DE2206169A1 - Tragbare motorkettensaege - Google Patents
Tragbare motorkettensaegeInfo
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- DE2206169A1 DE2206169A1 DE19722206169 DE2206169A DE2206169A1 DE 2206169 A1 DE2206169 A1 DE 2206169A1 DE 19722206169 DE19722206169 DE 19722206169 DE 2206169 A DE2206169 A DE 2206169A DE 2206169 A1 DE2206169 A1 DE 2206169A1
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- chain saw
- armor layer
- guide rail
- stellite
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B17/00—Chain saws; Equipment therefor
- B27B17/02—Chain saws equipped with guide bar
- B27B17/025—Composite guide bars, e.g. laminated, multisectioned; Guide bars of diverse material
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
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Description
Patentanwalt
Läp!--fn§, Woher j^"5dsch
Stuttgart N, NleiKelOrs&e 40 '
Ancreas Stinl
Maschinenfabrik
Maschinenfabrik
7051 Neustadt b, V/alblingen' 32 730 -
Badstraße ] 69 ■>, * den Λ Γ
"Tragbare Motorkettensäge"
Die Erfindung betrifft eine tragbare Motorkettensäge
mit einer keulenförmigen Führungsschiene, die an wenigstens einem Teil in ihrer Umfangsfläche, auf welcher
die Sägekette gleitend geführt isfet und. an dem wenigstens
annähernd halbkreisförmig gestalteten Kopf der Führungsschiene umgelenkt wird, eine im Schweißverfahren aus
Stellit aufgebrachte Panzerschicht trägt*
Die Stege der Führungsschienen von Motorkettensägen sind vor allem an ihrem dem Bereich der Kettenumlenkung
bildenden Kopfende einer sehr hohen Verschleißbeanspruchung ausgesetzt. Um den Verschleiß auf ein trag-,
bares Maß herabzusetzen, werden die an der Umfangsfläche der Führungsschiene liegenden Stege in dieser gone,
auch hochverschleißfeste Nichteisenmetall-Legierungen geschützt. Hierfür haben sich vor allem die unter der
Bezeichnung Stellit bekannten Legierungen eingeführt, die praktisch eisenfrei sind und/im wesentlichen aus
Chrom, Kobalt und Wolfram mit gewissen Kohlenstoffe beimengungen bestehen. Der Auftrag einer solchen Nichteisenmetall-Legierung auf den Grundwerkstoff der Führungsschiene
kann durch Schweißen mit einer Autogenflamme
309833/0209
oder mit einem elektrischen Lichtbogen in üblicher Weise durchgeführt werden.
Der Grundwerkstoff der gegenwärtig hergestellten Führungsschienen besteht in der Regel aus einem hochwertigen
Vergütungsstahl, der durch entsprechende Wärmebehandlung auf hohe Pestigkeitswerte vergütet
•wird und bei dem seither bekanntgewordenen Führungsschienen erfolgt die Vergütung des Grundwerkstoffs
vor der Auftragung der die Panzerschicht ergebenden Nichteisenmetall-Legierung. Es hat sich jedoch gezeigt,
daß bei einem derartigen Auftragsschweißen die Zone des Grundwerkstoffes, die unmittelbar unter der
Nichteisenmetall-Legierung liegt, auf so hohe Tempe-i
raturen erwärmt wird, daß dadurch das Vergütungsgefüge hoch angelassen wird und bei diesem.Auftragsschweißen
in ein Glühgefüge umgewandelt wird, das eine unterhalb der Panzerschicht liegende weiche Zone
bildet. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist ein solches Glühgefüge wegen seinen niedrigen statischen und
dynamischen Festigkeitswerten den beim Betrieb von Kettensägen auftretenden Belastungen nicht gewachsen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei-Führungsschienen
von Motorkettensägen dar eingangs beschriebenen Art eine wesentlich höhere End-Festigkeit
vor allem gegenüber der sehr* hohen Verschleißbeanspru-,,
chung zu erzielen. Diese Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß dadurch lösen, daß die Panzerschicht erfindungsgemäß
auf den noch unvergüteten Grundwerkstoff der Führungsschicht aufgetragen und nach dem Auftrag, zusammen
+) und Biegebeanspruchung
— 3 — 309833/0209
mit dem Werkstoff der Führungsschiene vergütet wird.
Besonders gute Ergebnisse können erzielt werden, wenn die Panserschicht aus etwa 4° - 9° Wolfram, etwa
25 - 32 Chrom sowie mindestens 56 - 66 Kobalt
besteht. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Panzerschicht eine Härte von
mindestens 45, vorzugsweise von etwa 50 HRc aufweist,
wobei der Härtebereich zwischen 47 und 55 HRc liegt.
Eine besonders lange Lebensdauer der Führungsschiene läßt sich erzielen, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag
der Werkstoff der Führungsschiene in seiner unmittelbar unterhalb der aus Stellit bestehenden
Panzerschicht liegenden Zone bis zu einer Tiefe von ■ mindestens 15 mm eine Härte von wenigstens 4O, vorzugsweise
von etwa 44 HRc aufweist. Bevorzugt kann für die Führungsschiene ein Grundwerkstoff aus einem
Vergütungsstahl vorgesehen werden . Da Stellit im allgemeinen eine Schweiß- bzw. Umwand!ungstemperatur von
I26O0 - I35O0 zuläßt oder erfordert, kann in einem
einzigen Vergütungsvorgang bei ca. 85O der Grundwerkstoff
so vergütet werden, daß ein feinkristallines Vergütungsgefüge entsteht.
tiie Erfindung ist nachstehend anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbe^ieles einer
Motorkettensäge dargestellt.
Die Motorkettensäge enthält als Antrieb einen schnell
laufenden Einzylinder-Benzinmotor, der durch ein
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Blechgehäuse 1 abgedeckt ist, an welchem sich ein Längsgriff
2 und ein Bügelgriff 3 zur Führung der Motorkettensäge befindet. Der Motor treibt über ein nicht
dargestelltes, auf seiner Kurbelwelle befestigtes Zahnrad eine Kettensäge 4 an, die bei ihrem Umlauf auf
einer keulenförmigen führungsschiene 5 geführt wird.
Da die Führungsschiene 5 vor allem im Bereich ihres halbkreisförmigen, die Urnlenkzone der Sägekette bildenden
Kopfende 6 einer erheblichen Verschleißbeanspruchung ausgesetzt ist, ist hier erfindungsgemäß eine Panzer-BChicht
aus Stellit vorgesehen, die in einer Stärke von einigen Millimetern an der Unifangs fläche der aus
hochwertigem Vergütungsstahl hergestellten Führungsschiene 5 durch Schweißen aufgetragen ist. Nach dem
Auftragschweißen des Stellits wird die Panzerschicht
zusammen mit dem Werkstoff der Führungsschiene einer Temperaturbehandlung unterworfen und dabei vergütet.
Die Panzerschicht weist eine Rockwell-Härte von 45 55 HRc je nach Stellitsorte auf, während die Härte im
Grundwerkstoff der Führungsschiene 5 eine Härte von etwa
44 HRc aufweist.
Gegenüber den seither bekannten Führungsschienen, bei welchen die Vergütungsbehandlung vor dem Auftragsschweißen
stattfindet und unter der Panzerschicht eine verhältnis-
+7
mäßig weiche Zone im Grundwerkstoff der Führungsschiene entsteht, ergibt sich bei der dargestellten Führungsschiene eine wesentlich erhöhte Festigkeit gegenüber Biegebeanspruchungen und eine größere Sicherheit gegen Aufbiegen der die Seitenführung der Sägekette bewirkenden
mäßig weiche Zone im Grundwerkstoff der Führungsschiene entsteht, ergibt sich bei der dargestellten Führungsschiene eine wesentlich erhöhte Festigkeit gegenüber Biegebeanspruchungen und eine größere Sicherheit gegen Aufbiegen der die Seitenführung der Sägekette bewirkenden
+) grobkristalline
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_ 5 —
und beiderseits von dieser angeordneten Stege an der
Um fangs f lache- der Führungsschiene.
Die Erfahrung- lehrt zwar, "daß Steilite sehr rißanfällig
sind. Beim Äusführungsbelspiel ist für die Äuftragsschweißung
eine Stelllt-Legierung vorgesehen., weiche
einen Anteil an Wolfram von 3,9 bis etwa 8,8 ^an
Kobalt zwischen 56 und 65 % sowie an Chrom zwischen 24 % und 31 % enthält. Diese Legierung zeigt trotz großer-Härte nach dem Vergüten eine nur sehr geringe BißanfEiligkeit und gewährleistet eine lange öebrauchstüchtigkeit der Führungsschiene bzw. der Motorkettensäge«,
Kobalt zwischen 56 und 65 % sowie an Chrom zwischen 24 % und 31 % enthält. Diese Legierung zeigt trotz großer-Härte nach dem Vergüten eine nur sehr geringe BißanfEiligkeit und gewährleistet eine lange öebrauchstüchtigkeit der Führungsschiene bzw. der Motorkettensäge«,
30 9833/020
Claims (4)
- - 6 - A 32 730 - raüPatentansprüche :Γ\ J Tragbare Motorkettensäge mit einer keulenförmigen Führungsschiene, die an wenigstens einem Teil ihrer Umfangsfläche, auf welcher die Sägekette gleitend geführt ist und an dem wenigstens annähernd halbkreisförmig gestalteten Kopf der Führungsschiene umgelenkt wird, eine im Schweißverfahren aufgebrachte Panzerschicht aus einer Nichteisen-Legierung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerschicht aus Stellit besteht und nach dem Auftrag zusammen mit dem Werkstoff der Führungsschiene (5) vergütet ist.
- 2. Motorkettensäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerschicht etwa 4 - 9 % Wolfram, etwa 25- 32 % Chrom sowie mindestens 56 - 66 % Kobalt enthält.
- 3- Motorkettensäge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Panzerschicht eine Härte von mindestens 45, vorzugsweise von etwa 47 - 55 insbesondere von etwa 50 HRc aufweist.
- 4. Motorkettensäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff der Führungsschiene f5) in seiner unmittelbar unterhalb der aus Stellit bestehenden Panzerschicht liegenden Zone eine Härte von wenigstens 40, vorzugsweise von etwa 44 HRc aufweist.3 09 8 3 3fΠ ? α 9
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Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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CA (1) | CA971464A (de) |
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Families Citing this family (2)
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US5596811A (en) * | 1995-04-25 | 1997-01-28 | Sandvik Ab | Chainsaw guide bar |
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---|---|---|---|---|
US2962812A (en) * | 1957-08-02 | 1960-12-06 | Borg Warner | Method of making chain saw bnars |
-
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-
1973
- 1973-01-24 SE SE7300981A patent/SE391148B/xx unknown
- 1973-02-07 JP JP1484373A patent/JPS4891699A/ja active Pending
- 1973-02-07 FR FR7304366A patent/FR2171270B1/fr not_active Expired
- 1973-02-08 CA CA163,278A patent/CA971464A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2171270B1 (de) | 1976-11-05 |
CA971464A (en) | 1975-07-22 |
JPS4891699A (de) | 1973-11-28 |
SE391148B (sv) | 1977-02-07 |
FR2171270A1 (de) | 1973-09-21 |
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