DE1951068C - Vorrichtung zum Zünden schlagzündbarer Blitzlampen - Google Patents
Vorrichtung zum Zünden schlagzündbarer BlitzlampenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum ergibt sich der weiter« Vorteil,' daß das Schlagglied
Zünden schlugzUndbarer Blitzlampen in Synchroni· auf einfachste Weise nach erfolgtem ZUndschlag in
sation zum Betätigen eines photugraphlschen Ver- eine vom Zünder der gezündeten Blitzlampe ent·
Schlusses, wobei eine Schlageinrichtung zum Erzeugen fernte Ruhelage zurUckbewegt werden kann. In vordes ZUndschlags vorgesehen ist, die mit dem Ver· δ teilhafter Weise ist dadurch die gezündete Blitzlampe
schluß wirkungsmäßig so gekoppelt ist, daß dieser unmittelbar nach dem ZUndschlag völlig außer Einbeim Zündschlng ausgelöst wird. griff mit der Schlageinrichtung, so daß die Blitz-
Vorrichtungen, um durch einen mechanischen lampe ohne Behinderung durch die Schlageinrichtung
Schlag zllndbares Blitzlicht in zeitlicher Übercinstim- nach dem ZUndschlag aus einer, Blitzlampenfassung
mung mit der Tätigkeit eines photographischen Ver- to bequem entnommen werden kann, die beispielsweise
Schlusses zum Abbrennen zu bringen, sind bereits an einem photographischen Gerät vorgesehen ist. Daaltbekannt. Die USA.-Patentschrift 942 941 be- durch eignet sich die erflndungsgemäße Vorrichtung
schreibt beispielsweise eine derartige Vorrichtung mit besonders für Blitzlampen der erwähnten neu entciner
pneumatischen Betätigungseinrichtung. Jedoch' wickelten Art, bei denen es ausschlaggebend ist, daß
liefern diese Vorrichtungen keine genaue Synchroni- is sie bequem in eine zugehörige Fassung eingesetzt und
sation von Verschluß und Blitzbeleuciitung. Außer- wieder aus dieser herausgenommen werden können,
dem sind die bekannten Vorrichtungen recht schwer- Insbesondere eignet sich die Erfindung daher auch
fällig und nicht dazu geeignet, in die heutigen korn- für die Verwendung mit Blitzlampeneinheiten mit
pakten Photoapparate eingebaut zu werden. mehreren schlagzündbaren Blitzlampen, die nach Art
Hauptsächlich wegen der beiden letztgenannten ao der bekannten Blitzwürfel ausgebildet sind, wie sie
Umstände sind die altbekannten Vorrichtungen der für elektrisch zündbare Blitzlampen bereits weite
in Rede stehenden Art auch nicht für eine Verwen- Verbreitung gefunden haben. Die Blitzlampen soldung
mit schlagzündbaren Blitzlampen geeignet, wie eher Blitzlampeneinheiten werden durch Drehen der
sie gemäß einer neuen, noch nicht zum Stande der Blitzlampeneinheit in einer Drehfassung nacheinander
Technik gehörenden Entwicklung vorgeschlagen as zur Verwendung gebracht.
wurden. Diese Blitzlampen sind den bekannten elek- Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in
trisch zündbaren Kolbenblitzbirnen ähnlich und der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
enthalten im Lampenkolben brennbares Material, im einzelnen erläutert. Es zeigt beispielsweise Zirkoniumfolie, und unter einem F i g. 1 eine schematisierte Draufsicht auf Teile
Druck von mehreren Atmosphären stehenden Sauer- 30 eines Photoapparates mit einem AusfUhrungsbeispiei
stoff. Als Zünder weisen diese Lampen ein in den der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei sich
Lampenkolben hinein offenes ZUndröhrchen mit deren Teile im gespannten Zustand befinden,
einer durch Schlag zündbaren Ladung auf, beispiele- F i g. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Ansicht, jedoch
weise einer pulverförmigen oder einer festen Ladung mit in Zündstellung befindlichen Teilen,
aus Zirkonium und Knallquecksilber. Es können 35 F i g. 3 eine schematisierte Darstellung einer mit
jedoch auch andere bekannte ZUndladungen, z. B. der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Betätigung
ballistische Zündladungen, in den ZUndröhrchen des Verschlußablaufs zusammenwirkenden Einrichverwendet
werden. Durch die USA.-Patentschrift ist tung eines Photoapparates und eine Vorrichtung bekannt, bei der durch einen mecha- F i g. 4 bis 6 der F i g. 3 entsprechende Darstelnischen
Schlag auf einen piezoelektrischen Kristall 40 lungen abgewandelter Einrichtungen von Photoeine
elektrisch zündbare Blitzlampe zum Zünden ge- apparaten.
bracht werden kann. Auch bei dieser bekannten Vor- In Fig. 1 sind ein Sockel 1 und sich von diesem
richtung ist keine genaue Synchronisation von Ver- nach oben erstreckende ZUndröhrchen 2 einer Blitzschluß
und Blitzbeleuchtung sichergestellt. lampeneinheit mit Blitzlampen für Schlagzündung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 45 dargestellt. Der Sockel 1 mit den ZUndröhrchen 2
Vorrichtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, ist in eine Tragefassung 3 eingesteckt. Die Fassung 3
bei der sich eine bessere Betriebssicherheit und eine ist mit bekannten Mitteln, die nicht dargestellt sind,
höhere Genauigkeit hinsichtlich der Syonchronisation an einem Kamerarahmen C zur Weiterdrehung der
zwischen Verschlußablauf und Blitzbeleuchtung er- Blitzlampeneinheit um einen bestimmten Winkel bei .
zielen läßt und die auch für eine Verwendung mit 30 jedem vollständigen Aufnahmevorgang drehbar geschlagzündbaren
Blitzlampen der vorstehend be- lagert. Da photographische Apparate an sich bekannt
schriebenen Art geeignet ist. sind, ist die vorliegende Beschreibung insbesondere
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe, aus- auf Bauteile gerichtet, die zur Vorrichtung gemäß
gehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten dieser Erfindung gehören oder damit in näherem
Art, dadurch gelöst, daß die Schlageinrichtung zwei- 55 Zusammenhang stehen, wobei Kamerateile, die nicht
teilig ausgebildet ist und ein Treibglied für das besonders gezeigt oder beschrieben sind, als von den ·
Betätigen des Verschlusses sowie ein Schlagglied zum bekannten auswählbar vorausgesetzt werden.
Beaufschlagen eines Zünders der zu zündenden Blitz- Am Rahmen C ist auch ein Betätigungshebel 10
lampe aufweist und daß das Treibglied und das Schlag- befestigt, der einen Betätigungsansatz 11 aufweist,
glied1 relativ zueinander bewegbar sind. Dadurch, daß 60 der, was nicht dargestellt ist, aus dem Kameraeine
zweiteilige Schlageinrichtung vorgesehen ist, wo- gehäuse ragt. Der Hebel 10 ist an einem Bolzen IX
bei ein Teil während des Zündschlags den Ver- drehbar befestigt und wird im Uhrzeigersinn (Blickschluß
auslöst und der andere Teil bei seiner Bewe- · richtung wie in Fig. 1) zur Anlage an einem Angung
eine Blitzlampe zündet, kann der zeitliche Ab- schlag 13 durch eine Feder 14 vorgespannt. Der
stand zwischen den beiden fraglichen Vorgängen be- 65 Hebel 10 weist einen Ansatz 15 auf, der so angesonders
genau festgelegt werden. Dadurch, daß erfin- ordnet ist, daß er in Wirkverbindung mit einem Ausdungsgemäß
eine Relativbewegung zwischen den lösehebel 20 steht, der einen Auslösearm 21 und
Gliedern der Schlageinrichtung ermöglicht ist, einen Haltearm 22 aufweist. Der Auslösehebel 20 ist
3 4
an einem Bolzen drehbar befestigt und wird entgegen- Den F i g. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß das Treibgesetzt
dem Uhrzeigersinn gegen einen Anschlag 24 glied 32 durch die Anschlagfläche 50 in seiner Bewedurch
eine Feder 25 gedrückt. Das Ende des Halte:- gung angehalten wird, während das beim Schlagglied
arms 22 sieht eine Haltefläche 26 und eine Nocken- des Schlaggliedes 33 bewirkt ein Fortsetzen seiner
fläche 27 vor. 5 des Schlagggliedes 33 bewirkt ein Fortsetzen seiner
Eine Betätigungseinrichtung 30 für einen BIiUc- Bewegung gegen die Kraft der leichten Feder 34 und
lampenzündschlag und für den Kameraverschluß ist führt einen Teil 33 a des Schlaggliedes 33 zur Schlagdrehbar
auf einer Welle 31 gelagert und weist ein berührung mit dem Zündröhrchen 2. Der Schlag löst
Treibglied 32 und ein Schlagglied 33 auf, die unab- die Zündladung im Röhrchen 2 aus und bewirkt eine
hängig voneinander beweglich und durch eine io Zündung der dazugehörigen Blitzlampe,
schwache Feder 34 verbunden sind. Diese unabhängig Nach der Schlagberührung zieht die leichte Feder
voneinander beweglichen Glieder 32 und 33 weisen 34 das Schlagglied 33 in die Normalstellung zum
Abstandstücke 36 bzw. 37 auf, die normalerweise Treibglied 32 zurück, so daß das Schlagglied 33 sich
durch die Feder 34 in gegenseitiger Anlage gehalten wieder im wirkungslosen Abstand von Sockel 1 und
werden. Das Treibglied 32 weist einen Vorsprung 38 ts Fassung 3 befindet. Beim Filmtransport wird der
auf, der mit einer starken Triebfeder 39 verbunden Nocken 45 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn geist,
die das Treibglied 32 entgegengesetzt zum Uhr- dreht und drückt dadurch die Gleitschiene 41 nach
zeigersinn in Richtung auf eines der Zündröhrchen 2 rechts, wie aus den F i g. 1 und 2 zu ersehen ist. Das
des Sockels 1 vorspannt. Das Treibglied 32 ist wei- Abtriebsstück 44 der Schiene 41 kommt dann mit
terhin mit einem Spinnarm 40 versehen, dessen Lage ao dem Spannarm 40 auf dem Treibglied 32 zur Anlage
so gewählt ist, daß eine Spanngleitschiene 41 daran und schwenkt die Einrichtung 30 im Uhrzeigersinn
angreifen kann. Die Gleitschiene 41 ist mittels von gegen die Kraft der Triebfeder 39. Das Endteil 32 a
ein Bewegen ermöglichenden Schlitzen 43 auf Bolzen des Treibgliedes 32 berührt die Nockenfläche 27 des
42 gelagert und weist ein Abtriebstück 44 mit einem Auslösehebels 20 und schwenkt diesen ein wenig im
Schuh auf, der für die Anlage an dem Spannarm 40 as Uhrzeigersinn, so daß das Endteil 32a sich in die
vorgesehen ist. Ein Spannocken 45 ist drehbar auf Haltelage über der Haltefläche 26 des Auslösehebels
einer Welle 46 gelagert und mit der Filmtransport- 20 entsprechend F i g. 1 bewegen kann. Nach dem
mechanik der Kamera, die nicht dargestellt ist, so Filmtransport und dem Weiterbewegen der Fassung 3
verbunden, daß er sich entgegengesetzt dem Uhr- zum Positionieren einer neuen zu zündenden Lampe
zeigersinn beim Filmtransport dreht. Die Gleitschiene 30 ist die Kamera wieder im Bereitschaftszustand für
41 wird durch eine Feder 48 gegen eine Spann- die nächste Aufnahme.
nockenfläche 47 gedruckt, die so ausgebildet ist, daß Nachdem nun die allgemeine Funktion der Betäti-
eine Drehung des Nockens 45. entgegengesetzt zum gungseinrichtung 30 für den Zündschlag und den
Uhrzeigersinn eine Spannbewegung des Treibgliedes Verschlußablauf gemäß der Erfindung beschrieben
32 bewirkt. 35 worden ist, sollen weiterhin die verschiedenen Aus-
Im folgenden wird nun eine kurze Beschreibung führungsbeispiele, die in Verbindung mit der Einder
Arbeitsweise der bisher erläuterten Bauteile ge- richtung 30 zur Erzielung einer Synchronisation des
geben, um die Beschreibung der bis jetzt noch nicht Aufnahmevo'rgangs mit dem durch Schlag hervorerwähnten
Bauteile zu vereinfachen. gebrachten Blitz benutzt werden können, mit Bezug
Wenn die Betätigungseinrichtung 30 in der in 40 au. die F i g. 3 bis 6 beschrieben werden. Es ist klar,
F i g. 1 dargestellten Spannlage ist, kann der Betäti- daß jede der in den F i g. 3 bis 6 offenbarten vergungshebel
10 in Richtung des Auslösehebels 20 schiedenen Vorrichtungen für sich in Wirkverbindung
bewegt werden, um so einen Aufnahmevorgang zu mit dem Treibglied 32 verwendet werden kann, so
bewirken. Wie zu sehen ist, dreht der Ansatz 15 des daß damit für die in F i g. 1 und 2 schematisch dar-Hebels
10 den Auslösehebel 20 im Uhrzeigersinn, 45 gestellte Vorrichtung Alternativen gegeben sind. In
wobei die Einrichtung 30 freigegeben wird, um den F i g. 3 bis 6 ist das Treibglied 32 schematisch
durch die Treibfeder 39 in Richtung des weiter- dargestellt, wobei die oben beschriebenen Aufbaugerückten
ZUndröhrchens 2 bewegt zu werden Aus einzelheiten weggelassen sind, da sie bei der Beschreider
Zeichnung geht hervor, daß, wenn aucn das bung der Art und Weise, wie das Endteil 32 α der
Schlagglied 33 nicht direkt mit der Feder 39 ver- 50 Verschlußablauf auslöst, nicht von Belang sind,
bunden ist, die gegenseitige Berührung der Abstand- Der Fig. 3 ist zu entnehmen, daß das Glied 32 ir
stücke 36 und 37 bewirkt, daß das Schlagglied 33 der Verbindung mit einem durch Schlag betreibbarer
Bewegung des Treibgliedes 32 zum Socket 1 hin folgt. Schleuderverschluß 60 bekannter Bauart benutz
Weiterhin ist insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen, wird. Wenn das Endteil 32a sich auf die Anschlags
daß die Bewegung des Treibgliedes 32 zum Sockel 1 55 fläche 50 zubewegt, trifft es auf einen Betätigungs
vor der Berührung mit einem Zündröhrchen 2 des arm 61 des Verschlusses 60, der den Verschluß ir
Sockels 1 zum Stillstand gebracht wird. Insbesondere Uhrzeigersinn dreht, so daß Licht in die Kamera
muß beachtet werden, daß bei der Bewegung des öffnung dringen kann. Es ist zu sehen, daß das End
Treibgliedes 32 auf eine Anschlagflache 50 ein End- teil 32a in seiner Ruhestellung auf der Anschlag
teil 32 a des Treibgliedes 32 in eine Verschluß- 60 fläche 50 so viel Abstand vom Betätigungsarm 6
auslösezone gelangt, die in der F i g. 1 und 2 schema- hat, daß eine Verschlußfeder 63 den Verschluß 60 i
tisch dargestellt und mit dem Buchstaben Λ gekenn· die geschlossene Stellung bis an einen Anschlag«
zeichnet ist. Diese Bewegung des Endteils 32 a löst zurückfuhren kann, bevor das Treibglied 32 wiedi
den Ablauf des in den Fig. 1 und 2 schematisch gespannt wird. Das Glied 32 wird beim Wiede
dargestellten und mit S gekennzeichneten Kamera- 65 spannen nockenartig am Arm 61 vorbeigefuhrt.
venchluisei über ein der veschiedenen, In den Fig. 3 Entsprechend Fig. 4 gibt das Bndteil 32a d
bit 6 dargestellten Vorrichtungen aus, die im fol- Treibgliedes 32 ein Verschlußtriebsorgan 70 b
■enden beschrieben werden. kannter Bauart durch Berühren und Herunterdrück
eines Ansatzes 71 eines Hebels 72 frei. Eine Treibfeder 73 bewegt dann das Verschlußtriebsorgan 70,
so daß der Kameraverschluß in bekannter Weise in Tätigkeit gesetzt wird. Ein Verschlußtriebsorgan 70
wird in bekannter Weise nach dem Spannen des Treibgliedes 32 wieder gespannt, wobei der Hebel 72
von einer Feder 74 in die Lage gebracht wird, in der das Verschlußtriebsorgan 70 wieder in der Spannlage
gehalten wird.
F i g. 5 offenbart, daß das Treibglied 32 zur Aus- ία
lösung eines elektronischen Verschlusses 80 bekannter Bauart verwendet werden kann. Bei seiner
Bewegung bis zur Anschlagsfläche 50 bringt das Endteil 32 α einen Federkontakt 81 in die mit Bezug auf
einen Kontakt 82 geschlossene Stellung, so daß Strom von einer Stromquelle 83 zum Verschluß 80 fließen
und ihn in bekannter Weise betätigen kann.
F i g. 6 ist F i g. S ähnlich, jedoch gehört in diesem Fall das Treibglied 32 selbst zum Stromweg zum
elektronischen Verschluß 90. Wenn sich das Endteil ao 32 a bis zu einem Kontakt 91 an der Fläche bewegt,
wird der Stromkreis von einer Stromquelle 92 geschlossen und der Verschluß in bekannter Weise
betätigt.
Aus obiger Beschreibung geht hervor, daß die «5 zweiteilige Schlageinrichtung gemäß dieser Erfindung
eine sehr nützliche und anpassungsfähige Vorrichtung für die Synchronisierung von Verschlußablauf
und durch Schlag hervorgerufenes Blitzen darstellt und ohne Schwierigkeiten in kompakte Kameras oder
andere Photoapparate eingebaut werden kann.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Zünden schlagzündbarer Blitzlampen in Synchronisation zum Betätigen
eines photographischen Verschlusses, wobei eine Schlageinrichtung zum Erzeugen eines Zündschlags vorgesehen ist, die mit dem Verschluß
wirkungsmäßig so gekoppelt ist, daß dieser beim Zündschlag ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlageinrichtung
(30) zweiteilig ausgebildet ist und ein Treibglied (32) für das Auslösen des Verschlusses (S) sowie
ein Schlagglied (33) zum Beaufschlagen eines Zünders (2) der zu zündenden Blitzlampe aufweist und daß das Treibglied (32) und das
Schlagglied (33) relativ zueinander bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) für seine
Arbeitsbewegung vorspannbar ausgebildet ist und als Mitnehmer für das Schlagglied (33) beim
Zündschlag dient, daß das Schlagglied (33) mit dem Treibglied (32) über eine Feder (34) kraftschlüssig gekoppelt ist und daß zum Begrenzen
der Antriebsbewegung des Treibglieds (32) zumindest ein Anschlag (50) vorgesehen ist, der so
angeordnet ist, daß er das Treibglied (32) beim Zündschlag berührt, bevor das Schlagglied (33)
den Zünder (2) erreicht hat, so daß der Zündschlag auf denselben durch die Wucht des
Schlaggliedes (33) bei einer gegen die Kraft der Fedeir (34) erfolgenden Relativbewegung desselben gegenüber dem Treibglied (32) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) als
Schläger für den Antrieb eines photographischen Schleuderverschlusses (60,61,63) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) zum Auslösen eines Verschlußantriebsglieds (70) mit diesem wirkungsmäßig gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibglied (32) als Schaltglied einer elektrischen Schalteinrichtung (81,82,
91) zum Betätigen eines elektronischen Verschlusses (80,90) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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