DE2210528B2 - Vorrichtung zum messen einer manganionenaktivitaet - Google Patents
Vorrichtung zum messen einer manganionenaktivitaetInfo
- Publication number
- DE2210528B2 DE2210528B2 DE19722210528 DE2210528A DE2210528B2 DE 2210528 B2 DE2210528 B2 DE 2210528B2 DE 19722210528 DE19722210528 DE 19722210528 DE 2210528 A DE2210528 A DE 2210528A DE 2210528 B2 DE2210528 B2 DE 2210528B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- manganese
- electrode
- silver
- chalcogenide
- measuring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
- B01D53/34—Chemical or biological purification of waste gases
- B01D53/46—Removing components of defined structure
- B01D53/68—Halogens or halogen compounds
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/26—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
- G01N27/28—Electrolytic cell components
- G01N27/30—Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells
- G01N27/333—Ion-selective electrodes or membranes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Pathology (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
- Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)
- Light Receiving Elements (AREA)
- Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
- Investigating And Analyzing Materials By Characteristic Methods (AREA)
- Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
- Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)
Description
25
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen ller Manganionenaktivität, enthaltend eine Meß- und
Bezugselektrode, die in eine manganionenhaltige Lösung eintauchen.
Die bekannten polarografischen Vorrichtungen dieser Art enthalten in üblicher Weise eine Meß-
und eine Bezugselektrode, und zwar auch bei der Messung von Manganionenaktivitäien (Rödicker/
Geier, »Physikalisch-Chemische Untersuchungsmethoden«, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie,
Leipzig i.%2, S. 197).
Aus der DT-OS 1942 379 und »Naturwissenschaften« 57, Jg. 70, S. 300, ist bekanntgeworden, daß, wenn
eine bestimmte Menge eines Metallsulfids Silbersulfid zugesetzt wird, die entsprechende metallionenselektive
Elektrode erhalten wird. Es ist ferner diesen Druckschriften zu entnehmen, daß eine solche durch Verpressen
einer Ausfällung erhaltene ionenselektive Elektrode nur für Kupfer, Blei, Kadmium oder Silber
hergestellt werden kann. Es war außerdem nicht möglich, eine in befriedigender Weise empfindliche ionenselektive
Elektrode für Manganionen auf Basis einer Membran aus einer verpreßten Ausfällung herzustellen,
so
Die Herstellung dieser manganionenselektiven Membranelektrod; war bisher nicht gelungen, obwohl
bekannt war, da3 Manganhalogenide in ihren chemischen bigenschalten ziemlich ähnlich sind
([3] Hollemann-Wiberg, »Lehrbuch der anorganischen
Chemie«, Berlin 1953. S. 425 und [5] A. Okac,
»Qualitative analytische Chemie«, Leipzig 19bO, S. 492
und 496) und außerdem bekannt war, daß die Verwendung von Mischkristallen nicht auf Sulfide begrenzt
zu sein braucht ((4] Anal. Chemistry, Vol. 41, 1969, S. 109A bis 113A).
Eine gesinterte Membran aus einem ausgefällten Gemisch von Msingansulfid und Silbersulfid kann
nämlich keine befriedigende Empfindlichkeit gegenüber Manganionera in Lösung zeigen.
Andererseits ist es schwierig, ein gemeinsam ausgefälltes
üemisch aus Manganchalkogenid und Silberohalkoeenid.
mit Ausnahme eines solchen aus Mangansulfid und Silbersulfid, aus einer wäßrigen
Lösung, die Mangan- und Silberionen enthält, zu erzielen.
Ferner ist es sehr schwer zu erreichen, daß eine Preßmembran aus einem ausgefällten Gemisch
von Manganchalkogenid und Silberchalkogenid (wenn ein solches erhalten worden sein sollte) eine wirksame
oder befriedigende Empfindlichkeit gegenüber Manganionen in einer Lösung zeigt
Um in befriedigender Weise gegenüber Manganionen wirksam zu sein, müssen Manganchalkogenid
und Silberchalkogenid durch direkte Umsetzung von Mangan- bzw. Silbermetall und Selen oder Tellur
in einem verschlossenen Quarzrohr unter sehr hohem Vakuum hergestellt worden sein. Die so erhaltene
Membran aus dem Gemisch von Manganchalkogenid und Silberchalkogenid muß jedoch noch bei über
2000C gesintert werden, weil die Preßmembran aus diesen Chalkogeniden sonst keine geeignete Empfindlichkeit
gegenüber Manganionen zeigt
Die für das Ansprechen gegenüber Manganionen zur Verfugung stehende Membranoberfläche muß ferner
so frei wie möglich von elementarem Mangan, Silber und Chalkogen sein, weil jedes dieser Elemente, insbesondere
Silber, zu unkonstanten und abweichenden Potentialen führt.
Dahe- erfordert eine Anwendung des Sinterprozesses bei der Herstellung einer Elektrodenmembran eine
außerordentlich schwierige Technik, und zwar auch in einer eingestellten und geregelten Atmosphäre.
Demzufolge ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, eine Vorrichtung zur Messung der Manganionenaktivität
zu schaffen, mit der eine potemiometrische Messung der Manganionenaktivität durchführbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Meßelektrode eine manganionenselcktive
Elektrode ist, die eine Scheibe aus einem gesinterten Gemisch von Manganchalkogenid und Silberchalkogenid
ausweist.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Gemisch aus 5 bis 50 Gew.-% Manganchalkogenid
und 50 bis 95 Gew.-% Silberchalkogenid. Dabei kann als Manganchalkogenid Mangantellurid vorgesehen
sein.
Fernet kann das Gemisch aus ID bis 30 Gew.-%
Mangantellurid und 70 bis 90 Gew.-% Silbersulfid bestehen.
Durch die Erfindung werden ein schnelles Ansprechen und eine hohe Empfindlichkeit bei Vorrichtungin
zur Messung der Manganionenaktivität erreicht.
An Hand der Zeichnung werden bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung näher erläutert.
In der Fig. 1 bezeichnet die Bezugsi'.ilter 10 eine
Selektiveiektrode als G.mzes, die eine Scheibe mit
einer Materialzusammensetzung gemäß der Erfindung enthält. Der Leiter 3 ist von einem Isolierdraht 4 umschlossen.
Die aus dieser Scheibe 1 und diesem Leiter 3, der teilweise von diesem Isolierdraht 4 umschlossen
ist, bestehende Einheil ist von einem Gehäuse 2 so umhüilt, daß die andere Oberfläche der Scheibe i
mit einer Lösung 6 in Berührung steht. Das Gehäuse 2 ist mit einem isolierenden harzartigen Material 5 gefüllt.
Eine Bezugselektrode 7, die teilweise in die Lösung 6 eintaucht, ist mit einer Anschlußklemme
eines Voltmeters 8 mit einer hohen Impedanz elektrisch verbunden. Der Leiter 3 ist mit einer anderen
Anschlußklemme dieses Voltmeters 8 elektrisch verbunden.
Eine Änderung hinsichtlich des Logarithmus der Manganionenaktivität in der Lösung 6 steht in einer
im wesentlichen linearen Beziehung /u der Potentialänderung zwischen der Selektivelektrode 10 und der
Bezugselektrode 7, die beide teilweise in die Lösung 6 eintauchen. Man kann irgendeine zur Verfugung
stehende und geeignete Elektrode, wie z. B. eine gesättigte Kalomelelektrode oder eine Silber-Silberchloridelektrode,
als Bezugselektrode 7 benutzen.
Die Scheibe 1 hat gemäß einer Weiterbildung der Erfindung eine Materialzusammensetzung, die eine
Kombination von 5 bis 50 Gew.-% Manganchalkogenid und 50 bis 95 Gew.-% Silbertellurid aufweist, oder eine
Materialzusammensetzung, die eine Kombination von 5 bis 50 Gew.-% Mangantellurid und 50 bis 95 Gew.-%
wenigstens eines Mitglieds der aus Silbertellurid, Silberselenid und Silbersulfid bestehenden Gruppe
aufweist
Eine Materialzusammensetzung aus einer Kombination von mehr als 50 Gew.-% Manganchalkogenid und
weniger als 50 Gew.-% Silberchalkogenid führt /u einer geringen Empfindlichkeit der erhaltenen Elektrode
und /u einem veränderlichen Potential, das gegenüber dem Vorhandensein von statischen Ladungen
empfindlich ist.
Eine Materialzusammensetzung aus einer Kombination von weniger als 5 Gew.-% Manganchalkogenid
und mehr als 95 Gew.-% Silberchalkogenid führt zu einer geringen Empfindlichkeil und einer langen Ansprechzeit
der erhaltenen Elektrode.
Unter Manganchalkogenid sind hier Mangansulfid, Manganselenid und Mangantellurid zu verstehen.
Als Materialzusammensetzung wird hier die Zusammensetzung des aus den Ausgangsstoffen bestehenden
Materials vor dem Erhitzen verstanden
Lin besseres Ergebnis wird durch Anwendung einer Materialzusammensetzung erzielt, bei der das Silbersulfid
wenigstens ein Mitglied der aus Silberselenid und Silbertellurid bestehenden Gruppe enthalt, wobei
das üewichtsverhältnis zu dem genannten Mitglied der Gruppe in einem Bereich von 1 bis 10 liegt. Diese
Materialzusammensetzung führt zu einer großen Empfindlichkeit und einer kurzen Ansprechzeit der erhaltenen
Elektrode.
Eine bevorzugtere Materialzusammensetzung weist eine Kombination von im wesentlichen 10 bis 30
Gew.-% Mangantellurid und 70 bis 90 Gew.-% Silbersulfid auf.
Eine längere Betriebslebensdauer kann erzielt werden, wenn die Scheibe mit einer Edelmr:tallelektrode
versehen wird, wie z. B. einer Gold-, Palladium- oder Plalinelektrode. In der Fig. 2 weist die Scheibe 1 eine
Edelmetalilelektrode 9 auf, und zwar ist diese auf der
einen Oberfläche der Scheibe angebracht. Ein Leiter 3 wird mit der Edelmetallelektrode 9 nach einem zur
Verfügung stehenden und geeigneten Verfahren, wie z. B. durch Verlöten, leitend verbunden. Diese Edelmetallelektrode
kann z. B. durch Vakuumaufdampfen einer Edellmetallschicht oder durch Auftragen einer im
Handel erhältlichen Edelmetallfarbe hergestellt werden.
Die Scheibe, die für eine Verwendung in der Selektivelektrode vorgesehen ist, kann durch Erhitzen
eines verpreßten Körpers aus einem Gemisch mit einer bestimmten Materialzusammensetzung nach einem auf
dem Gebiet der Keramik üblichen Verfahren erhalten werden.
Ein Gemisch von den Ausgangsstoffen in der Form eines feinen Pulvers mit einer bestimmten Material-Zusammensetzung
gemäß der Erfindung wird in einem Trockenverfahren mittels einer geeigneten und zur
Venugung stehenden Vorrichtung gut vermischt und mit einem Druck von iOO bis 20 000 kg/cm2 zu einer
Scheibe mit der gewünschten Form verpreßt Die verpreßte Scheibe wird bei einer Temperatur von 100
bis 6000C 1 bis 10 Stunden lang erhitzt, und zwar
vorzugsweise in einer nichtoxidierenden Atmosphäre,
ίο wie z.B. in Stickstoff oder Argon. Die Vorrichtung
gemäß der Erfindung kann bei Temperaturen von 0 bis 95°C in zuverlässiger Weise benutzt werden.
Das gemessene Potential steht im wesentlichen in einer linearen Beziehung zu dem Logarithmus der
ι S Manganionenaktivität
Viele Arten verschiedener Ionen, wie z. B. Natrium-, Kalium-, Calcium-, Magnesium-, Nickel-, Kobalt-, Aluminium-,
Zink-, Chlorid-, Sulfat- und Perchlorationen können geduldet werden und während der Messung
der Manganionenaktivität ebenfalls vorhanden sein. Kupier-, Blei-, Eisen-, Silber-, Quecksilber-, Jodid-
und Sulfidionen sollten jedoch aus der zu messenden Lösung entfernt werden.
Ein Gemisch von 25 Gew.-% Mangantellurid und 75 Gew.-% Silbersulfid wird nach einem Trockenverfahren
gut vermischt und mit einem Druck von 10000~20000kg/cm' zu einer Scheibe mit einem
Durchmesser von 15 mm und einer Dicke von 3 mm verpreßt Die verpreßte Scheibe wird bei 4Ü0°C 2 Stunden
in einem reinen Stickstoffgasstrom mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,2 Liter/Minute erhitzt.
Die gesinterte Scheibe wird an beiden Oberflächen mit Siliciumcarbidschleifmaterial und dann mit
Diamantpaste bis zu einer Dicke von 2 mm geschliffen. Die geschliffene Scheibe wird an der einen Oberfläche
mit einer Goldelektrode versehen, die aus Goldfarbe erhalten worden ist Die geschliffene
Scheibe wird, bei der Goldelektrode, mit einem Leiter verbunden, der teilweise von einem Iso':^rdraht umhüllt
ist, und wird in einem Gehäuse aus Polyvinylchloridharz befestigt. Das Gehäuse wird mit Epoxyharz
gefüllt, um so eine Selektivelektrode auszubilden, wie sie in der Fig. 1 dargestellt ist. Eine Baueinheit
ausderSelektivelektrodeundeinergesättigtenKolomelelektrode
als Bezugselektrode wird in eine waßnge Lösung von Mangannitrat bei 25°C eingetaucht. Das
Potential zwischen der Selektivelektrode und der Kalomelelektrode wird mit einem für eine pH-Meßvorrichtung
geeigneten Voltmeter gemessen
Die Vorrichtung mißt die Manganionenaktivität mit einer großen Empfindlichkeit, wie der Tabelle I zu entnehmen ist.
Die Vorrichtung mißt die Manganionenaktivität mit einer großen Empfindlichkeit, wie der Tabelle I zu entnehmen ist.
Tabelle 1 | Potential |
60 Manganionenaktivität | mV |
M | -17 |
ΙΟ"1 | -43 |
ΙΟ"2 | -71 |
6, 10"3 | -100 |
55 10-" | |
10-5 | -148 |
10"6 | |
Die Vorrichtung zum Messen der Manganionenaktivität wird nach der in dem Beispiel 1 beschriebenen
Weise hergestellt. Die Scheibe dieses Beispiels 2 ist aus Mangansulfid und Silbertellurid als Materialzusammensetzung
(Gemisch der Ausgangsmaterialien) hergestellt worden. Das Verfahren zur Herstellung dieser
Scheibe entspricht dem in dem Beispiel 1. Das Potential
zwischen der Selektivelektrode und einer gesättigten Kalomelelektrode in einer wäßrigen Lösung von reinem
Mangannitrat wird nach dem in dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gemessen. Die Vorrichtung
mißt die Manganionenaktivität mit einer hohen Empfindlichkeit, wie der Tabelle II zu entnehmen ist.
Die Vorrichtung /.um Messen der Manganionenaktivität
wird nach der in dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahrensweise hergestellt. Eine Scheibe dieses Beispiels
4 enthält 25 Gew.-% Mangantellurid, 15Gew.-%
Mangansclenid und 60 Gcw.-% Silbcrsulfid. Das Verfahren zur Herstellung dieser Scheibe entspricht dem
des Beispiels 1. Das Potential zwischen der Selektiνιο
elektrode und der gesättigten Kalomelelektrode in einer wäßrigen Lösung von reinem Mangannilrat wird nach
dem in dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gemessen. Die Vorrichtung mißt die Manganionenaktivität
mit einer großen Empfindlichkeit, wie der Tabelle IV zu entnehmen ist.
Tabelle Il | Potential | 25:75*) | 50:50*) | T" UnI In 1 \/ | 3° | Potential | Beispiel 5 |
Manganionenaktivität | mV | -55 | -40 | Tabelle IV | mV | ■7 11 rv* \Λ pccon rlor N^<iniioninnan | |
Μ | 1:99*) 5:95*) | -75 | -65 | Manganionenaktivität | -38 | ||
-55 -49 | -98 | -91 | 20 M | -62 | |||
10' | -53 -59 | -119 | -129 | 10 ■ | -89 | ||
ιο-Λ | -53 -71 | -145 | -157 | 10° | -118 | ||
10 ' | Cl OC JJ OJ |
-153 | -168 | 10* | -146 | ||
ΙΟ4 | -101 | zu Silbertellurid. | 25 Ό"4 | -166 | |||
10' | -105 | 5 10s | |||||
10" | von Mangansulild | 10" | |||||
*) Gewichlsverhältnis | |||||||
Beispiel 3 | |||||||
Die Vorrichtung zum Messen der Manganionenaktivität wird nach der in dem Beispiel 1 beschriebenen
Weise hergestellt. Eine Scheibe dieses Beispiels 3 enthält Mangantellurid und Silberselenid. Das Verfahren
zur Herstellung dieser Scheibe entspricht dem des Beispiels 1. Das Potential zwischen der Selektivelektrode
und der gesättigten Kalomelelektrode in einer wäßrigen Lösung von reinem Mangannitrat wird nach
dem in dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gemessen. Die Vorrichtung mißt die Manganionenaktivität
mit einer hohen Empfindlichkeit, wie der Tabelle III zu entnehmen ist
aktivität wird nach der in dem Beispiel 1 beschriebenen Weise hergestellt. Eine Scheibe dieses Beispiels
5 enthält 5 Gew.-% Manganselenid, 25 Gew.-%
;s Mangantellurid,20Gew.-%Silberselenid und 50Gew.-%
Silbersulfid. Das Verfahren zur Herstellung dieser Scheibe entspricht dem des Beispiels 1. Das Potential
zwischen der Selektivelektrode und der gesättigten Kalomelelektrode in einer wäßriger Lösung von reinem
Mangannitrat wird nach dem in dem Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gemessen. Die Vorrichtung
mißt die Manganionenaktivität mit einer großen Empfindlichkeit, wie der Tabelle V zu entnehmen ist.
Tabelle III | 1:99*) | 5:95*) | 25:75*) | 50:50*) | - *tJ Tabelle V |
Potential |
-27 | -28 | -25 | -15 | Manganionenaktivität | mV | |
-29 | -37 | -46 | -33 | M | -14 | |
Manganionenaktivität Potential M mV |
-28 | -47 | -67 | -53 | 50 10' | -37 |
- | -58 | -89 | -76 | io-: | -64 | |
10 ' | - | -65 | -113 | -79 | io-< | -92 |
ίο-2 | - | -68 | -133 | -84 | ίο-4 | -119 |
ΙΟ"' | *) Gewichtsverhältnis von Mangantellurid | zu Silberselenid. | 55 Η»"' | -131 | ||
ΙΟ"4 | ΙΟ"* | |||||
ιος | Hierzu 1 Blatt Zeichnungen | |||||
ΙΟ" | ||||||
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Messen der Manganionenaktivität, enthaltend eine Meß- und Bezugseleklrode,
die in eine manganionenhaltige Lösung eintauchen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Meßelektrode eine manganionenselektive Elektrode ist, die eine Scheibe aus einem gesinterten
Gemisch von Manganchalkogenid und Silber- ίο
chalkogenid aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch aus 5 bis 50 Gew.-%
Manganchalkogsnid und 50 bis 95 Gew.-% Silberchalkogenid besteht
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Manganchalkogenid Mangantellurid
vorgesehen ist
4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch aus 10 bis
30 Gew.-% Mangantellurid und 70 bis 90 Gew.-% Silbersulfid besieht.
Applications Claiming Priority (8)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP1112571A JPS5212592B1 (de) | 1971-03-02 | 1971-03-02 | |
JP1112471 | 1971-03-02 | ||
JP1112571 | 1971-03-02 | ||
JP1112471A JPS5147073B1 (de) | 1971-03-02 | 1971-03-02 | |
JP1140871A JPS5241679B1 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | |
JP1140871 | 1971-03-03 | ||
JP1140971 | 1971-03-03 | ||
JP1140971A JPS5147074B1 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2210528B2 true DE2210528B2 (de) | 1976-07-08 |
DE2210528A1 DE2210528A1 (de) | 1976-07-08 |
DE2210528C3 DE2210528C3 (de) | 1977-02-24 |
Family
ID=
Also Published As
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1942379C3 (de) | Elektrode zur potentiometrischen Bestimmung von Ionenaktivitäten in Lösung und Verfahren zu dessen Herstellung | |
DE1598401A1 (de) | Piezoelektrischer Kristall mit angeformtem elektrischem Heizelement | |
DE2210531A1 (de) | Gerät zur Messung einer Aktivität von Cadmiumionen | |
DE2950383C2 (de) | Elektrochemische Elektrode sowie Verfahren zur Ausbildung einer auf Ionen ansprechenden Membran für eine elektrochemische Elektrode sowie Verfahren zur Herstellung einer elektrochemischen Elektrode | |
DE1170381B (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrisch leitendem kubischem Bornitrid | |
DE69630016T2 (de) | Flache elektrochemische metall-metalloxyd elektrode | |
DE2210528C3 (de) | Vorrichtung zum Messen einer Manganionenaktivität | |
DE3333321C2 (de) | Verfahren zur Herstellung elektrochemischer Sensoren | |
DE2600846C3 (de) | Ionenselektive Elektrode und Verfahren zu deren Herstellung | |
DE2210530C3 (de) | Elektrode zum Messen der Zinkionenaktivität | |
DE2210527C3 (de) | Elektrode zum potentiometrischen Messen von Kupfer-ll-ionenaktivitäten | |
DE2210526C3 (de) | Elektrode zum potentiometrischen Messen von Chrom-Ill-Ionenaktivitäten | |
DE3020068C2 (de) | Chemisch empfindliche Meßzelle | |
DE2421860C3 (de) | Fühlelement eines photokolorimetrischen Gasanalysators, Verfahren zur Herstellung des Fühlements und photokolorimetrischer Gasanalysator mit dem Fühlelement | |
DE2621731A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer ionenselektiven elektrode | |
DE2924694A1 (de) | Elektrochemisches messystem und verfahren unter benutzung dieses elektrochemischen messystems | |
DE2210529A1 (de) | Vorrichtung zum Messen einer Kobaltionenaktivität | |
DE2019730A1 (de) | Vorrichtung zur Messung der Wanderungsgeschwindigkeit von Kupferionen | |
DE2431288C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer ionenselektiven Membran einer ionenselektiven Elektrode | |
DE19534925C2 (de) | Bezugselektrode für elektrochemische Messungen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
DE2210525A1 (de) | Vorrichtung zur Messung der Bleiionenaktivität | |
DE2431288B2 (de) | Verfahren zur herstellung einer ionenselektiven membran einer ionenselektiven elektrode | |
DE2356719C3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Membran einer ionenselektiven Elektrode | |
DE1598453C (de) | Elektrode zur potentiometrischen Bestimmung von Sulfidionen in einer Lösung | |
DE102016206445A1 (de) | Coulometrischer Feuchtesensor mit gelförmigem Elektrolyt und Herstellungsverfahren für einen Coulometrischen Feuchtesensor mit gelförmigem Elektrolyt |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |