Frequenz ab.
Der maximale Wert von (o wird durch den Bereich B
der Frequenzen der Sägezahn-Frequenzmodulation begrenzt; in der Praxis ist B
>-L· .
Um die Form jeder einzelnen Keule zu verbessern und unerwünschte Nebenkeulen zu verringern, sollte
den durch die Strahlerreihe ausgesandten Signalen eine Amplitudenverjüngung aufgeprägt werden; zu diesem
Zweck ist jeder Modul mit der Bewertungsschaltung 20 versehen. Die Bewertungsschaltung 20 führt dem
Komparator 19 eine Gleichspannung zu, welche die erforderliche Bewertung darstellt; der Komparator 19
vergleicht diese Spannung mit einer von dem Kopplungsglied 17 erhaltenen Spannung und steuert die
Einstellung des steuerbaren Dämpfungsgliedes 14, bis die beiden Eingangssignale des Komparators 19 gleiche
Werte haben.
Da die Trägerfrequenz zu jedem Modul von dem Generator 10 für die Mikrowellen-Trägersignale geführt
wird, können unerwünschte relative Phasendifferenzen zwischen den durch die verschiedenen Strahlern
ausgesandten Trägerwellensignale entstehen. Der WeI-lenformgenerator 22 wird darum von dem Modulator in
jedem Modul periodisch in geeigneten Zeitintervallen abgeschaltet, und das resultierende, unmodulierte
Tra'gersignal wird in dem Mischer 18 mit dem unmodulierten Trägersignal von dem vorhergehenden
Modul gemischt. Eine etwaige Phasendifferenz macht sich als ein Signal bemerkbar, das den steuerbaren
Phasenschieber verstellt, um diese Phasendifferenz zu verringern bzw. ganz zu beseitigen. In der Praxis wird
die Phase nur eines Modulpaars zu einem bestimmten Zeitpunkt verglichen, und anschließend werden alle
Trägersignale in Phase mit dem Modul I gebracht. Dadurch wird also der Modul 2 mit dem Modul 1
verglichen; wenn seine relative Phase den richtigen Wert hat, wird der Modul 3 mit dem Modul 2 verglichen
usw. bis schließlich der Modul N mit dem Modul Λ/-Ι verglichen wird.
Die bisher beschriebene Mikrowcllen-Senclcanordnung besteht aus einer einzigen linearen Anordnung von
Strahlern, die dazu dienen, verschiedene Frequenzen entweder in Elevation oder im Azimuth auszusenden.
Zwei solcher linearer Anordnungen werden dazu benutzt, sowohl die Elevation als auch den Azimuth zu
überstreichen. In diesem Fall wird mit verschiedenen Trägerfrequenzen gearbeitet. Im allgemeinen liegt die
Trägerfrequenz fc zwischen 5 GHz und 3OGHz, während der Frequenzbereich B der Sägezahn-Frequenzmodulation
einige zehn kHz betragen kann. Bei diesen Betriebsbedingungen sind typische Werte für T
und τ 2 ms bzw. 20 μβ, während die Zahl der Strahler
/V=IOOiSt.
In Fig.5 ist eine Modifikation zu den in Fig.4
gezeigten Wellenformen dargestellt. Während bei der Ausführungsform nach Fig.4 die Periode Γ gleich Nv
ist, wird der bei der Ausführungsform nach Fig.5 die Periode T sehr viel größer als Mr, im allgemeinen
7"= 100 Λ/τ. Die Größe von T wird durch die
erforderliche Schwenk-Geschwindigkeit der ausgesandten Strahlen begrenzt und sollte im allgemeinen nicht
größer als 0,1 Sekunden sein. Die modifizierten Wellenformen der Fig.5 bewirken eirle effektiv
verringerte Frequenzänderungsgeschwindigkeit für jeden Strahler, so daß eine größere Zahl von Frequenzbereichen
erzeugt wird, von denen jede eine reduzierte Strahlbreite hat. Dies ist sehr zweckmäßig, da bei den
Wellenformen nach Fig.4 jede Strahlbreite im allgemeinen einem Winkel von 1° entspricht; dann muß
ein Flugzeug seine Position bis auf ein Hundertstel eines Grades unter Benutzung mehrerer, sich überlappender
Frequenzspeichen interpolieren. Wenn mit einer viel größeren Zahl von engeren Speichen gearbeitet wird
ίο läßt sich diese Interpolation leichter und mit größerei
Genauigkeit durchführen.
Da im allgemeinen /b sehr klein gegenüber fc ist, kanr
bei Bedarf eine unmodulierte Frequenz fc ungerichtei
abgestrahlt werden, so daß sich ein definiertei Frequenzbezug ergibt, der zur Feststellung der Fre
quenz an Bord des Flugzeuges ausgenutzt werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Mikrowellen-Sendeanordnung mit einer Quelle zur Lieferung eines Mikrowellen-Trägersignals und
mit mehreren, in mindestens einer Linie angeordneten Einzelstrahlern, denen das Trägersignal derart
zuführbar ist, daß die Frequenz der abgestrahlten Mikrowellen eine Funktion der Strahlungsrichtung
ist, gekennzeichnet durch eine Frequenzmodulationseinrichtung (16, 22, 23), welche die
Frequenz des jedem Einzelstrahler (11) zugeführten Trägersignals in jeweils dergleichen Weise, jedoch
für aufeinanderfolgende Einzelstrahler längs der Strahlerlinie zeitlich versetzt moduliert. ιs
2. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine Dreieck-Frequenzmodulation mit konstanter Amplitude.
3. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei der Dreieck-Frequenzmodulation der Wert der Frequenz
linear mit der Zeit für eine vorherbestimmte Periode ändert, und daß die Frequenz nach dieser
Periode auf ihren ursprünglichen Wert zurückkehrt.
4. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreieck-Frequenzmodulation
eine Sägezahn-Frequenzmodulation ist, bei der die Rückkehr auf die ursprüngliche
Frequenz abrupt erfolgt.
5. Mikrowellen-Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Einzelstrahler (11) eine separate Frequenzmodulationseinrichtung (1, 2, 3 ... N)
zugeordnet ist.
6. Mikrowellen-Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß daß die zeitliche Versetzung für jeden Einzelstrahler (U) in bezug auf einen benachbarten
Einzelstrahler (11) gleich ist.
7. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzmodulation
des ersten Einzelstrahlers (11) relativ zu der Frequenzmodulation des letzten Einzelstrahlers (11)
um eine Zeitspanne, die gleich der zeitlichen Versetzung zwischen benachbarten Einzelstrahlern
ist, verzögert ist.
8. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzmodulation
des ersten Einzelstrahlers (11) relativ zu der Frequenzmodulation des letzten Einzelstrahlers (11)
um eine Zeitspanne verzögert ist, die viel größer als die zeitliche Versetzung zwischen benachbarten
Einzelstrahlern ist.
9. Mikrowellen-Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Einzelstrahler (11) eine Einrichtung (15) zur Steuerung der Phase des von ihm
abgestrahlten Mikrowellen-Trägersignals zugeordnet ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Einzelstrahler (11) eine
Einrichtung zur Steuerung der Amplitude des von ihm abgestrahlten Mikrowellen-Trägersignals zugeordnet
ist.
11. Mikrowellen-Sendeanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation des
Mikrowellen-Trägersignals von Zeit zu Zeit unterbrechbar ist, daß eine Vergleichsvorrichtung für die
Phasen der unmodulierten Mikrowellen-Trägersignale für benachbarte Paare von Einzelstrahlern (11)
vorhanden ist, und daß die Einrichtung zur Steuerung der Phase des Mikrowellen-Tragersignals
zur Verringerung einer etwaigen Phasendifferenz abhängig von dem Ergebnis des Vergleichs gesteuert
ist.
12. Mikrowellen-Sendeanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
in zwei Linien angeordnete Einzelstrahler (11), wobei eine Linie für die Bestimmung der Elevation
und die andere Linie für die Bestimmung des Azimuthwinkels verwendet ist.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |