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DE19607255A1 - Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik - Google Patents

Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik

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Publication number
DE19607255A1
DE19607255A1 DE1996107255 DE19607255A DE19607255A1 DE 19607255 A1 DE19607255 A1 DE 19607255A1 DE 1996107255 DE1996107255 DE 1996107255 DE 19607255 A DE19607255 A DE 19607255A DE 19607255 A1 DE19607255 A1 DE 19607255A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
containers
delivery
conveyor
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1996107255
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Weckerle
Gerd Stotmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996107255 priority Critical patent/DE19607255A1/de
Publication of DE19607255A1 publication Critical patent/DE19607255A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G15/00Arrangements for check-weighing of materials dispensed into removable containers
    • G01G15/001Volumetric pre-dispensing to an estimated weight; Gravimetric make-up device for target device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B57/00Automatic control, checking, warning, or safety devices
    • B65B57/02Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of binding or wrapping material, containers, or packages
    • B65B57/06Automatic control, checking, warning, or safety devices responsive to absence, presence, abnormal feed, or misplacement of binding or wrapping material, containers, or packages and operating to control, or to stop, the feed of articles or material to be packaged
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/02Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for perforating, scoring, slitting, or applying code or date marks on material prior to packaging
    • B65B61/025Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for perforating, scoring, slitting, or applying code or date marks on material prior to packaging for applying, e.g. printing, code or date marks on material prior to packaging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor­ richtung zur Abfüll- und Transportlogistik in einem Lager für abfüllbare Produkte.
Eine Art dieser Produkte sind z. B. Farben, die in unterschied­ lichen Qualitäten und Farbtönen auf Vorrat gehalten werden.
Üblicherweise werden diese Produkte in großen Behältern herge­ stellt und anschließend in Gebinde abgefüllt, die in bestimmten Größenordnungen auf Vorrat gehalten werden. Auf diese Weise er­ hält man eine Lagerhaltung, bei der die Gebinde mit bestimmten Farbqualitäten und Farbtönen in unterschiedlichen Größenordnun­ gen an bestimmten Plätzen des Lagers angeordnet sind. Wenn nun ein Lieferauftrag eintrifft, der die Bestellung einiger unter­ schiedlicher Produkte in unterschiedlichen Größenordnungen be­ inhaltet, ist es notwendig, diese eventuell weiter auseinander liegenden Plätze in dem Lager für den einen Lieferauftrag anzu­ fahren. Selbst wenn dieses Anfahren automatisch geschieht, so beinhaltet das Zusammenstellen einer Palette für einen Liefer­ auftrag einen erheblichen Aufwand. Ein weiteres Problem bei diesem Verfahren ist die Lagerhaltung, die zum einen sehr viel Raum erfordert und zum anderen den Nachteil hat, daß Produkte, die eine bestimmte Lebensdauer haben, nach einer gewissen Zeit entweder verkauft sein oder entsorgt werden müssen.
Es ist Ziel der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, bei denen der Aufwand für die Lagerhaltung ent­ fällt und die eine unkomplizierte Zusammenstellung der Produkte für einen Lieferauftrag ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung des An­ spruchs 8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der entsprechenden Unteransprüche.
Erfindungsgemäß werden die Produkte nun nicht mehr im Gebinde abgefüllt und in einem Lager untergebracht, sondern ein herge­ stelltes Produkt verbleibt in einem großen Behälter, der z. B. während der Herstellung verwendet werden kann. Erfindungsgemäß erfolgt das Abfüllen der Produkte in die Gebinde auftragspezi­ fisch, d. h. die Lieferdaten zu einem Lieferauftrag werden er­ faßt und durch diese Daten wird eine Abfüllanlage derart ge­ steuert, daß die in dem Auftrag erforderlichen Gebinde bereit­ gestellt werden und diese Gebinde an Abfüllstationen der Ab­ füllanlage vorbei transportiert werden. Jede Abfüllstation füllt jeweils ein Produkt aus einem Produktbehälter in ein auf der Fördervorrichtung stehendes Gebinde. Die Leergebinde halten - gesteuert durch die Lieferdaten - vor den richtigen Abfüll­ stationen an und werden dort - ebenfalls gesteuert durch die Lieferdaten - befüllt. Die Gebinde können am Ende der Förder­ vorrichtung entweder automatisch oder manuell mit einem Deckel versehen und auf eine Lieferpalette gestapelt werden. Der Vor­ teil dieses Verfahrens und der mit ihr zusammenhängenden Vor­ richtung besteht darin, daß der gesamte Aufwand für die Lager­ haltung der gefüllten Gebinde entfällt, da die Gebinde nun kurz vor dem Liefertag oder am Liefertag abgefüllt und auf einer Pa­ lette abgestapelt werden. Durch dieses Verfahren ist es weiter­ hin möglich, die Abarbeitung der einzelnen Lieferaufträge so zu koordinieren, daß eine dem Tourenplan eines Auslieferers ent­ sprechende Abfüllung gewährleistet wird. Die Paletten können daher z. B. nacheinander in das Lieferfahrzeug eingeschoben wer­ den, wodurch sie im zeitlich richtigen Ablauf der Ausliefe­ rungsfahrt wieder entladen werden können.
Ein derartiges Verfahren und die entsprechende Vorrichtung er­ übrigen somit den gesamten bisherigen Aufwand an Lager und Transportlogistik, verringern die Lagerkosten und machen in den meisten Fällen eine Entsorgung zu alter und daher nicht mehr verkaufsfähiger Produkte überflüssig, da das Abfüllen in die Einzelgebinde erst dann erfolgt, wenn diese Gebinde auch gleich veräußert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die zugehörige Vorrichtung kommen weiterhin mit einem relativ geringen Aufwand an Maschi­ nen und Vorrichtungen aus. So wird eine Steuerung benötigt, die die gesamten Abläufe, d. h. das Erfassen der Lieferdaten, die zeitliche Verarbeitung der Lieferdaten der unterschiedlichen Aufträge und die Steuerung der Abfüllanlage übernimmt. Eine derartige Steuerung kann z. B. durch einen Mikroprozessor oder durch einen Personalcomputer gegeben sein. Es ist weiterhin möglich, unterschiedliche Steuerungsaufgaben wie z. B. die Er­ fassung und zeitliche Bearbeitung der Lieferdaten einerseits und die Steuerung der Abfüllanlage andererseits auf unter­ schiedliche Steuerungen zu übertragen. Eine derartige aufgaben­ spezifische Zuordnung von Steuerungshardware auf unterschiedli­ che Aufgabenbereiche entspricht dem durchschnittlichen Wissen des Fachmanns und wird daher nicht weiter ausgeführt.
Wesentlich ist, daß eine Transport- bzw. Fördervorrichtung vor­ gesehen ist, die an einer Vielzahl von Abfüllstationen vorbei­ führt, wobei jede Abfüllstation mit einem Behälter für ein Pro­ dukt verbunden ist und dieses Produkt in das auf der Fördervor­ richtung vor der Abfüllstation stehende Leergebinde überführt. Die Steuerung der Abfüllstation erfolgt dabei durch die Liefer­ daten des Lieferauftrags.
Diese Steuerung kann auf unterschiedliche Weise realisiert wer­ den. Der Übersichtlichkeit halber werden nur zwei Alternativen nachfolgend detaillierter beschrieben.
In einem ersten Verfahren bzw. einer ersten Vorrichtung werden die Leergebinde entweder manuell oder automatisch auf eine För­ dervorrichtung übertragen. Während dieser Übertragung oder da­ nach werden die Leergebinde durch einen mit der Steuerung ver­ bundenen Drucker mit einer zumindest maschinenlesbaren Kennung versehen. Die Leergebinde werden dann von der Fördervorrichtung an den Abfüllstationen vorbeibewegt. In jeder Abfüllstation ist eine Leseeinrichtung für die Kennung vorgesehen und jede Ab­ füllstation ist mit einer Steuerung versehen, die die Förder­ vorrichtung anhält, wenn aus den von der Gebindekennung einge­ lesenen Daten erkennbar ist, daß ein Leergebinde durch die je­ weilige Abfüllstation abgefüllt werden muß. Da in den Lieferda­ ten die Liefermenge angegeben ist, wird eine Pumpe oder eine andere Produktfördereinrichtung der Abfüllstation nun derart betrieben, daß die richtige Menge des Produktes in das Leerge­ binde eingefüllt wird. Die Steuerung bzw. Regelung und Überprü­ fung der richtigen Menge kann in bekannter Weise volumetrisch oder massegesteuert erfolgen.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Leergebinde in einem definierten Abstand auf der Fördervorrichtung angeordnet wer­ den, welcher Abstand dem Abstand der Abfüllstationen an dem Förderband entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, daß meh­ rere Gebinde gleichzeitig gefüllt werden können. Die Steuerung kann in diesem Sinne sogar eine Logik aufweisen, die die Abfol­ ge der Produkte an den unterschiedlichen Abfüllstationen ge­ speichert hat und die Leergebinde in einer derartigen Abfolge an die Fördervorrichtung ausgibt, daß immer möglichst viele Ge­ binde gleichzeitig gefüllt werden können. Hierdurch kann der gesamte Abfüllvorgang so kurz wie möglich gehalten werden. In diesem Fall muß die Steuerung über einen Speicher verfügen, in dem die Abfolge der Produkte an der Fördervorrichtung in den einzelnen Abfüllstationen gespeichert ist.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Kennung auf dem Gebinde nicht nur maschinenlesbar, sondern auch in Normalschrift wie­ dergegeben ist, so daß sofort ersichtlich ist, um welches Pro­ dukt es sich handelt.
Die Lieferdaten müssen zumindest die Menge und die Art des zu liefernden Produktes enthalten. Sie können weiterhin ein Lie­ ferdatum und die Lieferadresse enthalten. Weiterhin können die Chargennummer, Auftragsnummer und weitere Produktinformationen in der Kennung enthalten sein.
Obwohl die automatische Etikettierung bzw. Kennzeichnung der Leergebinde durch die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr vor­ teilhaft ist, ist es prinzipiell auch möglich, die Gebinde vor­ her oder nachher manuell mit einem Aufkleber zu versehen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist es daher nicht notwendig, die Gebinde mit einer Kennung zu versehen. Bei dieser Vorrichtung sind alle Abfüllstationen direkt mit der Steuerung der Abfüllanlage verbunden.
Die Leergebinde werden manuell oder durch eine automatische Ab­ stapeleinrichtung in einer festgelegten Reihenfolge auf der Fördervorrichtung, z. B. einem Förderband, angeordnet. Bei einem manuellen Aufsetzen der Leergebinde auf die Fördervorrichtung kann durch eine Signaleinrichtung angezeigt werden, welches Leergebinde auf die Fördervorrichtung aufzustellen ist. In der Regel ist am Beginn der Fördervorrichtung ein Lager für unter­ schiedliche Leergebinde, d. h. Leergebinde mit unterschiedlichen Durchmessern und/oder unterschiedlicher Höhe vorhanden. Bei ma­ nuellem Aufstellen der Gebinde auf die Fördervorrichtung wird die Fördervorrichtung vorzugsweise angehalten, wenn ein neues Gebinde aufzustellen ist. Der Aufstellort ist in diesem Fall genau z. B. durch eine Schablone gekennzeichnet, so daß ein prä­ zises Aufstellen der Gebinde möglich ist. Vor den Abfüllstatio­ nen ist zumindest eine Lichtschranke vorgesehen, die erfaßt, ob sich ein Leergebinde auf der Fördervorrichtung befindet. Die Lichtschranke kann z. B. zur Überprüfung der durch die Steuerung errechneten Standorte der Leergebinde auf der Fördervorrichtung verwendet werden. Durch entsprechende Anordnung mehrerer Licht­ schranken hintereinander und übereinander können ebenfalls der Durchmesser und die Höhe der Leergebinde bestimmt werden. Hier­ durch können nicht nur der Standort sondern auch die Größe der Leergebinde auf der Fördervorrichtung überprüft werden. Aus den von der Lichtschranke erhaltenen Informationen kann dann in ei­ ner Prüflogik entweder ein Korrekturwert betreffend die Posi­ tion des Leergebindes auf der Fördervorrichtung abgeleitet wer­ den und/oder ein Fehlersignal, z. B. wenn das Gebinde die fal­ sche Größe hat. Aufgrund dieses Signals kann der Fehler dann manuell oder automatisch behoben werde, z. B. durch Zurückfahren der Fördervorrichtung und Austausch des falschen Leergebindes. Anhand der Daten von den Lichtschranken und/oder der Förderbe­ wegung der Fördervorrichtung kann die Steuerung exakt berech­ nen, an welcher Stelle sich das Leergebinde befindet. Die För­ dervorrichtung transportiert jedes Leergebinde genauso weit, bis es unter der gewünschten Abfüllstation steht. Dann wird die Abfüllstation über ein Steuersignal der Steuerung dazu akti­ viert, eine bestimmte Menge des Produktes in das Gebinde abzu­ füllen. Hierzu wird in der Regel eine Pumpe in Betrieb gesetzt. Die Pumpe ist üblicherweise mit einer volumetrischen Meßein­ richtung verbunden oder in dem Abfüllbereich der Abfüllstation ist eine Wägeeinrichtung angeordnet, so daß die Überprüfung der einzufüllenden Menge über die abgefüllte Masse des Produktes erfolgt. Beide Verfahren sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Die Pumpen können elektrisch oder hydraulisch betätig­ bar sein. Im Falle hydraulisch betätigter Pumpen kann ein Hy­ draulikaggregat für die Pumpen mehrerer Abfüllstationen verwen­ det werden.
Wenn das Gebinde mit der gewünschten Menge gefüllt worden ist, erhält die Steuerung ein Signal von der Abfüllstation, daß der Abfüllvorgang beendet ist, und die Steuerung kann die Förder­ vorrichtung weiter betätigen. Am Ende der Fördervorrichtung ist entweder eine automatische Vorrichtung angeordnet, die die ge­ füllten Gebinde verschließt und auf eine Palette abstellt, oder das Abstellen der gefüllten Gebinde auf eine Palette wird manu­ ell durchgeführt. Während diese zweite Ausführungsform der Er­ findung weniger Hardwareaufwand erfordert, da in diesem Falle nicht für jede Abfallstation eine eigene Lesevorrichtung für die Kennung des Gebindes erforderlich ist, ist hier dennoch ein erhöhter Steuerungs- und Verdrahtungsaufwand erforderlich, da jede Abfüllstation mit einer zentralen Steuerung für die Ab­ füllanlage verbunden sein muß. Die Steuerungen in den Abfüll­ stationen können selbst soweit intelligent ausgebildet sein, daß sie von der zentralen Steuerung nur noch Informationen dar­ über erhalten, wann der Abfüllvorgang zu beginnen hat und wie groß die einzufüllende Menge ist. Für die Verbindung der ein­ zelnen Komponenten der Abfüllanlage können herkömmliche Daten­ leitungen verwendet werden. Besonders vorteilhaft ist die Ver­ wendung eines seriellen Datenbusses, bei dem alle Komponenten unter einem festgelegten Protokoll arbeiten. Ein derartiges Sy­ stem ist handelsüblich, sehr zuverlässig und erleichtert den Austausch einzelner Komponenten, ohne den Gesamtbetrieb zu be­ einflussen.
Falls eine auf einem Leergebinde aufgebrachte Kennung dafür verwendet wird, den Abfüllvorgang zu steuern, werden die Ge­ binde vorzugsweise in einer definierten rotativen Stellung auf der Fördervorrichtung angeordnet oder eine Vorrichtung zum Auf­ bringen der Kennung ist nach der Vorrichtung angeordnet, die die Leergebinde auf die Fördervorrichtung überführt. Auch auf diese Weise ist gewährleistet, daß die Kennungen in eine defi­ nierte Richtung weisen. Vorzugsweise ist der Bereich der För­ dervorrichtung gegen unbefugten Zutritt gesichert, so daß der Abfüllvorgang nicht manipuliert werden kann. Zu diesem Zwecke können auch an den Seiten parallel zur Fördervorrichtung Licht­ schranken angeordnet werden, die anzeigen, wenn ein Gegenstand oder eine Person in den Förderbereich hineinragt oder ein Ge­ binde z. B. aus dem Förderbereich herausfällt. Zusammen mit ei­ ner gewünschten Anzahl und Anordnung von Lichtschranken, die quer zur Förderrichtung gerichtet ist, läßt sich eine komplett gesteuerte vollautomatische Abfüllung der Gebinde erzielen.
In jedem Fall werden nacheinander die unterschiedlichen Gebinde mit unterschiedlichen Produkten gefüllt, die in einem Lie­ ferauftrag spezifiziert werden, so daß ein Lieferauftrag nach dem anderen abgearbeitet werden kann. Durch eine in der zentra­ len Steuerung vorgesehene intelligente Schaltung wird eine An­ ordnung der Abarbeitung der einzelnen Lieferaufträge derart durchgeführt, daß die Anordnung der Paletten mit den abgefüll­ ten Gebinden für die einzelnen Lieferaufträge dem zeitlichen Verlauf einer Auslieferungstour entspricht. Auf diese Weise wird das Entladen der Produkte auch für den Fahrer bzw. die Kunden erleichtert.
Die Erfindung eignet sich für alle abfüllbaren Produkte wie z. B. Fluide, Suspensionen, Emulsionen, Flüssigkeiten und Schüttgut. Die Anlage ist vorzugsweise konzipiert zum Abfüllen von Gebinden in der Größenordnung von 100 ml bis 50 l, je nach Bedarf. Als Vorrichtungen können alle gängigen Fördervorrich­ tungen wie z. B. Förderbänder, Förderwalzen, hängende Förder­ bzw. Transporteinrichtungen und einzeln betätigte Förderplatt­ formen verwendet werden. Die Fördervorrichtung ist vorzugsweise hydraulisch oder elektrisch angetrieben, wobei der Antrieb durch die Steuerung derart steuerbar ist, daß entweder die ge­ samte Fördervorrichtung betätigt wird oder einzelne Förder­ plattformen betätigt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der sche­ matischen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Abfüllanlage, bei der der Abfüllvorgang über die auf einem Gebinde aufgebrachte Kennung gesteuert wird,
und
Fig. 2 eine Abfüllanlage, bei der die Steuerung des Abfüll­ vorganges über eine zentrale Steuerung erfolgt.
Fig. 1 zeigt eine Abfüllanlage 10, deren Herzstück eine zen­ trale Steuerung 12 ist, die über eine Datenleitung 14 mit einer Einrichtung zur Eingabe von Lieferdaten verbunden ist oder mit einer Anlage, über die Bestellungen abgewickelt werden und die somit die geeigneten Eingabegeräte für das Erstellen von Lie­ ferdatensätzen aufweist. Über diese Datenleitung 14 erhält die zentrale Steuerung 12 Lieferdaten, die z. B. einen Lieferzeit­ punkt, eine Anzahl von Produkten und die Menge der Produkte enthält. Falls ein Lieferdatum angegeben ist, initiiert die zentrale Steuerung 12 entweder kurz vor dem Liefertag oder an dem Liefertag einen Abfüllzyklus, innerhalb dessen alle Pro­ dukte aus dem Lieferauftrag hintereinander abgefüllt und auf einer Palette positioniert werden. Zu diesem Zweck ist die zen­ trale Steuerung 12 mit einer Gebindeselektionseinrichtung 14, einer Fördervorrichtung 16, einem Drucker 18 und mehreren Ab­ füllstationen 20 verbunden, die jeweils mit einem Produktbehäl­ ter 22 verbunden sind und die jeweils eine eigene Leseeinrich­ tung 24 aufweisen.
Der Abfüllzyklus wird wie folgt durchgeführt: Aus den Lieferda­ ten erkennt die zentrale Steuerung, welche Leergebinde für den Abfüllvorgang notwendig sind. Die Gebindeselektionseinrichtung 14 verfügt über einen Vorrat an unterschiedlichen Gebinden 26, 28, 30, die entweder einen unterschiedlichen Durchmesser und/oder eine unterschiedliche Höhe aufweisen. Die Gebindese­ lektionseinrichtung 14 verfügt weiterhin über einen schwenkba­ ren Greifer 32, durch den jeweils ein Gebinde 26, 28, 30 von der Gebindeselektionseinrichtung 14 auf das Förderband 16 überführt wird. Die Gebinde werden vorzugsweise von dem Greifer 32 in ei­ nem Abstand d auf das Förderband aufgestellt, der dem gegensei­ tigen konstanten Abstand d der Abfüllstationen 20 untereinander entspricht. In Förderrichtung des Förderbandes 16 ist der Ge­ bindeselektionseinrichtung ein Drucker 18 nachgeordnet, der vorzugsweise als Tintenstrahldrucker ausgebildet ist. Die Leer­ gebinde 26 bis 30 sind bereits mit leeren Etiketten versehen, die beim Vorbeifahren an dem Drucker 18 mit einer Kennung ver­ sehen werden. Hierfür kann im Bereich vor dem Drucker 18 eine (nicht dargestellte) Rotationseinrichtung vorgesehen sein, durch die das Leergebinde vor dem Druckkopf des Druckers 18 ro­ tiert wird, so daß über den Umfang ein einwandfreier Druck er­ zielt wird. Es ist auch möglich, daß die Leergebinde 26 bis 30 die Gebindeselektionseinrichtung 14 ohne ein Etikett verlassen und daß das Etikett für das Gebinde in dem Drucker 18 in übli­ cher Weise gedruckt und anschließend durch eine nicht darge­ stellte Aufbringeinrichtung auf den Umfang des Gebindes bzw. einen neben dem Gebinde liegenden Gebindedeckel aufgedruckt wird. Die Gebindeselektionseinrichtung kann daher vorzugs­ weise neben den Leergebinden auch die Gebindedeckel auf der Fördervorrichtung positionieren.
Dem Drucker 18 ist in Förderrichtung eine Lichtschranke 34 nachgeordnet, die dazu dient, die Lage eines Gebindes auf dem Förderband zu erfassen. Diese Lichtschranke 34 ist optional und dient zur Überprüfung der errechnete Standorte der Leergebinde, ist also nicht unbedingt notwendig. Im Grunde genommen ist es ausreichend, wenn der Greifer 32 der Gebindeselektionseinrich­ tung 14 ein Gebinde immer exakt an einem definierten Punkt auf das Förderband 16 aufstellt.
Der Lichtschranke 34 folgen nun fünf Abfüllstationen 20, wobei jede Abfüllstation 20 für ein eigenes Produkt vorgesehen ist. Die Abfüllstationen 20 sind mit verkleinert und schematisch an­ geordneten Behältern für das jeweilige Produkt verbunden. Diese Behälter können diejenigen Behälter sein, in denen das Produkt hergestellt wird. Es ist nicht unbedingt nötig, daß die Behäl­ ter 22 in räumlich engem Zusammenhang mit der Abfüllstation 20 stehen. Sie können auch über Leitungen mit dieser verbunden sein. Die Abfüllstation 20 besteht in der Regel aus einer elek­ trischen oder hydraulischen Pumpe, einer eigenen Pumpensteue­ rung und einer Volumenmeßeinrichtung oder Wägeeinrichtung, um die abgefüllte Menge zu erfassen.
In dem Drucker 18 wurde jedes Leergebinde oder dessen Deckel mit einer Kennung versehen, die auf dem Förderband 16 den Lese­ einrichtungen 24 der Abfüllstationen 20 zugewandt ist. Sobald eine Leseeinrichtung 24 erkennt, daß in das Gebinde das Produkt der jeweiligen Abfüllstation einzufüllen ist, gibt die entspre­ chende Abfüllstation 20 über die Datenleitungen 26 ein Signal an die Steuerung weiter, welche veranlaßt, daß das Förderband 16 gestoppt wird. Es ist nicht unbedingt nötig, daß das Signal über die Steuerung 12 läuft. Es ist genauso gut möglich, daß jede Abfüllstation 20 mit der Fördervorrichtung 16 verbunden ist. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn jede der Kompo­ nenten wie Abfüllstation, Gebindeselektionseinrichtung und För­ dervorrichtung über eine eigene kleine Steuerung verfügen, die miteinander vernetzt sind, z. B. über einen seriellen Datenbus.
Die Leseeinrichtung 24 liest über die Kennung auf dem Gebinde die Abfüllmenge ein, und die Steuerung der Abfüllstation 20 veranlaßt die zugehörigen Pumpe, den Abfüllvorgang zu beginnen. Der Abfüllvorgang wird gestoppt, nachdem die zugehörige Meßein­ richtung das Abfüllen der gewünschten Menge festgestellt hat. Danach wird entweder mittelbar über die Steuerung 12 oder di­ rekt ein Signal an die Fördervorrichtung 16 abgegeben, daß der Abfüllvorgang beendet ist und die Förderung fortgesetzt werden kann.
Durch die Tatsache, daß die Gebinde 26 bis 30 auf dem Förder­ band 16 in dem gleichen Abstand angeordnet sind wie die Abfüll­ stationen 20 an dem Förderband 16, ist es möglich, daß mehrere Gebinde gleichzeitig gefüllt werden. Diese Tatsache kann in ei­ nem Steueralgorithmus in der Steuerung 12 dahingehend genutzt werden, daß die Ausgabe der Leergebinde auf das Förderband in einer derartigen Anordnung erfolgt, daß beim Abfüllvorgang mög­ lichst viel Gebinde gleichzeitig gefüllt werden können.
Am Ende des Förderbandes 16 kann eine nicht dargestellte, an sich bekannte Vorrichtung zum Verschließen der Gebinde vorgese­ hen sein. Diese kann mittels herkömmlicher Lichtschrankensteue­ rung gesteuert werden oder auch über die zentrale Steuerung 12. Weiterhin kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, um die gefüll­ ten und verschlossenen Gebinde von dem Förderband 16 auf eine Palette zu überführen. Dieser Vorgang kann jedoch auch manuell ausgeführt werden. Der Vorteil der in Fig. 1 dargestellten Aus­ führungsform liegt darin, daß durch die zentrale Steuerung le­ diglich die Tätigkeit der Gebindeselektionseinrichtung 14 und des Druckers 18 gesteuert werden muß. Die Tätigkeit der Abfüll­ stationen 20 kann ohne eine weitere Beteiligung der zentralen Steuerung 12 durchgeführt werden, wodurch diese Anlage relativ unempfindlich ist. Andererseits ist für jede der Abfüllstatio­ nen 20 eine eigene Leseeinrichtung 24 für die Kennung des Ge­ bindes erforderlich.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der auch die Tätigkeit der Abfüllstationen über eine zentrale Steuerung gesteuert wird. In dieser Figur sind zu Fig. 1 iden­ tische oder funktionsgleiche Teile mit den identischen Bezugs­ zeichen bezeichnet. Fig. 2 zeigt eine Abfüllanlage 40, die weitgehend identisch zur Abfüllanlage 10 aus Fig. 1 aufgebaut ist. Im Unterschied zur Abfüllanlage aus Fig. 1 enthalten die Abfüllstationen 42 keine eigene Leseeinrichtung, sondern sind direkt über Datenleitungen 44 mit der Steuerung 12 verbunden.
Bei dieser Abfüllanlage werden die Leergebinde 26 bis 30 durch den Greifer 32 der Gebindeselektionseinrichtung 14 auf das För­ derband aufgestellt, wobei sich die Steuerung die Position der jeweiligen Gebinde merkt. Durch den Drucker 18 können die Ge­ binde mit einer Kennung versehen werden, die jedoch nicht unbe­ dingt maschinenlesbar sein muß. Die Lichtschranke 34 kann vor­ gesehen werden, um die in der Steuerung 12 gespeicherten Posi­ tionen der Gebinde 26 bis 30 auf der Fördervorrichtung 16 zu überprüfen und somit eine Rückmeldung zu ermöglichen, ob die gespeicherten Positionen exakt sind. Die Steuerung 12 bewegt nun die Gebinde an vorausberechnete Stellen, an denen jeweils eine Abfüllstation 42 angeordnet ist. Sobald ein Gebinde die gewünschte Stelle erreicht hat, stoppt die Steuerung 12 das Förderband 16 und betätigt die Pumpe der Abfüllstation 42 zum Abfüllen des Gebindes mit der gewünschten Menge. Anschließend nach der Beendigung des Abfüllvorgangs, die durch ein Rücksi­ gnal der Abfüllstation 42 zur Steuerung 12 gekennzeichnet sein kann, veranlaßt die Steuerung 12 das Förderband zum weiteren Transport, bis schließlich alle Gebinde auf dem Förderband 16 abgefüllt sind. Am Ende des Förderbandes können die Gebinde - wie vorstehend bereits beschrieben - verschlossen und entnommen werden.
Diese Abfüllanlage kommt mit weniger Hardwarekomponenten aus, ist jedoch in all ihren Funktionsabläufen vollkommen von der Steuerung 12 abhängig. Um die Sicherheit einer derartigen An­ lage als auch einer Anlage gemäß Fig. 1 zu erhöhen, ist es sinn­ voll, wenn für die Steuerung 12 zwei oder drei redundant arbei­ tende Rechner verwendet werden, so daß bei Ausfall eines Rech­ ners die Arbeit der Anlage nicht unterbrochen wird. Derartige redundante Systeme sind im Stand der Technik geläufig, so daß auf eine detaillierte Abhandlung dieser Systeme hier verzichtet wird.
Beide vorstehend genannten Abfüllanlagen haben den Vorteil, daß die Abfüllung auftragsgebunden erfolgt, d. h. es werden nur Ge­ binde abgefüllt, die nachfolgend gleich abtransportiert werden. Somit entfällt der Aufwand für eine Lagerhaltung an gefüllten Gebinden. Weitergehend wird es vermieden, daß beschränkt halt­ bare Produkte in den abgefüllten Gebinden mit der Zeit un­ brauchbar werden und entsorgt werden müssen.

Claims (19)

1. Verfahren zur Abfüll- und Transportlogistik in einem Lager für abfüllbare Produkte,
bei welchem Lieferdaten zu einem Lieferauftrag einer Steuerung (12) zugeführt werden,
in der Steuerung (12) werden aus den Lieferdaten Steuerdaten für eine Abfüllanlage (10) generiert,
in der Abfüllanlage (10) werden gemäß den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) in den passenden Liefergrößen vorgehalten und auf einer Fördervorrichtung (16) plaziert, auf der sie an Abfüll­ stationen (20) der Abfüllanlage (10) vorbei transportiert wer­ den, wobei jede Abfüllstation (20) für das Abfüllen jeweils ei­ nes bestimmten Produkts vorgesehen ist;
die Fördervorrichtung (16) wird durch die Lieferdaten derart angesteuert, daß die Gebinde (26, 28, 30) vor der passenden Ab­ füllstation (20) anhalten und dort gesteuert durch die Lie­ ferdaten mit der gewünschten Menge eines Produkts gefüllt wer­ den;
die Gebinde (26, 28, 30) werden verschlossen und zusammen mit an­ deren Gebinden (26, 28, 30) des Lieferauftrags in einem Lieferbe­ reich plaziert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebinde (26, 28, 30) eines Lieferauftrags räumlich mit den Gebinden (26, 28, 30) aus anderen Lieferaufträgen derart in dem Lieferbereich angeordnet werden, daß deren räumliche Anord­ nung in etwa dem Tourenplan eines Auslieferers entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebinde (26, 28, 30) mit einer Kennung versehen werden, die Informationen über die Lieferdaten enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfüllstationen (20) durch die Kennung gesteuert wer­ den.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfüllstationen (20) von der Steuerung (12) der Ab­ füllanlage (10) gesteuert werden.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebinde (26, 28, 30) in einem definierten Abstand (d) auf der Fördervorrichtung (16) plaziert werden, welcher Abstand (d) dem gegenseitigen Abstand der Abfüllstationen (20) an der För­ dervorrichtung (16) entspricht.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebinde (26, 28, 30) in einer definierten rotativen Stel­ lung auf der Fördervorrichtung (16) plaziert werden.
8. Vorrichtung zum Abfüllen einer Vielzahl von unterschiedli­ chen abfüllbaren Produkten, gekennzeichnet durch
mindestens eine Steuerung (12),
wenigstens eine Eingabestation für in Zusammenhang mit einem Lieferauftrag angefallene Lieferdaten,
einer Gebindeselektionseinrichtung (14), die entweder entspre­ chend den Lieferdaten Gebinde (26, 28, 30) auf eine Fördervor­ richtung (16) überführt oder anzeigt, welche Gebinde (26, 28, 30) auf die Fördervorrichtung (16) zu überführen sind,
wenigstens einer Einrichtung zum Berechnen (12) und/oder Erfas­ sen (34) von Gebinden (26, 28, 30) auf der Fördervorrichtung (16), und
jeweils mindestens einer an der Fördervorrichtung (16) angeord­ neten Abfüllstation (20) für jedes Produkt, welche Abfüllsta­ tion (20) über die Lieferdaten steuerbar ist, wobei die zen­ trale Steuerung (12) oder Steuerungen der Abfüllstationen (20) und der Fördervorrichtung (16) das Zusammenwirken von Abfüll­ stationen (20) und Fördervorrichtung (16) steuern.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Abfüllstationen (20) eine Identifikationseinrich­ tung, z. B. ein Drucker (18), vorgesehen ist, durch den die Ge­ binde (26, 28, 30) mit einer Kennung versehen werden, die Lie­ ferdaten enthält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfüllstationen (20) eine Steuerung aufweisen, die mit einer Leseeinrichtung versehen ist, um aus der auf dem Gebinde (26, 28, 30) angebrachten Kennung die Steuerdaten für die Abfüll­ station (20) zu ermitteln.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abfüllstation (42) über eine Steuer- und/oder Daten­ leitung (44) mit der Steuerung (12) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebindeselektionseinrichtung (14) aus einer durch die Steuerung (12) gesteuerten Abstapeleinrichtung (32) gebildet ist, die die Gebinde (26, 28, 30) aus einem Gebindevorrat auf die Fördervorrichtung (16) überführt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfüllstationen (20) gleichmäßig beabstandet an der Fördervorrichtung (16) angeordnet sind, und daß die Gebindese­ lektionseinrichtung (14) derart gesteuert ist, daß die Gebinde (26, 28, 30) in denselben Abständen auf die Fördervorrichtung (16) gestellt werden.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Fördervorrichtung (16) mindestens eine De­ tektionseinrichtung (34) für Gebinde (26, 28, 30) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionseinrichtung (34) wenigstens eine Licht/Laserschranke umfaßt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionseinrichtung zwei in einem vorgegebenen Ab­ stand in Förderrichtung hintereinander angeordnete Licht/Laserschranken zur Erfassung des Gebindedurchmessers um­ faßt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektionseinrichtung wenigstens zwei übereinander an­ geordnete Licht/Laserschranken zur Ermittlung der Gebindehöhe umfaßt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebindeselektionseinrichtung (14) eine Anzeige und/oder Signaleinrichtung aufweist, die in räumlichem Zusammenhang mit dem Leergebindevorrat angeordnet ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerung (12) eine Zeitsteuerung vorgesehen ist, die Lieferdaten in zeitlichem Zusammenhang mit einem Lieferter­ min an eine Abfüllanlage (10) übermittelt.
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