DE1949757C - Holzfenster - Google Patents
HolzfensterInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft ein Holzfenster mit einem oder mehrerer, nach innen zu öffnenden Flügelrahmen
und einem Blendrahmen, insbesondeie Dreh-, Kipp- oder Drehkippfenster, bei dem die Flügelrahmenschenkel
auf ihrer zur Fensicrmitte gerichteten Seite eine einheitliche Profilierung aufweisen, welche
aus einem Falz zur Aufnahme der Verglasung und aus einer an den Falz anschließenden, nach außen
gi neigten Fläche besteht, und bei dem die Blendrahmeiischenkel
auf einer Seite die gleiche einheitliche Profilierung wie die Flügelrahmenschenkel und auf
ihrer den Flügelrahmenschenkeln zugewendeten Seite eine Längsnute zur Aufnahme eines Anschlags- oder
Dichtungsprofils aufweisen.
Die französische Patentschrift 1239 642 zeigt ein
Holzfenster dieser Art, für dessen Blend- und Flügelrahmen einheitlich profilierte Rahmenschrnkel verwendet
werden. Die Rahmenschenkel sind so angeordnet, daß beim Blendrahmen die aus dem i-;,'/.
und Lier an den Falz anschließenden, nach außen f■,-neigten
Fläche bestehenden Profilierung entgegen^- setzt zur Fenstermitte gerichtet ist. Wenn auch ei,
herstellung eines solchen Fensters wegen der einhe liehen Profilierüng der Rahmenschenkel vereinfai.'-wird,
so wird jedoch dieser Vorteil dadurch aufgels· hen, daß fur das Zusammenfügen der Rahmenteil·,
eine für Blend- und Flügelrahmen einheitliche t:,
dadurch rationelle Herstellung ihrer Eckverbirulu gen nicht möglich ist.
Bekanntlich müssen für den Zusammenbau in
Blend- und Flügelrahmen die einzelnen Rahmt 1 schenkel nach ihrem Zuschnitt und nach der Prof
gebung an ihren stumpf stoßenden Enden mit Schi; zen und Zapfen versehen werden, die beim Zusam
menbau ineinandergreifen müssen. Durch die und.
schiedliche Ausbildung der zur Fenslermitte gerich teten Profilierung der Rahmenschenkel des Blenu
und Flügelrahmens entsteht bei dem Holzfenster nach der französijchen Patentschrift 1239 642 jeweils
für die Enden der Blendrahmenschenkel wie für die Enden der Flügelrahmenschenkel eine ent
sprechend unterschiedliche Profilgebung, was aber eine getrennte Herstellung der Schlitze und Zapfen
an den BlendrahmenEchenkeln wie auch an den Flügeirahmenschenkeln e.forderlich macht. Diese Erfordernis
bedingt entweder den Einsatz je einer Schlitz- und Zaplenfräsmaschine für die Rahmenschenkel des
Blendrahmens und des Flügelrahmens oder jeweils das Umrüsten einer Fräsmaschine von der einen Profilgebung
auf die andere, was einmal einen erhöhten Kapitaleinsatz für den doppelten Maschinenpark,
zum anderen den doppelten Bedarf an Formgebungswerkzeugen sowie eine Unterbrechung des Arbeiisablaufes
beim Umrüsten ergibt.
Diese Nachteile werden mit der Erfindung vermieden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, ein Holzfenster
zu schaffen, das unter Beibehaltung der erforderlichen Dichtigkeit durch den Einsatz eines einheitlichen
Maschinenparks kontinuierlich und rationell herstellbar ist. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch,
daß die einheitlich" Profilierung der Blendrahmenschenkel an der zur Fenstermitte gerichteten Schenkelseite
angeordnet ist, daß in der im Falz liegenden Längsnute des unteren horizontalen Blendrahmenschenkels
eine Regenschutzschiene mit einem Haltesteg befestigt ist, und daß die Regenschutzschiene
einen senkrechten, an der Innenfläche des Falzes dicht anliegenden Steg aufweist, dessen oberes Ende
einerseits die nach außen geneigte Fläche des Blendrahmenschenkels abdichtend überlappt und andererseits
sich mit einer Lippendichtung an einem Falz des Flügelrahmenschenkels abstützt.
Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht die Einsparung einer zweiten Schlitz- und Zapfenfräse
bzw. eines zweiten Werkzeugsatzes bei nur einer Fräse sowie ferner die Einsparung von Arbeitslöhnen
für überflüssig gewordene Umrüstzeiten bei Verwendung einer einzigen Fräse. Dadurch können die Herstellungskosten
für die Fenster gesenkt werden.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist die Regenschutzschiene einen zweiten senkrechten,
innenliegenden Steg auf, der an seinem freien Ende ebenfalls eine Lippendichtung trägt, die
in eine Tropfnute eines weiteren Falzes des Flügelrahmenschenkels eingreift. Die beiden senkrechten
Stege der Regenschutzschiene weisen nach dem weiteren Merkmal der Erfindung an ihren oberen Enden
je eine zur Aufnahme der Lippendichtungen dienende, nach oben offene Längsnute auf, wobei die 10 tung 10 vorgesehen,
nach innen liegende Begrenzungswand jeder Längsnute einen Anschlag für die entsprechende Falzfläche
des Flügelrahmenschenkels bildet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Rahmenschenkel, wie er in einem Profilautomaten hi .'gestellt
wird,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die senkrechten Rahmenschenkel eines Blendrahmens und eines Flügelrahmens
nach dem Zusammenbau und nach erfolgter Umfräsung des Flügelrahmens,
F i g. 3 einen Querschnitt durch die oberen horizontalen Rahmenschenkel des Blend- und Flügelrahmens,
ebenfalls nach dem Zusammenbau und nach der Umfräsung des Flügelrahmens,
F i g. 4 einen Querschnitt wie F i g. 3 als eine Alternativlösung für Drehkipp-Fensterflügel, die mit
einer nicht dargestellten, verdeckt liegenden Ausstellschere ausgestattet sind, und
F i g. 5 einen Querschnitt durch die unteren horizontalen Rahmenschenkel nach dem Zusammenbau
und nach der Umfräsung des Flügelrahmens.
Gemäß Fig. 1 ist eine Seite eines Rahmenschen-
den Wasserablauf bildet. Die gle.che Wirkung wird
brfm Flügelrahmen 4 erzielt, jedoch dient hier der
SrT* ,J Aufnahme der Verglasung8, sowohl fur
Falz 2 zur Aufnahme der Verglast _ Normalverglasung wie für Isolierverglasung. D,
LänTsnute! dient beim unteren Blendrahmenschenkell als Befestigungsnute für die Regenschut/,
"biene 9. Bei den senkrechten Blendrahmenschenkein
6 sowie beim oberen horizontalen Brahmen
schenke.Tistsiefürd.Aufn^e^^C-D^
Längsnute 3 im Glasfalz liegt, ermöglicht sie nc;
Ganzglasscheiben mit außenliegender Schweißnah, einen Toleranzausgleich für den Fall, daß die Scheiben
etwas zu groß ausgefallen sind.
is F i g 5 zeigt die Anordnung der Regenschut,-schiene9
im unteren horizontalen Blendrahmen schenkelS. Sie ist im Oucrs^nitt U-förmig ausgebi!
det und mit dem trapezförmig ,erzahnten Halteste,
11 in der Längsnute 3 befestigt. Der senkrechte St.;,.
ao 12 der Regenschutzschiene 9 stützt sich gegen d-Vorderkante
des Falzes 2 ab und überlappt mit se: ner oberen Kante 13 abdichtend die geneigi,
Fläche 1. Beim Einschlagen des Haltesteges 11 in di.
Längsnute 3 preßt sich die Überlappung fest auf du.
a5 Fläche 1 und schließt dort wasserdicht ab. An du
obere Kante 13 schließt sich eine nach oben geöffnete Längsnute 14 an, deren nach innen liegende Begrenzungswand
einen Anschlag für den Falz 15 des Flügelrahmenschenkels 4 bildet. Diese Längsnute 1.
dient zur Aufnahme einer bekannten Lippendichtung 16 welche in die Tropfnute 19 des Flügelrahmens 4
eingreift. Der andere Steg 17 der Regenschutzschiene 9 dient als zweiter Anschlag für den Fluge!
rahmenschenkel 4. Er ist in gleicher Weise mit der in
kels durcii die nach außen geneigte Fläche 1 und den 35 Längsnute 18 und der in die Tropfnute 19 eingreisich
hieran anschließenden Falz 2 gebildet. Im fenden Lippendichtung 16 ausgerüstet, uurcn aies,·
Blendrahmen dient der Falz2 als Anschlag für den zweifache Anordnung von Dichtungen und Flugelan-Flügelrahmen
4, wobei die Fläche 1 beim unteren schlagen ist ein vollständiger Schutz gegen Kegen
Blendrahmenschenkel 5 die erforderliche Schräge für und Wind gewährleistet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Holzfenster mit einem oder mehreren nach Innen zu öffnenden Flügelrahmen und einem
Blendrahmen, insbesondere Dreh-, Kipp- oder Drehkippfenster, bei dem die Flügelrahmenschenkel
auf ihrer zur Fenstermitte gerichteten Seite eine einheitliche Profilierung aufweisen,
welche aus einem Falz zur Aufnahme der Verglasung und aus einer an den Falz anschließenden,
nach außen geneigten Fläche besteht, und bei dem die Blendrahmenschenkel auf einer Seite die
gleiche einheitliche Profilierung wie die Flügelrahmenschenkel und außerdem auf ihrer den Flül'A'lrahmenscl.^nkeln
zugewendeten Seite eine Längsnute zur Aufnahme eines Anschlags- oder
Dichtungsprofils aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die einheitliche Profilierung der Blendrahmenschenkel (S, 6, 7) an der zur Fenstermitte gerichteten Schenkelseite angeordnet
ist, daß in der im Falz (2) liegenden Längsnute (3) des unteren horizontalen Blendrahmenschenkels
(5) eine Regenschutzschienc (9) mit einem Haltesteg (11) befestigt ist und daß die
Regenschutzschiene (9) einen senkrechten, an der Innenfläche des Falzes (2) dicht anliegenden Steg
(12) aufweist, dessen oberes iinde einerseits die nach außen geneigte Flache (1) des Blendrahmenschenkels
(5) abdichtend Üjerlappt und andererseits sich mit einer Lippendichtung (16) an
einem Falz (15) des Flügelrahmenschenkels (4) abstützt.
2. Holzfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenschutzschiene (9)
einen zweiten senkrechten, innenliegenden Steg (17) aufweist, der an seinem freien Ende ebenfalls
eine Lippendichtung (16) trägt, die in eine Tropfnute (19) eines weiteren Falzes des Flügelrahmenschenkels
(4) eingreift.
3. Holzfenster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden senkrechten Stege
(12, 17) der Regenschutzschiene (9) an ihren oberen Enden je eine zur Aufnahme der Lippendichtungen
(16) dienende, nach oben offene Längsnute (14, 18) aufweisen, und daß die nach innen Hegende Begrenzungswand jeder Längsnute
(14, 18) einen Anschlag für die entsprechende Falzfläche des Flügelrahmenschenkels (4) bildet.
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Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19691949757 DE1949757C (de) | 1969-10-02 | Holzfenster |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19691949757 DE1949757C (de) | 1969-10-02 | Holzfenster |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1949757A1 DE1949757A1 (de) | 1971-07-22 |
DE1949757C true DE1949757C (de) | 1973-06-14 |
Family
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