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DE2020247C3 - Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohlkörpern, wie Kanister u.dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohlkörpern, wie Kanister u.dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren

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Publication number
DE2020247C3
DE2020247C3 DE19702020247 DE2020247A DE2020247C3 DE 2020247 C3 DE2020247 C3 DE 2020247C3 DE 19702020247 DE19702020247 DE 19702020247 DE 2020247 A DE2020247 A DE 2020247A DE 2020247 C3 DE2020247 C3 DE 2020247C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow
extruder
mold
blow molding
molds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702020247
Other languages
English (en)
Other versions
DE2020247A1 (de
DE2020247B2 (de
Inventor
Josef 5300 Bonn;Klumpp Walter 4000 Düsseldorf Senel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19702020247 priority Critical patent/DE2020247C3/de
Priority to JP45107159A priority patent/JPS4834387B1/ja
Priority to GB1110371*[A priority patent/GB1345909A/en
Priority to FR717114648A priority patent/FR2086355B1/fr
Publication of DE2020247A1 publication Critical patent/DE2020247A1/de
Publication of DE2020247B2 publication Critical patent/DE2020247B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2020247C3 publication Critical patent/DE2020247C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohlkörpern, wie Kanistern u. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren, bestehend aus einer horizontal angeordneten, in horizontaler Ebene schwenkbar abgestützten Strangpresse mit in vertikaler Richtung angeordnetem ringförmigem Spritzkopf zum Auspressen eines schlauchförmigen Vorformlings, sowie darunter angeordneten, aus in der horizontalen Ebene schließbaren Formhälften bestehenden Hohlformen, in welchen der Vorformling durch Einblasen von Druckluft zum Hohlkörper aufgeweitet und anschließend entformt wird.
Bei diesen Vorrichtungen ist die Leistung, d. h. der Ausstoß an fertigen Behältern praktisch nur von der Abkühlzeit der Behälter in der Hohlform bestimmt, da die Extrudertechnik inzwischen so weit fortgeschritten ist, daß diese stets gemäß den geforderten Leistungen dimensioniert werden können. Aus diesem Grunde ist es bekanntermaßen vorteilhaft, mehrere Hohlformen vorzusehen, um den Ausstoß zu erhöhen.
Wenn man jedoch mehrere Hohlformen zusammen mit einem Extruder vorsieht, dann muß beachtet werden, daß die Hohlformen für größere zu formende Behälter sehr teuer in der Herstellung und der Wartung sind, daß sie nur noch mit Hebezeugen bewegbar sind und daß für einen leichten Abtransport der geformten Behälter gesorgt werden muß.
Hieraus ergibt sich, daß es durchaus nicht gleichgültig ist, ob man 1, 2, 4 oder 8 Hohlformen unterhalb eines oder zweier schwenkbarer bzw. drehbarer Extruder anordnet, sondern es muß ein Kompromiß gefunden werden zwischen dem geforderten Ausstoß und dem dazu nötigen Aufwand.
Hinzu kommt noch, daß es im Interesse eines einfachen Aufbaus des Extruders vorteilhaft ist, den Schlauch kontinuierlich zu extrudieren. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, ein Zusammenspiel zwischen der Bewegung des Extruderkopfes und den Hohlformen zu erreichen, derart, daß möglichst wenig ah Schlauchlänge verlorengeht.
Aus der US-PS 33 57 046 ist zwar schon eine Vorrichtung bekannt mit zwei um eine senkrechte Achse drehbaren Extrudern mit darunter angeordneten feststehenden Hohlformen, deren Schließhälften in einer horizontalen Ebene schließbar sind. Hierbei handelt es
ίο sich jedoch um eine Blasformmaschine mit zusätzlicher Füll- und Verschließvorrichtung, so daß vier Hohlformen für jeden Extruder notwendig sind, um in einer Hohlform das Blasen des Behälters vornehmen zu können, in einer weiteren Hohlform den Behälter abkühlen zu lassen und dann in einer weiteren Hohlform zu füllen und den Behälter schließlich aus der vierten geöffneten Hohlform zu entnehmen.
Jeweils vier Hohlformen reichen gerade aus, um den gleichen Ausstoß zu erzielen, wie eine Blasformmaschine mit nur einer Hohlform ohne Füll- und Verschließvorrichtung.
Im übrigen arbeitet die gezeigte Vorrichtung mit einer Greif- und Absenkvorrichtung, die den extrudierten Schlauch in die Hohlform hineinbringt.
Auf Grund der Ausgestaltung der Maschine können nur relativ kleine Behälter geformt werden. Außerdem ist sie sehr aufwendig und kompliziert und nicht besonders gut zugänglich. Ferner muß jeder geformte Behälter aus einer Hohlform über ein eigenes Transportmittel abtransportiert werden.
Ähnliches gilt für eine weitere bekannte Vorrichtung gemäß der US-PS 35 16 118, bei der sowohl der Extruder in einer waagerechten Ebene schwenkbar ist, als zusätzlich die Hohlformen auch noch entweder auf einer Kreisbahn oder geradlinig fortbewegt werden. Da hierbei der Extruderkopf zusätzlich noch eine Schräglage gegenüber den Hohlformen einnimmt, erleidet der extrudierte Schlauch eine Verformung, die sich nachteilig auf das Formen des Hohlkörpers auswirkt.
Aus weiteren Vorveröffentlichungen sind heb- und senkbare Extruderköpfe bekannt, die aber in einer waagerechten Ebene unbeweglich sind, so daß hierbei die Hohlformen beweglich angeordnet sein müssen, um in den Bereich des Extruderkopfs zu gelangen. Auch diese bekannten Vorrichtungen können nicht befriedigen, weil sie einerseits kompliziert aufgebaut sind und andererseits nur für kleinere zu formende Gegenstände geeignet sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine möglichst einfach aufgebaute und platzsparende Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Material im Blasverfahren zu schaffen, die für Behälter größeren Volumens, wie Kanistern und ähnlichem geeignet ist und hierbei einen möglichst großen Ausstoß an diesen Behältern erreicht.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Kombination folgender Merkmale erreicht: Die schwenkbare Abstützung der Strangpresse an ihrem dem Spritzkopf entgegengesetzten Ende ist an einer vertikalen Säule angeordnet; die Strangpresse ist in an sich bekannter Weise heb- und senkbar angeordnet; zwei Hohlformen mit den zugehörigen Formhälften sind im Schwenkbereich der Strangpresse angeordnet und die Schließachsen der Formhälften sind in an sich bekannter Weise radial in der senkrechten Längsmittelebene der Strangpresse angeordnet.
Durch diese Anordrung erreicht man mit einer ver-
hältnismäßig einfachen Blasformmaschine, die gut zugänglich ist und relativ wenig Platz beansprucht, eine bedeutende Steigerung des Ausstoßes. Die geformten Behälter lassen sich leicht seitlich aus der Hohlform herausnehmen und auf das Fördermittel bringen zum Abtransport der Hohlkörper. Dadurch, daß die Öffnungsebene der Hohlformen ein seitliches Hereinfahren und Herausfahren des Extruderkopfes in die Hohlformen erlaubt, kommt man mit einer geringen Hebe- und Senkbewegung aus, was bei hohlen bzw. unterschnittepen Behälterböden besonders wichtig ist, da in diesem Fall Formteile nach oben angehoben oder ausgeklappt werden, wenn der gefertigte Hohlkörper aus der Hohlform entnommen werden soll.
Hinzu kommt noch, daß bei dieser Ausführungsform kein Greifer erforderlich ist, der zwischen Extruder und •Hohlform angeordnet ist und der dazu dient, den extrudierten Schlauch .zu greifen und in die Hohlform abzusenken. Dies ist ein wesentlicher Vorteil bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von größeren Behältern, da in diesem Fall die extrudierten Schlauchstücke so groß und schwer sind, daß sie nur unter großen Schwierigkeiten mittels eines Greifers manipuliert werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht dazu.
Die Vorrichtung besieht in ihren wesentlichen Teilen aus einer horizontalen Strangpresse 1, die an ihrem vorderen Ende einen senkrecht angeordneten ringförmigen Spritzkopf 2 zum Auspressen eines Schlauchs aufweist. Die Strangpresse 1 ist mit ihrem Antrieb 3 sowie Fülltrichter 4 in horizontaler Ebene schwenkbar an einer Säule 5 angeordnet, die in einem Maschinengehäuse 10 gehalten ist, das die' erforderlichen Antriebsmittel sowie die hydraulischen und pnaumati- -schen Betriebsmedien enthält. In der senkrechten Längsmittelebene X der Strangpresse 1 ist unter dieser eine aus zwei gegenläufig arbeitenden hydraulischen Zylindern 6a und 66 bestehende Schließvorrichtung vorgesehen, mittels der die aus den Formhälften 7a und Tb bestehende Hohl- bzw. Blasform geöffnet und geschlossen wird. Die hydraulische Schließvorrichtung ist in einem Schließgestell 8 befestigt, in dem ferner auch der Blasdorn 9 zum Aufblasen des in der Blasform herzustellenden Hohlkörpers angeordnet ist. Der aus dem ringförmigen Spritzkopf 2 austretende Schlauch wird von einer Greif- und Trennvorrichtung 11 erfaßt und zwischen die Formhälften 7a und Ib der Blasform geführt.
In der in Fig.2 gezeigten Draufsicht ist ferner im Schwenkbereich der um die Längsachse der Säule 5 schwenkbaren Strangpresse 1 ein weiteres Schließgestell 8' mit einer Blasform angeordnet. Nachdem die Strangpresse 1 die Blasform in dem Schließgestell 8 beschickt hat, wird diese um die Säule 5 bis zur senkrechten Längsmittelebene X' geschwenkt und es wird nunmehr die in dem Schließgestell 8 befindliche Blasform beschickt.
Während dieser Zeit kann der in der ersten Blasform aufgeblasene Hohlkörper auskühlen und erhärten. Die Vorrichtung beschickt auf diese Weise taktmäßig abwechselnd die Blasformen der Schließgestelle 8 und 8'. Die fertigen Hohlkörper werden dann jeweils nach Öffnen der Blasformen auf ein für beide Schließgestelle gemeinsames Förderband 12 ausgestoßen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. me-* Zf
    Patentanspruch:
    t Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohl- *rkörpern, wie Kanistern u.dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren, bestehend aus einer horizontal angeordneten, in horizontaler Ebe-,ne schwenkbar abgestützten Strangpresse mit in vertikaler Richtung angeordnetem ringförmigem Spritzkopf zum Auspressen eines schlauchförmigen Vorformlings, sowie darunter angeordneten, aus in - der horizontalen Ebene schließbaren Formhälften bestehenden Hohlformen, in welchen der Vorformling durch Einblasen von Druckluft zum Hohlkörper ■ aufgeweitet und anschließend entformt wird, gekennzeichnet durch die Kombination fol-" gender Merkmale, daß 1. die schwenkbare Abstützung der Strangpresse (1) an ihrem dem Spritzkopf (2) entgegengesetzten Ende an einer vertikalen Säule (5) angeordnet ist, daß 2. die Strangpresse (1) in an sich bekannter Weise heb- und senkbar angeordnet ist, daß 3. zwei Hohlformen mit den zugehörigen Formhälften (7a, 7b) im Schwenkbereich der Strangpresse (1) angeordnet sind und daß 4. die Schließachsen (X) der Formhälften (7 a, Tb) in an sich bekannter Weise radial in der senkrechten Längsmittelebene der Strangpresse (I) angeordnet sind.
DE19702020247 1970-04-25 1970-04-25 Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohlkörpern, wie Kanister u.dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren Expired DE2020247C3 (de)

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DE19702020247 DE2020247C3 (de) 1970-04-25 Vorrichtung zum Herstellen von größeren Hohlkörpern, wie Kanister u.dgl. aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren
JP45107159A JPS4834387B1 (de) 1970-04-25 1970-12-03
GB1110371*[A GB1345909A (en) 1970-04-25 1971-04-23 Apparatus for the production of hollow bodies from thermoplastic materials
FR717114648A FR2086355B1 (de) 1970-04-25 1971-04-23

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2020247A1 DE2020247A1 (de) 1971-11-11
DE2020247B2 DE2020247B2 (de) 1976-03-04
DE2020247C3 true DE2020247C3 (de) 1976-10-28

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