DE2058839B1 - Antriebsvorrichtung fuer einen kippbaren Kuebel von Schlackenkuebelkippwagen - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer einen kippbaren Kuebel von SchlackenkuebelkippwagenInfo
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- DE2058839B1 DE2058839B1 DE19702058839 DE2058839A DE2058839B1 DE 2058839 B1 DE2058839 B1 DE 2058839B1 DE 19702058839 DE19702058839 DE 19702058839 DE 2058839 A DE2058839 A DE 2058839A DE 2058839 B1 DE2058839 B1 DE 2058839B1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
- B22D41/12—Travelling ladles or similar containers; Cars for ladles
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für einen auf Abrollbahnen kippbaren Kübel von Schlackenkübelkippwagen, wobei der bewegliche Teil der Antriebsvorrichtung parallel zu der Abrollbahn verfahrbar und über eine Mitnehmerverbindung mit dem Abrollrad verbunden ist.
- Bei einer bekannten Vorrichtung besteht der Antrieb aus einer Gewindespindel, die auf einer Seite des Kippringes angeordnet ist und die eine auf ihr sitzende Mutter bewegt. Mit der Mutter ist ein Mitnehmer verbunden, der durch das Abrollrad geführt ist. Der Mitnehmer ist an der Mutter durch ein besonderes, sie allseitig umgebendes Lager befestigt, das in senkrechter Richtung verschiebbar ist.
- Die heutigen großen Produktionseinheiten machen Kübel mit großem Fassungvennögen erforderlich.
- Mit den bekannten Konstruktionen, die nur einen einseitigen Kippantrieb haben, läßt sich der Kippvorgang für große Kübel und den damit verbundenen großen Kippmomenten nicht mehr sicher beherrschen. Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen Kippantrieb für Schlackenkübelkippwagen zu schaffen, der diese Anforderungen erfüllt.
- Das geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß auf beiden Seiten des Kippringes des Kübels je ein Gleichgang-Hydraulikzylinder vorgesehen ist, die parallel zueinander ausgerichtet sind und deren Kolbenstangen auf den Lagerböcken des Wagengestells angeordnet sind und an deren beweglichen Zylindern die drehbar gelagerten Mitnehmer mit stirnseitig offenen Ausnehmungen mit Spiel in waagerechter, senkrechter und axialer Richtung derart angreifen, daß keine nennenswerten Biegebeanspruchungen auf die Zylinder wirken. Bei dieser erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung läßt sich durch die Verwendung des Hydraulikzylinders ein Gleichlauf der an beiden Seiten des Kippringes vorgesehenen Kippvorrichtungen in einfacher Weise erreichen. Die drehbare Lagerung sorgt für eine formschlüssige Anlage der Mitnehmer am Zylinder, auch wenn dieser nicht exakt ausgerichtet ist.
- Will man den Kübel wahlweise nach der einen oder der anderen Seite kippen, so wird gemäß seinem weiteren Merkmal der Erfindung ein zweiseitig beaufschlagbarer Kolben verwendet, der den Zylinderraum in der Nullstellung halbiert. Zweckmäßig ist es, wenn auf jedes der beiden Abrollräder die gleich große Kraft des Zylinders wirkt. Aus diesem Grund haben die von einer gemeinsamen Leitung abzweigengen Zuleitungen zu den Zylindern oder zu den hohlgebohrten Kolbenstangen gleiche Querschnitte und gleiche Längen.
- Als Mitnehmer kann ein Gabelzapfen verwendet werden, der mit Wälzlagern drehbar im Abrollrad gelagert und in axialer Richtung fixiert ist. Ferner kann eine Mitnehmerhülse Anwendung finden, die mit Wälzlagern drehbar auf dem Kippzapfen oder auf dem verlängerten Abrollrad gelagert und in axialer Richtung fixiert ist.
- Die Erfindung sei an den nachfolgenden Ausführungsbeispielen und der Zeichnung näher erläutert: Fig. 1 zeigt einen Schlackenkübelkippwagen mit einer Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 2 stellt vergrößert den Kippantrieb dar; Fig. 3 gibt die Draufsicht auf Fig. 2 wieder; Fig.4 und 5 zeigen andere Ausführungsformen des Kippantriebes.
- Der Kübel 1, der Hochofen- oder Stahlwerksschlaeke aufnehmen soll, ist in dem Kippring 2 gehalten. Der Kippring liegt auf den Lagerböcken 3 des Wagengestells 4 eines Schlackenkübelkippwagens auf.
- Das Kippen des Kübels zum Ausleeren der Schlacke erfolgt über verzahnte Abrollräder 5, die je auf einer gleichartig verzahnten Abrollbahn 6 bewegt werden. Dabei wird der Kübel 1 mit zunehmendem Kippwinkel aus seiner Mittellage nach außen verschoben.
- Als Kippantrieb dient je ein auf beiden Seiten des Kippringes 2 angeordneter Hydraulikzylinder 7, und zwar ein Gleichganghydraulilczylinder. Beide Zylinder 7 sind waagerecht und parallel zu der Abrollbahn 6 angeordnet. Die Kolbenstangen 8 sind in den Lagerböcken 3 des Wagengestells 4 befestigt, während die Zylinder 7 verschiebbar sind. Die Kolbenstangen 8 tragen je einen zweiseitig beaufschlagbaren Kolben 9, der den Zylinderraum in der Nullstellung (Senkrechtstellung des Kübels) in zwei gleiche Teile aufteilt. Je nach Beaufschlagung kann also der Zylinder 7 nach der einen oder der anderen Seite gleiten.
- Das Druckmittel wird aus einer gemeinsamen Leitung 17 über die von ihr abzweigenden Zuleitungen 18, 18' und durch die hohlgebohrten Kolbenstangen 8 dem jeweiligen Zylinderraum zugeführt. Die Zuleitungen 18 und 18' sind so ausgelegt, daß sie gleiche Querschnitte und gleiche Längen aufweisen. Auf diese Weise wirkt auf beide Abrollräder 5 die gleich große Kraft.
- Über einen Mitnehmer, der am Zylinder 7 angreift, wird die in Richtung der Abrollbahnen 6 verlaufende Bewegung des Zylinders 7 in eine rollende Kippbewegung des Kippringes 2 umgewandelt. Zur Kraftübertragung dient ein Gabelzapfen 10, der mittels Wälzlager 11 in dem direkt mit dem Kippring 2 verbundenen Abrollrad 5 drehbar gelagert ist. Der Gabelzapfen 10 ist durch die Lagerdeckel 19 und die Schultern der Wälzlager 11 in axialer Richtung fixiert.
- Die Ausnehmungen 12 im Kopf 13 des Gabelzapfens 10 umfassen mit Spiel zwei Nocken 14, die mittig auf der Ober- und Unterseite des Zylinders 7 angebracht sind. Wie aus den Fig.2 bis 5 hervorgeht, ist in waagerechter, senkrechter und axialer Richtung Spiel vorhanden. Diese Art der Verbindung verhindert, daß größere Kräfte, die durch Rutschen des Kippringes 2 beim Abbremsen und Anfahren des Schlackenkübelkippwagens durch Pufferstöße oder beim Herausnehmen des unter Umständen festgebackenen Kübels 1 auftreten können, auf die Hydraulikzylinder 7 wirken. Durch die drehbar gelagerten Gabelzapfenl0 in den Abrollrändern 5 ist sichergestellt, daß selbst bei nicht exakter Ausrichtung eines oder beider Zylinder 7 die Nocken 14 formschlüssig und mit absolut gleichem Kraftanteil an den Gabelzapfen 10 angreifen.
- In den F i g. 4 und 5 ist der Gabelzapfen 10 durch eine Mitnehmerhülse 15 ersetzt. Die Mitnehmerhülse 15 ist mit Wälzlagern 11 drehbar auf dem Kippzapfen 16, der mit dem Kippring 2 verbunden ist, gelagert und in axialer Richtung fixiert. Die Mitnehmerhülse 15 kann auch auf das verlängerte Abrollrad 5' drehbar aufgesetzt sein (F i g. 4). In diesem Fall ist das Abrollrad 5' direkt an den Kippring 2 angeflanschs. Der Kopf der Mitnehmerhülse 15 ist in der gleichen Weise ausgebildet wie der Kopf 13 der Gabelzapfen 10.
Claims (5)
1. Antriebsvorrichtung für einen auf Abrollbahnen Kippburen Kübel
ven Schlackenkübelkippwagen, wobei der bewegliche Teil der Antriebsvorrichtung parallel
zu der Abrollbahn verfahrbar und über eine Mitnehmerverbindung mit dem Abrollrad
verbunden ist d a d u r c b e -k e n n z e i c h n e t, daß auf beiden Seiten des
Kippringes (2) je ein Gleichgang-Hydraufikzylinder (7) vorgeschen ist. die parallel
zueinander ausgerichtet sind und deren Kolbenstangen (8) auf den Lagerbücken (3)
des Wagengestells (4) angeordnet sind und an deren beweglichen Zylindern (7) die
drehbar gelagerten Mitnehmer (10.
15) mit stirnseitig offenen Ausnehmangen (12) mit Spiel in senkrechter.
waagerechter und axialer Richtung angreifen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, ge-
kennzeichnet durch einen
zwetseitung beaufschlagbaren Kolben (9) der den Zylinderraam in der Nullstellung
halbiert.
3. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen @ und 2. dadurch gekennzeichnet.
daß die von einer gemeinsamen Leitung (17) abzweigenden Zuleitungen (18, 18') zu
den Zylindern (7) oder zu den hohlgebohrten Kolbenstangen (8) gleiche Querschnitte
und gleiche Längen aufweisen.
4. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen bis 3, gekennzeichnet
durch einen mit Wälzlagern (11) drehbar im Abrollrad (5) gelagerten und in axialer
Richtung fixierten Gabelzapfen (10).
5. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. gekennzeichnet
durch eine Mitnehmerh@lse (15), die mit Wälzlagern (11) drehbar auf dem Kippzapfen
(16) oder dem verlängerten Abrollrad (5') gelagert und in axialer Richtung fixiert
ist.
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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ES1971200777U ES200777Y (es) | 1970-11-30 | 1971-11-23 | Dispositivo de propulsion para vagonetas basculantes de es-coria. |
LU64350D LU64350A1 (de) | 1970-11-30 | 1971-11-26 | |
BE775995A BE775995A (fr) | 1970-11-30 | 1971-11-30 | Dispositif de commande pour une benne basculable, montee sur unchariot a benne de laitier culbutable |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702058839 DE2058839B1 (de) | 1970-11-30 | 1970-11-30 | Antriebsvorrichtung fuer einen kippbaren Kuebel von Schlackenkuebelkippwagen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2058839B1 true DE2058839B1 (de) | 1971-12-30 |
Family
ID=5789514
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19702058839 Withdrawn DE2058839B1 (de) | 1970-11-30 | 1970-11-30 | Antriebsvorrichtung fuer einen kippbaren Kuebel von Schlackenkuebelkippwagen |
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BE (1) | BE775995A (de) |
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-
1971
- 1971-11-23 ES ES1971200777U patent/ES200777Y/es not_active Expired
- 1971-11-26 LU LU64350D patent/LU64350A1/xx unknown
- 1971-11-30 BE BE775995A patent/BE775995A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
BE775995A (fr) | 1972-03-16 |
ES200777U (es) | 1975-09-01 |
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LU64350A1 (de) | 1972-06-15 |
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