DE1942621A1 - Olefinterpolymerisate und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Olefinterpolymerisate und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Oase 257 - Comm, 706.051
ßNAM PHOGETOiI S,p,At
Mailand« Italien
Olefinterpolymerisate und Verfahren au ihrer Herateilung.
Die Erfindung betrifft verbesserte härtbare, amorphe Olefinterpolymerisate sowie Verfahren au ihrer Herstellung«
In dem Patent (Patentanmeldung B 96.6*5) ßiad hart«
bare, amorphe, lineare Terpolymerisate aus Äthylen, einem
α-Monoolefic, mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und einem orthokondensierten
polycyclischen Polyen beschrieben, das durch n4n*-
destens eine Älkylidengruppe substituiert iet| deren Doppelbindung
in Konjugation au einer Doppelbindung eines cyclischen
Ringe des Polyens steht«,
Diese Terpolymeriaate besitzen« obwohl sie eine hohe Brauchbarkeit des Polyenmonomeren und auf Grund ihres geringen Ünsättigungsgrads
eine gute Beständigkeit gegenüber chemischen Reagentien}
beispielsweise Ozon, und atmosphärischen Agentien aeigen, eine Vulkanisationsgeschwindigkeit, die noch Verbesserungefähig
ist„
00981 1 /U84
Ss wurde nun gefunden, daß bei Verwendung eines Derivate, das
an mindestens einem der Kohlenstoff atome der Bingdoppelbinduag,
die in Konjugation zur Doppelbindung der Alkylidengrtipp· steht,
durch mindestens eine Al&ylgruppe substituiert ist, als !Der*
monomeree zur Herstellung des üterpolymerlsats das erhaltene
Produkt eine viel höhere VuUcanisationegeschwindigkeit aufweist
als ein aus den entsprechenden uhsubstituierten Polyenen hergestelltes Terpolymerisat«
Ein Gegenstand der Torliegenden Erfindung ist daher ein härtbares
* amorphes Olefinterpolymerisat aus sswei Terschiedenen
(^Olefinen mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen und einem orthokondensierten
polyeyclischen Polyen, das durch mindestens eine Alkylidengruppe substituiert ist* deren Doppelbindung in Konjugation
su einer Doppelbindung eines cyclischen Hinge dee Polyens
steht, wobei das Polyen ebenfalls an mindestens einen der Kohlenstoffatome der cyclischen Blngdoppelbindung» die in Konjugation
zur Doppelbindung der Alkylidengruppe steht, durch eine Alkylgruppe substituiert ist.
Beispiele für erfindungsgemäB verwendbare Polyene sind;
a) 1»Isopropyliden-2~ und/oder «J^mcthyl^a, 4, 7» 7a-tetrahydroinden,
b) 1**Isopropyliden«2- und/oder -3-äthyl—3a, 4, 7» 7a*tetrahydro~
inden,
' c) 1-Isopropyliden~2- und/oder -3-HaethyJL--1, 4, 5» 88 9» 10«-
hexahydronaphthaliö,
d) i-Isopropyliden-3*· und/oder -4-Äethyl~1* 2, 5* 8,9» 10«
hexahydronaphthalin,
e) i-Isopropyliden-2, 3, 4-trimethyl-3a, 4, 7, 7a«tetrahydroinden
und
f) 1-Iöopropyliden»2, 3, 10~trime>thyl-1, 4, 5» 8, 9, iO-hexahydronaphthalin,
·
, Diese Verbindungen haben jeweils die folgenden Formeint
BAD ORIGINAL, 0 0 98 11 / U84
-CH,
f>
OH,
- CH,
Zu Beispielen für geeignete ci-Olefine gehören Äthylen, Propylen»
Butene*« Pentene, ttethyl-pentena und Hexene« Bie bsvoraragt
"verwendeten a-Olefine sind Ithylen und- Propylen«
Sin weiterer Gegenstand der rorliegondon Erfindung ist ein
Verfahren eur Herstellung der erfindungsgemäSen Terpolymerieate,
das dadurch, gekennzeichnet iatt daß eine Mischung aus
den beiden verschiedenen a-Olef inen und dem orthokondensierten
poljrcyclischen Polyen in Gegenwart? oines' Polyaerisationskata«
polymerisiert wird.
Ein geeigneter Katalysator ist ein solcher, der "besteht aus
einer Verbindung eines Ubörgangsrsetalls der Gruppen IV "bis
VIII des Periodischen Systems der Elements und einer Alumini-
Λ Λ Ο
Λ
UÄVörbinduag der allgemeinen Formel AIR Xl , in der R ein
WassorstoffatoM oder eine AUqrlgruppo mit 1 bie 10 Kohlen-
009811/1484
BAD ORIGINAL
straff atomen und X und X t die gleioh oder verschieden sein
können» Jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenation* eine Alkylgruppe alt i bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine sekundäre
Aminogruppe bedeuten«
Al<n~C6H13)5,
2^2 Al(i~C4H9)2Cl, 9
A1H2N(*OH5)2, AlHClK(CH3I2 und AlH^ »»(OH,
Sin anderer geeigneter Katalysator besteht aue einer Verbindung
eines Übergangsmetailä der Gruppen IV bis VIII des Periodischen Systeme der Elemente und einem Polyiminoalan ala Almintuwrerbindung» Das Polyiminoalan enthält in seinem Molekül vorzugsweise Gruppen der Formel
- Al - H-1 1
H B
mm "^1
in der R einen Alkyl-9 Aryl- oder Cycloalkylkohlenwftseerstoffrest bedeutet«
Bevorzugte Ubergangsmetallverbindungen sind VCl4, VOOl*, Vana»
dintriacetylaoetonat, VClO(OC2He)2I VCl5-JfH? und £01
Sie Polymerlsationsreaktion kann in Gegenwart eines inerten
Kohleawaeseretoffio'sungsmittels, beispielsweise n-Heptan» oder
in einem oder mehreren der in flüssigem Zustand gehaltenen Honomeren durchgeführt werden«
Der Katalysator kann in Gegenwart oder in Abwesenheit mindesten«
eines Monomeren vorher hergestellt oder er kann in situ hergestellt werden» Die dabei angewendeten Temperaturen sind die
gleichen wie sie gewöhnlieb bei diesem Eeaktionstyp angewendet
werdezf und können im allgemeinen in dem Bereich von -60 bis
009811/1484 «> orwiNAL
C liegenο Der angewendete Druck liegt »wischen dem Druck»
der notwendig 1st» um mindestens teilweise die Monomeren in einem flüssigen Zustand su halten« und 100 Atmosphären, vorsugsweise »wischen 1 und 80 Atmosphären.
Der Verlauf der Vulkanisationsreaktion kann verfolgt werden« indem man das während der Vulkanisation mit Hilfe eines Vulcameter mit ossiliierender Platte (Zwick-Typ) gemessene Drehmoment aufzeichnet* Das Drehmoment ist proportional »um Vulkanisationsgrado Ee wird angenommen9 daß die maximale Änderung des
Drehmoments gleich der Differens »wischen dem nach den ersten 250 Minuten der Vulkanisation gemessenen Drehmoment und dem am
Anfang gemessenen Drehmoment ist, do ho der Gleichung
G250 - ^min * Gaax ea*sPr*cn*» ferner wird angenommen« daß die
Konzentration an Doppelbindungen bei einer Zeit t G2SO ~ Gt
beträgt« d? h, der Differenz zwischen dem angenommenen Maximum
und dem Drehmoment bei der Zeit t entspricht«
Der Verlauf der Vulkanisation entspricht einer kinetischen Gleichung zweiter Ordnung» die folgendermaßen dargestellt werden
kann s
*-&. K (G - G4.)2
dt max *
Wenn Gfflax und t™ die zur Erzielung von 50 % von Gmax -erforderliche Zeit» bekannt sind, kann daraus nach der folgenden
Gleichung die Vulkanlsationsgeschwindigkeitskonstante K berechnet
werden:
K -
Die vorliegende Erfindung liefert auch ein elastomers Material,
das ein erfindungsgemäßes vulkanisierbares oder vulkanisiertes
Terpolymerieat enthältο
009811/1484 ÖAD ÖRK31NAL
jedoea darauf su beeebräakesi' Sie Baispiele 2, 4 und 6 dienaa
nur ftiw Vergleich,
BtliDltl 1
Ein 1500 ml-Glaskolbsn wurde unter eines Stickstoffstrom alt
1000 al wasserfreiem n-Bexan beschickt Der mit eines «irksamen
Rührer und einer Theraoaeterhulae rereehene Kolben «urde in ein
thermostatlech auf 2O0C einreguliertes Bad gebracht und während
der gesamten Polymerisation bei dieser Temperatur gehaltene In
das η-Hexan wurde eine gasförmige Mischung aus Äthylen und Propylen mit einen Molverbältnis von 0,5 : ^ SO Minuten lane ait
einer Fließgeschwindigkeifc von 1200 Nl/Std* eingeleitet» wobei
Nl das unter Standardbedingungen in Litern gemessene Volumen
bedeutete
Um die Erzielung des Sättigungagleijbgewiehts zu erleichtern
wurde das Lösungsmittel heftig gerührt und die gasförmige Mi»
echung wurde auf den Boden des Kolbens geleitet, wobei der Kolben so geformt war» daß eine schnelle Dispersion der gasförmigen
Mischung in dem Losungaaittei erfolgtec Dann wurden unter heftigem Rühren des Lösungsmittels 24s0 «Mol (C2H '^AICl und
12*0 mMol Anisol in den Kolben eingeführte, Anschließend wurden
5**2 alfol einer Mischung aus 2 und 3-Methyl-i-isopropyliden-3a94jj?$7a«tetrahydroinden in den Kolben gegeben- BIe PolyaerisationsreaJction wurde durch weiteres Einführen von 4- aMol VCl^
eingeleitet und in die Lösung wurde kontinuierlich ein Gasstrom aus Äthylen und Propylen eingeleitet« der die gleiche Zueasaensetxisng und FlieBgesehwindigiceit aufwies wie der an Anfang eingeleitete ^ y
Es wurde 8 1/2 Hinatea lang poljmejcieierb, dann wurde die Polymerisation durch Zugabe το» 1 al Butylalkohol tu der Beaktionaloaung gestoppt« Letstere wurde koaguliert,, indes Mm sie unter
heftigem Rühren in ein Gefäß goß, das einige Liter Aceton uad
$ g AO~WO-Aai&«Antioxyiana enthielt; Aus des Eoagulationebad .
BAD 0RH3INAL
;.= y. -■."'■.'·■ 0Ö9811/U84 "
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erhielt man ein Elaetooeres, das wie ungehärteter Kauteobuk βηβ-eah« Dieses wurde bei 50*0 unter Vakuua getrocknet« das ge«
trocknete Produkt hatte ein Gewloht Ton 26,5 S und einen Τ·γ-monoaergehalt von 9i5*Gew«#,· Die untersuchung sit BBatgenatrah«
len eeigte, daß ©θ ie wesentlichen amorph was und einen Äthylen»
gehalt von 56 Gew»£ aufwies» Seine grundmolare Viskoaitfct»*ahl
wurde bei 300C in Toluol bestimmt und betrug 2,1* dl/g« Bin Teil
des Terpolymerisate wurde in einem Zwick-Rheoaeter «it oeeillierender Platte mit einem drehwinkels « i,5° einer Hartungsbehandlung unterzogen» wobei ein Ansatz mit der folgenden Zusammensetzung in Qevt.% verwendet wurde:
Polymerisat 100 Teile
HAF-Ruß 50 M
ZnO .5"
OirooBOl 4240 . 5 "
TMTS (Tetramethylthiuramdisulphid) Λ Teil
Schwefel 2 Teile
Dabei wurden die folgenden Ergebnisse erhalten} Induktioneeeit *± » 1'30"S t^ « 4*j t^Q · 71I
wobei tcp, t7o und ^90 die Zeiten s^11** die S5ur Erzielung von
JOj ?0 bzw» 90 % des maximalen Torsionsmodul erforderlich sind«
Die Gesohwindlgkeitskonatante für die gesamte Vulkanisationsreaktion K - 0,517 Min""1 · aT1 · kg"1 und das am aide der Vulkanisation gemessene .maximale Drehmoment $_,_. « O»635 m * kg»
Das hler angewendete Verfahren war das gleiche wie in Beispiel
■1, wobei diesmal Jedoch 1«Isopropylidei>*3a<4,7»7a-tetrahydro·
inden anstelle der Mischung aus den 2- und 3-Methylderivaten
verwendet wurdeβ Man erhielt 23 g Polymerisat, das 64 % des
Termonomeren enthielt» ferner einen Wert t*J 3 » 2,03 dl/g*
!fach dem Harten gemäß dem obigen Verfahren wurden die folgenden
Ergebnisse erhaltens
00981 1/U84
K « 0,290 Min"1 · η* · kg"1 und Gfflaac .· O4529
Diese Ergebnisse sind schlechter als die In Beispiel 1 erhaltenen.
Dae Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt» wobei dieeaal
jedoch als Termonoaeres 38,0 alfol i-Ieopropylidea-0- und ·
in den Kolben
wurden. Nach 6-minütiger Uasetsung erhielt man 27f 7 6
Slastoaeren, das einen Termonorergehalt ron 7,7 Gewo%
dl· Meseung der grundmolaren Tle3toeitätseahl in Toluol bei
JO0O ergab einen Wert von 2,06 dl/g und der Itnylengehalt betrug 54- 6ewa£« Fach der Vulkanisation entsprechend den Verfah
ren des Beispiele 1 wurden die folgenden Ergebnisse erhalten«. tt - 1»*5Hi tjo - 3*i ^t0 - 71I #90 - 33·30"ι
(Vergleich)
Das Verfahren des Beispiele 3 wurde wiederholt» wobei diesmal
aber 1»Ißopropylideji-1t i>-t5fS,9»10»-hexahydronaphthaliii anstelle
der Mischung aus den 2« und 3-tfethylderlvaten verwendet wurde „
Man erhielt 25 *2 g eines Terpolymerieats alt einem Tepnaonomergehalt von 5«8 % und einer Viskosität you 1,35 dl/g» Nach
Vulkanisation wurden die folgenden Ergebnisse erhaltene
; tjo * 7·; t^ - 19'3C5 t^ - 77f30"i
Daraus ist ku ersehen, daß die Vulkanisation nicht so eohnell
erfolgte wie in Beispiel 3»
Beispiel 5
Das Verfahren war das gleiche wie das in Beispiel 1 beeohrlebe-
009 811/1484 1^0 ORIGINAL
ne4 wobei diesmal jedoch 18 mllol (C2H5)^AlCl, 3 oHol Vanadintriacetylacetonat und als Termononeres 38 mMol 1-Isopropyliden-2,39^trimethyl-3a»4,7«7a-tetrahydroinden verwendet wurden. Die
Polymerisation wurde 10 Minuten lang bei O0C durchgeführt, NaOh
dem Trocknen erhielt man 58,2 g eines Polymerisate, das einen
Termonomergehalt von 11,6 Gewo%, eine Viskosität von 19O7 dl/g
und einen Äthylengehalt von 53 Gew,,S6 aufwies« Nach der Vulkanisation entsprechend dem in Beispiel 1 angegebenen Verfahren erhielt man die folgenden Ergebnisses
Das Verfahren war ähnlich demjenigen des Beispiels 5? wobei in
diesem Falle jedoch als Termonomeres 1=Isopropyliden~3as497«7a
tetrahydroinden verwendet wurde0 Man erhielt ein Elastomeres
mit einem Termonomergehalt von 995O % und einer Viskosität von
1913 dl/gα Nach der Vulkanisation wurden die folgenden Ergebnisse erhalten;
*i * 5°; *50 " &>>
*70 ■ 195j *90 " 53'*
0 0 9 8 1 1 / U 8 4
Claims (1)
- Patentanspruch·1» Härtbares, amorphes Olefinterpolymerisat, dadurch gekennzeichnet, daß es aus swei verschiedenen a-Olefinen mii bis su 10 Kohlenstoffatomen und einen ortnokondensierten polycyolisohen. Polyen besteht« das duroh mindestens eine Alkylidengrupp·, deren Doppelbindung in Konjugation *u einer Doppelbindung eines cyclischen Rings des Polyene steht, substituiert ist, wobei das Polyen ebenfalle an mindestens einen der Kohlenstoff atome der cyclischen Ringdoppelbindung, die in Konjugation «u der Doppel-. bindung der Alkylidengruppe steht, durch eine Alkylgruppe sub- * atitttiert ist.2« Terpolymerisat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsentration des polyeyclischen Polyene in dem 'Perpolymerisat 1 bis 20 Qewo% beträgt.3· Terpolymerisat nach einem a»r vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenneeichnet, daß es als polycyclisches Polyen. 1-Iaopropyliden-S-Bethyl-hexahydronaphthalin, i-Iaopropyliden-3-. methyl-hexahydronaphthalin oder eine Mischung davon enthält«,4«. Terpolymerisat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet, daß es als polyoyolisches Polyen 1~Iaopropyliden~2,3?4~ triaethyl-tetrahydroinden enthält«5o Terpolymerisat nach Anspruch 1 oder 2« dadurch gekennaeiohnet« daß es als polycyclischee Polyen i~Ieopropyliden-2-methyltetrehydroinden, 1-Iaopropyliden-3-«ethyltetrahydrolnden oder •ine Mischung davon enthält» ,6« Terpolymerisat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß es Äthylen als eines der at-Olefine enthält.?· Törpolymerisat naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, da-009811/148 4BAO OBIQSNAL.dureh gekennzeichnet, dafi es Propylen als eine« der α-Olefine •ntn<o8. Terpolyaerisat nach Anspruch 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis iron Äthylen a Propylen 1t* bis 4 » 1 betragt.9· Terpolymerieat nach Anepruoh 8, dadurch gekennzeichnet, daß daa Verhältnis von Ithylen ? Propylen 1,5 : 1 bie 1 t 1,5 betragt.10. Härtbare« amorphes Olefinterpolymerisat nie es in eines der Beispiel· 1,5 und 5 beschrieben ist.11· Verfahren suv Herstellung eines Terpolyserisats nach einesi der vorhergehenden Ansprüche0 dadurch gekennseiobnet> daß eine Miachtmg aus das beiden verschiedenen o-Olefinea und des orthokondensiertea polyoyc)lachen Po-v,;^, in Gegenwart eines Polymerisationskatalysator« ρ ^TmeriaA wird«12· Terfahran nach Anepruoh 11, dadurch gs&ennseiebiiet, daß der Polymerisationskatalysator aus einer Tarbindung eines Obergangsaetalls der Gruppen IV bis VIII des Periodischen Systems der Elemente und einer Aluminiumverbindung dar formel AIR X X^ besteht« in der B1 ein Wasseret off atom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Xonlenet off atomen und I1 und X2, die gleich oder ▼ereohieden eeia kennen, jeweils ein Wasserstoffatom, ein BaIogenatom, eine AUgrlgruppe alt 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine sekundär· Aminogruppe bedeuten·Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennseiehnet, daß als Alumlnitanrerbindnng AKn-O^)^, AlCl2CO2H5), gg AlCi-C4H9)Ol2, AlHOl2.OCCgH^g, AlH2HCOHj)2, d lHlI(CB) t id9 ^oder AlHxOlI(CB,), verwendet wird·0098 1 1/U812-- 19A2621Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein PolyEerleatlonekatalyeator rerwendet wird, der aus einer Verbindung eines ibergangssietalla der Gruppen IV bis VIII des Periodischen Syatoae der Elemente und eine» Polyiminoalan alebest eat«15· Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Polyiminoalan -rerwendet wird, das in seines Molekül Gruppen der forael enthält-Al-H-t I H Hin der H einen Alkyl-1 Aryl« oder Cytjloalkylkohlenwaafler stoffrest bedeixtet«Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bi« 45« dadurch gekennzeichnet, daß als DbergangseetallTerbindung VCl^, VCXJl- v Tanadintriaeetylacetonat, VClO(OC2Hc)2* VCl, °3THF oder TiCl^ Verwendet wirdö17. Verfahren nach einen der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet» daß die Polymerisation in Gegenwart eines inerten Lösungsmittel* durchgeführt wird·18» Verfahren nach eines der Ansprüche 11 bis 17« dadurch gekenmseichnet, daß die Polymerisation bei eines Dtnsck Ton bis su 1CX) Atsospairek durchgeführt wirdo19· Verfahren nach Anspruch 18, dadurch, gekennzeichnet* daß die Polymerisation bei eines Brück von 1 bis 80 Atmosphären durchgeführt wird«20« Verfahren nach «ine« der Ansprüche 11 bis 19* dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation bei einer Xesperatur von -60 bis 4-1CX)0U durchgeführt wird.00 98 1 1/U8421 - Verfahren zur Herstellung eines Terpolymerisata irie es in einem der Beispiele 1S 3 oder 5 beschrieben ist* *% :22 ο Bas nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche ü bis 21 erhaltene vulkanisierbare amorphe Terpolymerisat»23» Verfahren nach einem der Ansprüche 11 Ms 20, dadurch gekennzeichnet, daß das erhaltene vulkanisierbare amorphe !Perpolymerisat vulkanisiert wird«24. Das nach dem Verfahren gemäß Anspruch 23 erhalt·»« vulkanisierte Terpolymerisat,Elastomeres Material, dadurch gekennreichnet, daß es aus einem vulkanisierbaren Terpolymerisat gemäß einen der Ansprüche 1 bis 10 und 22 oder einem vulkanisierten Terpolymerisat maß Anspruch 24 besteht«ORIGINAL 009*11/1484
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Date | Code | Title | Description |
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SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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