DE2055843A1 - Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, trossen, ketten, Kabeln u dgl unter der Wasseroberflache - Google Patents
Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, trossen, ketten, Kabeln u dgl unter der WasseroberflacheInfo
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Description
205584^
Bi/G.
Akte R 520
Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen,
-ketten, Kabeln u. dgl, iinter der Wasseroberfläche"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln und
dgl. unter der Wasseroberfläche, bestehend aus einer auf den zu kappenden Gegenstand zubewegten und ihn
teilweise umfassenden Fang*- und Kappeinrichtung, in
der durch den zu kappenden Gegenstand die Kappmittel betätigt-werden. .............
In der See- und Flußschiffahrt werden von Räumkommandos
schon seit langem Kappvorrichtungen für verankerte Stahlseile, -trossen, -ketten u. dgl. benutzt, an
denen Seeminen, Stahlnetze u. dgl. befestigt sind. Diese Kappvor richtungen werden in der Regel zu ineh- I
reren, in einem bestimmten Abstand voneinander an einem Schleppseil durchs Wasser gezogen. Gelangt nun
eine Kippvorrichtung mit ihren winkelig zueinander angeordneten Fangarraen in den Dereich eines Stahlseiles,
so wird letzteres an den Fangarmen entlang einer hinter deren Schnittpunkt sich erweiternden Kammer
zugeführt, in der ein raeißelartiges Werkzeug versenkt angeordnet ist, das durch eine Feder gespannt gehal-
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ten oder durch eine Treibladung beaufschlagt wird. Beim Eindringen des Stahlseiles in die Kammer wird
ein darin vorstehender Stift eingedrückt, der seinerseits die Feder bzw. einen gespannten Schlagbolzen
auslöst, so daß mit dem Entspannen der Feder bzw. dem Zünden der Treibladung der Meißel gegen das Stahlseil
vorschnellen kann.
Dieses bis heute in verschiedenen Konstruktionausfuhrungen verwendete Prinzip einer Kappvorrichtung
hat sich in all den Fällen bewährt, in denen von den zu kappenden Stahlseilen oder Ketten ein bestimmter
Querschnitt nicht überschritten wird.
Diese mit konventionellen Mitteln betriebenen Schneidwerkzeuge
sind jedoch so massiv und schwer, daß sich, um eine Leistungssteigerung zu erreichen, eine noch
schwerere Ausführungsform verbieten würde. Kappeinrichtungen dieser Art sind durchweg mit eigenen Auftriebskörpern
ausgerüstet.
Bei Seilen, Trossen oder Ketten, die beim ersten Durchgang der Kappvorrichtung nicht gekappt werden,
muß das Kappgerät nochmals angesetzt werden. Ist der Erfolg negativ, wird in der Regel eine mit den Räumboot
verbundene Fangleine ausgelegt, mit der das Stahlseil aus seiner Verankerung gelöst wird. Durch
den Auftrieb der Seeminen kann diese dann an der Tv'asseroberfläclie unschädlich gemacht werden.
Der Erfindung liegt unter Vermeidung der genannten Nachteile die Aufgabe zugrunde, eine lenkvorrichtung
für unter der "Wasseroberfläche befindliche Stahlseile,
-trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. zu schaffen, die sich
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sowohl durcli eine bisher noch nicht erreichte hohe
Schneid3,eistung als auch durch eine leichte Bauweise unter vorzugsweiser Verwendung von solchen Werkstoffen
ausgezeichnet, daß sich die Kappvorrichtung für den einmaligen Gebrauch herzustellen lohnt und sie
außerdem auf keinen zusätzlichen Auftriebskörper angewiesen ist.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst,' |
daß die Fang- und Kappvorrichtung aus einem Schneidladungsträger
und einem daran angelenkten, mit einer Offnungssperre versehenen Schwenkarm besteht, durch
den in der Offenstellung und unter Mitwirkung des zu kappenden Gegenstandes die Zündung der Schneidladung
auslösbar ist.
Als besonders vorteilhaft erweist sich ein als Winkelhebel ausgebildeter Schwenkarm Mit einer in dessen
Offenstellung durch den zu kappenden Gegenstand verschwenkbaren Stetierplatte, deren seitlich vorstehender
Sicherungsring die Freigabe eines unter Federdruck g
stehenden Kolbens bewirkt, dessen Arbeitshub unter
Zwischenschaltung einer Wassersäule im Kolbenkanal auf einen Stößel übertragbar ist, durch den ein am
Schwenkarm gelagerter und mit einen Zündstift versehener Kipphebel derart betätigt wird, daß durch aen
Zündstift die Zündung eines auf die Schneidladung wirkenden Anfeuerungszünders auslösbar ist.
Als besonders bevorzugt erweist sich dabei, daß der in
einer Aussparung des SchiieicTlaäiragBträgers gelagerte
Schwenkarm mit einer uw eine Federachse angeordneten^
das öffnen des Schwenkarroes unterstützenden Feder versehen ist, wobei dem offmmgsdriicfc der Feöer ein «en
Sehneidladungsträger und «en Schwenkarm verbinefeiifler,
■209821/0357 \ BAD ORIGINAL
beim Eindringen des zu kappenden Gegenstandes zerstörbarer
Sieherungsdraht entgegenwirkt. Auch das Auslösen« der Sehneidladung durch den Zündstift j Ft
erfindungsgeraäß erst nach Aufheben einer Sicherung
in Gestalt eines die Steuerplatte mit dem Schwenkarm
verbindenden Scherstiftes möglich.
Das Funktionieren der Zündung ist nur unter Wasser
möglich, wobei eine Wassersäule mit einem Schlitz
als Zugang und einer kleinen Seitenbohrung als Ausgang
zwischen mechanischen Betätigungsmitteln eingeschaltet ist.
Schließlieh ist der Schneidladungsträger mit einer Stabilisierungsflosse und mit einer zwischen der
Schneidladung und einen Schleppteil angeordneten Keramikplatte versehen, wolSei sowohl das Gehäuse
des Schneidladungsträgers als auch der Schwenkarm im wesentlichen aus Kunststoff bestehen.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung on einen Ausführungsbeispiel
näher erläutert und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Fang- und Kappeinrichtung in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Ansicht mit geschlossenem Schwenkarm,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2 π it geöffnetem
Schwenkarm, und einen züiiuberciten Zündstift
Fig. 4 den gleichen Ausschnitt wie in Fig.3, jedoch
mit an'ie π toc henkln .'n feuern η
<rsz>lnä er.
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Der Schneidladungsträger 1 Gesteht im wesentlichen aus einem die Schneidladung 2 mit Hohlladungseffekt
aufnehmenden Gehäuse, einem am Übergang zu einer
Stabilisierungsflosse 3 angeordneten Befestigungsmittel
k für ein Schleppseil 5 und einer zwischen
Schleppseil 5 und Schneidladung 2 im Gehäuse eingebetteten
Keramikplatte 6. Zur Verbesserung der Schneidleistung ist die Schneidladung2 in an sich
bekannter ¥eise mit einer metallischen Einlage aus- i
gelegt.
Zur Initialzündung der Schneidladung 2 dient ein Aiifeuerungszünder 7·
Bis zur.1 oberen Rand des Schneidladungsträgers 1 schließt sich an die Schneidladung; 2 eine Ausspa-
t
rung 8 an, in der ein als Winkelhebel ausgebildeter Schwenkarm 9 um die Drehachse 24 angeordnet ist. Durch eine einfache, um die Federachse 10 gewickelte Feder 11 wird angestrebt, den Schwenkarm 9 in Offenstellung zu bringen. Mittels eines den Schneidladungsträger 1 und den Schwenkarm 9 verbindenden I Sicherungsdrahtes 12 wird diese Offenstellung, solange der Sicherimg?:draht 12 unversehrt ist, verhindert. Der Sichernngsdraht 12 kann sowohl durch den zu kappenden Gegenstand 27 zerstört als auch von Hand entfernt werden. Im geschlossenen, d.h., im unbeeinflußten Zustand sind der Schneidladungsträger 1 und der Schwenkarm 9 beide nit Fiihrungsfläehen verr-ehen, die das Eindringen des zu kappenden Gegenstandes unterstützen. Außerdem ist die Steuernl'itto 15 in Schweukarn 9 durch einen Scherstift 9a ^c-J- ichor I;. Mit dem kurzen Enoe des Winkel—
rung 8 an, in der ein als Winkelhebel ausgebildeter Schwenkarm 9 um die Drehachse 24 angeordnet ist. Durch eine einfache, um die Federachse 10 gewickelte Feder 11 wird angestrebt, den Schwenkarm 9 in Offenstellung zu bringen. Mittels eines den Schneidladungsträger 1 und den Schwenkarm 9 verbindenden I Sicherungsdrahtes 12 wird diese Offenstellung, solange der Sicherimg?:draht 12 unversehrt ist, verhindert. Der Sichernngsdraht 12 kann sowohl durch den zu kappenden Gegenstand 27 zerstört als auch von Hand entfernt werden. Im geschlossenen, d.h., im unbeeinflußten Zustand sind der Schneidladungsträger 1 und der Schwenkarm 9 beide nit Fiihrungsfläehen verr-ehen, die das Eindringen des zu kappenden Gegenstandes unterstützen. Außerdem ist die Steuernl'itto 15 in Schweukarn 9 durch einen Scherstift 9a ^c-J- ichor I;. Mit dem kurzen Enoe des Winkel—
- 6 -BAD ORIGINAL
209821/0357
hebeis greift der Schwenkarm 9 in die Aussparung 8
ein. Am Schwenkarm 9 selbst ist eine Steuerplatte 13 mit dem Drehzapfen 14 angelenkt, an der noch ein
seitlich vorstehender Sicherungsring 15 eingeordnet ist. Wie in Fig. 2 gezeichnet, greift bei angelegtem
Schwenkarm 9 die Steuerplatte 13 tief in den Hohlraum der Schneidladung 2 ein. Von unten liegt
gegen den Sicherungsring 15 der Bund l6 eines KoI- L· bens 17 an, der durch eine Druckfeder 18 beaufschlagt
ist und dessen sich oberhalb des Bundes l6 fortsetzende, andere Kolbenhälfte in einem Kolbenkanal
19 geführt ist. Letzterer ist oberhalb des Kolbens 17 mit einem seitlichen Schlitz 20 als Zugang und
einer kleinen Seitenbohrung 21 als Ausgang versehen. In Fortsetzung des Kolbenkanals 19 sitzt ein Stößel
22 beweglich im Schwenkarm 9, der auf die Seitenkante eines Kipphebels 23 iait der Drehachse 2k trifft.
Aus dem entgegengesetzten Ende des Kipphebels 23 ragt nach unten ein Zündstift 25 heraus. Außerdem
drückt eine sich am Kipphebel 23 und an die Innen- w wandung des Schwenkarraes 9 abstützende Blattfeder 26
den Kipphebel 23 stets gegen den Stößel 22.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Am Schleppseil 5 eines Räumbootes sind in bestimmten Abständen hintereinander eine Vielzahl von Kippvorrichtungen
befestigt. Das freie Ende des Schleppseiles 5 ist mit einern Schwimmer mit Leitflüchen versehen,
durch den das Schleppseil 5 i'a weiten Bogen aus den
Kielwasser des Bootes herausgehalten ist. Hierdurch wird vor.! Schleppseil 5 eine rioplichst breite Flüche
bestrichen. Die r.ußerordentlieli loieliten Kippvorrichtungen
mit ihren nu&legeartigen Stabilisjerimgsflossen
BAD ORIGINAL 209821/0357 - 7 -
η _
benotigen keine zusätzliche! Auf triebskörper. Das
Wasser dringt beim Untertauchen der Kappvorrichtung durch den Schlitz 20 in den Kolbenkanal 19 hinein
und bildet dort die Wassersäule 23. Durch die kleine Seitenbohrüng 21 verläßt zwar eine geringe Wasserinenge
den Kolbenkanal 19, durch den Schlitz 20 wird dieser jedoch stets wieder aufgefüllt.
Gelangt nun der zu kappende Gegenstand 27, z.B. ein Stahlseil, vor den Sieherungsdi-aht 12, so wird dieser
zerstört, so daß durch die Feder 11 der gesamte Schwenkarn 9 in die Offenstellung gemäß Fig. 3 gelangt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, den Sicherungsdraht 12 vor dem Einsetzen der Kappvorrichtung
ins Wasser von Hand zu entfernen, so daß
der Schwenkarm 9 sich öffnet. Diese* Lösung hat den Vorteil, daß die geöffnete Fangvorrichtung eine
größere Chance zum Einfangen eines Stahlseiles bietet als .eine geschlossene. Hierbei sitzt die Spitze
des Ziindstiftes 25 unmittelbar vor dem Anfeuerungszünder
7 der Schneidladung 2. Nun erst drückt der Gegenstand 27 gegen die Steuerplatte 13, deren Scherstift
9a abreißt. Dabei wird der Sicherungsring 15 derart verschoben, daß der Bund 16 des Kolbens 17
unter dem Einfluß der Druckfeder 18 durch den Sicherungsring
15 vorschnellt und dabei auf die Wassersäule 28 trifft. Der Druck der Wassersäule 28 setzt
sich nun auf äen Stößel 22 fort, der von seinem Sitz
entfernt, den KXpjjhebel 35 gegen die Kraft der Blattfeder 26 betätigt, wobei die Spitze des Ziindstiftes
2'5 den .Anfeiierungsz-iinäer 7 ansticht* Da der zu
kappende" Gegenstand 27 genau vor der Schneidladung 2
angelangt ict, vird er vom te-hne 1*3 strahl der detonierenden
Schneidladung 2 glntt durchschlagen.
- ft _
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Dabei verformt sich die metallische Auskleidung zu einer Schneidkante, die mit hoher Geschwindigkeit
das Stahlseil oder eine Verankerungstroase, eine Kette oder auch ein Kabel durchtrennt. Lediglich
das Schleppseil 5 soll möglichst unverrehrt bleiben.
Zu diesem Zweck ist zwischen der Schneidladung 2 und dem Schleppseil 5 die Keramikplatte 6 als Schutzschirm
angeordnet.
Nach dem Durchkämmen eines mit Seeminen verseuchten Gebietes werden die ausgebrannten Kappvorrichtungen
vom Schleppseil 5 entfernt, i'ortgeworf en und durch
neue ersetzt, so daß beim nächsten Durchgang das benachbarte Gebiet durchkämmt werden kann.
PAP ORIGINAL 209871 /0357
Claims (7)
- Düsseldorf, den 11.11.1970 Bi/G.Patentansprüche\1Λ Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u. dgl. unter der Wasseroberfläche, bestehend aus einer auf den zu kappenden Gegenstand zubewegten und ihn teilweise umfassenden Fang- und Kappeinrichtung, in der durch den zu kappenden Gegenstand die Kappmittel betätigt werden, dadurch gekennzeichnet , daß die Fang- und Kappeinrichtung aus einem Schneidladungsträger (l) und einem daran angelenkten, mit einer Öffnungssperre versehenen Schwenkarm (9) besteht, durch den in der Offenstellung und unter Mitwirkung des zu kappenden Gegenstandes (27) die Zündung der Schneidladung (2) auslösbar ist. .
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als l'/iiikelhebel ausgebildete Schwenkarm (9) mit einer in dessen Offenstellung durch den zu kappenden Gegenstand (27) verschwenkbaren Steuerplatte (13) versehen ist, deren seitlich vorstehender Sicherungsring (15) die Freigabe eines unter Federdruck stehenden Kolbens (l?) bewirkt, dessen Arbeitshub unter Zwischenschaltung einer ¥assersäulc (28) im Kolbenkanal (19) auf einen Stößel (22) übertragbar ist, durch den ein am Schwenkarm (9) gelagerter und mit einem Zündstift. (25) versehener Kipphebel (23) derart betätigt wird, daß209821/0357 BAD ORIGINAL— 2 —2Ü55843— Si« —JiOdurch den Zündstift (25) die Zündung eines auf die Schneidladung wirkenden Anfeuerungszünders (7) auslösbar ist,
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der in einer Aussparung (8) des Schneidladungstra'gers (l) um die Drehachse 24 gelagerte Schwenkarm (9) mit einer um die Federachse (lO) angeordneten, das Öffnen des Schwenkarmes (2) unterstützenden Feder (ll) versehen ist, wobei dem Öffnungsdruck der Feder (ll) ein den Schneidladungsträger (l) und den Schwenkarm (9) verbindender Sicherungsdraht (12) entgegenwirkt.
- k. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,.dadurch gekennzeichnet , daß das Auslösen der Schneidladung (2) durch den Zündstift (25) erst nach Aufheben einer Sicherung in Gestalt eines die Steuerplatte (13) mit dem Schwenkarm (9) verbindenden Scherstiftes (9a) möglich ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die den Kolbenkanal (19) ausfüllende Wassersäule (28) mit einem seitlichen Schlitz (20) als Zugang und einer kleinen Seitenbohrung (21) als Ausgang versehen ist.
- 6, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 » dadurch gekennzeichnet , daß in dem mit einer Stabilisierungsflosse (3) versehenen Schneidladungsträger (l) eine Keramikplatte (6) zwischen der Schneidladuni'· (2) und einem Schleppseil (3) angeordnet ist.209821/0357
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet , daß sowohl das Gehäuse des Schneidladungsträgers (l) als auch der Schwenkarm (9) im .wesentlichen aus Kunststoff bestehen.209821/0357Leerseite
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702055843 DE2055843C3 (de) | 1970-11-13 | Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. unter der Wasseroberfläche | |
GB4313771A GB1351696A (en) | 1970-11-13 | 1971-09-16 | Device for cutting underwater cables |
US00190923A US3776165A (en) | 1970-11-13 | 1971-10-20 | Device for cutting steel ropes, hawsers, chains, cables and the like under the water surface |
FR7138935A FR2114409A5 (de) | 1970-11-13 | 1971-10-29 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702055843 DE2055843C3 (de) | 1970-11-13 | Vorrichtung zum Kappen von Stahlseilen, -trossen, -ketten, Kabeln u.dgl. unter der Wasseroberfläche |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2055843A1 true DE2055843A1 (de) | 1972-05-18 |
DE2055843B2 DE2055843B2 (de) | 1976-01-15 |
DE2055843C3 DE2055843C3 (de) | 1976-09-02 |
Family
ID=
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2624053A1 (de) * | 1975-08-14 | 1977-03-03 | Nabucet | Pyrotechnische schere |
DE2548595A1 (de) * | 1975-10-30 | 1977-05-05 | Rheinmetall Gmbh | Von einem schleppseil gezogener sprenggreifer |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2624053A1 (de) * | 1975-08-14 | 1977-03-03 | Nabucet | Pyrotechnische schere |
DE2548595A1 (de) * | 1975-10-30 | 1977-05-05 | Rheinmetall Gmbh | Von einem schleppseil gezogener sprenggreifer |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1351696A (en) | 1974-05-01 |
DE2055843B2 (de) | 1976-01-15 |
FR2114409A5 (de) | 1972-06-30 |
US3776165A (en) | 1973-12-04 |
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