DE2213681C2 - Schiffsantriebseinrichtung - Google Patents
SchiffsantriebseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schiffsantriebseinrichtung, insbesondere einen Außenbordmotor gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Hauptrollen der Lärmabstrahlung eines Außenbordmotors sind seine Antriebsaggregate und sein die
Antriebswelle umschließendes Gehäuse, welches die Antriebsaggregate hält.
Aus der US-PS 11 98 IM ist ein Außenbordmotor
bekannt, an dessen bis in das Wasser rügendem, die
Antriebswelle aufnehmenden Gehiluse ein Mantel angeformt ist, welcher ein gcsondcrlcs Auspuffrohr umschlieLit.
Das Auspuffrohr bildet zusammen mit dein Mantel einen nach unten hin verschlossenen
der zur Geräuschdämpfung und Kühlung der Abgase
mit Wasser gefüllt ist Das Abgasrohr ist an seinem oberen und seinem unteren Ende elastisch an dem Gehäuse
gelagert Da das Gehäuse jedoch starr mit dem Motor-Gctriebeblock verbunden ist, trägt es nach wie vor zur
Gcräuschcmission bei.
Zur Vibration- und Geräuschdämpfung von Außenbordmotoren ist es ferner bekannt, den Königszapfen
an dem die Antriebswelle umschließenden, die Abgase to abführenden Gehäuse elastisch zu lagern (US-PS
27 40 368).
Aus den US-PS 30 02 489 und 30 45 423 ist es beirannt das die Antriebswelle umschließende, rohrförmige
Gehäuse elastisch in einem das Gehäuse umschließenden
Mantel aufzuhängen. Der Mantel reicht nicht bis ins Wasser und trägt seinerseits die Lager des Königszapfens.
Der zwischen dem Gehäuse und dem Mantel gebildete Ringraum ist nicht wassergefüllt
Aufgabe der Erfindung ist es, die Geräuschdämpfung einer Schiffsantriebseinrichtung der aus der US-PS
31 98 162 bekannten Art noch weniger zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Gemäß der Erfindung umschließt der mit Wasser gefüllte Ringraum das rohrförmige Gehäuse
insgesamt einschließlich der Antriebswelle und verhindert, daß Geräusche oder Vibrationen auf den
Mantel und damit die Umgebung übertragen werden.
Die Merkmale der Unteransprüche beschreiben bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung. Hierdurch
wird erreicht, daß der Mantel den Ringraum über eine lange Gebrauchslebenszeit hinweg abdichtet und die
Geräuschemission durch den Mantel hindurch mindert.
Im folgenden soll die Erfindung näher anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Seiten?*v>icht, teilweise im
Schnitt, eines Außenbordmotors;
F i g. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in F i g. 1 und
F i g. 3 eine schematische Seitenansicht, teilweise weggebrochen und im Schnitt dargestellt, eines anderen
Außenbordmotors.
Fig. 1 zeigt einen Außenbordmotor 11, dessen Antriebseinrichtung
13 eine fest an dem oberen Ende einer Einheit 17 gehaltene Brennkraftmaschine 15 aufweist.
Die Einheit 17 umlaßt ein die Brennkraftmaschine 15 tragendes, rohrförmiges Gehäuse 19 für eine Antriebswelle
23. Am unteren Ende des Gehäuses 19 der Antricbswelle 23 ist ein Getriebekasten 21 befestigt.
Die im Inneren des Gehäuses 19 angeordnete Antriebswelle 23 steht in Antriebsverbindung mit der
Brennkraftmaschine 15 und treibt eine auf einer Welle 25 sitzende Schiffsschraube 29 über eine Umkehrüber-Setzung
27 an.
Das Gehäuse 19 ist innen hohl und bildet einen Kanal für die Abgase der Brennkraftmaschine 15. Der Getriebekasten
21 weist Durchgänge auf, die mit dem Inneren des Gehäuses 19 in Verbindung stehen, so daß die Abgabo
se unter Wasser entweder durch die Nabe der Schiffsschraube 29 oder durch eine Flosse 31 abgeführt werden
können.
Der in l-'ig. 1 gezeigte Außenbordmotor weist zur
Hclfsliyiiin; an dem Schiff einen Klemmbacken 31 auf,
h'i der über einen horizontal verlaufenden Drehstift 15 einen
Drehbügcl 37 tragt. Der Drchbiigel 37 hält seinerseits
drehbar einen allgemein senkrecht zu dem Drehslift
}5 verlaufenden Achs/apfen bzw. Königs/.apfen Vt,
der mit dem Gehäuse 19 verbunden ist, so daß die Antriebseinrichtung
13 eine Steuerbewegung relativ zu dem Schiff ausführen kann. Dieser soweit beschriebene
Aufbau ist allgemein üblich.
Um eine GeräuschabstraJilung von den Seitenwänden
des Gehäuses 19 zu verhindern, ist um das Gehäuse 19 herum ein äußerer, rohrlormiger Mantel 41 federnd
in bezug auf die Antriebseinrichtung 13 befestigt Der Mantel 41 bildet zusammen mit dem Gehäuse 19 der
Antriebswelle 23 eine Wasserhülle bzw. einen mit Wasser gefüllten Ringraum 47. Zusätzlich kann der Mantel
41 einen aus einem Stück gebildeten, die Brennkraftmaschine 15 umschließenden Mantelteil (siehe F i g. 3) umfassen,
oder es kann ein getrennter, die Brennkraftmaschine 15 umschließender weiterer Mantel 43 vorgesehen
sein.
Wie Fi g. 1 im einzelnen zeigt, besteht der Mantel 41
aus einem röhrenförmigen Teil, das sich, sofern nichts anderes ausgeführt wird, allgemein ohne Unterbrechung
und im Abstand von dem Gehäuse 19 erstreckt und mit Hilfe von federnden Einrichtungen an der Antriebseinheit
13 befestigt ist. Bevorzugt ist für die federnde Befestigung des unteren Endes des Mantels 41
ein federnder Ring 45 vorgesehen. Der Ring 45 isoliert den Mantel 41 von der Antriebseinheit 13 und hält ihn
im Abstand. Er bildet die Bodenwand des wassergefüllten Ringraumes 47 zwischen dem Gehäuse 19 und dem
Mantel 41 und verhindert, daß Lärm aus dem Raum zwischen dem äußeren Mantel 41 und dem Gehäuse 19
der Antriebswelle 23 herausdringt
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, erstreckt sich der Mantel 41 von dem Getriebekasten 21 aus nach oben,
wobei der federnde Ring 45 zwischen dem Mantel 41 und dem Getriebekasten 21 angeordnet ist. Der Mantel
41 und der Getriebekasten 21 sind so ausgestaltet, daß die Außenfläche des Außenbordmotors 11 eine insgesamt
glatte Gestalt aufweist.
Die federnde Einrichtung, die den Mantel 41 an der Antriebseinheit 13 hält, umfaßt ferner ein oder mehrere
federnde Elemente, die im Abstand über dem unteren federnden Ring 45 angeordnet sind und den Mantel 41
im Abstand von der Antriebseinheit 13 halten. So ist bei der in F i g. 1 gezeigten Anordnung zwischen dem Mantel
41 und der Antriebseinheit 13 in -der Nähe des oberen Endes des Gehäuses 19 der Antriebswelle 23 ein oberer
federnder Ring 49 vorgesehen. Die Verwendung von Ringen zur Befestigung des Mantels 4t an der Antriebseinheit
13 hat den Vorteil, daß komplizierte Anordnungen vermieden werden, um die im Abstand voneinander
angeordneten, diskreten "edernden Elemente zu verbinden
oder in ihrer Stellung zu halten.
Es sind Einrichtungen vorgesehen, um das Gehäuse 19 der Antriebswelle 23 federn von dem Königszapfen
39 zu isolieren und hieran zu halten. Obgleich andere Anordnungen verwandt werden können, ist bei der in
der Fig.2 dargestellten Anordnung das untere Ende des Königszapfens 39 an einer Haltegabel 51 befestigt,
deren im Abstand voneinander angeordnete Schenkel 53 sich nach rückwärts erstrecken und rittlings den
Mantel 41 und das Gehäuse 19 umfassen. Zusätzlich ist das Gehäuse 19 auf einander gegenüberliegenden Seiten
mit sich in entgegengesetzten Richtungen erstrekkenden Angüssen 55 versehen. Von dem Mittelteil der
äußeren Enden der Angüsse 55 aus stehen Vorsprünge 57 vor, die durch vergrößerte öffnungen 59 in den Seilen
des rohrförmigen Mantels 41 ragen. Sowohl zwischen der Innenfläche des Rundes des Mantels 41 um die
öffnungen 59 herum >nd den Ringflüchen an und um
den Fuß eier Vorsprünge 57 an den äußeren Enden der Angüsse 55 herum als auch zwischen den Wänden, die
die öffnungen 59 bilden und den zylindrischen Umfangsflächen der Vorsprünge 57 sind jeweils federnde
Abdichtungen 61 gehalten, die für eine federnde Abstandshalterung des äußeren Mantels 41 gegenüber
dem Gehäuse 19 der Antriebswelle 23 sorgen, und die den wassergefülken Ringraum 47 zwischen dem Mantel
41 und dem Gehäuse 19 wasserdicht abdichten,
ίο Die Vorsprünge 57, die von den Angüssen 55 des Gehäuses 19 der Antriebswelle 23 aus vorstehen, sind mit den Schenkeln 53 der Haltegabel 51 jeweils über Gummistücke 63 verbunden. Somit ist die untere Haltegabel 51 des Königszapfens 39 über die öffnungen 59 in dem Mantel 41 und über die Gummistücke 63 direkt mit dem Gehäuse 19 der Antriebswelle 23 verbunden. Zugleich erhält man eine zusätzliche, federnde Halterung für den Mantel 4i und einen wasserdichten Abschluß des Ringraums 47 zwischen dem Mantel 41 und dem Gehäuse 19.
ίο Die Vorsprünge 57, die von den Angüssen 55 des Gehäuses 19 der Antriebswelle 23 aus vorstehen, sind mit den Schenkeln 53 der Haltegabel 51 jeweils über Gummistücke 63 verbunden. Somit ist die untere Haltegabel 51 des Königszapfens 39 über die öffnungen 59 in dem Mantel 41 und über die Gummistücke 63 direkt mit dem Gehäuse 19 der Antriebswelle 23 verbunden. Zugleich erhält man eine zusätzliche, federnde Halterung für den Mantel 4i und einen wasserdichten Abschluß des Ringraums 47 zwischen dem Mantel 41 und dem Gehäuse 19.
Obgleich auch andere Anordnungen verwandt werden könnten, wird bei der in der F i g. 1 gezeigten Ausführungsform
die Schallemission der Brennkraftmaschine 15 dadurch verringert, daß sie von dem Mantel 43
umschlossen wird, der fest an dem oberen Ende des Königszapfens 39 befestigt ist und deshalb als aus einem
Stück mit dem Königszapfen 39 bestehend, angesehen werden kann. Um die Halterung der Antriebseinheit 13
an dem Königszapfen 39 zu vervollständigen, umfaßt de- obere Teil der Brennkraftmaschine 15 einen Anguß
65, der eine Gummihalterung 67 trägt, die ihrerseits mit einem vom Mantel 43 wegstehenden Arm 69 verbunden
ist
Der Mantel 43 weist an seinem oberen Ende einen abnehmbaren Deckel 71 auf. An seinem unteren Ende
ist der Mantel 43 offen und ragt teilweise über den oberen Teil des Mantels 41. Um zu verhindern, daß
Lärm durch die Öffnung zwischen dem Mantel 41 und dem unteren Ende des Mantels 43 dringt, ist hier ein
Gummiring 73 vorgesehen.
In den Ringraum 47 zwischen dem Mantel 41 und dem Gehäuse 19 wird Wasser eingespeist Es können verschiedene
Anordnungen verwandt werden. Insbesondere kann ein Teil des Wassers, das von einer herkömmlichen
Wasserpumpe 78 abgegeben wird, direkt in den Ringraum 47 eingeleitet werden. Andererseits kann aus
einem Kühlmantel 75 der Brennkraftmaschine 15 abfließendes Wasser über eine Leitung 77 dem Ringraum 47
zugeführt vverdea
Es können Einrichtungen vorgesehen werden, um überschüssiges Wasser aus dem Ringraum 47 abzuführen.
Während verschiedene Anordnungen verwandt werden können, bestehen bei der dargestellten Anordnung
diese Einrichtungen aus einer Über/a-'iföffnung 79
in dem Mantel 41. Das Wasser kann somit unmittelbar über Bord abfließen, wodurch vermieden wird, daß
Wasser in das innere des Gehäuses 19 der Antriebswelle 23 eindringt. Andererseits kann das Gehäuse 19 der
Antriebswelle 23 mit einer Überlauföffnung 81 versehen sein, die die Wasserhöhe in dem Ringraum 47 bestimmt,
und über die überschüssiges Wasser in herkömmlicher Weise in das Innere des Gehäuses 19 entleert werden
kann, aus dem es "inter Wasser mit den Abgasen abgeführt wird.
Vorzugsweise wird der Ringraum 47 in der Nähe seines unteren Endes mit einem verengten Abzugs- oder
Ablaßloch (nicht dargestellt) versehen, so daß das Wasser abfließen kann, wenn der Außenbordmotor aus dem
Wasser herausgenommen wird. Ein solches Ablaßloch kann entweder in dem Mantel 41, so daß ein Abfluß über
Bord stattfindet, oder in dem Gehäuse 19 der Antriebswelle vorgesehen werden, so daß der Abfluß über den
Abgaskanal stattfinden kann. Die Durchflußleistung der öffnung oder des Loches wird ausreichend beschränkt,
so daß es eine beträchtliche Zeit dauert, bis das Wasser aus dem Ringraum 47 abgeflossen ist.
Weiterhin kann der Ringraum 47 einen Teil einer von der Wasserpumpe 78 zum Kühlmantel 75 führenden
Kühlwasserzuführleitung der Brennkraftmaschine oder für den Fall, daß die Brennkraftmaschine ein Umlaufkühlsystem
besitzt, einen Teil einer Rückführleitung von dem Kühlmantel zur Wasserpumpe bilden. Wie bereits
angedeutet wurde, sollte die Größe des Ablaßloches ziemlich beschränkt sein, um nicht das Gesamtsystem
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nachteilig zu beeinflussen.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform eines Außenbordmotors
111 dargestellt. Wie bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform enthält der in F i g. 3 gezeigte
Außenbordmotor 111 eine Antriebskraft 113 mit einem Antriebskopf bzw. einer Brennkraftmaschine 115,
die am oberen Ende eines Gehäuses 119 ihrer Antriebswelle
befestigt ist. Mit dem unteren Ende des Gehäuses 119 ist gleichfalls ein Getriebekasten 121 fest verbunden.
Der in Fig.3 gezeigte Außenbordmotor 111 umfaßt
gleichfalls einen Klemmenbacken 133, der mit dem Querträger eines Schiffes verbunden werden kann und
der über einen horizontal verlaufenden Drehstift 135 mit einem Drehbügel !37 verbunden ist, um den Drehbügel
137 senkrecht in bezug auf das Schiff verschwenken bzw. kippen zu können. Der Drehbügel 137 hält
schwenkbar einen quer zu dem Drehstift 135 verlaufenden Achs- bzw. Königszapfen 139, der an einer unteren
und einer oberen U-förmigen Haltegabel 151 befestigt ist. Die Haltegabeln 151 sind ähnlich der Haltegabel 51
gestaltet und weisen Schenkel 153 auf, die über federnde Halterungen bzw. Gummistücke 163 in allgemein derselben
Weise mit dem Gehäuse 119 der Antriebswelle verbunden sind, wie es anhand der F i g. 1 und 2 erläutert
wurde.
Wie bei der in der F i g. 1 gezeigten Ausführungsform ist um die Lärmabstrahlung von dem Gehäuse 119 zu
verringern, ein röhrenförmiger Mantel 141 vorgesehen, dei federnd im Abstand um das Gehäuse 119 der Antriebswelle
herum angeordnet ist und der sich bei normalem Hochgeschwindigkeitsbetrieb von etwas oberhalb
der Wasserlinie aus nach oben erstreckt. Um die Lärmabstrahlung der Brennkraftmaschine zu verringern,
umfaßt der Mantel 141 einen mit ihm aus einem Stück ausgebildeten Mantelteil 143. der die Brennkraftmaschine
115 umschließt
Wie bei der in der F i g. 1 gezeigten Ausführungsform
ist in der Nähe des unteren Ende des Mantels 141 ein federnder Abdichtungsring 145 angebracht, der zwischen
dem Mantel 141 und dem Gehäuse 119 der Antriebswelle
verläuft Der Abdichtungsring 145 hält den Mantel 141 federnd außer Kontakt mit der Antriebseinheit
Π3 und im Abstand von dieser an der Antriebseinheit 113 und bildet eine Bodenwand für den Ringraum
147 zwischen dem Mantel 141 und der Antriebseinheit 113, um dadurch die Emission von Schallwellen, die im
Inneren des Mantels 141 laufen, zu verhindern und um gleichzeitig Wasser in dem Ringraum 147 zwischen dem
M;inicl 141 und der Antriebseinheil 113 zurückzuhalten.
Wie bei der in der F i g. 1 gezeigten Ausführungsform
ist gleichfalls in der Nähe des oberen Endes des Gehäuses 119 der Antriebswelle ein Gummiring 173 vorgesehen,
der den Mantel 141 trägt und im Abstand von der Antriebseinheit 113 hält.
Wie bei der in der F i g. 2 gezeigten Ausführungsform wird die Antriebseinheit 113 direkt von dem Königszapfen
139 getragen und gleichzeitig wird der Mantel 141 dadurch befestigt und im Abstand gehalten, daß der
Königszapfen 139 über die obere und die untere Haltcgabel 151 mit dem Gehäuse 119 der Antriebswelle in der
in F i g. 2 gezeigten und oben erläuterten Weise verbunden ist.
Wie bei der anhand von Fig. 1 erläuterten Ausführungsform kann Wasser in den Ringraum 147 in derselbcn
Weise eingespeist und hieraus wieder abgeführt bzw. abgelassen werden.
Bri den beschriebenen Außenbordmotoren werden die von der Antriebseinrichtung und dem Gehäuse der
Antriebswelle erzeugten und von diesen abgestrahlten Geräusche dadurch zurückgehalten, daß die Antriebsvorrichtung
und das Gehäuse der Antriebswelle in einen diese umschließenden Mantel eingeschlossen wird und
daß der Mantel um die Antriebseinheit herum abgedichtet wird, so daß nicht nur die Abstrahlung von Lärm
sondern auch das Entweichen von Schallwellen verhindert wirr1, die durch den Raum zwischen dem Mantel
und dem Gehäuse der Antriebseinheit laufen. Das Wasser in dem das Gehäuse der Antriebswelle umgebenden
Ringraum verringert auf diese Weise die Lärmabstrahlung an die Umgebung erheblich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schiffsantriebseinrichtung, insbesondere Außenbordmotor,
mit einer oberhalb der Wasserlinie angeordnet», χ durch einen Mantel umschlossenen
Brennkraftmaschine, einem bis ins Wasser ragenden rohrförmigen Gehäuse für die Aufnahme einer Antriebswelle
und die Hindurchleitung der Abgase der Brennkraftmaschine versehenen Propelleranordnung,
wobei im Bereich des rohrförmigen Gehäuses ein nach unten hin verschlossener Mantel vorgesehen
ist, welcher zur Geräuschedämpfung und Kühlung der Abgase einen mit Wasser gefüllten Ringraum
bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der den mit Wasser gefüllten Ringraum (47, 147)
bildende Mantel (41, 141) um das rohrförmige Gehäuse (19, ti-3) herum angeordnet ist und somit nicht
nur den Kanal für die Abgase sondern auch die Antriebswelle
(23) umschließt
2. Schiffsantriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Brennkraftmaschine
(15, 115) umschließende Mantel (43, 143) mit einem sich öffnenden Deckel (71) versehen ist und
daß die beiden Mantel (41,43) mit Hilfe eines Gummirings
(73) miteinander verbunden sind.
3. Schiffsantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mantel (41, f-M) Öffnungen (59) aufweist, durch die Vorsprünge (57) des rohrförmigen Gehäuses (19,
119) hindurchragen, über die das Gehäuse (19,119)
unter Zwischenschaltung xon Gummistücken (63, 163) an den Enden beider Schenkel (53,153) wenigstens
einer Haltegabel (51,151) gehalten ist und daß das Joch der Haltegabel (51, 151) einen vertikalen
Königsstift (39, 139) trägt, welcher an einem Drehbügel (37,137) drehbar gelagert ist, wobei der Drehbügel
(37,137) über einen horizontalen Drehstift (35,
135) an einem an der Rückwand eines Bootskörpers befestigbaren Klemmbacken (33, 133) gelenkig gehalten
ist.
4. Schiffsantriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Haltegabel
(51) vorgesehen ist, die das untere Ende des Königsstiftes (39) trägt, während das obere Ende des Königsstiftes
(39) an dem die Brennkraftmaschine (15) umschließenden Mantel (43) befestigt ist.
5. Schiffsantriebseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Haltegabeln (151)
vorgesehen sind, welche die beiden Enden des Königsstiftes (139) positionsmäßig fixieren.
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