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DE1922481A1 - Gardinenfalte - Google Patents

Gardinenfalte

Info

Publication number
DE1922481A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fold
curtain
folds
zigzag
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691922481
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Koeper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CORDES
Original Assignee
CORDES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CORDES filed Critical CORDES
Priority to DE19691922481 priority Critical patent/DE1922481A1/de
Publication of DE1922481A1 publication Critical patent/DE1922481A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats
    • A47H13/16Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • "Gardinenfalte" Die Erfindung bezieht sich auf eine Gardine mit am oberen Rand vorgesehenen Falten und einem die Paltenlagen sichernden Tragband, wobei die Palten durch mehr als zwei Gardinenstofflagen gebildet werden.
  • Es ist allgemein üblich, Gardinen mit einem gewissen Paltenwurf aufzuhängen, wobei dieser.Paltenwurf durch den Dekorateur durch Stecken der Gardine erreicht wird. Auch ist es möglich, daß die Falten bereits beim Hersteller der Gardine mit eingearbeitet werden. Dies erfolgt üblicherweise dadurch, daß die Gardine in ihrem oberen Teil in Falten gelegt ist und diese Falten mit dem Tragband der'Gardinen -an dem an der anderen Seite die Laufröllohen aufgehängt werden- vernäht werden. Hierbei ist es bekanntgeworden, eine sogenannte Tollfalte einzusetzen, die aus einem einfachen zickzackförmig umgebogenen Teil der Gardine besteht, d.h. also, die Gardine ist im Bereich der Falte nahezu X-förmig ausgebildet. Derartige sogenannte Tollfalten haben den Nachteil, daß der Faltenteil relativ groß sein muß, um die erforderliche Stoffmenge zur Bildung der nach unten durchhängenden Falte zu schaffen, wobei nunmehr um auch eine genügend nahe Aneinanderlage der einzelnen Palten zu haben, die Stoffteile sich an der äußersten Kante der Falte berühren. Außerdem hat die sogenannte Tollfalte den Nachteil, daß eine relativ feste Vernähung erfolgt, so daß nicht der gewünschte und verlangte lockere Faltenwurf erzielt wird.
  • Diese Nachteile hat man bereits dadurch zu vermeiden versucht (DAS 1 252 384), daß vorgeschlagen wurde, daß der obere Gardinenrand in doppelte T-Falten mit åe fünffachen Gardinenstofflagen gelegt ist, wobei die Gardinenstofflagen durch doppelte Flachwickel gebildet sind. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß zwar genügend Stoff auf einem relativ kleinen Raum angeordnet ist, so daß sich die einzelnen Falten in ihrer Nebeneinanderlage im oberen Bereich der Gardine nicht berühren, jedoch hat sich herausgestellt, daß diese Art der Faltenlegung nicht den gewünschten runden und lockeren Faltenwurf im unteren und insbesondere oberen Teil der Gardine herbeiführt, sondern die Falte bleibt relativ eng und weist nicht den lockeren, angestrebten röhrchenartigen Faltenwurf auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne Hilfe zusätzlicher Mittel eine Faltung zu schaffen, die den gewünschten lockeren, runden 1?altenwurf sicherstellt, einfach herzustellen ist und trotzdem auf engstem Raum im oberen Bereich der Gardine angeordnet werden kann, so daß auch die erforderliche Stoffmenge untergebracht werden kann.
  • Das der Erfindung zugrundeliegende Ziel wird dadurch erreicht, daß, ausgehend von einer Tollfalte, jeder Faltenteil mehrmals zickzackförmig gefaltet ist. Durch die zickzackförmige Faltung wird ein sehr freier, lockerer Fall der Gardinenft te erreicht und Versuche haben ergeben und zeigen, daß im wesentlichen unmittelbar unterhalb des Gardinenbandes bereits eine röhrchenförmige Falte nach unten gebildet wird, die aber ausreichend eng gehalten ist, um auch einen gleichbleibenden Faltenwurf zu sichern.
  • Dieser röhrchenförmige Faltenwurf wird sicherlich dadurch erreicht, daß durch die zickzackförmige Faltung der Gardinenstofflagen sich die Falte unmittelbar nach ihrer Heftung an dem Gardinenband öffnen kann, ohne daß dazu komplizierte Faltbewegungen innerhalb der eigentlichen Falte erforderlich sind.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß die äußerste Zickzackfalte mit ihrer Außenkante über die Außenkante der inneren Zickzackfalte vorsteht. Hierdurch wird erreicht, daß nach außen hin selbst im oberen Bereich der Gardine nicht zu erkennen ist, daß eine mehrfache Gardinenstofflage vorhanden ist und außerdem ergibt sich durch diese Anordnung eine gefällige Seitenansicht der eigentlichen Falte.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Anordnung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung hervor, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Hierbei zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch eine Falte gemäß der Erfindung, wobei die Falte zur Verdeutlichung ihrer Faltung etwas auseinandergezogen und scharfkantig dargestellt ist, und Fig. 2 eine Ansicht auf einen Teil einer Gardine bei Anwendung der erfindungsgemäßen Faltung.
  • In Fig. 1 ist mit 1 und la die eigentliche Stoffbahn der Gardine bezeichnet, die zu der Falte 2 gefaltet ist. Hierbei wird die Falte 2 dadurch erreicht, daß die Verbindung zwischen dem eigentlichen Falten rücken 3 und den Stoffbahnen 1 und la zickzackförmig aufgefaltet ist.
  • Wie aus Fig. 1 deutlich zu ersehen ist, werden die beiden Zickzackfaltungen 4 und 5 geschaffen. Im Gegensatz zu der bisher bekannten Faltung wird durch diese Art der Auffaltung, d.h. also durch die Zickzackfaltungen 4 und 5 der Falte 2 die Möglichkeit gegeben, sich möglichst leicht zu öffnen, eo daß trotz fester Annähung am Gardinenband 8 im oberen Teil der Gardine die Palte sich unmittelbar unterhalb des Bandes röhrchenförmig öffnen kann und nach unten offen fällt. Hierbei ist natürlich zu bedenken, daß in der Zeichnung die Kanten der Gardinenfalte scharfkantig dargestellt sind, um dadurch die Faltung besser zu verdeutlichen, während in der Natur die Kanten natürlich rund fallen.
  • Aus der Darstellung in Fig. 1 ist weiterhin zu erkennen, daß die äußerste Kante 6 der äußeren Zickzackfalte 5 über die äußere Kante 7 der Zickzackfalte 4 vorsteht, so daß einmal die Kante 7 durch die Falte 5 und Kante 6 verdeckt wird, zum anderen diese Anordnung einen gefälligen Anblick der Falte von der Seite ergibt.
  • In Fig. 2 ist verdeutlicht, wie die Palte sich immittelbar nach ihrer Festnähung am Gardinenband 8 röhrchenförmig öffnet und dadurch das gewünschte Faltenbild ergibt. Aus der Darstellung ist ersichtlich, daß bei der Teildarstellung A'r die Palten 4 und 5 noch recht nahe beieinanderliegen, während bei der eildarstellung 1ß311 die Falte 5 auf Kosten des Stoffes der Falte 4 größer geworden ist und sich bei der Teildarstellung C dann schließlich röhrenförmig ausgebildet hat.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Spaltenzahl der Zickzackfalten beschränkt, sondern es sind demgegenüber Abänderungen möglich, insbesondere können mehr Falten vorgesehen sein, ohne daß dadurch der Grundgedanke der Erfindung, die Verbindung zwischen dem Faltenrücken 3 und der Gardinenbahn 1 und la durch eine Zickzackfalte zu schaffen, zu verlassen.
  • Patentansprüche

Claims (2)

  1. Patentansprüche: Gardine mit am oberen Rand vorgesehenen Falten und einem die Faltenlagen sichernden Tragband, wobei die Palten durch mehr als zwei Gardinenstofflagen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einer Tollfalte jeder Faltenteil mehrmals zickzackförmig gefaltet ist.
  2. 2. Gardine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Zickzackfalte (5) mit ihrer Außenkante (6) über die Außenkante (7) der inneren Zickzackfalte (4) oder der inneren Zickzackfalten voræteht.
    Leerseite
DE19691922481 1969-05-02 1969-05-02 Gardinenfalte Pending DE1922481A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE19691922481 DE1922481A1 (de) 1969-05-02 1969-05-02 Gardinenfalte

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DE19691922481 DE1922481A1 (de) 1969-05-02 1969-05-02 Gardinenfalte

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Publication Number Publication Date
DE1922481A1 true DE1922481A1 (de) 1970-11-26

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DE19691922481 Pending DE1922481A1 (de) 1969-05-02 1969-05-02 Gardinenfalte

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