DE220707C - - Google Patents
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- DE220707C DE220707C DENDAT220707D DE220707DA DE220707C DE 220707 C DE220707 C DE 220707C DE NDAT220707 D DENDAT220707 D DE NDAT220707D DE 220707D A DE220707D A DE 220707DA DE 220707 C DE220707 C DE 220707C
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- 102000010637 Aquaporins Human genes 0.000 claims 1
- 108010063290 Aquaporins Proteins 0.000 claims 1
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
220707 KLASSE 18«. GRUPPE
HEINRICH STÄHLER,
in NIEDERJEUTZ, Lothr.
Die bekannten Glockengichtverschlüsse für
Schachtöfen mit Beschickung durch Senkbodenkübel werden geöffnet, indem der Boden
des Förderkübels die Gichtglocke bei gleichzeitiger Öffnung des Kübels herunterdrückt;
das Gewicht des Kübelbodens ist jedoch in vielen Fällen nicht ausreichend, die durch
Gegengewichte und Gasdruck in oberer Lage gehaltene Gichtglocke nach Überwindung der
ίο beim öffnen des Kübels auftretenden Reibung
herunterzudrücken. Die Öffnung des Gichtverschlusses durch den Kübelboden bedingt
auch, daß ein Teil des zum Heben der Glocke erforderlichen Mechanismus unter der Glocke,
also im Ofen liegt.
Durch die Erfindung wird bezweckt, den zum Heben der Glocke erforderlichen Mechanismus
außerhalb des Ofens zu legen und ein sicheres öffnen des Verschlusses zu erzielen,
was dadurch erreicht wird, daß die Gichtglocke mit dem Kübeltragring verbunden ist,
welcher seinerseits mit dem Bewegungsmechanismus ganz außerhalb des Ofens in Verbindung
steht und in eine Wasserrinne eintaucht, so daß durch das ganze Gewicht des aufgesetzten
Förderkübels der Tragring mit der Gichtglocke gesenkt wird und erst nach genügender
Glockensenkung der Kübelboden behufs Entleerung des Kübels die Senkbewegung allein fortsetzt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen einfachen Verschluß in geschlossenem
Zustande,
Fig. 2 einen solchen in offenem Zustande,
Fig. 3 einen doppelten Verschluß in geschlossenem Zustande,
Fig. 4 einen solchen in offenem Zustande.
Der gefüllte Förderkübel α setzt sich mit
seinem Mantel b auf den an Seilen o. dgl. c hängenden Tragring d, welcher mit seinem
Rande e in eine Wasserrinne f eintaucht und bei Ruhelage durch die am anderen Ende der
über die Rollen g führenden Seile c befestigten Gegengewichte h in oberer Lage gehalten
wird. Vermöge seines Gewichtes, welches größer ist als das Übergewicht der Gewichte h,
drückt der Kübel zunächst die durch Konsolen o. dgl. i an dem Ring d hängende
Glocke k herunter, wodurch der Verschluß geöffnet wird. Nach genügender Glockensenkung wird durch eine Hubbegrenzung der
Ring d und damit auch der Kübelmantel b in seiner Senkbewegung gehindert, so daß bei
weiterem Nachlassen der Kübelstange I sich der Kübelboden m auf die Glocke k setzt und
der Kübelinhalt über die geöffnete Glocke k in den Ofen stürzt. Beim Rückgang wird
durch Zug an der Stange I zunächst der Kübelboden m gehoben; sobald dieser aber an
den Mantel b stößt, wird auch letzterer mitgenommen, dem dann der Tragring d mit der
Glocke k infolge des Übergewichtes der Gewichte h folgt, . bis der Ofenabschluß durch
Claims (4)
- die Gichtglocke k wieder hergestellt ist, worauf der ganze Kübel abgehoben werden kann.Der Verschluß kann auch in der Weise ausgeführt werden, daß, wie Fig. 3 und 4 zeigen, die Glocke η feststeht und am Tragring d ein Trichter 0 angebracht ist, welcher mit dem Tragring d seine Bewegung ausführt. Will man einen doppelten Verschluß erzielen, so wird unter der Glocke η noch ein zweiter Kegel p und an dem Tragring d eine zweite Glocke q angeordnet. Die Arbeitsweise des doppelten Verschlusses ist folgende: Das Gichtgut fällt aus dem Kübel durch den offenen, aus der Glocke η und dem Trichter 0 gebildeten oberen Verschluß in den aus der Glocke q und dem Kegel p gebildeten unteren Verschluß. Bei Rückgang schließt sich zunächst der Kübel, alsdann wird der untere Verschluß geöffnet, so daß das Gichtgut in den Ofen stürzen kann; gleichzeitig wird aber der obere Verschluß geschlossen und darauf der Kübel abgehoben.Pate ν t-An Sprüche:i. Gichtverschluß für Schachtofen mit Kübelbeschickung, bei dem der obere Verschluß während des Begichtens durch den aufgesetzten Kübel gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in eine Wasserrinne (f) eintauchende Kübeltragring (d, e) ein Verschlußorgan (k) trägt und in senkrechter Richtung beweglich aufgehängt ist.
- 2. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen Kübeltragring (d, e) eine Glocke (k) befestigt ist, die sich in Ruhelage gegen den feststehenden Trichter legt.
- 3. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen Kübeltragring (d, e) ein Trichter (0) befestigt ist, der sich in Ruhelage gegen eine feststehende Glocke (n) legt.
- 4. Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kübeltragring (d, e) zwei untereinander liegende Verschlußorgane (0, q) für doppelten Verschluß trägt, von denen je eins beim Begichten oder in der Zwischenzeit zur Wirksamkeit gelangt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE220707C true DE220707C (de) |
Family
ID=481735
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT220707D Active DE220707C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE220707C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1210445B (de) * | 1964-08-29 | 1966-02-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Gichtverschluss fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Hochoefen |
-
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- DE DENDAT220707D patent/DE220707C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1210445B (de) * | 1964-08-29 | 1966-02-10 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Gichtverschluss fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Hochoefen |
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