DE2116131A1 - Diebstahlschutz bei Kraftfahr - Google Patents
Diebstahlschutz bei KraftfahrInfo
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- DE2116131A1 DE2116131A1 DE19712116131 DE2116131A DE2116131A1 DE 2116131 A1 DE2116131 A1 DE 2116131A1 DE 19712116131 DE19712116131 DE 19712116131 DE 2116131 A DE2116131 A DE 2116131A DE 2116131 A1 DE2116131 A1 DE 2116131A1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/01—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
- B60R25/04—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
- Diebstahlschutz für Karftfahrzeuge B e s c h r e i b u n g die Neuerung bezieht sich eine von einem Sicherheitsschloss zentral betätigte Diebstahlsicherung bei Kraftfahrzeugen.
- Die zur Zeit übliche Sicherung eines Kraftfahrzeuges erfolgt durch Blockieren des Lenkrades sowie durch Abschliessen der Türen bzw. Herunterdrücken eines Sperrknopfes.
- Diese oben genannten Sicherungen sind Jedoch, wie die Praxis mehrfacht zeigt, verhältnismassig leicht auszuschalten. Nach der Zerstörung eines Ausstellfensters in der Autotür sind 8perrknopf und Türgriff sowie die Fensterkurbel leicht zu erreichen.
- Das Auto lässt sich öffnen. Durch Kurzschliessen der Zündung und Zerstörung des Lenkradschl osses ist das Fahrzeug betriabsbereit. Oft ist das Lenkrad auch nicht blockiert, da der Fahrer es versäumt. dieses in die erforderliche Stellung zum Einrasten zu bringen.
- Diesen Mängeln soll durch die neue Mechanik Abhilfe getan werden. Ein Sicherheitsschloss, angebracht an der linken Seite des Autos, verriegelt alle TUren und Fenster gleichzeitig und unterbricht den Stromkreis der Zündung.
- In den anliegenden Zeichnungen soll die Punktion der Diebstihlsicherung verdeutlicht werden. Da die Mechanik tUr alle Fahrzeugtypen zu verwenden ist, wurde auf Maßangaben verzichtet.
- Ausserdem sind die Zeichnungen nicht maßstäblich.
- Auf Blatt 1 ist die Funktion des Mechanismus für den Einbau in ein zweitüriges Fahrzeug ersichtlich, in Abbildung 1 in der Seitenansicht, in Abbildung 2 in der Draufsicht.
- In den linken Rahmen des Kraftfahrzeuges wird unmittelbar unter der Fensteröffnung ein Schlosskasten (1) mit einem Sicherheitsschloss eingebaut. Zum Abschliessen und zur Dieb-Stahlsicherung des Autos wird das Schloss rechts herum ti Uhrzeigersinn gedreht. Das mit dem Schloss verbundene Zahnrad (4) aus Kunststoff setzt die beiden Zahnstangen (5+8) in Bewegung.
- Die waagerechte Zahnstange (5) dringt in die TUr (2) ein und verriegelt diese mit ihrem Vierkantquerschnitt. Gleichzeitig wird innerhalb der Tur (2) durch einen Bolzen (6), der unter die Fensterscheibe (3) geschoben wird, ein Herunterdrehen derselben verhindert.
- Beim Öffnen des Schlosses wird der Bolzen durch eine Feder (7) in seine ursprüngliche Lage zurtlckgedrUckt. Die TUr lässt sich wieder öffnen. Die senkrechte Zahnstange (0) bewegt sich beim Drehen des Sicherheitsschlosses nach oben. Die zweite Sicherung des KFZ tritt in Kraft. Die Stromzuftihren des Zündschlosses wird durch einen Kontaktschalter (9) unterbrochen. Ein Kurzschliessen der ZUndung wird dadurch unmöglich. Gleichzeitig betätigt die senkrechte Zahnstange (8) einen Seilzug (10), der am anderen Ende angebracht ist. Über diesen Seilzug wird ein Mechanismus in derselben Form, wie oben beschrieben, betätigt. Dieser Mechanismus verriegelt die rechte TUr des KFZ au9 gleiche Weise wie die linke. Der Seilzug wird im Bereich des Wagenbodens von der linken auf die rechte Seite geführt, In Höhe der waagerechten Zahnstange (g) kann ein Kontaktschalter (11) zusätzlich angebracht werden. An den eine handelsübliche Alarmanlage angeschlossen wird zur akustischen Sicherung bei Miabrauch des Fahrzeuges.
- Auf Blatt 2 wird die Diebstahlsicherung fUr ein viertüriges Fahrzeug dargestellt. Abbildung 3 zeigt in seitlicher Perspektive zwei AutotUren sowie einen Teil des Wagenraumens. Mit entsprechender Abftandlung lässt sich die Konstruktion ftir Jedes mehrtUrige Fahrzeug verwenden.
- Das Sicherheitsschloss wird in den linken hinteren Rahmen in Höhe des Türgriffes (in Fahtrichtung gesehen) eingebaut. Dieses Schloss betätigt Uber ein Zahnrad (1) und einer der traftau£-wendung entsprechenden Übersetzung (2) eine Zahnstange (3).
- Zahnräder und Zahnstange können sowohl aus Metall als auch aus Kunststoff gefertigt werden.
- Die Zahnstange ist mit einem Seilzug (4) verbunden. Dieser fahrt zu einer Metallstange (7), die im seitlichen Wagenrahmen (8) in Höhe des Wagenbodens beweglich gelagert ist.
- Die Stange lässt sich durch'den Seilzug in Fahrtrichtung gesehen vor- und zurückbewegen. Sie bewegt dabei an ihr angebrachte Bolzen (9), die sich bei Drehung des Sicherheitsschlosses in Pfeilrichtung in eine Aussparung in der Wagenttlr schieben.
- Die Bolzen werden in einer Führung (10) im Wagenrahmen eingebaut. Damit wird die TUr blockiert und kann nicht geöffnet werden. FUr Cabriolet-Fahrzeuge bedeutet dieses eine 100-prozentige Sicherung.
- Gleichzeitig hat die Zahnstange (3) bei der Bewegung in Pfeilrichtung einen Kontaktschalter (6) berührt und damit die Zündung unterbrchen.
- Zur Betätigung der Verriegelung der rechten Fahrzeugseite ist ein weiterer Seilzug (5) mit dem gleichen Mechanismus vorhanden, Stange (7) mit angehefteten Bolzen (9), ausgehend von der Zahnstange (3). Aus Gründen der Leichtgängigkeit ist daher die vorher erwähnte Ubersetzung notwendig.
- Zusätzlich zu den bisher beschriebenen Mechanismen ist eine einfache Sicherung der Motorhaube auf folgende im Detail C beschriebene Weise möglich: Die bisher Ubllche Seilzugverriegelung bleibt erhalten.
- Der Zugknopf (15) zum Öffnen wird Jedoch in den Wagenrahien bei der vorderen TUr eingebaut. Er lässt sich nur bei geöffneter TUr betätigen, nachdem man eine Sperre (14) gelöst hat.
- Der Knopf (15) springt dann, durch eine Feder (16) gedrUckt, griffbereit aus dem Rahmen.
- Die Vorteile dieser Sicherungen liegen darin, dass alle Mechanismen von aussen unzugänglich in den Wagen eingebaut sind und erst nach erheblichen Zerstörungen zu überwinden sind.
Claims (8)
1. Diebstahlsuicherung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,
dass ein zentral im Wagenrahmen angebrachtes Sicherheitsschloss über eine Zahnradübersetzung
einen Zahnstangenmechanismus bewegt.
2. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass
der Mechanismus fUr ein zweittiriges Fahrzeug gebaut wird. Die Ubersetzung verschiebt
zwei Zahnstangen, wobei die waagerechte sich in die Wagentür schiebt und gleichzeitig
Tür und Fenster verriegelt. Die senkrechte betätigt über einen Seilzug den gleichen
Mechanismus an der anderen Wagentür.
3. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass
der Mechanismus ftlr ein mehrtüriges Fahrzeug gebaut wird. Die Übersetzung verschiebt
über einen Seilzug zwei im seitlichen Wagenraumen angebrachte Stangen (links und
rechts) in Fahrtrichtung. An diesen Stangen befestigte gekrümmte Bolzen dringen
in die Türen ein und verriegeln sie.
4. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
von dem Mechanismus über einen Kontaktschalter der Stromkreis unterbrochen wird.
5. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
von dem Mechanismus über einen Kontaktschalter eine Alarmenlage ausgelöst wird.
6. Diebstahlsicherung nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Zahnräder, Zahnstangen und Sperrbolzen aus Kunststoff gefertigt werden.
7. Diebstahlsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
Zahnräder, Zahnstangen und Sperrbolzen aus Metall gefertigt werden.
8. Diebstahlsicherung durch Einbau der bisher üblichen Motorraumabsperrung
in den Torrahmen.
L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19712116131 DE2116131A1 (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Diebstahlschutz bei Kraftfahr |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19712116131 DE2116131A1 (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Diebstahlschutz bei Kraftfahr |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2116131A1 true DE2116131A1 (de) | 1972-10-05 |
Family
ID=5803694
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19712116131 Pending DE2116131A1 (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Diebstahlschutz bei Kraftfahr |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2116131A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2838354A1 (de) * | 1978-09-02 | 1980-03-20 | Daimler Benz Ag | Betaetigungseinrichtung fuer fahrzeugschloesser, insbesondere das motorhaubenschloss von kraftfahrzeugen |
-
1971
- 1971-04-02 DE DE19712116131 patent/DE2116131A1/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2838354A1 (de) * | 1978-09-02 | 1980-03-20 | Daimler Benz Ag | Betaetigungseinrichtung fuer fahrzeugschloesser, insbesondere das motorhaubenschloss von kraftfahrzeugen |
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