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DE1965308U - Elektrisch beheizte, insbesondere induktiv beheizte galette. - Google Patents

Elektrisch beheizte, insbesondere induktiv beheizte galette.

Info

Publication number
DE1965308U
DE1965308U DE1966B0069185 DEB0069185U DE1965308U DE 1965308 U DE1965308 U DE 1965308U DE 1966B0069185 DE1966B0069185 DE 1966B0069185 DE B0069185 U DEB0069185 U DE B0069185U DE 1965308 U DE1965308 U DE 1965308U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
godet
hub
heated
drive shaft
heating device
Prior art date
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Expired
Application number
DE1966B0069185
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DE1966B0069185 priority Critical patent/DE1965308U/de
Priority to GB986467A priority patent/GB1172587A/en
Publication of DE1965308U publication Critical patent/DE1965308U/de
Priority to CH1613367A priority patent/CH456836A/de
Priority to FR1549148D priority patent/FR1549148A/fr
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/14Tools, e.g. nozzles, rollers, calenders
    • H05B6/145Heated rollers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • D02J13/005Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass by contact with at least one rotating roll

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  • Textile Engineering (AREA)
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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

P.A. 6-90 5U*30,IZ66
Bag. 622 Gm
Elektrisch beheizte, insbesondere induktiv beheizte Galette
B a r m a g
Barraer Maschinenfabrik
Aktiengesellschaft
WUPPERTAL
Die Neuerung bezieht sich auf eine elektrisch beheizte, insbesondere induktiv beheizte Galette in Förderwerken für synthetische Fäden, Bänder oder Folien, bei der die Heizeinrichtung im Inneren des hohlen Galettenkörpers konzentrisch zu dessen Drehachse angeordnet und $ starr mit dem Maschinengestell verbunden ist.
Derartige Galetten sind um ihre Drehachse rotierend angetriebene zylindrische Heizrollen oder -walzen, welche insbesondere in Streck- und Texturiervorrichtungen die um sie herumgeschlungenen Fäden, Bänder oder Folien fördern und diesen gleichzeitig die zur plastischen Verformung oder Fixierung erforderliche Wärme zuführen. Die Wärmeerzeugung erfolgt gewöhnlich mittels Widerstands- oder Induktionsheizung.
* üblicherweise ist der hohle zylindrische Mantel der Galette zumindest an seinem einen Ende mittels einer Stirnwand, deren mittlerer Teil
ir die Nabe bildet, Verschlossen. Bei fliegend angeordneten Galetten ist die Nabe auf der aus dem Maschinengestell herausragenden Antriebswelle stirnseitig befestigt. Ebenso sind aber auch beidseitig gelagerte von innen beheizte Galetten bekannt, die an beiden Enden eine geschlossene Stirnwand besitzen.
Erfahrungsgemäß erfolgt bei solchen Galetten eine sehr starke Wärmeabfuhr vom beheizten Galettenmantel über die Stirnwand und die Ga-
- 2 - Bag. 622
lettennäbe bis auf die Antriebswelle und damit zu den Lagerstellen. Dieser Wärmeabfluß ist aber in der Praxis höchst unerwünscht, da 'S einmal dem zu erhitzenden Galettenmantel Wärme entzogen und dessen : Heizleistung vermindert und zum anderen die Lebensdauer der Lagerstellen stark herabgesetzt wird.
Pur induktiv beheizte Galetten ist zwar bereits im DBP 1 025 095 vorgeschlagen worden, die Stirnwand des Galettenhohlzylinders aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff herzustellen. Dies ergibt jedoch eine Erschwernis in der Fertigung, ohne die Wärmeabfuhr an die Antriebswelle wirkungsvoll zu vermindern. Ebenso ist eine widerstandsbeheizte Galette bekannt, bei welcher der Zylinderboden mit Bohrungen : versehen 1st, um den Wärmeübergang zu den benachbarten Lagerungsteilen zu erschweren (DBGm 1 694 5^·2). Da bei dieser Anordnung der Heizkörper unmittelbar auf der feststehenden·Achse sitzt, auf welcher in unmittelbarer Nähe die Lagerung des um diese Achse drehbaren Galettenkörpers vorgesehen ist, muß auch hler, zumal bei den in vielen Fällen erforderlichen hohen Manteltemperaturen, mit starker Erwärmung und Verschleiß der Lagerstellen gerechnet werden.
Die Neuerung beschreitet einen anderen Weg zur Lösung der Aufgabe, den Wärmeabfluß vom beheizten Galettenmantel zur Nabe und Antriebswelle wirksam zu verhindern.
Um dies zu erreichen, wird deshalb neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß : der außen zylindrische oder im wesentlichen zylindrische Galettenmantel an seinen beiden Enden offen und an einer Seite mittels zweier :; oder mehrerer als Lüfterflügel ausgebildeter Speichen mit der auf Ί der Antriebswelle sitzenden Nabe verbunden ist, und daß zwischen der ; Antriebswelle bzw. Nabe einerseits und der diese mit Abstand um- .| gebenden Heizeinrichtung andererseits ein Ringkanal angeordnet ist, welcher der Luftführung dient. Dabei kann die Montageplatte, an der die Heizeinrichtung befestigt ist, mit Luftführungskanalen, die in den Ringkanal der Galette münden, ausgestattet sein. Ferner kann die Innen-*
- 3 ■■- Bag. 622 Gm
wand der Galettennabe oder das Ende' der Antriebswelle mit ebenfalls der Luftführung dienenden Längsnuten versehen sein.
Durch die vorgeschlagene Anordnung wird einmal der Wärmeabfluß vom beheizten Galettenmantel zur Nabe und Antriebswelle hin erheblich erschwert und zum anderen eine Kühlluftführung erreicht, durch
welche ständig ein Luftstrom durch den Ringkanal zwischen der Antriebswelle bzw. Nabe und der Heizeinrichtung gezogen wird und dadurch die Antriebswelle auf einer ausreichend niedrigen Temperatur hält.
In der Zeichnung 1st ein Ausführungsbeispiel einer induktiv beheizten Galette schematisch im Schnitt dargestellt.
Im wesentlichen besteht die dargestellte fliegend gelagerte Galette aus der Nabe 1 und dem an beiden Enden offenen Zylindermantel 2, die über als Lüfterflügel ausgebildete Speichen 3 fest miteinander verbunden sind und gegebenenfalls aus einem Stück hergestellt sein können. Der Zylindermantel 2 weist eine bundartige Abweiserkante 4 auf. Die Nabe 1 sitzt auf dem konischen Ende der Antriebswelle 5 und 1st hieran stirnseitig mittels Schraube 6 nebst Scheibe 7 befestigt» : Die Antriebswelle 5 ist im dargestellten Beispiel durch die Bohrung 8 in der am Maschinengestell befestigten Montageplatte 9 berührungsfrei hindurchgesteckt und im Maschinengestell fliegend gelagert (nicht dargestellt). Die Lagerung kann gegebenenfalls auch in der Montageplatte erfolgen. Im hohlen Inneren des Zylindermantels 2 1st die Heizeinrichtung angeordnet. Diese besteht im wesentlichen aus dem ringartigen Grundkörper 10 von U-förmigem Querschnitt, auf weichen die Induktionsspule 11 aufgewickelt ist. Der Grundkörper 10, der als massiver Kern oder als Blechstreifenpaket ausgebildet sein kann, ist an mehreren über seinen inneren Umfang verteilten nockenartigen ; Vorsprüngen 12 mittels nicht dargestellter Schrauben fest mit der . '! Montageplatte 9 verbunden und umgibt die Antriebswelle 5 bzw, Nabe 1 · berührungsfrei konzentrisch in einem solchen Abstand, daß. neuerungsgemäß ein breiter Ringkanal 13 gebildet wird, welcher der Luftführung
- 4 - Bag. 622 Gm
dient. Zwischen der Montageplatte 9 und dem Grundkörper 10 liegen eine Distanzbuchse 14 und eine Scheibe 15 aus wärmedämmendem Material. Der Grundkörper 10 ist am Umfang seiner beiden Stirnwände 16 und 17 In bekannter Weise nur durch einen geringen Luftspalt von der Inrrenwandung des Galettenmantels 2 getrennt. In dem Bereich zwischen den beiden Stirnwänden 16 und 17 kann die Wandstärke des außen zylindrischen Galettenmantels 2 gegebenenfalls geringer- sein, sofern an dieser Stelle eine Bündelung der Kraftlinien und somit höhere Heizleistung erwünscht ist. Über die Leitungen l8 und 19 wird der ortsfesten Induktionspule 11 in bekannter Weise der Speisestrom zugeführt.
In das Innere der Montageplatte 9 führen von deren Umfang her Bohrungen 20 für den Eintritt von Kühlluft, die von den Lüfterflügeln j5 durch den Luftführungsringkanal 13 zwischen Antriebswelle 5 bzw.
Nabe 1 und Grundkörper 10 gezogen wird und stirnseitig aus der Galette Pr- ■ -
austritt. Weitere Kanäle für die Luftführung können auf der Innenwand der Nabe 1 oder auf dem Ende der Antriebswelle 5 als Längsnuten 21 angeordnet sein, die über Bohrungen 22 in den Ringkanal IJ münden. Die Lüfterflügel 5 können schaufelartig profiliert sein..
Anstelle der induktiven Heizeinrichtung 10, 11, 18, 19 kann in gleicher Weise auch eine ortsfeste Widerstandsheizung, bei welcher die Heizdrähte oder Heizbänder auf einen trommelartigen Stützkörper aufgewickelt sind, verwendet werden. Ebenso kann für Galetten von größerer axialer Erstreckung In bekannter Weise eine beidseitige
u ' ■ -.-■■■
Lagerung der Heizwalze mit in deren Innerem feststehend angeordneter Heizeinrichtung vorgesehen sein, wobei dann die erfindungsgemäße Kühl-. luftführung für eine ausreichende Kühlung der Antriebswelle und Lageretellen sorgt.

Claims (2)

  1. i - 5 - Bag. 622 Gm J,
    Schutzansprüche
    Ψ ■ ..-■-.
    ** l) Elektrisch beheizte, Insbesondere Induktiv beheizte Galette in Förderwerken für synthetische Fäden, Bänder oder Folien, bei der die Heizeinrichtung im Inneren des hohlen Galettenkörpers konzentrisch zu dessen Drehachse angeordnet und starr mit dem Maschinen· gestell verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der außen zylindrische oder im wesentlichen zylindrische Galettenmantel (2) an seinen beiden Enden offen und an einer-Seite mittels zweier oder mehrerer als Lüfterflügel ausgebildeter Speichen (35) mit der auf der Antriebswelle (5) sitzenden Nabe (1) verbunden ist, und daß zwischen der Antriebswelle (5) bzw. Nabe (l) einerseits und der diese mit Abstand umgebenden Heizeinrichtung (10, 11) anderer·
    ψ ' selts ein Ringkanal (15) angeordnet 1st, welcher der Luftführung dient. ' '· .
  2. 2) Galette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (9), an der die Heizeinrichtung (10, 11) befestigt 1st, mit Luftführungskanalen (20), die In den Ringkanal (15) der Galette münden, ausgestattet 1st»
    * 5) Galette nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Galettennabe oder das Ende der Antriebs-
    *'■ welle mit ebenfalls der Luftführung dienenden.LSngsnuten (21) versehen 1st. ■·
DE1966B0069185 1966-12-30 1966-12-30 Elektrisch beheizte, insbesondere induktiv beheizte galette. Expired DE1965308U (de)

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CH477578A (de) * 1968-11-13 1969-08-31 Rieter Ag Maschf Streckrolle
CH573992A5 (de) * 1973-11-02 1976-03-31 Rieter Ag Maschf
EP0068119B1 (de) * 1981-06-15 1986-01-15 Maschinenfabrik Rieter Ag Verfahren zum Heizen einer Galette und heizbare Galette
DE3763696D1 (de) * 1986-03-03 1990-08-23 Teijin Seiki Co Ltd Kuehlvorrichtung fuer die lager einer heizrolle.
CN110848167A (zh) * 2019-12-12 2020-02-28 成都新航工业科技有限公司 焙烧炉散热风机

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