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DE201376C - - Google Patents

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Publication number
DE201376C
DE201376C DENDAT201376D DE201376DA DE201376C DE 201376 C DE201376 C DE 201376C DE NDAT201376 D DENDAT201376 D DE NDAT201376D DE 201376D A DE201376D A DE 201376DA DE 201376 C DE201376 C DE 201376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
choke coil
parallel
resistance
conditions
winding
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT201376D
Other languages
English (en)
Publication of DE201376C publication Critical patent/DE201376C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201376 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1907 ab.
Die nachstehend beschriebene Schaltung läßt sich für Einphasen-Wechselstrommotoren, insbesondere Serienmotoren, verwenden. Wenn einem solchen Motor Wechselstrom mit wechselnder Spannung durch Veränderung der wirksamen Wicklungslänge eines Transformators zugeführt wird, so befindet sich der Motor in einem geschlossenen Stromkreis mit verhältnismäßig geringem Widerstand gegenüber
ίο Gleichstrom. Unter solchen .Umständen kann aus dem Motor ein Gleichstromerzeuger wer-■ den, falls etwa zwecks Bremsung die Schaltung zwischen Feldmagnet und Ankerwicklung zueinander umgekehrt wird. Die Erfindung will nun verhüten, daß ein Wechselstrommotor plötzlich auf diese Weise zum Gleichstromerzeuger wird.
In Fig. ι bis 3 sind Schemas der Schaltung dargestellt.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 · erhält der Anker des Wechselstrommotors seinen Strom von der Transformator wicklung 2 aus, deren wirksame Drahtlänge durch den Hebel 3 geregelt wird. Der Motor möge dazu dienen, ein Fahrzeug anzutreiben. Die Speisung geschieht alsdann vom Stromabnehmer mit oberirdischer Leitung 4 und von der Schienenleitung 5 aus.
Es befinden sich der Anker 1 und die FeIdmagnetwicklung 6 in Hintereinanderschaltung, während zur Feldmagnetwicklung eine Drosselspule 10 mit der Wicklung 11, dem Kern 12 und dem Spalt 14 parallel geschaltet ist; diese hat im Vergleich zur Feldmagnetwicklung 6 hohen induktiven und niedrigen Ohmsehen Widerstand. Wenn der Motor mit Wechselstrom gespeist wird, so fließt der gesamte Strom infolge der hohen Induktanz der Drosselspule 10 durch den Feldmagneten, während Gleichstrom in der Hauptsache die Wicklung 11 statt der · des Feldmagneten durchfließen würde. Der Motor-kann also nicht als Gleichstromerzeuger wirken, da sein Feld sich nicht genügend stark zu erregen imstande ist. Die Drosselspule läßt sich auch (vgl. Fig. 2) parallel zum Anker schalten, und. wiederum tritt die Gleichstromwirkung nicht auf. Da aber der Ohmsche Widerstand des Feldmagneten bei dergleichen Motoren in der Regel niedrig ausfällt, so kann dies, um einen noch niedrigeren Ohmschen Widerstand für die Drosselspule zu erzielen, Anlaß zu beträchtlichen Abmessungen dieser Spule geben. Dem entgegenzuwirken, dient die Schaltung nach Fig. 3, wo ein Widerstand 13 hinter die Feldmagnetwicklung geschaltet ist, und der Nebenschluß zu 6 und 13 in Hintereinanderschaltung hergestellt ist.
Läuft das Fahrzeug bergab und erfordert keine Energie, so wird der Strom, der dem Motor zugeführt wird, welcher als Stromerzeuger wirkt, ansteigen. Hierdurch aber stärkt sich das Feld des Feldmagneten und vermehrt seinerseits die Stromerzeugung, so daß überschüssige Energie an das Verteilungsnetz abgegeben wird. Um den Motor als Stromer-

Claims (2)

zeuger unter stabilen Bedingungen laufen zu lassen, und unter solchen Bedingungen, die eine Regelung zulassen, ist es nötig, daß die Feldstärke entweder annähernd konstant oder doch unter Regelung gehalten wird. Diese Bedingungen lassen sich dadurch sicherstellen, ■ daß der Kern 12 der Drosselspule 10 so bemessen wird, daß er magnetisch gesättigt wird, wenn das Motorfeld eine normale oder vorher bestimmte Stärke besitzt. Wenn der Kern 12 der Drosselspule so bemessen ist, z. B. dadurch, daß ein Luftspalt 14, wie in den Figuren ersichtlich, vorhanden ist, so wird also die Drosselspule, außer daß sie den Motor verhindert, als Gleichstromerzeuger zu arbeiten, auch regelnd wirken, und zwar in der Weise, wie dies z. B. in der deutschen Patentschrift 190889 beschrieben ist. Pate nt-A ν Spruch E:
1. Einrichtung zur Vermeidung von Gleichströmen in Einphasen-Serienmotoren, gekennzeichnet durch eine parallel zum Anker oder Feld geschaltete Drosselspule, deren Ohmscher Widerstand geringer und deren induktiver Widerstand größer ist als die entsprechenden Widerstände derjenigen Wicklung, zu der die Drosselspule parallel geschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ohmsche Widerstand der zur Drosselspüle parallel liegenden Wicklung durch Vorschalten eines Widerstandes vergrößert ist, um die Abmessungen der Drosselspule verringern zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT201376D Active DE201376C (de)

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