DE2034207B2 - Schaltungsanordnung zur aenderung des frequenzhubes von frequenz- -nd phasenmodulierten signalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur aenderung des frequenzhubes von frequenz- -nd phasenmodulierten signalenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/30—Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
- H03G3/3052—Automatic control in amplifiers having semiconductor devices in bandpass amplifiers (H.F. or I.F.) or in frequency-changers used in a (super)heterodyne receiver
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
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Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur Änderung des Frequenzhubes von frequenz- und phasenmodulierten Signalen.
Um in Frequenz- oder Phasenmodulationssystemen mit großem Frequenzhub eine maximale Arbeitsweise
zu erzielen, ist es häufig wünschenswert, die Grenzfrequenz des Demodulators unter den Wert zu
drücken, der bei Anwendung der üblichen FM-Demodulation
mindestens benötigt wird. Hierfür wurden verschiedene Methoden entwickelt, nämlich Demodulatoren
mit frequenzmodulierter Rückkopplung und phasenstarre Demodulatoren. Bei beiden Methoden
wird damit gearbeitet, daß das ZF-Signal effektiv mit einer Bandbreite gefiltert wird, die geringer ist, als es
bei üblichen Demodulationssystemen erlaubt wäre.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit
der eine echte Änderung des Frequenzhubes eines eintreffenden FM- oder PM-Signals möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zur Verarbeitung der frequenz- oder
phasenmodulierten Signale zwei Kanäle vorgesehen sind und jeder Kanal ein Verzögerungsglied und einen
Mischer enthält, in dem das Eingangssignal mit dem verzögerten Sianal des anderen Kanals gemischt wird
und daß von mindestens einem der Kanäle ein Ausgangssignal abgeleitet wird, dessen Frequenz gegenüber
der Frequenz des Eingangssignals gemiiß den Verzügerungszeiten der Verzögerungsglieder verschoben
ist. Bei einer bevorzugten Ausfllhrungsform der Erfindung wird von dem Ausgangssignal noch ein zur
Stabilisierung der Amplitude des Eingangssignals dienendes RUckkopplungssignal abgeleitet.
Durch die erfindungsgemaße Schaltungsanordnung
wird der Frequenzhub eines eintreffenden FM- oder PM-Signals nach dem Prinzip der synthetischen
Phasenisolalion (SP/) reduziert oder vergrößert. Das Prinzip der synthetischen Phasenisolation besteht
darin, durch Mischen eines Eingangssignals mit einer Überlagerungsschwingung und weiteres Mischen eines
ausgefilterten Summen- oder Differenzsignals mit dem Eingangssignal oder dem Differenz- bzw. Summensignal
der ersten Mischung ein Ausgangssignal mit der Frequenz des Eingangssignals zu gewinnen, das eine
von der Phase des Eingangssignals unabhängige Phase hat. Eine ürenzfrequenz- oder Schwellenwertverschiebung
findet nur statt, wenn die Schaltungsanordnung nach der Erfindung zur Reduktion des
Frequenzhubes benutzt wird. Diese Schaltungsanordnung kann jedoch für andere Zwecke, wie beispielsweise
einen Systemübergang im Zwischenfrequenzbereich, auch zur Ausdehnung des Frequenzhubes
benutzt werden. Das Signal mit reduziertem Frequenzhub kann dann durch ein Filter einem
üblichen Demodulator zugeführt werden. Dieses Verfahren arbeitet ebenso wie alle Methoden zur Ausdehnung
des FM- oder PM-Schwellenwertes bei Signalen mit großem Frequenzhub, denn es ist die
minimale Bandbreite eines Systems gleich dem Zweif-?hen
der Informationsfrequenz, und es muß der Frequenzhub ziemlich groß sein, wenn eine Verminderung
des Frequenzhubes einen Nutzen haben soll.
Die vorliegende Erfindung wurde von dem Wunsch veranlaßt, die Technik der synthetischen Phasenisolation
in einem FM-Empfänger mit Schwellenwert-Ausdehnung zu verwenden. Die Korrelationsbandbreite dieser regenerativen Anordnung wird von
dem Konstrukteur ebenso beherrscht wie das Verhältnis der Zeitverzögerungen, also der Anstieg der
Phasencharakteristik. Die Rauschbandbreite der Vorrichtung zur Reduktion des Frequenzhubes kann
klein sein, wie in den üblichen Empfängern mit Schwellenwert-Verschiebung, ohne jedoch ein so
großes Opfer hinsichtlich der Signalverzerrung und Signalunterdrückung bringen zu müssen, weil zur
Signalverarbeitung keine Schaltungsanordnung verwendet werden muß, die Sättigungseffekte zeigt, wie
ein Begrenzer, ein Diskriminator oder ein degenerativer, frequenzmodulierter Oszillator.
Eine andere Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung findet sich in Nachrichtensystemen
unter Verwendung von Satelliten. Hier werden in den Verbindungen zum Raumfahrzeug
Übertragungen mit hohem Modulationsindex benutzt. Die gleiche Information trifft oft mit Relaisstrecken
zusammen, in denen von einem geringeren Modulationsindex Gebrauch gemacht wird. Die Technik der
Änderung des Frequenzhubes kann als verzerrungsarme Transformation zwischen diesen beiden Systemelementen
benutzt werden. Die bedeutenden Verzerrungen, die durch eine Demodulation und Wiedermodulation
bedingt sind, werden mit einer Schaltungs-
Unordnung nach der Erfindung vermieden, weil hier emc solche Demodulation und Wiedermodulation
nicht stattfindet,
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung
sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung an Hand der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele ullher beschrieben und erliiutert wird. Die der Beschreibung
und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen AusfUhrungsformen der Erfindung
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination Anwendung finden. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer ersten Schaltungsanordnung nach der Erfindung,
F i g. 2 das Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, die nur eine Reduktion des Frequenzhubes ermöglicht,
F i g. 3 ein Diagramm der Amplitude des Ausgangssignals der Schaltungsanordnung nach F i g. 2
in Abhängigkeit von der Frequenz,
F i g. 4 die Wiedergabe eines Frequenzplanes, der die optimalen Frequenzen zur Erzielung der größtmöglichen
Bandbreite zeigt, und
Fig. 5A und 5B Diagramme des Amplituden-
und Phasenverhaltens der beiden Filter T5 und T6
der Schaltungsanordnung nach F i g. 2.
Es kann angenommen werden, daß die Schaltungsanordnung 10 zur Änderung des Frequenzhubes nach
Fig. 1 die folgenden Eingangs- und Ausgangssignale aufweist:
zögerung T3 verursacht, so daß die Ausgangssignale
der Bandpli'sse 18 und 24 die folgende Form annehmen:
COS [(U, ((-T1) + Φ]
COS [(U1 (t - T3) + 0] .
Der M2-Mischer 26 mischt das Ausgangssignal des
Bandpasses 24 nach Gleichung (4) mit dem Ausgangssignal Vim nach Gleichung (2), was für das Ausgangssignal
des M2-M ischers 26 den folgenden Wert ergibt:
COS [((U1 - O2) t - 1O1 T3 + Φ - 0] ■ (5)
Die von dem Bandpaß 28 verursachte Verzögerung T4 fuhrt zu folgendem Signal:
— On) (t — T4) — (D1 T3 + Φ —
3°
Vms = cos ((U2 f + 0).
(D Das Signal nach Gleichung (6) wird durch Umformen zu
COS [((-I1 - O2) t - (U1 T4 + (.I2 T4 — (H1 T3 + Φ — 0] . (7)
Das durch die Gleichung (7) gegebene Signal wird dann im Mischer 20 mit dem verzögerten Ausgangs-•signal
des Bandpasses 18 nach Gleichung (3) gemischt, so daß sich für das Ausgangssignal des MrMischers
20 der folgende Ausdruck ergibt:
COS [(-J2 t — ei, T1 + Φ + (/I1 T4 — (U, T4 + (D1 T3 — Φ + 0] .
(2)
Das Eingangssignal wird durch eine Schaltung 12 zur automatischen Verstärkungsregelung [AVR) auf
konstanter Amplitude gehalten, um eine lineare Verarbeitung des Signals in der Schaltungsanordnung 10
zu gewährleisten. Das Ausgangssignal der AVR 12 wird zwei parallelen Kanälen 14 und 16 zugeführt.
Der Kanal 14 enthält einen Bandpaß (τ,) 18, dessen Ausgangssignal einem Mischer (M1) 20 zugeführt
wird. Das Ausgangssignal des Mischers 20 wird einem weiteren Bandpaß (τ2) zugeführt. Im Kanal 16
befindet sich ein Bandpaß (τ3) 24, dessen Ausgangssignal
einem Mischer (M2) 26 zugeführt, wird. Das
Ausgangssignal dieses Mischers 26 wird einem weiteren Bandpaß (τ4) 28 zugeführt. Das Ausgangssignal
des T2-Filters 22 wird mit dem Ausgangssignal des T3-Filters 24 in dem M2-Mischer 26 gemischt, während
das Ausgangssignal des T4-Filters 28 mit dem Ausgangssignal des T1-Filters 18 in dem MrMischer
20 gemischt wird. Das Ausgangssignal des T2-Filters 22 wird in einer Rückkopplungsschleife 30 über einen
Gleichrichter 32 und einen Gleichstromverstärker 34 der /IKK-Schaltung 12 zugeführt, um die Amplitude
des Eingangssignals konstant zu halten.
Beim Betrieb der Schaltungsanordnung 10 nach F i g. 1 wirken die Bandpässe 18, 22. 24 und 28 als
Verzögerungsleitungen. Da es sich um Bandpässe handelt, übertragen sie nur die unteren Seitenbänder
der von den M1- und M2-Mischern 20 und 26 gelieferten
Signale. Das T1-Filter 18 verursacht eine
Verzögerung τ,, während das T3-Filter 24 eine Ver-Dieser
Ausdruck kann umgeformt werden in
COS [(D2 ί — (U1 T1 + (-I1 T4 — Cl2 T4 + Cl1 T3 + Θ] . (9)
Das Signal nach Gleichung (9) wird dann von dem Bandpaß 22 um die Zeit T2 verzögert, wodurch sich
ein Ausgangssignal
COS [(-It t — Cl1 T1 — (D1 T1 + Cl1 T4 — (-I2 T4 + (U1 T3 + 0]
(10)
ergibt, das gemäß der eingangs gemachten Annahme gleich dem Ausgangssignal V„us nach Gleichung (2)
ist. Durch Auflösen dieser Gleichung ergibt sich:
— (H1 T2 — C)1 T1 + (Oi T4 — 11)2 T4 + O1 T3 = 0
"1I lT4 + T3 - TJ =
<"2 [T2 + T±]
[T2 + T4]
[T3-T-T4-T1] ■
(H)
Demnach kann durch eine sorgfältige Wahl der Verzögerungszeiten, die durch die Bandpässe 18, 22.
14 und 38 beding! sind, der Frequenz ->i2 ein Wert
gegeben werden, der entweder größer oder kleiner als «-ι, ist. Die Schaltungsanordnung 10 nach F i g. 1 erlaubt
demnach eine FM- oder PM-Schwellenwertverschiebung oder Verminderung oder Vergrößerung
des Frequenzhubes eines eintreffenden Signals, die übergänge zwischen verschiedenen Signalsystemen
möglich machen, ohne daß eine Notwendigkeit zur Demodulation und anschließenden neuen Modulation
von Signalen besteht.
ή
ζ
β
d
η
ν
It
ζ
β
d
η
ν
It
F
ν
e
b
ν
e
b
F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild einer Ausfuhrungsform der Erfindung, die nur eine Reduktion des Frequenzhubes
gestattet. Ein Eingangssignal wird einer Schaltung 42 zur automatischen Verstärkungsregelung
zugeführt, um in der Schaltungsanordnung eine lineare Verarbeitung zu gewährleisten. Das Signal
wird von der AVR 42 zwei parallelen Kanälen 41 und 43 zugeführt. Der Kanal 41 enthält einen Mischer
(M3) 44. Das Ausgangssignal des MrMischers 44
wird einem Bandpaß (τ6) 46 zugeführt. Der Kanal 43 enthält einen Mischer (M4) 48. Das Ausgangssignal
des M4-Mischers 48 wird einem Bandpaß (τ5) 50 zugeführt.
Das Ausgangssignal des r6-Bandpasses 46 wird in dem M4-Mischer 48 mit dem Eingangssignal
gemischt, während im M3-Mischer 44 das Ausgangssignal des T5-Bandpasses 50 mit dem Eingangssignal
gemischt wird. Das Ausgangssignal des τ (,-Bandpasses
46 wird außerdem in einer Rückkopplungsschleife 52 über einen Gleichrichter 54 und einen Gleichstromverstärker
56 der A FK-Schaltung 42 zugeführt, im
Betrieb des Hubverminderers 40 nach F i g. 2 arbeiten die Bandpässe 46 und 50 als Verzögerungsleitungen.
Da es sich um Bandpässe handelt, werden nur die unteren Seitenbänder der Ausgangssignale der Mischer
44 und 48 übertragen.
Da die beiden Mischer 44 und 48 das untere Seitenband liefern, werden die Phasen der beiden den Mischern
zugeführten Signale subtrahiert. Da es sich bei der Schaltungsanordnung 40, sofern der Pegel des
Eingangssignals ausreichend hoch ist, um eine schwingende Schleife handelt, arbeitet sie in solcher Weise,
daß die Phasenverschiebung längs der geschlossenen Schleife 2 η .τ beträgt. Die Frequenzen der Ausgangssignale
der Bandpässe 46 und 50 müssen sich stets zu der Frequenz des Eingangssignals addieren. Die
Art und Weise, in der sie verteilt werden, ist jedoch von den Verzögerungswerten abhängig, die durch die
Bandpässe 46 und 50 bedingt sind. Eine Ableitung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung 40 nach
F i g. 2 folgt.
Das Eingangssignal des Hubreduzierers 40 wird mit Hilfe der /IVR-Schaltung 42 stabilisiert, damit eine
lineare Verarbeitung gewährleistet ist. Wenn als Eingangssignal
V1 ; (0 = A cos [(O0 t + Φ (O]
und als Ausgangssignal
VAt) = B cos
gegebenen Eingangssignal gemischt wird. Das Ausgangssignal des Mischers 48 ist dann
5 4
A2B COS [«ι, (f - T6) + CU0 T6 + Φ (t) - 0(t - T6)
+ S(I-T6)-]. (16)
Nach einer Verzögerung T5 im Bandpaß 50 wird das
I0 Signal nach Gleichung (16) zu
V1 (0 = |- A1B cos [ω, (t- T5 -T6)
+ W0 T6 + 0(1 - T5) - Φ(ί - T5 - T6) + 0 (t - T5 - T6)]
= B cos [(O1 ί + 0(0]. (I?)
Aus der Gleichung (17) folgt 20 ?A2 = 4
/■ = 4 (18)
25 0(0 = -(U1 [T5 + T6] + O)0T6 + 0(t - T5)
-Φ(ί-τ5-τ6)+0 (1-T5-T6). (19)
Die statischen und dynamischen Teile dieser Aus-30 drücke können wie folgt aufgelöst werden:
iul [T5 + T6] = f«o T6
(O1 = OJ0
(O1 = OJ0
35 " T5+T6
Die Frequenz ω2 des Signals V2 (t) ist gegeben durch
T5
4°
45
Die dynamischen Terme erfordern
-τ5) - Φ(ί-
0(0]
angenommen wird, dann befindet sich am Ausgang des M3-Bandpasses 44 ein unteres Seitenband der
Form
(13) 5° Die Systemfunktion ist dann für phasenmodulierte
Signale
H(s) = e"
y,4ßcos[(fü0 -
+ Φ(0 - 0(0] ■ (14)
Nach einer Verzögerung T6 im Bandpaß 46 wird das
Signal nach Gleichung (14) zu
V2 (0 = y AB cos [H - ..«,)(t - T6)
+ Φ (1-T6)- 0(1 -T6)]. (15)
Das durch die Gleichung (15) gegebene Ausgangssignal des Bandpasses 46 wird dem M4-Mischer 48
zugeführt, in dem es mit dem durch die Gleichung (12) 6o
Der erste Teil dieses Ausdrucks kann ignorier werden, weil es sich um eine einfache Verzögerung un
T5 handelt, und es ist demgemäß die Systemfunktioi
zur Verstärkungs- und Phasenberechnung
1 -
65 wird hierin j ω für s gesetzt, so ergibt sich
/148
(ο
Der konjugierte komplexe Ausdruck ist dann H*1 (Jw) = ^^y, (26)
und es ergibt sich infolgedessen für das Quadrat der Verstärkung
Die Amplituden- und Phasen-Ubertragungsfunktionen sind dann gegeben durch
A(f) =
sin y /
[1 - e-J""*] [1 - e+Jl"']
[1 _ e-;«.(Ts + r,)-| [1 _ e+j...|T5-t
sin2 (1/2 ω T6)
sin2 (1/2 ω (t5+ T6)) '
sin2 (1/2 ω (t5+ T6)) '
10
~ sin2
(27)
Demnach ist bei Phasenmodulation die Amplitudenabhängigkeit
, _ sin 1/2 ω T6
A (ω) * sin 1/2 ω (t5 + T6) "
(28)
Für kleine Werte von ω (τ5 + T6) reduziert sich die
Gleichung (28)
A (ω)
Die Phasenabhängigkeit ergibt sich zu
. , Im [H1 (/ω)]
*<">
= tan ·
(29)
(30)
Die Auflösung in Real- und Imaginärteile ergibt dann weiter
Φ'(ω) = 1/2 ω T5.
(3D
Zuvor wurde eine Verzögerung von T5 vernachlässigt,
und es ist infolgedessen die Phasencharakteristik der Systemfunktion für phasenmodulierte Signale
Φ (ω) = 3/2 ω T5.
(32)
Zur Normalisierung der abgeleiteten Formel zum Zwecke der Darstellung werden die folgenden Parameter
benutzt:
(33) (34)
f = M (T5 + T6) .
♦.λ - 4
4 ^
(37)
(38)
Wie ersichtlich, nimmt die Amplitude bis f ^ η
langsam zu und geht dann für / = 2 rr asymtotisch nach Unendlich. Die Phasenabhängigkeit ist lediglich
eine Verzögerung und hat demnach keine Wirkung auf das Signal. F i g. 3 zeigt eine graphische Darstellung
der Amplitude des Ausgangssignals der Schaltungsanordnung 40 als Funktion der Eingangs-Modulationsfrequenz
für verschiedene Werte von n. Die Amplitude ist im wesentlichen konstant bis zu
Frequenzwerten in der Größenordnung von
"W = — lr— (39)
T5 + T6
Beim Aufbau der Schaltungsanordnung 40 nach F i g. 2 kann die Wahl der Ausgangsfrequenzen in
bezug auf den Betrag der Reduktion des Frequenzhubes unabhängig erfolgen, weil die Verzögerung und
die Mittenfrequenz eines Bandpasses voneinander unabhängig sind. Ein Filter, wie die Bandpässe 46 und
50, verursacht effektiv eine Verzögerung und eine konstante Phasenverschiebung und führt demnach
eine Konstante in die vorausgegangene Analyse ein.
Die Wirkung dieser konstanten Phasenverschiebung besteht darin, die mittlere Betriebsfrequenz zu ändern,
jedoch wird dadurch nicht das dynamische Verhalten der Schaltungsanordnung 40 beeinflußt.
Die Wahl der Frequenzen kann jedoch nicht vollständig willkürlich erfolgen, weil die Bandpässe 46
und 50 eine Signaltrennung bewirken müssen. Wenr der Bandpaß 40 in bezug auf den Bandpaß 46 schma
gemacht wird, erscheint der Hauptteil der Hubreduzierung im Ausgangssignal K1(O. Da es leichtei
ist, schmale Bandpässe bei niederen Frequenzen zi
machen, ist der Bandpaß 50 so gewählt, daß sein< Miltenfrequenz niedriger ist als diejenige des Band
passes 46. Es ist nützlich, die optimalen Frequenzei festzustellen, die zu der maximal möglichen Band
breite führen. Wenn fa die Mittenfrequenz des Band
passes 50. /,, die Mittenfrequenz des Bandpasses 46
μ der Reduktionsfaktor des Frequenzhubes und B dii
maximale Bandbreite des Eingangssignals ist. dam ergibt sich für den in F i g. 4 dargestellten Frequenz
plan für eine maximale Bandbreite und zur Ver hinderung einer Überlappung
In diesen Gleichungen ist η das Verhältnis der Hub
verminderung, während / die für eine Gesamtverzögerung der Schleife von einer Sekunde normali-
sierte Eingangs-Modulationsfrequenzist. Demnach ist
(35)
<36>
fa+ 2N ~ fb 2 L1 ~ JvJ
Wird ein Eingangssignal von 70 MHz angenommet so gilt definitionsgemäß
h = 70.
(41) 209 530/4:
2448
Die gleichzeitige Lösung dieser drei Gleichungen ergibt
140 JV
L =
N =
5JV- | 2 |
70 | |
5JV- | 2 |
70 | |
5JV- | 2 |
[2JV-1]
[3 JV-I]
(42)
(43)
(44)
(45)
Die folgende Tabelle zeigt optimale Frequenzen für verschiedene Werte von n.
Il | b | /. | Λ |
2 | 35 | 26,2 | 43,8 |
4 | 31 | 27,2 | 42,8 |
6 | 30 | 27,5 | 42,5 |
8 | 29,5 | 27,6 | 42,4 |
10 | 29,2 | 27,7 | 42,3 |
20 | 28,6 | 27,9 | 42,1 |
100 | 28,0 | 28,0 | 42,0 |
Da die Frequenzwerte so nahe liegen, wurden für Untersuchungen an einer Schaltungsanordnung nach
F i g. 2 für /„ und fh die Frequenzen von 28 bzw.
42 MHz gewählt. Hierbei ergibt sich eine maximale
ίο
Bandbreite von 28 MHz, wenn η groß wird. Für die
Untersuchungen wurden T5 und T6 so gewählt, daß
/j = 3.
F i g. 5A und 5 B zeigen das Amplituden- und Phasenverhalten der beiden Bandpässe 50 und 46.
Der Anstieg der Phasenkurve ergibt für das Filter 50 eine Verzögerung von 280 ns und für das Filter 46
eine Verzögerung von 130 ns. Die vorausgesagte Hubreduzierung beträgt demnach
JV =
T1+ T2
280 + 130
I3Ö
I3Ö
= 3,15.
Die Hubreaktion der Schaltungsanordnung 40
wurde unter Verwendung eines ZF-Eingangssignals von 70 MHz gemessen, indem ihr Ausgang an einen
Spektralanalysator angeschlossen wurde. Dann wurde dem ZF-Eingangssignal eine Sinus-Frequenzmodulation
von 100 kHz aufgeprägt und der Modulalionsgrad so eingestellt, daß sich im Spektrum der erste
Nullwert für die Trägerfrequenz ergab. Danach wurde das ZF-Signal von 70 MHz unmittelbar dem Spektralanalysator
zugeführt, und es wurde die Modulationsfrequenz erneut so eingestellt, daß sich Tür den
Träger der erste Nullwert ergab. Das Verhältnis der neuen Modulationsfrequenz zu 100 kHz ergibt die
Reduktion des Frequenzhubes. Der gemessene Wert ergab 3,3 und ergab damit eine Genauigkeit der
Vorhersage, die die Erwartungen erfüllte. Die Untersuchungen ergaben, daß die Schaltungsanordnung 40
eine lineare Reduktion ergibt, ohne daß die Notwendigkeit Tür eine Demodulation besteht. Daher gibt
es keinen Demodulations-Schwellenwert, der dem Betrieb der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
entgegenstehen könnte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2448
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur Änderung des Frequenzhubes von frequenz- und phasenmodulierten
Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der frequenz- oder phasenmodulierten
Signale zwei Kanüle (14 und 16) vorgesehen sind und jeder Kanal ein Verzögerungsglied
(22 bzw. 28) und einen Mischer (20 bzw. 26) enthiilt, in dem das Eingangssignal mit dem verzögerten
Signal des anderen Kanals gemischt wird, und daß von mindestens einem der Kanäle
(z. B. 14) ein Ausgangssignal abgeleitet wird, dessen Frequenz gegenüber der Frequenz des Eingangssignals
gemäß den Verzögerungszeiten der Verzögerungsglieder (22 bzw. 28) verschoben ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Ausgangssignal
ein zur Stabilisierung der Amplitude des Eingangssignals dienendes Rückkopplungssignal
abgeleitet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsglieder von Bandpässen gebildet werden, die
jeweils das untere Seitenband des zugeführten Signals passieren lassen.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in jedem Kanal (14 und 16) zwei Verzögerungsglieder (18 und 22 bzw. 24 und 28) und die Mischer
(20 und 26) jeweils zwischen den Verzögerungsgliedern des entsprechenden Kanals angeordnet
sind und daß das jeweils aus dem ersten Verzögerungsglied (18 bzw. 24) eines Kanals austretende
Signal mit dem Ausgangssignal des zweiten Verzögerungsgliedes (28 bzw. 22) des anderen
Kanals gemischt wird.
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US84685469A | 1969-08-01 | 1969-08-01 | |
US84685469 | 1969-08-01 | ||
US8412670A | 1970-10-26 | 1970-10-26 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2034207A1 DE2034207A1 (de) | 1971-02-11 |
DE2034207B2 true DE2034207B2 (de) | 1972-07-20 |
DE2034207C DE2034207C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2034207A1 (de) | 1971-02-11 |
US3706946A (en) | 1972-12-19 |
CA958773A (en) | 1974-12-03 |
BE754001A (fr) | 1970-12-31 |
GB1273888A (en) | 1972-05-10 |
FR2056919B1 (de) | 1975-01-10 |
FR2056919A1 (de) | 1971-05-07 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |