DE19607255A1 - Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik - Google Patents
Verfahren zur Abfüll- und TransportlogistikInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor
richtung zur Abfüll- und Transportlogistik in einem Lager für
abfüllbare Produkte.
Eine Art dieser Produkte sind z. B. Farben, die in unterschied
lichen Qualitäten und Farbtönen auf Vorrat gehalten werden.
Üblicherweise werden diese Produkte in großen Behältern herge
stellt und anschließend in Gebinde abgefüllt, die in bestimmten
Größenordnungen auf Vorrat gehalten werden. Auf diese Weise er
hält man eine Lagerhaltung, bei der die Gebinde mit bestimmten
Farbqualitäten und Farbtönen in unterschiedlichen Größenordnun
gen an bestimmten Plätzen des Lagers angeordnet sind. Wenn nun
ein Lieferauftrag eintrifft, der die Bestellung einiger unter
schiedlicher Produkte in unterschiedlichen Größenordnungen be
inhaltet, ist es notwendig, diese eventuell weiter auseinander
liegenden Plätze in dem Lager für den einen Lieferauftrag anzu
fahren. Selbst wenn dieses Anfahren automatisch geschieht, so
beinhaltet das Zusammenstellen einer Palette für einen Liefer
auftrag einen erheblichen Aufwand. Ein weiteres Problem bei
diesem Verfahren ist die Lagerhaltung, die zum einen sehr viel
Raum erfordert und zum anderen den Nachteil hat, daß Produkte,
die eine bestimmte Lebensdauer haben, nach einer gewissen Zeit
entweder verkauft sein oder entsorgt werden müssen.
Es ist Ziel der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zu schaffen, bei denen der Aufwand für die Lagerhaltung ent
fällt und die eine unkomplizierte Zusammenstellung der Produkte
für einen Lieferauftrag ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch
ein Verfahren des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung des An
spruchs 8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der entsprechenden Unteransprüche.
Erfindungsgemäß werden die Produkte nun nicht mehr im Gebinde
abgefüllt und in einem Lager untergebracht, sondern ein herge
stelltes Produkt verbleibt in einem großen Behälter, der z. B.
während der Herstellung verwendet werden kann. Erfindungsgemäß
erfolgt das Abfüllen der Produkte in die Gebinde auftragspezi
fisch, d. h. die Lieferdaten zu einem Lieferauftrag werden er
faßt und durch diese Daten wird eine Abfüllanlage derart ge
steuert, daß die in dem Auftrag erforderlichen Gebinde bereit
gestellt werden und diese Gebinde an Abfüllstationen der Ab
füllanlage vorbei transportiert werden. Jede Abfüllstation
füllt jeweils ein Produkt aus einem Produktbehälter in ein auf
der Fördervorrichtung stehendes Gebinde. Die Leergebinde halten
- gesteuert durch die Lieferdaten - vor den richtigen Abfüll
stationen an und werden dort - ebenfalls gesteuert durch die
Lieferdaten - befüllt. Die Gebinde können am Ende der Förder
vorrichtung entweder automatisch oder manuell mit einem Deckel
versehen und auf eine Lieferpalette gestapelt werden. Der Vor
teil dieses Verfahrens und der mit ihr zusammenhängenden Vor
richtung besteht darin, daß der gesamte Aufwand für die Lager
haltung der gefüllten Gebinde entfällt, da die Gebinde nun kurz
vor dem Liefertag oder am Liefertag abgefüllt und auf einer Pa
lette abgestapelt werden. Durch dieses Verfahren ist es weiter
hin möglich, die Abarbeitung der einzelnen Lieferaufträge so zu
koordinieren, daß eine dem Tourenplan eines Auslieferers ent
sprechende Abfüllung gewährleistet wird. Die Paletten können
daher z. B. nacheinander in das Lieferfahrzeug eingeschoben wer
den, wodurch sie im zeitlich richtigen Ablauf der Ausliefe
rungsfahrt wieder entladen werden können.
Ein derartiges Verfahren und die entsprechende Vorrichtung er
übrigen somit den gesamten bisherigen Aufwand an Lager und
Transportlogistik, verringern die Lagerkosten und machen in den
meisten Fällen eine Entsorgung zu alter und daher nicht mehr
verkaufsfähiger Produkte überflüssig, da das Abfüllen in die
Einzelgebinde erst dann erfolgt, wenn diese Gebinde auch gleich
veräußert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die zugehörige Vorrichtung
kommen weiterhin mit einem relativ geringen Aufwand an Maschi
nen und Vorrichtungen aus. So wird eine Steuerung benötigt, die
die gesamten Abläufe, d. h. das Erfassen der Lieferdaten, die
zeitliche Verarbeitung der Lieferdaten der unterschiedlichen
Aufträge und die Steuerung der Abfüllanlage übernimmt. Eine
derartige Steuerung kann z. B. durch einen Mikroprozessor oder
durch einen Personalcomputer gegeben sein. Es ist weiterhin
möglich, unterschiedliche Steuerungsaufgaben wie z. B. die Er
fassung und zeitliche Bearbeitung der Lieferdaten einerseits
und die Steuerung der Abfüllanlage andererseits auf unter
schiedliche Steuerungen zu übertragen. Eine derartige aufgaben
spezifische Zuordnung von Steuerungshardware auf unterschiedli
che Aufgabenbereiche entspricht dem durchschnittlichen Wissen
des Fachmanns und wird daher nicht weiter ausgeführt.
Wesentlich ist, daß eine Transport- bzw. Fördervorrichtung vor
gesehen ist, die an einer Vielzahl von Abfüllstationen vorbei
führt, wobei jede Abfüllstation mit einem Behälter für ein Pro
dukt verbunden ist und dieses Produkt in das auf der Fördervor
richtung vor der Abfüllstation stehende Leergebinde überführt.
Die Steuerung der Abfüllstation erfolgt dabei durch die Liefer
daten des Lieferauftrags.
Diese Steuerung kann auf unterschiedliche Weise realisiert wer
den. Der Übersichtlichkeit halber werden nur zwei Alternativen
nachfolgend detaillierter beschrieben.
In einem ersten Verfahren bzw. einer ersten Vorrichtung werden
die Leergebinde entweder manuell oder automatisch auf eine För
dervorrichtung übertragen. Während dieser Übertragung oder da
nach werden die Leergebinde durch einen mit der Steuerung ver
bundenen Drucker mit einer zumindest maschinenlesbaren Kennung
versehen. Die Leergebinde werden dann von der Fördervorrichtung
an den Abfüllstationen vorbeibewegt. In jeder Abfüllstation ist
eine Leseeinrichtung für die Kennung vorgesehen und jede Ab
füllstation ist mit einer Steuerung versehen, die die Förder
vorrichtung anhält, wenn aus den von der Gebindekennung einge
lesenen Daten erkennbar ist, daß ein Leergebinde durch die je
weilige Abfüllstation abgefüllt werden muß. Da in den Lieferda
ten die Liefermenge angegeben ist, wird eine Pumpe oder eine
andere Produktfördereinrichtung der Abfüllstation nun derart
betrieben, daß die richtige Menge des Produktes in das Leerge
binde eingefüllt wird. Die Steuerung bzw. Regelung und Überprü
fung der richtigen Menge kann in bekannter Weise volumetrisch
oder massegesteuert erfolgen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Leergebinde in einem
definierten Abstand auf der Fördervorrichtung angeordnet wer
den, welcher Abstand dem Abstand der Abfüllstationen an dem
Förderband entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, daß meh
rere Gebinde gleichzeitig gefüllt werden können. Die Steuerung
kann in diesem Sinne sogar eine Logik aufweisen, die die Abfol
ge der Produkte an den unterschiedlichen Abfüllstationen ge
speichert hat und die Leergebinde in einer derartigen Abfolge
an die Fördervorrichtung ausgibt, daß immer möglichst viele Ge
binde gleichzeitig gefüllt werden können. Hierdurch kann der
gesamte Abfüllvorgang so kurz wie möglich gehalten werden. In
diesem Fall muß die Steuerung über einen Speicher verfügen, in
dem die Abfolge der Produkte an der Fördervorrichtung in den
einzelnen Abfüllstationen gespeichert ist.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Kennung auf dem Gebinde
nicht nur maschinenlesbar, sondern auch in Normalschrift wie
dergegeben ist, so daß sofort ersichtlich ist, um welches Pro
dukt es sich handelt.
Die Lieferdaten müssen zumindest die Menge und die Art des zu
liefernden Produktes enthalten. Sie können weiterhin ein Lie
ferdatum und die Lieferadresse enthalten. Weiterhin können die
Chargennummer, Auftragsnummer und weitere Produktinformationen
in der Kennung enthalten sein.
Obwohl die automatische Etikettierung bzw. Kennzeichnung der
Leergebinde durch die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr vor
teilhaft ist, ist es prinzipiell auch möglich, die Gebinde vor
her oder nachher manuell mit einem Aufkleber zu versehen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es daher
nicht notwendig, die Gebinde mit einer Kennung zu versehen. Bei
dieser Vorrichtung sind alle Abfüllstationen direkt mit der
Steuerung der Abfüllanlage verbunden.
Die Leergebinde werden manuell oder durch eine automatische Ab
stapeleinrichtung in einer festgelegten Reihenfolge auf der
Fördervorrichtung, z. B. einem Förderband, angeordnet. Bei einem
manuellen Aufsetzen der Leergebinde auf die Fördervorrichtung
kann durch eine Signaleinrichtung angezeigt werden, welches
Leergebinde auf die Fördervorrichtung aufzustellen ist. In der
Regel ist am Beginn der Fördervorrichtung ein Lager für unter
schiedliche Leergebinde, d. h. Leergebinde mit unterschiedlichen
Durchmessern und/oder unterschiedlicher Höhe vorhanden. Bei ma
nuellem Aufstellen der Gebinde auf die Fördervorrichtung wird
die Fördervorrichtung vorzugsweise angehalten, wenn ein neues
Gebinde aufzustellen ist. Der Aufstellort ist in diesem Fall
genau z. B. durch eine Schablone gekennzeichnet, so daß ein prä
zises Aufstellen der Gebinde möglich ist. Vor den Abfüllstatio
nen ist zumindest eine Lichtschranke vorgesehen, die erfaßt, ob
sich ein Leergebinde auf der Fördervorrichtung befindet. Die
Lichtschranke kann z. B. zur Überprüfung der durch die Steuerung
errechneten Standorte der Leergebinde auf der Fördervorrichtung
verwendet werden. Durch entsprechende Anordnung mehrerer Licht
schranken hintereinander und übereinander können ebenfalls der
Durchmesser und die Höhe der Leergebinde bestimmt werden. Hier
durch können nicht nur der Standort sondern auch die Größe der
Leergebinde auf der Fördervorrichtung überprüft werden. Aus den
von der Lichtschranke erhaltenen Informationen kann dann in ei
ner Prüflogik entweder ein Korrekturwert betreffend die Posi
tion des Leergebindes auf der Fördervorrichtung abgeleitet wer
den und/oder ein Fehlersignal, z. B. wenn das Gebinde die fal
sche Größe hat. Aufgrund dieses Signals kann der Fehler dann
manuell oder automatisch behoben werde, z. B. durch Zurückfahren
der Fördervorrichtung und Austausch des falschen Leergebindes.
Anhand der Daten von den Lichtschranken und/oder der Förderbe
wegung der Fördervorrichtung kann die Steuerung exakt berech
nen, an welcher Stelle sich das Leergebinde befindet. Die För
dervorrichtung transportiert jedes Leergebinde genauso weit,
bis es unter der gewünschten Abfüllstation steht. Dann wird die
Abfüllstation über ein Steuersignal der Steuerung dazu akti
viert, eine bestimmte Menge des Produktes in das Gebinde abzu
füllen. Hierzu wird in der Regel eine Pumpe in Betrieb gesetzt.
Die Pumpe ist üblicherweise mit einer volumetrischen Meßein
richtung verbunden oder in dem Abfüllbereich der Abfüllstation
ist eine Wägeeinrichtung angeordnet, so daß die Überprüfung der
einzufüllenden Menge über die abgefüllte Masse des Produktes
erfolgt. Beide Verfahren sind im Stand der Technik hinlänglich
bekannt. Die Pumpen können elektrisch oder hydraulisch betätig
bar sein. Im Falle hydraulisch betätigter Pumpen kann ein Hy
draulikaggregat für die Pumpen mehrerer Abfüllstationen verwen
det werden.
Wenn das Gebinde mit der gewünschten Menge gefüllt worden ist,
erhält die Steuerung ein Signal von der Abfüllstation, daß der
Abfüllvorgang beendet ist, und die Steuerung kann die Förder
vorrichtung weiter betätigen. Am Ende der Fördervorrichtung ist
entweder eine automatische Vorrichtung angeordnet, die die ge
füllten Gebinde verschließt und auf eine Palette abstellt, oder
das Abstellen der gefüllten Gebinde auf eine Palette wird manu
ell durchgeführt. Während diese zweite Ausführungsform der Er
findung weniger Hardwareaufwand erfordert, da in diesem Falle
nicht für jede Abfallstation eine eigene Lesevorrichtung für
die Kennung des Gebindes erforderlich ist, ist hier dennoch ein
erhöhter Steuerungs- und Verdrahtungsaufwand erforderlich, da
jede Abfüllstation mit einer zentralen Steuerung für die Ab
füllanlage verbunden sein muß. Die Steuerungen in den Abfüll
stationen können selbst soweit intelligent ausgebildet sein,
daß sie von der zentralen Steuerung nur noch Informationen dar
über erhalten, wann der Abfüllvorgang zu beginnen hat und wie
groß die einzufüllende Menge ist. Für die Verbindung der ein
zelnen Komponenten der Abfüllanlage können herkömmliche Daten
leitungen verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist die Ver
wendung eines seriellen Datenbusses, bei dem alle Komponenten
unter einem festgelegten Protokoll arbeiten. Ein derartiges Sy
stem ist handelsüblich, sehr zuverlässig und erleichtert den
Austausch einzelner Komponenten, ohne den Gesamtbetrieb zu be
einflussen.
Falls eine auf einem Leergebinde aufgebrachte Kennung dafür
verwendet wird, den Abfüllvorgang zu steuern, werden die Ge
binde vorzugsweise in einer definierten rotativen Stellung auf
der Fördervorrichtung angeordnet oder eine Vorrichtung zum Auf
bringen der Kennung ist nach der Vorrichtung angeordnet, die
die Leergebinde auf die Fördervorrichtung überführt. Auch auf
diese Weise ist gewährleistet, daß die Kennungen in eine defi
nierte Richtung weisen. Vorzugsweise ist der Bereich der För
dervorrichtung gegen unbefugten Zutritt gesichert, so daß der
Abfüllvorgang nicht manipuliert werden kann. Zu diesem Zwecke
können auch an den Seiten parallel zur Fördervorrichtung Licht
schranken angeordnet werden, die anzeigen, wenn ein Gegenstand
oder eine Person in den Förderbereich hineinragt oder ein Ge
binde z. B. aus dem Förderbereich herausfällt. Zusammen mit ei
ner gewünschten Anzahl und Anordnung von Lichtschranken, die
quer zur Förderrichtung gerichtet ist, läßt sich eine komplett
gesteuerte vollautomatische Abfüllung der Gebinde erzielen.
In jedem Fall werden nacheinander die unterschiedlichen Gebinde
mit unterschiedlichen Produkten gefüllt, die in einem Lie
ferauftrag spezifiziert werden, so daß ein Lieferauftrag nach
dem anderen abgearbeitet werden kann. Durch eine in der zentra
len Steuerung vorgesehene intelligente Schaltung wird eine An
ordnung der Abarbeitung der einzelnen Lieferaufträge derart
durchgeführt, daß die Anordnung der Paletten mit den abgefüll
ten Gebinden für die einzelnen Lieferaufträge dem zeitlichen
Verlauf einer Auslieferungstour entspricht. Auf diese Weise
wird das Entladen der Produkte auch für den Fahrer bzw. die
Kunden erleichtert.
Die Erfindung eignet sich für alle abfüllbaren Produkte wie
z. B. Fluide, Suspensionen, Emulsionen, Flüssigkeiten und
Schüttgut. Die Anlage ist vorzugsweise konzipiert zum Abfüllen
von Gebinden in der Größenordnung von 100 ml bis 50 l, je nach
Bedarf. Als Vorrichtungen können alle gängigen Fördervorrich
tungen wie z. B. Förderbänder, Förderwalzen, hängende Förder
bzw. Transporteinrichtungen und einzeln betätigte Förderplatt
formen verwendet werden. Die Fördervorrichtung ist vorzugsweise
hydraulisch oder elektrisch angetrieben, wobei der Antrieb
durch die Steuerung derart steuerbar ist, daß entweder die ge
samte Fördervorrichtung betätigt wird oder einzelne Förder
plattformen betätigt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der sche
matischen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Abfüllanlage, bei der der Abfüllvorgang über die
auf einem Gebinde aufgebrachte Kennung gesteuert
wird,
und
und
Fig. 2 eine Abfüllanlage, bei der die Steuerung des Abfüll
vorganges über eine zentrale Steuerung erfolgt.
Fig. 1 zeigt eine Abfüllanlage 10, deren Herzstück eine zen
trale Steuerung 12 ist, die über eine Datenleitung 14 mit einer
Einrichtung zur Eingabe von Lieferdaten verbunden ist oder mit
einer Anlage, über die Bestellungen abgewickelt werden und die
somit die geeigneten Eingabegeräte für das Erstellen von Lie
ferdatensätzen aufweist. Über diese Datenleitung 14 erhält die
zentrale Steuerung 12 Lieferdaten, die z. B. einen Lieferzeit
punkt, eine Anzahl von Produkten und die Menge der Produkte
enthält. Falls ein Lieferdatum angegeben ist, initiiert die
zentrale Steuerung 12 entweder kurz vor dem Liefertag oder an
dem Liefertag einen Abfüllzyklus, innerhalb dessen alle Pro
dukte aus dem Lieferauftrag hintereinander abgefüllt und auf
einer Palette positioniert werden. Zu diesem Zweck ist die zen
trale Steuerung 12 mit einer Gebindeselektionseinrichtung 14,
einer Fördervorrichtung 16, einem Drucker 18 und mehreren Ab
füllstationen 20 verbunden, die jeweils mit einem Produktbehäl
ter 22 verbunden sind und die jeweils eine eigene Leseeinrich
tung 24 aufweisen.
Der Abfüllzyklus wird wie folgt durchgeführt: Aus den Lieferda
ten erkennt die zentrale Steuerung, welche Leergebinde für den
Abfüllvorgang notwendig sind. Die Gebindeselektionseinrichtung
14 verfügt über einen Vorrat an unterschiedlichen Gebinden
26, 28, 30, die entweder einen unterschiedlichen Durchmesser
und/oder eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Die Gebindese
lektionseinrichtung 14 verfügt weiterhin über einen schwenkba
ren Greifer 32, durch den jeweils ein Gebinde 26, 28, 30 von der
Gebindeselektionseinrichtung 14 auf das Förderband 16 überführt
wird. Die Gebinde werden vorzugsweise von dem Greifer 32 in ei
nem Abstand d auf das Förderband aufgestellt, der dem gegensei
tigen konstanten Abstand d der Abfüllstationen 20 untereinander
entspricht. In Förderrichtung des Förderbandes 16 ist der Ge
bindeselektionseinrichtung ein Drucker 18 nachgeordnet, der
vorzugsweise als Tintenstrahldrucker ausgebildet ist. Die Leer
gebinde 26 bis 30 sind bereits mit leeren Etiketten versehen,
die beim Vorbeifahren an dem Drucker 18 mit einer Kennung ver
sehen werden. Hierfür kann im Bereich vor dem Drucker 18 eine
(nicht dargestellte) Rotationseinrichtung vorgesehen sein,
durch die das Leergebinde vor dem Druckkopf des Druckers 18 ro
tiert wird, so daß über den Umfang ein einwandfreier Druck er
zielt wird. Es ist auch möglich, daß die Leergebinde 26 bis 30
die Gebindeselektionseinrichtung 14 ohne ein Etikett verlassen
und daß das Etikett für das Gebinde in dem Drucker 18 in übli
cher Weise gedruckt und anschließend durch eine nicht darge
stellte Aufbringeinrichtung auf den Umfang des Gebindes bzw.
einen neben dem Gebinde liegenden Gebindedeckel aufgedruckt
wird. Die Gebindeselektionseinrichtung kann daher vorzugs
weise neben den Leergebinden auch die Gebindedeckel auf der
Fördervorrichtung positionieren.
Dem Drucker 18 ist in Förderrichtung eine Lichtschranke 34
nachgeordnet, die dazu dient, die Lage eines Gebindes auf dem
Förderband zu erfassen. Diese Lichtschranke 34 ist optional und
dient zur Überprüfung der errechnete Standorte der Leergebinde,
ist also nicht unbedingt notwendig. Im Grunde genommen ist es
ausreichend, wenn der Greifer 32 der Gebindeselektionseinrich
tung 14 ein Gebinde immer exakt an einem definierten Punkt auf
das Förderband 16 aufstellt.
Der Lichtschranke 34 folgen nun fünf Abfüllstationen 20, wobei
jede Abfüllstation 20 für ein eigenes Produkt vorgesehen ist.
Die Abfüllstationen 20 sind mit verkleinert und schematisch an
geordneten Behältern für das jeweilige Produkt verbunden. Diese
Behälter können diejenigen Behälter sein, in denen das Produkt
hergestellt wird. Es ist nicht unbedingt nötig, daß die Behäl
ter 22 in räumlich engem Zusammenhang mit der Abfüllstation 20
stehen. Sie können auch über Leitungen mit dieser verbunden
sein. Die Abfüllstation 20 besteht in der Regel aus einer elek
trischen oder hydraulischen Pumpe, einer eigenen Pumpensteue
rung und einer Volumenmeßeinrichtung oder Wägeeinrichtung, um
die abgefüllte Menge zu erfassen.
In dem Drucker 18 wurde jedes Leergebinde oder dessen Deckel
mit einer Kennung versehen, die auf dem Förderband 16 den Lese
einrichtungen 24 der Abfüllstationen 20 zugewandt ist. Sobald
eine Leseeinrichtung 24 erkennt, daß in das Gebinde das Produkt
der jeweiligen Abfüllstation einzufüllen ist, gibt die entspre
chende Abfüllstation 20 über die Datenleitungen 26 ein Signal
an die Steuerung weiter, welche veranlaßt, daß das Förderband
16 gestoppt wird. Es ist nicht unbedingt nötig, daß das Signal
über die Steuerung 12 läuft. Es ist genauso gut möglich, daß
jede Abfüllstation 20 mit der Fördervorrichtung 16 verbunden
ist. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn jede der Kompo
nenten wie Abfüllstation, Gebindeselektionseinrichtung und För
dervorrichtung über eine eigene kleine Steuerung verfügen, die
miteinander vernetzt sind, z. B. über einen seriellen Datenbus.
Die Leseeinrichtung 24 liest über die Kennung auf dem Gebinde
die Abfüllmenge ein, und die Steuerung der Abfüllstation 20
veranlaßt die zugehörigen Pumpe, den Abfüllvorgang zu beginnen.
Der Abfüllvorgang wird gestoppt, nachdem die zugehörige Meßein
richtung das Abfüllen der gewünschten Menge festgestellt hat.
Danach wird entweder mittelbar über die Steuerung 12 oder di
rekt ein Signal an die Fördervorrichtung 16 abgegeben, daß der
Abfüllvorgang beendet ist und die Förderung fortgesetzt werden
kann.
Durch die Tatsache, daß die Gebinde 26 bis 30 auf dem Förder
band 16 in dem gleichen Abstand angeordnet sind wie die Abfüll
stationen 20 an dem Förderband 16, ist es möglich, daß mehrere
Gebinde gleichzeitig gefüllt werden. Diese Tatsache kann in ei
nem Steueralgorithmus in der Steuerung 12 dahingehend genutzt
werden, daß die Ausgabe der Leergebinde auf das Förderband in
einer derartigen Anordnung erfolgt, daß beim Abfüllvorgang mög
lichst viel Gebinde gleichzeitig gefüllt werden können.
Am Ende des Förderbandes 16 kann eine nicht dargestellte, an
sich bekannte Vorrichtung zum Verschließen der Gebinde vorgese
hen sein. Diese kann mittels herkömmlicher Lichtschrankensteue
rung gesteuert werden oder auch über die zentrale Steuerung 12.
Weiterhin kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, um die gefüll
ten und verschlossenen Gebinde von dem Förderband 16 auf eine
Palette zu überführen. Dieser Vorgang kann jedoch auch manuell
ausgeführt werden. Der Vorteil der in Fig. 1 dargestellten Aus
führungsform liegt darin, daß durch die zentrale Steuerung le
diglich die Tätigkeit der Gebindeselektionseinrichtung 14 und
des Druckers 18 gesteuert werden muß. Die Tätigkeit der Abfüll
stationen 20 kann ohne eine weitere Beteiligung der zentralen
Steuerung 12 durchgeführt werden, wodurch diese Anlage relativ
unempfindlich ist. Andererseits ist für jede der Abfüllstatio
nen 20 eine eigene Leseeinrichtung 24 für die Kennung des Ge
bindes erforderlich.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei
der auch die Tätigkeit der Abfüllstationen über eine zentrale
Steuerung gesteuert wird. In dieser Figur sind zu Fig. 1 iden
tische oder funktionsgleiche Teile mit den identischen Bezugs
zeichen bezeichnet. Fig. 2 zeigt eine Abfüllanlage 40, die
weitgehend identisch zur Abfüllanlage 10 aus Fig. 1 aufgebaut
ist. Im Unterschied zur Abfüllanlage aus Fig. 1 enthalten die
Abfüllstationen 42 keine eigene Leseeinrichtung, sondern sind
direkt über Datenleitungen 44 mit der Steuerung 12 verbunden.
Bei dieser Abfüllanlage werden die Leergebinde 26 bis 30 durch
den Greifer 32 der Gebindeselektionseinrichtung 14 auf das För
derband aufgestellt, wobei sich die Steuerung die Position der
jeweiligen Gebinde merkt. Durch den Drucker 18 können die Ge
binde mit einer Kennung versehen werden, die jedoch nicht unbe
dingt maschinenlesbar sein muß. Die Lichtschranke 34 kann vor
gesehen werden, um die in der Steuerung 12 gespeicherten Posi
tionen der Gebinde 26 bis 30 auf der Fördervorrichtung 16 zu
überprüfen und somit eine Rückmeldung zu ermöglichen, ob die
gespeicherten Positionen exakt sind. Die Steuerung 12 bewegt
nun die Gebinde an vorausberechnete Stellen, an denen jeweils
eine Abfüllstation 42 angeordnet ist. Sobald ein Gebinde die
gewünschte Stelle erreicht hat, stoppt die Steuerung 12 das
Förderband 16 und betätigt die Pumpe der Abfüllstation 42 zum
Abfüllen des Gebindes mit der gewünschten Menge. Anschließend
nach der Beendigung des Abfüllvorgangs, die durch ein Rücksi
gnal der Abfüllstation 42 zur Steuerung 12 gekennzeichnet sein
kann, veranlaßt die Steuerung 12 das Förderband zum weiteren
Transport, bis schließlich alle Gebinde auf dem Förderband 16
abgefüllt sind. Am Ende des Förderbandes können die Gebinde -
wie vorstehend bereits beschrieben - verschlossen und entnommen
werden.
Diese Abfüllanlage kommt mit weniger Hardwarekomponenten aus,
ist jedoch in all ihren Funktionsabläufen vollkommen von der
Steuerung 12 abhängig. Um die Sicherheit einer derartigen An
lage als auch einer Anlage gemäß Fig. 1 zu erhöhen, ist es sinn
voll, wenn für die Steuerung 12 zwei oder drei redundant arbei
tende Rechner verwendet werden, so daß bei Ausfall eines Rech
ners die Arbeit der Anlage nicht unterbrochen wird. Derartige
redundante Systeme sind im Stand der Technik geläufig, so daß
auf eine detaillierte Abhandlung dieser Systeme hier verzichtet
wird.
Beide vorstehend genannten Abfüllanlagen haben den Vorteil, daß
die Abfüllung auftragsgebunden erfolgt, d. h. es werden nur Ge
binde abgefüllt, die nachfolgend gleich abtransportiert werden.
Somit entfällt der Aufwand für eine Lagerhaltung an gefüllten
Gebinden. Weitergehend wird es vermieden, daß beschränkt halt
bare Produkte in den abgefüllten Gebinden mit der Zeit un
brauchbar werden und entsorgt werden müssen.
Claims (19)
1. Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik in einem Lager
für abfüllbare Produkte,
bei welchem Lieferdaten zu einem Lieferauftrag einer Steuerung (12) zugeführt werden,
in der Steuerung (12) werden aus den Lieferdaten Steuerdaten für eine Abfüllanlage (10) generiert,
in der Abfüllanlage (10) werden gemäß den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) in den passenden Liefergrößen vorgehalten und auf einer Fördervorrichtung (16) plaziert, auf der sie an Abfüll stationen (20) der Abfüllanlage (10) vorbei transportiert wer den, wobei jede Abfüllstation (20) für das Abfüllen jeweils ei nes bestimmten Produkts vorgesehen ist;
die Fördervorrichtung (16) wird durch die Lieferdaten derart angesteuert, daß die Gebinde (26, 28, 30) vor der passenden Ab füllstation (20) anhalten und dort gesteuert durch die Lie ferdaten mit der gewünschten Menge eines Produkts gefüllt wer den;
die Gebinde (26, 28, 30) werden verschlossen und zusammen mit an deren Gebinden (26, 28, 30) des Lieferauftrags in einem Lieferbe reich plaziert.
bei welchem Lieferdaten zu einem Lieferauftrag einer Steuerung (12) zugeführt werden,
in der Steuerung (12) werden aus den Lieferdaten Steuerdaten für eine Abfüllanlage (10) generiert,
in der Abfüllanlage (10) werden gemäß den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) in den passenden Liefergrößen vorgehalten und auf einer Fördervorrichtung (16) plaziert, auf der sie an Abfüll stationen (20) der Abfüllanlage (10) vorbei transportiert wer den, wobei jede Abfüllstation (20) für das Abfüllen jeweils ei nes bestimmten Produkts vorgesehen ist;
die Fördervorrichtung (16) wird durch die Lieferdaten derart angesteuert, daß die Gebinde (26, 28, 30) vor der passenden Ab füllstation (20) anhalten und dort gesteuert durch die Lie ferdaten mit der gewünschten Menge eines Produkts gefüllt wer den;
die Gebinde (26, 28, 30) werden verschlossen und zusammen mit an deren Gebinden (26, 28, 30) des Lieferauftrags in einem Lieferbe reich plaziert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebinde (26, 28, 30) eines Lieferauftrags räumlich mit
den Gebinden (26, 28, 30) aus anderen Lieferaufträgen derart in
dem Lieferbereich angeordnet werden, daß deren räumliche Anord
nung in etwa dem Tourenplan eines Auslieferers entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebinde (26, 28, 30) mit einer Kennung versehen werden,
die Informationen über die Lieferdaten enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfüllstationen (20) durch die Kennung gesteuert wer
den.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfüllstationen (20) von der Steuerung (12) der Ab
füllanlage (10) gesteuert werden.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebinde (26, 28, 30) in einem definierten Abstand (d) auf
der Fördervorrichtung (16) plaziert werden, welcher Abstand (d)
dem gegenseitigen Abstand der Abfüllstationen (20) an der För
dervorrichtung (16) entspricht.
7. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebinde (26, 28, 30) in einer definierten rotativen Stel
lung auf der Fördervorrichtung (16) plaziert werden.
8. Vorrichtung zum Abfüllen einer Vielzahl von unterschiedli
chen abfüllbaren Produkten,
gekennzeichnet durch
mindestens eine Steuerung (12),
wenigstens eine Eingabestation für in Zusammenhang mit einem Lieferauftrag angefallene Lieferdaten,
einer Gebindeselektionseinrichtung (14), die entweder entspre chend den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) auf eine Fördervor richtung (16) überführt oder anzeigt, welche Gebinde (26, 28, 30) auf die Fördervorrichtung (16) zu überführen sind,
wenigstens einer Einrichtung zum Berechnen (12) und/oder Erfas sen (34) von Gebinden (26, 28, 30) auf der Fördervorrichtung (16), und
jeweils mindestens einer an der Fördervorrichtung (16) angeord neten Abfüllstation (20) für jedes Produkt, welche Abfüllsta tion (20) über die Lieferdaten steuerbar ist, wobei die zen trale Steuerung (12) oder Steuerungen der Abfüllstationen (20) und der Fördervorrichtung (16) das Zusammenwirken von Abfüll stationen (20) und Fördervorrichtung (16) steuern.
mindestens eine Steuerung (12),
wenigstens eine Eingabestation für in Zusammenhang mit einem Lieferauftrag angefallene Lieferdaten,
einer Gebindeselektionseinrichtung (14), die entweder entspre chend den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) auf eine Fördervor richtung (16) überführt oder anzeigt, welche Gebinde (26, 28, 30) auf die Fördervorrichtung (16) zu überführen sind,
wenigstens einer Einrichtung zum Berechnen (12) und/oder Erfas sen (34) von Gebinden (26, 28, 30) auf der Fördervorrichtung (16), und
jeweils mindestens einer an der Fördervorrichtung (16) angeord neten Abfüllstation (20) für jedes Produkt, welche Abfüllsta tion (20) über die Lieferdaten steuerbar ist, wobei die zen trale Steuerung (12) oder Steuerungen der Abfüllstationen (20) und der Fördervorrichtung (16) das Zusammenwirken von Abfüll stationen (20) und Fördervorrichtung (16) steuern.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor den Abfüllstationen (20) eine Identifikationseinrich
tung, z. B. ein Drucker (18), vorgesehen ist, durch den die Ge
binde (26, 28, 30) mit einer Kennung versehen werden, die Lie
ferdaten enthält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfüllstationen (20) eine Steuerung aufweisen, die mit
einer Leseeinrichtung versehen ist, um aus der auf dem Gebinde
(26, 28, 30) angebrachten Kennung die Steuerdaten für die Abfüll
station (20) zu ermitteln.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Abfüllstation (42) über eine Steuer- und/oder Daten
leitung (44) mit der Steuerung (12) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebindeselektionseinrichtung (14) aus einer durch die
Steuerung (12) gesteuerten Abstapeleinrichtung (32) gebildet
ist, die die Gebinde (26, 28, 30) aus einem Gebindevorrat auf die
Fördervorrichtung (16) überführt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abfüllstationen (20) gleichmäßig beabstandet an der
Fördervorrichtung (16) angeordnet sind, und daß die Gebindese
lektionseinrichtung (14) derart gesteuert ist, daß die Gebinde
(26, 28, 30) in denselben Abständen auf die Fördervorrichtung
(16) gestellt werden.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Fördervorrichtung (16) mindestens eine De
tektionseinrichtung (34) für Gebinde (26, 28, 30) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektionseinrichtung (34) wenigstens eine
Licht/Laserschranke umfaßt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektionseinrichtung zwei in einem vorgegebenen Ab
stand in Förderrichtung hintereinander angeordnete
Licht/Laserschranken zur Erfassung des Gebindedurchmessers um
faßt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektionseinrichtung wenigstens zwei übereinander an
geordnete Licht/Laserschranken zur Ermittlung der Gebindehöhe
umfaßt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gebindeselektionseinrichtung (14) eine Anzeige und/oder
Signaleinrichtung aufweist, die in räumlichem Zusammenhang mit
dem Leergebindevorrat angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Steuerung (12) eine Zeitsteuerung vorgesehen ist,
die Lieferdaten in zeitlichem Zusammenhang mit einem Lieferter
min an eine Abfüllanlage (10) übermittelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996107255 DE19607255A1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996107255 DE19607255A1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19607255A1 true DE19607255A1 (de) | 1997-08-28 |
Family
ID=7786519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996107255 Ceased DE19607255A1 (de) | 1996-02-26 | 1996-02-26 | Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19607255A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001081209A1 (en) * | 2000-04-25 | 2001-11-01 | Shell Internationale Research Maatschappij B.V. | Product delivery system |
| US6536484B2 (en) | 2000-04-25 | 2003-03-25 | Shell Oil Company | Container and a process for filling said container |
| US6598631B2 (en) | 2000-04-25 | 2003-07-29 | Shell Oil Company | Device and process for product reconstitution |
| US6615880B2 (en) | 2000-04-25 | 2003-09-09 | Shell Oil Company | Process and machine for product mixing |
| US6761318B2 (en) | 2000-04-25 | 2004-07-13 | Shell Oil Company | Container and process for monitoring and recordal of product information |
| DE102019216903A1 (de) * | 2019-11-01 | 2021-05-06 | Beiersdorf Ag | Vorrichtung zur Befüllung von Behältnissen |
-
1996
- 1996-02-26 DE DE1996107255 patent/DE19607255A1/de not_active Ceased
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| US7065940B2 (en) | 2000-04-25 | 2006-06-27 | Shell Oil Company | Product delivery system |
| US7066215B1 (en) | 2000-04-25 | 2006-06-27 | Shell Oil Company | Method for product mixing |
| DE102019216903A1 (de) * | 2019-11-01 | 2021-05-06 | Beiersdorf Ag | Vorrichtung zur Befüllung von Behältnissen |
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