DE1942621B2 - Verfahren zur Herstellung eines härtbaren, amorphen Terpolymerisats - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines härtbaren, amorphen TerpolymerisatsInfo
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Description
hydroinden,
1 -Isopropyliden-2-methyl-1,4,5,8,9,10-hexa-
1 -Isopropyliden-2-methyl-1,4,5,8,9,10-hexa-
hydronaphthalin,
1 -Isopropyliden-3-methyl-l ,4,5,8,9,10-hexa-
1 -Isopropyliden-3-methyl-l ,4,5,8,9,10-hexa-
hydronaphthalin,
1 - Isopropyliden-3-methyl-1,2,5,8,9,10-hexa-
1 - Isopropyliden-3-methyl-1,2,5,8,9,10-hexa-
hydronaphthalin,
l-Isopropyliden-4-methyl-1,2,5,8,9,10-hexa-
l-Isopropyliden-4-methyl-1,2,5,8,9,10-hexa-
hydronaphthalin,
1 -Isopropyliden^S^-trimethyl-
1 -Isopropyliden^S^-trimethyl-
3a,4,7,7a-tetrahydroinden oder
l-Isopropyliden^.S.lO-trimethyl-
l-Isopropyliden^.S.lO-trimethyl-
1,4,5,8,9,10-hexahydronaphthalin
verwendet wird.
verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polycyclische Polyen in einer
solchen Menge verwendet wird, daß es 1 bis 20 Gew.-°/o des Terpolymerisats ausmacht.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines härtbaren, amorphen Terpolymerisats aus zwei
verschiedenen «-Olefinen mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen
und einem orthokondensierten polycyclischen Polyen durch gemeinsame Polymerisation der Ausgangsmonomeren
in Gegenwart eines Katalysators, der aus einer Verbindung eines Übergangsmetalls der
Gruppen IV bis VIII des periodischen Systems der Elemente und einer Aluminiumverbindung der Formel
AlR1X1X2 besteht, worin R1 ein Wasserstoffatom oder
eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und X1 und X2, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine
sekundäre Aminogruppe bedeuten.
Verfahren zur Herstellung von härtbaren, amorphen Terpolymerisaten aus zwei verschiedenen a-Olefinen
mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen, nämlich Äthylen und
Propylen, und einem orthokondensierten polycyclischen Polyen, nämlich l-IsopropylidenOa/Uya-tetrahydroinden,
durch gemeinsame Polymerisation der Ausgangsmonomeren in Gegenwart eines Katalysators, nämlich
des Katalysatorsystems
VCI-(C2Hs)2AlCl-AnISoI,
ist aus »La Chimica e l'Industria«, 50, Nr. 2, Seite 171 bis
193 (1968), bereits bekannt.
Die nach diesem bekannten Verfahren erhältlichen Terpolymerisate weisen zwar aufgrund ihres geringen
UnSättigungsgrades eine gute Beständigkeit gegen chemische Reagentien, wie z. B. Ozon, und atmosphärische
Agentien auf, ihre Vulkanisationsgeschwindigkeit ist jedoch noch unzureichend und deshalb verbesserungsbedürftig.
Es wurde nun gefunden, daß Terpolymerisate mit verbesserten Vulkanisationseigenschaften, insbesondere
einer höheren Vulkanisationsgeschwindigkeit, hergestellt werden können, wenn man in dem eingangs
genannten Verfahren in Verbindung mit dem eingangs genannten Katalysator als Ausgangsmonomere neben
den beiden verschiedenen «-Olefinen ganz bestimmte orthokondensierte polycyclische Polyene verwendet.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines härtbaren, amorphen Terpolymerisats
der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man als orthokondensiertes polycycüsches
Polyen
l-IsopropyIiden-2-methyl-3a,4,7,7a-tetrahydroinden,
l-Isopropyliden-S-methyl-Sa^yja-tetrahydroinden,
l-Isopropyliden^-äthyl-Sa^jya-tetrahydroinden,
l-Isopropyliden-S-äthyl-Sa^/^a-tetrahydroinden,
1 -Isopropyliden-2-methyI-1,4,5,8,9,10-hexahydronaphthalin,
l-Isopropyliden-S-methyl-Sa^yja-tetrahydroinden,
l-Isopropyliden^-äthyl-Sa^jya-tetrahydroinden,
l-Isopropyliden-S-äthyl-Sa^/^a-tetrahydroinden,
1 -Isopropyliden-2-methyI-1,4,5,8,9,10-hexahydronaphthalin,
1 -Isopropyliden-3-methyl-1,4,5,8,9,10-hexahydronaphthalin,
1 -Isopropyliden-3-methyl-1,2,5,8,9,10-hexahydro-
1 -Isopropyliden-3-methyl-1,2,5,8,9,10-hexahydro-
naphthalin,
1 -Isopropyliden-4-methyl-1,2,5,8,9,10-hexahydronaphthalin,
hydroinden oder
MsopropyIiden-2,3,10-trimethyl-1,4,5,8,9,10-hexa-
MsopropyIiden-2,3,10-trimethyl-1,4,5,8,9,10-hexa-
hydronaphthalin
der nachfolgend angegebenen Formeln a) bis
verwendet.
verwendet.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung verwendet man das polycyclische Polyen in einer solchen Menge,
daß es 1 bis 20 Gew.-% des Terpolymerisats ausmacht.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man Terpolymerisate mit verbesserten Vulkanisationseigenschaften,
insbesondere einer viel höheren Vulkanisationsgeschwindigkeit, als die vergleichbaren bekannten
Terpolymerisate.
a)
b)
--CH,
C2H,
c)
e)
10
r>
20
CH3
Zu Beispielen für geeignete «-Olefine gehören Äthylen, Propylen, Butene, Pentene, Methyl-pentene
und Hexene. Die bevorzugt verwendeten «-Olefine sind Äthylen und Propylen.
Ein geeigneter Katalysator ist ein solcher, der besteht jo aus einer Verbindung eines Übergangsmetalls der
Gruppen IV bis VIII des Periodischen Systems der Elemente und einer Aluminiumverbindung der allgemeinen
Formel AlR1X1X2, in der R1 ein Wasserstoffatom
oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen j5
und X1 und X2, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine
sekundäre Aminogruppe bedeuten.
Beispiele für geeignete Aluminiumverbindungen sind w
Al(n-CioH2i)3, Al(n-C6Hi3)3, AKn-C4Hg)3,
AlCl2(C2H5), Al(C2H5J2Cl, Al(I-C4H9J2Cl,
AI(I-C4H9)CI21AlHCl2 · 0(C2Hs)21AlH2N(CH3)J,
A1HC1N(CH3)2 und AlH3 · N(CH3J3.
AlCl2(C2H5), Al(C2H5J2Cl, Al(I-C4H9J2Cl,
AI(I-C4H9)CI21AlHCl2 · 0(C2Hs)21AlH2N(CH3)J,
A1HC1N(CH3)2 und AlH3 · N(CH3J3.
Bevorzugte Ubergangsmetallverbindungen sind
VCl4, VOCl3, Vanadintriacetylacetonat,
VClO(OC2Hs)2, VCI3 · 3 THF und TiCl4.
Die Polymerisationsreaktion kann in Gegenwart eines inerten Kohlenwasserstofflösungsmittels, beispielsweise in n-Heptan, oder in einem oder mehreren der in flüssigem Zustand gehaltenen Monomeren durchgeführt werden.
VCl4, VOCl3, Vanadintriacetylacetonat,
VClO(OC2Hs)2, VCI3 · 3 THF und TiCl4.
Die Polymerisationsreaktion kann in Gegenwart eines inerten Kohlenwasserstofflösungsmittels, beispielsweise in n-Heptan, oder in einem oder mehreren der in flüssigem Zustand gehaltenen Monomeren durchgeführt werden.
Der Katalysator kann in Gegenwart oder in Abwesenheit mindestens eines Monomeren vorher oder
in situ hergestellt werden. Die dabei angewendeten Temperaturen sind die gleichen wie sie gewöhnlich bei
diesem Reaktionstyp angewendet werden und können im allgemeinen in dem Bereich von —60 bis +1000C
liegen. Der angewendete Druck liegt zwischen dem Druck der notwendig ist, um mindestens teilweise die
Monomeren in einem flüssigen Zustand zu halten, und 100 Atmosphären, vorzugsweise zwischen 1 und 80
Atmosphären.
Der Verlauf der Vulkanisationsreaktion kann verfolgt werden, indem man das während der Vulkanisation mit
Hilfe eines Vulkameters mit oszillierender Platte gemessene Drehmoment aufzeichnet. Das Drehmoment
ist proportional zum Vulkanisationsgrad. Es wird angenommen, daß die maximale Änderung des Drehmoments
gleich der Differenz zwischen dem nach den ersten 250 min der Vulkanisation gemessenen Drehmoment
und dem am Anfang gemessenen Drehmoment ist d. h. der Gleichung
G250— Gmin= Gmax
entspricht; ferner wird angenommen, daß die Konzen tration an Doppelbindungen bei einer Zeit f G25O- G,
beträgt, d. h. der Differenz zwischen dem angenommenen Maximum und dem Drehmoment bei der Zeit t
entspricht.
Der Verlauf der Vulkanisation entspricht einer kinetischen Gleichung zweiter Ordnung, die folgendermaßen
dargestellt werden kann:
dGt
dt
= K(Gmux - G1)2
Wenn Gmax und iso, die zur Erzielung von 50% von
Gmax—Gvm erforderliche Zeit, bekannt sind, kann
daraus nach der folgenden Gleichung die Vulkanisationsgeschwindigkeitskonstante Kberechnet werden:
K =
Die vorliegende Erfindung liefert auch ein elastomeres Material, das ein erfindungsgemäßes vulkanisierbares
oder vulkanisiertes Terpolymerisat enthält.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutert, wobei die Beispiele 2, 4 und 6 Vergleichsbeispiele
darstellen.
Ein 1500-ml-Glaskolben wurde unter einem Stickstoffstrom
mit 1000 ml wasserfreiem η-Hexan beschickt. Der mit einem wirksamen Rührer und einer Thermometerhülse
versehene Kolben wurde in ein thermostatisch auf 200C einreguliertes Bad gebracht und während
der gesamten Polymerisation bei dieser Temperatur gehalten. In das η-Hexan wurde eine gasförmige
Mischung aus Äthylen und Propylen mit einem Molverhältnis von 0,5 :1 20 Minuten lang mit einer
Fließgeschwindigkeit von 1200NI/Std. eingeleitet, wobei Nl das unter Standardbedingungen in Litern
gemessene Volumen bedeutet.
Um die Erzielung des Sättigungsgleichgewichts zu erleichtern, wurde das Lösungsmittel heftig gerührt, und
die gasförmige Mischung wurde auf den Boden des Kolbens geleitet, wobei der Kolben so geformt war, daß
eine schnelle Dispersion der gasförmigen Mischung in dem Lösungsmittel erfolgte. Dann wurden unter
heftigem Rühren des Lösungsmittels 24,0 mMol (C2Hs)2AlCl und 12,OmMoI Anisol in den Kolben
eingeführt. Anschließend wurden 54,2 mMol einer Mischung aus 2- und 3-Methyl-l-isopropyliden-3a,4,7,7a-tetrahydroinden
in den Kolben gegeben. Die Polymerisationsreaktion wurde durch weiteres Einführen
von 4 mMol VCI4 eingeleitet und in die Lösung wurde kontinuierlich ein Gasstrom aus Äthylen und
Propylen eingeleitet, der die gleiche Zusammensetzung und Fließgeschwindigkeit aufwies, wie der am Anfang
eingeleitete.
Es wurde 8V2 Minuten lang polymerisiert, dann wurde die Polymerisation durch Zugabe von 1 ml Butylalkohol
zu der Reaktionslösung gestoppt. Letztere wurde koaguliert, indem man sie unter heftigem Rühren in ein
Gefäß goß, das einige Liter Aceton und 5 g Amin-Antioxydans enthielt. Aus dem Koagulationsbad erhielt man
ein Elastomeres, das wie ungehärteter Kautschuk aussah. Dieses wurde bei 5O0C unter Vakuum
getrocknet, das getrocknete Produkt hatte ein Gewicht von 26,5 g und einen Termonomergehalt von 9,5
Gew.-%. Die Untersuchung mit Röntgenstrahlen zeigte, daß es im wesentlichen amorph war und einen
Äthylengehalt von 56 Gew.-% aufwies. Seine grundmolare Viskositätszahl wurde bei 30° C in Toluol bestimmt
und betrug 2,14 d!/g. Ein Teil des Terpolymerisats wurde in einem Zwiek-Rheometer mit oszillierender Platte mit
einem Drehwinkel ä = 1,5° einer Härtungsbehandlung unterzogen, wobei ein Ansatz mit der folgenden
Zusammensetzung in Gew.-% verwendet wurde:
Polymerisat | 100 Teile |
HAF-Ruß | 50 Teile |
ZnO | 5 Teile |
Naphthenöl | 5 Teile |
MBT (Mercaptobenzthiazol) | 0,5 Teile |
TMTS (Tetramethylthiuramdi- | |
sulphid) | 1 Teil |
Schwefel | 2 Teile |
Härtungstemperatur | 145° C |
Dabei wurden die folgenden Ergebr | lisse erhalte |
Induktionszeit | |
ti = 1 '30"; fso = 4'; f70 = 7'; fco = 30', |
J(I
J(I
wobei fso, f7o und fgo die Zeiten sind, die zur Erzielung von
50, 70 bzw. 90% des maximalen Torsionsmoduls erforderlich sind. Die Geschwindigkeitskonstante J5
für die gesamte Vulkanisationsreaktion K = 0,517 Min.-1 · m-' ■ kg-1 und das am Ende der
Vulkanisation gemessene maximale Drehmoment Gmax = 0,635 m · kg.
Beispiel 2
(Vergleich)
(Vergleich)
Das hier angewendete Verfahren war das gleiche wie in Beispiel 1, wobei diesmal jedoch 1-Isopropyliden-3a,4,7,7a-tetrahydroinden
anstelle der Mischung aus den 2- und 3-Methylderivaten verwendet wurde. Man erhielt
23 g Polymerisat, das 64% des Termoncmeren enthielt, ferner einen Wert [η] = 2,03 dl/g. Nach dem Härten
gemäß dem obigen Verfahren wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
ti = 2'; fso = 8'45"; f70 = 20'30"; f90 = 53';
K = 0,290 Min.-1 · m-1 · kg-'und
Gmax = 0,529 m · kg.
K = 0,290 Min.-1 · m-1 · kg-'und
Gmax = 0,529 m · kg.
Diese Ergebnisse sind schlechter als die in Beispie! 1
erhaltenen.
dronaphthalin in den Kolben gegeben wurden. Nach 6minütiger Umsetzung erhielt man 27,7 g eines Elastomeren,
das einen Termonomergehalt von 7,7 Gew.-% aufwies; die Messung der grundmolaren Viskositätszahl
in Toluol bei 30° C ergab einen Wert von 2,08 dl/g und der Äthylengehalt betrug 54 Gew.-%. Nach der
Vulkanisation entsprechend dem Verfahren des Beispiels 1 wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
ti = Γ45"; fso = 3'; t70 = 7'; fco = 33'30";
K = 0,766Mm.-1 · m-' · kg-'und
Gma, = 0,507 m ■ kg.
Beispiel 4 (Vergleich)
Das Verfahren des Beispiels 3 wurde wiederholt, wobei diesmal aber l-Isopropyliden-lAS.e&lO-hexahydronaphthalin
anstelle der Mischung aus den 2- und 3-Methylderivaten verwendet wurde. Man erhielt 25,2 g
eines Terpolymerisats mit einem Termonomergehalt von 5,8% und einer Viskosität von 1,35 dl/g. Nach der
Vulkanisation wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
ti = 2'30"; Z50 = 7'; f70 = 19'3O"; A10 = 77'30";
K = 0,311 Min.-1 · m-1 · kg-'und
Gniax = 0,558 m ■ kg.
Daraus ist zu ersehen, daß die Vulkanisation nicht so schnell erfolgte wie in Beispiel 3.
Das Verfahren war das gleiche wie das in Beispiel 1 beschriebene, wobei diesmal jedoch 18 mMol
(C2Hs)2AICl, 3 mMol Vanadintriacetylacetonat und als
Termonomeres 38 mMol l-lsopropyliden-2,3,4-trimethyl-3a,4,7,7a-tetrahydroinden verwendet wurden. Die
Polymerisation wurde 10 Minuten lang bei 0°C durchgeführt. Nach dem Trocknen erhielt man 58,2 g
eines Polymerisats, das einen Termonomergehalt von 11,6 Gew.-%, eine Viskosität von 1,07 dl/g und einen
Äthylengehalt von 53 Gew.-% aufwies. Nach der Vulkanisation entsprechend dem in Beispiel 1 angegebenen
Verfahren erhielt man die folgenden Ergebnisse:
ti = 2'; fso = 6'30"; f70 = 13'30"; f,0 = 32';
K = 0,443 Min.-1 · m-' ■ kg-'und
Gm3x = 0,521 m · kg.
Beispiel 6
(Vergleich)
Das Verfahren war ähnlich demjenigen des Beispiels 5, wobei in diesem Falle jedoch a!s Termonomeres
1 -Isopropyliden-Sa^jya-tetrahydroinden verwendet
wurde. Man erhielt ein Elastomeres mit einem Termonomergehalt von 9,50°/o und einer Viskosität, von
1,13 dl/g. Nach der Vulkanisation wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde wiederholt, t,■= 3'; fso = 8'; (70 = 19'; (90 = 53';
wobei diesmal jedoch als Termonomeres 38,OmMoI μ K = 0,254 Min.-' · m-1 · kg-'und
l-Isopropyliden-2- und -S-methyl-lAS.e&lO-hexahy- G„m = 0,392 m · kg.
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung eines härtbaren, amorphen Terpolymerisats aus zwei verschiedenen
«-Olefinen mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen und einem orthokondensierten polycyclischen Polyen
durch gemeinsame Polymerisation der Ausgangsmonomeren in Gegenwart eines Katalysators, der
aus einer Verbindung eines Übergangsmetalls der Gruppen IV bis VIII des periodischen Systems der
Elemente und einer Aluminiumverbindung der Formel AlR1X1X2 besteht, worin R1 ein Wasserstoffatom
oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und X1 und X2, die gleich oder
verschieden sein können, jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis
10 Kohlenstoffatomen oder eine sekundäre Aminogruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet,
daß als orthokondensiertes polycycüsches Polyen
l-Isopropyliden^-methyl-Sa/jyja-tetra-
l-Isopropyliden^-methyl-Sa/jyja-tetra-
hydroinden,
1 - Isopropyliden-S-methyl-Sa.-^ya-tetra-
1 - Isopropyliden-S-methyl-Sa.-^ya-tetra-
hydroinden,
1 - Isopropyliden
hydroinden,
1 - Isopropyliden
hydroinden,
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