DE198195C - - Google Patents
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- DE198195C DE198195C DENDAT198195D DE198195DA DE198195C DE 198195 C DE198195 C DE 198195C DE NDAT198195 D DENDAT198195 D DE NDAT198195D DE 198195D A DE198195D A DE 198195DA DE 198195 C DE198195 C DE 198195C
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- hollow mandrel
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/22—Turning-machines or devices with rotary tool heads
- B23B3/24—Turning-machines or devices with rotary tool heads the tools of which do not perform a radial movement; Rotary tool heads therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«. GRUPPE J38T
Zusatz zum Patente 198.194 vom 12. August 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1907 ab.
Längste Dauer: 11. August 1921.
Vorliegende Erfindung betrifft eine besonders einfache Abdrehvorrichtung, die, wie der
Gegenstand des Hauptpatentes 198194, dazu dient, die infolge Heraustretens bzw. Ver-Schiebens
des Kernrohres im Mantelrohr auftretenden Ladehemmungen schnell und leicht beseitigen zu können und die, ebenfalls wie der
Gegenstand des Hauptpatentes, lediglich mittels eines- Gehäuseteiles, an dem Antriebs-· und
Arbeitsmechanismus in einem gewissermaßen geschlossenen Ganzen angeordnet sind, im
hinteren Teil des Rohres selbst befestigt wird. Während aber bei der Abdrehvorrichtung
gemäß des Hauptpatentes noch eine besondere Vorschubvorrichtung für den Stahl vorgesehen
ist, fällt eine solche bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung fort, da sich nämlich
herausgestellt hat, daß es für die meisten Geschütz- bzw. Verschlußsysteme genügt, wenn
die hintere Stirnfläche des Kernrohres nur auf einer der Breite des Kartuschenrandes entsprechenden
Breite abgedreht wird, um die Ladehemmungen zu beseitigen. Gleichzeitig ist aber eine Verbesserung gegenüber der Abas
drehvorrichtung nach dem Hauptpatent darin erzielt, daß eine Befestigungsweise vorgesehen
■ ist, die es ermöglicht, die Abdrehvorrichtung bei allen Arten von Verschlußsystemen ohne
weiteres anbringen und die Arbeit auch von ungeübter Hand in noch kürzerer Zeit bewerkstelligen
zu können, als es bei dem Gegenstand des Hauptpatentes der Fall ist.
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Im wesentlichen besteht die vorliegende Erfindung nunmehr darin, daß ein Rohrteil,
dessen eines Ende aufgeschnitten und zwecks Befestigung im Geschützrohr durch Anziehen
eines Keiles aufgeweitet und so gegen die Rohrwand gepreßt wird, die Drehachse für
eine den Stahl exzentrisch aufnehmende Höhlwelle bildet und gleichzeitig das Lager für
den Antrieb der Hohlwelle trägt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in Fig. I in
einer Ansicht im längsgeschnittenen Geschützrohr und in Fig. 2 selbst im Schnitt dargestellt,
während Fig. 3 eine Aufsicht auf die Stirnseite der Abdrehvorrichtung zeigt.
ι ist ein an seinem einen Ende mehrfach aufgeschlitzter Rohrteil oder Hohldorn, auf
welchem der Antriebs- und Arbeitsmechanismus angeordnet sind und der durch zu bewirkendes
Anziehen des am Ende des Schraubenbolzens 4 vorgesehenen Keiles 5 gegen die Rohrwandung gepreßt und so in einfachster
Art und Weise am Geschützrohr befestigt wird. Die Befestigung erfolgt auf diese Art
und Weise stets genau zentrisch, wodurch ein sicheres Arbeiten der Abdrehvorrichtung gewährleistet
wird. Auf dem Hohldorn 1 ist ein Hohlkörper 2 drehbar angeordnet, dessen
hinteres Ende als Schneckenrad 6 ausgebildet ist, in welches eine Schnecke 7 eingreift, die
auf der durch Handkurbel 9 oder bei Verwendung motorischen Antriebs mittels einer Rie-
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menscheibe zu betätigenden Welle 8 sitzt. Die Schneckenwelle 8 ist in einem mittels Feder Ii
auf dem Hohldorn ι aufgekeilten und durch die Mutter 12 festgezogenen Lagerbock 10 gelagert,
welch letzterer gleichzeitig dem Teil 2 als Widerlager gegen den beim Arbeiten nach
hinten wirkenden Druck dient.
Auf der einen Seite des Körpers 2 ist eine den Werkzeughalter bildende Verstärkung 13
vorgesehen, in welcher der Drehstahl 14 verschiebbar gelagert ist. Letzterer besitzt an
seinem vorderen Teil viereckigen Querschnitt, so daß er in der ebenfalls diesen Querschnitt
aufweisenden Bohrung der Verstärkung 13 sicher geführt ist, wohingegen der übrige Teil
des Werkzeuges rund und an geeigneter Stelle mit Gewinde 15 versehen ist, auf dem eine in
die Verstärkung 13 eingelassene und genau eingepaßte Mutter 16 sitzt, mittels deren der
Drehstahl in seiner Führung vor- und rückwärts verschoben und somit die Spanstärke
eingestellt werden kann. Die Mutter 16 ist mit einer Skala versehen, die mittels eines auf
einem Vorsprung 17 angeordneten Zeigers leicht abgelesen werden kann. Das Drehender
Mutter 16 und damit die Einstellung der Spanstärke wird mittels eines in die Bohrungen
18 einzusteckenden Stiftes bewerkstelligt. Die Befestigung der neuen Abdrehvorrichtung
am bzw. im Rohr erfolgt nun in folgender Weise:
Nachdem die Mutter 3 gelöst und der Drehstahl ein wenig zurückgeschraubt ist, führt
man den vorderen teilweise aufgeschlitzten Teil des Hohldornes 1 von der Verschlußseite
in das Geschützrohr ein, derart, daß die Schnecke 7 nach unten und deren Welle 8
horizontal zu liegen kommt, übt dann einen leichten Stoß auf die' Vorrichtung nach vorn
aus, wobei sich der aufgeschlitzte Teil des Domes 1 vermöge der konisch im Verhältnis
ι: 100 verlaufenden Wandung des Kartuschenraumes
in diesen gewissermaßen hineinsaugt, und zieht nunmehr noch die Schraubennmttern
3 an, wodurch der Hohldorn an seinem vorderen Ende ausgedehnt und mit ihm
fest gegen die innere Rohrwand gepreßt wird.
Alsdann ist nur noch der Drehstahl wieder vorzuschrauben, worauf die Arbeit beginnen
kann.
Die Ladehemmungen genannter Art können bei einer Steigung des Gewindes am Drehstahlschaft
von ι mm mit der den Erfindungsgegenstand bildenden Abdrehvorrichtung in
höchstens drei Minuten vollständig beseitigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Abdrehen der hinteren Stirnfläche von Geschützkernrohren nach Patent 198194, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (2) auf einem teilweise ausdehnbaren Hohldorn (1) drehbar angeordnet ist, mittels dessen die genannte Vorrichtung- lediglich in dem für die Aufnahme der Kartusche dienenden Teil des Rohres befestigt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE198195C true DE198195C (de) |
Family
ID=461011
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT198195D Active DE198195C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE198195C (de) |
-
0
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