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DE221717C - - Google Patents

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Publication number
DE221717C
DE221717C DENDAT221717D DE221717DA DE221717C DE 221717 C DE221717 C DE 221717C DE NDAT221717 D DENDAT221717 D DE NDAT221717D DE 221717D A DE221717D A DE 221717DA DE 221717 C DE221717 C DE 221717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
formwork
production
supporting
plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT221717D
Other languages
English (en)
Publication of DE221717C publication Critical patent/DE221717C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/14Bracing or strutting arrangements for formwalls; Devices for aligning forms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/08Forms, which are completely dismantled after setting of the concrete and re-built for next pouring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
21ffen-(Exemplar
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 221717-KLASSE 37e. GRUPPE
JOHANNES BRUSEKE in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. November 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schalung zur Herstellung von Gußwänden. Bei den bisher zur Herstellung solcher Wände benutzten Einrichtungen macht das Aufstellen und Ausrichten Schwierigkeiten. Auch ist es bei den bisher, benutzten Vorrichtungen schwer, den oberen, an die Decke angrenzenden Teil der Wand durch Gießen herzustellen; hierzu mußte der Mörtel von Hand angeworfen werden.
ίο Diese Schwierigkeiten sollen durch die vorliegende Schalung vermindert werden. Sie wird von einem portalartigen, parallel zur Ebene der herzustellenden Wand liegenden Gestell getragen, welches nur durch eine verlängerbare Strebe, die ihren Stützpunkt außerhalb der Ebene der herzustellenden Wand hat, gehalten wird. Das Gestell ist also weder gegen die Decke, noch die Seitenwände verstrebt, steht vielmehr frei. Hierdurch ist es möglich, die Vorrichtung mittels der schrägen Strebe schnell senkrecht einzustellen und so die Herstellung genau senkrechter Wände zu gewährleisten.
Um die ganze Wand durch Gießen herstellen zu können, ist die eine Schalwand nicht bis zur Decke hinaufgeführt und an ihrer Oberkante ein seitlich herausstehender, in der Höhenrichtung verstellbarer Kasten angeordnet, dessen Boden gelenkig befestigt ist und nach oben aus dem Kasten herausgeklappt werden kann. In diesen Kasten wird der für den obersten Teil der Gußwand erforderliche Mörtel eingeschüttet und durch Hochklappen des Bodens zwischen die beiden Schalwände gebracht.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Schalung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht bzw. Schnitt nach A-A in Fig. 2, .
Fig. 2 einen Grundriß bzw. Schnitt nach B-B in Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach C-C in Fig. ι und
Fig. 4 einen Teil der einen Schalwand von der Gerüstseite aus gesehen.
Fig. 5 stellt im senkrechten Schnitt den oberen Teil der Verschalung mit dem zur Herstellung des oberen Teiles der Wand dienenden Kasten dar.
Das Stützgerüst besteht aus zwei halbportalartigen Ständern 1 und 2, gegen deren oberen Teil eine Schiene 3 gelegt ist. Mit dieser Schiene 3 sind die beiden Ständer 1, 2, die entsprechend der Breite der herzustellenden Wand zueinander eingestellt werden können, durch Bolzen 4 zu einem portalartigen Traggerippe verbunden. In der Mitte der Schiene 3 ist eine Strebe 5 angelenkt, deren unteres Ende am Boden befestigt ist, und zwar in einer solchen Entfernung von den Ständern 1,2, daß diese von vornherein nahezu senkrecht stehen. In die Strebe 5 ist ein Schraubenschloß 6 mit Rechts- und Linksgewinde eingesetzt, mit dessen Hilfe das Traggerippe genau senkrecht eingestellt wird.
Da die Schalung nur drei Stützpunkte besitzt, kann sie aufgestellt werden, ehe der Fußboden fertiggestellt ist (Fig. 3).
Um auch die oberen Außenenden des Traggerippes abzusteifen, sind an deren Teilen 1, 2 die Streben 8 angelenkt, deren freie Enden mit der Strebe 5 durch den Bolzen 9 verbunden werden (Fig. 2). Die Streben 8 können zur Anpassung an verschiedene Längen aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen bestehen. An dem Traggerippe werden durch Vermittlung der Ständer 13 und 131 die Schalplatten 18 aufhängt.
Um zu ermöglichen, daß auch der oberste Teil der Wand gegossen werden kann, ist die eine der Schalwände nicht bis zur Decke hinaufgeführt (Fig. 3 und 5). An der oberen Kante dieser Schalwand ist seitlich ein Rahmen 36 aufklappbar angeordnet; er ist mittels der Laschen 37 (Fig. 4 und 5) an den Ständern 13 in der Höhe verstellbar befestigt. Sein Boden wird durch eine Platte 38 gebildet, die mittels Scharniere 39 an der obersten Schaltafel drehbar befestigt ist. Die Scharniere 39 sitzen an Laschen 40, die mit der oberen Schalplatte leicht lösbar verbunden sind (Fig. 5). Durch kleine Winkelstützen 41, die ebenfalls an der obersten Schalplatte lösbar befestigt sind, wird die Platte 38 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Stellung unterstützt. Nachdem der Rahmen 36, entsprechend der Dicke der herzustellenden Wand, eingestellt worden ist, wird der so gebildete Kasten mit Mörtel gefüllt. Der Boden 38 wird hierauf hochgeklappt, so daß er in die Ebene der Schalwand zu stehen kommt; hierdurch wird der Mörtel zwischen die Schalwände gebracht und die Gußwand in ihrer ganzen Breite und Höhe fertiggestellt.
Wände, die einen gebrochenen Grundriß haben, können mit der vorliegenden Schalung so hergestellt werden, daß an den Ständern 13 entsprechend lange Zwischenstücke angebracht werden (Fig. 2 punktiert).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schalung zur Herstellung von Gußwänden, bestehend aus einem einstellbaren, die Schalplatten tragenden Gerüst, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerippe aus einem portalartigen, parallel zur Ebene der herzustellenden Wand liegenden Gestell besteht, welches nur durch eine verlängerbare Strebe, die ihren Stützpunkt außerhalb der Ebene des Traggerippes hat, abgestützt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen sich über die ganze Länge der obersten Schalplatte auf einer Seite der Wand erstreckenden, zur Aufnahme der zur Herstellung des obersten Wandteiles erforderlichen Mörtelmenge dienenden Kasten von veränderlicher Tiefe, dessen Boden in die Ebene der Verschalung aufgeklappt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT221717D Active DE221717C (de)

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DE (1) DE221717C (de)

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