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DE2028607B - Fahrbare Mäh- und Erntemaschine für stengliges landwirtschaftliches Gut - Google Patents

Fahrbare Mäh- und Erntemaschine für stengliges landwirtschaftliches Gut

Info

Publication number
DE2028607B
DE2028607B DE2028607B DE 2028607 B DE2028607 B DE 2028607B DE 2028607 B DE2028607 B DE 2028607B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveying
mower
drum
mowing
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Bucher-Guyer AG Maschinenfabrik, Niederweningen, Zürich (Schweiz)

Links

Description

dene Anschlagkante (11; 28) gelegten Vertikal- Bei der vorgeschlagenen Maschine ist dieses Proebene (22; 22a) liegt. 25 blem erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der — in
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- Fahrtrichtung gesehen — vordere Schnittpunkt der kennzeichnet, daß die Vertikalebene (22, 22 α) — Schnittkreise der Mähkreisel des Mähwerkes im Bein Fahrtrichtung gesehen — vor den Aktions- reich zwischen einer an die Umlaufbahn der Förderschnittkreisen (20) der Mähkreisel (15) liegt. werkzeuge der Fördertrommel an deren vorderem
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- 30 Ende angelegten lotrechten Tangentialebene und kennzeichnet, daß der Vertikalabstand (25) zwi- einer durch eine oberhalb des Mähwerks vorhandene sehen der Unterkante (10) einer der Fördertrom- Anschlagkette gelegten Vertikalebene liegt.
mel zugeoidneten Leitwand (6) und der Horizon- Außerdem wird erfindungsgemäß eine Verwen-
talachse (2) der Fördertrommel (4) größer ist als dung der vorgeschlagenen Mäh- und Erntemaschine der halbe Radius der Umlaufbahn (8) der Förder- 35 als Vorbau an einem Ladewagen vorgeschlagen, mit werkzeuge (5) der Fördertrommel (4). dem Kennzeichen, daß der Fördertrommel ein in den
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- Ladewagen mündendes Hochförderorgan nachgekennzeichnet, daß die Drehachsen (14) der Mäh- schaltet ist.
kreisel (15) hinter der lotrechten Tangentialebene Die Erfindung wird nachfolgend näher beschrieben
(24,24 α) der Fördertrommel (4, 4 α) liegen. 40 an Hand von zwei in der Zeichnung dargestellten
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigt
kennzeichnet, daß die Endkante der im Anschluß F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Seitenan die Unterkante (10) nach vorn fortgesetzten ansieht einer aus einem Scheibenniähwerk und einer Leitwand (6) als Anschlagkante (H; ausgebildet Fördertrommel bestehenden Heukonditionierungsist. 45 maschine,
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- F i g. 2 eine Draufsicht auf das Scheibenmähwerk kennzeichnet, daß als Anschlagkante eine quer der Heukonditionierungsmaschine der F i g. 1 und
zur Fahrtrichtung angeordnete Stange (28) vorge- F i g. 3 in gleicher Darstellungsart wie F i g. 1 ein sehen ist. aus einem Scheibenmähwerk, einer Fördertrommel
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch ge- 50 und einem Hochförderorgan bestehender vorderer kennzeichnet, daß die Stange (28) in ihrem Ab- Anbau an einem Ladewagen.
stand vom Boden und/oder von der Leitwand In F i g. 1 hat die in Pfeilrichtung 1 vorwärts ge-
(6 a) einstellbar ist. zogene Heukonditionierungsmaschine eine quer zur
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- Fahrtrichtung sich erstreckende, um eine Horizontalkennzeichnet, daß die Förderwerkzeuge der För- 55 achse 2 in Pfeilrichtung 3 rotierend angetriebene dertrommel (4) als Pralleisten (5) ausgebildet Fördertrommel 4, welche entlang ihres Mantels in resind, die mit Prallflächen (9), die in den Förder- gelmäßigen Abständen mit Förderwerkzeugen, die als kanal (7) zwischen Fördertrommel (4) und Leit- Schlagleisten 5 ausgebildet sind, bestückt ist. Mit wand (6) ragen, zusammenwirken, um auf das ge- einer Leitwand 6 ist nach oben ein Förderkanal 7 beförderte Erntegut eine verletzende Wirkung aus- 60 grenzt, innerhalb welchem die Schlagleisten 5 in einer zuüben. strichpunktiert gezeichneten Umlaufbahn 8 drehen.
9. Verwendung der Mäh- und Erntemaschine Innerhalb des Förderkanals 7 sind an der Leitwand 6 nach einem der Ansprüche 1 bis 8 als Vorbau an Prallflächen 9 angebracht. Die Leitwand 6 ist fronteinem Ladewagen, dadurch gekennzeichnet, daß seitig an ihrer Unterkante mit einem aufgebogenen der Fördertrommel (4 α) ein in den Laderaum des 65 Fortsatz versehen, dessen freies Ende eine Anschlag-Ladewagens mündendes Hochförderorgan (30, kante 11 bildet. Am hinteren Ende begrenzt ein Bo-31) nachgeschaltet ist. denblech 12 den Förderkanal 7 nach unten.
Unterhalb der Leitwand 6 ist der Fördertrommel 4
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ein Scheibenmähwerk 13 vorgelagert, bei welchem nähme ist erreicht worden, daß der von den Förder auf stehenden Achsen 14 sitzende Mähkreisel 15 von werkzeugen 5 im unteren Bereich erzeugte Wind einem in einem Getriebegehäuse 16 untergebrachten schon im Einzugsbereich in Richtung des Förderka-Getriebe rotierend angetrieben sind. Das Getdebege- nals 7 förderwirksam ist und nicht der Wurfkompohäuse 16 ist in leicht nach vorn geneigter Schräglage 5 nente in Richtung 23 entgegenwirkend eine Stauung unmittelbar auf dem Boden schleifend abgestutzt. An im Zwischenraum zwischen Scheibenmähwerk 13 dem abgeflachten Rand 17 der Kreisel 15 sind mittels und Unterkante 10 verursacht.
Bolzen 18 zwei diametral einander gegenüberliegende An den Förderwerkzeugen 5 der verhältnismäßig Schneidwerkzeuge 19 angelenkt, wobei die Schneid- schnell drehenden Fördertrommel 4, und an den werkzeuge 19 des einen Kreisels 15 in bezug auf die xo Prallflächen 9 der Leitwand 6 wird das Halmgut auf Schneidwerkzeuge des benachbarten Kreisels 15 um seinem weiteren Förderweg im Förderkanal 7 mehr-90° versetzt und gegenläufig rotieren. Wie aus F i g. 2 mais geknickt oder gequetscht, jedoch nicht zerkleiersichtlich, sind die ovalen, in Pfeilrichtung gegenläu- nert. Das schließlich am Bodenblech 12 auf treffende fig drehenden Kreisel 15 so nahe nebeneinander an- und anschließend locker auf den Boden gestreute geordnet, daß die von den Schneidwerkzeugen 19 bei 15 Halmgut wird in der Folge dem natürlichen Trockder Rotation beschriebenen Schnittkreise 20 sich nungs- und Dörrprozeß ausgesetzt, dessen Dauer überlappen, wobei die Schnittkreise zweier Kreisel 15 durch die vorstehend beschriebene Konditionierung sich in einem vorderen Schnittpunkt 21 kreuzen. Die- wesentlich reduziert ist.
ser vordere Schnittpunkt 21 liegt hinter einer von der Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 zeigt wie-Anschlagkante 11 der Leitwand 6 nach unten proji- 20 derum ein Scheibenmähwerk 13 a, welchem eine Förzierten Vertikalebene 22. Dem von den Schneidwerk- dertrommel 4 α nachgeschaltet ist. Diese Fördertromzeugen 19 geschnittenen Gras wird dadurch von der mel 4 α ist ebenfalls mit einer einen Förderkanal 7 a Anschlagkante 11 eine Fallrichtung nach vorn aufge- begrenzenden Leitwand 6 α überdeckt. Die in Pfeilzwungen. Die Grashalme können also nicht unkon- richtung 3 a rotierende Fördertrommel 4 a ist von trolliert nach verschiedenen Richtungen fallen, son- 25 kleinerem Durchmesser und rotiert mit verhältnismädern werden etwa gleichgerichtet und mit ihren wur- ßig niedriger Drehzahl. Die Fördertrommel 4 α ist mit zelnahen Enden zuerst in den förderwirksamen Be- Förderwerkzeugen 5 α besetzt, die im Gegensatz zum reich der rotierenden Kreisel 15 gelangen. Ein ver- vorhergehenden Ausführungsbeispiel infolge der gestärkter Einfluß auf das Fallen des Grases ist dadurch ringeren Umfangsgeschwindigkeit eine reine Fördergegeben, daß die Anschlagkante 11 noch vor den 30 wirkung haben.
Schnittkreisen 20 liegt. Vor der Leitwand 6 α und beidseitig des Scheiben-
Durch die leichte Schrägstellung des Getriebege- mähwerks 13 α ist am nicht gezeichneten Maschinenhäuses 16 und durch die hutartige Form der Kreisel gestell je ein Stellsegment 26 befestigt, an welchem 15 übt das Scheibenmähwerk 13 auf das geschnittene mit zwei Trägern 27 eine Stange 28 einstellbar festge-Halmgut eine schräg aufwärts, etwa in Richtung des 35 schraubt ist, deren Bodenabstand sowie Abstand zur Pfeils 23 gegen die Fördertrommel 4 verlaufende Leitwand 6 a damit verstellbar ist. Diese Stange 28 Wurfwirkung aus. Mit der gewählten Relativstellung hat die Funktion einer Anschlagkante, wobei diese des Scheibenmähwerks 13 zur Fördertrommel 4, zur Anpassung an die bestehenden Ernteverhältnisse d. h., daß der Schnittpunkt 21 des Schnittkreises 20 bezüglich Länge und Dichte der zu erntenden Stengel vor der lotrechten, an die Umlaufbahn der Förder- 40 oder Halme verstellbar eingerichtet ist.
werkzeugeS gelegten Tangentialebene 24 liegt, ist Die Relativlage zwischen dem Scheibenmähwerk der Auftreffpunkt des in Richtung 23 anfallenden 13 α und der Fördertrommel 4 α ist auch hier so ge-Gutes auf die Umlaufbahn 8 in deren steigenden Be- wählt, daß der vordere bzw. die vorderen Schnittreich, so daß von diesem Auftreffpunkt an die auf das punkte der von den Schneidwerkzeugen 19 a des Schnittgut ausgeübte Förderwirkung der Fördertrom- 45 Scheibenmähwerks 13 α beschriebenen Schnittkreise mel 4 in den Eingang des Förderkanals 7 gerichtet ist. in einem Bereich zwischen der vorderen lotrechten Damit ist an dieser schwierigen Übergangsstelle, wo Tangentialebene 24 α an die Umlaufbahn 8 α der Fördie Förderrichtungen des Scheibenmähwerks 13 und derwerkzeugeSa und einer von der Querstange 28 der Fördertrommel 4 etwa rechtwinklig zueinander nach unten projizierten Vertikalebene 22 α liegt,
verlaufen, ein störungsfreier Förderfluß gewährlei- 50 In Fortsetzung des Förderkanals la ist in einem stet. Förderschacht 29 ein endloses Förderband 30 mit
Die gebogene Unterkante 10 der Leitwand 6 er- Fördergabeln 31 nachgeschaltet. Dieses Förderband streckt sich so weit nach unten, daß ihr größter Verti- 30 übernimmt von der Fördertrommel 4 α das Gras kaiabstand 25 von der Horizontalachse 2 der Förder- und fördert dieses weiter durch eine Ausmündung des trommel 4 größer ist als der halbe Radius der Um- 55 Förderschachtes 29 in den nicht gezeichneten Ladelaufbahn 8 der Förderwerkzeuge 5. Mit dieser Maß- raum eines Ladewagens.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Mäh-Patentansprüche: und Erntemaschine für stengliges landwirtschaftliches
1. Fahrbare Mäh- und Erntemaschine für land- Gut, mit einem Scheibenmähwerk, das mehrere Mähwirtschaftliches Halmgut, mit einem Scheiben- kreisel aufweist, deren Schnittkreise sich überlappen, mähwerk, das mehrere Mähkreisel aufweist, de- 5 und mit einer dem Mähwerk nachgeschalteten, horiren Schnittkreise sich überlappen und welchen zontalachsigen, mit Förderwerkzeugen ausgerüsteten, eine Anschlagkante vorgelagert ist, und mit einer angetriebenen Fördertrommel,
dem Mähwerk unmittelbar nachgeschalteten, über Eine Maschine dieser Art kann beispielsweise als
den ganzen Arbeitsbereich des Mähwerks sich er- Heukonditionierungsmaschine ausgebildet sein, bei streckenden, mit Förderwerkzeugen ausgerüste- 10 der durch besondere Ausbildung der Fördertrommel ten, um eine Horizontalachse rotierend angetrie- und des dieser zugeordneten Förderkanals stengliges benen Fördertrommel, welche mit einer Leitwand Halmgut im Förderbereich der Fördertrommel vereinen oberschlächtigen Förderkanal bildet, d a - letzt wird, um die Verdunstung des in den Grasstendurch gekennzeichnet, daß der Förder- geln eingeschlossenen Wassers zu beschleunigen und kanal (7; 7 α) oberhalb der Mähkreisel (15) an- 15 so den Trocknungsprozeß zu verkürzen,
geordnet ist, wobei — in Fahrtrichtung gesehen Bei solchen Mäh- und Erntemaschinen stellt sich
— der vordere Schnittpunkt (21) der Schnitt- insbesondere das Problem, das vom Scheibenmähkreise (20) der Mähkreisel des Mähwerks (13; werk geschnittene Gras so in den Förderbereich der 13 a) im Bereich zwischen einer an die Umlauf- Fördertrommel zu bringen, daß zwischen dem Mähbahn der Förderwerkzeuge (5; 5 a) der Förder- 20 werk einerseits und der Fördertrommel andererseits, trommel (4; 4 α) an deren vorderem Ende ange- die in ihrer Wirkungsweise unterschiedlich geartete legten lotrechten Tangentialebene (24; 24 a) und Aggregate sind, ein kontinuierlicher Förderfluß geeiner durch die oberhalb des Mähwerks vorhan- währleis^et ist.

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