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DE2055843A1 - Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, trossen, ketten, Kabeln u dgl unter der Wasseroberflache - Google Patents

Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, trossen, ketten, Kabeln u dgl unter der Wasseroberflache

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Publication number
DE2055843A1
DE2055843A1 DE19702055843 DE2055843A DE2055843A1 DE 2055843 A1 DE2055843 A1 DE 2055843A1 DE 19702055843 DE19702055843 DE 19702055843 DE 2055843 A DE2055843 A DE 2055843A DE 2055843 A1 DE2055843 A1 DE 2055843A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
swivel arm
cables
load carrier
spring
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702055843
Other languages
English (en)
Other versions
DE2055843C3 (de
DE2055843B2 (de
Inventor
Udo Dipl Ing 4151 Schiefbahn Weber. Theodor Werner Wolf ram 4000 Dusseldorf Sabranski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19702055843 priority Critical patent/DE2055843C3/de
Priority claimed from DE19702055843 external-priority patent/DE2055843C3/de
Priority to GB4313771A priority patent/GB1351696A/en
Priority to US00190923A priority patent/US3776165A/en
Priority to FR7138935A priority patent/FR2114409A5/fr
Publication of DE2055843A1 publication Critical patent/DE2055843A1/de
Publication of DE2055843B2 publication Critical patent/DE2055843B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2055843C3 publication Critical patent/DE2055843C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure
    • B23D15/145Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure actuated by explosion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby
    • B63G7/02Mine-sweeping means, Means for destroying mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

205584^
RHEIN METALL* Düsseldorf, den 11.11.1970
Bi/G.
Akte R 520
Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u. dgl, iinter der Wasseroberfläche"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln und dgl. unter der Wasseroberfläche, bestehend aus einer auf den zu kappenden Gegenstand zubewegten und ihn teilweise umfassenden Fang*- und Kappeinrichtung, in der durch den zu kappenden Gegenstand die Kappmittel betätigt-werden. .............
In der See- und Flußschiffahrt werden von Räumkommandos schon seit langem Kappvorrichtungen für verankerte Stahlseile, -trossen, -ketten u. dgl. benutzt, an denen Seeminen, Stahlnetze u. dgl. befestigt sind. Diese Kappvor richtungen werden in der Regel zu ineh- I
reren, in einem bestimmten Abstand voneinander an einem Schleppseil durchs Wasser gezogen. Gelangt nun eine Kippvorrichtung mit ihren winkelig zueinander angeordneten Fangarraen in den Dereich eines Stahlseiles, so wird letzteres an den Fangarmen entlang einer hinter deren Schnittpunkt sich erweiternden Kammer zugeführt, in der ein raeißelartiges Werkzeug versenkt angeordnet ist, das durch eine Feder gespannt gehal-
209821/0357 el
BAD ORIGINAt c.';,
ten oder durch eine Treibladung beaufschlagt wird. Beim Eindringen des Stahlseiles in die Kammer wird ein darin vorstehender Stift eingedrückt, der seinerseits die Feder bzw. einen gespannten Schlagbolzen auslöst, so daß mit dem Entspannen der Feder bzw. dem Zünden der Treibladung der Meißel gegen das Stahlseil vorschnellen kann.
Dieses bis heute in verschiedenen Konstruktionausfuhrungen verwendete Prinzip einer Kappvorrichtung hat sich in all den Fällen bewährt, in denen von den zu kappenden Stahlseilen oder Ketten ein bestimmter Querschnitt nicht überschritten wird.
Diese mit konventionellen Mitteln betriebenen Schneidwerkzeuge sind jedoch so massiv und schwer, daß sich, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, eine noch schwerere Ausführungsform verbieten würde. Kappeinrichtungen dieser Art sind durchweg mit eigenen Auftriebskörpern ausgerüstet.
Bei Seilen, Trossen oder Ketten, die beim ersten Durchgang der Kappvorrichtung nicht gekappt werden, muß das Kappgerät nochmals angesetzt werden. Ist der Erfolg negativ, wird in der Regel eine mit den Räumboot verbundene Fangleine ausgelegt, mit der das Stahlseil aus seiner Verankerung gelöst wird. Durch den Auftrieb der Seeminen kann diese dann an der Tv'asseroberfläclie unschädlich gemacht werden.
Der Erfindung liegt unter Vermeidung der genannten Nachteile die Aufgabe zugrunde, eine lenkvorrichtung für unter der "Wasseroberfläche befindliche Stahlseile, -trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. zu schaffen, die sich
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sowohl durcli eine bisher noch nicht erreichte hohe Schneid3,eistung als auch durch eine leichte Bauweise unter vorzugsweiser Verwendung von solchen Werkstoffen ausgezeichnet, daß sich die Kappvorrichtung für den einmaligen Gebrauch herzustellen lohnt und sie außerdem auf keinen zusätzlichen Auftriebskörper angewiesen ist.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst,' |
daß die Fang- und Kappvorrichtung aus einem Schneidladungsträger und einem daran angelenkten, mit einer Offnungssperre versehenen Schwenkarm besteht, durch den in der Offenstellung und unter Mitwirkung des zu kappenden Gegenstandes die Zündung der Schneidladung auslösbar ist.
Als besonders vorteilhaft erweist sich ein als Winkelhebel ausgebildeter Schwenkarm Mit einer in dessen Offenstellung durch den zu kappenden Gegenstand verschwenkbaren Stetierplatte, deren seitlich vorstehender Sicherungsring die Freigabe eines unter Federdruck g
stehenden Kolbens bewirkt, dessen Arbeitshub unter Zwischenschaltung einer Wassersäule im Kolbenkanal auf einen Stößel übertragbar ist, durch den ein am Schwenkarm gelagerter und mit einen Zündstift versehener Kipphebel derart betätigt wird, daß durch aen Zündstift die Zündung eines auf die Schneidladung wirkenden Anfeuerungszünders auslösbar ist.
Als besonders bevorzugt erweist sich dabei, daß der in einer Aussparung des SchiieicTlaäiragBträgers gelagerte Schwenkarm mit einer uw eine Federachse angeordneten^ das öffnen des Schwenkarroes unterstützenden Feder versehen ist, wobei dem offmmgsdriicfc der Feöer ein «en Sehneidladungsträger und «en Schwenkarm verbinefeiifler,
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beim Eindringen des zu kappenden Gegenstandes zerstörbarer Sieherungsdraht entgegenwirkt. Auch das Auslösen« der Sehneidladung durch den Zündstift j Ft erfindungsgeraäß erst nach Aufheben einer Sicherung in Gestalt eines die Steuerplatte mit dem Schwenkarm verbindenden Scherstiftes möglich.
Das Funktionieren der Zündung ist nur unter Wasser möglich, wobei eine Wassersäule mit einem Schlitz als Zugang und einer kleinen Seitenbohrung als Ausgang zwischen mechanischen Betätigungsmitteln eingeschaltet ist.
Schließlieh ist der Schneidladungsträger mit einer Stabilisierungsflosse und mit einer zwischen der Schneidladung und einen Schleppteil angeordneten Keramikplatte versehen, wolSei sowohl das Gehäuse des Schneidladungsträgers als auch der Schwenkarm im wesentlichen aus Kunststoff bestehen.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung on einen Ausführungsbeispiel näher erläutert und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Fang- und Kappeinrichtung in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Ansicht mit geschlossenem Schwenkarm,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2 π it geöffnetem Schwenkarm, und einen züiiuberciten Zündstift
Fig. 4 den gleichen Ausschnitt wie in Fig.3, jedoch mit an'ie π toc henkln .'n feuern η <rsz>lnä er.
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Der Schneidladungsträger 1 Gesteht im wesentlichen aus einem die Schneidladung 2 mit Hohlladungseffekt aufnehmenden Gehäuse, einem am Übergang zu einer Stabilisierungsflosse 3 angeordneten Befestigungsmittel k für ein Schleppseil 5 und einer zwischen Schleppseil 5 und Schneidladung 2 im Gehäuse eingebetteten Keramikplatte 6. Zur Verbesserung der Schneidleistung ist die Schneidladung2 in an sich bekannter ¥eise mit einer metallischen Einlage aus- i
gelegt.
Zur Initialzündung der Schneidladung 2 dient ein Aiifeuerungszünder 7·
Bis zur.1 oberen Rand des Schneidladungsträgers 1 schließt sich an die Schneidladung; 2 eine Ausspa-
t
rung 8 an, in der ein als Winkelhebel ausgebildeter Schwenkarm 9 um die Drehachse 24 angeordnet ist. Durch eine einfache, um die Federachse 10 gewickelte Feder 11 wird angestrebt, den Schwenkarm 9 in Offenstellung zu bringen. Mittels eines den Schneidladungsträger 1 und den Schwenkarm 9 verbindenden I Sicherungsdrahtes 12 wird diese Offenstellung, solange der Sicherimg?:draht 12 unversehrt ist, verhindert. Der Sichernngsdraht 12 kann sowohl durch den zu kappenden Gegenstand 27 zerstört als auch von Hand entfernt werden. Im geschlossenen, d.h., im unbeeinflußten Zustand sind der Schneidladungsträger 1 und der Schwenkarm 9 beide nit Fiihrungsfläehen verr-ehen, die das Eindringen des zu kappenden Gegenstandes unterstützen. Außerdem ist die Steuernl'itto 15 in Schweukarn 9 durch einen Scherstift 9a ^c-J- ichor I;. Mit dem kurzen Enoe des Winkel—
- 6 -BAD ORIGINAL 209821/0357
hebeis greift der Schwenkarm 9 in die Aussparung 8 ein. Am Schwenkarm 9 selbst ist eine Steuerplatte 13 mit dem Drehzapfen 14 angelenkt, an der noch ein seitlich vorstehender Sicherungsring 15 eingeordnet ist. Wie in Fig. 2 gezeichnet, greift bei angelegtem Schwenkarm 9 die Steuerplatte 13 tief in den Hohlraum der Schneidladung 2 ein. Von unten liegt gegen den Sicherungsring 15 der Bund l6 eines KoI- bens 17 an, der durch eine Druckfeder 18 beaufschlagt ist und dessen sich oberhalb des Bundes l6 fortsetzende, andere Kolbenhälfte in einem Kolbenkanal 19 geführt ist. Letzterer ist oberhalb des Kolbens 17 mit einem seitlichen Schlitz 20 als Zugang und einer kleinen Seitenbohrung 21 als Ausgang versehen. In Fortsetzung des Kolbenkanals 19 sitzt ein Stößel 22 beweglich im Schwenkarm 9, der auf die Seitenkante eines Kipphebels 23 iait der Drehachse 2k trifft.
Aus dem entgegengesetzten Ende des Kipphebels 23 ragt nach unten ein Zündstift 25 heraus. Außerdem drückt eine sich am Kipphebel 23 und an die Innen- w wandung des Schwenkarraes 9 abstützende Blattfeder 26 den Kipphebel 23 stets gegen den Stößel 22.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Am Schleppseil 5 eines Räumbootes sind in bestimmten Abständen hintereinander eine Vielzahl von Kippvorrichtungen befestigt. Das freie Ende des Schleppseiles 5 ist mit einern Schwimmer mit Leitflüchen versehen, durch den das Schleppseil 5 i'a weiten Bogen aus den Kielwasser des Bootes herausgehalten ist. Hierdurch wird vor.! Schleppseil 5 eine rioplichst breite Flüche bestrichen. Die r.ußerordentlieli loieliten Kippvorrichtungen mit ihren nu&legeartigen Stabilisjerimgsflossen
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η _
benotigen keine zusätzliche! Auf triebskörper. Das Wasser dringt beim Untertauchen der Kappvorrichtung durch den Schlitz 20 in den Kolbenkanal 19 hinein und bildet dort die Wassersäule 23. Durch die kleine Seitenbohrüng 21 verläßt zwar eine geringe Wasserinenge den Kolbenkanal 19, durch den Schlitz 20 wird dieser jedoch stets wieder aufgefüllt.
Gelangt nun der zu kappende Gegenstand 27, z.B. ein Stahlseil, vor den Sieherungsdi-aht 12, so wird dieser zerstört, so daß durch die Feder 11 der gesamte Schwenkarn 9 in die Offenstellung gemäß Fig. 3 gelangt. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Sicherungsdraht 12 vor dem Einsetzen der Kappvorrichtung ins Wasser von Hand zu entfernen, so daß der Schwenkarm 9 sich öffnet. Diese* Lösung hat den Vorteil, daß die geöffnete Fangvorrichtung eine größere Chance zum Einfangen eines Stahlseiles bietet als .eine geschlossene. Hierbei sitzt die Spitze des Ziindstiftes 25 unmittelbar vor dem Anfeuerungszünder 7 der Schneidladung 2. Nun erst drückt der Gegenstand 27 gegen die Steuerplatte 13, deren Scherstift 9a abreißt. Dabei wird der Sicherungsring 15 derart verschoben, daß der Bund 16 des Kolbens 17 unter dem Einfluß der Druckfeder 18 durch den Sicherungsring 15 vorschnellt und dabei auf die Wassersäule 28 trifft. Der Druck der Wassersäule 28 setzt sich nun auf äen Stößel 22 fort, der von seinem Sitz entfernt, den KXpjjhebel 35 gegen die Kraft der Blattfeder 26 betätigt, wobei die Spitze des Ziindstiftes 2'5 den .Anfeiierungsz-iinäer 7 ansticht* Da der zu kappende" Gegenstand 27 genau vor der Schneidladung 2 angelangt ict, vird er vom te-hne 1*3 strahl der detonierenden Schneidladung 2 glntt durchschlagen.
- ft _
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Dabei verformt sich die metallische Auskleidung zu einer Schneidkante, die mit hoher Geschwindigkeit das Stahlseil oder eine Verankerungstroase, eine Kette oder auch ein Kabel durchtrennt. Lediglich das Schleppseil 5 soll möglichst unverrehrt bleiben. Zu diesem Zweck ist zwischen der Schneidladung 2 und dem Schleppseil 5 die Keramikplatte 6 als Schutzschirm angeordnet.
Nach dem Durchkämmen eines mit Seeminen verseuchten Gebietes werden die ausgebrannten Kappvorrichtungen vom Schleppseil 5 entfernt, i'ortgeworf en und durch neue ersetzt, so daß beim nächsten Durchgang das benachbarte Gebiet durchkämmt werden kann.
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Claims (7)

  1. Düsseldorf, den 11.11.1970 Bi/G.
    Patentansprüche
    \1Λ Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u. dgl. unter der Wasseroberfläche, bestehend aus einer auf den zu kappenden Gegenstand zubewegten und ihn teilweise umfassenden Fang- und Kappeinrichtung, in der durch den zu kappenden Gegenstand die Kappmittel betätigt werden, dadurch gekennzeichnet , daß die Fang- und Kappeinrichtung aus einem Schneidladungsträger (l) und einem daran angelenkten, mit einer Öffnungssperre versehenen Schwenkarm (9) besteht, durch den in der Offenstellung und unter Mitwirkung des zu kappenden Gegenstandes (27) die Zündung der Schneidladung (2) auslösbar ist. .
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als l'/iiikelhebel ausgebildete Schwenkarm (9) mit einer in dessen Offenstellung durch den zu kappenden Gegenstand (27) verschwenkbaren Steuerplatte (13) versehen ist, deren seitlich vorstehender Sicherungsring (15) die Freigabe eines unter Federdruck stehenden Kolbens (l?) bewirkt, dessen Arbeitshub unter Zwischenschaltung einer ¥assersäulc (28) im Kolbenkanal (19) auf einen Stößel (22) übertragbar ist, durch den ein am Schwenkarm (9) gelagerter und mit einem Zündstift. (25) versehener Kipphebel (23) derart betätigt wird, daß
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    — 2 —
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    — Si« —
    JiO
    durch den Zündstift (25) die Zündung eines auf die Schneidladung wirkenden Anfeuerungszünders (7) auslösbar ist,
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der in einer Aussparung (8) des Schneidladungstra'gers (l) um die Drehachse 24 gelagerte Schwenkarm (9) mit einer um die Federachse (lO) angeordneten, das Öffnen des Schwenkarmes (2) unterstützenden Feder (ll) versehen ist, wobei dem Öffnungsdruck der Feder (ll) ein den Schneidladungsträger (l) und den Schwenkarm (9) verbindender Sicherungsdraht (12) entgegenwirkt.
  4. k. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,.dadurch gekennzeichnet , daß das Auslösen der Schneidladung (2) durch den Zündstift (25) erst nach Aufheben einer Sicherung in Gestalt eines die Steuerplatte (13) mit dem Schwenkarm (9) verbindenden Scherstiftes (9a) möglich ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die den Kolbenkanal (19) ausfüllende Wassersäule (28) mit einem seitlichen Schlitz (20) als Zugang und einer kleinen Seitenbohrung (21) als Ausgang versehen ist.
  6. 6, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 » dadurch gekennzeichnet , daß in dem mit einer Stabilisierungsflosse (3) versehenen Schneidladungsträger (l) eine Keramikplatte (6) zwischen der Schneidladuni'· (2) und einem Schleppseil (3) angeordnet ist.
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  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , daß sowohl das Gehäuse des Schneidladungsträgers (l) als auch der Schwenkarm (9) im .wesentlichen aus Kunststoff bestehen.
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    Leerseite
DE19702055843 1970-11-13 1970-11-13 Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. unter der Wasseroberfläche Expired DE2055843C3 (de)

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DE19702055843 DE2055843C3 (de) 1970-11-13 Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. unter der Wasseroberfläche
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US00190923A US3776165A (en) 1970-11-13 1971-10-20 Device for cutting steel ropes, hawsers, chains, cables and the like under the water surface
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DE2055843B2 DE2055843B2 (de) 1976-01-15
DE2055843C3 DE2055843C3 (de) 1976-09-02

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2624053A1 (de) * 1975-08-14 1977-03-03 Nabucet Pyrotechnische schere
DE2548595A1 (de) * 1975-10-30 1977-05-05 Rheinmetall Gmbh Von einem schleppseil gezogener sprenggreifer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2624053A1 (de) * 1975-08-14 1977-03-03 Nabucet Pyrotechnische schere
DE2548595A1 (de) * 1975-10-30 1977-05-05 Rheinmetall Gmbh Von einem schleppseil gezogener sprenggreifer

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DE2055843B2 (de) 1976-01-15
FR2114409A5 (de) 1972-06-30
US3776165A (en) 1973-12-04

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Legal Events

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