DE2029843B2 - Möbelscharnier - Google Patents
MöbelscharnierInfo
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Description
Gelenkhebeln, die jeweils an einem Ende an einem mit einem festen Möbelteil verbundenen Beschlagteil und
am anderen Ende an einem mit der Möbeltür verbundenen Scharnierteil schwenkbar gehaltert sowie
aus einem zylindrischen Stab gebogen sind.
In neuester Zeit finden insbesondere zum Anlenken von Türen an Möbelkörpern in zunehmendem Maße
Scharniere Verwendung, bei denen mehrere Gelenkhebel vorgesehen sind, die einerseits an einem Beschlagteil
am Möbelkörper und andererseits in einem Scharniergehäuse in der Tür gelagert sind. Die Gelenkhebel
bilden dabei zusammen mit Teilen des Möbelkörpers und der Tür ein Gelenkviereck, dessen Gelenkpunkte
derart angeordnet sind, daß die Tür während des öffnens ihren tatsächlichen Schwenkpunkt so verschiebt,
daß kein Teil der Tür bis zu einer Schwenkung von 90° über die Außenfläche des Möbels hinausragt, so
daß ein derartiges Möbel unmittelbar an eine Wand oder ein spiegelbildlich gleiches Möbel herangestellt
werden kann, ohne daß beim öffnen und Schließen eine
b5 gegenseitige Behinderung oder Sperrung benachbart
liegender Türen eintreten. Die genannten Scharniere haben darüber hinaus auch den Vorteil, daß ihre Teile im
Schließzustand von außen unsichtbar sind und die Tür im
Schließzustand satt gegen die Stirnfläche des Möbels anliegt
Bisher wurden bei solchen Scharnieren die Gelenkhebel entweder aus entsprechend gebogenen hochkantigen
Stahlbändern hergestellt, welche mit ihren Enden die zugehörigen Gelenkstifte umfassen oder aber aus
flachen, meist in Mehrzahl paketartig übereinander angeordneten Hebeln, welche mit entsprechenden
Bohrungen für die Gelenkzapfen versehen sind. Beide Arten von Gelenkhebel haben den Nachteil eines
entsprechend großen Herstellungsaufwandes.
Bekannt ist weiterhin eine Scharnieranordnung (FR-PS 13 82 676), mit der eine Tür an einem festen Teil
derart angelenkt werden kann, daß sich die Tür ähnlich einer Schiebetür seitlich zum festen Teil verschieben
läßt. Bei dieser bekannten Scharnieranordnung sind zwei, jeweils aus einem zylindrischen Stab gebogene
Gelenkhebel vorgesehen, die in Richtung der Gelenkachsen nebeneinander angeordnet sind. Abgesehen
davon, daß die bekannte Scharnieranordnung nicht zum Anlenken einer Tür geeignet ist, die durch Schwenken
geöffnet und geschlossen werden kann, besitzen die bei der bekannten Scharnieranordnung als Gelenkhebel
verwendeten Stäbe nur eine sehr geringe mechanische Festigkeit und würden sich bei Verwendung dieser
bekannten Scharnieranordnung zum Anlenken einer Tür an einem Möbelkörper unter dem Gewicht dieser
Tür verbiegen, so daß die bekannte Scharnieranordnung bzw. die dort als Gelenkhebel verwendeten Stäbe nicht
die für ein Möbelscharnier geforderte mechanische Festigkeit und Stabilität aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelscharnier der eingangs geschilderten Art dahingehend
zu verbessern, daß trotz eines geringen Herstellungsaufwandes die für ein Möbelscharnier
geforderte hohe mechanische Festigkeit erreicht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Gelenkhebel die Form eines zumindest
dreiseitig geschlossenen Bügels mit einem als Lagerzapfen dienenden mittleren Bereich und mit zwei gabelartig
senkrecht zu diesem mittleren Bereich verlaufenden seitlichen Schenkeln aufweisen, deren ebenfalls als
Lagerzapfen dienende Enden abgewinkelt sind und parallel zu dem mittleren Bereich verlaufen.
Die die Gelenkhebel bildenden Bügel lassen sich in sehr kostensparender Weise mit einfachen Biegemitteln
herstellen, wobei auch die sonst bei Möbelscharnieren notwendigen Gelenkachsen entfallen. Durch die Bügelform
bzw. durch die senkrecht zu dem mittleren Bereich verlaufenden seitlichen Schenkel wird weiterhin ein für
die mechanische Festigkeit des Scharniers erforderliches hohes statisches Trägheitsmoment der Gelenkhebel
erreicht, so daß das erfindungsgemäße Scharnier auch ohne weiteres in der Lage ist, das Gewicht
schwerer, um eine senkrechte Achse schwenkbarer Türen sicher auf den Möbelkörper zu übertragen.
Die bügeiförmigen Gelenkhebel vermeiden weiterhin auch Schwierigkeiten bei der Herstellung des Scharniers,
die bei den bisher üblichen Gelenkhebeln durch die geforderten sehr engen Toleranzen auftraten,
Weiterhin ermöglichen die bügeiförmigen Gelenkhebel einen öffnungswinkel für ein Möbelscharnier, welcher
größer ist als der öffnungswinkel, der bisher erreicht werden konnte, da sich die bügeiförmigen Gelenkhebel
beim Öffnen und Schließen der Möbeltür gegenseitig durchdringen können. Besonders vorteilhaft ist die
einfache Montage des Möbelscharniers, da die bügeiförmigen Gelenkhebel mit ihren als Lagerzapfen dienenden
Enden federnd in die zugehörigen Lagerstellen des betreffenden Scharnierteils eingebracht werden können,
wobei die als Lagerzapfen dienenden Enden dann nicht dazu neigen, in den Lagerstellen bzw. in den
Lagerbohrungen dieses Scharnierteils zu wandern, wie
dies bei den bisher verwendeten Gelenkstiften der Fall ist Das bisher notwendige, aufwendige Vernieten von
Gelenkstiften kann somit ebenfalls entfallen. Die Lagerstelle für einen bügeiförmigen Gelenkhebel
ίο an dem mit dem festen Möbelteil verbundenen
Beschlagteil ist in weiterer Ausgestaltung durch Aneinanderfügen zweier Teile des Beschlagteiles
gebildet, von denen der erste Teil eine Vertiefung oder
Aussparung aufweist, in welche der als Lagerzapfen
is dienende mittlere Bereich des betreffenden bügeiförmigen
Gelenkhebels von der Seite her einsetzbar ist, und von denen der zweite Teil nach seiner Befestigung am
ersten Teil die Vertiefung oder Aussparung zu einer geschlossenen Lageröse für den als Lagerzapfen
dienenden mittleren Bereich des bügeiförmigen Gelenkhebels ergänzt Hierdurch ergibt sich als weiterer
Vorteil eine wesentliche Vereinfachung der Werkzeuge für die Herstellung des Scharniers gemäß der Erfindung,
da das bei den bisherigen Scharnieren erforderliche Einbringen von Lagerbohrungen bzw. Lagerösen für die
Gelenkachsen der Gelenkhebel im Beschlagteil entfällt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher
erläutert Es zeigt:
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Möbelscharniers;
F i g. 2 in perspektivischer Darstellung den Beschlagteil des Möbelscharniers gemäß F i g. 1 zusammen mit
den bügeiförmigen Gelenkhebeln; Fig.3 und 4 in perspektivischer Darstellung zwei
bügeiförmige Gelenkhebel zur Verwendung bei dem Scharnier gemäß F i g. 1;
Fig.5 in Draufsicht das Scharniergehäuse des
Scharniers gemäß F i g. 1;
•to F i g. 6 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform
des Möbelscharniers;
Fig. 7 in perspektivischer Darstellung einen den Beschlagteil des Möbelscharniers gemäß F i g. 6 bildenden
Profilkörper;
F i g. 8 und 9 im Längsschnitt eine dritte bzw. vierte AusfUhrungsform des Möbelscharniers. In den Figuren
ist 1 ein fester Möbelteil und 2 eine Tür. An dem festen Möbelteil 1 ist in an sich bekannter Weise eine Grund-
und Verstellplatte 3 mit Hilfe von angeformten oder
so getrennten Spreizdübeln 4 befestigt, die in vorbereitete
Bohrungen des Möbelteils 1 eingebracht sind. Die Grund- oder Verstellplatte 3 trägt einen im wesentlichen
U-Profil besitzenden Beschlagteil 5, den mit seinen Schenkeln 5' die Grund- und Verstellplatte 3 satt aber in
Längsrichtung verschiebbar umfaßt Der Beschlagteil 5 ist aus Blech gebogen und greift mit seinem Ende 5" in
eine Rillenanordnung 6 am Ende der Grund- und Verstellplatte 3 ein und ist dadurch in kleinen Stufen in
Längsrichtung verschiebbar. Bei 7 besitzt der Beschlag-
bo teil 5 eine schlüssellochförmige und versenkt ausgebildete
Durchbrechung T. Der kreisförmige Teil der Durchbrechung T gestattet den Durchtritt einer
Schraube, die bei 8 angeordnet ist und durch die Grund- und Verstellplatte 3 hindurch in den Spreizdübel 4
·>■> eingeschraubt wird, um damit diese Grund- und
Verstellplatte im Möbelteil 1 festzuhalten. Ein weiterer angeformter und ebenfalls in eine vorbereitete Bohrung
des Möbelteils 1 hineinragender Zapfen 9 der Grund-
und Verstellplatte 3, der entweder zylindrisch oder aber mit Widerhakenprofil ausgebildet sein kann, dient der
Drehsicherheit der Grund- oder Verstellplatte 3. Das Joch des Beschlagteiles S ist, wie aus F i g. 1 ersichtlich,
an der Scharnierseite mit einer Verlängerung, dem ersten Teil 10, nach unten in Richtung auf das feste
Möbelteil 1 umgeschlagen und an den Stellen U und 12 am Joch wieder angeschweißt. Es kann jedoch
zweckmäßig sein, die Verlängerung getrennt durch Stanzen herzustellen und dann an der Stelle 10 bei ι ο
eingelegten bügeiförmigen Gelenkhebeln 16 und 15 an dem Beschlagteil 5 anzupunkten. Das erste Teil 10 ist so
gebogen, daß Gelenkstellen 13 und 14 für die bügeiförmigen Gelenkhebel 15 und 16 gebildet werden.
Da die Gelenkstelle 14 vom Joch des Beschlagteiles 5 is
entfernt liegt, ist in den Schenkeln 5' an zwei gegenüberliegenden Stellen je eine Begrenzungssicke
17 eingeformt Ferner ist in dem ersten Teil 10 noch ein Gewinde 18 eingeschnitten, welches zur Aufnahme
einer Verstellschraube 19 dient, die durch eine öffnung
20 hindurch von außen verstellbar ist. Da die Verstellschraube 19 Teil des Beschlagteiles 5 ist, genügt
eine kreisförmige öffnung 20.
Die bügeiförmigen Gelenkhebel 15 und 16, die in den Fig.3 und 4 im einzelnen dargestellt sind, besitzen
jeweils zwei parallel zueinander verlaufende Schenkel 15" bzw. 16", die an ihren als Lagerzapfen dienenden
Enden 15' bzw. 16' abgewinkelt sind. Mit diesen Enden 15' bzw. 16' ragen die Gelenkhebel 15 bzw. 16 in ein
zylindrisches Scharniergehäuse 21, welches als der mit der Möbeltür zu verbindende Scharnierteil dient. Die
Schenkel 15" bzw. 16" jedes Gelenkhebels spannen zwischen sich eine Bügelfläche auf, die leicht gewölbt
oder geknickt ist, wobei der Gelenkhebel 16 im Bereich seiner Enden 16' durch Kröpfung oder Abschrägung so
verengt ist, daß die Schenkel 16" bei geöffneter Möbeltür (in F i g. 1 gestrichelt angedeutet) innerhalb
des Gelenkhebels 15 bzw. im Raum zwischen den Schenkeln 15" Platz finden, die von den Schenkeln 15"
bzw. 16" aufgespannten Bügelflächen sich also durchdringen können.
Fig.6 zeigt eine Ausführungsform mit einer aus einem flachen Blech gestanzten Grund- und Verstellplatte
23, die mit nicht näher dargestellten Mitteln, z. B. mit Schrauben oder Dübeln, an dem festen Möbelteil 1,
z. B. Möbelwand befestigt ist Die Grund- und Verstellplatte besitzt ein nach oben herausgedrücktes
Gewinde 24 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube 25 sowie zur Bildung eines nach oben in vom Möbelteil 1
abgekehrter Richtung offenen U-förmigen Querschnitts für die Grund- und Verstellplatte Schenkel 23', weiche
einen ebenfalls U-förmig ausgebildeten und aus Blech f eitanzten Profilkörper 26 des Beschlagteiles umgreifen,
welch letzterer in seinen Schenkeln 27 schlitzförmige Auiiparungen 28 und 29 aufweist, die an ihrem
geschlossenen Ende Lagerstellen 28' und 29' für die bügeiförmigen Gelenkhebel 15 und 16 bilden. De
Profilkörper 26 wird ergänzt durch einen Kunststoff körper 30, der zugleich mit Rippen 30' in du
Aussparungen 28 und 29 greift und die Gelenkhebel 1! und 16 an ihrem mittleren Bereich bzw. an ihret
Lagerstellen 28' und 29' von oben her satt umfaßt.
Der Kunststoffkörper 30 besitzt einen waagerechter Längsschlitz 31 zum Durchtritt der Befestigungsschrau
be 25 sowie eine runde öffnung 32, welche den Zugang zu der Verstellschraube 33 liefert, die in ein nach obet
herausgedrücktes Gewinde 34 des Profilkörpers 2( eingeschraubt ist und den Abstand von der Grund- unc
Verstellplatte 23 einzustellen gestattet. Der Profilkör per 26 endet nach hinten in einer zahnartigen Kante 35
die in eine Rasterung 36 der Grund- und Verstellplattt 23 eingreift, um bei Längsverstellung des Profilkörper!
26 die gewünschte Stellung zu sichern. Der Profilkörpei
26 sowie der Kunststoffkörper 30 liegen fest gegenein ander an und werden durch die Befestigungsschraube 25
über die zahnartige Kante 35 und die Verstellschraube 33 gegen die Grund- und Verstellplatte 23 angepreßt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.8 sind die
bügeiförmigen Gelenkhebel 15 und 16 von unten unc von oben durch den aus den beiden Teilen 38 und 3f
bestehenden Beschlagteil umfaßt, ähnlich wie dies be der AusfUhrungsform gemäß F i g. 1 der Fall ist, wöbe
die beiden Teile 38 und 39 an geeigneten Stellen, z. B. be 40 und 41 miteinander verschweißt sind. Der Teil 39
erstreckt sich über die Gesamtlänge des Beschlagteiles während der Teil 38 nur von der Verstellschraube 33 at
zur Verstärkung des freien Endes des Teils 39 dient Letzterer besitzt wiederum einen Längsschlitz 42 fUi
eine mit einem Kopf versehene Befestigungsschraube sowie ein herausgedrücktes Gewinde 34 für die
Verstellschraube 33. Bei dieser Ausführungsform wird die klotzartige Grund- und Verstellplatte 3 von den zum
Möbelteil 1 hin gerichteten Schenkel 44 des Teiles 39 umfaßt, während ein Kunststoffteil 45 mit Schenkeln 44
den gesamten, von den Teilen 38 und 39 gebildeten Beschlagteil umfaßt und abgedeckt, wodurch sämtliche
Schrauben und Lagerstellen unsichtbar werden und ein besonders gefälliges Äußeres erzielt wird.
In der Fig.9 ist weiterhin eine Ausführungsform gezeigt, die der Ausführung gemäß F i g. 1 ähnlich ist
und bei der der Beschlagteil aus einem blechartigen bzw bandförmigen Teil 46 besteht, welcher die Lagerstellen
für die Gelenkhebel 15 und 16 bildet und mit dei zahnartigen Kante 35 in die Rasterung 36 der Grund-
und Verstellplatte 3 eingreift. Der Teil 46 ist mit einem Kunststoffkörper 47 durch Metall- oder Kunststoffbolzen
48 starr zu dem Beschlagteil verbunden. Die Metalloder Kunststoffbolzen 48 werden warm verschweißt
oder verquetscht, so daß die nötige Festigkeit gegeben ist, wobei der Kunststoffkörper 47 zugleich die
Lagerstellen für die Gelenkhebel 15 und 16 zur Kreisform ergänzt.
Claims (13)
1. Möbelscharnier mit Gelenkhebeln, die jeweils an einem Ende an einem mit einem festen Möbelteil
verbundenen Beschlagtei! und am anderen Ende an einem mit der Möbeltür verbundenen Scharnierteil
schwenkbar gehaltert sowie aus einem zylindrischen Stab gebogen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkhebel (15,16) die Form eines zumindest dreiseitig geschlossenen Bügels mit einem
als Lagerzapfen dienenden mittleren Bereich und mit zwei gabelartig senkrecht zu diesem mittleren
Bereich verlaufenden seitlichen Schenkeln (15", 16") aufweisen, deren ebenfalls als Lagerzapfen dienende
Enden (IS', 16') abgewickelt sind und parallel zu dem
mittleren Bereich des Bügels verlaufen.
2. Möbelscharnier nach Ansp.uch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle für einen
bügeiförmigen Gelenkhebel (15,16) an dem mit dem festen Möbelteil (1) verbundenen Bcschlagteil durch
Aneinanderfügen zweier Teile (10,5; 26,30; 38,39;
46,47) des Beschlagteiles gebildet ist, von denen der erste Teil (10, 26, 38, 46) eine Vertiefung oder
Aussparung (13,14,28,29) aufweist, in welche der als
Lagerzapfen dienende mittlere Bereich des betreffenden bügeiförmigen Gelenkhebels (15,16) von der
Seite her einsetzbar ist, und von denen der zweite Teil (5,30,39,47) nach seiner Befestigung am ersten
Teil die Vertiefung oder Aussparung zu einer geschlossenen Lageröse für den als Lagerzapfen
dienenden mittleren Bereich des bügeiförmigen Gelenkhebels (15,16) ergänzt
3. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel (15", 16")
des Gelenkhebels (15, 16) zwischen sich eine Bügelfläche aufspannen, die gewölbt oder geknickt
ist
4. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel (16") des Gelenkhebels (16) innerhalb der Bügelfläche
gekröpft und in dem der Tür benachbarten Teil in ihrem Abstand verringert sind, so daß die
Bügelflächen ohne gegenseitiges Anstoßen der Seitenschenkel (15", 16") sich während ihrer
Bewegung durchdringen.
5. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (15', 16') aufeinander zu gerichtet sind.
6. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (15', 16')
voneinander weg gerichtet sind.
7. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der möbelfeste
Beschlagteil (5, 10) im Querschnitt U-förmig aus einem Blech gebogen ist, das von der Scharnierseite
aus mit dem ersten Teil (10) nach unten in Richtung auf das feste Möbelteil (1) umgeschlagen ist und die
Vertiefung oder Aussparung (13, 14) für die Gelenkhebel (15, 16) auf das feste Möbelteil (1)
gerichtet ist
8. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (10) als
getrennter Körper, an dem zweiten Teil (5) an ein oder mehreren Stellen (11,12) angeschweißt ist und
ein Gewinde (18) für eine Abstandsschraube (19) aufweist
9. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel
(5') des zweiten Teils (5) zur Führung der Enden des Gelenkhebels (15, 16) mit Begrenzungssicken (17)
versehen sind.
10. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung oder Aussparung (28, 29) in einem im Querschnitt
U-förmigen Profilkörper (26) vorgesehen sind, der sich vom festen Möbelteil (1) weggerichtet öffnet
und der mit seinem Joch von einer im Querschnitt
ίο U-Profil aufweisenden und in von dem festen
Möbelteil (1) abgekehrten Richtung offenen Grundplatte (23) getragen wird, die mit eigenen Befestigungsmitteln
an dem festen Möbelteil (1) befestigt ist
11. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er im Querschnitt U-Profil aufweisende Beschlagteil (46) und
der Profilkörper (26) durch einen Kunststoffkörper (47 bzw. 30) abgedeckt ist, der die durch die
Vertiefung oder Aussparung gebildeten Lagerstellen der Gelenkhebel (15, 16) in vom Möbelteil (1)
abgekehrter Richtung ergänzt und Öffnungen (31, 32) für Halte- (25) und Verstellschrauben (33)
aufweist.
12. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper
(30) zur türseitigen Stirn und/oder zu den Seiten hin, soweit die Bewegungen der Tür (2) und
der Gelenkhebel (15,16) es zulassen, vorgezogen ist und im Schließzustand mit diesen Teilen in das
Scharniergehäuse (21) hineinragt
13. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschlagteil
(38, 39) zweiteilig zusammengesetzt oder einteilig umgeschlagen ist und in dichter Nachbarschaft einer
Verstellplatte (3) und von ihr getragen angeordnet ist und von einem abnehmbaren, Halteschrauben
(43) und Verstellschrauben (33) tragenden Kunststoffdeckel (45) überdeckt ist.
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DE19702029843 DE2029843C3 (de) | 1970-06-18 | 1970-06-18 | Möbelscharnier |
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Families Citing this family (3)
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DE3407638A1 (de) * | 1983-03-21 | 1984-09-27 | Julius Blum GmbH, Höchst | Moebelscharnier |
AT382196B (de) * | 1984-04-17 | 1987-01-26 | Blum Gmbh Julius | Moebelscharnier |
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Also Published As
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