DE1995570U - Schriftstueckzufuehreinrichtung - Google Patents
SchriftstueckzufuehreinrichtungInfo
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf Schriftstückzuführeinrichtungen,
und insbesondere auf Einrichtungen zum Abstützen eines Stapels von Schriftstücken, die nacheinander von einer Zuführfläche des
Stapels durch Luftdruck unterschiedlicher Stärke zugeführt v/er-den.
Es sind eine ganze Reihe von Einrichtungen bekannt, um einen Stapel von Schriftstücken mit der Zuführfläche des Stapels an
einer vorbestimmten Abnahmestelle zu halten. t'blidBrweise jedoch,
insbesondere im Falle von Stapeltischen mit konstanter Höhe, i>ei
denen das Schriftstück an der Zuführ-flaehe des Stapels vollstänäi
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frei sein muß, damit es vcn dem Stapel abgenommen v/erden kann,
ist bereits vorgeschlagen worden, den Stapel mehr oder weniger vertikal abzustützen, wobei die einzelnen Schriftstücke im Stapel
horizontal liepen, und einen mechanischen Antrieb zu verwenden, um den Stapel anzuheben, wenn Schriftstücke von der Oberseite des
Stapels abgenommen werden. Somit ist diese Art von Stapelstftzariürunuiig
verbaltnisn;äßig koisplisisrt und kostenaufwendigi
es bei einer Einrichtung erforderlich ist, daß Schriftstücke vertikal oder nahezu vertikal gestapelt werden, so daß der Schrifl
stückstapel etwa in der horizontalen Ebene liegt, oder wenn der Stapel verkehrt ist, so daß Schriftstücke von dem unteren Ende
des Stapels zugeführt werden, ist bereits vorgeschlagen worden, eine Vorrichtung zum zwangsweisen Pesthalten der Schriftstücke
im Stapel zu schaffen. In diesen Fällen hat die Schriftstückzuführvorrichtung Einrichtungen, z.B. Schlagmesser oder Ansaugkappen
verwendet, die mechanisch gesteuert werden müssen, damit ein zuzuführendes Schrifstück beaufschlagt wird, um das Schriftstück
von der Haltevorrichtung abzuziehen. Diese Art von Schriftstückzuführvorrichtung
erfordert auch einen verhältnismäßig komplizier ten Zuführmechanismus.
Gemäß vorliegender Neuerung weist eine Schriftstückzuführei~>richtung
eine Vorrichtung zur Abstützung eines Stapels von hochkant angeordneten Schriftstücken auf, die Schriftstückabstützvorrichtung
ist dabei in einem Winkel zur Horizontalen geneigt und das untere Ende der Vorrichtung in eine flache Aufwärtsbiegung
geformt, ein gewichtsbelasteter Schlitten ist auf der Schriftstückabstützvorrichtung abgestutzt und bewegt sich die
Biegung unter des Einfluß der Schwerkraft nach unten, so daß er
den Stapel von Schriftstücken gegen das untere Ende drückt,
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wobei das Gewloht des Schlittens so eingestellt ist, daß der
^Schlitten mit der Aufwärtsbiegung zusammenwirkt, um den Schriftstückstapel
mit einer Fläche in einer konstanten Stellung relativ zum unteren Ende der Stützvorrichtung zu halten, und es ist
eine Vorrichtung zur AuswaüL und sum Zuführen der Schriftstücke
in aufeinanderfolgender Folge von einer Flache des Stapels vorgesehen.
Bei der neuerungsgemäßen Einrichtung sind die Schriftstücke an der Fläche des Stapels* von der Schriftstücke zugeführt werden,
nicht zwangsläufig gehalten, sondern vollständig frei abgestützt. Dies ermöglicht die Verwendung eines sehr einfachen Luftstrahles
zum nacheinander erfolgenden Vereinzeln und Zuführen eines jeden Schriftstückes; sind die Schriftstücke groß oder dick, kann es
erwünscht sein, daß die Kraft, die auf den Stapel ausgeübt wird, um ihn gegen aas zuführende der Stützvorrichtung zu verschieben,
vergrößert wird, z.B. durch Vergrößerung des Gewichtes des Schlittens oder durch Vergrößerung der ^eigung der Schräge; in
diesem Falle kann es erwünscht sein, die Kraftwirkung zu verringern,
während der Stapel auf der Stützvorrichtung exakt angeordnet ist. Zu diesem Zweck kann der Schlitten mit einer Bremse
versehen sein, die normalerweise derart vorgespannt ist, daß sie die Bewegung des Schlittens arretiert, und es wird dann eine
Vorrichtung zum Freigeben der Bsmse vorgesehen, wenn die Schriftstücke
an der Äufwärtsbiegung der Stützvorrichtung fehlen. Eine
derartige Bremsfreigabevorrichtung kann Mittel (z.B. einen mechanisch betätigten Schalter) zur Anzeige des Vorhandenseins
oder des Fehlens von Schriftstücken an der Aufwärtsbiegung aufweisen,
wobei die Anzeigevorrichtung in die Erregerschaltung für
eine elektromagnetisch betätigte Bremsfreigabean^rdnung eingeschaltet
ist. Unter bestimmten Bedingungen ist es auch vorteil-
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haft, einen derartigen Elektromagneten durch «sine elektrische
Impulsfolge zu erregen.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungs-beispielen erläutert.
Pig. 1 zeigt schematihch eine Schriftstückzuführeinrichtung,
Pig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform eines Teiles der Anordnung nach Pig. I, und
Pig. 3 sin schematisches Schal ta iagratmn«
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Stützbauteil 1 in einem kleinen
Winkel zur Horizontalen angeordnet, das untere Ende des Bauteiles 1 is"fe I#iefet is siss flasks Ai. fwärtsfeisgusg gekrümmte Schriftstücke
9 sind hochkant längs des Stü*zbauteil«5o% 1 gestapelt. Ein
Schlitten 2, der einen Grundblock 3 und eine Stapelstützplatte
aufweist, ist auf Rollen 5 befestigt, so daß et sich längs -des
Stützbauteiles 1 frei bewegen kann. Die Rollen 5 laufen in ]?ührungsnuten
6 im Bauteil 1.
Ein Zuführbett 7 erstreckt sich mit einem Ende in der Nähe des gekrümmten Endes des Stützbauteiles 1 über das Bauteil 1 und
liegt etwa parallel zur Stapelstützplatte 4. Das Bett 7 nimmt einen Ausrichtanschlag 8 auf, der über der maximalen Höhe der
Schriftstücke 9 des Stapels auf dem Stützbauteil 1 vorgesehen ist Das Zuführbett 7 enthält ferner eine Anzahl von Öffnungen 10,
die in Längsrichtung vorgesehen sind. Eine Seite des Bettes 7 bildet eine Züführflache 11 aus und es werden Blätter bzw.
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Zarten der Reihe nach längs einer Zuführbahn zugeführt, die saue
der ϊlache 11 des Bettes 7 liegt. In der Zeichnung ist nur eine
Öffnung 10 dargestellt. Die Öffnungen 10 sind auf der Seite des
Bettes 7, die von der Fläche 11 abgelegen ist, über Verzweigungsrohre 12 an eine Leitung 13 angeschlossen, die ihrerseits mit
einer Sinlaßleitung 14 aus einer nicht dargestellten Druckluft-Tuelle gekoppelt ist. Alle Öffnungen 10 sind in einem Winkel in
"bezug auf die Zuführfläche 11 des Zuführbettes 7 angeordnet,
p-ie-ser Wirtel "ist so gewählt, daß Luft, die aus den Öffnungen 10 austritt, durch die Zuführfläche 11 als Luftstrahl mit einer Bewegungskoraponente in der Richtung, in der Blätter oder Karten
lärgs des Bettes 7 verschoben werden sollen, tritt.
Öffnung 10 dargestellt. Die Öffnungen 10 sind auf der Seite des
Bettes 7, die von der Fläche 11 abgelegen ist, über Verzweigungsrohre 12 an eine Leitung 13 angeschlossen, die ihrerseits mit
einer Sinlaßleitung 14 aus einer nicht dargestellten Druckluft-Tuelle gekoppelt ist. Alle Öffnungen 10 sind in einem Winkel in
"bezug auf die Zuführfläche 11 des Zuführbettes 7 angeordnet,
p-ie-ser Wirtel "ist so gewählt, daß Luft, die aus den Öffnungen 10 austritt, durch die Zuführfläche 11 als Luftstrahl mit einer Bewegungskoraponente in der Richtung, in der Blätter oder Karten
lärgs des Bettes 7 verschoben werden sollen, tritt.
Zwei weitere Öffnungen 15 und 16 sind in den) Zuführbett 7 entgegengesetzt
zu der von den Blättern 9 eingenommenen Stellung angeordnet. Die öffnung 15 ist in der gleichen V/eise wie die öffnungen
10 im Winkel angeordnet und über ein Ventil 17 mit der Lufteinlaßleitung
14 verbunden. Die Öffnung 16 ist auch in einem
Winkel zur Fläche 11 des Zuführbettes angeordnet. In diesem Fall ,-jedoch ist der Winkel so gewählt, daß ein aus der Öffnung 16 austretender Luftstrahl eine Bewegungskomponente in der entgegengesetzten Richtung zur normalen Blattzuführrichtung besitzt. Die
öffnung T6 ist mit der Lufteinlaßleitung 14 über ein zweites
Vertil 18 verbunden.
Winkel zur Fläche 11 des Zuführbettes angeordnet. In diesem Fall ,-jedoch ist der Winkel so gewählt, daß ein aus der Öffnung 16 austretender Luftstrahl eine Bewegungskomponente in der entgegengesetzten Richtung zur normalen Blattzuführrichtung besitzt. Die
öffnung T6 ist mit der Lufteinlaßleitung 14 über ein zweites
Vertil 18 verbunden.
Γί & Ventile 17 und 18 sind mit einer Betätigoingsgelenkverbindung
IT verbunden, die so ausgelegt ist, daß sie zwei wirksame Stellung
gen hat. In der einen Stellung ist das Ventil 17 geöffnet unri
das Ventil 18 geschlossen, während in der zweiten Stellung das
Ventil 17 geschlossen und das Ventil 18 geöffnet ist.
das Ventil 18 geschlossen, während in der zweiten Stellung das
Ventil 17 geschlossen und das Ventil 18 geöffnet ist.
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Es ist eine Leitung 20 -vorgesehen, die am einen Ende mit der
Leitung 13 verbunden ist. Das freie Ende der Leitung 20 ist in eine Lage gekrümmt, in der ein Luftstrom, der aus ihr austritt,
auf die Kanten jener Schriftstücke 9 des Stapels auftrifft, die auf der Biegung des Stützbauteiles 1 unmittelbar an dem Zufuhrbett
7 abgestützt ist.
Die Krümmung der Biegung des btützbauteiles 1 ist in Verbindung
mit dem Gewicht des Schlittens 2 und dem Winkel des Stützbauteiles 1 so gewählt, daß dann, wenn der Stapel von Schriftstücken
auf dem Stützb-auteil 1 angeordnet ist, der Schlitten 2 auf den Stapel derart einwirkt, daß er das freie Ende des Stapels in
einer konstanten Lage relativ zum Ende des Stützbauteiles 1 und damit zum Zuführbett 7 hält.
In Betrieb wird Luft unter Druck in den Einlaß 14 eingespeist, die Ventilbetätigungsgelenkanordnung 19 wird auf eine Anfangsstellung
eingestellt, in der das Ventil 18 geöffnet ist, während das Ventil 17 geschlossen ist, und ein Stapel von Schriftstücken
9 wird in Stellung auf dem Abstützbauteil 1 angeordnet, wobei der Stapel wie dargestellt so ausgebildet ist, daß alle Schriftstücke
9 am Ende abgestützt sind. Der Schütter 2 kann sich dann unter dem Einfluß der Schwerkraft längs des Bauteiles 1 verschieben,
um ein Ende des Stapels abzustützen. Der Schlitten 2 verschiebt dann den Stapel längs des Bauteiles 1, so daß das Ende
des Stapels, das dem Zuführbett 7 am nächsten liegt, seine ko^rek
te Stellung in der Nähe des Bettes 7 einnimmt. An dieser Stelle wirkt ein Luftstrom, der aus der Leitung 20 austritt, auf die
Schriftstücke 9 am Zuführende des Stapels und unterstützt das
Vereinzeln dieser Schriftstücke 9 voneinander und von dem Stapel.
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Ein aus der Öffnung 16 austretender Luftstrahl bewirkt dann, indem
ein Druckunterschied am Spalt zwischen dea Bett 7 und dem
Ende des Stapels von Schriftstücken 9 aufgebaut wird 'aS das
nächstgelegene Schriftstück 9 gegen das Bett 7 angez 3en wird.
Zur gleichen Zeit bewirkt die Bewegungskomponente des Luftstrah- i
les, die in entgegengesetzter Richtung zur normaler Schriftstückzuführiichtung
wirkt, daß das angezogene Schriftstück in die mit ; 9a gestrichelt dargestellte Stellung verschoben wird, wobei die
obere Kante am Ausrichtanschlag 8 ansteht. Somit wird das Endschriftstück
9 des Stapels aus dem Stapel abgezogen und mit dem
Anschlag 8 ausgerichtet.
Die Betätigungsgelenkanordnung 19- wird nunmehr in ihre zweite
Stellung verschoben, so daß das Ventil 17 geöffnet und das Ventil 18 geschlossen wird. Das abgezogene und ausgerichtete Schriftstück
9 wird nunmehr anfangs unter dem Einfluß eines Luftstrahies aus
der öffnung 15 und anschließend von Strahlen aus den Öffnungen längs des Zuführbettes 7 verschoben, so daß es dem gewünschten
Zuführpfad folgt.
Das Zuführen eines ausgerichteten Schriftstückes wird durch die Betätigung der Gelenkanordnung 19 eingeleitet, und normalerweise
wird die Gelenkanordnung 19 so betätigt, wie dies durch die Einrichtung
gefordert wird, der die Schriftstücke zugeführt werden sollen. Die Gelenkanordnung 19 ist somit normalerweise durch eine
entsprechende Schriftstückauswerteinrichtung zu steuern, die durch die Zuführeinrichtung gespeist werden soll, z.B. eine
Schriftstüokablese- oder -sortiaeinrichtung.
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Da der Zweck der Gelenkanordnung 10 darin besteht, das Anlegen
und die Richtung der Luftstrahlen, die aus oem Bett .7 austreten, zu steuern, kann dieser Zweck andererseits dadurch erreicht v/erden,
daß die Richtung eines einzigen angelegten Luf-cstrahles verändert
wird, anstatt durch Schalten der Lufteinspeisung.
Ferner können ein oder mehrere Luftstrahlen zu diesem Zweck durch eine andere Vorrichtung als durch eine rein mechanische Gelenkanordnung
gesteuert werden. Beispielsweise köixoen Ventile elektromagnetisch
gesteuert werden. Andererseits kann das Anlegen or1'*?*
Umlenken von Luftstrahlen oder -strömen durjh einen Ströumngsmittelverstärker
oder durch andere logische Ströicungsmittelein—
richtungen gesteuert werden.
Aus vorstehender Beschreibung ergibt sich, daß die kombinierte Wii
kung des geneigt angeordneten Stapelabstü+zbauteiles 1 mit der
nach aufwärts gerichteten Biegung und der Schlitten 2 den Stapel so abstützen, daß das nächste Schriftstück 9, das von dem unteren
Ende eingespeist werden soll, in der zu wählenden Stellung gehalten und durch einen Luftstrahl zugeführt wird, baispielsweise den
Strahl aus uer Öffnung 16. Das nächste Schriftstück 9 ist in keiner Weise behindert, damit seine Auswahl möglich ist, ohne daß
eine Mechanische Betätigung vorgenommen werden muß. Der Luftstrom aus der Leitung 20 unterstützt die Trennung von Schriftstücken 9
ar. der nach aufwärts gerichteten Biegung des Stützbauteiles 1 , cMese zusätzliche Trennung ist jedoch nicht in allen Fällen erforderlich.
Die Beibehaltung der Stellung des Schriftstückstapels ist, wife
bereits oben angedeutet-, von der Beziehung des Gewichtes des
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2, der den Stapel die Neigung des Bauteiles 1 nach abwärts zu bewegen versucht, zum Widerstand gegen die Verschiebung
ies Stapels aufgrund der nach oben gerichteten Biegung des Bauteiles
^abhängig. Insbesondere dort, wo die Schriftstücke in dem Stapel groß oder im einzelnen schwer sind, kann es vorkommen,
daß die Kraft, die von dem Schlitten 2 auf den Stapel ausgeübt Tisriisn iDui?., dasiit sins Verschiebung des Stapels eingeleitet wird.
xS t»
so groß/ daß bei einmal begonnener Verschiebung das untere Ende des Stapels sich über das Ende des Stützbauteiles 1 hinauszubewegen
versucht. Unter diesen Umständen kann die neuerungsgemäße
Einrichtung so abgeändert werden, wie dies in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, um den Abwärtsdruck auf den Stapel, der durch
den Schlitten 2 ausgeübt wird,au verringern, während der Stapel von Schriftstücken 9 exakt auf dem Stützbauteil 1 angeordnet ist.
In diesem Falle v/ird nach Fig. 2 ßas Stützbauteil' 1 auf einem
Schwenkblock 21 befestigt und ist durch ein Schneckengetriebe 22 einstellbar, das mit Zähnen 23 auf dem Block 21 kämmt, so daß der
Neigungswinkel des Blockes 21 verändert werden kann. Die Schnecke 22 ist auf einer Welle 24 befestigt, die in Lagern 25 abgestützt
ist; die Welle 24 ist dabei über ein Handrad 26 drehbar.
Her Schlitten 2 weist einen Bremsschuh 27 auf, der durch eine
Feder 28 so vorgespannt ist, äaß er auf eine der Schlittenrollen
^ einwirkt. Ein Anker 30 eines Elektromagneten 29 ist mit dem
Bremsschuh 2^ verbunden und eine Erregung des Elektromagneten 29
bewirkt, daß der Bremsschuh 27 von der Rolle 5 gelöst wird.
Sin normalerweise geschlossener Mikroscbalter 31 ist auf einem
Träger 32 unterhalb des Stützbauteiles/abgestützt und v/eist einen Betätigungshebel 33 auf, der durch das S"tützbauteil 1 in die
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Bahn des Schriftstbkee 9 Im otapel an der Aufv/ärtsbiegung vorsteht.
Iro Betrieb wird der Neigungswinkel des Stützb^uteiles vergrößert,
v/ann ee olch um einen Stapnl von großen Schriftstücken 9 handelt,
und/oder es wird das Gewicht des Schlittens 2 so vergrößert, daß bei frelßetfebenem Bremsschuh 27 von der Rolle 5 ein Stapel von
Schriftstücken, der ouf dem Bauteil 1 oberhalb der Aufwärtsbiegung
abgestütz4 ist, unter dem Einfluß des Schlittens 2 aus der
Ruhestellung verschoben wird* Würde der Bremsschuh 27 gelöst gehalten
werden, so würde dann, wenn die Zahl von Schriftstücken im Stapel verkleinert wird, die Tendenz bestehen, daß die Aufwärtsbiegung
den Stapel nicht mehr gegen das Gewicht des Schlittens 2 zurückhalten kant, Aus diesem Grunde ist der Elektromagnet
29 des Bremsschuhs mit einer Erregerquelle 34 in Reihe zum nikrösönält&r 51 geschaltet, wie Fig. 5 zeigt. Wenn die führenden
Schriftstücke 9 des Stapels in die Aufwärtsbiegung im Stützbauteil 1 vorgeschoben werden, betätigen sie den Schalter 31 >
so daß dieser den Erregerstromkreis für den Elektromagnet 29 öffnet,
wodurch d«r Bremsschuh 27 die Schlittenrolle 5 beaufschlagen
kann. Der Schlitten wird dann von der Bremse so lange gehalten, bis die führenden Schriftstücke an der Zuführfläche des Stapels
von dem Stapel abgenommen worden sind, wenn der Schalter 31 erneut
schließt und die Bremse wiederum gelöst ist.
Vorzugsweise ist die Erregerquelle 34 ein Impulsgenerator, der elektrische Impulse zur Betätigung des Elektromagneten 27 erzeugt.
Die Frequenz, mit der diese Impulse erzeugt werden, ist nicht kritisch, da ein konstanter Erregerstrora ebenfalls verwendet
werden kann, jedoch lassen sich mit einer Frequenz von beispielsweise
vier oder fünf Hz gute Ergebnisse erzielen.
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Es ist für vorliegende Neuerung nicht entscheidend, daß Mittel zugr Veränderung des Neigungswinkels vorgesehen werden. Wenn beispielsweise die Zuführeinrichtung ausschließlich für Schriftstücke
einer bestimmten Art verwendet werden soll, kann der Winkel
des Stütsbauteiles und das Gewicht, das dem Schlitten aufgegeben
wird, im voraus bestimmt werden und dann unverändert bleiben.
Ferner ist es zweckmäßig, daß dort» wo ein verhältnismäßig kleiner
Stapel vorliegt, so daß kein großer Kraftunterschied zur Verschiebung der maximalen oder minimalen Länge des Stapels in
Abwärtsrichtung der Neigung erforderlich ist> das Gleichgewicht
zwischen aufgegebenem Gewicht des Schlittens 2 und Widerstand gegen die Stapelverschiebung, die durch die Aufwärtsbiegung des
Stützbauteiles eingeführt wird» für eine karekte Stapeleinstellung
ausreichend sein kann, ohne daß der Bremsschuh 27 oder die
Bremssteuerung, die vorstehend beschrieben wurde, erforderlich ist.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Abstützen eines Stapels von Sehr? + ,stücken, die
nacheinander von einer Zuführfläche des Stapels durch veränderbaren
Luftdruck eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützbauteil (l) zux* Abstützung eines Stapels^vcn hochkant
angeordneten Schriftstücken in einem Winkel zur Horizontalen geneigt
vorgesehen ist, daß das untere Enre des Stützbauteiles in eine flache Äufwartsbiegung geformt ist-, äaß is Betrieb der
Schriftstückstapel mit der Zuführfläche gegen das untere Ende abgestützt ist, und daß ein gewichtsbelasteter Schlitten (2) de^
entlang
/der Neigung des Stützbauteiles nach abwärts bewegbar ist, so angeordnet
ist, daß er roit der entgegengesetzten Fläche des Stapels zusammenwirkt, damit er den Stapel gegen die Aufwärtsbiegung
drückt» wobei das Gewicht, das dem Schlitten aufgegeben wird, so einstellbar ist, daß der Schlitten mit der Aufwärtsbiegung zusammenwirkt,
um die Zufuhrfläche des Stapele in einer vorbestimmten
Lage in be*.ug auf das untere -Ende des Stützbauteiles zu halten,
wenn Schriftstücke von ^ em Stapel eingespeist werden.
2, Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Zuführbett mit einer Fläche (11), He eine Schriftstückzuführ-
[ bahn ausbildet, von der Zuführfläche des Stapels im Abstand an-
\ geordnet iet, daß wenigstens eine Hündung (15, 16) in der Zu-
führbettflache, die der Zuführfläche entgegengesetzt ist, vorgesehen
ist, und daß eine Vorrichtung (14,-18) vorgesehen ist, die
einen Luftstrahl aua di>r Mündung gegen die Zuführfläche vom
j Stapel weg erzeugt, wobei der luftstrahl so im Winkel gerichtet
ist, daß er eine Bewegungskomponente in ichtung der Zuführbahn besitzt.,
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3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Luftstrahleinspeisevorrichtung (20) vorgesehen ist, die
einen Luftstrahl gegii die Kanten der uchriftstücke im Stapel
richtet, die von der Aufwartsbiegung abgestützt sind.
4· Einrichtung nah Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlitten eine Bremse (27) mit einer Vorrichtung (28), die die bremse vorspannt, um eine Bewegung des Schlittens zu sperren,
j und mit einem Elektromagneten (29), der 3f? Federvorspannvorrichtung
zur Fxeigabe des Schlittens entgegenwirkt, aufv/eist,
j daß das Stapelsiüt^bauteil einen Schalter (31) besitzt, der in
] Abhängigkeit vom Vorhandensein der führenden Fläche des Stapels
j an der Aufwärtsbiegung betätigbar ist, und daß der Elektromagnet
und der Schalter in Reihe geschaltet sind, damit der Elektromagnet
so lange entregt ist, wie Schriftstücke des Stapels an der j Aufwärtsbiegung vorhanden sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung ferner einen Impulsgenerator (34) aufweist, der
elektrische Impulse erzeugt, die den Elektromagneten bei Fehlen vor Schriftstücken an der Aufwärtsbiegung erregen.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (21-2P) vorgesehen ist, um die Neigung des Stützbavteiles
(1) zu verändern.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1995570U DE1995570U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Schriftstueckzufuehreinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1995570U DE1995570U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Schriftstueckzufuehreinrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1995570U true DE1995570U (de) | 1968-10-31 |
Family
ID=33316000
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1995570U Expired DE1995570U (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Schriftstueckzufuehreinrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1995570U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2433881A1 (de) * | 1974-07-15 | 1976-02-05 | Hoechst Ag | Andruckvorrichtung |
-
1968
- 1968-06-14 DE DE1995570U patent/DE1995570U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2433881A1 (de) * | 1974-07-15 | 1976-02-05 | Hoechst Ag | Andruckvorrichtung |
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