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DE1935856A1 - Sonde zum Entfernen von Harnleitersteinen - Google Patents

Sonde zum Entfernen von Harnleitersteinen

Info

Publication number
DE1935856A1
DE1935856A1 DE19691935856 DE1935856A DE1935856A1 DE 1935856 A1 DE1935856 A1 DE 1935856A1 DE 19691935856 DE19691935856 DE 19691935856 DE 1935856 A DE1935856 A DE 1935856A DE 1935856 A1 DE1935856 A1 DE 1935856A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
ball
ureter
catheter
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691935856
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Stengel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19691935856 priority Critical patent/DE1935856A1/de
Publication of DE1935856A1 publication Critical patent/DE1935856A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/22Implements for squeezing-off ulcers or the like on inner organs of the body; Implements for scraping-out cavities of body organs, e.g. bones; for invasive removal or destruction of calculus using mechanical vibrations; for removing obstructions in blood vessels, not otherwise provided for
    • A61B17/22031Gripping instruments, e.g. forceps, for removing or smashing calculi

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Sonde zum Entfernen von Harnleitersteinen Zum Entfernen von Harnleitersteinen werden Katheter verschiedenster Art verwendet. Am gebräuchlichsten ist der sogenannte Schlingen-Katheter; ein Instrument, das über die Harnröhre, die Blase in den Harnleiter eingeführt wird und mit Hilfe einer Schlinge den Harnleiterstein umfassen soll. Durch Zug soll alsdann der Stein entfernt werden.
  • Tatsache ist, damit es nur in den seltensten Fällen gelingt, den Harnleiterstein zu fassen. Und wenn es gelingt, ist eine Beschädigung des Harnleiters durch hervorstehende Zacken und Kanten nicht ausgeschlossen. In mehr als 75 o/o eier Fälle ist der Urologe gezwungen zu operaren, was einen 3 - 4 wöchigen Aufenthalt in der Klinik zur Folge hat; die Nachwirkungen nicht eingerechnet.
  • Bekannt ist, daß der Harnleiter einen von 2,5 bis 3,o mm hat. Dieser Harnleiter ist dehnbar und kann bis auf einen ß von 9,o mm erweitert werden. Auf dieser Tatsache beruht der Effekt der nachfolgend beschriebenen Sonde, wobei von ausschlaggebender Bedeutung die Tatsache ist, daß der Harnleiter erst unmittelbar vor dem Harnleiterstein auf das erwünschte Maß erweitert und dann die Sonde mit den Krallen über den Stein geschoben wird.
  • Diese Sonde wird auf einen der bisher gebräucniichen Katheter aufgesetzt. Die Sonde besteht aus einem etwa zylindrischen Metall- oder Kunststoffhohlkörper, welcher an der Vorderseite kugelförmig verschlossen ist.
  • Dieser Verschluß kann aber einen Draht nach rückwärts gezogen werden, wobei der kugelförmige Vershcluß gezwungen wird, sich auf einer schrägen Auflaufbahn zu bewegen und damit den zwei- oder mehrteiligen Hohlkörper nach außen öffnet; d.h. den Harnleiter bis zu dem gewünschten Grad erweitert, um alsdann mit Hilfe des Katheters ueber den Harnleiterstein geschoben zu werden. Durch Neiterziehen der Kugel schließen sich - hervorgerufen durch die Federwirkung der Sonde im letzten Drittel - die am vorderen Ende der Sonde vorhandenen Krallen und halten damit den Harnleiterstein fest.
  • Jetzt kann der Harnleiterstein im Schutze von vier Gleitschienen (wie im Beispiel dargestellt) ohne Verletzung aus dem Harnleiter über die Blase und Harnröhre entfernt werden.
  • Die Erfindung ist nachfolgend an hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispieles erläutert.
  • rlg. 1 zeigt im Längsschnitt die Sonne in geschlossenem Zustand bei der Einführung in dan Harnleiter.
  • Fig 2 zeigt die Ansicht der Sonde von vorn.
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt der Sonde durch den federnden Tei am hinteren Ende.
  • Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den Katheter mit Drahteinlage wie bekannt.
  • Fig. 5 zeigt die Sonde im Längsschnitt in geöffnetem Zustand, den Harnleiterstein umfassend.
  • Fig.6 ist die Ansicht auf den Kopf der Sonde in geöffnetem Zustand.
  • In den Darsteiiungen ist mit 1 der zylindrische Hohlkörper der Sonde bezeichnet, 2 ist eine Kugel, welche an einem Draht 3 befestigt ist. Mit 4 ist die huflaufbahn und mit 5 die Ab laufbahn bezeichnet ,über welche die Kugel 2 bewegt wird.
  • Wie aus Fig.2, 3 und 6 zu ersehen, ist die Sonde auf ganze Länge in vier Sektoren aufgespalten. Die Va derseite der Sonde ist mit einem Schneidkranz oder Krallen 6 versehen, die so um die Kugel 2 angeordnet sind, das eine Verletzung des Harnleiters 7 in jeder Stellung asgeschlossen ist. Die Federwirkung der Sonde beim Öffnen und Schließen wird bervorgerufen durch die Einschnürung und Ausbildung des Schaftes 8 am Ende der Sonde. Mit 9 ist der Katheter bezeichnet, der mit der Sonde an der Berührungsstelle lo fest verbunden ist. 11 ist eine öffnung, durch welche der Draht 3 aus dem Katheter 9 in die Sonde eingeführt und mit der Kugel 2 verbunden ist. Mit 12 ist ein Katheterstein bezeichnet, der gerade vom Schneidkranz 6 der Sonde umfaJt wird.
  • 7 Patentansprache

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Sonde zum Entfernen von Harnleitersteinen d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Sonde aus einem zylindrischen Metall- oder Kunststoffhohlkörper 1 besteht, der an seiner Vorderseite beispielsweise kugelförmig 2 ver -schließbar ist.
  2. 2. Sonde dadurch gekennzeichnet, daß z.B. die Kugel 2 mit Hilfe eines Drahtes 3 über eine Auf- und Ablaufbahn 4, 5 bewegt werden kann, wobei sich die Sonde nach amiden öffnet oder sich wieder schließt.
  3. 3. Sonde dadurch gekennzeichnt, da; diese nahezu auf ganze Länge zwei- oder mehrteilig aufgespalten ist, wodurch sich die Sonde entsprechend den Bewegungen der Kugel 2 über die Auf- und Ablaufbahn 4 und 5 öffnet oder schließt.
  4. 4. Die Vorderseite der Sonde ist entsprechend den Erftordernissen, mit einem Schneidkranz oder Krallen 6 versehen, die so um die Kugel 2 angeordnet sind, daß eine Verletzung des Harnleiters 7 in jeder Stellung ausgeschlossen ist.
  5. 5. Die Federwirkung der Sonde beim Öffnen und Schließen wird hervorgerufen durch die Einschnürung und Ausbildung des Schaftes 8 am Ende der Sonde.
  6. 6. Der Katheter 9, wie bekannt, ist mit der Sonde an der Fläche Io fest Verbunden. Das öffnen und Schließen der Sonde erfolgt über einen im Katheter 9 eingelegten Draht 3 , der durch eine öffnung 11 mit der Kugel 2 in der Sonde verbunden ist.
  7. 7. Alle Manipulationen zum Öffnen und Schließen der Sonde werden mit Hilfe des Katheters 9, des Zugdrahtes 3, und der Kugel 2 durch die Auf- und Ab laufbahn 4 und 5 bewerkstelligt.
    L e e r s e i t e
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ID=5739833

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