DE1973746U - Magnetische rastvorrichtung. - Google Patents
Magnetische rastvorrichtung.Info
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G5/00—Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
- G05G5/06—Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in one or a limited number of definite positions only
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Description
Eichner Organisation GmbH (SR
Electronic u« Büromaschinenfabrik
Frankfurt/M., Unterlindau 21 - 29
11 Magnetische Rastvorrichtung "
Die Neuerung "betrifft eine Rastvorrichtung für mechanische Bauteile,
z.B. Zahnräder, die in einer Stellung für eine bestimmte Zeitdauer gehalten werden. Mit der Kraft, die das Bauteil bewegt,
wird die Rastvorrichtung gegen einen Widerstand abgebogen oder
so/
abgehoben, daß das gerasterte Bauteil eine zweite Stellung einnehmen
kann. Die Rastvorrichtung muß also einerseits dem gerasterten Bauteil eine Bewegung ermöglichen und es anderseits in verschiedenen
Stellungen festhalten. Der von dem betreffenden Bauteil zu überwindende Widerstand wird bei bekannten Eastervorrich-
den/ tungen durch Federn oder G-ewichte erzeugt, die in meisten Fällen
Klinken in die Zähne oder Einschnitte der gesicherten Bauteile pressen.Es ist somit bei jeder Bewegung des Bauteils eine Reibung
zwischen diesem und der Rastervorrichtung gegeben.
Bei den bekannten Eastvorichtungen, vor allem bei soichen, die
mit Federn ausgehustet sind, ist ein wesentlicher Nachteil dadurch
gegeben, daß die für die Überwindung der Federspannu&g aufzuwendende
Kraft vom Augenblick der Rasteröffnung bis zum Überwinden der Steigung des Sperrzahnes gesteigert werden muß, oder anders
erklärt, beim Bewegen des gerasterten Bauteils steigt der Reibungsdruck der Rasterklinke durch das Zusammendrücken oder Auseinanderziehen
,bzw« bei Blattfedernjdurch das Ausschwenken aus der HOr=
mallage an. Die Folge davon ist, daß die Zähne der gerasterten Bauteile an ihren öderen Enden dem grögteen Verschleiß unterworfen
sind.
Sie Aufgabe der Erfindung bzw. !Teuerung bestellt darin, eine Rastvorrichtung
aufzuzeigen, welche die erwähnten Mangel nicht besitzt und bei welcher die für die Freigabe der Zähne aufzuwendende Kraft
mit dem Augenblick der Rasteröffnung nicht ansteigen braucht, sondern im (%enteil schwächer wird. Selbstverständlich nimmt bei der
neuerungsgemäßen Vorrichtung auch die Reibung in Richtung auf das obere Ende der Spesrzähne ab. Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß
dadurch gelöst, daß ein oder mehrere Rasthebel Magnete tragen, dem Pole mit den entgegengesetzten Polen ortsfest und/öder
beweglich gelagerter Magnete zusammenwirken und das zu sichernde Bauteil einklemmen oder eine Rasterklinke in die Sperrzähne drücken«
Die neuerungegemäße Rastervorrichtung hat den großen Vorteil, daß
die größe Reibung an der Zahnbasis liegt, so daß der Verschleiß erheblich reduziert wird.
Die Neuerung wird mit zwei Ausführungsbeispielen beschrieben, wobei
auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt;
Figur 1 die Seitenansicht der Rastvorrichtung; Figur 2 die Draufsicht auf die Rastvorrichtung;
Figur 5 die Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Rastvorrichtung;
Figur 4- aie Draufsicht auf die Kastvorrichtung nach Figur
3.
In der Platte 16 ist die Welle 13 eines periodisch rotierenden Antriebs
eingesetzt. Desgleichen ist an die Platte 16 mit dem Bolzen 11 ein Trägerstück 18 fest angeschraubt. An die beiden Enden des
Trägerstückes 18 sind die beiden Arme 12, 12a der Rastvorrichtung angeschweißt oder auf andere geeignete Weise befestigt. Die bei-
den Arme 12, 12a bestehen aus !"ederstahl und tragen auf ihren
freien Enden entsprechend^ die Magnete 15 und 1?» so daß deren
Pole entgegengesetzt zueinander stehen» Der periodisch gedrehte Antrieb ist auf der Figur 1 und 2 nicht dargestellt. Um diesen
mit der Rastvorrichtung nach der Neuerung in seinen jeweileigen
Wirklagen zu halten, ist auf die Welle 13 eine quadratische Scheibe fest aufgesetzt, deren vier Ecken abgesetzt oder auch abgerundet
sind. Die Seitenlänge der quadratischen Scheibe 14 ist um einen geringgen Betrag größer als die Länge des Tragstückes 18, wahrand
die Länge der beiden Magneten 15» 17 zusammen, der Länge des
Tragstückes entsprechen kann. Die Magnete 15» 17 können permanente
oder auch Elektro-Magnete sein. Ihre sich gegenseitig anziehenden
Pole S-N halten die quadratische Scheibe 14 zwiwchen den beiden
Armen 12, 12a eingespannt. Wird der Antrieb mit äer Welle in einsr
Richtung gedreht, so ziehen die Arme 12, 12a die Magete gegen die Wirkende Magnetkraft auseinander, wobei die Arme stets über zwei
diagonal entgegengesetzte Ecken der quadratischen Scheibe 14 gleiten. Wie obeiE erwähnt, muß der Antrieb zu Beginn der Drehogperation
die größte Kraft aufbringen um die Magnete auseinderzuziehen. Mit
dem größerwerden des Luftspaltes wird die Magnetkraft kleiner, so
daß die Drehoperation beschleunigt wird. Das Verhalten siner Federretste ist genau entgegengesetzt.
Die Figui? 3 zeigt die Rasterung nach der Neuerung mit einem anderen Ausführungsbeispiel in horizontaler Lage. Aus der Draufsicht
der Figur 4 ist zu ersehen , dal die Welle des Zahnrades 22 in der
Platte 30 fest gelagert ist. In dieser Platte sitzt auch der Achsbolzen
26 des Rasterhebels 24. Dieser zweiarmige Hebel 24 trägt
an einem Ende den Sperrzahn 25, welcher in die Zähne 23 des Zahnrades
22 eingreift,, Das andere Ende des Hebels trägt den Magnet
dessen Pol Ή auf den Pol es des Magneten 29 gerichtet ist. Dieser
Magnet ist an der Lasche 28 befestigt, die an der Platte 30 abgebogen
oder mit dieser auf geeignete Weise verbunden ist. Der 0 Schwenkpunkt des zweiarmigen Hebels auf der Achse 26 ist so gewählt,
daß der Sperrzahn 25 mit dem Magneten 27 und 29 in der Sperrstellung
zweischen den Zähnen 23 des Zahnrades 22 gehalten wird.
Beim Drehen des Zahnrades wird gegen die Kraft der Magnete, die mit dem Größerwerden des Luftspaltes abnimmt3 der Sperrzahn in
die folgende Zahnlücke eingerastet.
las zulefe&t dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt besonders deutlich
den Yorteil der Neuerung, nämlich, die zu erzielende Verringerung des Verschleisses der Sperrzähne.
Die Neuerung darf auf die dargestellten 4usführungsbeispiele nicht
beschränkt werden. Es ist beispielsweise auch möglich den Hebel 24 als Magnet auszubilden und einen seiner Pole auf den entgegengesetzten
Pol des als Zahnrad 22 ausgebildeten Magneten zu richten» Mit einer derartigen Ausbildung der Rastervorrichtung wird die
gleiche Wirkung erzielt«
Schutzansprücheι
Claims (5)
1. Magnetische Rastvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
einer oder mehrere Rasthebel (24 und 12,12a) Magnete (27 und 15»17)tragen, deren Pole (N und S,M) mit den entgegengesetzten Polen (S) ortsfest und/oder beweglich gelagerter Magnete (29 und 15?17) zusammenwirken·
einer oder mehrere Rasthebel (24 und 12,12a) Magnete (27 und 15»17)tragen, deren Pole (N und S,M) mit den entgegengesetzten Polen (S) ortsfest und/oder beweglich gelagerter Magnete (29 und 15?17) zusammenwirken·
2. Rastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Magnete (15*17) von zwei federnden Armen (12,12a) getragen
werden.
3. Rastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arme (12,12a) an einem ortsfesten Tragstück (18) befestigt sind»
4ο Rastvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Tragstückes (18) der Gesamtlänge der beiden Magnete (15,17) entspricht.
5. Rastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnet (27) an einem Ende eines zweiarmigen, schwenkbar
auf einem Achsbolzen (26) gelagerten Hebels (24) angeordnet
ist, dessen zweites Ende einen Sperrzahn (23) trägt.
auf einem Achsbolzen (26) gelagerten Hebels (24) angeordnet
ist, dessen zweites Ende einen Sperrzahn (23) trägt.
6» Magnetische Rastvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rasthebel und das gerasterte Bauteil Magnete darstellen oder als Magnete ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE25748U DE1973746U (de) | 1967-09-16 | 1967-09-16 | Magnetische rastvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE25748U DE1973746U (de) | 1967-09-16 | 1967-09-16 | Magnetische rastvorrichtung. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1973746U true DE1973746U (de) | 1967-11-30 |
Family
ID=33332251
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE25748U Expired DE1973746U (de) | 1967-09-16 | 1967-09-16 | Magnetische rastvorrichtung. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1973746U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102008060256A1 (de) * | 2008-12-03 | 2010-06-10 | Behr-Hella Thermocontrol Gmbh | Bedienelement mit einstellbarer Haptik |
EP3106716A3 (de) * | 2015-06-18 | 2017-02-08 | Alps Electric Co., Ltd. | Manipulationsvorrichtung |
-
1967
- 1967-09-16 DE DEE25748U patent/DE1973746U/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102008060256A1 (de) * | 2008-12-03 | 2010-06-10 | Behr-Hella Thermocontrol Gmbh | Bedienelement mit einstellbarer Haptik |
DE102008060256B4 (de) * | 2008-12-03 | 2018-10-04 | Behr-Hella Thermocontrol Gmbh | Bedienelement mit einstellbarer Haptik |
EP3106716A3 (de) * | 2015-06-18 | 2017-02-08 | Alps Electric Co., Ltd. | Manipulationsvorrichtung |
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