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DE1955765C - Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil - Google Patents

Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil

Info

Publication number
DE1955765C
DE1955765C DE19691955765 DE1955765A DE1955765C DE 1955765 C DE1955765 C DE 1955765C DE 19691955765 DE19691955765 DE 19691955765 DE 1955765 A DE1955765 A DE 1955765A DE 1955765 C DE1955765 C DE 1955765C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
cross
nipple
sucker
oval cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691955765
Other languages
English (en)
Other versions
DE1955765A1 (de
Inventor
Helga Dr.; Schulz Peter Dr.Dr.;6901 Eppelheim Schulz
Original Assignee
Fa. Carl Plaat, 5000 Köln
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. Carl Plaat, 5000 Köln filed Critical Fa. Carl Plaat, 5000 Köln
Priority to DE19691955765 priority Critical patent/DE1955765C/de
Publication of DE1955765A1 publication Critical patent/DE1955765A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1955765C publication Critical patent/DE1955765C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft einen Sauger mit einem im Querschnitt ovalen, zur Querachse symmetrischen ao Nippelteil. Sowohl durch die französische Patentschrift 1 397 427 als auch die USA.-Patentschrift 2 063 424 sind Sauger mit kreisförmigem Querschnitt im Nippelteü bekanntgeworden. Diese Druckschriften enthalten zwar Vorschläge für die Gestaltung der Durchflußöffnungen, jedoch nicht für die Ausbildung der Form des Saugers. So ist die Form der betreffenden Sauger auch nicht derjenigen des Gaumens angepaßt, und es wird keine Lösung dafür angeboten, daß die Zunge beim Saugen einen geringen Widerstand erfährt.
Ferner ist aus der USA.-Patentschrift 2 816 547 ein Sauger für die Ernährung von Kindern mit Wolfsrachen bekannt. Als Wolfsrachen wird eine Mißbildung des Gaumens bezeichnet, nämlich die Gaumenspalte des weichen und harten Gaumens. Diese Gaumenspalte behindert das Kind beim Saugen mit normalen Saugern, da der fehlende Abschluß der Mundhöhle nach der Nase zu ein Herauslaufen von Flüssigkeit aus der Nase bewirken kann. Der Lehre gemäß dieser Entgegenhaltung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Sonder-Sauger, nämlich einen medizinischen Sauger für Kinder mit Wolfsrachen zu schaffen, mit dem der vorstehend genannte Nachteil vermieden wird. Als Lösung wird vorgeschlagen, daß das Nippelteü im Saugbereich an zwei einander gegenüberliegenden Seiten nach außen so erweitert wird, daß es im Endbereich einen etwa 8-förmigen — nicht ovalen — Querschnitt aufweist und dort mit Durchflußöffnungen versehen wird. Dagegen sind die Durchflußöffnungen bei Saugern für normale Gaumen in der Mitte und nicht an den — dann abwegigen — Seiten angeordnet.
Außerdem weist der Sauger gemäß der USA.-Patentschrift 2 816 547 im Längsschnitt die Proportionen eines sogenannten »Kälbersaugers« auf, der keinerlei kieferorthopädische Vorteile bietet. Vielmehr liegt der Aufbiß an einer Stelle, an welcher der Querschnitt bereits rund oder annähernd rund ist. Beim Saugen kann der Sauger ohne weiteres noch tiefer in den Mund gleiten, so daß der Sauger beim Saugen den Verformungswiderstand bietet, der beim erfindungsgemäßen Sauger vermieden werden soll, um Verformungen der weichen Kieferknorpeln zu verhindern.
Außer den vorstehend genannten Nippelformen ist eine ovale Querschnittsform bekannt, bei welcher der Nippel lediglich zu einer senkrechten, d. h. senkrecht zu den Lippen und Kiefern verlaufenden Ebene symmetrisch, zu einer waagerechten, also parallel zu Lippen bzw. Kiefern verlaufenden Ebene jedoch unsymmetrisch ausgebildet ist, und zwar in der Weise, daß die bei der Benutzung obere Wandung des Nippels nach oben zu, dem Gaumen angepaßt, mehr gekrümmt ist als die untere. Auf diese Weise findet der Nippel am Gaumen eine großflächige Anlage, während die Zunge geringeren Widerstand erfährt, da sie die untere Wandung aus der im wesentlichen flacheren Form in die Konkavform leichter überführen kann als bei den bekannten Nippeln mit kreisförmigem Querschnitt die jeweils untere, stark konvexe Form in die Konkavform überzuführen. Das Verformen aus der Konvexform in die Konkavform geht nämlich üblicheiweise unter Überwinden eines beachtlichen Einknickwiderstandes vor sich, der bei jedem Saugen von der Zunge des Säuglings erneut zu überwinden ist.
Der Grundgedanke für die Form gemäß diesem Stand de* Technik liegt darin, daß der ovale Querschnitt mehr der Form der den Nippel umschließenden Lippen des Säuglings angepaßt ist, vor allem aber Kieferverformungen besser vermeidet, da der Druck des Nippels über einen größeren Breitenbereich auf die Kiefer verteilt wird und d s'uaib geringer ist als bei Verwendung eines Nippels m;i kreisförmigem Querschnitt. Dieser Sauger wc^t jedoch folgenden Nachteil auf: Wenn er nämlich in umgekehrter Lage benutzt wird, kehren sich alle Vorteile der Anpassung an den Gaumen und der leichten Zungenarbeit in ihr Gegenteil um. Damit entsteht die Gefahr von Verformungen.
Aus dem Bedürfnis, diesen Mangel zu beheben, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sauger zu schaffen, der auch dann der Form des Gaumens angepaßt ist und der Zunge einen geringen Widerstand bietet, wenn Gaumen- und Zungenwand vertauscht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Querschnitt in an sich bekannter Weise über die gesamte Länge des Nippelteiles auch zu seiner Längsachse symmetrisch ausgebildet ist. Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Außenquerschnitt ein Achsverhältnis von 1 zu 2,5 auf. Diese Ausgestaltung trägt einerseits dem Bedürfnis nach einem möglichst flachen Nippel Rechnung, andererseits gewährleistet sie dabei die Funktionsfähigkeit beim Saugen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt gemäß Linie I-I der F i g. 2 und
Fig.2 einen Längsschnitt gemäß LinieII-II der Fig. 1.
Der Sauger nach der Erfindung besteht aus einem FlaschenteilS mit Spannwulst 6 und einem Nippelteü 7 mit Wurzelbereich8 und Saugbereich 9. Der Nippelteü weist eine obere Nippelwandung 10 und eine untere Nippelwandung 11 auf, die über Rundungen 12 ineinander übergehen. Der Querschnitt im Nippelteü ist an allen Stellen der Nippel-Längsachse 13 oval, wobei sich die Querschnitts-Querachse 14 zur Querschnitts-Längsachse 15 im Verhältnis 1 zu 2,5 befindet und die an allen Stellen im wesentlichen gleichbleibende Wandstärke 16 etwa 1 mm, d. h. etwa ein Zehntel der Querschnittslängsachse 15
ausmacht Der Nippelquerschnitt ist demgemäß an allen Stellen symmetrisch sowohl zur Querachse 13 als auch zur Querschnitts-Längsacnse 15.
Der in der Zeichnung dargestellte Sauger ist so gestaltet, daß die gewünschte Äufbißstelle beim Saugen ; mit Sicherheit zwischen den Kiefern des Säuglings ten angepaßt und gegfnUDCr """ Meunessaugern liegt. Der Sauger kann also nicht »abrutschen«, in- delt werden, insbesondere Dei oerumg &
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sauger mit einem im Querschnitt ovalen, zur Querachse symmetrischen Nippelteü, da- S durch gekennzeichnet, daß der Querschnitt in an sich bekannter Weise über die gesamte Länge des Nippelteiles auch zu einer Längsachse (15) symmetrisch ausgebildet ist.
2. Sauger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Außenquerschnitt mit einem Achsverhältnis von 1 zu 2,5.
DE19691955765 1969-11-06 Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil Expired DE1955765C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691955765 DE1955765C (de) 1969-11-06 Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691955765 DE1955765C (de) 1969-11-06 Sauger mit ovalem Querschnitt im Nippelteil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1955765A1 DE1955765A1 (de) 1971-05-19
DE1955765C true DE1955765C (de) 1973-08-09

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