DE2206100A1 - Tonkopfeinsteil- und Kassettenauswerfvorrichtung - Google Patents
Tonkopfeinsteil- und KassettenauswerfvorrichtungInfo
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Description
Tonkopf einstell- und Kassettenauswerfvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Tonkopfeinsteil- und Kassettenauswerfvorrichtung
für ein Kassetten-Tonbandgerät, das für das Abspielen von Tonbändern mit mehreren Spuren geeignet ist
und eine Tonkopfhalterung umfasst, die eine Verstellung des
Tonkopfes auf eine bestimmte der Vielzahl von Spuren zulässt, wobei die Tonkopfeinstell- und Kassettenauswerfvorrichtung
Teile umfasst, die mit der Kassette in Eingriff kommen und durch eine über einen Übertragungsmechanismus auf diese Teile
wirkende Kraft das Ausstossen der Kassette aus dem Tonbandgerät zulassen, wenn dtese Teile nicht mehr in Eingriff mit
der Kassette stehen, und mit einem Betätigungsmechanismus, um die Tonkopfeinstell- und Kassettenauswerfvorrichtung zu
betätigen.
Es ist wünschenswert, während des Abspielens einer mehrspurigen
Tonbandkassette den Tonkopf in einfacher Weise auf eine
Js/wi bestimmte
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"bestimmte Spur einstellen zu können. Ausser&em ist es wünschenswert,
die Kassette zu jedem Zeitpunkt während des Abspielens
leicht aus dem Kassetten-Tonbandgerät herausnehmen zu können. Bei vielen Tonbandgeräten werden diese beiden Funktionen
mit unabhängigen Betätigungseinrichtungen ausgelöst. Für den besonderen Einsatz von Kassetten-Tonbandgeräten, z.B.
in Kraftfahrzeugen, ist es wünschenswert, dass möglichst wenige Betätigungseinrichtungen für die Bedienung des Tonbandgerätes
vorhanden sind, damit der Kraftfahrer keine besondere Aufmerksamkeit bei der Bedienung des Tonbandgerätes benötigt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Tonkopf einstell- und Kassettenauswerfvorrichtung zu schaffen, die
mit Hilfe eines einzigen Betätigungsorgans wahlweise betätigt werden kann, wobei diese Vorrichtung insbesondere für die Verwendung bei in Kraftfahrzeuge eingebautem Kassetten-Tonbandgeräten
geeignet sein soll, um dem Kraftfahrer das Suchen von Betätigungsknöpfen od. dgl. zu ersparen und ihn nicht vom Verkehr
abzulenken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Tonkopfeinstell- und Kassettenauswerfvorrichtung einen ersten,
zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbaren
Hebel aufweist, der federvorgespannt in der ersten Position haltbar ist, dass der erste Hebel beim Verschieben in die
zweite Position den Kraftübertragungsmechanismus für das Ausstossen
der Kassette betätigt, dass ein zweiter, zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbarer Hebel federnd in
der ersten Position haltbar ist und beim Verschieben in die zweite Position die Tonkopfeinstellvorrichtung betätigt, und
dass ein Betätigungselement aus einer neutralen Position in eine erste und zweite Richtung verschiebbar ist, um beim Verschieben
in die erst« Richtung den ersten Hebel für das Auswerfen
der Kassette und beim Verschieben in die zweite Richtung die Tonkopfeinstellvorrichtung zu betätigen.
- 2 - Sin·
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Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass der erste
Hebel einen mit dem Kraftübertragungsmechanismus zusammenwirkenden
Arm aufweist, der bei der Verschwenkung des Hebels von der ersten in die zweite Position den Kraftubertragungsmechanismus
betätigt, dass der zweite Hebel um denselben Drehpunkt wie der erste Hebel schwenkbar ist und federvorgespannt in
einer ersten Position gehalten ist, in welcher die Tonkopfeinstellvorrichtung elektrisch betrieben wird, und dass ein
mit der Tonkopfeinstellvorrichtung verbundener Schaltkontakt
vorhanden ist, der mit dem in die zweite Position geschwenkten zweiten Hebel zusammenwirkt und die Tonkopfeinstellvorrichtung
zur Änderung der Tonkopflage betätigt.
Ferner ist vorgesehen, dass der erste und zweite Hebel der Tonkopfeinsteil- und Kassettenauswerfvorrichtung entgegengesetzt
zueinander mit Hilfe des BetätigungsStabes verschwenkbar
sind, um beim Verschwenken in der einen Richtung die Tonkopfeinstellvorrichtung und beim Verschwenken in der anderen Richtung
die Kassettenauswerfvorrichtung zu betätigen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der erste Hebel mit einem gekrümmten Schlitz versehen ist, der
in Deckung mit einer öffnung im zweiten Hebel liegt, und dass der Betätigungsstab durch die öffnung des zweiten Hebels in
den Schlitz des ersten Hebels eingreift.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in
Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung hervor. Es aeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein teilweise dargestelltes Kassetten-Tonbandgerät
mit einer Tonkopfeinstellvorrichtung und einer Kassettenauswerfvorrichtung gemäss
der Erfindung;
- 3 - Fig.
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Pig. 2 eine Draufsicht gemäss Fig. 1, bei der die Kassette
in Betriebsstellung voll eingeschoben ist;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Tonkopfeinstellvorrichtung und der» Kassettenauswerfvorrichtung entsprechend der
Darstellung gemäss Fig. 2;
Fig. 3a eine Ansicht der Schaltkontakte für die Tonkopfeinstellvorrichtung
des Betätigungsmechanismus geaäss Fig. 3 in Ruhelage;
Flg. 4 eine Seitenansicht der Tonkopfeinstellvorrichtung und der Kassettenauswerfvorrlchtung gemäss Fig. 3
in einer Position, in welcher die Schaltkontakte für die Tonkopfeinstellvorrichtung betätigt sind)
Fig. 4a eine Seitenansicht auf die Schaltkontakte gemäss Fig. 4;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Tonkopfeinstellvorrichtung
und der Kassettenauswerfvorrichtung gemäss Fig. 3 in einer Stellung beim Auswerfen der Kassette.
In der Zeichnung, in der gleiche !Pelle der einzelnen Figuren
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist in den Fig. 2 und 3 ein Kassetten-Tonbandgerät 10 in Teilansicht dargestellt
mit einer von Hand betätigbaren Tonkopfeinsteil- und Kassettenauswerfvorrichtung
12 gemäss der Erfindung.
In das Tonbandgerät 10 1st eine Tonbandkassette 14 h*rkö«alicher
Art einsohiebbar, in der ein Mehrspur-Tonbandgträt
untergebracht ist. Die Kassette ist an der «inen Seitenwand 18 mit einer V-förmigen Kerbe 16 versehen.
- 4 - Das
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Das Toribandgerät umfasst ein Chassis 20 mit zwei Seitenwänden
22 und 24, die durch Boden- und Deckflächen 26 und 28 miteinander verbunden sind. Dadurch wird ein Schlitz 30 gebildet,
durch dessen vordere Öffnung 32 die Tonbandkassette 14 einsohiebbar
ist.
In diesem Schlitz erstreckt sich von der .Bodenfläche 26 nach
o.ben die Tonwelle 34, gegen welche eine in der Kassette angeordnete
Druckrolle 36 in der voll eingeschobenen Betriäbsstellung
der Kassette anliegt. Mit Hilfe der Tonwelle wird das Hagnetband transportiert.
Die Tonwelle 34 wird in herkömmlicher Weiße von einem Motor
über ein entsprechendes Getriebe angetrieben und transportiert aufgrund der an der Tonwelle anliegenden Druckrolle das zwischen
diesen beiden Teilen verlaufende Tonband am Tonkopf 38
vorbei.
Der Tonkopf 53 ist auf geeigneten Halterungen 40 montiert, die
•8 ermöglichen, den Tonkopf in einer Ebene senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Tonbandes zu verschieben, um den Tonkopf auf die einzelnen Spuren des Magnetbandes einstellen zu können·
Eine elektrisch betätigte Tonkopfeinstellvorrichtung 41
umfasst einen Elektromagneten 43 und dient der automatischen Einstellung de3 Tonkopfes 38 auf die einzelnen Spuren des Tonbandes
in Abhängigkeit von einem elektrischen Kurzschluss !wischen den beiden Kontakten 42, der durch einen leitenden
Abschnitt des Tonbandes auslösbar ist. Bei einem Kurzschluss
der Kontakte 42 aufgrund des darüber hinweglaufenden leitenden Abschnittes des Tonbandes wird über die Halterung des Tonkopf·«
40 dieser auf eine der Vielzahl der Spuren eingestellt· line solche automatisch betätigte Einstellvorrichtung für den
Tonkopf 1st in der US-Patentanmeldung 834 076 vom 17. Juni 1969
beschrieben. Mit der von Hand betätigbaren Tonkopfeinstellvorrichtung und Kassettenauswerfvorrichtung 12 arbeitet ein Schalt-
- 5 - kontakt
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kontakt 24 zusammen, der die Betätigung des Elektromagneten 43 von Hand zur Verstellung des Tonkopfes ermöglicht.
Das Tonbandgerät 10 umfasst ferner eine mechanische Kassettensperrund
-auswerfvorrichtung 46, wie sie durch das US-Patent
3 485 000 bekannt ist. Diese Vorrichtung 46 "besteht aus einem
Hebelsystem mit einem ersten einarmigen Hebel 47, der auf der
Deckfläche 28 des Chassis 20 mit Hilfe einer Niete 4-9 drehbar montiert ist. An dem einarmigen. Hebel 47 1st ein nach unten
in den Schlitz 30 ragender Vorsprung 51 vorgesehen, der mit
der Kassette zusammenwirkt. Das Hebelsystem umfasst ferner einen zweiten zweiarmigen Hebel 53» der mittels einer Niete
55 ebenfalls an der Deckfläche 28 montiert ist und unter Führungszungen
54, 56 greift. Eine Schnappfeder 57 ist mit ihrem einen Ende mittels eines Stiftes 59 an dem zweiarmigen Hebel
53 befestigt. Das andere Ende der Schnappfeder ist stationär an der Deckfläche 28 mittels eines Stifte3 61 festgelegt.
Beim Einschieben der Kassette 14 in den Schlitz 30 kommt diese mit dem nach unten ragenden Vorsprung 51 in Eingriff und verdreht
den einarmigen Hebel 47 in entsprechender Weise. Dadureh wird auch der zweiarmige Hebel 53 so lange verschwenkt, bis
die Kassette 14 voll eingeschoben ist. In der voll eingeschobenen Betriebslage der Kassette 14 schnappt die Feder 57 aus
einem ersten stabilen Zustand, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, in einen zweiten stabilen Zustand gemäss Fig. 2. Gleichzeitig
bewegt sich eine am Hebel 53 befestigte Rolle 82 durch eine öffnung in der Seitenwand des Chassis in den Einführungeschlitz
30 und rastet in die V-fb'rmige Kerbe 16 ein, um die
Kassette in dem Tonbandgerät 10 in Betriebsposition festzuhalten.
Zum Herausnehmen der Tonbandkassette kann diese aus dem Schlitz 30 herausgezogen werden, wobei die Schnappfeder vom
zweiten in den ersten stabilen Zustand umspringt. Durch dieses
- 6 - Umspringen
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Umspringen wird die notwendige Kraft an dem nach unten ragenden
Vorsprung 51 wirksam, der in Eingriff mit der Kassette diese aus dem Schlitz hinausschiebt.
Gemäss den Fig. 1 und 2 ist ein dritter Hebelarm 64 an dem
Hebelarm 53 befestigt und läuft von diesem aus zur Seitenwand 22. An der Seitenwand 22 kommt, der dritte Hebel 64 mit einem
Hebel der Tonkopfeinstellvorriehtung und Kassettenauswerfvorrichtung
12 in Eingriff. Dieser Hebel 64 kann auch einstückig
mit dem Hebel 53 ausgebildet sein. Letztere konstruktive Formgebung ist aus Fertigungsgründen vorzuziehen.
Die Tonkopfeinsteil- und Kassettenauswerfvorrichtung 12 gemäss
der Erfindung ist an einem L-förmigen Träger 66 montiert,
der mit geeigneten Befestigungsmitteln 63 mit einem Schenkel 70 am Chassis 20 befestigt ist. Der andere Schenkel
72 erstreckt sich entlang der Seitenwand 22 des Chassis entlang der Aussenseite.
Ein Kassettenauswerfhebel 74 ist am Schenkel 72 des Trägers
mittels einer Niete 76 drehbar befestigt. Dieser Auswerfhebel 74 ist zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbar,
wobei die beiden Positionen durch Anschläge 78 und 80 festgelegt sind. Diese Anschläge verlaufen vom Schenkel
72 des Trägers nach aussen. Der Auswerfhebel 74 wird durch eine Feder 82 in die erste Position gezogen und liegt am Anschlag
78 an. Diese Feder 82 ist am Anschlag 78 und am Hebelara
74 befestigt. Das freie Ende 75 des Auswerfhebeis 74 verläuft in einer Position, in welcher ein Zusammenwirken mit
dem Hebel 64 des Sperrmechanismus 46 möglich ist.
Ein zweiter Hebelarm 84 ist mit der Befestigungsniete 76 ebenfalls
an dem Schenkel 72 drehbar befestigt. Dieser Hebelarm liegt zwischen dem Auswerfhebel 74 und dem Schenkel 72 und
ist unabhängig vom Auswerfhebel 74 verschwenkbar. Der zweite
- 7 - Hebelarm
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Hebelarm 84 ist mittels einer Feder 86 am Auswerfhebel 74 befestigt. Der Schaltkontakt 44 mit den Federarmen 88 und 90
ist mit seinen Ansclilussenden 92 und 94 mit dem Elektromagneten
43 der Einstellvorrichtung 41 verbunden. Die Federkontakte
sind mittels einer Befestigungsanordnung 96 an dem Schenkel
72 des Trägers 66 gegen diesen isoliert befestigt. Das freie Ende 98 des Hebelarmes 84 ist so ausgebildet, dass es mit dem
Federkontakt 90 in Berührung kommen kann, um den Schaltkontakt
zu schliessen. Damit wird der elektrische Stromkreis über den Elektromagneten 43 geschlossen und dieser betätigt. Die
Betätigung des Elektromagneten 43 bewirkt eine Änderung der Tonkopflage bezüglich des Tonbandes in der Kassette. Der
Hebelarm 84 ist jedoch normalerweise mittels der Feder 86 in einer Position gehalten, in welcher der Hebel nicht in Eingriff
mit dem Schaltkontakt steht.
Im Schenkel 72 des Trägers 66 ist ferner ein gekrümmter
Schlitz 100 ausgebildet, der sich zumindest teilweise mit einem entsprechenden Schlitz 102 im Hebelarm 74 deckt. Ferner
ist eine Öffnung 104 im Hebelarm 84 über den Öffnungen 100 und 102 angebracht. Durch diese Öffnung 104 und in die Schlitze
100 sowie 102 ragt das Ende 106 eines Betätigungsstabes 108, dessen freies Ende 109 zur Frontseite des Bandgerätes verläuft
und dort von Hand bedienbar ist.
Zur Beschreibung der Funktionsweise wird von einer voll eingeschobenen
Betriebsposition der Kassette 14 ausgegangen. In dieser Position ist die Kassette mit Hilfe des Sperrmechanismus
46 gemäss Flg. 2 im Schlitz festgehalten. Jedoch kann
sie aus dem Schlitz durch eine manuelle Betätigung des Stabes 108 gemäss Fig. 3 auegeworfen werden, wenn der Betätigungsstab 108 in Richtung dee Pfeiles 110 gemäss Fig. 5 verschoben
wird. Durch dieses Herausziehen des Betätigungsstabee 108 wird
der Hebelarm 74 im Gegemihrzeigersinn gegen die Spannung der
Feder 82 geschwenkt, so dass das Ende 75 des Auswerfhebeis
- 8 - mit
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mit dem Hebel 64 in Eingriff kommt und letzteren zusammen mit dem Hebel 53 um den Drehpunkt 55 gegen die Kraft der Feder
verdreht. Dabei springt die Schnappfeder 57 vom zweiten stabilen Zustand in den ersten stabilen Zustand und bewirkt eine
Drehung des einarmigen Hebels 47, der mit dem nach unten
ragenden Vorsprung 51 an der Kassette 14 angreift und diese
aus dem Schlitz 30 durch die Wirkung der Schnappfeder ver-.schiebt. Der Arm 84 wird dabei zusammen mit dem Auswerfhebel
74 im Gegenuhrzeigersinn gedreht (siehe Fig. 5), da beide durch die Feder 86 miteinander verbunden sind. Die Bewegung
des Armes 84 während des Auswerfens der Kassette löst keine weitere Funktion aus.
Um die Spurlage des !Fonkopfes 38 zu ändern, wird der Betätigungshebel 108 in Richtung des Pfeiles 112 gemäss Fig. 4 verschoben. Durch dieses Verschieben des Betätigungshebels 108
wird der Hebelarm 84 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 86 gedreht und greift mit seinem freien Ende 98 unter
den Federkontakt 90 des Schaltkontaktes 44, wodurch dieser geschlossen wird. Damit wird die Tonkopfeinstellvorrichtung
durch die Betätigung des Elektromagneten 43 wirksam. Während
der Verstellung des Betätigungsstabes 108 greift dessen Ende 104 durch den Schlitz 102 im Hebel 74- und verhindert das Zusammenwirken mit dem Hebel 74-» der gegen den Anschlag 78
während dtr Bewegung des Hebelarmes 64 anliegt.
Damit kann mit Hilfe der von Hand betätigbaren Tonkopfeinstellvorrichtung und Kassettenauswerfvorriohtung sowohl die
eine als auch die andere Funktion nach Belieben ausgeführt werden. Beide Funktionen können jedoch mit Hilfe eines einsigen Betätigungselement es eingeleitet werden, so dass hierdurch die Bedienung des Gerätes vereinfacht wird, was insbesondere bei der Verwendung de« Tonbandgerätes in Kraftfahrseugen sehr wünschenswert ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist sehr einfach und koetensparend nersustellen, da sie
- 9 - " nur
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nur verhältnismässig wenig Teile im Vergleich zu bekannten Einrichtungen für diesen Zweck enthält. Trotzdem ist ein
einwandfreies Funktionieren bei sehr einfacher Bedienung
gewährleistet.
Obwohl im vorliegenden Fall der Schaltkontakt 44 für die Auslösung
der Tonkopfeinstellung Verwendung findet, ist es offensichtlich,
dass dieselbe Betätigungsvorrichtung sowie ein gleichartiger Schaltkontakt auch dazu benutzt werden können,
andere Funktionen im Tonbandgerät auszulösen. Dabei ist z.B. an die Verstellung der Lautstärke sowohl in zunehmender als
auch in abnehmender Hichtung gedacht.
- 10 - Pat ent ans prüc he
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Claims (2)
- 22061QQKO14P/G-75O/1Patentansprüchefly Tonkopfeinstell- und Kassettesiaiiswerfvorrichtung für ein Kassetten-Tonbandgerät, da® für das Abspielen von Tonbändern mit mehreren Spuren geeignet ist und eine Tonkopf halterung umfasst, die eine Verstellung des Tonkopfes auf eine bestimmte der Vielzahl von Spuren zulässt, wobei die Tonkopfeinsteil- vwi Kassettenauswerfvorrichtung Teile umfasst, die mit der Kassette in Eingriff kommen und durch eine über einen tlbertragungsmechanismus auf diese Teile wirkende Kraft das Ausstossen der Kassette aus dem Tonbandgerät zulassen, wenn diese Teile nicht mehr ■ in Eingriff mit der Kassette stehen, und mit einem Betätigungsmechanismus, um die fosköpfeinstell- und Kassettenauswerfvorrichtung zu !betätigen, dadurch gekennzeichnet, dass die tonkopf einstell- und Kassettenauswerfvorrichtung (12) einen ersten, zwischen einer ersten und zweiten Position versehwenkbaren Hebel (Auswerfhebel 74·) aufweist, der federvorgespannt in der ersten Position halft)ar ist, dass der erste Hebel beim Verschieben in die zweite Position den Kraftübertragungsmechanismus für das Ausstossen der Kassette betätigt, dass ein zweiter, zwischen einer ersten und zweiten Position verschwenkbarer Hebel (8%) federnd in der ersten Position haltbar ist und beim Versehieben in die zweite Position die Tonkopfeinstellvorrichtung betätigt, und dass ein Betätigungselement (103) aus einer neutralen Position in eine erste und zweite Richtung verschiebbar ist, um beim Verschieben in die erste Richtung den209835/1116M014P/G-750/1ersten Hobel für das Auswerfen der Kassette und beim Verschieben in die aweite Richtung die Tonkopfeinstellvorrichtung zu betätigen.
- 2. Vorrichtung aach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebel (74) einen mit dem Kraftübertragungsmechanismus zusammenwirkenden Arm (75) aufweist, der bei der Verschwenkung des Hebels von der ersten in die zweite Position den Kraftübertragungsmechanismus betätigt, dass der zweite Hebel um denselben Drehpunkt wie der erste Hebel schwenkbar ist und federvorgespannt in einer ersten Position gehalten ist, in welcher die Tonkopfeinstellvorrichtung elektrisch betrieben wird, und dass ein mit der Tonkopfeinstellvorrichtung verbundener Schaltkontakt vorhanden ist, der mit dem in die zweite Position geschwenkten zweiten Hebel zusammenwirkt und die !Donkopfeinstellvorrichtung zur Änderung der Tonkopflage betätigt.3« Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η - ζ e i c hn e t, dass der erste und zweite Hebel der Tonkopfeinstell- und Kassettenauswerfvorrichtung entgegengesetzt zueinander mit Hilfe des Betätigungsstabes (108) verschwenkbar sind, um beim Verschwenken in der einen Richtung die !Donkopfeinstellvorrichtung und beim Verschwenken in der anderen Richtung die Kassettenauswerfvorrichtung zu betätigen.4-. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebel mit einem gekrümmten Schlitz versehen ist, der in Deckung mit einer Öffnung im zweiten Hebel liegt, und dass der Betätigungsat ab durch die Öffnung des zweiten Hebels in den Schlitz des ersten Hebels eingreift.209835/ 1116. Leerseite
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |